DE1813294A1 - Kleingolf-Heimspiel - Google Patents
Kleingolf-HeimspielInfo
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Description
"Kleingolf-Heimspiel«»
Die Erfindung betrifft ein Kleingolf-Heimspiel mit zumindest einer einem Spielbrett eingeformten Rollbahn für die Spielkugel/n
sowie wenigstens einer auswechselbaren Spielerfigur, welche im Bereich der Kugel-Abschlagstelle/n auf dem Spielbrett
festlegbar ist.
Um einem größeren Publikum die Möglichkeit zum Golfapiel zu geben, sind allenthalben sogenannte Kleingolf-Anlagen entstanden,
Plätze oder Gärten mit mehreren kleinen Roll- oder Hindernisbahnen, die von den mit Ball und Golfschläger ausgerüsteten
Spielern in einer festgelegten Reihenfolge überwunden werden müssen. Derartige Kleingolf-Anlagen können
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aber auoh zum Heimgebrauch en miniature auf einem Spierbrett
untergebracht werden, .-wobei als Spieler Figuren dienen, mittels
deren ein Ball, eine Spielkugel od*dgl. der Rollbahn zugeleitet
wird. So ist ein Kleingolf-Heimspiel mit mehreren, einem Spielbrett eingeformten Rollbahnen bekannt. Diese
Rollbahnen sind in mehr oder minder großen Abständen zueinander angeordnet und -.da es sich um ein Tischspiel handeltnicht
sehr lang. Die ebenfalls verhältnismäßig kleinen Spielfiguren werden mit elastischen Sockeln in Ausnehmungen des
Spielbretts eingesetzt und können eine vor ihnen liegende Spielkugel in der Art eines Katapultes auf die Rollbahn
schleudern. Je nach Geschicklichkeit der spielenden Person findet die Spielfigur bereits beim falschen Einsetzen des
elastischen Sockels in die entsprechende Ausnehmung keinen rechten Halt, so daß die Spielkugel nur geringfügig berührt
wird und unter Umständen die Spielerfigur aus ihrer Halterung rutscht. Darüberhinaus entspricht das Abschlagen der
Spielkugel durch eine in sich starre Figur auf elastischem Sockel kaum den natürlichen Gegebenheiten, bei denen ja der
Golfball mit einem Schläger vom Abschlag getrieben wird.
Ziel der Erfindung ist es nun, ein Kleingolf-Heimspiel zu
sohaffen, dessen den Spielreiz erhöhende Naturtreue - und somit beispielsweise auch die Länge der Rollbahn - möglichst
groß ist und dessen Spielerfiguren zum Absohlag der Kugel
• einerseits einen Bioheren Stand besitzen und andererseits
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mit einem "bewegbaren Golfschläger ausgerüstet sind. Darüberhinaus
soll die Fertigung einfach und mit geringen Kosten möglich sein.
So ist nach der Erfindung vorgesehen, daß die Spielerfigur zur Schlagrichtung seitlich neben der Abschlagstelle aufstellbar und mit einem etwa in Schlagrichtung bewegbaren Teil versehen
ist, vermöge dessen die Spielkugel von der Kugel~Abschlagstelle wegtreibbar ist. Vorteilhafterweise besitzt ^j
die Spielerfigur zur Festlegung auf dem Spielbrett Rasten,
welche mit Gegenrasten des Spielbretts haltgebend zusammenwirken. Hierdurch wird ein sicherer Stand der Spielerfigur
beim Ausführen der Schlagbewegung gewährleistet.
Als besonders günstig hat sich erwiesen, die Rasten als fußseitige
Ausnehmungen in einer Sockelplatte der Spielerfigur auszubilden und die Gegenrasten in der Art bohnenförmiger
Haltenocken aus dem Spielbrett herauszuformen. Gemäß der ,
Erfindung ist es vorgesehen, daß jeder Kugel-Abschlagstelle
seitlich zur Schlagrichtung zwei Haltenocken zugeordnet sind und die Sockelplatte der Spielerfigur ebenfalls zwei entsprechende
Randausnehmungen aufweist. Diese Ausgestaltung gestattet ein sicheres und schnelles Aufsetzen der Spielerfigur auf der
Spielbrett, wobei es selbstverständlieh denkbar wäre, statt der Randausnehmungen auch innerhalb des Sockels entsprechende
Bohrungen od.dgl. vorzusehen.
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TJm dem durch das Sportgolf vorgegebenen Beispiel möglichst
nahe zu kommen, ist der in Schlagrichtung bewegbare Teil der Spielerfigur vorzugsweise als Nachbildung eines Golfschlägers
gestaltet und an einem drehbaren Körperteil der Spielerfigur, beispielsweise an zumindest einem Arm, angebracht. Der Arm
kann mittels des Oberkörpers der Spielerfigur verschwenkt werden, da diese erfindungsgemaß etwa an ihrer Gürtellinie
in Oberkörper und Unterkörper geteilt und der Oberkörper auf dem Unterkörper drehbar gelagert 1st.
Besonders vorteilhaft ist das Gelenk zwischen Oberkörper und
Unterkörper der Spielerfigur ausgeführt, da der Oberkörper an seiner Gürtellinie mit einem etwa axialen Loch versehen ist,
in das ein Lagerstift des Unterkörpers eingreift. Darüberhinaus
ist zur Begrenzung der Schwenkbewegung des Oberkörpers zumindest ein Anschlagelement vorgesehen, das beispielsweise als unterseitig
aus dem Oberkörper ragender Nagel ausgebildet sein kann, der in eine en der Gürtellinie des Unterkörpers angeordnete
Anschlagnut eingreift. Da eich das Anschlagelement beim Verschwenken
de· Oberkörpers um den Lageretift dreht, ist die Anschlagnut vorzugsweise als zentrisch zum Lagerstift angebrachte
Teilringnut auszubilden.
Eine derartige Spielerfigur mit schwenkbarem Oberkörper vermag die Spielkugel mit starker Wucht auf die Hollbahn zu treiben,
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weshalb diese einerseits möglichst lang sein sollte und andererseits auch mit größeren Hindernissen, beispielsweise
schneckenförmig oder schraubenartig gebogenen lührungsrinnen,
versehen sein kann. Die Ausbildung des Spielbretts ist daher erfindungsgemäß so getroffen, daß in dieses mehrere einander
etwa parallele, zumindest jeweils eine Rollbahn aufweisende
Spielfelder sowie zwischen diesen das Spielbrett unterteilende
und versteifende Längsstege eingeformt sind. Somit ent- Λ
spricht die Länge jeder Rollbahn der Länge des Spielbrettes, wodurch eine optimale Platznutzung erreicht wird. Darüberhinaus
bilden die zwischen den Spielfeldern als Begrenzungen angebrachten Längsstege wirkungsvolle Versteifungsrippen des Spielbrettes,
welches aus relativ dünnem Werkstoff im Tiefziehverfahren
hergestellt werden kann. Gegebenenfalls vorgesehene Hindernisse können mittels einfacher Halterungen auf dem Spielbrett
befestigt werden.
Um eine Vielfalt von Hindernissen zu bieten, ist eines von
ihnen in der Art einer mittig gelagerten Wippe gestaltet, deren Laufbahn in Schlagriohtung verläuft. Überraschend einfach
ist dabei die Lagerung der Wippe durchgeführt, die mit
einer mn ihrer unterseitig quer zur Sohlagriohtung angeordneten
Lagerschneide kippbar auf einem dem Spielfeld angeformten
Sockel liegt und mittels flexibler, den Sockel mit Spielraum durchsetzender Gelenkstege mit diesem verbunden ist.
Dieses Wippenlager besteht folglich nur aus zwei Seilen,
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.nämlich dem Sockel und der Lagerschneide mit angesetzten Ge- ■
lenkstegen, wodurch sowohl bei der Herstellung der Einzelteile als auch "bei deren Zusammensetzung eine große Vereinfachung
erzielt wird.
Um ein ungehemmtes Auflaufen der Spielkugel auf das abschlagseitige
Ende der Wippe zu ermöglichen, ist gemäß der Erfindung im Spielbrett eine Vertiefung vorgesehen, in die sich das
φ entsprechende Ende der Wippe in Ruhelage einlegt.
Das Hindernis wird nooh erschwert und somit sein Spielreiz
erhöht durch das erfindungsgemäße Anordnen eines Auffanggerätes am ablaufseitigen Wippenende. Dieses Auffanggerät ist
als hohler langkasten ausgebildet und mit zumindest einem
Fangloch zur Aufnahme der Spielkugel sowie wenigstens einer Austrittsöfif nung zu deren Freigabe versehen» So kann die
Spielkugel nach Überlaufen der Wippe entweder dank auarei- ■
_ · chender Geschwindigkeit in den Fangkasten springen und durch diesen der Zielstelle der Rollbahn zugeleitet werden oder
andererseits infolge zu geringer Wucht des Abschlages vor dem Erreichen des Auffanggerätes auf das Spielfeld fallen
und somit aus der Rollbahn geraten»
Die Ausbildung des Fangkastens kann'so getroffen seins, daß
die Austritteöffnung seitlich an dessen Basis angeordnet ist, wodurch die Rollbahn eine geringe Seitenvereetsung erhält«,
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Gemäß der Erfindung kann ein Hindernis als Mhrungsrinne in
der Art eines in Rollrichtung der Kugel offenen, mit einem Schenkel auf dem Spielbrett aufliegenden U gestaltet sein.
Dabei ist der freie Schenkel der U-förmigen Führungsrinne vorteilhafterweise im Winkel und seitlich gegenüber dem festliegenden
Schenkel versetzt gebogen und zu einem nahe dem Kugelauflaufende des festliegenden Schenkels angeordneten
Auffanggerät od.dgl. gerichtet. Die Führungsrinne ist als vorgefertigtes Teil auf das Spielbrett aufgesetzt. TJm einen
sicheren Halt der Mhrungsrinne auch im Falle des Auftreffens
einer mit großer Wucht geschlagenen Kugel zu gewährleisten, formt man vorzugsweise aus dem Spielbrett einen Stützpfeiler
heraus, an den sich diese Führungsrinne anschmiegt.
Die Ausbildung der Führungsrinne kann auch so getroffen sein, daß sie in der Art einer zumindest eingängigen Schraubenfeder
gedreht wird, deren Schraubachse quer zur Schlagrichtung verläuft.
In dieser Führungsrinne beschreibt die Spielkugel Bomit einen vollen Kreis und wird nach Durchlaufen dieses 360°-Bogens
seitlich versetzt in Schlagrichtung weitergeführt. Bin derartiges Hindernis erfordert einen besonders gezielten Anstoß der
Spielkugel und folglich eine geschickte Handhabung der Spielerfigur.
GEmäß den großtechnischen Vorbildern ist es möglich, die gegebenenfalls
den Hindernissen zugeordneten Auffanggeräte nicht
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nur - wie bereite erwähnt - ale Fangkästen auszubilden. Vielmehr sind die unterschiedlichsten Formen, beispielsweise hejelförmige ^ Vasen, oben offene Büchsen, kegelstumpfartige oder
pyramidale Kästen eum Auffangen der Spielkugel denkbar. Voraussetzung ist hierbei nur, daß ein derartiges Auffanggerät
entweder einen Durchlaufkanal von einem Panglooh zu einer
Austrittsöffnung besitzt oder auch nur eine Fangmulde od.dgl.
aufweist, in welche eich die Spielkugel einlegt und gehalten
wird. In ähnlicher Welse, nämlich als Sackgasse, wirken gegebenenfalls vorzusehende, zur Kugel-Abschlagsteile offene ν :
Blindbahnen, in die eine falsch abgeschlagene Spielkugel zwar hineinrollt, aber dann darin liegen bleibt und erst durch da·
spielende Kind herausgenommen werden kann.
Die in das Spielbrett eingeformten, die Spielfelder gegeneinander abgrenzenden Längsstege reichen an eich als Verstärkungs
elemente für das Spielbrett au·· Da jedoch Spielzeuge allgemein häufig großen Belastungen, beispielsweise durch den Fuß
eine· unachtsamen Kinde· usw., ausgesetzt Bind, ist eine vorteilhafte Ausgestaltung de· erfindungegemlßen Spielbrettes
darin zu sehen, daß dl···· unter·eitlg mit zumindest einem
querlaufenden Verstelfungs·tab versehen ist, der etwa durch
umbiegbare, in entsprechende Schlitze de· Spielbrett·· eingreifende BefestigungslaBohen angebracht «ein kann· Sin solcher
Veretelfungsetab verleiht nämlioh dem Spielbrett quer zu den
LängSBtegen eine größere Festigkeit und schlitzt somit vor
allem gegen ein Verwinden·
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Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beeohreitiung bevorzugter Aueführungsbeispiele sowie anhand der Zeiohnung· Hierbei zeigern
Pig. 1 eine sohaubildliohe Darstellung eines Kleingolf-Heimspiels mit drei Spielfeldern und einer Spielerfigur\
Fig. 2 den Längsschnitt nach linie II-II in Pig. 1 (ohne
Spielerfigur)ι
Pig. 4 die teilweise gebrochene schaubildliohe Wiedergabe
eines Details der Pig. 1\
Fig. 5 die Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel
eines Eleingolf-Heimepielei
In ein rechteckiges Spielbrett 1 mit sohulterartig abgesetztem
Umfangerand 2 sind drei duroh Längsstege 3 voneinander getrennte Spielfelder 4« 5» 6 bzw. 7, 8, 9 eingeformt. Jedes
dieser Spielfelder 4, 5, 6 bzw. 7» 8, 9 weist einerseits eine Abschlagstelle 10 und andererseits eine Zielstelle 11 sowie eine
diese beiden verbindende Rollbahn 12 auf, die seitlich von Banden 13 begrenzt wird. Jede Hollbahn 12 dient einer sich gegebenenfalls von der Abschlageteil· 10 zur entsprechenden Zielstelle 11 bewegenden, »inen Golfball darstellenden flpitlkugal
14 al» lauffläche.
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Pig. 1 zeigt ein Spielbrett 1, in dessen drei Rollbahnen unterschiedlich gestaltete Hindernisse 15, 16, 17 für die
über die lauffläche rollende Spielkugel -14 angeordnet sind. Entlang den Längskanten der Hindernisse 15» 16, 17 beidseits
vorgesehsie Leitleieten 18 verhindern ein seitliches Abgleiten
der Spielkugel 14.
Das Hindernis in dem durch eine nahe der Abschlagstelle 10
W angeordnete Spielerfigur 19 kenntlichen Spielfeld 4 ist als
Wippe 15 ausgebildet, die auf einem aus dem Spielbrett 1 -herausgeformten
Sockel 20 aufliegt. Wie fig. 4 im einzelnen verdeutlicht, durchsetzen vier an der Wippe 15 unterseitig
angebrachte flexible Gelenkstege 21 entsprechende Sohlitze
23 des Sockels 20. Die einander gegenainnig zugeordneten
hakenförmigen Enden 22 der Gelenkstege 21 untergreifen nach
Aufsetzen der Wippe 15 auf den Sockel 20 die Unterkanten der Sohlitze 23. Zufolge einer gewissen Bewegliohekeit der Gefe
lenkstege 21 in sich und in den Schlitten 23 kann dia mitteis
ihrtr Lagerechneide 24 Wä£ dem Sockel 20 aufsitzende Wippe
bereits bei leichtem Anstoß vertikal gekippt werden (s. Pfeil X in Fig. 2). Um das Auflaufen der Spielkugel 14 auf
die Wippe 15 zu erleichtern, ruht deren abschlage©itiges
Ende in Ruhestellung in einer Vertiefung 25 des Spielfeldes
Nahe dem entgegengesetzten Ende der Wippt 15 befindet sich
ein kastenartiges, hohles Auffanggerät 26 mit vordereeitigem
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Fangloch 27 und seitlicher Austrittst!ffnung 28, welche die
gegebenenfalls durch das Fangloch 27 in das Innere des Fangkastens 24 fallende Bpielkugel H zum Auslauf 12· der Rollbahn 12 und somit - vermöge einer leichten Neigung dieses
Auslaufee 12« - zur Zielütelle 11 hinlenkt.
Das Hindernis des benachbarten Spielfeldes 5 ist als nach oben einen flachen Winkel bildende Ausbauchung 16 aus dem Spielbrett
1 herausgeformt und läßt eine sie Überrollende Spielkfcgel 14 dem labyrinthartig geschlungenen Auslauf 12·· zulaufen.
Durch die in der Art eines liegenden U nach oben geschwungene,
sich an einen Stützpfeiler 29 anschmiegende Führungsrinne 17 im dritten Spielfeld 6 kann eine ihr in Schlagrichtung
(β. Pfeil Y) aufgegebene Spielkugel 14 in die Gegenrichtung umgelenkt und einem etwas seitlich vom Auflaufende der FUhrungerinne 17 angebraohten buch·enartigen Auffanggerät 30 zugeleitet werden. Dieses entspricht mit seinem - hier oberseitigen - Fangloch 27 und einer unteren Austrlttsöffnung 28 dem
kastenartlgen Auffanggerät 26 des Spielfeldes 4.
Ebenfalls läßt das mittlere der Spielfelder 7, 8, 9 des In
Fig. 5 wiedergegebenen Ausführungebeispiels ein Hindernis in
Art einer Führungerinne 31 erkennen. Diese 1st wie eine Schraubenfeder mit nur einer Ganghöhe geformt, deren Sohraubachse
quer zur Sohlagrichtung τ weist. Das Ablaufende dieser FUhrungsrinne 31 ruht In Abstand zum Spielfeld 8 auf einer
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erkennbaren Anformung des Spielbretts 1, so daß eine die
Führungsrinne 31 verlassende Spielkugel 14 das oberseitige
Fangloch 27 eines kegeligen Auffanggerätes 33 erreichen kann.
Über den Rollbahnen 12 der beiden äußeren Spielfelder 7 und 9 wölben sich als Hinderniese halbringförmige Rohretücke 34·
Neben den Rollbahnen 12 können in jedem Spielfeld 4, 5, 6 bzw. 7, 8, 9 auch Blindbahnen 35 oder rundum geschlossene Mulden
36 als zusätzliche Spielhindernisse vorhanden sein.
Das Spielbrett 1 kann zur Erhöhung der festigkeit und als Sicherung gegen Verwindungen mit zumindest einem unterseitig
querverlaufenden Verteilungeetab 37 ausgestattet werden» dessen
umbiegbare Befestigungelasohen 38 entsprechende Schlitze der
Spielbrett« 1 durchgreifen.
Die Fig. 6 und 7 zeigen Aufbau und Wirkungsweise der einen Golfspieler darstellenden Spielerfigur 19* Dem vom Oberkörper 39
etwa in der Gurtelebene 40 trennbare Unterkörper 41 ist eine
Sockelplatte 42 angeformt, die einerseits durch ihr Gewicht und andererseits vermittele an ihrem Hand angeordneter, als -Rasten dienender Ausnehmungen 43 eine Festlegung auf dem Spielbrett 1 ermöglicht» denn im Bereich jeder Kugelabeohlmgetelle
10 ragen etwa mit einer Vertiefung 44 zum Einlegen der Kugel
14 fluchtend zwei bohnenartige Haltenocken 45 als Ctagenrasten
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für die Ausnehmungen 43 der Sookelplatte 42 empor, wodurch
ein Verschieben der Spielerfiguren 19 auf dem Spielbrett 1 verhindert wird.
Der Oberkörper 39 der Spielerfigur 19 ist so auf den Unterkörper
41 aufgesetzt, daß ein von den Händen 46 der Spielerfigur 19 gehaltener Golfschläger 47 die in der Vertiefung 44
der entsprechenden Abschlagstelle 10 liegende Spielkugel 14 berührt und sie beim Verschwenken des Oberkörpers 39 (s. Pfeil
Z in Pig. 7) in Sohlagriohtung y auf die Rollbahn 12 treibt.
Zur Verbindung der beiden Körperhalften 39 und 41 der Spielerfigur
19 miteinander dient ein oberseitig aus dem Unterkörper 41 ragender Lagerstift 48, auf den der Oberkörper 39 mit einem
entsprechenden Loch 49 aufsetzbar ist. Zur Begrenzung des Schwenkbereiches greift ein untereeitig au Oberkörper 39 befestigtes
nagelartigee Anschlagelement 50 in eine zum Lagerstift 48 zentrisohe Teilring-Nut 91 de« Unterkörper» 41.
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Claims (1)
- Patentansprüche:Kleingolf-Heimspiel mit zumindest einer einem Spielbrett eingeformten Rollbahn für die Spielkugel/n sowie wenigstens einer auswechselbaren Spielerfigur, welche im Bereich der Kugel-Abschlagstelle/n auf dem Spielbrett festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielerfigur (19) zur Schlagrichtung (y) seitlich heben der Abschlagstelle (10) aufstellbar und mit einem etwa in Schlagrichtung bewegbaren Teil versehen ist, vermöge dessen die Spielkugel (14) von der Kugel-Abschlagstelle wegtreibbar ist.2. Kleingolf-Heimspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielerfigur (19) zur Festlegung auf dem Spielbrett(1) Rasten aufweist, welche mit Gegenrasten des Spielbretts halt~. gebend zusammenwirken,3. Kleingolf-Heimspiel nach Anspruch 29 dadurch gekennzeichnet, daß die Rasten als fußeeitig® Ausnehmungen (43) einer Sockelplatte (42) der Spielerfigur (19) ausgebildet und di® degenrasten in der Art bohnenförmiger Hätt®nock@n (45) aus dem Spielbrett (1) herausgeformt sind«4. Kleingolf-Heimspiel nach einem d®r AneprüoJie 1 Ma 3» dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kugel-AfosohlstgeljelXe (10) seitlich zur Sohlagriohtung zwet Halteriooken (45) siageordnet sind und'-06982170101die Sockelplatte (4-2) der Spielerfigur (19) zwei entsprechende Handausnehmungen (43) aufweist.5. Kleingolf-Heimspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in Schlagrichtung (y) bewegbare Teil der Spielerfigur (19) als Nachbildung eines Golfechlägers (47) gestaltet und an einem drehbaren Körperteil der Spielerfigur angebracht ist.6. Kleingolf-Heimspiel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der "Golfschläger11 (47) an zumindest einem Arm der Spielerfigur (19) befestigt und der Arm mittels des Oberkörpers (39) der Spielerfigur verschwenkbar ist.7. Kleingolf-Heimspiel nach einem der Ansprüche 1, 5 oder 6, daduroh gekennzeichnet, daß die Spielerfigur (19) etwa in ihrer Gürtelebene (40) in Oberkörper (39) und Unterkörper (41) geteilt und der Oberkörper auf dem Unterkörper drehbar gelagert ist.8. Kleingolf-Heimspiel nach Anspruch 7, daduroh gekennzeichnet, daß der Oberkörper (39) der Spielerfigur (19) an seiner Gürtelebene (40) mit einem etwa axialen Loch (49) versehen ist., in das ein Lagerstift (48) des Unterkörpers (41) eingreift.009826/01069. Kleingolf-Heimspiel nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkbewegung (es) des Oberkörpers (39) der Spielerfigur (19) gegenüber deren Unterkörper (41) durch Ansohlagelemente begrenzt ist.10. Kleingolf-Heimspiel nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß als Anschlagelement ein unterseitig aus dem Oberkörper (39) ragender Nagel (50) od.dgl. dient, der in eine an der Gürtelebene (40) des Unterkörpers (41) angeordnete Anschlagnut eingreift.11. Kleingolf-Heimspiel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagnut als zentrisch zum lagerstift (46) angebrachte Teilringnut (51) ausgebildet ist»12. Kleingolf-Heimspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in das Spielbrett (1) mehrere einander etwa parallele, zumindest jeweils eine Rollbahn (12) aufweisende Spielfelder (4i 5i 6| 7, 8, 9) sowie zwischen diesen das Spielbrett unterteilende und versteifende Längsstege (3) eingeformt sind.13· Kleingolf-Heimspiel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch aufgesetzte Hindernisse aufweisende Rollbahnen (12).0,0 9826/010614. Kleingolf-Heimspiel nach. Anspruch. 13» dadurch, gekennzeichnet, daß zumindest ein Hindernis in der Art einer mittig gelagerten Wippe (15) gestaltet ist, deren Laufbahn in Schlagrichtung (y) verläuft.15. Kleingolf-Heimspiel nach. Anspruch 14» dadurch gekennzeioh.net, daß die Wippe (15) mit einer an ihrer Unterseite quer zur Sch.lagrich.tung (y) angeordneten Lagerschneide (24) kippbar auf einem dem Spielbrett (1) angeformten Sockel (20) liegt und mittels flexibler, den Sockel mit Spielraum durchsetzender Gelenkstege (2I) mit diesem verbunden ist.16. Kleingolf-Heimspiel nach. Anspruch 14 und 15» dadurch, gekennzeichnet, daß das abschlageeitige Ende der Wippe (15) sich in Ruhelage zum ungehemmten Auflaufen der Spielkugel (14) in einer Vertiefung (25) des Spielbretts einlegt.17. Kleingolf-Heimspiel nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Wippe (15) ein Auffangge rät in Form eines zumindest mit einem Panglooh (27) aowit wenigstens einer Austritteöffnung (28) für die Spielkugel (14) versehenen hohlen Fangkastens (26) zugeordnet ist.18. Kleingolf-Heimspiel naoh Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung (28) dts Pftngkastene (26) seitlich an dtastn Basis, angeordnet ist,009826/01061.9· Kleingolf-Heimspiel nach Anspruch 13? dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Hindernis als Pührungsrinne (17) in der Art eines in Rollrichtung der Spielkugel (14) offenen, mit einem Schenkel auf dem Spielbrett (1) aufliegenden U gestaltet ist«20» Kleingolf-Heimspiel nach Anspruch 19? dadurch gekennzeichnet, daß der freie Schenkel der U~förmigen Führungsrinne (17) im Winkel und seitlich, gegenüber Sem festliegenden Schenkel versetzt gebogen und zu einem nahe dem Kugel-Auflaufende des festliegenden Schenkels angeordneten Auffanggerät (30) od»dgl, gerichtet ist«,21. Kleingolf-Heimspi©! naoh Anspruch 19»· dadurch gekennzeichnet, daß sich di© Pührungarinne (17) an einen aus dem Spielbrett (1) berausgeformten Stützpfeiler (29) anschmiegt«,22. Kleingolf-Heimapiel nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnets daß wenigstens ein Hindernis als Führungsrinne (31) in der Art einer zumindest eingängigen Schraubenfeder ausgebildet ist, deren SohraubaiaÄ© quer zur Schlagriehtung (y) "-verläuft»23# Kleingolf-Heimspiel nach einem änr -Aneprüohe 13 bis 22s dadurch gekennzeichnet, daS das einer führung©rinne·(17» 31} zugtordnett-Auffanggerät (30) als oben offene Buch®® g©~ ita.ltet ist«9826/010S. 181328424. Kleingolf-Heimspiel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Spielfelder (4, 6, 8), deren Rollbahn (12) zur Kugel-Abschlagstelle (10) hin offene Blindbahnen (35) als zusätzliche Hindernisse zugeordnet sind.25. Kleingolf-Heimspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet", daß das Spielbrett (1) unterseitig mit zumindest einem querverlaufenden Versteifungsstab (37( versehen ist.26. Kleingolf-Heimspiel nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß umbiegbare Befestigungslaschen (38) des Versteifungsstabes (37) entsprechende Schlitze des Spielbrettes (1) durchgreifen.003826/0106
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Country Status (4)
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|---|---|
| DE (1) | DE1813294A1 (de) |
| ES (1) | ES145882Y (de) |
| FR (1) | FR2025581A1 (de) |
| GB (1) | GB1211958A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| IT8320414V0 (it) * | 1983-01-06 | 1983-01-06 | Franchi Franco | Modellino didattico di giocatore di golf. |
-
1968
- 1968-12-07 DE DE19681813294 patent/DE1813294A1/de active Pending
-
1969
- 1969-02-06 FR FR6902635A patent/FR2025581A1/fr not_active Withdrawn
- 1969-02-21 ES ES1969145882U patent/ES145882Y/es not_active Expired
- 1969-03-25 GB GB1562769A patent/GB1211958A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES145882Y (es) | 1970-02-16 |
| FR2025581A1 (de) | 1970-09-11 |
| ES145882U (es) | 1969-06-01 |
| GB1211958A (en) | 1970-11-11 |
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