DE1801180A1 - Duengerstreuer - Google Patents
DuengerstreuerInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C15/00—Fertiliser distributors
- A01C15/005—Undercarriages, tanks, hoppers, stirrers specially adapted for seeders or fertiliser distributors
- A01C15/006—Hoppers
- A01C15/007—Hoppers with agitators in the hopper
Landscapes
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Description
- D u n ) e r s t r e u e r Die Erfindung bezieht sich auf einen Düngerstreuer mit einem trichterförmigen Vorratsbehälter für Düngemittel einem unterhalb der bodenseitigen Behälteröffnung angeordnoten rotationssymmetrischen Auswerfergehäuse mit zumindest einer in der Gehäusesitenwand angeordneten Auswurföffnung, und mit einem unterhalb des Auswerfergehäuses angetriehen umlaufenden Streuteller, dessen Antriebswelle sich durch das Auswerfergehäuse in den Bodenbereich des Vorratsbehälters fortsetzt und ein Rührwerk betestigt, die Behälter- und die Gehäussewandung überstreichende Kratzelemente in Form von Flachstegen sowie einen Auswerfer tr'igt. Bei einem bekannten Düngerstreuer dieser Art bestehen die Kratzelemente aus verhältnismäßig dickwandigen Flacheisenstegen, deren Ebenen tangential zum Umlaufkreis der Kratzelemente verlaufen. Bei dieser bekannten Ausführung tritt Jedoch der Nachteil auf, daß sich vor allem feuchte und von Haus aus zum Backen neigende Düngersorten zwischen der Wand des Trichters und des Auswerfergehäuses sowie den Kratzelementen selbst festsetzen, Dies fflhrt zu einer unerwünscht hohen Reibung und einer damit verbundenen Erhitzung des Streugutes, was wiederum das Festsetzen des Streugutes in vorgenannter Weise begünstigt.
- Die erhöhte Reibung bedingt ferner einen entsprechend gesteigerten Verschleiß an den Kratzelementen und erfordert eine höhere Antriebsleistung. Die festgebackene Düngemittel- bzw. Streugutschicht kann während des Betriebes so hart werden, daß eine Reinigung der Maschine mit üblichen dritteln, z.B. mittels Wasserstrahl, nicht mehr möglich ist.
- Die Erfindung schafft hier Abhilfe und ist ausgehend von einem Düngerstreuer der eingangs genannten Art dadurch gekennzeichnetß daß die Kratzelemente zu der von ihnen überstrichenen Wandfläche eine einen entgegen ihrer Drehrichtung öffnenden spitzen \Tinlel bildende SchrSgstellung aufweisen. Vorteilhaft beträgt der Schrägstellungswinkel der Kratzelemente bezogen auf eine durch deren Umlau£-achse und deren Vorderkante gelete Ebene etwa 75°. Zur Herabsetzung des Arbeitswiderstandes der Kratzelemente bei ihrem Umlaufen und gleichzeitig zur Herabsetzung des Verschleißes können als Kratzelemente vorteilhaft dünnwandige Federbandstahlstücke vorgesehen sein, welche zudem eine gehärtete Oberfläche aufweisen können. Zur Begünstigung des Auswerfens von Streugut durch die seitliche Auswurföffnung des Auswerfergehäuses können weiterhin die Kratzelemente in Drehrichtung dem Auswerfer voreilend angeordnet sein mit der Folge, daß das von den Wandflächen atgekratzte Gut unmittelbar anschließend in den Arbeitsbereich des Auswerfers gelangt und ausgetragen wird.
- Zu Nachstellzwecken sind die Kratzelemente zweckmäßig an Trägern mittels Langlochbefestigungen radial einstellbar angebracht, so daß sich der Abstand ihrer Vorderkante zu den Wandgegenflächen entsprechend den Jeweilligen Bedürfnissen einstellen läßt. Zu Anpaßzwecken insbesondere an den Feuclltegrad von Streugut, die Backeigenschaften von bestimmten Streugutsorten etc. können die Kratzelemente auch eine die Verstellung deren Schrätstellung ermöglichende Befestigung an ihre Träger auf-Meisen.
- Schließlich können die Vorderkanten der Kratzelemente auch mit einer Axialebene durch ihre Umlaufachse einen apitzen Winkel einschließen, wodurch sich infolge der in Umlaufrichtung verschränkten Augriffslinie der Lauf der Kratzelemente auch bei schwankenden riderständen im Streugut vergleichmäßigt und das von den Wandflächen abgekratzte Streugut eine zur Auswurföffnung hin gerichtete Bewegungskomponente erhält.
- In der Zeichnung ist ein Ausffihrunsbeispiel des Gegenstands der Erfindung schematisch veranschaulicht, es zeigen : Fig. l einen Düngerstreuer nc der Erfindung in einer dessen unteren Bereich erfassenden Axialschnitt, Fig. 2 eine Teldarstellung in einem Badialschnitt zur Veranschaulichung der Stellung der Kratzelemente zu ihrer Wandgegenfläche.
- Der Düngerstreuer besteht ir cinzelnen aus einer1 tricilterförmigen Vorratsbehälter 1 zur Aufnahme von streufähigem Düngemittel, einem unterhalb der bodenseitigen Behälteröffnung 2 angeordneten rotationssymmetrischen Auswerfergehäuse 3 mit einer in der Gehäuseseitenwand angeordneten Auswurföffnung 4 und einem unterhalb des uswerfergehäuses 3 angetrieben umlaufdenden Streuteller 5.
- Dessen Antriebsweielle 6 bildet die Antriebswelle eines Winkelgetriebes 7, dessen Lingangswelle 8 mit einenghe eigneten Antrieb kuppelbar ist. Üblicherweise findet als Antrieb er Antriebsmotor eines Schleppers oder dgl.
- Verwendung, der über eine Zapfwelle übertragen wird.
- Die Welle 6 liegt koaxial zum Auswerfergehäuse 3 sowie zum trichterförmigen Vorratsbehälter 1 und erstreckt sich bis in den unteren Bereich des Behälters 1. "ie betätigt ein Rührwerk, dessen Rührkörperwelle mit 9 beziechnet ist, trägt in der Nähe des Bodens 10 des Auswerfergehäuses einen an einem Trägerarg 11 befestigten Auswerfer 12 sowie an einem radialen @rägerarm 13 Kratzelemente 14,15. Die Kratzelemente 14,15 von denen das obere 14 mit der unteren Trichterwandung und das untere 15 mit der Auswerfergehäusewandung zusammenarbeitet, sind als Flachstege ausgebildet, die aus verhältnismäßig dünnwandigen, oberflächengehärteten Federbandstahlstücken bestehen. Zu den von ihnen überstrichenen Wandflächen weisen die Kratzelemente 14,1a eine einen entgegen ihrer Drehrichtung 16 öffnenden, spitzen Winkel bildende Stellung auf, die insbesondere aus Figur 2 naher ersichtlich ist. Der Schrägstellungswinkel der Kratzelemente 14;5 betrsig;t bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel bezongen auf eine durch deren Umlaufachse 17 und deren Vorderkante 18 gelegte, gedachte Ebene 19 etwa 75°. Dieser Winkel kann jedoch nach oben und unten je nach Durchmesser der Wandflächen, Breite der Flachstege etc. abweichen und beispielsweise auch 800 betragen oder sich lediglich auf 600 belaufen. Je kleiner Jedoch dieser tSinIuel der vorgenannten Definition gewählt wird, desto großer wird der Widerstand der Kratzeleneiite bei ihrem Umlauf.
- Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Kratzelemente 14,1v gesonderte Teile, die Jeweils mit einem Befestigungsschenkel 14' bzw. 15' über Langlochverbindungen am Träger 13 befestigt und auf diese Tjeise in radialer Richtung einstellbar sind. Bei dieser Ausführung sind die Langlöcher zweckmäßig in den Schenkel 14', 15' angeordnet, während im Träger 13 Rundbohrungen zur Aufnahme der Befestigungsschrauben od. dgl. vorgesehen sind.
- Es besteht jedoch auch die Vöglichkeit, bei Vorsehen von Langlöchern in den Schenkeln 14', 15 bogenförmige Langlöcher im Trager 13 vorzusehen, die es ermöglichen. zugleich oder unabhängig von einer Veränderung der Radiallage der Kratzelemente deren Schrägstellung zu verändern.
- In Abwandlung von dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann die Vorderkante 18 des sich vo trager 13 nach oben erstreckenden Kratzelementes mit einer Axialebene durch seine Umlaufachse 17 auch einen spitzen, zuml rtreuteller 5 hin öffnenden Winkel einschließen, so daß der oberste Punkt der Vorderkante 18 dieses Kratzelementes In Umdrehungsrichtung unteren Punkten seiner Vorderkante voreilt. Ferner kann die Vorderkante 18 des sich vom Trager 15 nach unten erstreckenden Kratzelementes mit einer Axialebene durch seine Umlaufachse 17 einen sitzen, sich zum Trichter hin öffnenden Winkel einschlieeien.
Claims (1)
- P a t e n t a n s p r ü c h e :1. Düngerstreuer, mit einem trichterförmigen Vorratsbehälter für Düngemittel, einem unternalb der bodenseitigen Behälteröffnung angeordneten rotationssymmetrischen Auswerfergehäuse mit mindestens einer in der Gehäuseseitenwand angeordneten Auswurföffnung, und einem unterhalb des Auswerfergehäuses angetrieben umlaufenden Streuteller, dessen Antriebswelle sich durch das Auswerfergehäuse in den Bodenbereich des Vorratsbehälters fortsetzt und ein Rührwerk betätigt, die Behälter- und die Gehäusewandung überstreichende Kratzelemente in Form von Flachstegen sowie einen Auswerfer trägt, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß die tratzelemente (14,15) zu der von ihnen überstrichenen Wandfläche eine einen entgegen ihrer Drehrichtung (16) öffnenden spitzen Winkel bildende Schrätstellung aufweisen.2. Düngerstreuer nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t, daß der Schrfgstellungswinkel der Kratzelemente (14, 15) bezogen auf eine gedachte, durch deren Umlaufachse (17) und deren Vorderkante (18) gelegte Bbene etwa 75° beträgt.3. Dängerstreuer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Kratzelemente (14, 15) dünnwandige Federbandstahlstücke vorgescehen sind.4. Düngerstreuer nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Kratzelemente (14, 15) eine gehärtete Oberfläche aufweisen.5. Düngerstreuer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet5 daß die Kratzelemente (14, 15) in Drehrichtunv (16) em Auswerfer (11,12) voreilend angeordnet sind.6. Düngerstreuer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch Dekennzeichnet, daß die Kratzelemente (14,15) an Trcrern (13) mittels Langlochbefestigungen radial einstellbar angebracht sind.7. Düngerstreuer nach eie oder rrehreren der Ansprüche 1 bis C, dadurch gekennzeichnet, daß die Kratzelemente eine die Verstellung deren Schrägstellung ermöglichende Befestigung an ihrem Träger (13) aufweisen.9. Düngerstreuer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderkanten (18) der Kratzelemente (14, 15) mit einer Axialetene (19) durch ihre Umlaufachse einen spitzen Winkel einschließen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681801180 DE1801180A1 (de) | 1968-10-04 | 1968-10-04 | Duengerstreuer |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19681801180 DE1801180A1 (de) | 1968-10-04 | 1968-10-04 | Duengerstreuer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1801180A1 true DE1801180A1 (de) | 1970-04-16 |
Family
ID=5709638
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681801180 Pending DE1801180A1 (de) | 1968-10-04 | 1968-10-04 | Duengerstreuer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1801180A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3104303A1 (de) * | 1981-02-07 | 1982-08-19 | Buderus Ag, 6330 Wetzlar | Verschliessbarer reinigungsstutzen fuer entwaesserungsleitungen |
| EP0853871A1 (de) | 1997-01-17 | 1998-07-22 | Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG | Schleuderstreuer |
| US20180291609A1 (en) * | 2015-10-07 | 2018-10-11 | Wavin B.V. | Inspection chamber for a pipe structure for drainage or sewerage |
-
1968
- 1968-10-04 DE DE19681801180 patent/DE1801180A1/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3104303A1 (de) * | 1981-02-07 | 1982-08-19 | Buderus Ag, 6330 Wetzlar | Verschliessbarer reinigungsstutzen fuer entwaesserungsleitungen |
| EP0853871A1 (de) | 1997-01-17 | 1998-07-22 | Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG | Schleuderstreuer |
| US20180291609A1 (en) * | 2015-10-07 | 2018-10-11 | Wavin B.V. | Inspection chamber for a pipe structure for drainage or sewerage |
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