weiterhin den Nachteil, daß sowohl der Fühler als
Patentanspruch: ÄSGegenhaher ^f£»S^
einträchtigen oder von ihm
Vorrichtung zum Regeln des StapeJtransportes können. .
an Rundstapelbogenanlegern mit -einem an der 5 Zweck der Erfindung ist es, de η
Stapelspitze angeordneten Gegenhajter, der die mit einfachen Mitteln so zu regeln,^J
Stapelspitze um die Stapelvorderkainte zangenar- nügend Bogen zum Vereinzeln m B^4un »en
tig umfaßt und einem am vordersten Bogen an- den bei gleichzeitiger Schaf ung der Voraussetzungen
geordneten höhenbeweglichen Fühler, der die für eine ungehinderte Staffelauslage.
Stapelhöhe abtastet und bei zu geringer Stapel- xo Der Erfindung liegt die Aufgabe zugnude, eine
stärke den Vorschub einschaltet und bei vor- Vorrichtung zu schaffen, die die als Kunasiapei zuschriftsmäßiger
Stapelstärke den Vorschub wie- geführten und auf einem Luftpolster scnweoenoen,
der stillsetzt, dadurch gekennzeichnet, vor,gelockerten Bogen mittels eines Gegenhalters ausdaß
der höhenbewegliche Fühler als oberer oder weichsicher führt, die Stapelhohe mittels eines aounterer
Schenkel (6'; 18) des Gegenhalters (6; 15 henbeweglichen Fühlers abtastet und den Vorschub
17) ausgebildet ist auslöst oder stillsetzt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemaß dadurch gelöst daß der höhenbewegliche Fühler als oberer oder
unterer Schenkel des Gegenhalters ausgebildet ist.
ao In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des
Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 den Rundstapelbogenanleger mit Staffelzu-
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Re- führung und die Stapelspitze umgreifenden Fühler
geln des Stapeltransportes an Rundstapelbogenanle- Fig.2 den gleichen Anleger mit als Unterlage der
gern mit einem an der Stapelspitze angeordnetem 35 Stapelspitze ausgebildetem höhenbeweglichen huh-
Gegenhalter, der die Stapelspitzs um die Stapel- ler.
vorderkante zangenartig umfaßt und einem am vor- In F i g. 1 ist ein Rundstapelbogenanleger gezeigt,
dersten Bogen angeordneten höhenbeweglichen Füh- bei dem aus der Stapelunterlage 5 und einem hohenler,
der die Stapelhöhe abtastet und bei zu geringer beweglichen, als Deckklappe ausgebildeten Fühler 6
Stapclstärkc den Vorschub einschaltet und bei vor- 30 eine Zange gebildet ist, in die der Stapel 15 einläuft,
schriftsmäßiger Stapelstärke den Vorschub wieder Diese Einrichtung kann über die Bogenbreite emstillsetzt.
und mehrmals angeordnet sein. Eine Blaseinrich-Die häufigsten Regelverfahren für den Stapeltrans- tung 7 unterbläst mehrere Bogen 8, die sich unter
port an Rundstapelbogenanlegern bestehen darin, dem oberen Schenkel 6' des höhenbeweglichen Fühdaß
ein am Ende des Transportweges; angeordneter 35 Iers6 sammeln. Durch den Stapelvorschub wird der
Fühler anspricht, sobald er von der Stapelspitze, also Fühler 6 gehoben und betätigt den Fühlschalter 9,
der Vorderkante des zu vereinzelnden Bogens, be- der den weiteren Vorschub unterbindet. Für verrührt
wird. Dadurch wird der Weitertransport des schiedene Stapelverhältnisse läßt "ich der Fühlschal-Stapels
so lange unterbunden, bis genügend Bogen ter 9 in der mit einem Pfeil 10 dargestellten Richtung
vereinzelt und abtransportiert sind, um den Fühler 40 vom Bedienungsstand aus einstellen. Ein Hebel 11
wieder freizugeben und damit den Transport wieder dient dazu, bei Arbeitsbeginn das Zangenmaul (den
einzuschalten. höhenbeweglichen Fühler 6) für den Einlauf der Sta-Dieses Regelverfahren hat den Nachteil, daß es pelspit^e zu öffnen. Er wird dazu vom Bedienungsauch
auf einen einzelnen Bogen reagiert, der an der stand aus in Pfeilrichtung geschwenkt.
Fühlstelle zukommt. Es kann dabei nicht geprüft 45 Der Fühler 6 benötigt keine Taktbewegung. Er
werden, ob hinter dem Meßort (der Fühlstelle) noch liegt ständig mit dem oberen Schenkel 6' auf der Stagenügend
Bogen in Bereitschaft liegen. Ferner kön- pelspitze auf. Der von einem Sauger 12 aufgenomnen
Fühler von dem darübergleitenden Bogen gestört mene Bogen wird nach rechts unter dem Fühler 6
werden, insbesondere wenn es sich um ein gestaffel- herausgezogen und dann nach links über den angetes
Bogenband handelt. 50 schrägten Fühlerschenkel 6' hinweg in eine Förder-Es sind weiter Vorrichtungen bekannt, die bei richtung 13, 14 überführt. Das gestaffelte Bogenband
einem Stapelanleger das vorderste Siapelstück auf 16 läuft somit oberhalb der Fühleinrichtung ab und
seine Dicke prüfen. Hierzu ist über dem vordersten wird weder beeinträchtigt noch beeinträchtigt es
Stapel ein taktmäßig arbeitender Fühler angebracht, seinerseits den Fühler 6.
der die Stapelhöhe abtastet, bei zu geringer Stapel- 55 Es ist ferner möglich, den Fühler 6 zur Entlastung
stärke den Vorschub einschaltet und bei vorschrifts- immer dann taktmäßig abzuheben, wenn der Bogen
mäßiger Stapeldicke den Vorschub wieder stillsetzt. nach rechts herausgezogen wird.
Bekannt ist auch ein Rundstapelbogenanleger, bei Aus baulichen Gründen kann es von Nutzen sein,
dem oberhalb der Stapelspitze ein schwenkbarer Ge- einen Gegenhalter 17 starr anzuordnen und die Sta-
genhalter angeordnet ist, der die Stapelspitze um die 60 pelunterlagen als höhenbeweglichen Fühler 18 aus-
Stapelvorderkante zangenartig umfaßt, wobei eben- zubilden (F i g. 2). Beide Glieder bilden dann ehen-
falls ein Fühler vorgesehen ist. Auch diese Vorrich- falls eine Zange, die zum Abfühlen des vordersten
tung ist an ein taktweises Arbeiten gebunden und hat Stapelstückes dient.