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DE1808243A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Fluessigkeit aus einer Suspension - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Fluessigkeit aus einer Suspension

Info

Publication number
DE1808243A1
DE1808243A1 DE19681808243 DE1808243A DE1808243A1 DE 1808243 A1 DE1808243 A1 DE 1808243A1 DE 19681808243 DE19681808243 DE 19681808243 DE 1808243 A DE1808243 A DE 1808243A DE 1808243 A1 DE1808243 A1 DE 1808243A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
hollow body
openings
particles
agglomerates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681808243
Other languages
English (en)
Inventor
Quist Bernardus Bastiaan
Smit Jacobus Antonius Jozef
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SHELL INT RESEARCH
Shell Internationale Research Maatschappij BV
Original Assignee
SHELL INT RESEARCH
Shell Internationale Research Maatschappij BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SHELL INT RESEARCH, Shell Internationale Research Maatschappij BV filed Critical SHELL INT RESEARCH
Publication of DE1808243A1 publication Critical patent/DE1808243A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/44Carbon
    • C09C1/48Carbon black
    • C09C1/56Treatment of carbon black ; Purification
    • C09C1/58Agglomerating, pelleting, or the like by wet methods
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/26Separation of sediment aided by centrifugal force or centripetal force
    • B01D21/267Separation of sediment aided by centrifugal force or centripetal force by using a cyclone

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • B e s c h r e i b u n g Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Fldssigkeit aus einer Suspension.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Entfernen von Flüssigkeit aus einer Suspension von Teilchen, bei der die Bldssigkeit insbesondere Agglomerate enthält.
  • Der Ausdruck "Teilchen" bezeichnet im folgenden kleine Stücke eines festen und/oder plastischen Stoffs, die bei der während der Trennung herrscnenden Temperatur nicht flüssig sind, die jedoch verformbar sein können, und deren spezifische Masse größer ist als diejenige der ltissigkeit, in der die teilchen suspendiert sind.
  • Um Blüssigkeit aus einer Suspension abzuscheiden, die Teilchen enthält, werden in großem UmSang bekannte Verfahren angewendet, z.BO das Filtrieren, das Zentrifugieren und das Absetzenlassen. Die Wahl des in einem bestimmten Fall anzawendenden Veriahrens richtet sich nach zahlreichen aktoren, z.B. den Eigenschaften und der Größe der festen Teilchen, der relativen Größe der Flüsigkeitsmenge, dem gewtinsohten Grad, in dem die Füssigkeit entfernt werden soll, dem Relnheitsgrad der abgeschiedenen Flüssigkeit, der kenge des zu verarbeitenden Materials sowie den Kosten des Trennungsvorgangs.
  • Wenn eine Flüssigkeit aus einer Suspension von Teilchen entfernt werden soll, die nur kleinen mechanischen Kräften standhalten, oder die dazu neigen, sich miteinander zu verkleben, zeigt es sich, daß sich bei der Anwendung bekannter Verfahren Schwierigkeiten ergeben, wenn eine Verkleinerung oder Agglomeration der Teilchen vermieden werden soll. Derartige Schwierigkeiten treten insbesondere dann auf, wenn Flüssigkeit aus einer Prozeßzone entfernt werden soll, in der Agglomerate aus sehr kleinen festen Teilchen, z.Bv Ruß, der ein Bindemittel, z.B.
  • Ö1, enthält, in einem wässerigen Medium dadurch erzeugt werden, daß man das Behandlungsgutbin dieser Zone in einem geeigneten beweglichen Zustand hält. Solche Agglomerate können die Form von sogenannten Pellets haben, deren Durchmesser z.B. 3 bis 5 mm beträgt. Bei einem sich kontinuierlich abspielenden Prozeß soll stets eine bestimmte Konzentration von Agglomeraten in der Agglomerierungszone vorhanden sein, um die Agglomeration der in die Zone eintretenden Stoffe zu fördern. Gewöhnlich wird der betreffende Stoff in Form sehr kleiner Teilchen der Prozeßzone zusammen mit Wasser zugeführt. Wenn das Agglomerationsverfahren angewendet wird, um mit Öl verunreinigtes Wasser zu reinigen, tritt eine relativ große Wassermenge in die Agglomerationszone ein, so daß es erforderlich ist, ziemlich große Wassermengen aus dieser Zone ab zuführen, ohne daß das Wasser Agglomerate mitreißt. Unter den in der Agglomerationszone herrschenden Bedingungen können diese Agglomerate eine geringe mechanische Festigkeit aufweisen, so daß es z.B. nicht möglich ist, das Wasser mit Hilfe eines Siebes abzuscheiden, durch das die Agglomerate zurückgehalten werden, denn die auf das Sieb auftreffenden Agglomerate werden zerkleinert bzw.
  • pulverisiert. Unter diesen Umständen wird aus der Agglomerationszone kein reines Wasser abgeführt.
  • Die Erfindung sieht nunmehr Verfahren und Vorrichtungen vor, die es auf zweckmäßige Weise ermöglichen, eine solche Trennung dann durchzuführen, wenn die Teilchen ein höheres spezifisches Gewicht haben als die sie umgebende Flüssigkeit.
  • Genauer gesagt sieht die Erfindung ein Verfahren zum Entfernen von Flüssigkeit aus einer Suspension von Teilchen, insbesondere von Agglomeraten, vor, wobei die spezifische Masse der Teilchen größer ist als diejenige der Flüssigkeit; gemäß der Erfindung wird die Flüssigkeit dadurch entfernt, daß man sie durch Öffnungen strömen IäOt, die in der gekrümmten Seitenwand eines hohlen, mindestens im wesentlichen zylindrischen Körpers ausgebildet sind und zu dem in dem Körper ausgebildeten Hohlraum führen, aus dem die Flüssigkeit mit Hilfe einer Rohrleitung abgeführt wird, die mit dem Körper verbunden und gleichachsig mit dem Körper angeordnet ist, der seinerseits in der Suspension angeordnet ist und sich um seine eigene Mittelachse dreht.
  • Es hat sich gezeigt, daß bei der Anwendung des Verfahrens nach der Erfindung die Teilchen daran gehindert werden, in Berührung mit dem sich drehenden zylindrischen Körper zu kommen.
  • Wegen der Drehbewegung des Zylinders wird auch die dem Zylinder unmittelbar benachbarte Flüssigkeit in Umdrehung versetzte Da die Teilchen eine größere spezifische Masse haben als die Flüssigkeit, bewegen sie sich von dem Zylinder weg. Außerdem bewirkt die Drehbewegung des Zylinders, daß ein Teil der eintretenden Flüssigkeit über die bdfnungen zu der Suspension zurückgeleitet wird; infolgedessen werden insbesondere die Ränder der Öffnungen durch eine Flüssigkeitsschicht geschützt.
  • Somit werden die Teilchen in einem gewissen Abstand von dem umlaufenden Zylinder gehalten, d.h. die Teilchen stoßen nicht gegen den Zylinder, und sie werden daher nicht zerkleinert oder zur Agglomeration gebracht. Die Offnungen des Zylinders können sich nicht verstopfen, und die Vorrichtung gibt eine einwandfrei gereinigte Flüssigkeit abO Wenn die Teilchen vorher zur Agglomeration gebracht werden, oder wenn sich bereits Agglomerate gebildet haben, können die Teilchen oder Agglomerate weiterhin an dem Vorgang teilnehmen, durch den das frisch zugeführte Material in Form feiner Teilchen und das Bindemittel gebunden werden.
  • Da der sich drehende Körper in der Suspension angeordnet ist, benötigt man in vielen Pällen eine Pumpe, mittels deren die Flüssigkeit durch die an den Hohlraum des Körpers angeschlossene Rohrleitung gefördert wird. In manchen Fällen kann man jedoch auch dafür sorgen, daß in dem Raum, in den die Suspension eingeschlossen ist, ein Uberdruffik herrscht, Das erfindungsgemäße Verfahren kann nicht nur dazu dienen, Flüssigkeit aus einer Agglomerate enthaltenden Suspension zu entfernen, sondern es kann auch bei jeder beliebigen Suspension von festen 'teilchen angewendet werden, vorausgesetzt, daß das spezifische Gewicht der Teilchen höher ist als dasjenige der Flüssigkeit. Als Beispiel sei der Fall genannt, in dem die Suspensionsflüssigkeit verdampft wird, um die Konzentration der Teilchen zu erhöhen. Im Vergleich mit dem bekannten Absetzverfahren bietet das Verfahren nach der Erfindung den Vorteil, daß die benötigte Vorrichtung kleinere Abmessungen besitzt, daß die Flüssigkeit während einer kürzeren Zeit in der Vorrichtung verbleibt, und daß das Verfahren kontinuierlich durchgeführt werden kann0 Das erfindungsgemäße Verfahren wird vorzugsweise so durchgeführt, daß an der gekrümmten S>itenwand eine Zentrifugalbeschleunigung von mindestens 100 m/sec2 auftritt. Benutzt man einen Zylinder mit einem Durchmesser von 100 mm, wird eine solche Zentrifugalbeschleunigung bei 450 U/min erreicht. In der Regel werden hierbei die Teilchen mit einer ausreichenden Kraft abgeschleudert. Wenn der Unterschied zwischen der spezifischen Masse der Teilchen und derjenigen der Flüssigkeit sehr klein wird, ist es erforderlich, mit einer höheren Zentrifugalbeschleunigung zu arbeiten.
  • Eine zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung geeignete Vorrichtung umfaßt einen hohlen, mindestens im wesentlichen zylindrischen Körper, der um seine Mittelachse gedreht werden kann, der an seiner gekrümmten Mantelfläche Öffnungen aufweist, und der ferner mit einer Plüssigkeitsabgabeleitung versehen ist, die mit dem Innenraum des Zylinders verbunden und gleichachsig mit dem im übrigen geschlossenen Zylinder angeordnet ist.
  • c Es ist sehr zweckmäßig, die mit dem Hohlraum des Zylinders verbundene Abgabeleitung gleichzeitig als Welle zum Antreiben des hohlen Körpers zu benutzen. Der Zylinder ist an seinen Enden durch Stirnwände abgeschlossen, so daß keine Flüssigkeit über die Enden des Zylinders angesaugt werden kann; Dies ist von erheblicher Bedeutung, denn die drehende Bewegung der Flüssigkeit nimmt längs dieser Stirnwände in Richtung auf die Mittelachse des Zylinders schnell ab. Zwar hat der erwähnte Körper vorzugsweise eine zylindrische Form, doch können sich bestimmte Abweichungen von dieser Form als sehr zweckmäßig erweisen; beispielsweise kann man den drehbaren Körper leicht tonnenförmig ausbilden oder ihm eine etwas konische Form geben.
  • In jedem Fall ist es wichtig, daß sich die Umfangsgeschwindig keiten an allen Öffnungen der gekrümmten Seitenwand nicht zu stark unterscheiden, und daß ein geeigneter Mindestwert der Umfangsgeschwindigkeit erreicht wird.
  • Der drehbare Körper ist vorzugsweise mit schlitzförmigen Öffnungen versehen, die gleichmäßig über die gekrümmte Seitenwand verteilt sind und sich annähernd parallel zur Mittelachse des Körpers erstrecken. Beispielsweise ist die fAr die Öffnungen gewählte Breite etwa gleich dem mittleren Durchmesser der suspendierten Teilchen. Es hat sich gezeigt, daß die Vorrichtung bei einer solchen Anordnung sehr zuverlässig arbeitet.
  • Eine besonders günstige Wirkung wird erzielt, wenn die Öffnungen geneigt angeordnet sind, und zwar in der Weise, daß der Winkel zwischen einer Tangente des Zylinders, die sich an einer Öffnung in der Drehrichtung des Zylinders erstreckt, und der nach innen verlaufenden Mittellinie der Öffnung kleiner ist als 900, Bei dieser Anordnung wird eine scharfe Umlenkung der eintretenden Flüssigkeit in der unmittelbaren Nähe der Öffnung erzielt, und diese Umlenkung bzw. Richtungsänderung trägt zum Austreiben aller an dieser Stelle vorhandenen Teilchen bei. Außerdem bewirkt die gegenüber liegende Kante der Öffnung, daß Flüssigkeit nach oben gedrückt wird, und daß längs dieser Kante ausströmende Flüssigkeit scharf umgelenkt wird, so daß den festen Teilchen in der Richtung der Zylinderwand ein zusätzlicher Widerstand entgegengesetzt und das Austreiben der Teilchen aus der Flüssigkeit weiter gefördert wird. Dieser örtliche Strömungsverlaur wird im folgenden an Hand der Zéichnungen näher erläutert. De Runder der Öffnungen können abgerundet sein, um den dem Strömen der Flüssigkeit entgegengesetzten Widerstand zu verringern.
  • Es ist möglich, die Öffnungen nicht nur dadurch aus zu bilden, daß man die Wand des Zylinders mit Einsohnitten veraieht, sondern man kann auch in sehr breiten Schlitzen Umlenkelemente so anordnen, daß man Öffnungen mit den vorstehend behandelten Eigenschaften erhält.
  • Eine bekannte Vorrichtung zum Agglomerieren sehr feiner fester Teilchen unter Verwendung eines Bindemittels in einem flüssigen Medium umfaßt zwei Zylinder, von denen der eine innerhalb des anderen außer Berührung mit dem äußeren Zylinder angeordnet und drehbar gelagert ist. Wenn dem Ringraum zwischen den beiden Zylindern eine Flüssigkeit zusammen mit feinen Teilchen und einem Bindemittel und gegebenenfalls zusammen mit einem oder mehreren Hilfsstoffen zugeführt wird, bewirken die in der Flüssigkeit in dem Ringraum auftretenden Scherkräfte, daß sich Agglomerate bilden. Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Abführen von Flüssigkeit kann gleichachsig mit dem drehbaren Zylinder und innerhalb des sauberen Zylinders angeordnet sein, der zu diesem Zweck auf der Austrittsseiteder Vorrichtung verlängert ist. Die Abgabevorrichtung kann mit dem drehbaren Zylinder zum Agglomerieren der Teilchen gekuppelt sein, so daß beide Zylinder mit der gleichen Drehzahl umlaufen, Ferner ist es möglich, ein Zahnradgetriebe oder eine gesonderte Antriebsvorrichtung vorzusehen, wenn der Zylinder der Flüasigkeitsabgabevorrichtung mit einer höheren oder niedrigeren Drehzahl angetrieben werden soll. Die erwähnten Agglomerierungsvorrichtungen sind in hohem Maße geeignet, z.B. Ruß oder Kohlenstaub aus Wasser mit Hilfe eines Schweröls oder von Bitumen zu agglomerieren und mit Öl verunreinigtes Wasser zu reinigen.
  • Der Einbau einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Abführen der Flüssigkeit in eine solche bekannte Agglomerierungsvorrichtung führt nur zu einer kaum bemerkbaren Vergrößerung der Abmessungen, und die Benutzung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ermöglicht es, die Flüssigkeit abzuführen und die gewünschte Konzentration der Agglomerate aufrechtzuerhalten, ohne daß die Agglomerate beschädigt Werden.
  • Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt schematisch im Längsschnitt eine erfindungsgemäße Vorrichtung, die mit einer nur teilweise dargestellten Agglomerierungsvorrichtung verbunden ist0 Fig. 2, 3 und 4 zeigen jeweils in einem Schnitt längs der Linie I-I in Fig. 1 drei verschiedene Ausführungsformen der Vorrichtung nach der Erfindung.
  • Gemäß Fig. 1 umfaßt die Vorrichtung einen zylindrischen Hohlkörper 1. Dieser Hohlkörper ist in einem Gehäuse 2 angeordnet, in dem auch ein geschlossener Zylinder 3 vorgesehen ist.
  • Der Zylinder 3 ist mit der geschlossenen unteren Stirnwand des Hohlkörpers 1 durch eine Welle 4 drehfest verbunden. Am oberen Ende der Vorrichtung ist eine Rohrleitung 5 in Form einer Hohlwelle vorgesehen, die mit dem Innenraum des Hohlkörpers 1 in Verbindung steht. Der Hohlkörper 1 kann zusammen mit dem Zylinder 3 mit Hilfe der Hohlwelle 5 angetrieben werden. Die gekrümmte Seitenwand des Hohlkörpers 1 ist mit mehreren Öffnungen 6 versehen, die eine langgestreckte Form haben und nach einem gleichmäßigen Muster angeordnet sind, In dem Ringraum 7 zwischen dem umlaufenden Zylinder 3 und dem Gehäuse 2 werden Agglomerate aus sehr kleinen festen Teilchen und einem Bindemittel z.B. in Wasser erzeugt. Fig. 1 zeigt nicht, auf welche Weise diese Stoffe der Vorrichtung zugeführt werden. Das Wasser strömt durch die Öffnungen 6 des Hohlkörpers 1 nach innen zu dem Rohr 5, mittels dessen es abgeführt wird. Die Agglomerate, die in die Nähe des umlaufenden zylindrischen Körpers 1 gelangen, werden in seitlicher Richtung durch die Fliehkräfte abgeschleudert, denen die Agglomerate dadurch ausgesetzt werden, daß sie an der drehenden Bewegung der Flüssigkeit teilnehmen. Wenn die Zahl der Agglomerate zu groß wird, ist es möglich, die Agglomerate durch Öffnen eines Ventils 8 über eine Rohrleitung 9 abzuführen0 Bigo 2, 3 und 4 zeigen verschiedene Ausführungsformen der seitlichen ffand des Xohlkörpers 1 jeweils in einem vergrößerten Querschnitt längs der Linie I-I in Fig. 1.
  • Die Ausführungsform nach Fig. 2 umfaßt einen zylindrischen Hohlkörper 10, der dem Hohlkörper 1 nach Fig. 1 entspricht und eine zylindrische Wand besitzt. In dieser Wand sind Öffnungen 11 ausgebildet, die den Öffnungen 6 in Fig. 1 entsprechen. Wenn sich der Zylinder in Richtung des Pfeils 12 um seine Mittelachse dreht, beginnt die dem Hohlkörper unmittelbar benachbarte Flüssigkeit, sich in der gleichen Richtung zu drehen. Die Flüssigkeit tritt in:idie Öffnungen 11 in der durch einen Pfeil 13 angedeuteten Weise ein. Ein Teil dieser Flüs-' sigkeit strömt in der durch einen Pfeil 14 angedeuteten Weise aus dem Hohlkörper heraus dies ist auf die Pumpwirkung des mit den Öffnungen versehenen umlaufenden Hohlkörpers zurückzuführen. Der Unterschied zwischen den Flüssigkeitsmengen, die sich in Richtung der Pfeile 13 und 14 bewegen, entspricht der gemäß Fig. 1 über die Rohrleitung 5 abgeführten Blüssigkeitsmenge. Wenn sich trotzdem ein Agglomerat in der Nähe einer Öffnung 11 befindet, z.B. innerhalb des durch den Pfeil 13 bezeichneten Strömungsweg, bewirkt die plötzliche Richtungsänderung des Flüssigkeitsstroms, daß das Agglomerat aus der gekrümmten Bahn herausgeschleudert wird. Hierbei gelangt es in den durch den Pfeil 14 bezeichneten Strömungsweg, so daß keine Gefahr mehr dafgr besteht, daß das Agglomerat in Berührung mit dem zylindrischen Hohlkörper kommt. Diese zusätzliche Wirkung, die darin besteht, daß solche Agglomerate nach außen befördert werden, kann insbesondere dann erreicht werden, wenn die Abmessungen der Agglomerate mit der Breite einer Offnung vergleichbar sind.
  • Bei der Ausführungsform nach Figo 3 sind die den Öffnungen 6 nach Fig. 1 entsprechenden Öffnungen 15 jeweils unter einem Winkel gegenüber der Xand des Hohlkörpers angeordnet, und ihre Ränder sind abgerundet0 Der in Fig. 2 durch die Pfeile 13 und 14 angedeutete Strömungsverlauf stellt sich auch bei der Anordnung nach Fig. 5 ein, bei der die Strömungswege durch Pfeile 16 und 17 bezeichnet sind. Gemäß Fig. 3 treten jedoch die beschriebenen Wirkungen stärker in Erscheinung, wie es ams dem Verlauf der Pfeile 16 und 17 ersichtlich ist, die eine große Richtungsänderung der Strömungen andeutet, Schließlich zeigt Fig. 4 eine Ausführungsform, bei der ebene Umlenkteile 18 vorgesehen sind, durch die gegen die Wand des Hohlkörpers geneigte Öffnungen 19 abgegrenzt werden.
  • Bei dieser Ausführungsform hat der Winkel CC zwischen der Tangente 20, die sich in der Drehrichtung des Hohlkörpers an einer Öffnung erstreckt, und der nach innen gerichteten Mittellinie 21 der Öffnung eine Größe von etwa 35°.
  • PatentansprUchea

Claims (8)

  1. PTENTANSPRUOHE 1. Verfahren zum Entfernen von Flüssigkeit aus einer Teilchen, insbesondere Agglomerate, enthaltenden Flüsigkeit, wobei die spezifische Masse der Teilchen bzw. der Agglomerate größer ist als diejenige der Flüssigkeit, dadurch g e k e n n z e i a h n e t , daß die Flüssigkeit dadurch entfernt wird, daß sie durch Öffnungen in der gekrümmten Seitenwand eines hohlen, mindestens im wesentlichen zylindrischen Körpers in den von dem Körper umechlossenen Hohlraum geleitet wird, daß die Flüssigkeit aus dem Hohlraum mit Hilfe einer Rohrleitung abgeführt wird, die gleichachsig mit der Mittellinie des Hohlkörpers angeordnet und mit dem Hohlraum verbunden ist, daß der Hohlkörper in der Suspension angeordnet wird, und daß der Hohlkörper eine Drehbewegung um seine eigene Mittelachse ausführt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die an der gekrümmten Seitenwand dee Hohlkörpers auftretende Zentrifugalbeschleunigung mindestens 100 m/seo2 beträgt.
  3. 3. Vorrichtung zum Durfhfhren des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, g e k e n n z e i c h n e t durch einen hohlen, mindestens im wesentlichen zylindrischen Körper (1), der um seine Mittellinie gedreht werden kann, dessen gekrümmte Seitenwand mit Öffnungen (6) versehen ist, und dessen Innenraum mit einer Rohrleitung (5) zum Abführen von Flüssigkeit verbunden ist, wobei die Rihrleitung gleichachsig mit der Mittellinie des hohlen Körpers verbunden ist, und wobei der Hohlkörper im übrigen geschlossen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Öffnungen als Schlitze ausgebildet sind, die gleichmäßig über die gekrümmte Seitenfläche des Hohlkörpers verteilt sind und sich annähernd parallel zur Mittelachse des Hohlkörpers erstrecktn.
  5. 50 Vorrichtung nach Anspruch 4, g e k e n n z e i c h -n e t durch Öffnungen, deren Breite etwa gleich dem durchschnittlichen Durchmesser der suspendierten Teilchen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5 dadurch g e -k e'n n z e i c h n e t , daß die Öffnungen gegen die gekrtimmte bzw. zylindrische Seitenwand so geneigt sind, daß der Winkel zwischen einer in der Drehrichtung des Hohlkörpers an einer Öffnung verlaufenden Tangente und der nach innen gerichteten Mittellinie der Öffnung kleiner ist als 900 (Fig, 4).
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Ränder der Öffnungen (15) abgerundet sind.
  8. 8. Vorrichtung, mittels deren in einem flüssigen Medium feine feste Teilchen mit Hilfe eines Bindemittels und gegebenenfalls eines oder mehrerer Hilfsstoffe zur Agglomeration gebracht werden können, wobei die Vorrichtung zwei zylinderförmige Körper umfaßt, von denen einer innerhalb des anderen, jedoch außer Berührung mit diesem, angeordnet ist, wobei der innere Zylinder drehbar ist, wobei die Vorrichtung an einem Ende des Ringraums zwischen den beiden Zylindern mit Vorrichtungen zum Zuführen einer Flüssigkeit, feiner fester Teilchen und eines Bindemittels sowie gegebenenfalls von Hilfsstoffen versehen ist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Vorrichtung mit einer Flüssigkeitsabgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7 versehen ist, daß die Abgabevorrichtung gleichachsig mit dem inneren Zylinder (3) der zuerst genannten Vorrichtung angeordnet und gegebenenfalls mit ihm gekuppelt ist, daß die Abgabevorrichtung innerhalb des äußeren Zylinders (2) angeordnet ist, der zu diesem Zweck auf der Austrittsseite der Agglomerationsvorrichtung verlängert ist, daß die Rohrleitung (5) zum Abführen der Flüssigkeit aus dem äußeren Zylinder herausragt, und daß die Agglomerationsvorrichtung ferner mit einem Auslaß (9) für die entstandenen Agglomerate versehen ist.
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