DE1805693C - Thixotrope Überzugsmittel - Google Patents
Thixotrope ÜberzugsmittelInfo
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Description
3°
Es ist bekannt, daß stark thixotrope überzugsmittel
auf der Grundlage von Lacke, Anstrichfarben, Anstrichlacke oder synthetische überzüge in sehr
vorteilhafter Weise verwendet werden können. Die Thixotropic ist eine Erscheinung, deren Wirkungsmeclianismus
noch nicht in befriedigender Weise erklärt werden konnte. Sie hat zur Folge, daß die
überzugsmittel weniger viskos werden, wenn sie hohen Scherkräften ausgesetzt werden und beim
Stehenlassen wieder in ihren normalen Zustand zurückkehren. Derartige Eigenschaften sind bei Uberzugsmitteln
erwünscht, die beim Aufstreichen oder Aufsprühen gleichmäßig fließen sollen, jedoch dann
schnell eine höhere Viskosität besitzen sollen. Diese wünschenswerten Eigenschaften erleichtern das Aufpinseln,
vermeiden ein Einsacken und beseitigen ein Absitzen und Ausfließen des Pigmentes, wobei das
Mittel gegen Verschütten gesichert ist und nur ein geringes Eindringen in poröse Materialien, auf welche
ein überzug aufgebracht wird, erfolgt.
Die bisher bekannten Methoden zur Erzielung einer Verdickung von Anstrichfarben sehen die Verwendung
von Seifen, eingedickten ölen und sehr feiner oder chemisch modifizierter Pigmente vor. Diese Metho-''"n
ermöglichen nicht den Thixotropiegrad, welcher die gewünschte Leichtigkeit der Aufbringung zur
Folge hat. Eine andere allgemein angewendete Methode zur Eindickung einer Anstrichfarbe besteht in
dem Zusatz eines mit einem Amin umgesetzten Bentonitions als Eindickungsmittel.
Eine verbesserte Methode zur Herstellung von thixotropen Mitteln unter Verwendung von Mincralteilchcn
wird in der USA.-Patentschrift 2 975 071 beschrieben. Dabei werden Isocyanate in Anstrichmassen,
welche kiesclsäurchaltigc Mineralien enthalten, zugesetzt, wobei die Mineraltcilchcn zu (Umbildenden,
cstcrenthaltendcn Materialien vernetzt werden.
Aus der deutschen Auslegcschrift 1 117 801 sind
Reaktionsprodukte von Mono- oder Polycarbonsäuren und Isocyanaten als Komponenten von ihixotropen
Lacken bekannt. Die deutsche Auslegeschrift 1 083 962 beschreibt ein Verfahren, bei dem thixotrope
Fettöle durch Zugabe von symmetrischen Diisocyanaten zur nichtmodifraerten polymerisiertcn
oder oxydierten Fettsäure hergestellt werden.
Die deutsche Auslegeschrift i 157 773 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung von Kunststoffen,
einschließlich Schaumstoffen, nach dem Isocyanat-Polyadditionsverfahren
auf Grundlage von Aminogruppen aufweisenden Polyestern. Polyisocyanaten und gegebenenfalls Kettenverlängerungsmitteln. Vcrnetzungsmitteln
und Treibmitteln unter Formgebung. Dieses Verfahren zeichnet sich dadurch ius. daß als
fvminogruppen aufweisende Polyester Anlagerungsprodukte von primären und, oder sekundären Aminen
an die Doppelbindungen n.,/-ungesättigter Polyester verwendet werden.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, thixotrope überzugsmittel zu entwickeln, bei denen die
bei den bekannten Überzugsmitteln vorhandenen Nachteile beseitigt werden und die insbesondere aul
senkrechte Flächen aufgebracht werden können. Die Erfindung betrifft ein thixotropes überzugsmittel
auf der Grundlage einer Mischung aus einem lösungsmittelhaltigen Lack oder einer Anstrichfarbe mit
üblichen Bindemitteln und einem Thixolropicrung.imittel
aus modifizierten Isocyanaten, das dadurch gekennzeichnet ist. daß das überzugsmittel 0.05 bi-10
Gewichtsprozent eines Harnstoffadduktes i\\>
Thixotropierungsmittel enthält, das durch Umsetzung eines aliphatischen Monoamins mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen
mit einem aromatischen oder aliphatischen Mono- oder Polyisocyanate in einem organischen
Lösungsmittel hergestellt worden ist, wobei das Molverhältnis von Amin zu Isocyanat zwischen
dem stöchioinelriscuen Verhältnis und einem 40%igen
Aminüberschuß liegt.
Eine bevorzugte Ausführungsform dei thixotropen Uberzugsmittels nach der Erfindung ist dadurch
gekennzeichnet, daß das Harnstoffaddukt als Aminkomponente ein aus N-n-Alkyl-. N-n-Alkenyl- odei
N-sec.-Alkylamin bestehendes Monoamin mit 6 bi< 22 Kohlenstoffatomen enthält.
Durch die erlindungsgemäßcn Überzugsmittel werden
viele der bisher bei den bekannten Überzugs mitteln vorhandenen Nachteile beseitigt. Durch die
Erfindung werden thixotrope Lacke, Anstrichfarben Anstrichlackc sowie ähnliche überzugsmittel geschaf
fen, die unter Verwendung einer pneumatischen Vor richtung aufgesprüht werden können und nur ir
minimaler Weise oder überhaupt nicht ablaufen, wem sie auf senkrechte Oberflächen aufgebracht werden
Die überzugsmittel nach der Erfindung sind dam besonders zufriedenstellend, wenn sie mittels eine
PinsHs aufgebracht werden, weil.dies in besonder
vorteilhafter Weise geschehen kann.
Die erfindungsgemäßen thixotropen Uberzugsinit
tel bestehen zu einem größeren Teil aus einem au einem Lack oder aus einer Anstrichfarbe bestehend;::
Grundüberzug und einer kleinen Menge Harnstofl welcher durch eine in-sitii-Reaktion eines alipha
tischen Amins mit einem Isocyanat hergestellt wordei ist.
Die Struktur mit einer Amin-Hndgruppe win
bcvorzusil.
Aiiphaiische Monoamine sind bevorzugte Aminkomponente.
insbesondere Amine, welche eine aliphalische
Gruppe mit ungefähr 6 bis 22 Kohlenstoffatomen enthalten, die mit einem Aminostickstoff
verknüpft ist. Derartige aliphatische Gruppen können verzweigte oder geradkettige Kohlenwasserstoffe,
und zwar gesättigt oder nicht gesättigt sein. Primäre,
aus N-n-Alkyl-. N-n-Alkenyl-"oder N-sec.-Alkylaminen
bestehende Monoamine mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen werden bevorzugt. Mischungen aus Aminen
können ebenfalls eingesetzt werden.
N-sec.-Alkylamine sind besonders geeignet, und
zwar wegen ihrer niedrigen Schmelzpunkte, wodurch langkettige primäre Amine erhalten werden, die bei
Zimmertemperatur sowie unter den Bedingungen im Freien fließfähig sind. Dc nige Amine können aus
Olefinen nach der in der USA.-Patentschrift 3 338 967
beschriebenen Methode hergestellt werden. Eine bevor-
7 'gte Unterklasse sind die N-sec.-Alkylamine mit , ,gefähr 7 bis 18 Kohlenstoffatomen. Die aliphatische
Gruppe kann eine cyclische Gruppe oder eine Arylalkylgruppe
sein; beispielsweise kann es sich um 9(10)-Pbenylstearylamin, das sich von ölsäure ableitet,
handeln.
Für die thixotropen überzugsmittel nach der Erfindung geeignete Isocyanate sind derartige Isocyanate,
die mit einem Amin unter Bildung eines Harnstoffs reagieren. Geeignete Isocyanate bestehen
aus aromatischen oder aliphatischen Mono- und Polyisocyanaten. Langktctige Liiphatische Polyisocyanate,
deren aliphatisch*. Gruppe ungefähr 6 bis
22 KohlenstoTatome enthält, werfen bevorzugt verwendet.
Vorzugsweise werden bifunktionelle Isocyanate oder deren Vorpolymere eingesetzt, beispielsweise
aromatische Diisocyanate, wie beispielsweise Toluoldiisocyanat. oder aliphatische Diisocyanate,
wie beispielsweise Hexamethylendiisocyanat. sowie die langkettigen aliphatischen Diisocyanate, die sich
beispielsweise von Aminostearyiamin und Aminimethylstearylamin
ableiten. Toluoldiisocyanat wird zur Formulierung der erfindungsgemäßen überzugsmittel
besonders bevorzugt. Im Handel erhältliche Toluoldiisocyanate, welche Mischungen aus ToIyI-2,4-diisocyanat
und Tolyl-2.6-diisocyanat darstellen, liefern besonders befriedigende Ergebnisse. Im allgemeinen
liegt das To!yl-2,4-Isomere in einem erheblichen Überschuß vor.
Geeignete überzugsmittel nach der Erfindung können so zusammengesetzt werden, daß in situ ungefähr
0.05 bis 10 Gewichtsprozent Harnstoff, bezogen auf die gesamte Masse, gebildet werden. Bevorzugte überzugsmittel
enthalten ungefähr 0.1 bis 5 Gewichtsprozent Harnstoff. Die optimale Harnstoffkonzentration
schwankt je nach dem Typ des verwendeten Lösungsmittels sowie je nach den gewünschten Eindickungseigenschaften.
Es können thixotropc Konzentrate hergestellt werden, die bis zu 20% oder
mehr Harnstoff in einem Lack- oder Anstrichfarbenlösungsmittel enthalten. Derartige Konzentrate können
Lacken und Anstrichfarben unter Bildung thixotropcr überzugsmittel zugesetzt werden. Es wurde
festgestellt, daß primäre arylaliphatische Amine, wie beispielsweise 9(i0)-Phenylslcarylamin. besonders geeignet
zur Bildung von Konzentraten sind, und zwar insbesondere dann, wenn das Phcnylstearylamin in
Kombination mit einem N-sec.-alkyl-primären Amin. wie beispielsweise N-sec.-Alkyl-K',, u)-primären
Amin. einuesetzt wird.
Bekannte Grundüberzüge können erfindungsgemäß thixotrop gemacht werden. Unter dem Begriff »überzugsmittel«
sollen Lacke. Anstrichfarben (einschließlich Emaille. Halbglanz- und Mattfarben) sowie Anstrichlacke
verstanden werden. Diese Massen können aus natürlichen oder synthetischen Ausgangsmaterialien
zusammengesetzt werden. Die überzugsmittel können nicht reaktionsfähige Füllstoffe, Pigmente
oder Schutzmittel enthalten.
ίο Die Grundüberzüge können Lackkomponenten,
wie beispielsweise Leinsamenöl. Tungöl, Sojabohnenöl, Fischrl. Oktizikaöl. Sonnenblumenöl. Olivenöl,
Nierenbaumöl od. dgl. sowie nichttrocknende öle. beispielsweise Rizinusöl od. dgl., natürliche
Harze, wie beispielsweise Kolophonium, Schellack, Kopal od. dgl. sowie synthetische Harzb.ckkomponenten.
wie beispielsweise synthetische Harze, z. B. Alkyd-, Vinyl- und Acrylharze. Urethanöle od. dgl.,
enthalten. Daraus ist zu ersehen, daß unter die Definition der Begriffe »Lacke« und »Anstrichfarben«,
wie sie erfindungsgemäß verwendet werden, natürliche und synthetische überzugsmittel fallen, und
zwar alle im Handel erhältlichen klaren und pigmentierten überzüge.
Die Lösungsmittelkomponente des Grundüberzugs macht im allgemeinen einen erheblichen Anteil der
Masse aus. Geeignete Lösungsmittel sind Kohlenwasserstoffe, ui.d zwar gesättigte oder nicht gesättigte
aromatische oder aliphatische Kohlenwasserstoffe, sowie Alkohole, Ketone. Ester. Äther od. dgl.
In Frage kommen Lackbenzine. Terpentin, Xylol. Toluol, Benzol, Äthylacetat. Butylacetat. Amyiacetat,
Methyläthylketon, Methylisobutylketon. Furfurylalkohol od. dgl.
Die überzugsmittel nach der Erfindung lassen sich in einfacher Weise nach einem Verfahren herstellen,
welches darin besteht, daß ein aliphatisches Amin und ein Isocyanat einem aus einem Lack oder aus
einer Anstrichfarbe bestehenden Grundüberzug unter Bildung von 0,05 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen
auf die gesamte Masse, an Harnstoff in situ zugesetzt werden, worauf so lange vermischt wird, bis die in-situ-Bildung
von Harnstoff erfolgt. Bei einem bevorzugten Verfahren besteht in der Zugabe von 0,1 bis 5 Gewichtsprozcnt
Harnstoff in situ. Zur Bildung der Harnstoffe ist es zweckmäßig, das Amin und das Isocyanat
in Mengen zu verwenden, die zwischen einem Unterschuß zu der stöchiometrischen Menge und
einem etwa 40%igen Überschuß an Amin schwanken. Vorzugsweise wird das Amin in einem Molverhältnis
von Amin zu Isocyanat von ungefähr 1:1 bis 2.8:1 zugesetzt. Es hat sich als besonders günstig erwiesen,
das Molverhältnis Amin zu Isocyanat zwischen 2:1 und 2.8:1 zu halten. Vorzugsweise wird das Amin
dem Lösungsmittel eines Grundüberzugs zuerst zugesetzt und dann das Isocyanat unter Rühren zugegeben.
Der Harnstoff kann in situ in der gesamten Grundüberzugsmasse gebildet werden oder in einer flüsfio
sigen Komponente des Grundüberzugs während der Formulierung der Grundüberzugsmasse erzeugt werden.
Wie vorstellend beschrieben, können die Konzentrate,
welche den Harnstoff enthalten, in situ mit einem Teil des Lösungsmittels gebildet und anschlic-(is
Bend dem überzugsmittel zugesetzt werden.
Die erfindungsgemäß erzielte thixotrope Eindickung ist auf die Umsetzung des Diisocyanals mit dem Amin
zurückzuführen. 0.7" ο Toluoldiisocyanat werden
I 805
einem Alkydgrur.dieranstrich der im Beispiel 7 beschriebenen
Mischung zugesetzt. Dabei wird keine Thixotropic erzielt. Werden 1,3% N-sec.-AIkyl-(C11
_I4)-primäres Amin zugesetzt, dann zeigt die
Anstrichfarbe eine Eindickung, die aus der Tabelle XII zu ersehen ist.
Die überzugsmittel nach der Erfindung können chargenweise durch einfaches Vermischen in Behältern
vormischt und gegebenenfalls bis zur Verwendung gelagert werden. Derartige Massen sind innerhalb
breiter Temperaturbereiche sowie während lang Zeitspannen stabil.
Die erfindungsgemäßen thixotropen Uberzugsm:
tel können für eine Verwendung in wäßrigen Sysl
men unter Verwendung üblicher Emulgiermittel sow unter Benutzung bekannter Emulgiermethoden emu
giert werden.
In den folgenden Beispielen werden thixotrof überzugsmittel nach der Erfindung im einzelne
erläutert.
Lackbenzin wurde durch die in-situ-Reaktion von N-sec.-Alkyl-primären Amine mit Toluoldiisocyanat
eingedickt. Das Lackbenzin wurde in einen Becher gegeben, worauf ein Amin direkt dem Lackbenzin
nach einem Rühren in einer solchen Menge zugesetzt wurde, so daß die in den Tabellen I und II angegebenen
Konzentrationen trhalten wurden. Anschließend wurde Toluoldiisocyanat zur Einstellung der in
den Tabellen angegebenen Konzentration zugesetzt, wobei ein Molverhältnis von 2 Mol Amin zu 1 Mol
Toluoldiisocyanat eingehalten wurde. Das Rühren wurde so lange fortgeführt, bis eine maximale Eindickung
erhalten worden war. Dies dauerte normalerweise einige Sekunden, jedoch in keinem Falle länge
als 5 Minuten. Das Aussehen der Produkte ist ii der Tabelle I angegeben. Das Aussehen der Produkt
veränderte sich auch nicht nach einem Stehen wahrem einer Zeitspanne von einem Monat in ruhendem Zu
stand. Die Viskositäten wurden mittels eines Brook field-Viscosimeters bei 24 C bestimmt. Die Umdre
hungen pro Minute sind in den Tabellen I und I angegeben, und zwar nach einigem Stehen untei
statischen Bedingungen während einer Zeitspanm von 1 Stunde, 1 Woche, 2 Wochen und 1 Monat
Die Ergebnisse sind in den Tabellen I und II zusammengefaßt.
Die im Beispiel 1 beschriebene Arbeitsweise wurde 30 halten wurde. Die Viskosität wurde in der gleichen
wiederholt, wobei Xylol verwendet und ein Molver- Weise wie im Beispiel 1 bestimmt. Die Ergebnisse
hältnis Amin zu Toluoldiisocyanat von 2:1 einge- sind in den Tabellen III und IV zusammengefaßt.
Tabelle I
Brookfield-Viskosität in Centipoise
Brookfield-Viskosität in Centipoise
| Zusatz | Konzen | Aus | 20 | Zu Beginn | 10 | 5 | \ | 20 | 25 | I Woche | 4 | 10 | 6 | 20 |
| Amin*) | tration, % | sehen·*) | 6,5 | 5 | U pm | 7 | 15 | 7,0 | 5 | 7,0 | ||||
| 150 | 4 | 15 | 150 | 15 | ||||||||||
| Vergleich (kein | F | 250 | 10 | 55 | 15 | 34 | 200 | 100 | 50 | 10 | 32 | |||
| Zusatz) | 120 | 80 | 1250 | 52 | 120 | 130 | 72,5 | 2460 | 48 | |||||
| N-sec.-Alkyl- | 0,1 | VF | 110 | 100 | 85 | Gel | 55 | 100 | 100 | 90 | Gel | 60 | ||
| (C7 .^-pri | 0,3 | VF | 700 | 150 | 36 | 23 | 600 | 65 | 30 | 20 | ||||
| märes Amin | 0,5 | IvF | 100 | 180 | 104 | 330 | 165 | 96 | ||||||
| 1,0 | IvF | 20 | 70 | Gel | 20 | festes | Gel | |||||||
| 2,0 | VF | 30 | 390 | 5 | 35 | 20 | 6 | |||||||
| 5,0 | wfG | 50 | festes | 6 | 50 | 10 | 8 | |||||||
| K-sec.-Alkyl- | 0,1 | F | 20 | 15 | Il | 30 | 30 | 12 | ||||||
| (Qi -iJ-pri- | 0,3 | F | 4500 | 15 | 7 | 9400 | 20 | 9 | ||||||
| märes Amin | 0,5 | ■vF | 25 | 840 | 4800 | 1440 | ||||||||
| 1,0 | IvF | 20 | festes | |||||||||||
| 2,0 | dvG | 2200 | ||||||||||||
| 5,0 | fhG | festes | ||||||||||||
*) Amin + Toluoldiisocyanat (65% Tolyl-2.4- und 35% Tolyl-2,6-).
·*) Schlüssel:
VF = Viskoses HießPüiiges Material.
IvF = Leicht viskoses fließfähiges Material.
wfG = Weiches festes OeI.
I· Fließfähiges Material.
dvG —- Dickes viskose. Gel.
ftiG ~ Festes hartes Gel.
Tabellen Brookliekl-Viskositül in Ccntipoise
Amin'l
Vergleich (kein Zusatz)
N-sec.-Alkyl-(C7 ,,(-primäres
Amin
N-scc.-Alkyl-(C,, ~i4)-p
märes Amin
märes Amin
Kon/.cntration.
"i.
0,1 0,3 0,5 1,0 2,0 5,0 0,1 0,3 0,5 1,0
2,0 5,0
| : Wn | II) | 7 | Γ pm | :<> | 6 | 20 | I MonaI | 4 | K) | 8 | |
| 45 | 28 | 150 | 15 | 50 | |||||||
| ■1 | 65 | 42 | 175 | 95 | 75 | ||||||
| 20 | 10 | 85 | 60 | 120 | 130 | 90 | |||||
| 130 | 90 | 30 | I.S | UM) | KX) | 35 | |||||
| 180 | 120 | 180 | 105 | 760 | 70 | 190 | |||||
| 115 | KM) | Gel | 380 | Gel | |||||||
| V5 | W) | festes | |||||||||
| 720 | 390 | ||||||||||
| feste* | |||||||||||
| dien | |||||||||||
| 20 | 15 | 7 | 5 | 20 | 15 | 8 |
| Jl) | 15 | 8 | 5 | 30 | 15 | 9 |
| 50 | 35 | 15 | 10 | 50 | 30 | 15 |
| 30 | 20 | 15 | 10 | 35 | 20 | 15 |
| 7KM) | 3850 | 1950 | 1180 | 9200 | 4200 | 1980 |
| festes | Gel | festes | Gel |
*l Amin f Toluoldiisocyanat.
Zusatz
Amin*)
Vergleich (kein
Zusatz)
Zusatz)
N-sec.-Alkyl-(C7^)-Pnmäres
Amin
N-sec.-Alkyl-(Cn
,^»-primäres Amin
*) Amin + Toluoldiisocyanat.
♦*) Schlüssel:
♦*) Schlüssel:
F = Fließfähiges Material.
VF - Viskoses fließfähiges Material.
svF = Sehr viskoses fließfähiges Material.
stvF = Stark viskoses fließfähiges Material.
hfG = Hartes festes Gel.
dvG = Dickes viskoses Gel.
wfG = Weiches festes Gel.
Tabellen]
Brookfield-Viskosität in Ceniipoise
Brookfield-Viskosität in Ceniipoise
Tabelle IV
Brookfield-Viskosität in Ceniipoise
Brookfield-Viskosität in Ceniipoise
Zusatz
Amin*)
Amin*)
Konzentration. % Wochen
U pm
10
20
| Aus | 20 | Zu Beginn | 10 | .. ....._ | 20 | 2 | I Woche | 4 | 10 | 20 | |
| sehen**) | 30 | 6,5 | 5 | 20 | 15 | 7 | 5 | ||||
| 1200 | 4 | 15 | ti pm | 7 | 25 | 20 | 10 | 9 | |||
| F | 3100 | IO | 750 | 480 | 1300 | 1150 | 725 | 450 | |||
| F | 1800 | 15 | 1500 | 1040 | 4900 | 3500 | 1150 | 760 | |||
| VF | IKX) | 950 | 680 | 1100 | 900 | 550 | 400 | ||||
| svF | 2400 | Gel | festes | Gel | |||||||
| stvF | 40 | 1500 | Gel | festes | Gel | ||||||
| hfG | 80 | festes | 12,5 | 10 | 20 | 20 | 10 | 10 | |||
| wfG | 40 | festes | 32,5 | 20 | 100 | 80 | 40 | 25 | |||
| F | 6600 | 25 | 10 | 10 | 50 | 30 | 12,5 | ίο.; | |||
| F | 58 | 2000 | 1280 | 6400 | 3800 | 21IX) | I 'W | ||||
| F | 25 | Gel | festes | Gel | |||||||
| dvG | 2850 | Gel | festes | Gel | |||||||
| wfG | festes | ||||||||||
| wfG | festes | ||||||||||
| Konzen | |||||||||||
| tration. % | |||||||||||
| 0.1 | |||||||||||
| 0,3 | |||||||||||
| 0,5 | |||||||||||
| 1,0 | |||||||||||
| 2,0 | |||||||||||
| 5,0 | |||||||||||
| 0,1 | |||||||||||
| 0,3 | |||||||||||
| 0,5 | |||||||||||
| 1,0 | |||||||||||
| 2,0 | |||||||||||
| 5,0 |
Monat
10
10
Vergleich (kein Zusatz)
10
7,2 !
20
15
*> Amin + Toluoldiisocvanat.
805
Eortscl/iing
10
Zusatz
Λιηιη'Ι
Λιηιη'Ι
„)-pri-
miircs Amin
N-sec.-Alkyl-(CM..14)-primärcs
Amin
| Kun/en- | 2 |
| traliiin. % | 20 |
| KX)O | |
| 0,1 | 4950 |
| 0,3 | 1000 |
| 0,5 | |
| 1,0 | |
| 2,0 | 35 |
| 5,0 | 100 |
| 0,1 | 50 |
| 0,3 | 5900 |
| 0,5 | |
| 1,0 | |
| 2,0 | |
| 5.0 | |
2 Wochen
12.5
IO
SOO I 5(X)
32(X) IKX)
700 4'X)
fcstcsGel
festes Gel
20
75
35
3450
10 45 15
!85O fesies Gel festes Gel
| IJ | 20 | ■7 | mi | 25 |
| 320 | 1120 | |||
| 680 | 4890 | |||
| 260 | 1150 | |||
| 10 | 35 | |||
| 20 | 100 | |||
| 10 | 60 | |||
| !!80 | 6WXi |
I Monat
13
9H0 3600
850 festes U. stes
25 80 40 3920 festes festes
K)
IO 670 1150 410 Gel Gc!
15
50
20
1980
Gel
Gel
360 690 270
1400
*l Amin ι Toluoldiisocyanal.
Eingedickte Lackbcnzinmischungcn wurden nach der im Heispiel I beschriebenen Methode unter Verwendung
von Toluoldiisocyanat und den in den Tabellen V und V! angegebenen Aminen zusammengesetzt.
Kerosin und Wasser wurden den eingedickten Produkten in Mengen von !0 Gewichtsprozent, bezogen
auf die eingedickten Produkte, zugesetzt. Das AussiliLii geht aus der Tabelle V hervor. Die Viskosität
wurde mittels eines Brooklield-Viscosimetcrs bestimmt.
Die Ergebnisse sind für die dort angegebenen Temperaturen und den Umdrehungen pro Minute in
.1" zusammengefaßt.
Eingedickte Xylolmischungen wurden zusammen- Methode getestet. Die Ergebnisse sind in den Tabclgesetzt
und nach der im Beispiel 3 beschriebenen len VII und VIII zusammengefaßt.
Lackben/in wurde durch die in-situ-Reaktion von ein thixotropes klares Gel erhalten. Die Viskos !tat
9(!0)-Phcnylstcary!arriin mit Toluoidiisocyanat ein- wird bei Zimmertemperatur gemessen, und zwar
gedickt. Die im Beispiel I beschriebene Arbeitsweise 5 Minuten nachdem die Eindickung erzielt worden
wurde eingehalten, wobei 2 Mol des Amins pro Mol 40 war. Die Ergebnisse sind in der Tabelle IX zusammen-
Toluoldiisocyanat eingesetzt wurden. Dabei wurde gefaßt.
Tabelle V Lack benzin
Aniin*)
τ— -~τ
Konzentralion. "
N-sec.-Alkyl-(C7_9)-amin')
N-sec.-Alkyl-(C9 _ ,„J-arnin1)
N-sec.-Alkyl-(C9 _ ,„J-arnin1)
N-sec.-Alkyl-(Cu .,J-arnin1)
Verdünnung
mit 10% tÜ
mit 10% tÜ
0,5
2.0
10.0
0.5 2.0
10,0
0,5
2,0
10,0
0,5
2,0
10,0
flüssig flüssig festes Gel
flüssig
viskoses, weiches Gel hartes Gel
bleibt flüssig flüssig festes Gel
flüssig flüssig hart Verdünnung mit ΙΟ'Ό Wasser
flüssig, 2 Schichten flüssig, 2 Schichten festes Gel
flüssig. 2 Schichten flüssiges, weiches Gel
hartes Gel
flüssig, 2 Schichten flüssig, 2 Schichten festes Gel, H2O-Suspension
flüssig, 2 Schichten flüssig, 2 Schichten hart, H2O-Suspension
·) Amin + Toluoldiisocyanat.
1I Molverhältnis des vorstehend angegebenen Amins zu Diisocyanat = 2:1.
J| Molverhältnis des vorstehend angegebenen Amins zu Diisocyanat = 2,4: !.
11
Zusatz. Amin*)
gi-amin*)
N-sec.-Alkyl-lG, _U))-amin2).
N-sec.-Alkyl-IC'i, _14)-amin2
N-sec.-Alkyl-(C15_2O)-amin2)
| 1 | 'ortset/img |
| Konzen tration. °0 |
Verdünnung nut Ki0O Ui |
| 0,5 2,0 10,0 |
flüssig weiches Gel festes Gel |
| 0,5 2,0 10 0 |
weiches Ge weiches Gel hartes Gel |
| 0,5 2,0 10,0 |
flüssig flüssig festes Gel |
| 0.5 2.0 10.0 |
flüssig flüssig hartes Gel |
Verdünnung mit ΗΓ'η Wasser
flüssig. 2 Schichten
weiches Gel. H2O-Suspension
hartes Gel, H2O-Suspcnsion weiches Gel, 2 Schichten
weiches Gel, 2 Schichten hartes Gel. H-O-Suspcnsion
flüssig. 2 Schichten
flüssig, 2 Schichten
hartes Gel, H2O-Suspension flüssig. 2 Schichten
flüssig. 2 Schichten
hartes Gel, H2O-Suspension
flüssig, 2 Schichten
hartes Gel, H2O-Suspension flüssig. 2 Schichten
flüssig. 2 Schichten
hartes Gel, H2O-Suspension
Ί Λΐηίιι ι Toluoldiisocyanal.
1I Mtilvcrh illnis des vorstehend angesehenen Amins zu Diisocvanal -2:1.
Jl Molvcrhüllnis des vorstehend angegebenen Amins zu Diisocyanat 2.4: I.
konzentration.
ZlI sal/
Ληιιη'Ι
N-scc.-Alkyl-(C7
..,!-primäres Amiii
N-scc.-Alkyl-(Cg
,„!-primäres Amin
N-sec.-Alkyl-(Cn-I4I-P"-märes
Amin
N-sec.-Alkyl-(C,5-2o)-primäres
Amin
*) Amin + Toluoldiisocyanat.
Verhältnis
| 0.5 | 2: I |
| 2.0 | |
| 2.Π | 2.4: I |
| 0.5 | 2.4: I |
| 2.0 | 2.4: 1 |
| 2.0 | 2 ■ 1 |
| 0.5 | Τ . ι |
| 2.0 | -) . I |
| 0.5 | 2.4: I |
| 0.5 | ■> ■ ι |
| 2.0 | 2 · ί |
| 0.5 | 2,4:1 |
| 2,0 | 2.4:1 |
Brookfield-Viskosität in Ccntipoisc
Lack benzin
| IX | 4 | C" | 10 | 20 | 930 | 24 | ( | III | 21) | 2 | KM | 4 | |
| 315 | 167 | 110 | 165 | I .'pm | 204 | 128 | 130 | 75 | |||||
| 1880 | 1788 | 1774 | 17 700 | 4 | 48 | 33 | 80 | 45 | |||||
| 490 | 9850 | 4870 | 2860 | I 390 | 470 | 6630 | 3830 | 660 | 3 K, | ||||
| I 760 | 1120 | 540 | 324 | 750 | 85 | 342 | 198 | 10 | IO | ||||
| 16 100 | 1620 | 1168 | 934 | 4 020 | 12 750 | 237 | 155 | 120 | 85 | ||||
| I 920 | 9350 | 5790 | 3870 | 5 760 | 745 | 988 | 586 | 350 | 175 | ||||
| 2 040 | 3180 | 1644 | 982 | 12 200 | 498 | 1616 | 916 | 10 | 5 | ||||
| 13 300 | 9400 | 5070 | 3290 | 390 | 2 020 | 3940 | 2420 | 100 | 78 | ||||
| 4 920 | 370 | 191 | 125 | 15 | 3 330 | i 23 | 83 | 5 | 5 | ||||
| 14 900 | 250 | 126 | 79 | 890 | 7 550 | 14 | 14 | 5 | 2,5 | ||||
| 610 | 3820 | 2032 | 1132 | 10 | 235 | 303 | 188 | 280 | 220 | ||||
| 450 | 105 | 58 | 38 | 1 240 | 15 | 13 | 11 | 10 | 2,5 | ||||
| 6 360 | 3320 | 1768 | 1058 | 570 | 401 | 244 | 490 | 365 | |||||
| 160 | 15 | ||||||||||||
| 4 860 | 785 | ||||||||||||
35
24
133
45 78
3 43
2 122
2,5 192
Tabelle VII Xylol
| Zusatz Amin*) |
Konzen tration, % |
Verdünnung mit 10% öl |
Verdünnung mit 10% Wasser |
| N-sec.-Alkyl-(C7_9)-amin') | 0,5 2,0 10,0 |
weiches Gel festes Gel festes Gel |
weiches Gel festes Gel, H2O-Suspension festes Gel, H2O-Suspension |
*) Amin + Toluoldiisocyanat.
') Molverhältnis des vorstehend angegebenen Amins zu Diisocyanat = 2:1.
2I Molverhältnii des vorstehend angegebenen Amins zu Diisocyanat = 2,4:1.
13
Zusatz
Λιιΐιΐΐ*)
Λιιΐιΐΐ*)
N-scc.-AlkyHC,. ,,,l-amin') .
N-scc.-Alkyl-(Cll_u)-aminl)
N-scc.-Alkyl-(Cll_u)-aminl)
N-sec.-Alkyl-K',, 2l>)-arnin')
N-sec.-Alkyl-(C7 „)-amin2) .
N-sec.-Alkyl-(C,, ,,,l-amiir) .
N-scc.-Alkyl-(C|,. 14)-amiir)
N-sec.-Alkyl-(C7 „)-amin2) .
N-sec.-Alkyl-(C,, ,,,l-amiir) .
N-scc.-Alkyl-(C|,. 14)-amiir)
jortsel/.uii|!
Konzeri tnition, %
0,5
2.0
10.0
0,5
2,0
10,0
0.5
2.0
10.0
0,5
2,0
10,0
0,5
2.0
10,0
0.5
2,0
10.0
0.5
2.0
10.0
Verdünnung mit 10% Ol
weiches Gel weiches Gel hartes Gel IHi ss ig
weiches Gel festes Gel
weiches Gel festes Gel
flüssig
weiches Gel hartes Gel
weiches Gel hartes Gel
weiches Gel weiches Gel hartes Gel
weiches Gel weiches Gel weiches Gel
nüssig
flüssig
festes Gel
flüssig
festes Gel
flüssig
dickes Gel hartes Gel
dickes Gel hartes Gel
Verdünnung mit K)11O Wasser
weiches Gel. 2 Schichten weiches Gel, 2 Schichten hartes Gel, 11,0-Suspcnsion
nüssig. 2 Schichten
weiches Gel, HjO-Suspciisicm festes Gel, H2O-Suspension
weiches Gel, HjO-Suspciisicm festes Gel, H2O-Suspension
flüssig, 2 Schichten
weiches Gel. 2 Schichten hartes Gel, HjO-Suspcnsion
weiches Gel. 2 Schichten hartes Gel, HjO-Suspcnsion
weiches Gel, H20-Suspension
weiches Gel, Η,,Ο-Suspension hartes Gel, H2O-Siispcnsion
weiches Gel, 2 Schichten weiches Gel, 2 Schichten hartes Gel, H2O-Suspcnsion
flüssig, 2 Schichten
flüssig, 2 Schichten
festes Gel, H2O-Suspcnsion
flüssig, 2 Schichten
festes Gel, H2O-Suspcnsion
flüssig, 2 Schichten
dickes Gel, H2O-Suspension
hartes Gel, H2O-Suspension
*l Amin t Toluoldiisocyanat.
1I Molverhiiltnis des vorstehend angegebenen Amins zu Diisocyaro
2) Molverhiiltnis des vorstehend angegebenen Amins zu Diisocyan;:
yanal - 2:1. yanal = 2,4 : I.
Brookfield-Viskosität in Centipoise
Xylol
/.USiIl/
Amin* I
N-sec.-Alkyl-(C7_g)-primäres
Amin
N-sec.-Alkyl-(Cg_,o)-primäres
Amin
N-sec.-Alkyl-(C„-14)-Pri-Amin
N-sec.-Alkylmäres Amin
| ... .... __. Konzen |
Aus | 2 | - 18 C |
| tration. | sehen | 8 100 | |
| 7 040 | 4 | ||
| 0,5. | 2:1 | 65 300 | 4 740 |
| 0,5 | 2.4:1 | 6 880 | 4 120 |
| 2,0 | 2:4: 1 | 56 700 | 33 750 |
| 0,5 | 2: 1 | 7 940 | 4 060 |
| 2,0 | 2:1 | 49 600 | 30 450 |
| 0.5 | 2.4:1 | 270 | 4 600 |
| 2.0 | 2,4: 1 | 19 000 | 28 100 |
| 0,5 | 2:1 | 1 150 | 185 |
| 2,0 | 2:1 | 320 | 11250 |
| 0,5 | 2.4:1 | 12 500 | 705 |
| 0,5 | 2:1 | 15 | 205 |
| 2,0 | 2:1 | 16 | 6 700 |
| 0,5 | 2,4:1 | 7,5 | |
| 2,0 | 2.4:1 | 9 100 | |
24 C
KK) C
15
1928 13
2 12
| 2 | U pm | 10 | 20 | 2 | 4 | |
| 20 | 8 140 | 4 | 2 300 | 1424 | 5 | I |
| 1208 | 6 360 | 4 480 | 1 616 | 872 | 5 | 10 |
| 1134 | 53 700 | 3 480 | 13 520 | 6960 | 50 | 38 |
| 9000 | 4 560 | 31850 | 1 520 | 884 | 10 | 5 |
| 1074 | 47 300 | 2 920 | 11 840 | 6430 | 10 | 2,5 |
| 7230 | 6 840 | 25 350 | 1936 | 1074 | 5 | Ί |
| 1196 | 12 500 | 4 040 | 4 255 | 2610 | 60 | 35 |
| 6840 | 130 | 7 900 | 53 | 37 | 5 | 5 |
| 93 | 11200 | 100 | 2 400 | 2000 | 90 | 65 |
| 3820 | 510 | 5 500 | 158 | 91 | 5 | 2.5 |
| 253 | 200 | 295 | 68 | 37 | 5 | 3 |
| 60 | 9 460 | 125 | 3 060 | 1900 | 50 | 45 |
| 2600 | 1 | 5 920 | 3 | 5 | 1 | 1 |
| 7 | 10 900 | 5 | 4000 | 2510 | 70 | |
| 2950 | 6 800 | |||||
15
2 2 ■>
18
6 34
32
40
*l Amin + Toluoldiisocyanai.
Tabelle IX
Brookfield-Viskosilät in C'entipoise
Brookfield-Viskosilät in C'entipoise
| Konzentration. "o | 4 460 | L'pm | 20 |
| 11 140 | 4 j IO | 674 | |
| T | '"- - I - - 2520 j 1152 |
1410 | |
| 4 | Beis | 5970 j 2668 | |
| 10 | festes Gel | ||
| ρ i e 1 6 | |||
Lackbenzin wurde unter Verwendung einer Mischung aus 9(I0)-Phenylstearylamin und N-sec.-AI-kyl-(C,,_14)-primärem
Amin in einem Gewichtsverhiütnis von 7 Teilen Phenylstearylamin zu 1 Teil
N-sec.-Aikyl-(Cn_u)-pnmärem Amin und 2 Teilen
Toluoldiisccyanat eingedickt. Es wurde die im Beispiel 1 beschriebene Methode zur Herstellung des
Gels eingehalten, wobei 20 Gewichtsprozent des Ämin-Diisocyanats
verwendet wurden. Eine vorgelierte Masse wird auf diese Weise zusammengesetzt. Es
wurde ein thixotropes Gel erhalten, das bei Zimmertemperatur 1 Stunde nach der Gelierung die in der
Tabe'le X angegebenen Viskositäten zeiete.
| Tabelle X Brookfield-Viskosität in ( |
21 400 | U 4 |
/entipoise | 20 |
| Konzentration. % | 14 800 | 10 | 6090 | |
| 20 | 8940 | |||
250 g der vorstehend fo-mulicrten Anstrichfarbe
wurden mit 23.9 g eines Lackbenzingels, das durch die in-situ-Reaktion von 2 Mol N-sec.-AlkyMC,, _u)-primärem
Amin pro VIoI Toluoldiisocyanat erhalten wurde, in einer Menge von 2 Gewichtsprozent, bezogen
auf die erhaltene Anstrichfarbenformulierung. in
Lackbenzin vermischt. Die Mischt"ng wurde von
Hand vermischt und anschließend durch eine Dreiwaizenmiihle (Walzenabstand 0.05 mm) geschickt. Die
ίο Brookfield-Viskositü't des Grundfarbenanstrichs in
dem in-situ-Gelsystem. dem das Lösungsmittel zugesetzt
worden war, wurden bei Zimmertemperatur ":urz nach der Formulierung gemesser·. Die Viskositäten
sind in der Tabelle XI zusammengefaßt.
In diesem Beispiel wurde ein Alkydgrundanstrich zusammengemischt. Das Amin-Diisocyanat-in-situ-Reaktionsprodukt
wurde zur Bildung einer thixotronen Alkydanstrichfarbe verwendet.
Der Grundanstrich wurde derart zusammengesetzt, d;'G die folgenden Bestandteile von Hand zur Herstellung
des vcrmahlenen Anteils vermischt wurden:
Titandioxyd 600 g
Eingerührter Talk 380 g
ölreiches Alkydharz 388 g
73% Soja
10% Phthalsäureanhydrid
70% nichtflüchtige Bestandteile
Bleinaphthenat (24% Blei) 10 g
Lackbenzin 78 g
Der vermahlene Anteil wurde gründlich von Hand vermischt und zweimal durch eine Dreiwalzcnmühle
(Walzenabstand 0,05 mm) geschickt. Der »let down«- Anteil (let down protion) wird unter Verwendung der
folgenden Chemikalien formuliert:
ölreiches Alkydharz 502 g
Bleinaphthenat (24% Blei) 10 g
Mangannaphthenal (6% Mangan) 4 g
Phenylquecksilbcr(II)-oleat 29.6 g
Der »let down«-Anteil, National Paint Dictionary. 2. Ausgabe. 1942, S. 80. wurde dem Malanteil zugesetzt
und kräftig während einer Zeitspanne von c ner halben Stunde unter Verwendung eines propellerartigen
Rührers vermischt.
Tabelle XI
Brookfield-Viskosität in C entipoise
Brookfield-Viskosität in C entipoise
Konzentration, %
2600
Upm 4 10
1700
100
760
Der im Beispie! 7 formulierte Grundanstrich wurde mit N-sec.-Alkyl-(Cn_i4)-primärem Amin in einer
solchen Menge vermischt, so daß ein 2: 1-Verhältnis von Amin zu Diisocyanat (2 Gewichtsprozent der
fertigen Anstrichfarbenformulierung) erzielt wurde. Dann wurde durch eine Dreivvalzenmühle (Walzenabstand
0,05 mm) geschickt. Das Lackbenzin wurde mit dem Toluoldiisocyanat vermischt und der Grundanstrichfarbe,
welche das Amin enthielt, zugesetzt und gründlich eingemischt. Die Viskosität des fertigen
Produkts wurde bei Zimmertemperatur in dem in der nachfolgenden Tabelle XIi angegebenen Intervallen
unter statischen Bedingungen gemessen.
Zeitintervalle
1 Tag
2 Tage
1 Woche
Upm
9 800
12 600
13 400
10 200
7 800
8 200
IO
5450 4450 5300
20
3400 2960 3240
Die in diesem Beispiel mit dem Amin-Diisoryanatin-situ-Reaktionsprodukt
eingedickte formulierte Alkydanstrichfarbe besaß ungefähr die gleiche Deckkraft wie die Grundfarbe. Die eingedickte Farbe
besaß gute Fließeigenschaften und war eine dicke
viskose Anstrichfarbe, welche eine 24stündige Trocknungszeit erforderte.
Eine eingedickte Anstrichfarbe wurde unter Anwendung
der gleichen Arbeitsweise, wie sie im Beispiel 8 angegeben wird, zusammengesetzt, wobei
N-sec.-AIkyl-(C'n _ u!-primäres Amin und Toluoldiisocyanat
in einem Molverhältnis von 2: I in einer Menge von I Gewichtsprozent, bezogen auf die gesamte
Anstrichfarbenformulierung, verwendet wurden. Die Viskositäten wurden in der gleichen Weise
wie im Beispiel 8 gemessen. Die Ergebnisse sind in der Tabelle XIII zusammcnecfaßt.
| Zeilinlervalle | IO | 400 | U pm | 29- |
| 13 | 975 | 4 I IO | ||
| 1 Tag | 14 | 600 | 5850 | 4K |
| 2 Ta se | 7600 | |||
| 1 Woche | 8000 | |||
20
1820
2280
2510
2280
2510
Die in der vorstehend beschriebenen Weise formulierte Anstrichfarbe besaß das gleiche Deckvermöaen
wie die Grundanstrichfarbe und wies gute Hießeiaenschaften
auf. Der Anstrich wurde innerhalb von 24 Stunden trocken. iS
Beispiel 10
Eine eingedickte Anstrichfarbe wurde unter Einhaltung der gleichen Arbeitsweise, wie sie im Beispiel
8 beschrieben wird, hergestellt, wobei N-sec- ;o
Alkyl-fC'i, -14.) primäres Amin und Toluoldiisocyanat
in einem Molverhältnis von 2.4: 1 in einer Menge von 1 Gewichtsprozent, bezogen auf die gesamte
Anstrichfarbenformulierung, verwende·, wurden. Die
Viskositäten wurden in der gleichen Weise wie im Beispiel 8 gemessen. Die Ergebnisse sind in der Tabelle
XlV zusammengefaßt.
| Zeilinlervalle | Tag | 3 | 2 | Upm | 4 | 10 | 20 |
| Tage | 10 | 700 | 2400 | 1400 | 950 | ||
| 1 | Woche | 11 | 000 | 5800 | 3250 | 2140 | |
| 2 | 000 | 6600 | 3700 | 2440 | |||
| 1 | |||||||
Beispiel 11
Eine eingedickte Anstrichfarbe wurde unter Einhaltung der gleichen Arbeitsweise, wie sie im Beispiel
IO beschrieben wird, zusammengesetzt, wobei Olcylamin und Toluoldiisocyanat in einem Molverhältnis
von 2:1 in einer Menge von 1 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Anstrichfarbenformulicrung.
verwendet wurden. Die Viskositäten wurden in der gleichen Weise wie im Beispiel 10
gemessen. Die Ergebnisse sind in der Tabelle XV ziisammengelaßt.
Zeitintervalle
1 Tau
700
Upm
4 I 10
4 I 10
20
7100
3620 2700
Beispiel 12
EineAlkydgrundieranstnchfarben-Mischung wurde
hergestellt, indem folgende Bestandtf: zu dem gemahlenen
Anteil zusammengesetzt wurden:
Titandioxyd 272 kg
Einaerührter Talk 172 kg
ölreiches Alkydharz 440 ku
73% Soja
10% Phthalsäureanhydrid
70% nichtflüchtige Bestandteile
Bleinaphithenat (24% Blei) 9.1 kg
Lackbenzin 35.4 kg
Mangannaphthenat (6% Mangan) 1,8 kg
Phenylquecksilber(II)-oIeat 13.4 kg
N-sec.-Alkyl-(C|,_w)-primäres
Amin 6.5 kg
Die Bestandteile des gemahlenen Anteils wurden vorvermischt und zweimal durch eine Dreiwalzenmühle
(Walzenabstand 0.05 mm) geschickt. Der »let down«-Anteil wurde durch Zugabe von 2.9 kg Toluoldiisocyanat
zu 90.7 kg Lackbenzir. vorvermischt und dem gemahlenen Anteil zugesetzt. Die gesamte Mischung
wurde 30 Minuten lang gerührt. Dabei wurden folgende Viskositäten erhalten (vgl. Tabelle XVI).
U pm
10 500
6000
10
2930
20
1800
1800
Claims (2)
1. Thixotropes überzugsmittel auf der Grundlage einer Mischung aus einem lösungsmittelhaltigen
Lack oder einer Anstrichfarbe mit übliehen Bindemitteln und einem Thixotropierungsmittel
aus modifizierten Isocyanaten, dadurch
gekennzeichnet, daß das überzugsmittel 0,05 bis 10 Gewichtsprozent eir.es Harnstoffadduktes
als Thixctropierungsmittel enthält, das durch Umsetzung eines aliphatischen Monoamins
mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen mit einem aromatischen oder aliphatischen Mono- oder PoIyisocyanats
in einem organischen Lösungsmittel hergestellt worden ist, wobei das Molverhältnis
von Amin zu Isocyanat zwischen dem stöchiometrischen Verhältnis und einem 40%igen Aminüberschuß
liegt.
2. Thixotropes überzugsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Harnstoffaddukt
als Aminkomponente ein aus N-n-Alkyl-, N-n-Alkenyl-
oder N-sec.-Alkylamin bestehendes Monoamin
mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen enthält.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US68033567A | 1967-11-03 | 1967-11-03 | |
| US68033567 | 1967-11-03 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1805693A1 DE1805693A1 (de) | 1970-02-26 |
| DE1805693C true DE1805693C (de) | 1973-04-05 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0310704B1 (de) * | 1987-10-09 | 1994-06-01 | Sika AG, vorm. Kaspar Winkler & Co. | Reaktiver, thixotropierter Schmelzklebstoff auf Silan-Basis |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0310704B1 (de) * | 1987-10-09 | 1994-06-01 | Sika AG, vorm. Kaspar Winkler & Co. | Reaktiver, thixotropierter Schmelzklebstoff auf Silan-Basis |
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