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DE1808690A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Vorschieben eines auf Stuetzpunkten aufliegenden Baukonstruktionselements - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Vorschieben eines auf Stuetzpunkten aufliegenden Baukonstruktionselements

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Publication number
DE1808690A1
DE1808690A1 DE19681808690 DE1808690A DE1808690A1 DE 1808690 A1 DE1808690 A1 DE 1808690A1 DE 19681808690 DE19681808690 DE 19681808690 DE 1808690 A DE1808690 A DE 1808690A DE 1808690 A1 DE1808690 A1 DE 1808690A1
Authority
DE
Germany
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feed
support
winch
block
force
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681808690
Other languages
English (en)
Inventor
auf Nichtnennung. P Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Societe des Forges et Ateliers du Creusot
Original Assignee
Societe des Forges et Ateliers du Creusot
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Societe des Forges et Ateliers du Creusot filed Critical Societe des Forges et Ateliers du Creusot
Publication of DE1808690A1 publication Critical patent/DE1808690A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D21/00Methods or apparatus specially adapted for erecting or assembling bridges
    • E01D21/06Methods or apparatus specially adapted for erecting or assembling bridges by translational movement of the bridge or bridge sections
    • E01D21/065Incremental launching
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D19/00Structural or constructional details of bridges
    • E01D19/04Bearings; Hinges
    • E01D19/048Bearings being adjustable once installed; Bearings used in incremental launching

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Vorschieben eines auf Stützpunkten aufliegenden Baukonstruktionselerr,ents Die Erfindung bezieht sich auf die Verbesserung eines Verfahrens zuni Vorschieben eines auf ;3tutzpunkten aufliegenden Bauelementes, beispielsweise der i'ahrbahntafel oder der iängsträger einer Brücke, durch stetiges Rollen oder Gleiten des Elements über Pfeiler oder Zwischenhiltsjoche, wobei eine dauernde Überwachung der an den oberen Enden der Pfeiler oder Zwischenhilfsjoche auftretenden Kräfte erzielt werden soll.
  • Die erfindung bezieht sich weiterhin auf eine Vorrichtung zur Durchführung des oben geschilderten Verfahrens, welche die zur Überwachung der Spitzenkräfte an den Pfeilern oder Hilfsjochen dienenden Elemente enthält.
  • Während der Errichtung einer Brücke oder einer brückenähnlichen Konstruktion kann das Vorschieben eines langgestreckten Baukonstruktionselements, wie etwa einer Fahrbahntafel, dadurch erfolgen, daß man dieses langgestreckte Bauelement an einem der Ufer zusammenbaut und dann stetig über die "Köpfe" der aufeinanderfolgenden Pfeiler oder die oberen Enden von zwischen solchen Pfeilern vorübergehend aufgebauten Zwischenjochen verschiebt.
  • Bei einem bekannten Vorschiebeverfahren wird die gesamte Vorschubkraft auf die Fahrbahntafel an einer einzigen telle ausgeübt, beispielsweise an einem der End-Widerlager der herzustellenden Brücke. Jeder Pfeiler oder jedes Zwischenjoch ist dabei einer in der Vorschubrichtung wirkenden Spitzen-oder Kopfkraft unterworfen, die gleich der Gegenkraft der Reibung ist, die ihrerseits von der von dem Pfeiler oder dem Joch aufzunehmenden Druckbelastung des verschiebbaren lLonstruktionselements abhängt. Diese fteibungs-Gegenkräfte, die nur während des eigentlichen Vorschubvorganges wirksam sind, führen zu Biegebeanspruchungen und entsprechenden Belastungen der inneren Konstruktion der Pfeiler bzw. der Joche, sie können auch zu einer örtlich begrenzten starken Vergrößerung des Druckes an den Fundamenten führen, und so die Stabilität gefährden.
  • Bei einem anderen Vorschiebeverfahren wird die gesamte Vorschubkraft fur das Verschieben der Fahrbahntafel in mehrere keilkräfte aufgeteilt, die jeweils an mehreren Pfeilern ausgebot werden; dabei wirkt jede Teilkraft zwischen der Llahrbahntafel bzw, dem vorzuschiebenden Bauelement und der Roll- oder Gleitbahn, die fest mit der Stützkonstruktion bzw. dem Pfeiler verbunden ist. enn man dann von jeder Vorschubvorrichtung eine Kraft ausüben läßt, die gleich der Reibungskraft ist, die durch den auf dem Stütznunkt lastenden Anteil des Gewichts der Pahrbahntafel oder des Konstruktionselements bedingt ist, könnte cie resultierende Spitzen oder Kopfkraft an jedem Pfeiler Null sein.
  • tatsächlich sind aber sowohl die %eibungsbeiwerte als auch die unterteilten Vorschubkräfte von einem Pfeiler zum anderen znterschiedlich, außerdem bleiben sie auch meist nicht genau gleich ahrend des Vorschiebevorganges. Es bleibt also selbst bei diesem Vorschiebeverfahren an jedem der Pfeiler oder ZvJischenjoche eine resultierende oder Differenzkraft bestehen, welche den Pfeiler oder das Joch auf Biegung beansprucht. Je nach den jeweiligen jnderungen des ;heibungsbeiwertes und der Kräfte, welche die Vorschubvorrichtungen liefern, können diese resultierenden Kräfte sowohl in der Vorschubrichtung der Fahrbahntafel oder des Bauelements als auch in entgegengesetzter Richtung wirken.
  • bs ist infolgedessen sehr wichtig, daß man in jedem Augenblick sowohl die Richtung als auch die Größe der am Kopf jedes Pfeilers oder jedes Zwischenjoches vorhandenen resultierenden Krfte kennt, um zu vermeiden, daß diese Kräfte eine Größe erreichen, die für die Festigkeit der Pfeiler selbst und das einwandfreie Verhalten ihrer Fundamente gefährlich sein könnte.
  • Eine bekannte Sicherheitsmaßnahme besteht darin, Verspannungsseile zwischen den Pfeilerköpfen und den Jochoberteilen bzw. zu festen Haltepunkten zu spannen, um eine zu große Verschiebung zu unterbinden; diese LIaßnahme ist jedoch in der Praxis oft sehr schwer durchzuführen, vor allem dann, wenn es sich um Pfeiler großer Bauhöhe handelt.
  • Bekannte Verfahren des Erfassens der in Prage kommenden Kräfte durch Beobachten der Auslenkung oder Messen der Pfeilerneigung sind nicht genau genug und gestatten es nicht oder nur auf sehr schwierige Weise, an einer Stelle eine jeweils gleichzeitige Ablesung der orte sämtlicher Kräfte zu ermöglichen, die gleichzeitig an den Köpfen der Pfeiler wirksam sind.
  • Die vorliegende Erfindung macht es möglich, das Vorschieben eines langgestreckten Bauelements unter den günstigsten Sicherheitsbedingungen für die Stabilität der Unterstützungen durchzuführen, indem man an jeder Unterstützung einen elastischen, verformbaren Zwischenblock zwischen dem Kopf der- Unterstützung und die Roll- oder Gleitbahn einfügt, auf der sich das Baukonstruktionselement verschiebt und daß man die Schubverformung eines auf diese Weise eingeschalteten elastisch verformbaren Elements mißt oder abfühlt und das Ergebnis als Anzeige für die Steuerung der Vorschubvorrichtung ausnutzt.
  • Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, die eine am Kopf eines Pfeilers oder Hilfsjoches angebrachte Zwischenkonstruktion.mit einer Roll- oder Gleitbahn für das zu verschiebende Baukonstruktionselement und einer rinde aufweist, die mit einem Rollen-Stützorgan oder Gleitorgan gekuppelt ist, das sich auf die Roll- oder Gleitbahn abstützt und seinerseits einen Anteil des Gewichts des verschiebbaren Baukonstruktionselements trägt, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenkonstruktion über zumindest einen elastischen Unterstützungsblock auf dem Pfeiler oder dem Zwischenjoch abgestützt und gehalten ist und die durch in Längsrichtung des Baukonstruktionselements wirkende Kräfte bedingte elastische Verformung des Unterstützungsblocks durch ein iyIeßorgan erfaßt wird.
  • Die Erfindung wird nunmehr unter Bezugnahme auf die Darstellungen der Zeichnung näher erläutert, in der spezielle Ausführungsbeispiele veranschaulicht sind. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 und 2 eine schematische Darstellung zweier Vorschubverfahren für eine Fahrbahntafel einer Brücke mit jeweils symbolisch dargestellten Vorrichtungen gemäß der Erfindung; Fig. 3 ausführlich und in vergrößerter Darstellung ein spezielles Ausführungsbeispiel einer im teilweisen Längsschnitt durch die Achse der Fahrbahntafel gezeichnete Vorrichtung, wobei der Schnitt an der Stelle eines Unterstützungspfeilers geführt ist.
  • Nach der Darstellung in Fig. 1 wirkt die Vorschubkraft auf die Fahrbahntafel an einem einzigen Punkt, und zwar von dem linksseitigen Widerlager aus; nach Fig. 2 wird jeweils ein Teil der Vorschubkraft an jedem Pfeilerkopf auf die Fahrbahntafel ausgeübt.
  • In der Darstellung nach Fig. 1 hat jeder Brtickenpfeiler 1 an seinem Knopf eine Rollvorrichtung 2, auf deren Rollen sich die 'ahrbahntafel 3 der herzustellenden Brücke abstützt, die durch eine den Pfeil 4 veranschaulichte Vorschubkraft in Längsrichtung vorgeschoben wird. Die I.ollvorrichtung 2 ruht auf dem Kopf des Pfeilers 1 über einen eingefügten elastisch verformbaren Block 5.
  • In der Darstellung nach Fig. 2 ist die Rollbahn der Rollvorrichtung 2 fest oder starr mit einem Konstruktionselement 6 verbunden, das sich in Langsrichtung der Fahrbahntafel 3 erstreckt und an seinem Ende 7 einen ansatz zur Befestigung einer doppelseitig wirkenden hydraulischen winde 8 hat. Die Solbenstange der Winde 8 ist mit einer lösbar an der Unterseite der Fahrbahntafel 3 befestigten Halterung 9 gelenkig verbunden.
  • Die gesamte Rollvorrichtung 2 mit dem Konstruktionselement 6 ruht auf dem Kopf des Pfeilers 1 über einen elastisch verformbaren Block 5'.
  • In der Darstellung der Fig. 3 hat ein Pfeiler 10 der Brücke an seinem oberen Ende oder Kopf symmetrisch relativ zur axialen Vertikalebene der 1ahrbahntafel (durch ihre Unterkante 19 versinnbildlicht) zei Auflagen 11 aus Xetallträ,bern, die wegen der Einfachheit der Darstellung hier lediglich durch ihre äußeren Konturen wiedergegeben sind. Auf jeder dieser Auflagen ruht eine Roll- oder Gleitführung 12; diese beiden symmetrisch angeordneten Führungen sind miteinander durch hbstandshaltestreben oder Traversen 13 verbunden.
  • Jede Gleitführung 12 ist auf ihrer Unterlage 11 über drei elastische Zwischenstützbiöcke 14 festgelegt. Jeder elastische Stützbock 14 besteht aus einem vorzugsweise durch parallele waagerechte Metallblech-Zwischenlagen bewehrten Block aus Neopren, der zwischen zwei metallische Verbindungsstücke eingebaut ist. Das obere metallische Verbindungsstück ist an der Roll- oder Gleitführung, das untere metallische Stück an der Auflage 11 festcelegt.
  • Auf dem steifen Rahmen, der durch die doll- oder Gleitführungen 12 und ihre Abstandstraversen 13 gebildet ird, ist ein sich in Brückenlängsrichtung erstreckender Baukonstruktionsteil 15-befestigt, der nach einer Seite herausragt und an diese freitragenden Ende einen Ansatz 16 aufweist.
  • Auf jeder der Roll- oder Gleitlührungen 12 ist ein holl-oder Gleitstützorgan 17 verschiebbar, dessen unterer Teil einen Roll- oder Gleitschuh bildet. Die beiden verschiebbaren Stützorgane 17 sind durch eine uerträgerverbindung 18 fest miteinander verbunden. Die Unterkante 19 der Drücken-tahrbahntafel ruht auf den Stützorganen 17.
  • Die hydraulische, doppeltwirkende Vorschubwinde 20 ist einerseits an dem Ansatz 16 angelenkt, der fest oder starr mit den itoll- oder Gleitführungen 12 verbunden ist, und andererseits an einer uerverbindung 18, die fest oder starr mit den Stützorganen 17 verbunden ist.
  • An beiden mnden jeder Auflagenkonstruktion 11 sind ferner je eine einfachwirkende hydraulische Winde 21 mit vertikaler Achse angeordnet, deren Druckstenpel 22 in der Ruhestellung mit seinem Ende etwas unterhalb der Unterkante der auf den Stützorganen 17 ruhenden Fahrbahntafel liegen.
  • Beim beginn eines Vorschubschrittes befinden sich beispielsweise die verschiebbaren Stützorgane 17, welche die Fahrbahntafel tragen, an der mit 23 bezeichneten und mit strichpunktierten Linien in der Fig. 3 dargestellten Lage, enn nun die hydraulische rinde 20 im sinne des Einziehens ihrer Kolbenstange mit Arbeitsmittel beaufschlagt wird (was bei sämtlichen gleichartigen winden an den anderen Pfeilerköpfen, an denen solche Winden sitzen, gleichzeitig erfolgt) werden die die Fahrbahntafel tragenden Stützorgane auf den Roll- oder Gleitführungen 12 längs einer Strecke 24 verschoben, die gleich dem ,ub der Winde 20 ist, welche die Stützorgane in die mit vollen Linien dargestellte Stellung bringt.
  • Sodann wird die um einen Schritt vorgeschobene Fahrbahntafel durch die seitlichen Vertikalwinden 21 etwas angehoben, um die Stützorgane 17 freizumachen. Mit einer entgegengesetzt gerichteten Arbeitsbewegung der 'flinde 20 werden die Stützorgane im "Leerlauf" in ihre Ausgangsstellung 23 zurückgeführt.
  • Durch Einziehen der vertikalen 'i;inden 21 wird sodann die Fahrbahntafel wieder auf die Dtützorgane aufgesetzt; sie befindet sich dann in der husgangsstellung für einen neuen Vorschubschritt.
  • Br'ahrend des Vorschiebens der mit der 'ahrbahntafel belasteten Stützorgane ergibt sich dann keine resultierende Kraft zwischen den Führungen 12 und den Unterlagenkonstruktionen 11, wenn die Kraft der Winde 20 gleich dem aeibungs- oder Vorschubwiderstandes der gesamten Last auf den Führungen 12 ist. Dann erfährt der Pfeiler 10 keine Biegebeanspruchung. jenn jedoch diese beiden Kräfte nicht ausgeglichen sind, bewirkt die hestkraft oder resultierende Kraft eine Scherbeanspruchung in den elastischen Blöcken 14, die sich verformen und eine Relativverschiebung der Führung 12 gegenüber der Unterlagenkonstruktion 11 gestatten, eine Verschiebung, die proportional der Rest- oder Differenzkraft ist, welche als Quer- oder Biegungsmomentkraft am oberen Ende des Pfeilers wirkt. Line bekannte Kraft-£?ernmeßeinrichtung, mit einem Aufnehmer 25, der ein elektrisches Signal zu einer zentralen Anzeigetafel sendet, das proportional der am Kopfe des Pfeilers wirkenden Querkraft ist, kann an einem oder jedem der elastischen Blöcke in einer gegen äußere Einflüsse geschützten Stellung angebaut werden.
  • Die gesamten Ånzeigen Rest-Querkräfte, die von den Aufnehmern 25 an jedem Pfeiler oder jedem llilfsjoch aufgenommen werden, faßt man auf einer einzigen in Felder eingeteilten Überwachungstafel zusammen. Durch gleichzeitiges Beobachten dieser Anzeigen lassen sich gleichzeitig sämtliche Kräfte an den Köpfen oder oberen Enden der Pfeiler bzw. der Rilfsjoche überblicken, so daß es möglich ist, sofort-in die Stuerung der einzelnen Vorschubvorrichtungen einzugreifen, um diese angezeigten Differenzkräfte in denjenigen Grenzen zu halten, die für die Stabilität der gesamten Brückenkonstruktion noch zulässig sind.
  • Die Anzeigetafel enthält außerdem eine Sicherheitsvorrichtung, die eine -tarnsignalvorrichtung einschaltet, wenn zumindest einer der Aufnehmer eine Kraft feststellt, deren Größe eine vorher festgelegte Schwelle überschreitet; diese gleiche Vorrichtung kann auch das sofortige Stillsetzen des Vorschubvorganges bewirken oder auslösen, wenn eine festgestellte Differenzkraft eine weitere Sicherheits-Grenzschwelle erreicht.
  • Es dürfte klar sein, daß Abwandlungen der Ausführungsbeispiele, die sich nur durch Einzelheiten technischer Art von diesen beschriebenen Beispielen unterscheiden, im Rahmen der Erfindung bleiben, ebenso Ausführungen bei denen das Vorschiebeverfahren auf andere Konstruktionselemente als Brücken-Fahrbahntafeln angewendet wird, beispielsweise auf Träger bei großen Stützweiten oder Druckrohrleitungen und ähnlichen Elementen.
  • Ferner könnte man die elastischen Blöcke aus Neopren (Schwingmetallblöcke) durch beliebige Stütz-Vorrichtungen mit geeigneter Elastizität ersetzen, wie beispielsweise durch Vorrichtungen mit Blatt- oder Wendelfedern.
  • Schließlich kann der Aufnehmer zum Feststellen der Verformungen der elastischen Blöcke ein Aufnehmer einer ganz beliebigen Art sein, der eine direkte oder indirekte Fernübertragung eines Meßwertes gestattet, und die Steuerung der Vorschuborgane könnte automatisch von den Signalen abhängig gemacht sein, die sich aus den resultierenden Kräften an den Köpfen der Pfeiler oder Zwischenjoche ableiten.

Claims (4)

Patentansprüche
1. Verfahren zum Verschieben eines Baukonstruktionselements über mit Roll- oder Gleitführungen versehene Stützen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß man an jeder Stütze einen verformbaren elastischen Block zwischen das obere Ende der Stütze und die Roll- oder Gleitführung einschaltet, auf der sich das Bauelement verschiebt, und die Verformungen des Blocks in Längsrichtung zur Ermittlung der auf die Stütze ausgeübten Kraft mißt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die horizontale Verformung jedes elastisch verformbaren Blocks mißt oder abfühlt und die Ergebnisse zur Steuerung der Vorschubkräfte der Vorschubvorrichtungen zum Verschieben des Bauelements benutzt.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorschubvorrichtung, die zumindest ein Stützorgan (17) zur Unterstützung des vorzuschiebenden Bauelements (19), eine die zur Führung dieses Stützorgans bestimmte Roll- oder Gleitbahn (12) sowie eine mit dem Stützorgan verbundene hydraulische Winde (20) zur hin- und hergehenden Verschiebung des Stützorgans und eine Halterung (12, 13, 15, 16) zur Befestigung des ruhenden Teiles der Winde aufweist, mit ihrer Führungsbahn und der Windenhalterung über einen elastisch verformbaren und mit einer Vorrichtung (25) zum Erfassen dieser Verformung versehenen Block (14) auf den Stützpunkt (10, ii) abgestützt ist0
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die verformbaren elastischen Blöcke (14) aus einem bewehrten Neoprenelement bestehen, das zwischen zwei Metall-Verbindungsstücke eingefügt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen (25) zum erfassen der Verformungen der elastischen Blöcke (14) Signale zur Steuerung der Vorschubwinde (20) der betreffenden Vorschubvorrichtung (Fig0 3) liefern.
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DE102011054720B4 (de) * 2011-10-21 2025-01-30 SEH Engineering GmbH Vorrichtung zum Verschieben einer Brücke

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BE723016A (de) 1969-04-01

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