DE1814030A1 - Gasdruckregler - Google Patents
GasdruckreglerInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sioh auf Gasdruckregler, wie sie beispielsweise aber nioht ausschließlich in Gasversorgungsanlagen
verwendet werden.
Insbesondere bezieht sioh die Erfindung auf Druokregler,
die einen Gaseinlaß, einen Gasauslaß, ein zwischen dem Einlaß und dem Auslaß angeordnetes Reglerventil mit
einem Versohlußelement und einer durch dieses versohließbaren
Bähxung, einen Steuermeohanismus, in dem eine biegsame
Membran durch gegen eine nachgiebige Kraft (ttblioherweise
die Kraft einer Feder) wirkenden Gasdruck bewegbar ist, und eine Verbindung zwischen der Membran und dem
Reglerventil-Versohlußelement aufweist, wobei die Anordnung
derart ist, daß über einen Druokbereioh die Verbindung
eine Öffnungebewegung des Reglerventils beim Abfallen
des Gasdruokee und eine Schließbewegung beim Ansteigen
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des Gasdruckes hervorruft oder ermöglicht. Derartige Hegler
werden in diöser Beschreibung als "von der genannten
Art" bezeichnet.
Wenn Druck im Auslaß eines Gasdruokreglers übermäßig
hoch wird, z* B. auf ß-rund eines Versagens des Regle
rve nt il-Ve rs chlußelementes, ist es aus Sicherheitsgründen erwlinsoht, daß der Druckregler den Gasstrom zum Auslaß
auch dann abschaltet, wenn das Reglerventil-Verschlußelement versagt hat. Das Ziel der Erfindung ist es, einen
Gasdruckregler au schaffen, der einfaoh in der Konstruktion
und zu-verlässig im Betrieb ist und der eine Hoohdruokabsohaltung
schafft. Außerdem maoht es die Erfindung möglich, Dr.uokregler zu konstruieren, die eine Niederdruokabsohaltung
vorsehen.
Die Erfindung schafft einen Gadruokregler der genaiiiitaii
Art, der auoh ein Abschaltventil einschließt, das in Reihe mit einem Oberetrom des Reglerventils angeordnet
ist und ein Versohlußelement und eine durch dieses verschließbare Bohrung aufweist, wobei die Verbindungzwisohen
der Membran und dem Regler-Versohlußelement auoh mit dem Absohaltversohlußelement verbunden ist, wobei in
der Verbindung zwisohen der Membran und dem Regler-Versohlußelement
ein federbelastetes Gestänge angeordnet ist, das die Verbindung duroh eine Obertotpunkt-Auslösewirkung
des Gestänges unterbrechen kann, wenn der gegen die Membran wirkende Gasdruck eine vorbestimmte obere. Grenze
überschreitet} und wobei die Anordnung derart ist, daß
beim Auslösen des Gestänges das Absohalt-Versohlußelement
bewegt wird, um die Abaohaltöffnung zu schließen* Die
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Bezeichnung "ausgelöst" "bezieht sich auf die Lage, die
die Teile des Gestänges einnehmen, wenn die Verbindung unterbrochen ist, und die Bezeichnung "normal" bezeichnet
den Zustand, wenn das Gestänge nicht ausgelöst ist. Die Bezeichnung "unterbrochen" bedeutet, daß die lage
der Teile der Verbindung sich geändert hat, so daß sie nachgiebt oder eine Umkehrung der Bewegung hervorruft.
Die Anordnung ist derart, daß in normaler lage eine Linie zwisohen den beiden Befestigungspunkten auf einer Seite
des gemeinsamen Lagerzapfens des Betätigungshebels und
des Auslösehebels liegt, und derart, daß, wenn der Gasdruck die vorbestimmte obere Grenze erreicht, die Stange i
den Auslösehebel um den gemeinsamen Lagerzapfen so verschwenkt, daß die genannte Linie sioh auf die andere
Seite des gemeinsamen Lagerzapfens bewegt, um den Hebel auszulösen, und die relativen Abmessungen der Teile und
die Eigenschaften der leder sind derart, daß in der normalen Lage der Betätigungshebel und der Auslösehebel
sich als ein Element bewegen. Vorzugsweise sind das Regler-Vers ohlußelement und das Absohaltverschlußelement
koaxial angeordnet und starr miteinander verbunden, so
daß sie sioh als ein Element bewegen. Zweckmäßigerweise~
kann auch das Regler-Vers ohlußelement mit einer Betätigungsspindel fest verbunden sein, die ein Teil der Ver- |
bindung zwischen dem Versohlußelement und der Membran bildet. Das Gestänge kann eine Stange, die an einem Ende
in der Hähe der Membran schwenkbar angebracht ist und einen Betätigungshebel mit einem Betätigungsende aufweisen,
das gegen das freie Ende der Betätigungsspindel wirken kann, um das Regler-Vers ohlußelement gegen die Regleröffnung
und von ihr fort zu bewegen, wobei der Betäti-
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gungshebel an einer Stelle nahe seines Betätigungsendes
einen kurzen Abstand von der Aohse der Betätigungsspindel entfernt aber an einer von seinem freien Ende abgewandten
Stelle drehbar gelagert ist, um einen Arbeitsgewinn zu erzielen« In einer bevorzugten Ausführungsform
ist ein Auslösehebel zwischen der Stange und dem Betätigungshebel eingeschaltet und angelenkt, wobei der Auslösehebel
von einer Feder beeinflußt wird, die an dem Betätigungshebel und an dem Auslösehebel befestigt ist, wobei
die Anordnung derart ist, daß in normaler Lage eine linie zwischen den beiden Befestigungspunkten an einer
Seite des dem Betätigungshebel und dem Auslösehebel gemeinsamen Lagerzapfens liegt, und derart, daß, wenn der
Gasdruck die vorbestimmte obere Grenze erreicht, die Stange den Auslösehebel um diesen gemeinsamen Lagerzapfen
schwenkt, so daß sich diese Linie auf die andere Seite des gemeinsamen Lagerzapfens bewegt, um den Hebel auszulösen,
und wobei die relativen Abmessungen der Teile und die Eigenschaften der Feder derart sind, daß in der normalen
Lage der Betätigungshebel und der Auslösehebel sioh als ein Element bewegen. Zweckmäßigerweise liegen der
Auslösehebel und der Betätigungshebel aneinander an, vorzugsweise mittels eines Yorsprungs an dem Auslösehebel
(beispielsweise eines Stiftes). Wahlweise wäre es möglich, daß sich die Feder zwischen dem Auslösehebel und
der Stange erstreckt, wobei die Anordnung (mit den nötigen Abänderungen) ähnlioh wäre.
Zweokmäßigerweise sind die relativen Proportionen der Teile derart, daß, wenn der Gasdruck unter eine vorbestimmte
untere Grenze abfällt, das Abschaltverschluß-
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element, das sich als ein Element mit dem Regler-Verschlußelement
"bewegt, bewegt wird, um die Abs ehalt öffnung zu verschließen.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von zwei
Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. Darin zeigen»
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform des Gasdruokreglers gemäß der Erfindung
und ((
Pig. 2 bis 4 Längsschnitte durch eine abgewandelte Ausführungsform des Druckreglers, die die Lage
der sich bewegenden Teile während des normalen Betriebes, ihre Lage bei tibermäßig niedrigem
Auslaßdruck und ihre Lage zeigen, wenn der Mechanismus ausgelöst ist.
In Pig. 1 ist ein Gasdruckregler gezeigt, der ein Gehäuse 10 eines Steuermeohanismus aufweist, das aus einem
Gußstück besteht und einen Plansoh 12 aufweist, der mit einem entsprechenden Plansch 14 eines Deckels 16 ei- a
ner Membrankammer in Eingriff steht. Die Plansche 12 und 14 sind aneinander mittels Schrauben 18 befestigt und erfassen
zwischen sioh eine Wulst 20, die um den Umfang einer nachgiebigen Membran 22 herum ausgebildet ist. Die
Wulst 20 unterstützt die Bildung einer gasdichten Abdichtung zwischen dem Gehäuse 10 und dem Deckel 16. Der Deckel
16 weist einen Hals 24 auf, der mit einem Innengewinde 26
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versehen ist zur Aufnahme einer mit einem entsprechenden Gewinde versehenen Einstellmutter 28, die eine zentrale
Bohrung 30 aufweist. Die Membran 22 und eine an ihr angebrachte runde zentrale Versteifungsseheibe 32 haben
beide eine zentrale Bohrung zur Aufnahme eines Stopfens 34, der mit einer Schulter ausgeformt ist, an der die
Membran und die Scheibe durch eine Mutter und eine Verriegelungsmutter 36 befestigt werden. Der Stopfen 34
trägt eine Rückholstange 38, die sich durch die Bohrung 30 in der Mutter 28 nach oben erstreckt und in einem Knopf
40 endet. Der Hals 24 ist duroh eine Schraubkappe 42 verschlossen,
die den Knopf 40 überragt. Der Deckel 16 der Membrankammer hat einen inneren nach unten hervorstehenden
Bund 44, der als Anschlag für die Versteifungsscheibe 32 dient, um ihre Aufwärtsbewegung zw begrenzen. Der Dekkel
16 hat auch eine mit Gewinde versehene Entlüftung 46 zum Aufnehmen eines Gewindestopfens- (nicht gezeigt), die
über ein Rohr an einen Sioherheitsbereich angeschlossen
oder mit einem Sieb versehen sein kann, aber nicht verschlossen werden soll. Eine Schraubendruckfeder 47 liegt
an der Mutter 28 und an der Yerateifungsscheibe 32 an und drüokt die Membran 22 nach unten.
Das Gehäuse des Steuermechanismus ist mit einem Verbindungsteil 48 ausgebildet, das an einer Ventilkammer
50 mittels versohraubten Planschen (nicht gezeigt) befestigt
ist, und ein Dichtungselement 52 bewirkt dazwischen eine gasdichte Abdichtung. Das Verbindungsteil ist mit
einem Zentrieransatz 54 ausgeformt, der in einer Bohrung 56 der Ventilkammer liegt, und das Verbindungsteil weist
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auch eine Hälse 58 zur gleitenden Aufnahme einer Ventil- ·
betätigungsspindel 60 auf.
Die Ventilkammer 50 hat einen mit Innengewinde versehenen Gaseinlaß 62 und koaxial zu diesem einen mit
Innengewinde versehenen G-asauslaß 64· Der G-asdruok im
Auslaß 64 wird auf die Kammer des Steuermeohanismus durch öffnungen 65 übertragen. Der Einlaß und der Auslaß
sind durch eine Wand 66 voneinander getrennt, die mit einer runden G-ewindebohrung 68 zur Aufnahme eines
entsprechenden G-ewindeeinsatzes 70 versehen ist, der
eine Bohrung 72 darin, die eine Kegleröffnung bildet, und eine etwas größere versenkte Bohrung 74 aufweist,
die eine Abs ehalt öffnung bildet. Eine G-ewindebohrung
ist in der Ventilkammer 50 gegenüber der Bohrung 56 vorgesehen und durch einen entsprechenden Gewindestopfen
verschlossen. Die Ventilspindel 60 trägt ein Regler-Verschlußelement 80 mit einem nachgiebigen Einsatz 82, der
die Reglerbohrung 72 verschließen kann. Die Bohrung 72 und das Verschlußelement 80 (mit seinem Einsatz 82) bilden
zusammen das Reglerventil. Eine Verbindungsspindel 83 erstreckt sich mit etwas Luft durch die Bohrung 72
und die versenkte Bohrung 74 des Einsatzes 70 und trägt ein Abschaltversohlußelement 84, das mit einer naohgie- |
bigen Pläohe 86 zum Verschließen der Absohaltbohrung
versehen ist. Die Bohrung 74 und das Verschlußelement (mit seiner Fläche 86) bilden zusammen das Abschaltventil.
Eine Spindelfortsetzung 88, die an dem Abschalt-Versohlußelement
84 angebracht ist, ist in einer in dem Stopfen 73 ausgebildeten Saokbohrung 90 aufgenommen. Eine
Schraubendruckfeder 91 liegt an dem Stopfen 78 und an dem Abschalt-Verschlußelement 84 an und drückt das letztere
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gegen die Bohrung 74· Die Spindeln 60, 83, 88 und die
Versohlußelemente 80 und 84 sowohl als auch die Bohrungen, in denen sie geführt sind, sind alle koaxial.
Das Regler-Verschlußelement 80 ist mit der Membran 22 durch die Ventilspindel 60 und ein Gestänge verbunden,
das einen Betätigungshebel 92, einen Auslösehebel 94 und eine Stange 96 einschließt. Die Stange 96 ist mittels
eines Zapfens 98 schwenkbar an dem Stopfen 34 und mittels eines Zapfens 100 an dem Auslösehebel 94 befestigt. Der
Auslösehebel 94 ist mittels eines Zapfens 102 schwenkbar an dem Betätigungshebel 92 befestigt. Eine Zugfeder 104
ist an dem Auslösehebel 94 an dem Zapfen 100 und an dem Betätigungshebel 92 an einem Stift 106 befestigt. Die
Verbindung ist in Pig. 1 in ihrer normalen Lage gezeigt. Dabei befindet sich die die Befestigungspunkte der Zugfeder
104 verbindende Linie unterhalb des Zapfens 102, und somit neigt die Feder 104 dazu, den Auslösehebel 94
im Uhrzeigersinn um den Zapfen 102 zu schwenken, so daß ein von dem Auslösehebel 94 hervorstehender Stift 108 an
einem oberen Rand 110 des Betätigungshebels 92 anschlägt.
Das Ende des Betätigungshebels 92, das dem Auslösehebel 94 abgewandt ist, liegt an der Ventilbetätigungsspindel
60 an und ist mit einer Aussparung 112 (die an einem in
der Spindel 60 vorgesehenen Stift 113 anschlagen kann) und mit einem Anschlagkopf 114 versehen, der an der Wand
des Verbindungsteiles 48 anstoßen kann, wenn der naohgiebe
Einsatz 82 beschädigt ist. Der Betätigungshebel 92 ist auf einem Zapfen 116 gelagert, der sich einen kurzen
Abstand unterhalb der Aussparung 112 aber am Ende des
Betätigungshebels 92 befindet, das dem Auslösehebel 94
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abgewandt ist. Auf diese Weise bietet der Betätigungshebel 92 einen Arbeitsgewinn, wenn er durch den Auslösehebel
94 angehoben wird. Ein im Boden des Gehäuses 10 ausgebildeter Vorsprung 118. wirkt als Ansohlag für den unteren
Rand 120 dieses Hebels.
Aus Pig. 2 ist ersiohtlioh, daß die dort gezeigte abgewandelte Ausführungsform des Reglers derjenigen gemäß
Pig. 1 sehr ähnlich ist. Dem Betätigungshebel 92 und dem Gehäuse 10 des Steuermechanismus fehlen einige konstruktive
Feinheiten gegenüber der in Pig. 1 gezeigten ä
Ausführung. Die Arbeitsweise beider Ausführungsformen des Druckreglers wird mit Bezug auf Pig. 2 bis 4 besohrieben.
Pig. 2 zeigt die normale Arbeitsweise des Regle^rs. Die Membran 22 wird duroh die Peder 47 naoh unten und
durch Gasdruck naoh oben gedrüokt und nimmt die gezeigte lage ein. Die Stange 96 hebt den Betätigungshebel 92 mittels
des Auslösehebels 94» wobei der Stift 108 gegen den oberen Rand 110 duroh die Kraft der Zugfeder IO4 in Anlage
gehalten wird, weil die die Befestigungspunkte der Peder IO4 verbindende linie (die den Zapfen 100 mit dem g
Stift 106 verbindende linie) unter dem Zapfen 102 liegt. ™
Infolgedessen bewegen sich der Betätigungshebel 92 und der Auslösehebel 94 als ein Element. Das Betätigungsende
des Betätigungshebels 92 liegt an der Ventilspindel 60 an, um den nachgiebigen Einsatz 82 des Regler-Versohlußelementes
80 an der Reglerbohrung 72 in Anlage zu halten (um das Reglerventil zu schließen). Ein geringfügiger
Druckabfall am Auslaß 64 führt zu einer geringen Abwärts-
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bewegung der Membran 22 und zu einer geringen Schwenkung des Betätigungshebels 92 im Uhrzeigersinn um den Zapfen
116. Infolgedessen kann die Spindel 60 durch die Feder 91
naoh reohts bewegt werden, um das Versohlußelement 80
geringfügig von der Bohrung 72 abzuheben. Umgekehrt verursacht ein geringfügiger Druckanstieg am Auslaß,, daß
das Regler-Verschlußelement 80 die Bohrung 72 verschließt. Das Abschaltventil bleibt ständig offen.
Pig. 5 zeigt die lage der Teile, wenn der Gasdruck
am Auslaß unter eine vorherbestimmte untere Grenze abfällt. Die Membran 22 wird durch die Feder 47 nach unten
bewegt, die Stange 96 bewegt den Betätigungshebel 92 soweit wie möglich nach unten, die Ventilspindel 60 bewegt
das Regler-Verschlußelement 80 von der Bohrung 72 fort
(öffnet das Reglerventil weit), und die Verbindungsspindel
83 gibt dem Absohalt-Versohlußelement 84 die Möglichkeit, durch die Feder 91 nach reohts bewegt zu wenden,
so daß seine nachgiebige Fläohe 86 die .Abschaltbohrung
verschließt. Somit wird die Gaszufuhr zum Auslaß 64 abgeschaltet. Das Abschaltventil bleibt geschlossen, bis der
Druckregler zurüokgeführt wird, sofern sich nioht wieder Druck im Auslaß 64 aufbaut, der durch Gas entsteht, das
von irgendwoher zum Auslaßrohr gelangt. Um den Druokregler zurückzuführen, wird die Kappe 42 entfernt und der
Knopf 40 angehoben. Das führt zu einem öffnen des Abschaltventils,
und Gas kann zum Auslaß 64 gelangen, sofern der Knopf 40 nicht zu weit angehoben wird, wodurch
sonst das Regler-Verschlußelement 80 die Reglerbohrung 72 verschließen würde. Wenn sich Druck im Aualaß 64 aufgebaut
hat, der ausreicht, um ein Schließen des Absohalt-
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Ventils zu verhindern, kann der Knopf 40 losgelassen und
die Kappe 42 zum normalen Betrieb dea Reglers wieder aufgesetzt werden.
Pig. 4 zeigt die lage der Teile, wenn der Steuermeohanismus
ausgelöst ist. Wenn sioh Druok im Auslaß bis zur vorbestimmten oberen Grenze aufbaut, wird die Membran
22 gegen die Wirkung der Feder 47 naoh oben gedrückt. Inf olgedeissen wird das Regler-Versohlußelement 80 zunehmend
stärker gegen die Bohrung 72 gedriiokt. Daraufhin kann sioh der Betätigungshebel 92 nioht langer um den ä
Zapfen 116 im Gegenuhrzeigersinn schwenken und eine weitere
Aufwärtsbewegung der Membran 22 führt zu einer Sohwenkung des Auslösehebels 94 um den Zapfen 102, wodurch die
Zugfeder 104 gespannt wird. Infolgedessen wird der Stift
108 von dem oberen Rand 110 des Betätigungshebels 92 abgehoben, und die die Befestigungen der Feder 104 verbindende
linie gelangt auf die andere Seite des Zapfens 102, woraufhin sioh die Feder 104 wieder zusammenzieht, so
daß der Auslösehebel 94 durch eine Übertotpunkt-Auslösewirkung herumsohwenkt und dadurch das Gestänge unterbricht.
Infolgedessen wird der Betätigungshebel 92 in seine unterste Lage gedruckt, und das Absohalt-Verschlußelement 84
versohließt die Abschaltbohrung 74· Wie es aus einem Ver- ™
gleich der Fig. 2 und 4 leioht zu sehen ist, hat sioh die Lage der Einzelteile der Verbindung (und insbesondere
des Gestänges) so verändert, daß sie naohgiebt, um der Feder 91 die Möglichkeit zu geben, die Ventilspindel 60
nach rechts zu bewegen. Unmittelbar nach dem Eintreten des Absohaltens infolge des hohen Auslaßdruckes wird die
Membran in die höchste Lage und der Hebel 92 in seine
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unterste lage gedrückt. Die Membran bleibt in dieser Lage
nur, wenn das System, in das der Regler mündet, gasdicht ist, sonst fällt sie naoh unten, und kann, wenn die Einstellung
der Feder 47 stark genug ist, die in Pig. 3 angedeutete Lage erreichen. Das bedeutet, daß das Hebelsystem
automatisch in die Normalstellung zurückgeführt werden kann. In jedem Pail wird jedooh der Regler nicht
wieder öffnen, bis der Knopf 40 angehoben worden ist, um das Abschaltventil wieder zu öffnen, wie es vorher im
Zusammenhang mit Pig. 3 erläutert wurde. Wenn die Einstellung der Peder 47 nicht stark genug ist für eine automatische
Rückstellung, wird der Druckregler durch Drücken auf den Knopf 40 zurückgeführt, um das Gestänge wieder
herzustellen, und durch anschließendes Anheben des Knopfes, um das Abschaltventil wieder zu öffnen.
Die durch die Peder 47 ausgeübte Kraft kann durch Einstellung der axialen Lage der Mutter 28 in dem Hals
24 durch Drehung verändert werden. Das führt zu einer entsprechenden Einstellung des normalen Auslaßdruckes.
Zwei Merkmale können im Zusammenhang mit der Arbeitsweise gemäß Pig. 1 erwähnt werden* Erstens schlägt
der Betätigungshebel 92 in seiner untersten Lage an dem Vorsprung 118 an, der seine Bewegung begrenzt. Zweitens
bietet die Kombination zwischen der Aussparung 112 und
dem Anschlagkopf 114 an dem Betätigungshebel 92 die Möglichkeit,
daß das ständige Eindrücken in dem nachgiebigen Einsatz 82 durch die Reglerbohrung 72 in einem Ausmaß
aufgenommen wird, das durch den Spalt zwischen dem Kopf 114 und der Wand des Verbindungsteils 48 bestimmt wird.
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Wenn nach vielen Betriebsfahren die Vertiefung derart
ist, daß der Kopf 114 am Verbindungsteil 48 anstößt,
wird ein weiteres Eindrücken verhindert, das das genaue Arbeiten des Auslösemechanismus stören könnte.
In Verbindung mit Fig. 2 bis 4 kann der Eingriff zwischen dem Kopf des Betätigungshebels 92 und der Ventilspindel
60 erwähnt werden, wobei ein Stift 122 auf der Spindel 60 in einen Schlitz 124 im Betätigungshebel
92 eingreift. Wenn das Gestänge infolge eines Druckanstiegs
ausgelöst ist, gibt nicht nur die Verbindung naoh, " um der Feder 91 die Möglichkeit zu geben, die Spindel
nach rechts zu bewegen, sondern der oben erwähnte Eingriff führt tatsächlich zu einer Umkehrung der Bewegung,
die dem Verwchlußelement 80 duroh den Betätigungshebel erteilt wurde.
Die oben beschriebenen Gasdruckregler können viele Vorteile haben. Erstens und hauptsächlich schließen sie
eine Sicherheitsabsohaltung ein, die sowohl bei vorbestimmten
höheren als auoh niedrigeren Drücken am Auslaß arbeitet. Der Meohanismus kann einfach, kräftig und zuverlässig
ausgeführt werden. Es ist lebensnotwendig, daß ä die Sicherheitsabsohaltung genau arbeiten kann, wenn es
erforderlich ist, und das kann erstmals der Fall sein, wenn der Regler mehrere Jahre normal in Betrieb war, wenn
der Sitz besohädigt worden ist. Eine solche Zeitspanne kann dazu führen, daß die zusammengehörenden Teile zusammenrosten
oder aus anderen Gründen fest aneinander haften (beispielsweise duroh Aneinanderkleben durch Schmiermittel
und Schmutz). Es wird angenommen, daß die oben
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beschriebenen Konstruktionen wenig oder keine Neigung aufweisen, in dieser Hinsicht zu versagen, da die Mögliohkeit
zum Zusammenrosten oder Aneinanderkleben tatsäohlich sehr gering ist. Hur der Zapfen 102 wird während
der normalen Regelvorgänge nicht benutzt, und das Drehmoment um ihn, wenn der Meohanismus ausgelöst werden
muß, ist sehr groß und vermutlich mehr als ausreichend, um jegliche Neigung zum Festklemmen zu beseitigen.
Die Konstruktion bietet eine sehr enge Übereinstimmung bei wiederholten Vorgängen und eine große Leichtigkeit
beim erneuten Öffnen, ohne daß Spezialwerkzeuge verwendet werden müssen.
Andteile der Verwendung des Auslösehebels 94
könnte beispielsweise auoh ein federbelasteter Kniehebelmechanismua
in die Stange 96 eingesetzt werden.
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Claims (7)
- Patentansprüche :/. Gasdruckregler mit einem Gaseinlaß, einem Gasauslaß, einem zwischen dem Einlaß und dem Auslaß angeordneten Reglerventil mit einem Versohlußelement und einer durch dieses verschließbaren Bohrung, einem Steuermeohanismus, in dem eine biegsame Membran duroh gegen eine nachgiebige Kraft wirkenden Gasdruck bewegbar ist, und einer Verbindung zwischen der Membran und dem Reglerventil-Verschlußelement, wobei die Anordnung derart ist, daß über einen Druckbereich die Verbindung eine Öffnungsbewegung des Reglerventils beim Abfallen des Gasdruckes und eine Schließbewegung beim Ansteigen des Gasdruckes hervorruft oder ermöglicht, und mit einem Abschaltventil, das in Reihe mit einem überstrom des Reglerventils angeordnet ist und ein Versohlußelement und eine duroh dieses versohließbare Bohrung aufweist, wobei die Verbindung zwischen der Membran und dem Regler-Verschlußelement auoh mit dem Absohaltversohlußelement verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwisohen der Membran (22) und dem Regler-Versohlußelement (80) ein federbelastetes Gestänge (92, 94, 96, 104) einschließt, das die Verbindung durch eine Übertotpunkt-Auslösewirkung des Gestänges unterbrechen kann, wenn der gegen die Membran (22) wirkende Gasdruck eine vorherbestimmte obere Grenze übersteigt, wobei die Anordnung derart ist, daß nach Auslösung des Gestänges das Abschaltverschlußelemeht (84) bewegt wird, um die Absohaltbohrung (74) zu schließen.-16-909825/1211
- 2. Regler naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Regler-Verschlußelement (80) und das Abschaltverschlußelement (84) koaxial angeordnet und starr verbunden sind, so daß sie sich als ein Element bewegen.
- 3. Regler nach Anspruoh 2, daduroh gekennzeichnet, daß das Regler-Versohlußelement (80) mit einer Betätigungsspindel (60) fest verbunden ist, die ein Teil der Verbindung zwisohen dem Verschlußelement (80) und der Membran (22) bildet.
- 4· Regler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge eine Stange (96), die mit ihrem einen Ende in der Nähe der Membran (22) schwenkbar angebracht ist, und einen Betätigungshebel (92) einschließt, der ein Betätigungsende aufweist, das auf das freie Ende einer Betätigungsspindel (60) einwirken kann, um das Regler-Verschlußelement (80) gegen die Reglerbohrung (72) und von dieser fort zu bewegen, und daß der Betätigungshebel (92) an einer Stelle (116) schwenkbar gelagert ist, die in der Nähe seines Betätigungsendes in kurzem Abstand von der Achse der Betätigungsspindel (60) aber von dem freien Ende des Betätigungshebels abgewandt liegt, um einen Arbeitsgewinn zu erzielen.
- 5. Regler naoh Anspruoh 4» daduroh gekennzeichnet, daß ein Auslösehebel (94) zwischen die Stange (96) und den Betätigungshebel (92) eingeschaltet und an diesen angelenkt ist und von einer Feder (104) beeinflußt ist,. -17-909825/121118U030 - π -die an dem Betätigungshebel (92) und an dem Auslösehebel (94) befestigt ist, wobei die-Anordnung derart ist, daß in normaler lage eine linie zwisohen den beiden Befestigungsstellen (100, 106) an einer Seite eines dem Betätigungshebel (92) und dem Auslösehebel (94) gemeinsamen Lagerzapfens (102) liegt, und derart, daß, wenn der Gasdruck die vorbestimmte obere Grenze erreicht, die Stange (96) den Auslösehebel (94) um den gemeinsamen Zapfen (102) schwenkt, so daß die Linie sich auf die andere Seite des gemeinsamen Zapfens (102) bewegt, um den Hebel (94) aus- -zulösen, und wobei die relativen Abmessungen der Teile ™und die Eigenschaften der Feder (104) derart sind, daß in der normalen Lage der Betätigungshebel (92) und der Auslösehebel (94) sich als ein Element bewegen.
- 6. Regler naoh Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösehebel (94) und der Betätigungshebel (92) aneinander durch Zwischenschaltung eines Vorsprunges (108) an einem der beiden Teile anliegen.
- 7. Segler naoh einem der vorhergehenden Anspräche, dadurch gekennzeichnet, daß die relativen Abmessungender Teile derart sind, daß, wenn der Gasdruck unter eine |vorherbestimmte untere Grenze abfällt, das Absohaltverschlußelement (84), das sich mit dem Regler-Verschlußelement als ein Teil bewegt, bewegt wird, um die Abschaltbohrung (74) zu verschließen.909825/121 1
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| GB56382/67A GB1212520A (en) | 1967-12-12 | 1967-12-12 | Improvements in or relating to gas pressure regulators |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1814030A Expired DE1814030C3 (de) | 1967-12-12 | 1968-12-11 | Gasdruckregler |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| BR9905477A (pt) * | 1998-10-29 | 2000-08-29 | Jorge Ismael Mustafa | Regulador autobloqueante aperfeiçoado |
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1967
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1968
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- 1968-12-11 FR FR1596010D patent/FR1596010A/fr not_active Expired
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| WO2022148520A1 (de) * | 2021-01-11 | 2022-07-14 | Truma Gerätetechnik GmbH & Co. KG | Gasdruckregler |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE1814030B2 (de) | 1978-02-23 |
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