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DE1805693C - Thixotrope Überzugsmittel - Google Patents

Thixotrope Überzugsmittel

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Publication number
DE1805693C
DE1805693C DE19681805693 DE1805693A DE1805693C DE 1805693 C DE1805693 C DE 1805693C DE 19681805693 DE19681805693 DE 19681805693 DE 1805693 A DE1805693 A DE 1805693A DE 1805693 C DE1805693 C DE 1805693C
Authority
DE
Germany
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amine
gel
sec
alkyl
thixotropic
Prior art date
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Expired
Application number
DE19681805693
Other languages
English (en)
Other versions
DE1805693A1 (de
Inventor
Frederick Stanley Marblehead Mass Kinney Layton Frederick Villa Park Betty jun Roy Joseph Chicago 111 Marsh, (V St A)
Original Assignee
Armour Industrial Chemical Co , Chicago, 111 (V St A )
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Armour Industrial Chemical Co , Chicago, 111 (V St A ) filed Critical Armour Industrial Chemical Co , Chicago, 111 (V St A )
Publication of DE1805693A1 publication Critical patent/DE1805693A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1805693C publication Critical patent/DE1805693C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Es ist bekannt, daß stark thixotrope überzugsmittel auf der Grundlage von Lacke, Anstrichfarben, Anstrichlacke oder synthetische überzüge in sehr vorteilhafter Weise verwendet werden können. Die Thixotropic ist eine Erscheinung, deren Wirkungsmeclianismus noch nicht in befriedigender Weise erklärt werden konnte. Sie hat zur Folge, daß die überzugsmittel weniger viskos werden, wenn sie hohen Scherkräften ausgesetzt werden und beim Stehenlassen wieder in ihren normalen Zustand zurückkehren. Derartige Eigenschaften sind bei Uberzugsmitteln erwünscht, die beim Aufstreichen oder Aufsprühen gleichmäßig fließen sollen, jedoch dann schnell eine höhere Viskosität besitzen sollen. Diese wünschenswerten Eigenschaften erleichtern das Aufpinseln, vermeiden ein Einsacken und beseitigen ein Absitzen und Ausfließen des Pigmentes, wobei das Mittel gegen Verschütten gesichert ist und nur ein geringes Eindringen in poröse Materialien, auf welche ein überzug aufgebracht wird, erfolgt.
Die bisher bekannten Methoden zur Erzielung einer Verdickung von Anstrichfarben sehen die Verwendung von Seifen, eingedickten ölen und sehr feiner oder chemisch modifizierter Pigmente vor. Diese Metho-''"n ermöglichen nicht den Thixotropiegrad, welcher die gewünschte Leichtigkeit der Aufbringung zur Folge hat. Eine andere allgemein angewendete Methode zur Eindickung einer Anstrichfarbe besteht in dem Zusatz eines mit einem Amin umgesetzten Bentonitions als Eindickungsmittel.
Eine verbesserte Methode zur Herstellung von thixotropen Mitteln unter Verwendung von Mincralteilchcn wird in der USA.-Patentschrift 2 975 071 beschrieben. Dabei werden Isocyanate in Anstrichmassen, welche kiesclsäurchaltigc Mineralien enthalten, zugesetzt, wobei die Mineraltcilchcn zu (Umbildenden, cstcrenthaltendcn Materialien vernetzt werden.
Aus der deutschen Auslegcschrift 1 117 801 sind Reaktionsprodukte von Mono- oder Polycarbonsäuren und Isocyanaten als Komponenten von ihixotropen Lacken bekannt. Die deutsche Auslegeschrift 1 083 962 beschreibt ein Verfahren, bei dem thixotrope Fettöle durch Zugabe von symmetrischen Diisocyanaten zur nichtmodifraerten polymerisiertcn oder oxydierten Fettsäure hergestellt werden.
Die deutsche Auslegeschrift i 157 773 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung von Kunststoffen, einschließlich Schaumstoffen, nach dem Isocyanat-Polyadditionsverfahren auf Grundlage von Aminogruppen aufweisenden Polyestern. Polyisocyanaten und gegebenenfalls Kettenverlängerungsmitteln. Vcrnetzungsmitteln und Treibmitteln unter Formgebung. Dieses Verfahren zeichnet sich dadurch ius. daß als fvminogruppen aufweisende Polyester Anlagerungsprodukte von primären und, oder sekundären Aminen an die Doppelbindungen n.,/-ungesättigter Polyester verwendet werden.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, thixotrope überzugsmittel zu entwickeln, bei denen die bei den bekannten Überzugsmitteln vorhandenen Nachteile beseitigt werden und die insbesondere aul senkrechte Flächen aufgebracht werden können. Die Erfindung betrifft ein thixotropes überzugsmittel auf der Grundlage einer Mischung aus einem lösungsmittelhaltigen Lack oder einer Anstrichfarbe mit üblichen Bindemitteln und einem Thixolropicrung.imittel aus modifizierten Isocyanaten, das dadurch gekennzeichnet ist. daß das überzugsmittel 0.05 bi-10 Gewichtsprozent eines Harnstoffadduktes i\\> Thixotropierungsmittel enthält, das durch Umsetzung eines aliphatischen Monoamins mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen mit einem aromatischen oder aliphatischen Mono- oder Polyisocyanate in einem organischen Lösungsmittel hergestellt worden ist, wobei das Molverhältnis von Amin zu Isocyanat zwischen dem stöchioinelriscuen Verhältnis und einem 40%igen Aminüberschuß liegt.
Eine bevorzugte Ausführungsform dei thixotropen Uberzugsmittels nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Harnstoffaddukt als Aminkomponente ein aus N-n-Alkyl-. N-n-Alkenyl- odei N-sec.-Alkylamin bestehendes Monoamin mit 6 bi< 22 Kohlenstoffatomen enthält.
Durch die erlindungsgemäßcn Überzugsmittel werden viele der bisher bei den bekannten Überzugs mitteln vorhandenen Nachteile beseitigt. Durch die Erfindung werden thixotrope Lacke, Anstrichfarben Anstrichlackc sowie ähnliche überzugsmittel geschaf fen, die unter Verwendung einer pneumatischen Vor richtung aufgesprüht werden können und nur ir minimaler Weise oder überhaupt nicht ablaufen, wem sie auf senkrechte Oberflächen aufgebracht werden Die überzugsmittel nach der Erfindung sind dam besonders zufriedenstellend, wenn sie mittels eine PinsHs aufgebracht werden, weil.dies in besonder vorteilhafter Weise geschehen kann.
Die erfindungsgemäßen thixotropen Uberzugsinit tel bestehen zu einem größeren Teil aus einem au einem Lack oder aus einer Anstrichfarbe bestehend;:: Grundüberzug und einer kleinen Menge Harnstofl welcher durch eine in-sitii-Reaktion eines alipha tischen Amins mit einem Isocyanat hergestellt wordei ist.
Die Struktur mit einer Amin-Hndgruppe win bcvorzusil.
Aiiphaiische Monoamine sind bevorzugte Aminkomponente. insbesondere Amine, welche eine aliphalische Gruppe mit ungefähr 6 bis 22 Kohlenstoffatomen enthalten, die mit einem Aminostickstoff verknüpft ist. Derartige aliphatische Gruppen können verzweigte oder geradkettige Kohlenwasserstoffe, und zwar gesättigt oder nicht gesättigt sein. Primäre, aus N-n-Alkyl-. N-n-Alkenyl-"oder N-sec.-Alkylaminen bestehende Monoamine mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen werden bevorzugt. Mischungen aus Aminen können ebenfalls eingesetzt werden.
N-sec.-Alkylamine sind besonders geeignet, und zwar wegen ihrer niedrigen Schmelzpunkte, wodurch langkettige primäre Amine erhalten werden, die bei Zimmertemperatur sowie unter den Bedingungen im Freien fließfähig sind. Dc nige Amine können aus Olefinen nach der in der USA.-Patentschrift 3 338 967 beschriebenen Methode hergestellt werden. Eine bevor- 7 'gte Unterklasse sind die N-sec.-Alkylamine mit , ,gefähr 7 bis 18 Kohlenstoffatomen. Die aliphatische Gruppe kann eine cyclische Gruppe oder eine Arylalkylgruppe sein; beispielsweise kann es sich um 9(10)-Pbenylstearylamin, das sich von ölsäure ableitet, handeln.
Für die thixotropen überzugsmittel nach der Erfindung geeignete Isocyanate sind derartige Isocyanate, die mit einem Amin unter Bildung eines Harnstoffs reagieren. Geeignete Isocyanate bestehen aus aromatischen oder aliphatischen Mono- und Polyisocyanaten. Langktctige Liiphatische Polyisocyanate, deren aliphatisch*. Gruppe ungefähr 6 bis 22 KohlenstoTatome enthält, werfen bevorzugt verwendet. Vorzugsweise werden bifunktionelle Isocyanate oder deren Vorpolymere eingesetzt, beispielsweise aromatische Diisocyanate, wie beispielsweise Toluoldiisocyanat. oder aliphatische Diisocyanate, wie beispielsweise Hexamethylendiisocyanat. sowie die langkettigen aliphatischen Diisocyanate, die sich beispielsweise von Aminostearyiamin und Aminimethylstearylamin ableiten. Toluoldiisocyanat wird zur Formulierung der erfindungsgemäßen überzugsmittel besonders bevorzugt. Im Handel erhältliche Toluoldiisocyanate, welche Mischungen aus ToIyI-2,4-diisocyanat und Tolyl-2.6-diisocyanat darstellen, liefern besonders befriedigende Ergebnisse. Im allgemeinen liegt das To!yl-2,4-Isomere in einem erheblichen Überschuß vor.
Geeignete überzugsmittel nach der Erfindung können so zusammengesetzt werden, daß in situ ungefähr 0.05 bis 10 Gewichtsprozent Harnstoff, bezogen auf die gesamte Masse, gebildet werden. Bevorzugte überzugsmittel enthalten ungefähr 0.1 bis 5 Gewichtsprozent Harnstoff. Die optimale Harnstoffkonzentration schwankt je nach dem Typ des verwendeten Lösungsmittels sowie je nach den gewünschten Eindickungseigenschaften. Es können thixotropc Konzentrate hergestellt werden, die bis zu 20% oder mehr Harnstoff in einem Lack- oder Anstrichfarbenlösungsmittel enthalten. Derartige Konzentrate können Lacken und Anstrichfarben unter Bildung thixotropcr überzugsmittel zugesetzt werden. Es wurde festgestellt, daß primäre arylaliphatische Amine, wie beispielsweise 9(i0)-Phenylslcarylamin. besonders geeignet zur Bildung von Konzentraten sind, und zwar insbesondere dann, wenn das Phcnylstearylamin in Kombination mit einem N-sec.-alkyl-primären Amin. wie beispielsweise N-sec.-Alkyl-K',, u)-primären Amin. einuesetzt wird.
Bekannte Grundüberzüge können erfindungsgemäß thixotrop gemacht werden. Unter dem Begriff »überzugsmittel« sollen Lacke. Anstrichfarben (einschließlich Emaille. Halbglanz- und Mattfarben) sowie Anstrichlacke verstanden werden. Diese Massen können aus natürlichen oder synthetischen Ausgangsmaterialien zusammengesetzt werden. Die überzugsmittel können nicht reaktionsfähige Füllstoffe, Pigmente oder Schutzmittel enthalten.
ίο Die Grundüberzüge können Lackkomponenten, wie beispielsweise Leinsamenöl. Tungöl, Sojabohnenöl, Fischrl. Oktizikaöl. Sonnenblumenöl. Olivenöl, Nierenbaumöl od. dgl. sowie nichttrocknende öle. beispielsweise Rizinusöl od. dgl., natürliche Harze, wie beispielsweise Kolophonium, Schellack, Kopal od. dgl. sowie synthetische Harzb.ckkomponenten. wie beispielsweise synthetische Harze, z. B. Alkyd-, Vinyl- und Acrylharze. Urethanöle od. dgl., enthalten. Daraus ist zu ersehen, daß unter die Definition der Begriffe »Lacke« und »Anstrichfarben«, wie sie erfindungsgemäß verwendet werden, natürliche und synthetische überzugsmittel fallen, und zwar alle im Handel erhältlichen klaren und pigmentierten überzüge.
Die Lösungsmittelkomponente des Grundüberzugs macht im allgemeinen einen erheblichen Anteil der Masse aus. Geeignete Lösungsmittel sind Kohlenwasserstoffe, ui.d zwar gesättigte oder nicht gesättigte aromatische oder aliphatische Kohlenwasserstoffe, sowie Alkohole, Ketone. Ester. Äther od. dgl. In Frage kommen Lackbenzine. Terpentin, Xylol. Toluol, Benzol, Äthylacetat. Butylacetat. Amyiacetat, Methyläthylketon, Methylisobutylketon. Furfurylalkohol od. dgl.
Die überzugsmittel nach der Erfindung lassen sich in einfacher Weise nach einem Verfahren herstellen, welches darin besteht, daß ein aliphatisches Amin und ein Isocyanat einem aus einem Lack oder aus einer Anstrichfarbe bestehenden Grundüberzug unter Bildung von 0,05 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf die gesamte Masse, an Harnstoff in situ zugesetzt werden, worauf so lange vermischt wird, bis die in-situ-Bildung von Harnstoff erfolgt. Bei einem bevorzugten Verfahren besteht in der Zugabe von 0,1 bis 5 Gewichtsprozcnt Harnstoff in situ. Zur Bildung der Harnstoffe ist es zweckmäßig, das Amin und das Isocyanat in Mengen zu verwenden, die zwischen einem Unterschuß zu der stöchiometrischen Menge und einem etwa 40%igen Überschuß an Amin schwanken. Vorzugsweise wird das Amin in einem Molverhältnis von Amin zu Isocyanat von ungefähr 1:1 bis 2.8:1 zugesetzt. Es hat sich als besonders günstig erwiesen, das Molverhältnis Amin zu Isocyanat zwischen 2:1 und 2.8:1 zu halten. Vorzugsweise wird das Amin dem Lösungsmittel eines Grundüberzugs zuerst zugesetzt und dann das Isocyanat unter Rühren zugegeben.
Der Harnstoff kann in situ in der gesamten Grundüberzugsmasse gebildet werden oder in einer flüsfio sigen Komponente des Grundüberzugs während der Formulierung der Grundüberzugsmasse erzeugt werden. Wie vorstellend beschrieben, können die Konzentrate, welche den Harnstoff enthalten, in situ mit einem Teil des Lösungsmittels gebildet und anschlic-(is Bend dem überzugsmittel zugesetzt werden.
Die erfindungsgemäß erzielte thixotrope Eindickung ist auf die Umsetzung des Diisocyanals mit dem Amin zurückzuführen. 0.7" ο Toluoldiisocyanat werden
I 805
einem Alkydgrur.dieranstrich der im Beispiel 7 beschriebenen Mischung zugesetzt. Dabei wird keine Thixotropic erzielt. Werden 1,3% N-sec.-AIkyl-(C11 _I4)-primäres Amin zugesetzt, dann zeigt die Anstrichfarbe eine Eindickung, die aus der Tabelle XII zu ersehen ist.
Die überzugsmittel nach der Erfindung können chargenweise durch einfaches Vermischen in Behältern vormischt und gegebenenfalls bis zur Verwendung gelagert werden. Derartige Massen sind innerhalb breiter Temperaturbereiche sowie während lang Zeitspannen stabil.
Die erfindungsgemäßen thixotropen Uberzugsm: tel können für eine Verwendung in wäßrigen Sysl men unter Verwendung üblicher Emulgiermittel sow unter Benutzung bekannter Emulgiermethoden emu giert werden.
In den folgenden Beispielen werden thixotrof überzugsmittel nach der Erfindung im einzelne erläutert.
Beispiel
Lackbenzin wurde durch die in-situ-Reaktion von N-sec.-Alkyl-primären Amine mit Toluoldiisocyanat eingedickt. Das Lackbenzin wurde in einen Becher gegeben, worauf ein Amin direkt dem Lackbenzin nach einem Rühren in einer solchen Menge zugesetzt wurde, so daß die in den Tabellen I und II angegebenen Konzentrationen trhalten wurden. Anschließend wurde Toluoldiisocyanat zur Einstellung der in den Tabellen angegebenen Konzentration zugesetzt, wobei ein Molverhältnis von 2 Mol Amin zu 1 Mol Toluoldiisocyanat eingehalten wurde. Das Rühren wurde so lange fortgeführt, bis eine maximale Eindickung erhalten worden war. Dies dauerte normalerweise einige Sekunden, jedoch in keinem Falle länge als 5 Minuten. Das Aussehen der Produkte ist ii der Tabelle I angegeben. Das Aussehen der Produkt veränderte sich auch nicht nach einem Stehen wahrem einer Zeitspanne von einem Monat in ruhendem Zu stand. Die Viskositäten wurden mittels eines Brook field-Viscosimeters bei 24 C bestimmt. Die Umdre hungen pro Minute sind in den Tabellen I und I angegeben, und zwar nach einigem Stehen untei statischen Bedingungen während einer Zeitspanm von 1 Stunde, 1 Woche, 2 Wochen und 1 Monat Die Ergebnisse sind in den Tabellen I und II zusammengefaßt.
Beispiel 2
Die im Beispiel 1 beschriebene Arbeitsweise wurde 30 halten wurde. Die Viskosität wurde in der gleichen wiederholt, wobei Xylol verwendet und ein Molver- Weise wie im Beispiel 1 bestimmt. Die Ergebnisse hältnis Amin zu Toluoldiisocyanat von 2:1 einge- sind in den Tabellen III und IV zusammengefaßt.
Tabelle I
Brookfield-Viskosität in Centipoise
Zusatz Konzen Aus 20 Zu Beginn 10 5 \ 20 25 I Woche 4 10 6 20
Amin*) tration, % sehen·*) 6,5 5 U pm 7 15 7,0 5 7,0
150 4 15 150 15
Vergleich (kein F 250 10 55 15 34 200 100 50 10 32
Zusatz) 120 80 1250 52 120 130 72,5 2460 48
N-sec.-Alkyl- 0,1 VF 110 100 85 Gel 55 100 100 90 Gel 60
(C7 .^-pri 0,3 VF 700 150 36 23 600 65 30 20
märes Amin 0,5 IvF 100 180 104 330 165 96
1,0 IvF 20 70 Gel 20 festes Gel
2,0 VF 30 390 5 35 20 6
5,0 wfG 50 festes 6 50 10 8
K-sec.-Alkyl- 0,1 F 20 15 Il 30 30 12
(Qi -iJ-pri- 0,3 F 4500 15 7 9400 20 9
märes Amin 0,5 ■vF 25 840 4800 1440
1,0 IvF 20 festes
2,0 dvG 2200
5,0 fhG festes
*) Amin + Toluoldiisocyanat (65% Tolyl-2.4- und 35% Tolyl-2,6-). ·*) Schlüssel:
VF = Viskoses HießPüiiges Material.
IvF = Leicht viskoses fließfähiges Material.
wfG = Weiches festes OeI.
I· Fließfähiges Material.
dvG —- Dickes viskose. Gel.
ftiG ~ Festes hartes Gel.
Tabellen Brookliekl-Viskositül in Ccntipoise
Amin'l
Vergleich (kein Zusatz)
N-sec.-Alkyl-(C7 ,,(-primäres Amin
N-scc.-Alkyl-(C,, ~i4)-p
märes Amin
Kon/.cntration. "i.
0,1 0,3 0,5 1,0 2,0 5,0 0,1 0,3 0,5 1,0 2,0 5,0
: Wn II) 7 Γ pm :<> 6 20 I MonaI 4 K) 8
45 28 150 15 50
■1 65 42 175 95 75
20 10 85 60 120 130 90
130 90 30 I.S UM) KX) 35
180 120 180 105 760 70 190
115 KM) Gel 380 Gel
V5 W) festes
720 390
feste*
dien
20 15 7 5 20 15 8
Jl) 15 8 5 30 15 9
50 35 15 10 50 30 15
30 20 15 10 35 20 15
7KM) 3850 1950 1180 9200 4200 1980
festes Gel festes Gel
*l Amin f Toluoldiisocyanat.
Zusatz
Amin*)
Vergleich (kein
Zusatz)
N-sec.-Alkyl-(C7^)-Pnmäres Amin
N-sec.-Alkyl-(Cn ,^»-primäres Amin
*) Amin + Toluoldiisocyanat.
♦*) Schlüssel:
F = Fließfähiges Material.
VF - Viskoses fließfähiges Material.
svF = Sehr viskoses fließfähiges Material.
stvF = Stark viskoses fließfähiges Material.
hfG = Hartes festes Gel.
dvG = Dickes viskoses Gel.
wfG = Weiches festes Gel.
Tabellen]
Brookfield-Viskosität in Ceniipoise
Tabelle IV
Brookfield-Viskosität in Ceniipoise
Zusatz
Amin*)
Konzentration. % Wochen
U pm
10
20
Aus 20 Zu Beginn 10 .. ....._ 20 2 I Woche 4 10 20
sehen**) 30 6,5 5 20 15 7 5
1200 4 15 ti pm 7 25 20 10 9
F 3100 IO 750 480 1300 1150 725 450
F 1800 15 1500 1040 4900 3500 1150 760
VF IKX) 950 680 1100 900 550 400
svF 2400 Gel festes Gel
stvF 40 1500 Gel festes Gel
hfG 80 festes 12,5 10 20 20 10 10
wfG 40 festes 32,5 20 100 80 40 25
F 6600 25 10 10 50 30 12,5 ίο.;
F 58 2000 1280 6400 3800 21IX) I 'W
F 25 Gel festes Gel
dvG 2850 Gel festes Gel
wfG festes
wfG festes
Konzen
tration. %
0.1
0,3
0,5
1,0
2,0
5,0
0,1
0,3
0,5
1,0
2,0
5,0
Monat
10
Vergleich (kein Zusatz)
10
7,2 !
20
15
*> Amin + Toluoldiisocvanat.
805
Eortscl/iing
10
Zusatz
Λιηιη'Ι
„)-pri-
miircs Amin
N-sec.-Alkyl-(CM..14)-primärcs Amin
Kun/en- 2
traliiin. % 20
KX)O
0,1 4950
0,3 1000
0,5
1,0
2,0 35
5,0 100
0,1 50
0,3 5900
0,5
1,0
2,0
5.0
2 Wochen
12.5
IO
SOO I 5(X)
32(X) IKX)
700 4'X)
fcstcsGel
festes Gel
20
75
35
3450
10 45 15
!85O fesies Gel festes Gel
IJ 20 ■7 mi 25
320 1120
680 4890
260 1150
10 35
20 100
10 60
!!80 6WXi
I Monat
13
9H0 3600
850 festes U. stes
25 80 40 3920 festes festes
K)
IO 670 1150 410 Gel Gc!
15
50
20
1980
Gel
Gel
360 690 270
1400
*l Amin ι Toluoldiisocyanal.
Beispiel 3
Eingedickte Lackbcnzinmischungcn wurden nach der im Heispiel I beschriebenen Methode unter Verwendung von Toluoldiisocyanat und den in den Tabellen V und V! angegebenen Aminen zusammengesetzt. Kerosin und Wasser wurden den eingedickten Produkten in Mengen von !0 Gewichtsprozent, bezogen auf die eingedickten Produkte, zugesetzt. Das AussiliLii geht aus der Tabelle V hervor. Die Viskosität wurde mittels eines Brooklield-Viscosimetcrs bestimmt. Die Ergebnisse sind für die dort angegebenen Temperaturen und den Umdrehungen pro Minute in
.1" zusammengefaßt.
Beispiel 4
Eingedickte Xylolmischungen wurden zusammen- Methode getestet. Die Ergebnisse sind in den Tabclgesetzt und nach der im Beispiel 3 beschriebenen len VII und VIII zusammengefaßt.
Beispiel
Lackben/in wurde durch die in-situ-Reaktion von ein thixotropes klares Gel erhalten. Die Viskos !tat
9(!0)-Phcnylstcary!arriin mit Toluoidiisocyanat ein- wird bei Zimmertemperatur gemessen, und zwar
gedickt. Die im Beispiel I beschriebene Arbeitsweise 5 Minuten nachdem die Eindickung erzielt worden
wurde eingehalten, wobei 2 Mol des Amins pro Mol 40 war. Die Ergebnisse sind in der Tabelle IX zusammen-
Toluoldiisocyanat eingesetzt wurden. Dabei wurde gefaßt.
Tabelle V Lack benzin
Aniin*)
τ— -~τ
Konzentralion. "
N-sec.-Alkyl-(C7_9)-amin')
N-sec.-Alkyl-(C9 _ ,„J-arnin1)
N-sec.-Alkyl-(Cu .,J-arnin1)
Verdünnung
mit 10% tÜ
0,5
2.0
10.0
0.5 2.0
10,0
0,5
2,0
10,0
0,5
2,0
10,0
flüssig flüssig festes Gel
flüssig
viskoses, weiches Gel hartes Gel
bleibt flüssig flüssig festes Gel
flüssig flüssig hart Verdünnung mit ΙΟ'Ό Wasser
flüssig, 2 Schichten flüssig, 2 Schichten festes Gel
flüssig. 2 Schichten flüssiges, weiches Gel
hartes Gel
flüssig, 2 Schichten flüssig, 2 Schichten festes Gel, H2O-Suspension
flüssig, 2 Schichten flüssig, 2 Schichten hart, H2O-Suspension
·) Amin + Toluoldiisocyanat.
1I Molverhältnis des vorstehend angegebenen Amins zu Diisocyanat = 2:1.
J| Molverhältnis des vorstehend angegebenen Amins zu Diisocyanat = 2,4: !.
11
Zusatz. Amin*)
gi-amin*)
N-sec.-Alkyl-lG, _U))-amin2).
N-sec.-Alkyl-IC'i, _14)-amin2
N-sec.-Alkyl-(C15_2O)-amin2)
1 'ortset/img
Konzen
tration. °0
Verdünnung
nut Ki0O Ui
0,5
2,0
10,0
flüssig
weiches Gel
festes Gel
0,5
2,0
10 0
weiches Ge
weiches Gel
hartes Gel
0,5
2,0
10,0
flüssig
flüssig
festes Gel
0.5
2.0
10.0
flüssig
flüssig
hartes Gel
Verdünnung mit ΗΓ'η Wasser
flüssig. 2 Schichten
weiches Gel. H2O-Suspension hartes Gel, H2O-Suspcnsion weiches Gel, 2 Schichten weiches Gel, 2 Schichten hartes Gel. H-O-Suspcnsion flüssig. 2 Schichten
flüssig, 2 Schichten
hartes Gel, H2O-Suspension flüssig. 2 Schichten
flüssig. 2 Schichten
hartes Gel, H2O-Suspension
Ί Λΐηίιι ι Toluoldiisocyanal.
1I Mtilvcrh illnis des vorstehend angesehenen Amins zu Diisocvanal -2:1.
Jl Molvcrhüllnis des vorstehend angegebenen Amins zu Diisocyanat 2.4: I.
konzentration.
ZlI sal/
Ληιιη'Ι
N-scc.-Alkyl-(C7 ..,!-primäres Amiii
N-scc.-Alkyl-(Cg ,„!-primäres Amin
N-sec.-Alkyl-(Cn-I4I-P"-märes Amin
N-sec.-Alkyl-(C,5-2o)-primäres Amin
*) Amin + Toluoldiisocyanat.
Verhältnis
0.5 2: I
2.0
2.Π 2.4: I
0.5 2.4: I
2.0 2.4: 1
2.0 2 ■ 1
0.5 Τ . ι
2.0 -) . I
0.5 2.4: I
0.5 ■> ■ ι
2.0 2 · ί
0.5 2,4:1
2,0 2.4:1
Tabelle Vl
Brookfield-Viskosität in Ccntipoisc Lack benzin
IX 4 C" 10 20 930 24 ( III 21) 2 KM 4
315 167 110 165 I .'pm 204 128 130 75
1880 1788 1774 17 700 4 48 33 80 45
490 9850 4870 2860 I 390 470 6630 3830 660 3 K,
I 760 1120 540 324 750 85 342 198 10 IO
16 100 1620 1168 934 4 020 12 750 237 155 120 85
I 920 9350 5790 3870 5 760 745 988 586 350 175
2 040 3180 1644 982 12 200 498 1616 916 10 5
13 300 9400 5070 3290 390 2 020 3940 2420 100 78
4 920 370 191 125 15 3 330 i 23 83 5 5
14 900 250 126 79 890 7 550 14 14 5 2,5
610 3820 2032 1132 10 235 303 188 280 220
450 105 58 38 1 240 15 13 11 10 2,5
6 360 3320 1768 1058 570 401 244 490 365
160 15
4 860 785
35
24
133
45 78
3 43
2 122
2,5 192
Tabelle VII Xylol
Zusatz
Amin*)
Konzen
tration, %
Verdünnung
mit 10% öl
Verdünnung mit 10% Wasser
N-sec.-Alkyl-(C7_9)-amin') 0,5
2,0
10,0
weiches Gel
festes Gel
festes Gel
weiches Gel
festes Gel, H2O-Suspension
festes Gel, H2O-Suspension
*) Amin + Toluoldiisocyanat.
') Molverhältnis des vorstehend angegebenen Amins zu Diisocyanat = 2:1.
2I Molverhältnii des vorstehend angegebenen Amins zu Diisocyanat = 2,4:1.
13
Zusatz
Λιιΐιΐΐ*)
N-scc.-AlkyHC,. ,,,l-amin') .
N-scc.-Alkyl-(Cll_u)-aminl)
N-sec.-Alkyl-K',, 2l>)-arnin')
N-sec.-Alkyl-(C7 „)-amin2) .
N-sec.-Alkyl-(C,, ,,,l-amiir) .
N-scc.-Alkyl-(C|,. 14)-amiir)
jortsel/.uii|!
Konzeri tnition, %
0,5
2.0
10.0
0,5
2,0
10,0
0.5
2.0
10.0
0,5
2,0
10,0
0,5
2.0
10,0
0.5
2,0
10.0
0.5
2.0
10.0
Verdünnung mit 10% Ol
weiches Gel weiches Gel hartes Gel IHi ss ig
weiches Gel festes Gel
flüssig
weiches Gel hartes Gel
weiches Gel weiches Gel hartes Gel
weiches Gel weiches Gel weiches Gel
nüssig
flüssig
festes Gel
flüssig
dickes Gel hartes Gel
Verdünnung mit K)11O Wasser
weiches Gel. 2 Schichten weiches Gel, 2 Schichten hartes Gel, 11,0-Suspcnsion nüssig. 2 Schichten
weiches Gel, HjO-Suspciisicm festes Gel, H2O-Suspension
flüssig, 2 Schichten
weiches Gel. 2 Schichten hartes Gel, HjO-Suspcnsion
weiches Gel, H20-Suspension weiches Gel, Η,,Ο-Suspension hartes Gel, H2O-Siispcnsion
weiches Gel, 2 Schichten weiches Gel, 2 Schichten hartes Gel, H2O-Suspcnsion
flüssig, 2 Schichten
flüssig, 2 Schichten
festes Gel, H2O-Suspcnsion
flüssig, 2 Schichten
dickes Gel, H2O-Suspension
hartes Gel, H2O-Suspension
*l Amin t Toluoldiisocyanat.
1I Molverhiiltnis des vorstehend angegebenen Amins zu Diisocyaro
2) Molverhiiltnis des vorstehend angegebenen Amins zu Diisocyan;:
yanal - 2:1. yanal = 2,4 : I.
Tabelle VIII
Brookfield-Viskosität in Centipoise Xylol
/.USiIl/
Amin* I
N-sec.-Alkyl-(C7_g)-primäres Amin
N-sec.-Alkyl-(Cg_,o)-primäres Amin
N-sec.-Alkyl-(C„-14)-Pri-Amin
N-sec.-Alkylmäres Amin
... .... __.
Konzen
Aus 2 - 18 C
tration. sehen 8 100
7 040 4
0,5. 2:1 65 300 4 740
0,5 2.4:1 6 880 4 120
2,0 2:4: 1 56 700 33 750
0,5 2: 1 7 940 4 060
2,0 2:1 49 600 30 450
0.5 2.4:1 270 4 600
2.0 2,4: 1 19 000 28 100
0,5 2:1 1 150 185
2,0 2:1 320 11250
0,5 2.4:1 12 500 705
0,5 2:1 15 205
2,0 2:1 16 6 700
0,5 2,4:1 7,5
2,0 2.4:1 9 100
24 C
KK) C
15
1928 13
2 12
2 U pm 10 20 2 4
20 8 140 4 2 300 1424 5 I
1208 6 360 4 480 1 616 872 5 10
1134 53 700 3 480 13 520 6960 50 38
9000 4 560 31850 1 520 884 10 5
1074 47 300 2 920 11 840 6430 10 2,5
7230 6 840 25 350 1936 1074 5 Ί
1196 12 500 4 040 4 255 2610 60 35
6840 130 7 900 53 37 5 5
93 11200 100 2 400 2000 90 65
3820 510 5 500 158 91 5 2.5
253 200 295 68 37 5 3
60 9 460 125 3 060 1900 50 45
2600 1 5 920 3 5 1 1
7 10 900 5 4000 2510 70
2950 6 800
15
2 2 ■>
18
6 34
32
40
*l Amin + Toluoldiisocyanai.
Tabelle IX
Brookfield-Viskosilät in C'entipoise
Konzentration. "o 4 460 L'pm 20
11 140 4 j IO 674
T '"- - I - -
2520 j 1152
1410
4 Beis 5970 j 2668
10 festes Gel
ρ i e 1 6
Lackbenzin wurde unter Verwendung einer Mischung aus 9(I0)-Phenylstearylamin und N-sec.-AI-kyl-(C,,_14)-primärem Amin in einem Gewichtsverhiütnis von 7 Teilen Phenylstearylamin zu 1 Teil N-sec.-Aikyl-(Cn_u)-pnmärem Amin und 2 Teilen Toluoldiisccyanat eingedickt. Es wurde die im Beispiel 1 beschriebene Methode zur Herstellung des Gels eingehalten, wobei 20 Gewichtsprozent des Ämin-Diisocyanats verwendet wurden. Eine vorgelierte Masse wird auf diese Weise zusammengesetzt. Es wurde ein thixotropes Gel erhalten, das bei Zimmertemperatur 1 Stunde nach der Gelierung die in der Tabe'le X angegebenen Viskositäten zeiete.
Tabelle X
Brookfield-Viskosität in (
21 400 U
4
/entipoise 20
Konzentration. % 14 800 10 6090
20 8940
250 g der vorstehend fo-mulicrten Anstrichfarbe wurden mit 23.9 g eines Lackbenzingels, das durch die in-situ-Reaktion von 2 Mol N-sec.-AlkyMC,, _u)-primärem Amin pro VIoI Toluoldiisocyanat erhalten wurde, in einer Menge von 2 Gewichtsprozent, bezogen auf die erhaltene Anstrichfarbenformulierung. in Lackbenzin vermischt. Die Mischt"ng wurde von Hand vermischt und anschließend durch eine Dreiwaizenmiihle (Walzenabstand 0.05 mm) geschickt. Die
ίο Brookfield-Viskositü't des Grundfarbenanstrichs in dem in-situ-Gelsystem. dem das Lösungsmittel zugesetzt worden war, wurden bei Zimmertemperatur ":urz nach der Formulierung gemesser·. Die Viskositäten sind in der Tabelle XI zusammengefaßt.
Beispiel 7
In diesem Beispiel wurde ein Alkydgrundanstrich zusammengemischt. Das Amin-Diisocyanat-in-situ-Reaktionsprodukt wurde zur Bildung einer thixotronen Alkydanstrichfarbe verwendet.
Der Grundanstrich wurde derart zusammengesetzt, d;'G die folgenden Bestandteile von Hand zur Herstellung des vcrmahlenen Anteils vermischt wurden:
Titandioxyd 600 g
Eingerührter Talk 380 g
ölreiches Alkydharz 388 g
73% Soja
10% Phthalsäureanhydrid
70% nichtflüchtige Bestandteile
Bleinaphthenat (24% Blei) 10 g
Lackbenzin 78 g
Der vermahlene Anteil wurde gründlich von Hand vermischt und zweimal durch eine Dreiwalzcnmühle (Walzenabstand 0,05 mm) geschickt. Der »let down«- Anteil (let down protion) wird unter Verwendung der folgenden Chemikalien formuliert:
ölreiches Alkydharz 502 g
Bleinaphthenat (24% Blei) 10 g
Mangannaphthenal (6% Mangan) 4 g
Phenylquecksilbcr(II)-oleat 29.6 g
Der »let down«-Anteil, National Paint Dictionary. 2. Ausgabe. 1942, S. 80. wurde dem Malanteil zugesetzt und kräftig während einer Zeitspanne von c ner halben Stunde unter Verwendung eines propellerartigen Rührers vermischt.
Tabelle XI
Brookfield-Viskosität in C entipoise
Konzentration, %
2600
Upm 4 10
1700
100
760
Beispiel 8
Der im Beispie! 7 formulierte Grundanstrich wurde mit N-sec.-Alkyl-(Cn_i4)-primärem Amin in einer solchen Menge vermischt, so daß ein 2: 1-Verhältnis von Amin zu Diisocyanat (2 Gewichtsprozent der fertigen Anstrichfarbenformulierung) erzielt wurde. Dann wurde durch eine Dreivvalzenmühle (Walzenabstand 0,05 mm) geschickt. Das Lackbenzin wurde mit dem Toluoldiisocyanat vermischt und der Grundanstrichfarbe, welche das Amin enthielt, zugesetzt und gründlich eingemischt. Die Viskosität des fertigen Produkts wurde bei Zimmertemperatur in dem in der nachfolgenden Tabelle XIi angegebenen Intervallen unter statischen Bedingungen gemessen.
Tabelle XII
Zeitintervalle
1 Tag
2 Tage
1 Woche
Upm
9 800
12 600
13 400
10 200
7 800
8 200
IO
5450 4450 5300
20
3400 2960 3240
Die in diesem Beispiel mit dem Amin-Diisoryanatin-situ-Reaktionsprodukt eingedickte formulierte Alkydanstrichfarbe besaß ungefähr die gleiche Deckkraft wie die Grundfarbe. Die eingedickte Farbe besaß gute Fließeigenschaften und war eine dicke
viskose Anstrichfarbe, welche eine 24stündige Trocknungszeit erforderte.
Beispiel 9
Eine eingedickte Anstrichfarbe wurde unter Anwendung der gleichen Arbeitsweise, wie sie im Beispiel 8 angegeben wird, zusammengesetzt, wobei N-sec.-AIkyl-(C'n _ u!-primäres Amin und Toluoldiisocyanat in einem Molverhältnis von 2: I in einer Menge von I Gewichtsprozent, bezogen auf die gesamte Anstrichfarbenformulierung, verwendet wurden. Die Viskositäten wurden in der gleichen Weise wie im Beispiel 8 gemessen. Die Ergebnisse sind in der Tabelle XIII zusammcnecfaßt.
Tabelle XIII
Zeilinlervalle IO 400 U pm 29-
13 975 4 I IO
1 Tag 14 600 5850 4K
2 Ta se 7600
1 Woche 8000
20
1820
2280
2510
Die in der vorstehend beschriebenen Weise formulierte Anstrichfarbe besaß das gleiche Deckvermöaen wie die Grundanstrichfarbe und wies gute Hießeiaenschaften auf. Der Anstrich wurde innerhalb von 24 Stunden trocken. iS
Beispiel 10
Eine eingedickte Anstrichfarbe wurde unter Einhaltung der gleichen Arbeitsweise, wie sie im Beispiel 8 beschrieben wird, hergestellt, wobei N-sec- ;o Alkyl-fC'i, -14.) primäres Amin und Toluoldiisocyanat in einem Molverhältnis von 2.4: 1 in einer Menge von 1 Gewichtsprozent, bezogen auf die gesamte Anstrichfarbenformulierung, verwende·, wurden. Die Viskositäten wurden in der gleichen Weise wie im Beispiel 8 gemessen. Die Ergebnisse sind in der Tabelle XlV zusammengefaßt.
Tabelle XIV
Zeilinlervalle Tag 3 2 Upm 4 10 20
Tage 10 700 2400 1400 950
1 Woche 11 000 5800 3250 2140
2 000 6600 3700 2440
1
Beispiel 11
Eine eingedickte Anstrichfarbe wurde unter Einhaltung der gleichen Arbeitsweise, wie sie im Beispiel IO beschrieben wird, zusammengesetzt, wobei Olcylamin und Toluoldiisocyanat in einem Molverhältnis von 2:1 in einer Menge von 1 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Anstrichfarbenformulicrung. verwendet wurden. Die Viskositäten wurden in der gleichen Weise wie im Beispiel 10 gemessen. Die Ergebnisse sind in der Tabelle XV ziisammengelaßt.
Tabelle XV
Zeitintervalle
1 Tau
700
Upm
4 I 10
20
7100
3620 2700
Beispiel 12
EineAlkydgrundieranstnchfarben-Mischung wurde hergestellt, indem folgende Bestandtf: zu dem gemahlenen Anteil zusammengesetzt wurden:
Titandioxyd 272 kg
Einaerührter Talk 172 kg
ölreiches Alkydharz 440 ku
73% Soja
10% Phthalsäureanhydrid
70% nichtflüchtige Bestandteile
Bleinaphithenat (24% Blei) 9.1 kg
Lackbenzin 35.4 kg
Mangannaphthenat (6% Mangan) 1,8 kg
Phenylquecksilber(II)-oIeat 13.4 kg
N-sec.-Alkyl-(C|,_w)-primäres
Amin 6.5 kg
Die Bestandteile des gemahlenen Anteils wurden vorvermischt und zweimal durch eine Dreiwalzenmühle (Walzenabstand 0.05 mm) geschickt. Der »let down«-Anteil wurde durch Zugabe von 2.9 kg Toluoldiisocyanat zu 90.7 kg Lackbenzir. vorvermischt und dem gemahlenen Anteil zugesetzt. Die gesamte Mischung wurde 30 Minuten lang gerührt. Dabei wurden folgende Viskositäten erhalten (vgl. Tabelle XVI).
Tabelle XVl
U pm
10 500
6000
10
2930
20
1800

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Thixotropes überzugsmittel auf der Grundlage einer Mischung aus einem lösungsmittelhaltigen Lack oder einer Anstrichfarbe mit übliehen Bindemitteln und einem Thixotropierungsmittel aus modifizierten Isocyanaten, dadurch gekennzeichnet, daß das überzugsmittel 0,05 bis 10 Gewichtsprozent eir.es Harnstoffadduktes als Thixctropierungsmittel enthält, das durch Umsetzung eines aliphatischen Monoamins mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen mit einem aromatischen oder aliphatischen Mono- oder PoIyisocyanats in einem organischen Lösungsmittel hergestellt worden ist, wobei das Molverhältnis von Amin zu Isocyanat zwischen dem stöchiometrischen Verhältnis und einem 40%igen Aminüberschuß liegt.
2. Thixotropes überzugsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Harnstoffaddukt als Aminkomponente ein aus N-n-Alkyl-, N-n-Alkenyl- oder N-sec.-Alkylamin bestehendes Monoamin mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen enthält.
DE19681805693 1967-11-03 1968-10-28 Thixotrope Überzugsmittel Expired DE1805693C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US68033567A 1967-11-03 1967-11-03
US68033567 1967-11-03

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1805693A1 DE1805693A1 (de) 1970-02-26
DE1805693C true DE1805693C (de) 1973-04-05

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0310704B1 (de) * 1987-10-09 1994-06-01 Sika AG, vorm. Kaspar Winkler &amp; Co. Reaktiver, thixotropierter Schmelzklebstoff auf Silan-Basis

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0310704B1 (de) * 1987-10-09 1994-06-01 Sika AG, vorm. Kaspar Winkler &amp; Co. Reaktiver, thixotropierter Schmelzklebstoff auf Silan-Basis

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