DE1805708B2 - Einrichtung zur Naßschrotung von Braumalz - Google Patents
Einrichtung zur Naßschrotung von BraumalzInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung /ur Naßschrotung
von Braumalz mit einem rotierenden Verteiler für das Einmaischwasser in Form eines unterhalb
der Quetschwalzen angeordneten, rasch umlaufenden, von dem Einmaischwasser beaufschlagten Spritztellers.
Bei einer solchen, durch die DTPS 1092 420 bekannten
Einrichtung sind untereinander ein Malzrumpf, eine Quetschmühle, die Einmaischwasser-Zufuhr und
-Verteilung und eine Maischepumpe angeordnet, die die Maische in den Maischebottich einer Sudhausanlage
pumpt: dabei ist am Pumpeneingang ein nach oben offener Trichter vorgesehen, in den das von der
Quetschmühle kommende Quetschgut direkt hineinfällt, wobei es während des Fallens mit dem Einmaischwasser
benetzt wird. Dabei kann es jedoch zu Verstopfungen der Maischepumpe kommen, wenn die Durchmischung
des Quetschgutes mit dem Einmaischwasser nicht ausreichend ist und das Gemisch infolgedessen in
inhomogenem Zustand in die Maischepumpe gelangt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannte Einrichtung dahingehend zu verbessern, daß das
Quetschgut-Wasser-Gemisch vor dem Überpumpen in den Maischebottich immer ausreichend homogenisiert
ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß unterhalb des Spritztellers ein der Maischepumpe
vorgeschalteter Stauraum mit einem Rührwerk ausgebildet ist. Dabei kann dem Stauraum eine Niveauregelvorrichtung
zugeordnet sein.
Während bei dem Malzmaische-Herstellungsprozeß mit der bekannten Vorrichtung das oft nur unzureichend
mit Einmaischwasser benetzte oder durchmischte Quetschgut sofort in die Maischepumpe gelangt,
wird durch das Aufstauen erreicht, daß die Zeit für die Durchmischung von Quetschgut und Brauwasser erheblich
verlängert wird. Da das aufgestaute Gemisch während der verlängerten Mischzeit noch einer intensiven
Rührwirkung ausgesetzt wird, ist eine ausreichende Homogenisierung des Gemisches garantiert.
Die Niveauregelvorrichtung kann beispielsweise von einem elektrisch arbeitenden Flüssigkeitsstand-Fühler
und einem von diesem Fühler gesteuerten Drosselventil der Druckleitung der Pumpe gebildet sein; auch der
Antrieb der den Malzdurchsatz aus dem Malzrumpf steuernden Speisewalze kann mit diesem Fühler gekoppelt
sein und abgeschaltet werden, wenn der Flüssigkeitsspiegel in dem Staubehälter eine Sicherheiisgrenze
überschreitet Eine zweckmäßige Ausbildungsform des Rührwerkes in dem Staubehälter kann beispielsweise
ein Propeller sein, der auf der verlängerten Welle der Maischepumpe angeordnet ist. Die Quetschvorrichtung,
der Staubehälter und die Pumpe sind zweckmäßigerweise in einem gemeinsamen Gehäuse
untergebracht.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung an Hand der Zeichnung
beschrieben.
Die Vorrichtung zur Malzmaischegewinnung für die Bierherstellung umfaßt ein Gehäuse 17 und einen auf
diesem Gehäuse aufgesetzten Malzrumpf 1, in dem sich eingeweichtes Malz befindet, das durch einen Stutzen
18 am unteren Ende des Malzrumpfes 1 in das Gehäuse 17 gelangt. In dem Stutzen 18 ist eine Speisewalze 2
vorgesehen, die den Durchsatz des eingeweichten Malzes steuert, das zunächst auf eine Quetschvorrichtung 3
gelangt, die aus zwei sich gegeneinanderdrehenden Quetschwalzen Za, 3b besteht. Damit das Quetschgut
nicht an den Quetschwalzen 3a, 3b haften bleibt, sind an deren Unterseite Abstreifer 18a. 186 vorgesehen. Unterhalb
der Quetschvorrichtung 3 ist in dem Gehäuse 17 ein Staubehälter 12 angeordnet; dieser weist an seiner
Unterseite eine öffnung auf. an der eine Maischepumpe 7 angeordnet ist, die das in dem Staubehälter 12
befindliche Gut über eine Maischeleitung 13 in den Maischebehälter einer nicht dargestellten Sudhausanlage
überführt. Am Ende der verlängerten Welle 16 der Pumpe 7 ist ein Verteilerteller 5 angeordnet, auf den
Einmaischwasser mittels eines Zuführungsrohres 4 geleitet wird und der das Einmauchwasser nach allen Seiten
verspritzt. Dadurch wird von der Quetschvorrichtung 3 herabfallendes Quetschgut bereits benetzt, bevor
es sich im Staubehälter 12 sammelt. Die Menge des über das Zuführungsrohr 4 in das Gehäuse 17 geleiteten
Einma'^rhwassers wird mit einem Wasser-Dosierbehälter
betnessen. Diesem wird einmal über eine
Weichw: :oc! Ablaufleitung 11 das überschüssige Wasser
au·=. ·.!·. "■· Malzrumpf 1 und zum anderen Frischwasser
übt! ·'!·>■ hrischwasser-Zuführungsleitung 6 zugeführt.
Das in dem Staubehälter 12 aufgestaute Quetsch-Einmaischwasser-Gemisch
wird mit einem Rührwerk 9 intensiv durchmischt, das als auf der verlängerten Welle
16 der Pumpe 7 sitzender Propeller ausgebildet ist. Das Gemischvolumen in dem Staubehälter 12 wird
durch eine Niveauregelvorrichtung konstant gehalten. Diese umfaßt einen Flüssigkeitsstand-Fühler 15 und ein
in Abhängigkeit von diesem Fühler 15 gesteuertes Drosselventil 14 in der Druckleitung 13 der Pumpe 7.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Einrichtung zur Naßschrotung von Braumalz mit einem rotierenden Verteiler für das Einmaischwasser
in Form eines unterhalb der Quetschwalzen angeordneten, rasch umlaufenden, von dem Einmaischwasser
beaufschlagten Spritztellers, d a durch gekennzeichnet, daß unterhalb des
Spritztellers (5) ein der Maischepumpe (7) vorge- <o schalteter Staubehälter (12) mit einem Rührwerk (9)
ausgebildet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Staubehälter (12) eine Niveauregelvorrichtung
zugeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681805708 DE1805708C3 (de) | 1968-10-28 | 1968-10-28 | Einrichtung zur Naßschrotung von Braumalz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681805708 DE1805708C3 (de) | 1968-10-28 | 1968-10-28 | Einrichtung zur Naßschrotung von Braumalz |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1805708A1 DE1805708A1 (de) | 1970-05-27 |
| DE1805708B2 true DE1805708B2 (de) | 1974-12-19 |
| DE1805708C3 DE1805708C3 (de) | 1975-08-07 |
Family
ID=5711779
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681805708 Expired DE1805708C3 (de) | 1968-10-28 | 1968-10-28 | Einrichtung zur Naßschrotung von Braumalz |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE29918133U1 (de) * | 1999-10-14 | 2000-01-13 | Anton Steinecker Maschinenfabrik GmbH, 85356 Freising | Schrotmühle |
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1968
- 1968-10-28 DE DE19681805708 patent/DE1805708C3/de not_active Expired
Also Published As
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|---|---|
| DE1805708A1 (de) | 1970-05-27 |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |