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DE1804475C3 - Abbildungsverfahren unter Benutzung eines erweichbaren Materials - Google Patents

Abbildungsverfahren unter Benutzung eines erweichbaren Materials

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Publication number
DE1804475C3
DE1804475C3 DE1804475A DE1804475A DE1804475C3 DE 1804475 C3 DE1804475 C3 DE 1804475C3 DE 1804475 A DE1804475 A DE 1804475A DE 1804475 A DE1804475 A DE 1804475A DE 1804475 C3 DE1804475 C3 DE 1804475C3
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DE
Germany
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image
softenable
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softened
electrostatic
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DE1804475A
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Mortimer Levy
Arnold Luke Pundsack
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Xerox Corp
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Xerox Corp
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Publication date
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    • GPHYSICS
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Description

Die ι rfindung bezieht jich auf ein Abbildungsverfahren, bei dem eine aus einer Unterlage mit darauf aufgebrachter erweichbarer, lichtempfindliche Teilchen enthaltender Schicht bestehende Bildplatte mit einem latenten Bild versehen und durch Schichterweichung und Teilchenwanderung entwickelt wird.
Aus der FR-PS 1466 349 ist ein Abbildungsverfahren bekannt, mit dem Bilder hoher Qualität und hoher Dichte, kontinuierlicher Tönung und hoher Auflösung hergestellt werden können und das nach dem Prinzip der Teilchenwanderung arbeitet. Bei 6S einer Ausführungsform dieses Verfahrens wird eine Bildplatte verwendet, die aus einer leitfähigen Unterlage mit einer darauf aufgebrachten Schicht eines er-
475
««ichbaren oder löslichen Materials besteht, der lichtempfindliche Teilchen enthält. Diese Bildplatte wird foIgendermaBen zur Bilderzeugung verwendet: Auf der üchtempfindlichen Oberfläche wird beispielsweise durch gleichmäßige elektrostatische Aufladung und Belichtung mit einem Bildmuster mittels aktivierender elektromagnetischer Strahlung ein Ladungsbild erzeugt Die erweichbare Schicht wird dann entwickclt, indem die Bildplatte einem Lösungsmittel ausgesetzt wird, welches nur die erweichbare Schicht auflöst Die der Strahlung ausgesetzten lichtempfindlichen Teilchen wandern bei Erweichung durch die Schicht und lassen auf der leitfähigen Unterlage ein Bild aus lichtempfindlichen Teilchen zurück, welches einem Negativbild des Originalbildes entspricht Ein derartiges Verfahren wird auch als Positiv-Negativ-Abbildungsverfahren bezeichnet Durch Anwendung verschiedener Verfahrensarten können entweder Positivbilder oder Negativbilder von einem positiven Originalbild herausgestellt werden, und zwar abhängig von den verwendeten Stoffen und den Ladungspolaritätsn. Diejenigen Teile der lichtempfindlichen Schicht, in denen keine Teilchenwanderung auf die leitfähige Unterlage auftritt können mit dem Lösungsmittel abgewaschen werden.
Bei einer anderen Ausführungsform, die in der FR-PS 1466 349 beschrieben ist, werden lichtunempfindliche Teilchen zur Erzeugung von Bildern durch Teilchen wanderung verwendet. Hierbei wird ein zu entwickelndes Bild durch Aufladung in bildmäßiger Verteilung unter Verwendung einer Maske oder Schablone erzeugt. Dieses Bild wird dann in einem Lösungsmittel für die erweichbare Schicht entwickelt.
Aufgabe der Erfindung ist es, unter Anwendung dieses bekannten Verfahrens mehrere, deutlich voneinander abgegrenzte Bilder auf ein und demselben Aufzeichnungsmaterial zu erzeugen, so daß beispielsweise Mikrofilmbilder zusammengestellt werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das Verfahren gemäß den Merkmalen im kennzeichnenden Teil des neuen Patentanspruchs 1 ausgebildet Diese Lösung beruht auf der Erkenntnis, daß das durch die FR-PS 1466 349 bekannte Verfahren zur Erzeugung von Bildern angewendet werden kann, deren Auflösung so groß ist, daß mehrere, gegeneinander abgegrenzte Bilder auf dem Aufzeichnungsmaterial erzeugt werden können. Dieser Vorteil ist bei den bisher bekannten, auf elektrischen Vorgängen beruhenden Abbildungsverfahren nicht gegeben. Das einzige bisher bekannte, mit elektrischen Vorgängen ablaufende Verfahren zur Zusammenstellung von Mikrofilmaufzeichnungen arbeitet unter Anwendung der Halogensilberfotografie. Mikrofilmbilder auf einem Halogensilberfilm können bei normaler Informationsauswertung jedoch nicht genutzt werden, bevor alle Bilder auf einem Aufzeichnungsträger vollständig erzeugt worden sind.
Das Verfahren nach der Erfindung ermöglicht also eine mehrfache Bilderzeugung auf einem einzigen Aufzeichnungsmaterial, wobei die zusätzliche Verbesserung erzielt wird, daß ein bereits erzeugtes Bild durch weitere Informationen ergänzt werden kann. Dies wird dadurch möglich, daß bei der Bilderzeugung lediglich eine Erweichung der erweichbaren Schicht durchgeführt wird, die wiederholt: werden kann, ohne daß das zuvor erzeugte Bild zerstört wird.
be^S^ilSSS J" neuen har2e· AthykeUulose, ein MethylpbenylsUicon, ein
SfSim^«Stallungen der Etfin- auf übliche Weise synthetisierte' Styrol-co-n-butyl-
to Unteranspmcien angegeben. methacrylat, ein PhenylmetnylsilicnnW ein Bis-
^T^m^^ttdsahwdm Phenol A-epichlornytkin-Epoxyharz, ein Phenol- 4SL ?Ä^t daig^lter Ausführungsbeispiele s formaldehydharz, sowie ein auf bekannte Weise syn-
,^er edäuteö. IsManzelnen zeigt theä^ertes 80/20 Molprozent-Capolymer aus StyVol
Fig. IA eme für das neue Verfahren geeignete und Hexylmethacrylat mit einer Viskosität von
BMplatte, 0179dl/gm.
Fif\1B «^ 8^Pf80Sc116 Aufladung der in 'Allgemein hat die erweichbare oder lösliche Fig. IA geigten Endplatte, lo ς^^ ^6 mcke von etwa 0^ bis 16 t/BkKm xmd
Fig. IC die Beüctrtuag der in Fig. IA gezeigten kann nach jedem geeigneten Verfahren hergestellt Bildplatte nut oüdmaBigverteilter aktivierender Strah- werden. Typische Überzugsverfahren sind Eintauchen, tog» ■ Aufwalzen, Aufstreichen oder Aufgießen, wobei eine
Fig. ID die Entwicklung des auf der Bildplatte bessere Verfahrenssteuerung und gleichmäßigere Erganäß F ι g. 1A erzeugten Bildes, 15 gebnisse durch Tauchen und Aufwalzen erreicht wer-
Fig. 2 eme Anordnung von Bildfeldern auf einer den. Dicken unterhalb 0,5 Mikron liefern keine aus-Büdplatte, reichende Tiefe für die Teilchenwanderung. Dickere
Fig.3A die Aufladung mehrerer Bildfelder auf Schichten erfordern allgemein eine höhere Ladeeiner Bildplatte, spannung, besonders gute Ergebnisse wurden mit
Fig. 3B die Bilderzeugung auf einem «usgewähl- ao Stärkewerten zwischen etwa 1 und 5 Mikron erreicht, ten Bildfeld und Die vorstehende Gruppe von Stoffen soll lediglich
Fig- 3C die gleichmäßige Einwirkung von als Beispiel verwendbarer Materialien verstanden Lösungsmitteldämpfen auf die in Fig. 3B gezeigte werden.
Bildplatte. Der für die Schicht 13 verwendete Stoff kann
In F i g. 1A ist schematisch ein Ausführungsbei- 25 jeder geeignete anorganische oder organische lichtspiel einer Bildplatte für das neue Verfahren dar- empfindliche Stoff sein.
gestellt. Die Bildplatte tO besteht aus einer Unterlage Typische anorganische Stoffe sind glasförmiges
H, auf die eine Schicht eines erweichbaren Materials Selen, glasförmiges Selen legiert mit Arsen, Tellur, 12 aufgebracht ist, das an seiner Oberfläche eine Antimon oder Wismut usw., Kadmiumsulfid, Zinkteilchenfönnige Schicht aus einem lichtempfindlichen 30 oxid sowie Kadmiumsulfoselenid sowie viele andere. Stoff 13 enthält. Typische organische Stoffe sind ein Bariumsalz von
Die Unterlage 11 kann aus jedem geeigneten elek- 1 - (4' - Methyl - 5' - chlorazobenzol - 2' -sulfonsäure) trischen Leiter, wie Kupfer, Messing, Aluminium, 2-hydrox\ 3-naphthensäure, C.I. Nr. 15 865, ein Stahl, Kadmium, Silber und Gold, bestehen. Sie kann Pyranthronpigmentstoff, ein Chinacridonpigmentstoff, jede geeijpiete Form haben, beispielsweise die eines 35 Chinacridone, die beta-Form von Kupferphthalometalliscrien Streifens, einer Folie, einer Spule, eines cyanin, C 1. Nr. 74 160, die alpha-Form metallfreien Zylinders, einer Trommel o. ä. Falls erwünscht, kann Phthalocyanins. C. I. Nr. 74 100, 3,3'-Methoxydie leitfähige Unterlage als Überzug auf einem Isolier- 4,4'-diphanyl-bis (l"azo-2" hydroxy-3"-naphthanistoff wie z. B. Papier, Glas oder Kunststoff auf- lid), C. I. Nr. 21 180 sowie Polyvinylcarbazol, gebracht sein. 40 1,2,5,6-di (D,D'-Di-phenyl-)-thiazolanthrachinon,
Es können ferner auch isolierende oder nichtlei- CJ. Nr. 67 300. Die vorstehende Liste organischer tende Unterlagen verwendet werden. In diesen Fällen und anorganischer lichtempfindlicher Stoffe stellt dienen zur Aufladung die in der Elektrofotografie be- lediglich Anwendungsbeispiele typischer Stoffe dar kai 'ten Aufladeverfahren. Beispielsweise kann die in und soll nicht als einschränkend und vollständig ver-F i g. IA gezeigte Platte zwischen zwei Korona-Lade- +5 standen werden.
vorrichtungen hindurchbewegt werden, die entgegen- Die lichtempfindlichen Teilchen der Schicht 13
gesetzte Spannung führen, so daß sich die gewünschte können nach jedem geeigneten Verfahren gebildet Aufladung ergibt Das auf die Bildplatte einwirkende werden. Typische Verfahren sind Vakuumaufdampelektrische Feld kann in seiner Stärke zwischen eini- fung, Kaskadierung des Stoffes mit Glasträgerteilchen gen wenigen Volt pro Mikron und einigen hundert 50 oder anderen geeigneten Trägern über die lösliche Volt pro Mikron der erweichbaren Kunststoffschicht Schicht 12, die mit einem Lösungsmitteldampf und/ 12 variieren. oder Hitze erweicht ist, Flüssigkeitsentwicklungsver-
Die erweichbare Kunststoffschicht 12 kann aus fahren, Pulverwolkenentwicklungsverfahren, Überjedem geeigneten Stoff bestehen, der in einem Dampf- zugsverfahren mit Aufschlämmung oder einfaches lösungsmittel oder durch Kitze erweichbar ist. Ferner 55 Aufstäuben der Teilchen auf die leicht erweichte lössoll er während der Bilderzeugung und der Bildent- liehe Schicht.
wicklung elektrisch isolierend sein. Derartige Stoffe Außer der in F ί g. 1A gezeigten Bildplatte sind
sind Polystyrole, alkydsubstituierte Polystyrole, Poly- weitere Ausführungsformen der Schichtstruktur olefine, Styrol-Acrylat-Copolymere, Styrol-Olefin- möglich. Eine derartige Form besteht aus einer mit Copolymere, Siliconharze, Phenolharze und orga- 60 einem Überzug versehenen Schichtstruktur, bei der nische amorphe Glase. Typische weitere Stoffe sind skh eine Schicht aus lichtempfindlichen Teilchen ein teilweise hydrierter Kolophoniumester, ein zwischen zwei oder mehr Schichten des erweichhydrierter Kolophoniumtriester, ein Alkydharz, baren Stoffes befindet, die auf die leitfähige Unter-Siliconharze, Sucrosebenzoat, ein Polystyrol-Olefin- lage aufgebracht sind. Die Dicke der teilchenförmi-Copolymer, ein hochverzweigtes Polyolefin, ein 65 gen Schicht und die Größe der photoleitfähigen Teil-Copolymer von Methylstyrol und Vinyltoluol, Poly- chen ist normalerweise geringer als etwa 1 Mikron, styrole, ein Polystyrol-Olefin-Copolymer, Epoxy- wobei die Teilchengröße zwischen etwa 0,01 und harze, ein Polyalphamethylstyrol, Phenolformaldehyd- 2,0 Mikron liegt. Teilchen mit einer Größe von mehr
s 6
als 2,0 Mikron ergeben keine optimale Auflösung ger Verteilung dispergiert im Bereich der Unterlage,
und zeigen auch eine Verringerung der Bilddichte, während die photoleitfähigen Teilchen, die nicht ge-
wenn ein Vergleich mit Bildern aus Teilchen mit wandert sind, in der erweichbaren Schicht 12 prak-
weniger als 2,0 !Mikron Größe angestellt wird. üsch unverändert bleiben. Wird dieses Bild mit einem
Die in F i g. IA gezeigte Bildplatte 10 kann durch 5 herkömmlichen Diaprojektor beobachtet, so zeigt sich gleichmäßige elektrostatische Aufladung ihrer Ober- eine hohe Auflösung und Kontrastdichte. Allgemein fläche mittels einer Korona-Ladevorrichtung 14 auf reichen wenige Sekunden Einwirkungszeit des die in F i g. 1B gezeigte Weise zur Bilderzeugung vor- Lösungsmitteldampfes zur Erweichung der Kunststoffbereitet werden. Die geladene Platte wird dann mit matrix aus. Jedes geeignete Lösungsmittel kann zur einem Bildmuster mittels aktivierender Strahlung 15 10 Entwicklung der Bildplatte verwendet werden, nach Fig. IC belichtet. Die Platte wird dann in Typische Stoffe sind Tricnloräthylen, Chloroform, einem Lösungsdampf 16 entwickelt, der die lösliche Äthyläther, Xylol, Dioxan, Benzol, Toluol, Zyclo-Schicht 12 erweicht und die Ausbildung eines Teil- hexan, 1,1,1-Trichloräthan, Pentan, n-Heptan, chenwanderungsbildes aus lichtempfindlichen Teil- m-XyloI, Tetrachlorkohlenstoff, Thiophen, Diphenylchen ermöglicht, die in bildmäßiger Verteilung inner- 15 äther, p-Cymol, cis-2,2-Dichloräthylen, Nitromethan, halb der erweichbaren Schicht in der in F i g. 1D ge- Ν,Ν-Dimethylformid, Äthanol, Atbyiacetat, Methylzeigten Weise vorliegen. äthylketon Athylendichlorid, Methylenchlorid, 1,1 -Di-
Die Teilchenwanderungsbildplatte kann als Bild- chloräthylen, trans-l,2-Dichloräthylen und Super
feldanordnung 17 auf eine Unterlage 18 aufgebracht Naphtholite.
werden, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Die Unter- ao Bei der Einwirkung des Lösungsmitteldampf es kann lage 18 kann aus jedem Stoff bestdien, der im Ent- eine Probe der Bildplatte in einfacher Weise mit einer Wicklerstoff 16 unlöslich und elektrisch isolierend ist. Pinzette einige Sekunden lang in die über einer ge-Typische Stoffe sind Glas, Kunststoff usw. Ferner ringen Lösungsflüssigkeitsmenge oder über Entwickkann die Unterlage 18 aus einem leitfähigen Stoff lerstoff in einer Flasche gebildeten Dämpfe gehalten wie die Unterlage 11 bestehen, die in Fig. IA dar- »5 werden. Ist eine bessere Kontrollmöglichkeit ergestellt ist. In diesem Falle bilden nur die lichtemp- wünscht, so wird ein geeichter Zylinder von 1000 ecm findlichen und erweichbaren Teile 12 und 13 der Inhalt und S cm Durchmesser verwendet, der teil-Bildplatte das Bildfeld 17, da die Unterlage 18 der weise mit Entwicklerflüssigkeit gefüllt ist Die zu entleitfähigen Unterlage 11 entspricht. wickelnde Probe wird dann einige Sekunden an einer
In einer weiteren Ausführungsform kann die ge- 30 vorbestimmten Stelle, beispielsweise der 500-ccmsamte in Fig. 2 gezeigte Struktur mit der erweich- Marke, aufgehängt, wenn der Zylinder etwa 200 ecm baren Kunststoffschicht und den lichtempfindlichen Entwicklungsflüssigkeit enthält Dadurch können BiI-Teilchen überzogen sein. Diese Struktur entspricht der mit gleichbleibend hoher Qualität leicht herder Platte 10 aus F i g. 1 mit dem Unterschied, daß gestellt werden. Falls erwünscht, kann der Dampf sie viel groß« ist und auf ihre Gesamtfläche eine An- 35 auch mit einem Gebläse o. ä. auf die Bildplatte gezahl von Bildfeldern oder Teilbildplatten 10 enthält. bracht werden, um einen konstanten Dampfdruck bei-
Bci einer weiteren Ausführungsform wird eine zubehalten.
Bildplatte der in F i g. 2 gezeigten Art folgendermaßen Nach der vorstehend beschriebenen Bilderzeugung belichtet und entwickelt: Wie aus Fig. 3A hervor- kann ein zweites Bild neben dem ersten Bildfeld ergeht, wird ein mit drei Bildfeldern versehener Film 40 zeugt werden, und zwar auf einem oder beiden der gleichmäßig elektrostatisch mit einer Korona-Lade- nicht mit einem Bild versehenen Bildfelder in Fig. 3 A einrichtung 14 positiv aufgeladen. Das erwünschte bis 3 C, oder es wird ein zweites Bild dem bereits er-Bildfeld wird dann selektiv mit aktivierender Strahlung zeugten BHd überlagert. Dies erfolgt durch einfache 15 belichtet, wie aus Fig. 3B hervorgeht Es sei be- Wiederholung der in den Fig. 3A bis 3C dargestellmerkt, daß nur das erwünschte Bildfeld hierzu aus- 45 ten Schritte. Besteht die Bfldplatte aus der in F i g. 1A gewählt wird. gezeigten Struktur 10, ohne daß bestimmte ab-
Nach der Belichtung mit aktivierender Strahlung gegrenzte Bildfelder gebildet sind, so ist es lediglich
wird dann die gesamte Bildplatte einschließlich der erforderlich, eine genaue Ausrichtung der Platte wäh-
m« Licht beeinflußten Teile durch gleichmäßige Ein- rend der BUdbelichtung genäß Fig.3B beizubehal-
wiiktuig eines I^ösungsmitteldampfes 16 entwickelt 5° ten.
wfetaFig. 3C dargestellt. Die Einwirkung des Eise weitere Ausfühnmgsfonn des neuen Verfah-Lössngsniitteldaiinpfes erfolgt normalerweise nur rens sieht an Stelle nur eines Dampfes die Einwirken* Zeit, beispielsweise etwa 1 Sekunde oder weni- kung zwei voneinander geireanter Dampfbehandlunger bc zn 30 Sekunden oder mehr. Bei der Einwir- gen vor. Beispielsweise ergibt sich durch eine Ankong des Dampfes wandern die vorher belichteten 55 fangseinwirkung mit einem eretea Dampf fSr eine ^S^^ÜSfi Tf kfüüi1"* Äe e™««*1«"« Dauer vo ii Skd bd
girkung mit einem eretea Dampf fSr eine
^^ÜSfi Tf kfüü-i1"*, ,Äe e™««*1«"« Dauer von einigen Sekunden emTeflcbenwandeningsin Richtung der lertfähgen Unterlage in bfld- bad. Darauf folgt eine zweite Dampfbehandlung mit mafkger Vertahrag, wie ans Fig.3C hervorgeht. 1,1,1-Trichlorithan von eüurenSckimden Dauer, Diejenigen Bereiche der photoleitfähigen Schicht die wodurch sich eine w.rksameuicluiig ergibt die Γ?* ™^..yj?? ■bedaa<iei *■■*·· enthalten 60 die Verwendung einer geringeren Arfa^sJadespantosme wandernden Teflcnen TOd bleiben m oder auf rnrng ermöglicht Durch U.l-Trichtoraüran-Dampfe d erweteftbaren Schicht 12 praktisch unverändert. allein ist eine Ladespanusae von mindestens 100 Volt
g gcht Durch U.l-Trichtoraüran-Dampfe allein ist eine Ladespanusae von mindestens 100 Volt ak P08^ «f«*** währed di dl Df
l len g mit einem ersten Dampf und 1,1,1-Tn-
öer Bildplatte beseitigt, wie aus 6S chlorithan eine Anfaagsladesui von etwa Ü^^^Sfi ti F' 8Li? J""1 1C .hervorP*t 75 Volt ermöglicht Falls e^nsdrt, kö^.en Mischun-Am Ende dieser Schritte befindet sich en Bild aus gen verschkdeneT Eiitwicklcrstoffe gleichfalls vergewanderten pbotoleitfalugen Teilchen m bldmäBi- wendet werden. Beispielsweise ercibtehie Rüssiakeits-
p von mindestens 100 Volt
?Sü5 % ^ .?^!???Sdr? JüT·"" ak P08^ «f«***, während die doppelte Dampf-IJetoide) werden die elektrischen Felder in allen behandlung mit einem ersten Dampf und 1,1,1-Tn-Flacnenberctcnen öer Bildplatte beseitigt, wie aus 6S chlorithan eine Anfaagsladesui von etwa
mischung von bis zu 50 Volumprozent eines ersten det, wenn eine Trocknung von 12 Stunden bei Zim-Lösungsmittels und Methylenchlorid eine zufrieden- mertemperatur durchgeführt wird. Der atuminisierte ste^lndie'EntWicklermischuhg. Film hat eine Größe von etwa 30 · 30 cm und ist mit
pie wahlweise Anwendung der Erhitzung zur einer dünnen Maske aus korrosionsbeständigem Stahl Reduzierung "der Hintergrundzeichnung nach der 5 belegt, die 9 quadratische öffnungen von 12,7 nun Dampf entwicklung verursacht eine selektive Agglo- Seitenlange hat. Nach der Beschichtung bleibt die meration und Ausflockung sowie möglicherweise eine Maske auf der Ansammlung von Bildfeldern liegen. Fusion der lichtempfindlichen Teilchen in den nicht Eine Schicht aus Selen von weniger als 1 Mikron
gewanderten Flächenteilen, die nicht durch aktivie- Stärke wird dann auf die Schicht durch Vakuumaufrende Strahlung beeinflußt wurden. Die Erhitzung io dampfung aufgebracht, wozu das Verfahren der muß so stark sein, daß eine Erweichung des Kunst- FR-PS 1 466 349 angewendet wird, stoffes 12 derart stattfindet, daß der lichtempfindliche Nach der Bildung der Selenschicht wird die Stahl-
Stoff ausflockt oder agglomeriert und zusammen- maske von der Unterlage abgenommen, so daß eine j backt. Hierzu ist jede Temperatur geeignet, die diese Ansammlung von Bildfeldern in gleichmäßiger Ver-
! Wirkung hervorruft. Typische Temperaturwerte für 15 teilung auf dem Film zurückbleibt,
j die vorstehend genannten erweichbaren Kunststoffe
j liegen zwischen etwa 60° und 130° C, jedoch können Beispiel 2
j auch Temperaturen außerhalb dieses Bereiches ab-
* hängig vom jeweils verwendeten Stoff der Platten- Auf ein ausgewähltes Bildfeld der Anordnung aus
struktur angewendet werden. Die Temperatur und 20 Beispiel 1 wird folgendermaßen ein Bild aufgebracht.
die tragende Unterlage sollen derart ausgewählt sein, Das gesamte Bildblatt wird unter eine Korona-Lade-
] daß ein Verfahren und Aufbiegen der Unterlage vorrichtung gebracht, die beispielsweise in der US-PS
während der Erhitzung vermieden wird. Die Erhit- 2 588 699 beschrieben ist, und gleichmäßig auf eine
zungszeit ist nicht besonders kritisch. Allgemein positive Spannung von etwa 70 Volt aufgeladen. Ein
reichen etwa 1 bis 10 Sekunden zur Flockenbildung as zu reproduzierendes Originalbild wird über das aus-
' aus. Die Erhitzung kann mit jeder geeigneten Vorrich- gewählte Bildfeld gebracht und eine Belichtung mit
\ rung, beispielsweise mit einer Heizspule, einer heißen etwa 53,8 Luxsec. mittels einer Wolframfadenlampe
j Platte, heißer Luftströmung usw. durchgeführt wer- vorgenommen. Das Bildfeld wird dann durch etwa
! den. 2 Sekunden lange Einwirkung von Zyclohexandämp-
' Die Heiztemperatur und die zur Erzeugung des 30 fen auf das gesamte Bildblatt entwickelt. Es ergibt
Teilchenwanderungsbildes erforderliche Zeit ent- sich ein ausgezeichnetes Bild auf dem ausgewählten
sprechen den für den wahlweisen Erhitzungsschritt Bildfeld, welches dem Originalbild entspricht.
bereits beschriebenen Werten.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung Beispiel 3
kann der lichtempfindliche Stoff 13 durch einen nicht 35
lichtempfindlichen Stoff ersetzt sein. Dieser "hat Auf dem Bildblatt aus Beispiel 1 wird ein zweites
gleichfalls Teilchenform (normalerweise weniger als Bild erzeugt, und zwar auf dem Bildfeld, welches dem 1 Mikron Größe) und kann elektrisch leitfähig oder bereits nach Beispiel 2 belichteten Bildfeld benachnichtleitend sein. Typische Stoffe sind Ruß, Granat, bart ist. Es ergibt sich hierbei ein ausgezeichnetes Eisenoxid und unlösliche Farbstoffe. 40 Bild, welches dem Originalbild entspricht. Das BiId-
Mit Ausnahme der Verwendung nicht lichtemp- blatt enthält jetzt zwei mit einem Bild versehene BiIdfindlicher Stoffe und der Aufladung mit einer Maske felder, während noch sieben Bildfelder für nachfol- oder Schablone bzw. einer besonders geformten Elek- gende Bilderzeugungen zur Verfugung stehen, trode usw. sind die Verfahrensarten und Stoffe, die
zur Anwendung gelangen, dieselben wie die für die 45 Beispiel 4
Verwendung lichtempfindlicher Stoffe bereits beschriebenen. Eine Anordnung von 9 Bildfeldern wird unter Ver-Die folgenden Beispiele dienen der speziellen Er- wendung von Zinkoxid als Photoleiter hergestellt. läuterung des neuen Verfahrens zur selektiven Ent- Wie im Beispiel 1 wird ein aluminisierter Film mit wicklung eines Bildes auf einem Bildblatt, welches 5° einer Maske versehen. Dann wird eine Zinkoxid entzur Erzeugung einer Mehrzahl von Bildfeldern ge- haltende Bindemittelstruktur folgendermaßen hergeeignet ist. Anteile und Prozentwerte beziehen sich stellt: Eine Mischung von Zinkoxid wird im Verhältauf das Gewicht, falls nicht anders angegeben. Die ras 1:1 mit einem Siliconharz gemischt Zuerst wird folgenden Beispiele stellen einige vorzugsweise Abs- das Harz in Toluol gelöst, wonach das Zinkoxid hin· führungsformen des neuen Verfahrens dar. 55 zugefügt wird. Durch Aufgießen auf den mit einei
Maske versehenen aluminisierten Film wird ein?
Beispiel 1 Oberzugsstärke von 0,01 bis 0,02mm erzeugt. Dh
beschichtete Unterlage wird dann 1 Stunde lang be
Eine Anordnung von 9 Bildfeldern gemäß F i g. 2 SO0 C getrocknet. Dann wird das Bildblatt be wird hergestellt, indem zunächst eine Mischung aus 60 Dunkelheit 12 Standen lang gelagert. S Gewichtsprozent eines 50°/· hydrierten Glycerol-
kolophoniumesters und 2O°/o Zyclohexanon sowie Beispiel S
75 %> Toluol hergestellt wird. Diese Mischung wird
mit einem Düsendruck von etwa 3,5 at auf eine mit Unter Anwendung des im Beispiel 2 beschriebene
einer Maske versehene Unterlage aus Polyesterfilm 65 Verfahrens wird die nach Beispiel 4 hergestellte Bild gesprht, der mit einer dünnen, halbtranparnn platte gleichmäßig auf eine negative Spannung vo Alunvniurnschicht versehen ist. DeT Film wird so etwa 100 Volt aufgeladen und in einem einzelne besprüht, daß sich eine 2 Mikron starke Schicht bil- Bildfeld bei einer Belichtung von 107,6 Luxsec mi
tels einer Wolframfadenlampe mit einem Bild versehen. Nach der Belichtung wird das Bildfeld durch gleichmäßige Einwirkung Von Dämpfen aus Tetrachlorkohlenstoff auf das gesamte Büdblatt für eine Dauer von 10 Sekunden entwickelt. Es ergibt sich
10
eine ausgezeichnete Kopie des Originalbildes. Nach demselben Verfahren wird ein zweites Bild auf einem der anderen Bildfelder erzeugt und entwickelt. Wiederum ergibt sich eine ausgezeichnete Kopie des Originalbildes. '"■"'.''.."·
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    18
  2. 2)
    1. Abbildnngsverfahren, bei dem ein aus einer Unterlage, einer darauf aufgebrachten Schicht S eines erweichbaren Materials mit darin oder darauf angeordnetem, teilchenförmigen!, durch die Kraftwiikung elektrostatischer Ladungen wanderungsfähigem Material zumindest teilweise mit einem elektrostatischen latenten Bild versehen -wird und das erweichbare Material in zumindest einem Teil des Aufzeichnungsmaterials erweicht wird, wodurch infolge selektiver Wanderung des wandenragsfähigen Materials in bildmäßiger Verteilung durch das erweichte Material hindurch ein Bild entsteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Erzeugung eines elektrostatischen latenten Bildes und die Erweichung des erweichbaren Materials zur Erzeugung zumindest eines ein zuvor erzeugtes Bild zumindest teilweise überlagernden weiteren Bildes wiederholt werden.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erweichbare Material durch Einwirkung der Dämpfe eines Lösungsmittels erweicht wird. »5
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erweichbare Material durch Wärmeeinwirkung erweicht wird.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eines der weiteren Bilder unmittelbar neben dem ersten Bild erzeugt wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein wanderungsfähiges Material verwendet wird, das durch Lichteinwirkung sich ändernde elektrostatische Eigenschaften aufweist.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein wanderungsfähiges Material verwendet wird, das von einer Lichteinwirkung unabhängige elektrostatische Eigenschaften aufweist.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrostatische latente Bild durch eine elektrostatische Aufladung des Auf-Zeichnungsmaterials unter Anwendung einer Schablone erzeugt wird.
DE1804475A 1967-10-27 1968-10-22 Abbildungsverfahren unter Benutzung eines erweichbaren Materials Expired DE1804475C3 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US67867867A 1967-10-27 1967-10-27

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DE1804475A1 DE1804475A1 (de) 1969-08-07
DE1804475B2 DE1804475B2 (de) 1975-02-06
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DE1804475A Expired DE1804475C3 (de) 1967-10-27 1968-10-22 Abbildungsverfahren unter Benutzung eines erweichbaren Materials

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US (1) US3556781A (de)
JP (1) JPS5333851B1 (de)
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BR (1) BR6801814D0 (de)
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