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DE1804022C3 - Polypeptide sowie Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Polypeptide sowie Verfahren zu ihrer Herstellung

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Publication number
DE1804022C3
DE1804022C3 DE19681804022 DE1804022A DE1804022C3 DE 1804022 C3 DE1804022 C3 DE 1804022C3 DE 19681804022 DE19681804022 DE 19681804022 DE 1804022 A DE1804022 A DE 1804022A DE 1804022 C3 DE1804022 C3 DE 1804022C3
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DE
Germany
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ome
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Expired
Application number
DE19681804022
Other languages
English (en)
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DE1804022B2 (de
DE1804022A1 (de
Inventor
Erik Gustaf Birger; Blombäck Margareta; Stockholm; Olsson Per Ingemar Vällingby; Svendsen Lars-Gundro Dipl.-Ing.; Ekenstam Bo Thuresson af Dr.; Mölndal; Claeson Karl Göran Dr. Västra Frölunda; Blombäck (Schweden)
Original Assignee
Ab Kabi, Stockholm
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from SE1455767A external-priority patent/SE348465B/xx
Application filed by Ab Kabi, Stockholm filed Critical Ab Kabi, Stockholm
Publication of DE1804022A1 publication Critical patent/DE1804022A1/de
Publication of DE1804022B2 publication Critical patent/DE1804022B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1804022C3 publication Critical patent/DE1804022C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

'J
Die interessanteste Wirkung der erfindungsgemäßen produkt umgesetzt werden, das dann mit einer dritten
'olypeppde ist die antithromboplastische Wirkung, Aminosäure oder mit einem ähnlichen aus zwei oder
veil sie eine Beeinflussung des Koagulalionsverlaufes mehreren anderen Aminosäuren erhaltenen Zwischen-
:u einem früheren Zeitpunkt erlaubt. Wie bereits produkt zu einem neuen Pepüd verkettet wird, das
;rwähnt, sind jedoch auch eine Antithrombinwirkung 5 dann gegebenenfalls auf ähnliche Weise weiter umge-
jnd eine fibrinolytische Wirkung, ebenso wie in ge- setzt wird, bis die gewünschte Kette aufgebaut ist.
wissen Fällen eine Gefäßwirkung, festgestellt worden. Die Reihenfolge im Zusammenbau der Aminosäuren
Die letztgenannte Wirkung steht nicht mit der Konfi- ist somit in weitem Ausmaß wahlfrei, so lange man
guration des natürlichen Peptides A in klarem Zu- bloß beachtet, daß die Aminosäuren in solcher Folge
sammenhang. In seiner Art kann die Gefäßwirkung 10 aneinandergekoppelt werden, daß die gewünschte
als eine bradychininähnliche Aktivität angesehen Folge von Aminosäuren im Endprodukt erhalten wird,
werden. Bei den Umsetzungen ist darauf zu achten, daß freie
Die obenerwähnten Wirkungen sind an großen Aminogruppen und Carboxylgruppen, die nicht rea-
Versuchstieren in vivo und im menschlichen Blut gieren sollen, auf geeignete Weise geschützt werden,
geprüft worden, wie nachstehend näher erläutert wird. 15 damit die Kopplung in gewünschter Weise erfolgt.
Die infragestehenden Verbindungen enthalten op- Eine geeignete Weise, die Aminogruppen zu schützen,
tisch aktive Aminosäuren von L-Konfiguratiun, wel- besteht darin, die Aminosäure in das Carbo benzyl oxy-
che durch Amidbindung miteinander vereinigt sind. derivat umzuwandeln.
Im folgenden sollen sowohl in der allgemeinen Bei der Umsetzung von Produkten, die Guanidin-
Beschreibung als auch in den Beispielen die erwähnten 20 gruppen (wie Arginin) enthalten, wird die Guanidinin-
Aminosäuren überall L-Konfiguration haben, obwohl gruppe durch Umwandlung in das ω-Nitroderivat ge-
dies nicht besonders hervorgehoben wird. schützt. Im erhaltenen Endprodukt können restliche
In der nachstehenden Tabelle ist die Bedeutung der Schutzgruppen auf geeignete Weise entfernt werden,
verwendeten Abkürzungen erläutert. z. B. durch Hydrierung, wie untenstehend näher be-
25 schrieben wird.
Tabelle 1 Somit bedeutet das Verfahren nach der Erfindung
,.,.. TJ '. " ". '. '. ~~Z eine Serie von Umsetzungen des Typs
Abkürzung Name der Aminosäure in L-Form e Jr
A — COZ -f NH2B -> ACONHB,
30 wobei ACOZ eine einfache Aminosäure bedeutet oder ein durch eine ähnliche Reaktion aufgebautes niedriges Peptid, worin Aminogruppen und Carboxylgruppen, die nicht reagieren sollen, auf geeignete Weise geschützt sind, oder ein zur Reaktion neigendes Derivat 35 einer solchen Aminosäure oder eines Peptides, und NH2B bedeutet eine Aminosäure oder ein Peptid, in denen Carboxylgruppen geschützt sein können, und Aminogruppen, die nicht reagieren sollen, auf geeig-
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können nach nete Weise geschützt sind, wobei die angewendeten
an sich bekannten Methoden zur Synthese von Poly- 40 Aminosäuren und die Realuionsfolge so gewählt
peptiden hergestellt werden. werden, daß ein Polypeptid nach der obenstehenden
Allgemein bedeutet es, daß man die infragestehenden Formel entsteht, worauf die nicht erwünschten Schutz-
Polypeptide, ausgehend von den einfachen Amino- gruppen entfernt werden.
säuren, stufenweise durch Kopplung derselben in ge- Die Herstellung der erfindungsgemäßen Polypeptide
wünschter Form unter Ausbildung von Amidbindun- 45 wird durch die nachstehenden Beispiele veranschaugen aufbaut. licht. Die Beispiele 1 bis 11 erläutern zusammen-
So können zwei Aminosäuren zu einem Zwischen- genommen die vollständige Synthese von
Phe — Leu — AIa — GIu (y-OMe) — GIy — GIy — GIy — VaI — Arg — OMe.
Die übrigen Beispiele erläutern die Synthesen von Nach Abkühlen wird 5,6 ml Triäthylamin (0,04 Mol)
Zwischenprodukten für andere im Rahmen der Er- zugesetzt und das gebildete Triäthylaminhydrochlorid
findung liegender Verbindungen, wobei die Zwischen- abfiltriert. Die filtrierte Lösung wird auf —1O0C
produkte in Form von Schutzgruppen enthaltenden 55 gekühlt, und unter Rühren werden 14,92 g Carbo-
Derivaten erhalten werden. Die Entfernung der Schutz- benzyloxy-Valin-p-Nitrophenylester (0,04 Mol) zuge-
gruppen wird in zusammenfassender Form anschlie- geben. Nach 2 Stunden bei — 100C darf die Tempera-
ßend an die Beispiele beschrieben, und für einige der tür in dei Reaktionsmischung auf Raumtemperatur
hergestellten Derivate werden experimentelle Einzel- steigen und b'i dieserTemperatur 24Stunden reagieren,
heilen in Tabellenform angegeben. 6» Das Dimetuvlformamid wird im Vakuum bei 30 bis
40 C abpedunstet und der Rückstand in einer Mi-
Be is pi el 1 schung von \thylacttat, n-Butylalkohol (2 : I) gelöst.
Carbobcnzyloxy-Valyl-o-Nitroarginin-Mcthvlcsicr, Pie lisu^ *ird'5™! mit 5?'.,igcr Natrium-bicarbonat-
hergestellt nach Methoden A und Ii' loslln^ 2n?al T„^u T' ,3m.al T*,,1 N'Sal"fure"
65 lösung und schließlich 3mal mit destilliertem Wasser
A. 10,8 g feinpulverisiertes und getrocknetes oNitro- extrahiert.
arginin-Methylesterhydrochlorid (0,04 Mol) werden in Die Lösung wird über Magnesiumsulfat getrocknet,
1SOmI neudestilliertem Dimethylformamid gelöst. zur Trockne eingedampft und der Rückstand in
VaI Valin
Arg Arginin
Phe Phenylalanin
GIy Glycin
Leu Leucin
AIa Alanin
GIu Glutaminsäure
18
trocknem Methanol gelöst. Aus der Methanollösung kristallisiert die Substanz durch Zusatz von absolutem Äther aus. Ausbeute 14,1 g mit einem Schmelzpunkt von 163 bis 164° C.
Durch Zusatz von Petroläther zur Mutterlauge erhält man 1,1 g Substanz mit einem Schmelzpunkt von 155 bis 156° C.
Summe der Ausbeute 81,4%;
Analyse Ci0HMNeO7 (Molgewicht 466,5), (Trocknung 10 Stunden bei 70"C über Ρ,Ο5);
berechnet C 51,49, H 6,48, N 18,02%;
erhalten C 52,02, H 6,61, N 17,99%,.
B. 5,4 g f'j-Nitroarginin-Methylesterhydrochlorid »5 (0,02 Mol) werden in 75 ml Dimethylformamid gelöst, und nach dem Abkühlen werden 4,84 ml Tributylamin (0,02 MoI) zugesetzt. Sobald die Temperatur der Lösung — 100C beträgt, werden 7,0 g Carbobenzyloxy-VaIin (0,028 Mo!), das sich leicht löst, und darauf « 5,77 g Dicyclohexylcarbodiirnid (0,028 Mol) zugegeben. Die Reaktionsmischung wird 2 Stunden bei -1O0C, dann etwa 10 Stunden bei 0"C und schließlich 8 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Es wird zugesetzt 1 ml Essigsäure, und nach 1I2 Stunde wird *5 das gebildete Dicyclohexylcarbamid abfiltriert (Gewicht 5,9 g). Das Filtrat wird eingedampft und der Rückstand in Äthylacetat-Butylalkohol (2: 1) gelöst. Spuren von ungelösten Dicyclohexylcarbamid werden abfiltriert. Sonst verfährt man wie unter A.
Ausbeute: 7,35 g mit einem Schmelzpunkt von 160 bis 161°C, was 78,9% der Theorie entspricht. Aus der Mutterlauge erhält man eine Substanz, die bei etwa 1310C schmilzt und wahrscheinlich N-Carbobenzyloxy-Valin-N.N'-Dicyclohexylharnstoff darstellt.
Beispiel 2
Herstellung von Carbobenzyloxy-Glycyl-Glycyl-Valyl-
(')-Nitroarginin-Methylester
40
9,33 g Carbobenzyloxy-Valylco-Nitroarginin-Methylester (0,020 Mol) werden in 120 ml trockener Essigsäure gelöst und 10 g trockener, bromfreier Bromwasserstoff in die Lösung bei 20cC 45 Minuten lang eingeleitet. 80 ml Essigsäure und der Überschuß an Bromwasserstoff werden im Vakuum bei 20''C abdestilliert und der Rückstand in 1 1 trockenem Äther kräftig digeriert. Die Ätherphase wird abdekantiert und der Rückstand noch 3mal mit trockenem Äther digeriert. Die körnig gewordene Substanz wird über Phosphorpentoxyd im Vakuumexsiccator getrocknet. Sie erweist sich als sehr hygroskopisch. Die Analyse auf Bromwasserstoff ergab etwa 1,5 Äquivalente Bromwasserstoff pro Mol gegenüber dem berechneten einen Äquivalent Bromwasserstoff.
Ausbeute 9,2 g Valyl-o-Nitroarginin-Methylester-1,5 HBr. Das Hydrobromid wird in 80 ml neudestilliertem Dimethylformamid gelöst und auf 00C gekühlt. 4,30 ml (0,031 Mol) Triethylamin werden zugesetzt, und nach 10 Minuten Rühren wird das gebildete Tri- 6* äthylamin-Hydrobromid (etwa 3,55 g) abfiltriert. Dem Filtrat, das auf —100C abgekühlt wurde, werden 7,75 g Carbobenzyloxy-Glycyl-Glycin-p-Nitrophenylcsler mit mit einem Schmelzpunk' von 163 bis 164 C zugesetzt (0,020 Mol). Die Mischung wird 1 Stunde lang bei -10'C gerührt, worauf man auf Raumtemperatur ansteigen läßt. Nach 4 Tagen Stehen bei Raumtemperatur wird die Lösung im Vakuum hei 40 C einge-
022
dampft und der RückEiand mit Äthylacetat behandelt, worauf er kristallisiert.
Ausbeute 12,45 g mit einem Schmelzpunkt von 152 bis 154'C. Die Substanz wird in Dimethylformamid Relöst und mit 5%iger Natriumbicarbonatlösung ausgefällt. Die Fällung wird mit destilliertem Wasser und Äthanol gewaschen. Die Substanz wird wiederum im Dimethylformamid gelöst und mit 5%iger Zitronensäurelösung ausgefällt, mit destilliertem Wasser und gekühltem Äthanol gewaschen und im Vakuumexsiccator über P2O; getrocknet.
Ausbeute 7,6 g mit einem Schmelzpunkt von 176 bis 1810C;
Analyse C24H:1,NSO9 (Molgewicht 579,6),
(Trocknung 10 Stunden bei 70'C über P2O- unter 0,2 Torr);
berechnet C49,73, H 6,09, N 19,34",,:
erhalten C 49,20, H 6,34, N 19,35".,.
Beispiel 3
Herstellung von Carbobenzyloxy-Alanyl-y-Mcthyiglutaminsäure
5.92 g Glutaminsäure-y-Methylesterhydrochlorici (0,03 Mol) werden in einer Mischung von Pyridin Wasser (1:1) gelöst und auf 5:'C abgekühlt. Der Mischung werden 10,32 g (0.03 Mol) Carbobenzyloxy-Alanin-p-Nitrophcnylester portionsweise zugesetzt und der pH-Wert mit Hilfe von 4 N-NaOH konstant auf 8,7 gehalten. Nach 24stündigem Stehen bei Raumtemperatur wird die Lösung mit Wasser verdünnt und mit Natriumbicarbonat gesättigt. Die gesättigte Lösung wird 7mal mit Äthylacetat extrahiert und mit halbkonzentrierter Salzsäure auf pH 2,9 bei etwa 0 C angesäuert, dann mit Äthylacetat extrahiert und die Äthylacetat-Phase mit kochsalzgesättigtem Wasser gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wird in absolutem Äther gelöst, und bei Zusatz von Petroläther kristallisiert die Substanz als Nadeln aus.
Ausbeute 6,3 g mit einem Schmelzpunkt von 99.5 bis 100,5'C, was 57,3% der Theorie entspricht; Analyse C17H22O7N2 (Molgewicht 366,4);
berechnet C 55,75. H 6,05, N 7.65%;
erhalten C 55,60, H 5,98, N 7.54 %.
Äquivalentgewicht:
Berechnet 366,4;
erhalten 367,3, 368,1.
Beispiel 4
Herstellung von Carbobenzyloxy-Glycin-Carbotert.-Butyloxyhydrazid
20,9 g Carbobenzyloxy-Glycin (0,1 Mol) und 13,2 g Carbo-tert.-Butyloxyhydrazid (0,1 Mol) werden in 150 ml Acetonitril gelöst. Nach Abkühlung auf OC werden 20,6 g Dicyclohexylcarbodiimid (0,1 Mol), gelöst in 50 ml Acetonitril, zugesetzt, worauf man die Reaktionsmischung bei Raumtemperatur über Nacht stehenläßt. Gebildetes Dicyclohexylcarbamid wird abfiltriert und das Filtrat im Vakuum zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wird in Äthylacetat gelöst und mit 5"„igcr Zitronensäure, Wasser, 5"„igern Natriumbicarbonat und Wasser gewaschen. Die Äthylacctat-Phasc wird über Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum auf ein kleines Volumen konzentriert.
wobei die Substanz auskrislallisicrl. Oie Substan/. wird in Äther gelöst und bei Zusatz von Petrolälher kristallisieren 29,1 g (90,1 "„) Caiboncnzylo.xy-C ilyein-Carbo-tert.-Butyloxyhydrazid aus. Schmelzpunkt 76 bis 83'C. Umk'ristallisiening aus Ath>lacctal-Pctroläther ergibt 23.1 g (71,5"„) mit einem Schmelzpunkt von 81 bis 84' C. Weitere Umkristallisierung erhöht den Schmelzpunkt auf 82 bis 84 C.
Analyse (Γ,,Η,,Κ,Ο- (Molgewicht 323.36):
berechnet C 55.72, 116.54. N 13,00",,:
erhalten C 55,39. 11 6.66. N 13,35",,.
Beispiel 5
Herstellung von Glycin-Carho-tcrt.-ButyUmhydrazid
9,7 g Carbobenzyloxy-Glycin-Carbo-tert.-Butyloxyhydrazid (0,03 Mol) werden in 100 ml Methanol gelöst, 0,5 g 10°,',iges Pd/C zugegeben und Wasserstoff eingeleitet. Nach 12 Stunden sind 660 ml Wasserstoff verbraucht, und die Hydrierung wird abgebrochen. Der Katalysator wird abfiltriert und das Methanol unter Vakuum angetrieben. Der Rückstand wird mit absolutem Äther digeriert, wobei eine Substanz mit einem Schmelzpunkt von 141 bis 143 C auskristallisiert. Ausbeute 5,3 (93"„ der Theorie).
Der Schmelzpunkt der Substanz steigt nach einer L'mkristallisation aus Methanol -- Athcr auf 145 bis 146aC.
Analyse C-HnN1O1 (Molgewicht 189.22):
berechnet ' '. . . C 44.43, H 7,99, N 22.21 'V1;
erhalten C 43,94. 117.97. N 22,35"/,.
E-Gewicht 189,2: 191.0.
Beispiel 6
Herstellung von Carbobcnzyloxy-Phcnvlalanyl-Leucin-Äthyleslcr
9,8 g Lcuein-Äthylestcrhydrochlorid (0.05 Mol) werden in 30 ml Dimethylformamid gelöst und 5.06 g Triäthylamin (0,05 Mol) zugegeben. Das gebildete Triäthylaminhydrochlorid wird abfihriert und mit etwas gekühltem Dimethylformamid gewaschen.
15.0 g Carbohenzyloxy-Phenyiaianin (0.05 Mol) werden in 30 ml Dimethylformamid/Azeioniiril (1 : 1) gelöst und auf — 10cC abgekühlt, worauf 10.4 g Dicyclohexylcarbodiimid (0,05 Mol) und das obige FiI-trat, das Leucin-Äthylester enthält, zugesetzt werden. Die Temperatur in der Reaktionsmischung kann über Nacht auf Raumtemperatur ansteigen, und dann wird ImI 50%ige Essigsäure zugesetzt. Nach 30 Minuten wird gebildetes Dicyclohexylcarbamid abfiltrierl und das Filtrat im Vakuum unter 40 C zu Trockenheit eingedampft. Der Rückstand wird in Äthylacetat gelöst und etwas ungelöstes Dicyclohexylcarbamid abfiltriert. Die Äthylacetat-Lösung wird mit 1 N-SaIzsäure, Wasser, 50°„iger Nalriumbicarbonatlösung und Wasser gewaschen. Die Äthylacetatphase wird über Magnesiumsulfat getrocknet und im Vakuum auf ein kleines Volumen konzentriert. Nach Zusatz von Petroläther kristallisiert Carbobenzyloxy-Phcnylalanyl-Lcucin-Äthylcstcr als Nadeln mit einem Schmelzpunkt von 116 bis 117 C aus. Ausheule 19.45 gJKS.3n„ der Theorie). Durch t'mkristaHisicrunp aus Allylacetat' Petrolälher erhol
117.5 CV
sich der Schmelzpunkt auf 117 bis
Analyse (V, 11..N.(V (Molgewicht 440.55): berechnet *.'. .'.". .". . '. C 6SJ6. Il 7.32. N <>.}(<".,: erhalten C 67.74. Il 7.1S. N (öS" ,.
Beispiel 7
Herstellung von Caibnhcnzylo\y-Phenvl.ilan\l-Lcucinhydrazid
X.4 g Carboben/vJoxy-Phcnvlalanyl-Lciiciii-Athvlcstcr (0.02 Mol) werden in 150 ml Methanol gelost und 4.0 g Hydrazinhydrat (0.08 Mol) zugcei/i. Die Mischung wird über Nacht gerührt, und gebildetes Carbohcnzyloxy-Phenylalaiiyl-Lcueiiihydrazid w ird ab- filtriert und mit etwas Methanol gewaschen. Dann wird aus McthanolAVasscr umkristallisiert, wodurch man 6,6 g mit einem Schmelzpunkt von 192.5 bis 193.5 C erhält, was 81,5",, der Theorie entspricht.
Analyse C ..,R1nN4O4 (Molgewicht 426.53):
berechnet C 64.77, H 7.09. N 13.14",,:
erhalten C 64.85, H 7,12. N 13.16",,.
Beispiel 8
Herstellung von Carbobenzyloxy-y-Melhylghiiamyl-Glyein-Caibo-icrt.-Butyloxyhydnizid
7.4 g Carbobcnzyloxy-y-Mcthylglutaminsäiirc (0.025 Mol) werden in 50 ml Methylcnchlorid gelöst und auf --10 C gekühlt, worauf 5,4 g Dicyclohexylcarbodiimid (0,0265 Mol), gelöst in 25 ml gekühltem Methylcnchlorid. unter Rühren zugesetzt werden.
Dann werden 4,73 g Glycin-Carbo-tcrt.-Bulvloxyhydrazid (0.025 Mol), gelöst in 25 ml gekühltem Äthylacetat, zugegeben. Die Temperatur der Mischung kann über Nacht auf Raumtemperatur ansteigen, und 30 Minuten vor der Abhltrierung von Dicyclohexylcarbamid werden 2 Tropfen 50",,ige Tssigsäurc zugesetzt. Das Filtrat wird im Vakuum zur Trockne eingedampft und der Rückstand in Allylacetat gelöst, worauf mit 5",,IgCm Nalriumbicarbon.it. Wasser, 5",,iger Zitronensäurelösung und Wasser gewaschen und über Magnesiumsulfat getrocknet wird Die Äthylacctatlösung wird auf ein kleines Volumen konzentriert, und nach Zusatz von Petrolälher kristallisieren S.2 g Substanz mit einem Schmelzpunkt vor 104 bis 105,5 C aus. IJmkristallisierimg aus Äthyl acetat/Petroläthcr erhöht den Schmelzpunkt auf 10* bis 108 C.
Beispiel 9 Herstellung von Carbobcnzyloxy-Alanyl-y-Mcthylglut
amyl-Glycin-Carbo-tert.-Butyloxyhydrazid
nach Methoden A und B
A. 1,83 g Carbobenzyloxy-Alanyl-y-Methylglutamin säure (SmMoI) werden >n 10 ml Methylcnchlorid gc löst, und nach Abkühlung auf -10 C werden 1.08 Dicyclohexylcarbodiimid (5,2mMol), gelöst in 5 n' gekühltem Methylcnchlorid, zugesetzt, und schließlic werden 0.95 g Glyciri-Carbo-tert.-Butyloxyhydrazi (5mMol), gelöst in HImI gekühltem Äthylaccta' zugegeben. Die Mischung wird gerührt und übe Nacht bei Raumtemperatur stehengelassen, worat 2 Tropfen 50"„ige Essigsäure zugesetzt werden. Nac 30 Minuten wird das gebildete Dicyclohcxylearhami (1.1 p) abfiltrierl und mil etwas Äthylacetat gewaschci
Das FiItnit wird im Vakuum zur Trockne eingedampft Und der Rest in Äthylacetat gelöst, worauf mit 5"„iger Natriumbicarbonatlösimg. Wasser. 5",,iger /Kronentäurclösung und Wasser gewaschen wird. Die Athyl- icetat-Phase wird über Magnesiumsulfat getrocknet Und auf ein kleines Volumen konzentriert, wobei 2.3 g Substanz mit einem Schmelzpunkt von 140 bis 150 C ■^kristallisieren. Nach zwei l;mkrisiallisaiionen aus Allylacetat steigt der Schmelzpunkt auf 154 bis 150 C an, und es ergibt sich eine Ausbeute von 1,9 g (70.4",, der Theorie).
Analyse C4I lTlN-,O9 (Molgewicht 537.58):
berechnet C 53,63, H 6.56, N 13,O3c\,:
erhalten C 53.4S, H 6,52. N 12,79",,.
B. 4,0g Carbobenzyloxy-y-Mcthylglutamyl-Cilycm-Carbo-terl.-Butyloxyhydrazid (0,06 Mol) werden in 60 ml Methanol gelöst und 0,5 g l()"„iges Pd C (mit Wasser angefeuchtet) zugesetzt. Die Carbobenzvloxy-Schutzgruppe wird mit Wasserstoff bei Raumtemperatur und Atmosphiirendruck im Laufe von 2 bis 3 Stunden weghydnert. Der Verbrauch an Wasserstoff betragt 200 ml gegenüber den berechneten 195 ml. Der Katalysator wird abfiltriert und das Killrat im Vakuum zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wird in absolutem Äther gelöst und zur Trockne cingedunstet. wobei ein Öl erhalten wird. Das Öl wird im Vakuumexsiccator über Phosphorpentaoxyd getrocknet, wobei das Öl in eine feste hygroskopische Substanz übergeht, die 2,76g wiegt, was 96,5",, der Theorie entspricht.
Das Produkt (2,76 g) wird in 40 ml Dimethylformamid gelöst und auf —10 C abgekühlt, und es werden 3,0 g Carbobenzyloxy-Alanin-p-Nitrophenylester (8,C niMol) zugesetzt. Die Lösung kann sodann langsam Raumtemperatur annehmen, und nach 24 Stunden wird sie im Vakuum zur Trockne eingedunstet. Der Rückstand wird wie unter A behandelt.
Ausbeute 3,35 g mit einem Schmelzpunkt von 151 bis 153 C, was 75,5°u der Theorie entspricht. Nach drei Umkristallisierungen aus Äthylacetat erhöht sich der Schmelzpunkt auf 160,5 bis 161:C (wurde bei 153;C umgelagert).
Be
10
ι s ρ i e 1
Herstellung von Carbobenzyloxy-Phcnylalanyl-Leucyl-Alanyl-7-Methylglutamyl-GIycin-Carbo-
tert .-Butyloxyhydrazid
1,8 g des nach Beispiel 9 erhaltenen Produktes (2 mMol) werden in 50 ml Methanol gelöst, 0,2 g 10°„iges Pd/C zugesetzt und Wasserstoff eingeleitet. Mach 3 Stunden ist die Hydrierung beendet, wobei $5 ml (theoretisch 45 ml) verbraucht wurden. Der Katalysator wird entfernt und die Lösung im Vakuum tür Trockne eingedampft. Der Rückstand wird in 15 ml Dimethylformamid gelöst.
0,86 g des Produktes nach Beispiel 7 (2 mMol) werden in 3 ml 6 N-Salzsäure -f 2 ml 50%iger Essigsäure gelöst und mit 40 ml Äthylacetat überschichtet. Die Mischung wird auf —10'C abgekühlt und 2,0 ml !molares Natriumnitrit unter Umrühren tropfenweise tugegeben. Nach 15 Minuten bei —10cC wird die Äthylacetat-Phase von der Wasserphase getrennt und mit gekühlter, gesättigter Natriumbicarbonatlösung und Eiswasser gewaschen. Die Äthylacetatlösung wird über Magnesiumsulfat 1 Stunde lang bei —10" C getrocknet. Die Äihylacetatlösung, welche Carbobenzyl- oxy-Phcnylalanyl-Leucinazid eiilhak. wird langsam in die das freie AminopeptiJ enthaltende Dimethylformamidlösung unter Umrühren und bei - 10 C eingetropft. Nach 24 Stunden bei 0 C und 4S Stunden bei Raumtemperatur wird die gebildete Ausfallung ablillriert. Ausbeute 0.35 g mit einem Schmelzpunkt \on 207 bis 208 C. Die Mutterlauge wird zur Trockne eingedampft und der Rückstand in Athylacetat gelöst, mit 5"niüem Natriumbicarbonat, Wasser, 5"„iger Ziironensäurelösimg und Wasser gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und im Vakuum konzentriert. Der Rückstand wird in Athylacetat gelöst und bei Zusatz von Petrolällier kristallisieren 0.70 g Substanz mit einem Schmelzpunkt von 180 bis 200 C aus.
Zusammen gibt dies 0.80 g Ausbeute, was 50,1 "„ der Theorie entspricht, hin kleiner Teil wird nochmals aus Athylacetat umkrisiallisiert.
Analyse C1I1II01N7O1, (Moluewicht 797,9):
berechnet C 58,7?, 116,95, N12,29"u:
erhalten C 5S,4S, H 6,77, N 12,35",,.
Beispiel 11
Herstellung von Carbobenzyloxy-Phenylalanyl-Leucyl-Alanyl-v-Methyl-Glutamyl-Glycyl-Glycyl- ülycyl-Valyl-ci-Nitroarginin-Melhylester
334 mg des Produktes nach Beispiel 10 werden in 1.8 ml Trifluoressigsäurc gelöst, und nach 45 Minuten bei 22 C wird die Trifluoressigsäurelösung unter Rühren in 100 ml absolutem Äther eingetropft.
Nach 2 Stunden im Kühlschrank wird die Ausfällung abfiltrierl und mehrmals mit absolutem Äther gewaschen, worauf sie in 4 ml Dimethylformamid und 1 ml 4 N-Salzsäurc gelöst wird. Die Lösung wird auf
— 10 C abgekühlt, und 0.42 ml 1 M-Natriumnitritlösung werden im Laufe von 5 Minuten unter Rühren zugetropft, »vorauf die Lösung samt der gebildeten Ausfällung in 30 ml eiskalte. 2"uige Natriumbicarbo-
natlösung getropft wird, wodurch die Ausfällung des gebildeten Säurcazids vollständig wird. Das Azid wird auf dem Filter mit Eiswasser und eiskalter 5°uiger Zitronensäurelösung gewaschen, anschließend mit Eiswasser von der Zitronensäure freigewaschen und dann
schnell über Phosphorpentoxyd im Vakuum bei 5 "C getrocknet und unmittelbar zur Kopplung angewendet. Die Ausbeute an trockenem Carbobenzyloxy-Phenylalanyl-Alanyl-y-Methylglutamyl-Glycinazid beträgt 291 mg, was 98 "o der Theorie entspricht.
243 mg des Produktes nach Beispiel 2 (0,42 mMol) werden in 2 ml absoluter Essigsäure gelöst und 1 ml
4 N-Bromwasserstoff in Essigsäure zugesetzt, worauf die Mischung 45 Minuten gegen Luftfeuchtigkeit geschützt bei Raumtemperatur stehenbleibt. Dann wird
die Mischung in 100 ml absolutem Äther unter kräftigem Rühren eingetropft. Die Ausfällung wird gewaschen und mit absolutem Äther digeriert, bis sie körnig (hygroskopisch) wird. Das Tetra-Peptidmethylesterhydrobromid wird in 4 rnl Dimethylformamid
gelöst und der Lösung werden 0,09 ml Triäthylamin (0,64 mMol) zugesetzt, die auf -1OX gekühlt wird, und das obenerwähnte Azid wird, gelöst in 10 ml aui
— 10cC vorgekühltem Dimethylformamid, unter Rühren bei -1OX zugetropft. Nach 24 Stunden bei OC
kann die Lösung 48 Stunden bei Raumtemperatur stehenbleiben, worauf sie auf 5 ml bei 20°C untei Vakuum konzentrier, wird. Darauf wird nochmals ir
5 ml Dimethylformamid gelöst und unter Umrührer
j, v
7u 40 ml 5"„igcr Zitronensäurelösung zugesetzt. Die Ausfällung wird mit Wasser von Zitronensäure freigewaschen und im Vakuum über Phosphorpenloxyd getrocknet. Ausbeute 265 mg mit einem Schmelzpunkt von 203 bis 213 C, was 66,7 "u der Theorie entspricht. Zwei Unifällungen aus Dimeihylformamid/Wasser erhöhen den Schmelzpunkt auf 211 bis 215 C.
Analyse C-0H-,N13O111 (Molgewicht 11
berechnet'....'.... C 53,99, H 6,62,
erhalten C 53,51, H 6,56,
12.2);
N 16,37",,;
N 16.72','u.
Beispiel 12
Herstellung von Carbobenzyloxy-Phenylalanyloj-Nitro-arginin-Methylester
10,8 g ffj-Nitroarginin-Methylesterhydrochlorid |40 mMol) werden in Dimethylformamid gelöst und •nter Kühlung 4,05 g Triäthylamin (40 mMol) zugesetzt. Gebildetes Triäthylamin-HCl wird abfiltriert lind dem Filtrat eine abgekühlte Lösung ( — 10 C) von 12,0 g Carbobenzyloxy-Phenylalamin (4OmMoI) in Acetonitril zugegeben, der bei — 10cC 9,1 g Dieyclohexylcarbodiimid (40 mMol) zugesetzt waren. Es wird 2 Stunden bei —10cC gerührt und über Nacht »uf Raumtemperatur gebracht.
Das gebildete Dicyclohexylcarbamid wird abfiltriert und das Filtrat zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wird in Äthylacetat gelöst und wie gewöhnlich gewaschen. Aus der Äthylacetatlösung werden bei Zusatz von absolutem Äther Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 87 bis 89;C erhalten. Nach Umkristallisation aus 60%igem Äthanol werden Kristalle von anderer Modifikation mit einem Schmelzpunkt von 153,5 bis 155°C erhalten. Ausbeute 17,9 g (87,1 % der Theorie).
Analyse Cj4H30N6O7 (Molgewicht 514.55):
berechnet C 56,02, H 5,88, N 16,33 %:
erhalten C 55,94, H 6,09, N 16,42%.
Beispiel 13
Herstellung von Carbobenzyloxy-Phenyialanylvalyl-(i)-Nitroarginin-Methylester
9,33 g des Produktes nach Beispiel 1 (20 mMol) werden wie nach Beispiel 2 behandelt. Die Ausbeute an hygroskopischem Valyl-ro-Nitroargininmethylester-1,5 HBr beträgt nach Trocknung im Vakuum über KOH und P2O5 9,15 g, was quantitativ ist.
Der Hydrobromiddipeptidester wird in 50 ml Dimethylformamid gelöst und auf -50C abgekühlt, «vorauf 4,2 ml Triäthylamin (3OmMoI) zugesetzt herden. Gebildetes Triäthylamin-HBr wird abfiltriert und dem Filtrat 8,4 g Carbobenzyloxy-Phenylalaminp-Nitrophenylester (20 mMol) zugesetzt. Nach 24 Stunden bei Raumtemperatur wird die Lösung auf -1O0C abgekühlt und weitere 1,4 ml Triäthylamin zugesetzt. .Die Mischung kann dann 24 Stunden stehen. Nach Zusatz von 1 ml Essigsäure wird die Lösung im Vakuum zur Trockne eingedampft und der Rückstand in einer Mischung von Äthylacetat/Butylalkohol (3:1) gelöst und wie gewöhnlich mit Wasser, 5?oiger Zitronensäure und Wasser gewaschen. Die Lösung wird liiber MgSO4 getrocknet und auf ein kleines Volumen «ingedunstet, das nach Zusatz von absolutem Äther 10,1 g Substanz mit einem Schmelzpunkt von 108 bis 1110C ergibt, was 82,3% der Theorie entspricht.
Umkristallisation aus Äthylacetat/Methanol nach Zusatz von absolutem Äther erhöht den Schmelzpunkt auf 112 bis 1141C.
Analyse C28H19N7O8 (Molgewicht 613,69);
berechnet C 56,76, H 6,41, N 15,98%;
erhalten C 56,32, H 6,48, N 16,12%'.
Beispiel 14
Herstellung von Carbobenzyloxy-Phenylalanyl-Glycyl-Valyl-cy-Nitroarginin-Methylester
2,33 g des Produktes nach Beispiel 1 (5 mMol) werden wie nach Beispiel 2 behandelt, und der erhaltene Hydrobromid-Dipeptidmethylester wird in 15 ml Dimethylformamid gelöst, auf —5 C gekühlt und 1,05 ml Triäthylamin (7,5 mMol) zugesetzt. Triäthylamin-HBr wird abfiltriert, und das Filtrat wird wie folgt angewendet:
»ο 1,85 g Carbobenzyloxy-Phcnylalamyl-Glycinhydrazid (5 mMol) werden in 7 ml Dimethylformamid gelöst und mit 1,5 ml 6 N-Salzsäure versetzt, auf —10°C abgekühlt, und es werden unter Rühren 5,1 ml 1 M-Natriumnitritlösung (5,1 mMol) eingetropft. Nach 10 Minuten bei -1O0C wird 50 ml 5%ige Natriumbicarbonatlösung zugesetzt, und bei 0cC beginnt das Azid auszufallen. Die Ausfällung ist vollständig nach Zusatz von 30 ml eisgekühltem Wasser, 10 Minuten Rühren, Filtrierung und sorgfältiger Waschung mit Eiswasser. Das Ausgefällte wird im F.iswasser unter Umrühren abgeschlämmt, filtriert und mit 0°C-Wasser gewaschen. Der Prozeß wird 3mal wiederholt und die Substanz bei 50C über P2O5 im Vakuum getrocknet, worauf sie unmittelbar angewendet wird. Ausbeute 1,77 g (93% der Theorie).
In die auf —10° C gekühlte Dimethylformamidlösung des Aminodipeptids wird das in 8 ml auf —100C vorgekühltem Dimethylformamid gelöste Azid unter Rühren zugetropft. Nach 10 Minuten bei —10"C kann die Mischung 48 Stunden bei Raumtemperatur stehen und wird dann im Vakuum auf 7 ml konzentriert und wie nach Beispiel 11 behandelt. Ausbeute 2,44 g (78,2% der Theorie). Umkristallisation aus 60%igem Äthanol ergibt 1,95 g Substanz mit einem Schmelzpunkt von 147 bis 149DC.
Analyse C11H40N8O, (Molgewicht 670,74);
berechnet C 55,51, H 6,31, N 16,71 %;
erhalten C 55,38, H 6,58, N 16,90%.
Beispiel 15
Herstellung von Carbobenzyloxy-Phenylalanyl-Glycyl-Glycyl-Valyl-w-Nitroargininmeihylester
1,77 g des nach Beispiel 1 gewonnenen Produktes (3,8 mMol) werden wie unter Beispiel 2 behandelt und der erhaltene Hydrobromid-Dipeptidmethylestei wird in 10 ml Dimethylformamid gelöst, auf —5°C abgekühlt, und es werden 0,79 ml Triäthylamii (5,7 mMol) zugesetzt. Das Triäthylamin-HBr win abfiltriert und das Filtrat wie unten angewendet 1,62 g Carbobenzyloxy Phenylalanyl-Glycyl- Glycin hydrazid (3,8 mMol) werden in 10 ml Dimethylform amid gelöst, 1 ml 6 N-Salzsäure zugesetzt und au —100C gekühlt. Unter Rühren werden 3,85 m 1 M-Natriumnitritlösung (3,85 mMol) zugetropft unc im übrigen wie im Beispiel 14 behandelt. Ausbeut 1,55 g (0,5% der Theorie).
In die auf 10°C gekühlte Dimethylformamidlösung des Aminodipeptidcsters wird das in 9 ml auf — 100C vorgekühltem Dimethylformamid gelöste Car- bobenzyloxy-Tripeptidazid unter Rühren zugetropft. Im übrigen wird wie nach Beispiel 11 gearbeitet. Ausbeute: 1,93 g mit einem Schmelzpunkt von 185 bis 1900C, was 73,1 % der Theorie entspricht. Um- kristallisation aus 90 %igem Äthanol erhöht den Schmelzpunkt auf 188 bis 1910C.
Analyse CMH45NeO,„ (Molgewicht 727,8):
berechnet C 54,45, H 6,23, H 17,32%:
erhalten C 55.01, H 6,18. N 17,52%.
Beispiel 16 Herstellung von Carbobenzyloxy-Phenylalanyl- Glycyl-Glycyl-Glycyl-Valyl-
w-Nitroargininmethylester
1,74 g des nach Beispiel 2 gewonnenen Produktes (3 mMol) werden in 7 ml trockener Essigsäure gelöst, und unter wasserfreien Bedingungen werden 7 ml 4 N-HBr in Essigsäure zugesetzt. Nach 45 Minuten bei Raumtemperatur ist die Kohlendioxydentwicklung beendet und die Reaktion vollständig. Im Vakuum wird der Überschuß an Bromwasserstoff und 7 ml Essigsäure abdetsilliert und der Rückstand unter kräftigem Rühren in 150 ml absolutem trockenen Äther eingetropft. Der Äther wird abdekantiert, und aufgearbeitet. Die Ausbeute von 2,26 g Carbobenzyloxy-Phenylalanyl-Phcnylalaninazid, entsprechend 96% der Theorie, wird in 8 ml Dimethylformamid gelöst, auf —10 C gekühlt und unter Rühren in eine vorgekühlte Lösung des Aminodipeptidesters eingetropft Die weitere Verfahrensweise entspricht den Beispielen 11 und 14. Ausbeute 2.14 g mit einem Schmelzpunkt von 218 bis 220 1C. entsprechend 58,7",; der Theorie.
ίο Analyse ΓΗ^ΝΛΟ8 (Moleewidit 760,87);
berechnet C 59,99, H 6,36, N 14.73%:
erhalten C 59,49, H 6,33, N 14.81 "„.
Beispiel 18
Herstellung von Carbobcnzyloxy-Phenylalanyl-Leucyl-Valyl-o-Nitroarginin-Methylester
2,35 g des Produktes aus Beispiel 1 (5 mMol) werden behandelt, wie es in den Beispielen 2 und 14 bc-
»o schrieben ist. Die erhaltene Dimethylformamidlösung von Valyl-f)-Nitroarginin-Methylester wird wie folgt angewendet:
2.13 g des Produktes nach Beispiel 7 (5 mMol) werden in einer Mischung von 5 m! 6 N-Salzsäure
a5 und 5 ml 50%igcr Essigsäure gelöst, mit 80 ml Äthylacetat überschichtet und das Verfahren wie im Beispiel 10 beschrieben fortgesetzt. Die Äthylacetatlösung mit dem Carbobenzyloxy-Dipcptidazid wird auf — 10"C abgekühlt und unter Rühren in die oben-
Rückstand wird über P2O-, und KOH im Vakuum
gp
der Rückstand, der eine körnige Konsistenz annahm, 3° erwähnte D;methylformamidlösung eingetropft, die wird weitere 3mal mit trockenem Äther digeriert. Der auf —10rC vorgekühlt war. Die weitere Aiisführimr
entspricht dem Beispiel 10. und die erhaltene Äthylacetatlösung wird zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wird in 7 ml Dimethylformamid gelösl und nach Beispiel 11 gereinigt. Ausbeute 2.65 g mil einem Schmelzpunkt vor. 171 bis 181 C, entsprechend
2,
getrocknet. Die Ausbeute an Tetrapcptidestcrhydro- bromid beträgt l,62_g, was 95 % der Theorie entspricht. berechnet auf 1,5 Äquivalente HBr pro Mol Peptid. Das Hydrobromid wird in 20 ml Dimethylformamid gelöst und auf —100C abgekühlt, worauf 0.60 ml Triäthylamin(4,28 mMol) zugesetzt werden und das gebildete Triäthylamin-HBr abfiltriert wird. Unter Rühren bei —100C wird dem Filtrat 1,44 g Carbobenzyloxy-Phenylalanyl-GIycin-p-Nilrophenylester (3 mMol) zugesetzt, und nach 24 Stunden bei Raumtemperatur wird die Lösung wieder auf — 1O0C abgekühlt, und es werden weitere 0,20 ml Triäthylamin zugegeben, worauf man 24 Stunden stehenläßt. Die Aufarbeitung erfolgt wie nach Beispiel 2. Ausbeute 1,59 g mit einem Schmelzpunkt von 164 bis 167"'C, was 71,2% der Theorie entspricht. Umkristaiüsation aus 60%igem Methanol erhöht den Schmelzpunkt auf 169 bis 172°C.
72.9% der Theorie. Das Produkt wird weitere 2ma aus 60%igem Äthanol umkristalüsiert. wobei mcI der Schmelzpunkt auf 179 bis 182! C erhöht.
Analyse Q2H50NKO„ (Molgewicht 726.851:
berechnet C 57,84, H 6,94. N 15.42°,,
erhalten C 58,05. H 7,01. N 15.35 %
Beispiel 19
Herstellung von Carbobenzyloxy-Valyl-('(-Nitroargininamid
45.8 ■. Carbobenzyloxy - o> - Nitroargininamu 50 (0,13MoI) mit einem Schmelzpunkt von 217 bi 218"C werden in 300 ml wasserfreier Essigsäure ge löst, und unter wasserfreien Bedingungen werdei 300 ml 2 N-HBr in trockener Essigsäure unter Ruh ren zugesetzt. Nach 45 Minuten bei Raumtemperatu 55 ist die Kohlendioxydentwicklung beendet, worauf di Reaktionsmischung im Vakuum bei 2O0C unte wasserfreien Bedingungen eingedampft wird, bis de Rückstand ein Volumen von 250 ml hat. Der Rück stand wird unter kräftigem Rühren in 2,5 1 trockener 2,35 g des Produktes nach Beispiel 1 (5 mMol) 60 Äther eingetropft, wobei eine plastische Masse aus werden wie in den Beispielen 2 und 14 behandelt, fällt. Die Ätherphase wird abdekantiert und der Rück Und die erhaltene Lösung von Valyl-w-Nitroarginin- stand weitere 3mal mit trockenem Äther digerieri methylester wird wie folgt angewendet: wobei die Substanz körnig und fest wird. Die Substan
2,3 g Carbobenzyloxy-Phcnylalanyl-Phenyl-alanin- wird im Vakuum über P1O5 und KOH getrocknet, i hydrazid (5 mMol) werden in 7 ml Dimethylformamid 65 350 ml Dimethylformamid gelöst, und es werde gelöst und 3 ml 4 N-Salzsäure zugesetzt, gekühlt auf 18,5 ml 1 riäthylamin (0,134MoI) zugesetzt. Nac -10'C und 5,1 ml 1 M-NaNO2-Lösung unter Ruh- Abkühlung aui -10'C wird das gebildete Triäthy rcn eingetropft und die Mischung wie nach Beispiel 14 amin-HBr abfiltricrt, und unter Rühren wird dan
Analyse C3SH48N10On (Molgewicht 784,85);
berechnet C 53,56, H 6,17, N 17,85%;
erhalten C 54,01, H 6,08, N 17,99 %.
Beispiel 17
Herstellung von Carbobenzyloxy-Phenyialanyl-Phenylalanyl-Valyl-w-Nitroargininmethylester
is
dem Fütrat 48,4 g Carbobenzyloxy-Valin-p-Nitrophenylester (0,13 Mol) zugesetzt. Die Reaktionsmischung läßt man 24 Stunden bei Raumtemperatur stehen, konzentriert sii auf 100 ml und schüttelt sie unter Rühren in 1 1 5°,,ige Natriumbicarbonjtlösung. Die ausfallende Substanz wird abfikrieri. mit Wasser gewaschen und wieder in 75 ml Dimethylformamid gelöst und dann in 1 1 1 N-Salzsäure geschüttet, filtriert und mit Wasser gewaschen. Ausbeute 47,1g mit einem Schmelzpunkt von dl.5 bis 63 C, entsprechend 80,2°,, der Theorie. Umkristallisation aus 60°„igem Methanol erhöhl den Schmelzpunkt des Produktes a_uf 66 bis 67 C, jedoch nach Umkristallisation aus Äthanol mit Zusatz von Wasser wird der Schmelzpunkt auf 218 bis 219 C heraufgesetzt.
Analyse C,,,H211NjO6 (Molgewicht 451,5, Substanz mit Schmelzpunkt 218 bis 219'C):
berechnet C 50.55, If 6,47, N 21,72 ",;.-
erhalten C 50,57. H 6.62, N 21.89 V
Beispiel 20
Herstellung von Carbobenzyloxy-Phenylalanyl-Valyl-f)-Nitroarginin-Amid
1,0 g des Produktes nach Beispiel 19 (2.22 mMol) wird in 5 ml trockener Essigsäure gelöst, und unter wasserfreien Bedingungen werden 5 ml 2N-HBr in trockener Essigsäure zugesetzt. Die Aufarbeitung erfolgt nach Beispiel 19. Die erhaltene Dimethylformamidlösung (10 ml) des Valyl-f-Nitroarginin-Amids wird auf — 10r C gekühlt, und es werden 0,93 g Carbobenzyloxy-Phenylalanin-p-Nitrophen\!ester (2.22 mMol) unter Rühren zugesetzt. Die Reinigung des geschützten Trir-eptidamids erfolgt nach den Richtlinien des Beispiels 19. Ausbeute 1,15 g mit einem Schmelzpunkt von 213 bis 220 C, entsprechend 86.5",'. der Theorie. Zwei Umkristallisationcn aus 80"„igem Äthanol erhöhen den Schmelzpunkt des Produktes auf 218 bis 220° C.
Analyse CKH.)fiNKO7 (Molgewicht 598.68):
berechnet C 56.18, H 6,40, N 18,72°,,;
erhalten C 56.29, H 6,52, N 18,87°,,.
Beispiel 21
Herstellung von Carbobenzyloxy-f)-Nitroarginylfj-Nitroargininmethylester
35,3 g Carbobenzyloxy-r'j-Nitroarginin (0,1 Mol) mit einem Schmelzpunkt von 134,5 bis 136"'C werden in 200 ml Dimeihylformamid/Tetrahydrofuran (1 : 1) gelöst, und unter Rühren werden 13,9 ml Trimelhylamin (0,1 Mol) zugetropft. Nach Abkühlung auf -10"C werden 13,66 g Chlorameisensäureisobutylester (0,1 Mol) in der Zeit von 20 Minuten zugesetzt, wobei die Temperatur in der Lösung sich zwischen —10'C und -50C hält. Der Lösung wird ω-Nitroargininmethylester, in Dimethylformamid gelöst und aus 27,0 g ω-Nitroargininmethylester-HCI (0,1 Mol) mittels 13,9 ml Triäthylamin (0,1 Mol) freigemacht und auf
— 10cC vorgekühlt, zugesetzt, wobei die Temperatur in der Reaktionsmischung während des lintropfcns
— 8CC beträgt. Man läßt die Reaktionsmischung langsam Raumtemperatur annehmen, und nach einigen Stunden ist die Reaktion beendet. Triäthylamin-HCI, das während der Reaktion gebildet wurde, wird abfiltriert und das I iliral 7ur Trockne eingedampft.
Der Rückstand wird in 900 ml Butylalkohol/Äthylacetat (2:1) gelöst, mit 1 N-Salzsäure, 5"„iger Natriumbicarbonatlösung und Wasser geschüttelt, und die Lösungsmittelphase wird über Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Verdunsten des Lösungsmittels wird eine Substanz mit einem Schmelzpunkt von 136 bis 14K C erhalten. Ausbeute 34,6 g (60,8°., der Theorie). Das Produkt wird einige Male aus S0",,igcm Methanol umkristallisiert. wobei sich der Schmelzpunkt auf 147 ίο bis 150 C erhöht.
Analyse CiH11N10O9 (Molccwiehl 568.57);
berechnet "....".... C 44.36. H 5.67. N 24.64".; erhalten C 44,38. H 5.64, N 24,72",,.
Beispiel 22
Herstellung von Carbobenzyloxy-Phenylalanyl-Valin-Methylesier
so 29.9 g Carboben?\loxy-Phen\lalanin (0,1 Mol) werden in 75 ml Dimethylformamid gelöst, auf —10 C gekühlt und darauf 20.6 g Dicyclohexylcarbodiimid. gelöst in 25 ;nl Dimethylformamid, dazugetropft. Valin-Methylester, in 30 ml Dimethylformamid gelöst und durch Zusatz, von 13,85 ml Triäthylamin zu 16,8 g Valin-Methylcster-HCl (0.1 Mol) inDimethylformamid aus seinem Hydrochlorid freigemacht, wird tropfenweise so zugesetzt, daß sich die Temperatur der Reaktionslösung bei - 10 C hält. Die Reaktion ist nach 24 Stunden bei Raumtemperatur vollständig, und nach Abkühlung wird das gebildete Dicyclohcxylcarbamid abfiltriert. Das Filtrat wird zur Trockne eingedampft, der Rückstand in Atlnlacclat gelöst und wie gewöhnlich geschüttelt. Nach Verdunsten des
Äthylacetats wird der Rückstand in 80",JgCm Methanol gelöst, wobei 33.5 g Substanz mit einem Schmelzpunkt von 113 bis 115 C auskrislallisieren. Ausbeute 33,5 g (81,2",, der Theorie).
Analyse C„H..VN2OS (Molgewicht 412.49);
berechnet C 66.97, H 6.S4. \ 6,79°,,:
erhalten C 67.09. H 6.85. N 6,91",,.
Beispiel 23
Herstellung von Carbobcnzyloxy-Phcnylalanyl-Valinhydrazid
8.25 g des nach Beispiel 23 gewonnenen Produktes (2OmMoI) werden in 150 ml Methanol gelöst und 3.94g Hydrazinlndral (8OmMoI) zugesetzt. Is wird 48 Stunden lang unter Rühren am Rückfluß gekocht. konzentriert, und nach Zusatz von etwas Wasser kristallisiert ein Produkt aus, das aus Methanol/ Wasser umkristallisiert wird. Ausbeute 7,35 g mit einem Schmelzpunkt von 210 bis 211.5'C, entsprechend 89 "„ der Theorie
Analyse C2,H2.N4O4 (Molccwicht 412.5):
berechnet ." C 64.06. 1! 6.84. N 13.58 "^
erhalten C 64,64, 116.5S, N 13.63",;
Beispie
Herstellung von Ca 1 ho)
PhcriN lalanin-M
24
m-Phenyl.ihn vlv lcster
16.2 g Pheinlalanin-Methylestcr-IICI (75 mMol) mi einem Schmelzpunkt \on 15S.5 bis 1 59 C werden ii Dimcilnlfnrniamid gelost, auf 0 C abgekühlt um
04
10,5 ml Triäthylamin (75 mMol) zugesetzt. Gebildetes Triäthylamin-HCl wird übfiltriert, und das Filtrat auf — 10 C gekühlt, worauf 31,5 g Carbobenzyloxy-Phenylilanin-p-Nitrophenylester (75 mMol) zugegeben werden. Nach 24 Stunden bei Raumtemperatur wird die Lösung wieder auf —10 C abgekühlt, und es werden 3,5 ml Triäthylamin (25 mMol) zugesetzt, worauf man die Lösung nochmals 24 Stunden stehenläßt. Darauf wird im Vakuum zur Trockne eingedunstet, der Rückstand in Äthylacetat gelöst und mit 5%iger Natriumbicarbonatlösurig, Wasser, 3°oiger Salzsäure und Wasser gewaschen. Die Äihylacelatlösung wird über Magensiumsulfat getrocknet, auf kleineres Volumen konzentriert. Nach Zusatz von Petroläther kristallisiert das Produkt als Nadeln aus, das 2mal aus Äthylacetat/Petroläther umkristallisiert wird. Ausbeute 27,85 g mit Schmelzpunkt von 148,5 bis 149" C, entsprechend 80,7% der Theorie.
Analyse C,7H,SN.,O, (Molgewicht 460,54);
berechnet C 70^42, H 6,13, N 6,08%;
erhalten C 70,69, H 6,15, N 6,12%.
Beispiel 25
Herstellung von Carbobenzyloxy-Phenylalanyl-Phenylalaninhj drazid
23,0 g des nach Beispiel 25 gewonnenen Produktes (50 niMol) werden in 500 ml trockenem Methanol gelöst. 7,5 g Hydrazinhydrat (0,15 Mol) zugesetzt, und iie Mischung wird 4 Stunden am Rückfluß gekocht, H'orauf man sie bei Raumtemperatur über Nacht ttehenläßt. Die gebildete Ausfällung von 18,1 g mit *inem Schmelzpunkt von 198 bis 2OO,5CC wird abgetaugt und das Fillrat auf etwa 100 ml eingedunstet. Nach Zusatz von etwas Wasser kristallisieren 4,15 g Substanz mit einem Schmelzpunkt von 196,5 bis J97,5; C aus. Beide Fraktionen werden aus Methanol limkristallisiert, wobei sich der Schmelzpunkt auf 201 bis 203,5 C erhöht. Ausbeule 19,5 g (84,8% der Theorie).
Analyse C6H.,SN4O4 (Molgewicht 460,54);
berechnet C 67,81, H 6,13, N 12,17°O;
erhalten C 67,57, H 6,08, N 12,37%.
Beispiel 26
Herstellung von Carbobenzyloxy-Phcnylalanyl-Glycin-Äthyläther
2,8 g Glycin-Äthylester-HCl (20 mMol) werden in 20 ml Dimethylformamid gelöst und 2,05 g Triäthylamin zugegeben. Die Mischung wird auf OC gekühlt und gebildetes Triäthylamin-HCl abfiltriert. Dem Filtrat wird eine Mischung aus 6,0 g Carbobenzyioxy-Phcnylalanin (20 mMol) und 4,2 g Dicyclohexylcarbodiimid (20 mMol) in 20 ml Dimethylformamid bei - 10 C zugesetzt. Nach 24 Stunden bei Raumtemperatur wird die Mischung auf OC abgekühlt und gekildetes Dicyclohexylcarbaniid abliltricrt. Das t iltrai *>ird zur Trockne eingedampft, der Rückstand in Athylacclul gelöst und wie üblich mit 4%iger SaIztäure, 5"uigcr Natriumbicarbonatlösung untl Wasser geschüttelt. Nach Trocknung über Magnesiumsulfat Und Konzentrierung kristallisiert das Produkt bei Zusatz von Petroläther aus. Ausbeute 6,45 g mit einem Schmelzpunkt von 109 bis 111,5'C, entsprechend t!3,9% der Theorie. Der Schmelzpunkt wird durch Umkristallisation aus Äthylacetai-Petroiiither auf H2 bis 112,5 = C erhöht.
Analyse C1H41N-O3 (Molgewicht 384,44):
berechnet "...". C 65,64, H 6,29, N 7,29%;
emahen C 65,35, H 6,35, N 7,40- .
Beispiel 27
Herstellung von Carbobenzyloxy-Phenylalanyl-Glycyl-Glycin-Äthylester
1,97 2 Glycyl-Glycin-Äthyiester-HCl (10 mMol) mit einem Schmelzpunkt von 182 bis 184 C werden in 30 ml Dimethylformamid gelöst, 1,4 ml Triäthylamin (10 mMol) zugesetzt und gebildetes Triäthylamin-KCI abfiltriert. Dem Filtrat werden 4,2 g (10 mMol) Carbobenzyloxy-Phenylalanin-p-Nitrophenylesier zugegeben. Es wird wie in früheren Beispielen (13) beschrieben aufeearbeitet. Das Produkt wird aus Dimethylformamrd/Wasser umkristallisiert. Ausbeute 3,85 g mit Schmelzpunkt 93 bis 95C, was 87,2 % der Theorie entspricht.
Analyse C3HnN1O6 (Molgewicht 441,49); berechnet" C 62,57, H 6,16, N 9,52"..;
erhalten C 62,20, H 6,05, N 9,72 V
Beispiel 28
Herstellung von Carbobenzyloxy-Phenylalanyl-Glycinhydrazid
6,35 g des nach Beispiel 27 gewonnenen Produktes (16,5 mMol) werden in 50 ml Methanol gelöst und 3,2 g Hydrazinhydrat (64 mMol) zugesetzt. Nach
24stündi2em Rühren bei Raumtemperatur wird die Lösung zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wird in etwas warmem Methanol gelöst, worauf das Produkt auskristallisiert. Ausbeute 4,95 g mit einem Schmelzpunkt von 151,5 bis 152,50C, entsprechend 81,0% der Theorie.
Analyse C18Hj2N4O1 (Molgewicht 370,42):
berechnet C 61,61, H 5,99, N 15,13C O;
erhalten C 61,80, H 5,87, N 15,22";.
45
Beispiel 29
Herstellung von Carbobenzyloxy-Phenylalanylglycyl-Glycinhydrazid
2,1 g des nach Beispiel 28 gewonnenen Produktes (4.75 mMol) werden in 25 ml Methanol gelöst und 0,9 g Hydrazinhydrat (18 mMol) zugesetzt. Nach 48 stündigem Stehen bei Raumtemperatur wird die gebildete Ausfällung abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Das Produkt wird aus Methanol umkristallisiert. Ausbeute 1,75 g mit einem Schmelzpunkt von 190 bis 191C, entsprechend 86,6% der Theorie.
Analyse C21H05N5O5 (Molgewicht 427,47);
berechnet C 59,01. H 5,90, N 16.38%;
erhalten C 59,49, H 5,95, N J6,50%.
Beispiel 30
Herstellung von Carbobcnzyloxy-Valylc)-Nitroarginin-lsopropylester
2,5 g n-Nitroarginin-Isopropylester-Hydrochlorid (8,4 mMol) werden in 30 ml Dimethylformamid gelöst.
Nach Kühlung werden 1,2 ml Triäthylamin zugegeben, und das ausfallende Triäthylaminhydrochlorid wird' durch Abnltrierung entfernt. Das Filtrat wird auf -1O0C gekühlt und 3,2 g Carbobenzyloxy-Valinp-Nitrophenylester (8,4 mMol) werden unter Rühren tugesetzt. Nach 2stündigem Rühren bei —10JC läßt man die Substanz Raumtemperatur annehmen und bei dieser Temperatur einen Tag lang reagieren. Die Reaktionsmischung wird wieder auf —10° C abgekühlt, worauf weitere 1,2 ml Triäthylamin zugesetzt werden. Nach einigen Stunden ist die Reaktion praktisch beendet. Dimethylformamid wird im Vakuum bei 30 bis 40" C abgedampft und der Rückstand in etwa 500 ml mit Wasser gesättigtem Äthylacetat gelöst. Die Lösung wird wie üblich mit 5 % iger, wäßriger Natriumbicarbonatlösung, Wasser, 1 N-wäßriger Chlorwasserstoffsäure und Wasser extrahiert. Die organische Phase wird über Magnesiumsulfat getrocknet und im Vakuum zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wird in Jieißem Äthylacetat gelöst, und nach Zusatz von trock- ao »em Isopropyläther kristallisiert die Substanz aus, wenn sie in einer Kühlkammer stehengelassen wird. pie 3,65 g Ausbeute haben einen Schmelzpunkt von 162 bis 166^ C, das sind 88% der Theorie. Nach einer weiteren Umkristallisation aus Äthylacetat/Isopropyl- as Ither erhöht sich der Schmelzpunkt auf 165 bis 168°C. Beim Umkristallisieren aus Methanol/Äthylacetat weist die Substanz einen Schmelzpunkt von 115 bis 116° C auf. Die Substanz ist einheitlich bei Dünnschichtchromatographie auf Silikagel in drei verschiedenen Lösungssystemen und hat eine optische Drehung von [λ]? = -24,6C (C = 1. Methanol).
Analyse C22H34N8O7 (Molgewicht 494,56);
berechnet C 53,43, H 6,93, N 16,99%;
erhalten C 53,20, H 6,99, N 17,11 %.
Beispiel 31
Herstellung von Carbobenzyloxy-Phenylalanyl-
Valyl-w-Nitroarginin-Isopropylester
2,0 g Carbobenzyloxy-Valyl-w-Nitroarginin-lsopropylester (4,05 mMol) werden in 10 ml trocknem Eisessig gelöst, dann 5 ml 4 N-Bromwasserstoff in Eisessig zugesetzt und die Mischung 1 Stunde lang bei Raumtemperatur gerührt, wobei die Reaktion vor Feuchtigkeit aus der Luft geschützt wird. Während der Reaktionszeit kristallisiert eine Menge von Tripeptidfster-Hydrobromid aus, und _zwar vollständig nach Zusatz von 2,50 ml trocknem Äther. Die Ätherphase wird dekantiert und der Niederschlag 3- bis 4mal weiterhin mit trocknem Äther behandelt. Der Niederschlag wird im Vakuum über Kaliumhydroxyd und P2O5 getrocknet und ist stark hygroskopisch. Das gewonnene Tripeptidester-Hydrobromid wird in 15 ml Dimethylformamid gelöst und auf 0cC gekühlt und mit 1 ml Triäthylamin (7,3 mMol) versetzt. Das angefallene Triäthylaminhydrobromid wird abfiltriert und dem Filtrat 1,7 g Carbobenzyloxy-Phenyl-Alaninp-Nitrophenylester (4 mMol) zugesetzt. Nachdem ßo einige Stunden bei — 10cC stehengelassen wurde, läßt man die Temperatur in der Reakticnslösung auf 20 C ansteigen. Die Reaktiosnlösung wird dann auf 10 C abgekühlt, worauf ein weiteres Mal 1 ml Triäthylamin zugesetzt wird und man die Reaktionsmischung über Nacht stehenläßt. Die Lösung wird im Vakjum zur Trockne eingedampft und der Rückstand in einer Mischung von Äthylacetat/n-Butanol (2: 1) gelöst.
Die organische Phase wird wie gewöhnlich mit 5 %iger wäßriger Natriumbicarbonatlösung, Wasser, lnormaler wäßriger Chlorwasserstoffsäure und Wasser extrahiert und über Magnesiumsulfat getrocknet. Die getrocknete Lösung wird zur Trockne eingedampft und der Rückstand in heißer Methanol-Äthylacetat-Mischung (1:1) gelöst, worauf die Lösung einen Tag lang in der Kühlkammer verbleibt. Es werden 1,93 g einer auskristallisierten Substanz mit einem Schmelzpunkt von 175 bis 177°C gewonnen. Eine Umkristallisierung erhöht den Schmelzpunkt auf 178 bis 1790C. Die Ausbeute beträgt 1,7 g, was 68% der Theorie entspricht. Die Substanz ist einheitlich in der Dünnschichtchromatographie auf Silikagel und hat eine optische Drehung von [χ}Ζ = 25,7° (C = 1, Methanol).
Analyse C31H1-N7O8 (Molgewicht 641,74);
berechnet ....*.... C 58,01, H 6,75, N 15,28%; erhalten C 58,32, H 6,92, N 15,19%.
Beispiel 32
Herstellung von Carbobenzyloxy-Valylw-Nitroarginyl-w-Nitroarginin-Methylester
5,7 g Carbobenzyloxy-cu-Nitroarginyl-io-Nitroarginin-Methylester (10 mMol) und 30 ml trockner Eisessig werden in einen vor Luftfeuchtigkeit geschützten Kolben eingebracht, worauf 10 ml 4 N-Bromwasserstoff in trocknem Eisessig schnell zugesetzt werden. Nach Istündigem Rühren bei Raumtemperatur ist die Carbobenzyloxylierung vollständig, und es hat sich eine plastische Substanz gebildet. Die Reaktionsmischung wird unter kräftigem Rühren in 700 ml trocknem Äther eingegossen, wodurch sich eine plastische harte Masse bildet, die auf der Oberfläche teilweise kristallin ist. Die Ätherphase wird abdekantiert und der Rückstand mit trocknem Äther digeriert, der dann wieder abdekantiert wird. Das Verfahren wird solange wiederholt, bis das Produkt kristallin geworden ist, worauf das Produkt über P2O5 und Kaliurahydroxyd im Vakuum getrocknet wird. Die Ausbeute an Dipeptidester-Hydrobromid beträgt 6,5 g, und die Bestimmung des Bromgehaltes zeigt, daß die Substanz 2,3 Äquivalente Bromwasserstoff enthält. Die Substanz wird in 40 ml Dimethylformamid gelöst, auf O0C abgekühlt und mit 3,5 ml Triäthylamin (25 mMol) versetzt. Das resultierende Triäthylaminhydrobromid wird abnitriert, und 3,75 g Carbobcnzyloxy-Valinp-Nitrophenylester werden dem Filtrat zugesetzt, worauf man die Reaktionsmischung langsam übei Nacht Raumtemperatur annehmen läßt. Weitere 1,4 m Triäthylamin (10 mMol) werden der Mischung nach Abkühlung auf —100C zugesetzt, worauf man siel· die Reaktion über Nacht fortsetzen läßt. Die Lösunj wird zur Trockne eingedampft und der Rückstand mi Äther, einer kleinen Menge Äthylacetat, einer 5%igen wäßrigen Natriumbicarbonatlösung, einer 10%igei wäßrigen Zitronensäurelösung und Wasser behandel und in heißem Methanol gelöst. Auf anschließendei Zusatz von Äthylacetat werden 5,1 g eines gelbei kristallinen Produktes gewonnen. Zwei Umkristalli sa'.ionen aus Methanul/Äthylacetat (1:1) ergeben end lieh ein Produkt mit einem Schmelzpunkt von 119 bi 122 C und einer optischen Drehung von [α]" = -12,3° (C --= 1, Dimethylformamid).
Die Dünnschichtchromatographie auf Silikagel de Produktes ergab in drei verschiedenen Lösungs systemen nur eine gefärbte Zone, was anzeigt, dai
die Substanz einheitlich ist. Ausbeute 4,35 g (65,2 % der Theorie).
Analyse CmH41N11O10 (Molgewicht 643,68);
berechnet C 44,78 H 6,42, N 23,94%:
erhalten C 44,52, H 6,38, N 24,11%.
Beispiel 33
Herstellung von Carbobenzyloxy-Phecylalanyl-Valyl-w-Nitroarginyl-tu-Nitroarginin-Methylester
1,30 g Carbobenzyloxy-Valyl-oj-Nitroarginyl-i'j-Nitroarginin-Methylester werden wie in den vorhergehenden Beispielen beschrieben deearbobenzyloxyliert. Beim anschließenden Aufarbeiten werden 1,55 g eines stark hygroskopischen Tripeptidester-Hydrobromids gewonnen, das auf Grund einer Bestimmung des Bromgehalts 2,4 Äquivalente an Bromwasserstoff enthält. Das Tripeptidester-Hydrobromid wird in 15 ml Dimethylformamid gelöst, auf —10"C gekühlt und 0,67 ml Triäthylamin (4,8 mMol) zugesetzt. Das entstandene Triäthylaminhydrobromid wird durch Filtern entfernt, und 0,84 g Carbobenzyloxy-Phenylalaninp-Nitrophenylester (2 mMol) werden dem Filtrat zugesetzt, worauf man die Reaktionslösung über Nacht Raumtemperatur annehmen läßt. 0,28 ml Triäthylamin werden der Lösung zugesetzt, die mehrere Stunden lang weitergerührt wird. Die Reaktionsmischung wird zur Trockne eingedampft und der Rückstand mit Äther behandelt, der eine kleine Menge Äthylacetat enthält, und darauf mit wäßriger, 5%iger Natriumbicarbonatlösung, Wasser, einer 10%igen wäßrigen Zitronensäurelösung und Wasser.
Der Rückstand wird getrocknet und dann in MethanoI/Dimethylformamid (4: 1) gelöst, mit Aktivkohle behandelt und die klarfiltrierte Lösung über Nacht in die Kühlkar jner eingesetzt, wodurch 1,48 g eines Produktes gewonnen werden, das einen Schmelzpunkt von 234 bis 240°C aufweist. Durch weitere Umkristaliisation der Substanz erhöht sich der Schmelzpunkt auf 239 bis 241°C. Die Ausbeute von chromätographisch einheitlicher Substanz beträgt 1,15 g mit einer optischen Drehung von [α]? = —9,6° (C = 0,5 Dimethylformamid), was 70,6 % der Theorie entspricht.
Analyse CjJHs0N11On (Molgewicht 814,88);
beredinet C 51,59, H 6,19. N 20,62%;
erhalten C 51,81, H 6,09, N 20,95%.
Beispiel 34
Herstellung von Carbobenzyloxy-Phenylalanyl-Valyl-w-Nitroarginyl-w-Nitroarginin-Methylester
408 mg Carbobenzyloxy-PhenylalanyJ-Valyl-w-Nitroarginyl-cü-Nitroarginin-Methylester (0,5 mMol) werden decarbobenzyloxyliert, wie es in den vorherigen Beispielen beschrieben ist. 538 mg des anfallenden Tetrapeptidester-Hydrobromids, das 2,4 chemische Äquivalente des Bromwasserstoffs enthält, werden in 10 ml Dimethylformamid gelöst, auf —10°C gekühlt und mit 0,17 ml Triäthylamin versetzt, worauf das anfallende Triäthylaminhydrobromid durch Filtrierung entfernt wird. 0,21 g Carbobenzyloxy-Phenylalaninp-Nitrophenylester (0,5 mMol) werden dem Filtrat zugesetzt. Die Reaktionsfolge ist die gleiche, wie in den vorhergehenden Beispielen beschrieben. Die Lösung wird im Vakuum zur Trockne eingedampft und der Rückstand mit Äther, einer 5%igen wäßrigen Natriumbicarbonatlösung, Wasser, einer 10%igen wäßrigen Zitronensäurelösung und Wasser digeriert. Das so behandelte Produkt wird in heißem Methanol gelöst, und die Lösung ergibt, nachdem sie einen Tag in der Kühlkammer stehengelassen wurde, 4,18 mg eines Produktes mit einem Schmelzpunkt von 230 bis 238'C Anschließend wird die Substanz zusätzlich zweimal aus Methanol umkristallisiert, was eine chromatographischeinheitlicheSubstanzmit einem Schmelzpunkt von 236 bis 2400C und einer optischen Drehung
ίο von [*]% = -20,0° (C = 3,8, Dimethylformamid) ergibt. Die Ausbeute beträgi 338 mg, was 703% der Theorie entspricht.
Analyse C44H511N13O12 (Molgewicht 962,06);
berechnet C 54,93, H 6,18, N 18,93%:
>5 erhalten C 54,62, H 6,25, N 19,10%.
Die endständigen «-Aminogruppen sowie die übrigen durchCarbobenzyloxygruppen geschützten Aminogruppen der Peptide werden von diesen Schutzgruppen
ίο durch Weghydrierung der Carbobenzyloxygruppe in Form von Toluol und Kohlensäure freigemacht. Die Nitrogruppe im Arginin wird gleichzeitig als Ammoniak wegreduziert, und zwar mit Hilfe von Wasserstoff als Reduktionsmittel und Palladium auf Kohlenstoff
as als Katalysator. Nachdem sämtliche Reduktionen auf gleiche Weise ausgeführt werden, mit Ausnahme \on kleineren Variationen, die in einer Tabelle angeführt sind, folgt hier nur eine allgemeine Beschreibung der Versuche (experimentelle Einzelheiten siehe Tabelle 2) Der geschützte Peptidester wird in einem Alkohol — Methanol oder Äthanol — gelöst und die erforderliche Anzahl an Äquivalenten der salzbildenden Säure in Form einer Wasser- oder Alkohollösung zugesetzt. Der mit Wasser angefeuchtete Katalysator (10% PaI-ladium auf Kohlenstoff) wird in einer Menge zugesetzt, die 100 mg pro Millimol Peptid entspricht. Die Katalysatormenge wird etwas erhöht, sobald die Länge des Peptids zunimmt. Sobald der Katalysator von den Wandungen des Reaktionsgefäßes abgespült ist. wird alle Luft mit Stickstoff aus dem Reaktionsapparat verdrängt. Der Stickstoff wird seinerseits mit Wasserstoff ausgetrieben. Das Reduktionssystem wird geschlossen, und über ein Meßgefäß als Wasserstoffreservoir wird der Wasserstoff für die Reduktion eingeleitet. Die Reaktion beginnt unter starkem Umrühren im Reduktionsgeiäß, und das gebildete Kohlendioxyd wird unter Rühren in einem an das Reaktionsgefäß angeschlossenen Kolben absorbiert, der 50%ige Kalilau·*- enthält. Mit Hilfe einer an das Wasserstoff-
so reservoir angeschlossenen Niveauflasche, die Wasser als Sperrflüssigkeit enthält, wird der Wasserstoffverbrauch für die vollständige Reaktion abgelesen (korrigiert auf Normaldruck und Normaltemperatur sowie reduziert mit dem Partialdruck des Wassers bei der betreffenden Temperatur). Die Reaktionszeit variiert in Abhängigkeit von der Länge der Peptide und Anwesenheit von Nitrogruppen im Arginin zwischen 2 und 12 Stunden. Sobald die Reaktion beendet ist, wird Stickstoff durch das Reaktionsgefäß geleitet, um den Wasserstoff zu verdrängen. Der Katalysator wird abfiltriert, das Filtrat zur Trockne eingedampft, und der Rückstand einige Male mit irocknem Äther digeriert, worauf das Produkt fest und körnig wird. Sämtliche Peptidester sind als Hydrochloride sehr hygroskopisch und müssen daher in einer Trockenkammer verarbeitet und isoliert werden sowie kühl und unter wasserfreien Bedingungen aufbewahrt werden.
23
Tabelle 2
Peptiddetivat
zur Reduktion
des Beispiels
Menge l'eptidderivat Gewicht in M öl
HCL ■
H — Art-(NO2) — OMc
1
11
12
13
14
15
16
17
18
20
5.39 g
4,66 g 253 mg 515,6 mg
5.0 g 826 mg 773 mg 450 mg 352 mg 1 374 mg 675 mg
20
10
0.227 1
8,15 1,23 1.06 0,57 0,46 1.89 1.13
Meniie
10",.'
PO1C
75 mg 100mg
150 mg 125 mg 100mg
50 mg 200 mg 100 mg
24
WassersloffeiMiieniic in ml Berechn. Veihi.
1793
1120
25.5
112
913
138
119
64
52
212
126
1 5S0
1025
22.5 112 8S0 135 112
200 141
Rcdiiktionszeit in Stunden
Pcptiddcrivat Ausbeute an reduziertem Chloridgehalt des Aminosaurcanalyse
zur Reduktion Peptidester - NH1CI Produktes
des Beispiels C;ewii:hl Prozent Bcrcchn. F.rlialten
HCL-
H — Are
(NO2)- OMe
5,3 g 87,6 31.15 33.90 Va! : Arg : NH,
0.99 : 1.0~l : 0.92
Arg : NH3
0,96 : 0,72 :
1 3.25 g 78.6 25.02 24,12 Phe : Leu : AIa : GIu : GIy : Va! : Are
0.95 : 1.03 : 1.09 : 1.04 : 3.00 : 1.03 : 0.9(
NH1
0,73
11 195 mg 80,9 10.04 9.76 Phe : Arg : NH,
1.00 : 1,00 : 0,85
Arg : NH1
0,97 : 0,76
12 375 mg 81.2 23.03 21.92 Phe : VaI : Arg : NH,
1.01 : 1.02 : 0.97 : 0.83
NH1
1,94
13 4,45 g 97.4 18.96 17.90 Phe : GIv : VaI : Arg : NH3
1.02 : 1.00 : 1.02 : 0.96 : 0.97
14 695 mg 91.3 17.21 17.05 Phe : GIy : VaI : Arg : NH,
1,02 : 2.03 : 0.98 : 0.97 : 0.84
15 650 mg 90.7 15.76 14.98 Phe : Uly : VaI
1,00 : 2,98 : 0.98
16 390 mg 92,9 14,53 14.13 Phe : VaI : Arg
2,01 : 1,02 : 0.97
17 283 mg 86,4 15,02 14,27 Phe : Leu : VaI
1,01 : 0,99 : 1.02
18 1050 mg 82,4 15,78 14,54 Phe : VaI : Arg
1,00 : 1,02 : 0,97
20 515 mg 83.7 19,49 18,64
Die Antithromboplastinwirkung für einige der In Tabelle 3 geben die Werte in Kolonne 3
interessantesten Verbindungen ist in Tabelle 3 angc- 35 50 "„ige Hemmung der Thromboplnstinakmitäi
geben, und zwar berechnet als eine Wirkung, die einer Millimol Peptid an. und /war ausgedrückt in
bestimmten Menge von Trypsinhcmmcr von der sprechender Menge Trypsinhcmmcr (mg). O>>
Lunge in standardisierter Form entspricht. den Tabcllcnformeln bedeutet eine Methylesterci
/H
Tabelle 3
Peptide
Anzahl Relative Amino- Weinsäure mung
Phe --VaI -Arg -OMe 3 0.18
Phe GIy - Val — Arg OMe 4 0,10
Phe —Phe —Val —Arg -OMe 4 0.19
Phe — Leu — Val — Arg — OMe 4 0,11
Phe —(GIy),-Val —Arg—OMe 5 0,076
Phe—(Clv);,—Val —Arg —OMe 6 0,15 Phe—Leu—Ala —GIu-(GIy)3
Val —Arg—OMe 9 0,39
Die gefäßaktive bradychininähnliche Wirkung von zwei der wirksamsten Peptide nach der Erfindung wurde als prozentuale Steigerung der Durchblutung in der a. femoralia bei intraarterieller Injektion bei Hunden mit einer Lösung in einer Konzentration von 1 mg Peptid/ml und einer Injektionsgeschwindigkeit zwischen 1 bis 3 ml/min gemessen
Tabelle 4
Peptid
entsprechenden Aktivität von Heparin, eines handelsüblichen Amikoapulationsmittels. verglichen.
Verschiedene Mengen des Heparins bzw. des Peptides wurden mit Thrombin 30 Sekunden lang inkubierl. Danach wurde die zurückgebliebene Thrombin-Aktivität auf Fibrinogen als Substrat getestet. Die Zeit bis zur Polymerisation des Fibrins — die letzten Stufen der blutgerinnung bestehen aus der Umwandlung von Fibrinogen zu Fibrin und einer nachfolgenden Polymerisation des Fibrins — wurde gemessen und mit einer Blindprobe verglichen.
Puffer:
Destilliertes
Wasser:
Heparin:
Reagenzien
Tris-Puffer, 0,15 M, pH 7,35
Menge Peptid per ml Blut
Durchflußsteigerung in %
Phe - VaI — Arg — OMe 0.017 130
0,031 270
0,033 260
0,05 480
0,1 520
Phe —Leu —Ala —GIu
(GIy)3- Val — Arg—OMe 0,033 140
0.05 360
0.1 310
35
Die An'ikoagulationsaktivität des Polypeptides H — Phe — Vaf— Arg — OMe · HCI wurde mit der Vitrum-Heparin 5000 1UmI, verdünnt mit Wasser
Peptid: H — Phe — VaI — Arg — OMe ■ HCl Thrombin: Rinder-Thrombin 340 IU;mg, gelöst
auf 100 IU/ml physiologischer Kochsalzlösung, weiterverdünnt in Tris-Puffer 1/15
Fibrinogen: 0,4^, in Tris-Puffer, pH 7.2
Versuchsdurchführung
0,5 ml Thrombinlösung (Verdünnung 1/15; 37"C] wurden 30 Sekunden lang mit 0,5 ml HeparinlösunE (verschiedene Verdünnungsgrade: 370C) oder mit 0,5 ml Peptidlösung (verschiedene Verdünnungsgrade: 37:C) oder mit 0,5 ml destilliertem Wasser (370C; inkubiert.
0,2 ml jeder Inkubationszubereitung wurden zi 0.2 ml auf 37°C erwärmten Fibrinogens gegeben. Dit Zeit bis zur Polymerisation des Fibrins wurde bestimmt. Der Anstieg der Koagulationszeit (.1/) wurd< gegen die Peptid-Konzentrationen (mg/m!) bzw. di( Heparin-Konzentration (IU/ml) aufgetragen. Die Er gebnisse sind in der folgenden Tabelle 5 wiedergegeben
Tabelle 5 Phe — VaI — Arg — OMe · HCl 1,0
46,5
2,0
69
3,0
72
10,0
12,5
0,028
5,5
0.125
16
0,25
19,5
0.5
34
mg/ml
Anstieg der
Koagulations
zeit (see)
Heparin 0,5
17,5
1,0
17,5
5,0
17,5
0,02
5,0
0,1
10,0
0,2
15,0
0,3
16,5
IU/ml
Anstieg der
Koagulations
zeit (see)
Wie aus der Tabelle 5 ersichtlich, zeigt Heparin in kleinen Konzentrationen eine gute Wirkung in bezug euf die Koagulationszeit. Bei höheren Konzentrationen wird die Koagulationszeit jedoch nicht mit Steigenden Konzentrationen verlängert, sondern man erhält einen konstanten Wert, welcher bei noch höhe ren Konzentrationen sogar wieder abfällt. Dies wir durch die Tatsache erklärt, daß für Heparin die An Wesenheit seines Coftktors erforderlich ist, wenn ein Antikoagulationswirkung erzielt werden soll. Diese
λίν
8 04 022
Cofaktor ist somit für den bei einer Heparin-Behandlung erzielbaren maximalen Kffekt entscheidend.
Patienten, die infolge einer längeren Heparin-Therapie oder aus anderen Gründen einen zu niedrigen Spiegel des Heparin-Cofaktors aufweisen, sprechen daher auf die Heparin-Behandlung schlecht an.
Andererseits wird bei dem getesteten Peptid eine günstige therapeutische Reaktion bei vorgegebener Dosis über den gesamten gemessenen Bereich erzielt. Die Behandlung mit dem getesteten Peptid ist daher vorzuziehen, insbesondere beim Vorliegen eines Cofaktor-Mangels.

Claims (1)

1 2 lare Schwefelbrücken in unlösbare Koagulate verPatentansprüche: wandelt werden. Die einleitende Bildung von Thromboplastin wird
1. Phenylalanin und Arginin in termialen Posi- in den Blutgefäßen an Stellen aktiviert, an denen eine tionen aufweisende Polypeptide der Formeln 5 Verletzung vorliegt.
Dieses Thromboplastin, welches »intrinsic« Throm-
Phe — VaI — Arg—OMe boplastin oder Plasmathromboplastin genannt wird,
Phe — GIy — VaI — Arg — OMe kann jedoch durch ein aktives Produkt ersetzt werden,
pj,e Qiy QJy yai Arg OMe welches »extrinsic« Thromboplastin genannt wird und
phe_GIy_GIy_GIy_VaI-Arg-OMe 10 das u K nterwirkunf dneS FaktOrS in den Gefäß-
. v , geweben gebildet wird.
""e ™"e ^aI ^rg OMe Qer gan2e Koagulationsvorgang ist eine Serie von
Phe — Leu — VaI — Arg — OMe enzymatischen Reaktionen, bei denen verschiedene
Phe — VaI — Arg — NH2 oder Faktoren einander sukzessiv aktivieren.
Phe — Leu — AIa — Glu"(y-OMe) — GIy — 1S Es sind mehrere Substanzgruppen mit einer ver-
zögernden Wirkung auf die Blutkoagulation bekannt.
— GIy — GIy — VaI — Arg — OMe. D^6 Substanzen können ihre Wirkung auf verschiedene Vorgänge in dem komplizierten Koagulations-
2. Verfahren zur Herstellung der Polypeptide prozeß ausüben, und zwar von einer Beeinflussung der nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß 20 Blutgefäße bis zu starker Fibrinolyse. Die Beeinflusman sie in an sich bekannter Weise aus den sung des Koagulationsmechanismus kann somit eine Am.nosäuren VaI, Arg, Phe, GIy, Leu, AIa und Gefäßwirkung, eine Antithrombinwirkung, eine fibri-GIu aufbaut. nolytische Wirkung oder eine Antithromboplastin-
wirkung sein. Bei der Antikoagulationstherapie, z. B.
25 im Zusammenhang mit chirurgischen Eingriffen, gilt
es, in einem so früh wie möglichen Stadium Mittel einzusetzen, die den Koagulationsprozeß verhindern,
Die Ernndung betrifft Phenylalanin und Arginin in wenn pathologische Veränderungen zur Vermutung termialen Positionen aufweisende Polypeptide der eines hohen Gefahrenmomentes für Thrombosebildung Formeln 30 ^njaß gegeben haben. Ein solches Gefahrenmoment
p, _yi δ OM liegt oft auch bei jüngeren Patienten nach einem chirur-
n,C" " .*S. . e _.. glichen Eingriff vor.
Phe — GIy — VaI — Arg — OMe Substanzen, die das Koagulationssystem beein-
Phe — GIy — GIy — VaI — Arg -- OMe flüssen, sind z. B. Heparin, Cumarinderivate, Strepto-
Phe — GIy — GIy — GIy — VaI — Arg — OMe 35 chinase, Proteinaseinhibitoren usw., und diese Sub-
Phe phe VaI Arg OMe stanzen wurden bisher bei der Antikoagulations-
p, T via n\yf therapie benutzt. Bei der Anwendung dieser Substan-
1 ne ueu vai arg uMe zen lfeten abej. gewjsse Schwierigkeiten auf, insbeson-
Phe VaI Arg NH2 oder ^£Γε jst es ejn mcht unwesentliches Problem, die
Phe — Leu — AIa — GIu (y-OMe) — GIy 40 individuell geeignete Dosis festzustellen. Verbesserte
GIy — GIv —VaI — Are OMe Medikamente wurden die Therapiesituation verbessern.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun neue Sub-
sowie Verfahren zu ihrer Herstellung. stanzen, die in erster Linie eine antithromboplastische
Die Polypeptide der Erfindung weisen interessante Wirkung zeigen und damit die Thrombinbildung sowie pharmakologische Eigenschaften, insbesondere blut- 45 die Antithrombinwirkung beeinflussen, so daß sie die koagulationshemmendc Wirkungen, auf. Überführung des Fibrinogens in Fibrin hemmen.
D e Koagulation des Blutes ist bekanntlich ein Außerdem haben gewisse erfindungsgemäß hergestellte komplizierter Vorgang. Schematisch kann gemäß all- Polypeptide andere interessante Wirkungen gezeigt, gemein anerkannten Hypothesen der normale Koagu- z. B. beeinflussen einige von ihnen stark die Blutlationsvorgang in drei Phasen unterteilt werden, näm- 50 gefäße, was bei der Behandlung von verschiedenen lieh eine erste Phase, bei der durch Zusammenwirkung Kreislaufstörungen von großem Interesse ist.
zwischen gewissen Faktoren im Blut Thromboplastin Die Polypeptide gemäß der Erfindung weisen eine
gebildet wird, eine zweite Phase, während der das Kette von Aminosäuren auf, die mit dem Peptid A Prothrombin des Blutes unter enzymatischer Mit- des Menschen in naher Übereinstimmung steht. Die wirkung eines Faktors, der vom Thromboplastin 55 betreffenden natürlichen Fibnnopeplide bestehen aus aktiviert worden ist, in Thrombin umgewandelt wird, 14 bis 16 Aminosäuren, doch hat es sich erfindungsgesowie eine dritte Phase, bei der das Thrombin, welches maß gezeigt, daß gute Wirkungen bereits bei Anwen- ein protheolytisclies F.nzym ist, das Fibrinogen in dung von Polypeptiden erzielt werden können, die au: Fibrin umwandelt, welches ein festes Koa»ulat bildet. 3 bis 9 Aminosäuren aufgebaut sind, obwohl Polypepti Diese umwandlung von Fibrinogen in Fibrin dürfte 60 de mit längeren Ketten im Rahmender Erfindung liegen to vor sieh gehen, daß das Fibrinogen durch Beein- Eine maximale anlithromboplastische Wirkung wire fliissung des Thrombins ein Paar Polypeptide mit bei gleicher Helix in den Polypeptidkettcn erhalten kurzen Ketten abspaltet, welche Peptid Λ und Pep- d. Iv. wenn die Anzahl Aminosäuren ein Vielfaches vor tid B genannt werden. 3 ist. Speziell zwei Aminosäuren, nämlich Phenyl
Durch Aggregation über die aktiven Abspalumgs- 65 alanin und Arginin, haben sich für die Erhallung eine enden weiden die i ibi inmoleküic in lange faser- guten anüihromboplastischen Wirkung als wesentlicl ähnliche Komplexe in Form \on weichen Aggregaten erwiesen, wenn siel", diese Aminosäuren in Endposi welche darauf durch zwischenmoleku- tionci" befinden.
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