DE1800879C3 - Primärstrahlenblende für Röntgenuntersuchungsgeräte - Google Patents
Primärstrahlenblende für RöntgenuntersuchungsgeräteInfo
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Description
zwar bekannt, in der Strahlentherapie Filterplatten zu verwenden, um die Intensität der Bestrahlung in
ringförmig um den Konzentrationspunkt herum liegenden Gebieten mehr oder weniger stark, abzustufen.
Diese Art der Verwendung von Filterplatten in der Strahlentherapie ist jedoch ohne jeden Bezug auf
die vorgenannte Aufgabenstellung.
In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung kann (können) die das Strahlenfeld begrenzende(n)
Stirnfläche^) der Blendenplatte(n) mit vermindertem Absoptionswert nach Art eines Keiles schräg
zur.. Zentralstrahl gestellt sein. Diese Ausgestaltung der Blendenplattenkanten ergibt ein allmähliches
Anwachsen der .Strahlenschwächung im Randbereich der Blendsnplatten und vermeidet es, daß sich die
Stirnflächen der Blendenplatten als Linien auf dem Bildschirm abbilden.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der Primärstrahlenbiende
läßt sich erreichen, wenn der Bereich mit Halbschattenbildung durch mindestens
zwei zusätzliche, separat von den übrigen Blendenplatten verstellbare Blendenplatten mit vermindertem
Absorptionswert erzeugt wird. Auf diese Weise wird es möglich, die Größe des Bereiches mit Halbschatlenbildung
zu variieren. Das eigentliche Untersuchungsfeld kann durch die Blendenplatten mit herabgesetztem
Absorptionswert innerhalb eines durch die Blendenplatten mit normalem Absorptionswert vorgegebenen
Strahlenfeldes eingeblendet werden. Dabei wird in den Bereichen zwischen dem eingeblendeten
Untersuchungsfeld und dem durch die übrigen Blendenplatten vorgegebenen größeren Strahlenfeld
eine Art Halbschatten erzeugt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Figuren, welche ein Ausführungsbeispiel
der Primärstrahlenblende zeigen, erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die Anordnung der Primärstrahlenblende an einem Röntgenuntersuchungsgerät,
F i g. 2 den inneren Aufbau der Primärstrahlenblende in teilweise aufgebrochener Darstellung,
F i g. 3 das mit Hilfe der Primärstrahlenblende erzeugte Fernsehbild.
In der F i g. 1 ist mit 1 ein fahrbares mit Rädern 2,3 versehenes Röntgenuntersuchungsgerät bezeichnet,
wie es vielfach in der Chirurgie verwendet wird. Es enthält eine über einen Vertikalträger 4 in der
Höhe verstellbare Muffe S, in der ein Horizontalträger 6 in Längsrichtung verschiebbar gelagert ist. An
dem einen Ende des Horizontalträgers und um dessen Längsachse drehbar gelagert ist ein Haltestück 7
angebracht, an dem ein halbkreisförmig gebogener Bügel 8 verschiebbar gehaltert ist. An dem einen
Ende des Bügels ist ein Röntgenröhrengehäuse 9 und an dem anderen Ende des Bügels ein Gehäuse 10
für die Bildverstärker-Fernseheinrichtung befestigt. An dem Röntgenröhrengehäuse 9 ist eine Primärstrahlenblende
11 und an dieser wiederum ein Tubus 12 befestigt. In den Flanschteilen 13, 14 zur Befestigung
sowohl des Röntgenröhrengehäuses 9 als auch des Bildverstärker-Fernsehgehäuses 10 an dem gebogenen
Bügel8 sind Bedienungselemente 15, 16, 17 für die Primärstrahlenblende 11 angebracht. In
einem am Haltestiick7 eingehängten Kästchen 18 sind Bedienungselemente zur Steuerung des Röntgenuntersuchungsgerätes
untergebracht.
In der F i g. 2 ist das am Röntgenröhrengehäuse befestigte Gehäuse tür die Primärstrahlenblende 11
mit 19 bezeichnet. In diesem Blendengehäuse ist auf der dem Patienten zugewandten Seite eine mit einem
Durchbruch 20 versehene Blendenscheibe 21 um den Zentralstrahl 22 drehbar angeordnet. Auf der dem
Patienten abgewandten Seite der Blendenscheibe sind Lagerböcke 23, 24, 25, 26 angebracht, an denen mit
einem verminderten Absorptionswert versehene Blendenplatten 27, 28 um zwei zueinander parallel in
einer Ebene senkrecht zum Zentralstrahl gelegene Achsen 29, 30 schwenkbar gelagert sind. Die dem
Strahlenfeid zugekehrten Stirnflächen 31, 32 der in geschlossenem Zustand in einer Ebene senkrecht
ίο zum Zentralstrahl 22 gelegenen Blendenplatten 27,
28 sind keilförmig ausgebildet. Die Blendenplatten stützen sich mit ihren Fortsätzen 33, 34 infolge der
Kraft jeweils einer Feder 35, 36 auf einem im Blendengehäuse
19 in axialer Richtung verschiebbaren Ring 37 ab. Beim Verschieben dieses Ringes werden
infolgedessen die Blendenplatten 27, 28 mehr oder weniger geöffnet. Der Ring 37 ist mit mehreren radialen
Stiften 38, 39 versehen, die sowohl in parallel zum ZentraJslrahl angeordneten Nuten 40 des Blendengehäuses
als auch in schraubenförmig angeordneten Nuten 41 eines im Blendengehäuse um den Zentralstrahl
22 drehbar gelagerten Zylinders 42 gleiten. In dem der Röntgenröhre zugewandten Teil der Primärstrahlenblende
sind zwei Lochblenden 43, 44 zur Ausblendung von zwei verschieden großen Strahlenkegeln
übereinander angeordnet. Die Lochblenden 43, 44 werden beim Umschalten des Röntgenuntersuchungsgerätes
vom Durchleuchtungsbetrieb auf Aufnahmebetrieb über einen hier nicht dargestellten
Kontakt gemeinsam über Zugmagnete 47, 48, die jeweils gegen die Kraft der Feder 49, 50 arbeiten, mittels
zweier im Blendengehäuse 19 gelagerten zweiarmigen Hebel 45, 46 aus dem Strahlengang herausgeschwenkt.
Unabhängig davon kann auch die kleinere Lochblende 43 über den Schalter 15 (F i g. 1) für sich
aus dem Strahlengang herausgeschwenkt werden. Durch die dann verbleibende größere Lochblende
wird der Bildverstärker voll ausgeleuchtet. Die Blendenplatten 27, 28 werden mit den untereinander verbundenen
Stellhebeln 17 (Fig. 1) verstellt. Diese verdrehen über einen Bowdenzug 51 den Zylinder 42
und verschieben über die im Zylinder angebrachten schraubenförmigen Nuten 41 den Ring 37 in axialer
Richtung, wobei die Blendenplatten 27, 28 über ihre auf dem Ring aufliegenden Fortsätze 33, 34 verstellt
werden. Mit den ebenfalls untereinander verbundenen Stellhebeln 16 (Fig. 1) schließlich kann über
einen Bowdenzug 52 die Blendenscheibe 21 samt den daran befestigten Blendenplatten 27, 28 um den Zentralstrahl
22 gedreht werden.
In F i g. 3 ist ein auf einem Bildschirm 53 eines an die Bildverstärker-Fernseheinrichtung eines solchen
Röntgenuntersuchungsgerätes angeschlossenen Fernsehapparates 54 sichtbares Bild dargestellt. Durch
eine der Lochblenden 43, 44 (F · g. 2) ist der Strahlcnkegel
auf ein auf dem Fernsehschirm abgebildetes rundes Feld 55 ausgeblendet. Die Bereiche des Bildschirms,
die außerhalb dieses Feldes liegen, bleiben dunkel. Innerhalb dieses durch eine der Lochblenden
ausgeblendeten runden Feldes 55 ist ein Feld 56, in dem die Information liegt, durch die Blendenplatten
27, 28 mit vermindertem Absorptionswert eingeblendet. Der Bereich zwischen dem runden Feld 55 und
dem eingeblendeten Feld 56 ist infolge der verminderten Absorption der Blendenplatten so weit abgedunkelt,
daß durch die gedämpfte Helligkeit dieses Bereiches des Leuchtschirmes einerseits die Detailerkennbarkeit
des einaeblendeten Feldes 56 durch Ver-
meidung von Überstrahlungen wesentlich erhöht wird und andererseits die Konturen der Extremität
sowie herangeführtes Instrumentarium noch gut zu erkennen sind. Durch die erfindungsgemäße Primärstrahlenblende
ist es möglich geworden, trotz Einblendung auf das eigentliche, die Information enthaltende
Feld 56 das Ansetzen des Instrumentariums außerhalb dieses eingeblendeten Feldes auf dem
Bildschirm zu kontrollieren und dessen Vordringen bis in das eingeblendete Feld 56 zu verfolgen. Dabei
wird zugleich vermieden, daß die die Bereiche seitlich des eingeblendeten Feldes darstellenden Schirmbildteile
überstrahlt werden. Die besondere Ausgestaltung der Stirnseiten der halbtransparenten Blendenplattenteile
verhindern ihre Abbildung auf den Bildschirm. Die Ausgestaltung der halbtransparenten
Blendenplatten als Spaltblende sowie ihre Drehbarkeit um den Zentralstrahl erleichtert ihre Verwendung
bei jeder beliebigen Lage des Gerätes zum Patienten, besonders bei Operationen an den Extremitäten.
Schließlich ermöglicht der in der F i g, 2 beschriebene Verstellmechanismus einen besonders
raumsparenden und einfachen mechanischen Aufbau der Blende.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Primärstrahlenblende für Röntgenuntersu- eine Primärstrahlenblende mit meist mehreren verchungsgeräte
mit einer oder mehreren das Strah- 5 stellbaren strahlenundurchlässigen Platten auf den
ienfeld begrenzenden Blendenplatte(n) zur Ver- Körperbereich eingeengt, der untersucht werden soll
Wendung in Verbindung mit einem Röntgenbild- Diese Begrenzung^des Strahlenfeldes ist insbesondere
verstärker, dadurch gekennzeichnet, bei der Durchführung von Operationen an den Exdaß
zur Heranführung von Instrumenten unter tremitäten unter Bildverstärker-Fernsehkontrolle v.r,-Leuchtbildkontrolle
an das eingeblendete Strah- io umgänglich notwendig, weil sonst die an den Extrelenfeid
(56), die das Strahlenfeld begrenzende(n) mitäten vorbei direkt auf den Leuchtschirm fallend·.·
Blendenplatte(n) (21, 27, 28, 43,44) zumindest Primärstrahlung die getroffenen Stellen des Leuchtteilweise
einen an das Strahlenfeld angrenzenden schirms so stark zum Aufleuchten bringen würde
Bereich aufweist (aufweisen), der einen im Sinne daß jene Stellen des Bildschirms überstrahlt würden,
einer Halbschattenbildung herabgesetz'en, einer 15 in denen die Information liegt.
0,4 bis 3,5 mm starken Eisenplatte entsprechen- Zu diesem Zweck ist eine Primärstrahlenbleiid.:
den Absorptionswert besitzt. mit vier Blendenplatten bekannt (deutsche Auslcge-
2. Primärstrahlenblende nach Anspruch ], da- schrift 1 091 699), von denen je zwei in zwei dicht
durch gekennzeichnet, daß die das Strahlenfeld übereinander liegenden Ebenen mit rechtwink111;
begrenzende(n) Stimfläche(n) (31,32) der Blen- ao zueinander angeordneten Bewegungsrichtungen auf
denplatte(n) (27,28) mit vermindertem Absorp- einanderzu über je einen besonderen motorischen
tionswert nach Art eines Keiles schräg zum Zen- Zahnstangenbetrieb verstellbar sind und bei der das
tralstrahl (22) gestellt ist (sind). ganze Blendengestell über einen weiteren moton-
3. Primärstrahlenblende nach Anspruch 1 sehen Antrieb um den Zentralstrahl drehbar gelagert
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich 25 ist. Nachteilig ist es bei einer solchen Primärstrahlen-(55)
mit Halbschattenbildung durch mindestens blende, daß bei Einblendung des die Information
zwei zusätzliche, separat von den übrigen Blen- enthaltenden Operationsfeldes die von der Seite her,
denplatten (21, 43, 44) verstellbare Blendenplat- also quer zur Strahlen richtung, herangeführten Inten
(27,28) mit vermindertem Absorptionswert strumente, wie Injektionsnadeln, Messer, Führungserzeugt
wird. 30 spieße, Kanülen, Bohrer u. dgl., erst sichtbar werden,
4. Primärstrahlenblende nach Anspruch 3, da- wenn sie bis ins eingeblendete Feld vorgedrungen
durch gekennzeichnet, daß zumindest zwei Blen- sind. Das seitliche Heranführen und Ansetzen der Indenplatten
(27,28), deren Absorptionswerte ver- strumente ist auf dem Bildschirm nicht erkennbar,
mindert sind, zum Strahlenfeld hin mit im we- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
sentlichen parallel zueinander angeordneten Be- 35 Weg zu finden, der es erlaubt, das seitliche Herangrenzungskanten
versehen sind, die schlitzblen- führen von Operationsbestecken aller Art an das
denartig aufeinander zu beweglich angeordnet Operationsfeld auf dem Bildschirm des Röntgensind.
· Untersuchungsgerätes zu beobachten, ohne daß die
5. Primärstrahlenblende nach einem der vor- insbesondere bei Extremitäten seitlich ungeschwächt
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich- 40 vorbeigehende Strahlung die Detailerkennbarkeit im
net, daß die Blende um die Achse des Zentral- eigentlichen Operationsfeld beeinträchtigt. Diese
Strahles (22) drehbar gelagert ist. Aufgabe wird bei einer in Verbindung mit einem
6. Primärstrahlenblende nach einem der vor- Röntgenbildverstärker zu verwendenden Primärhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeich- strahlenblende für Röntgenuntersuchungsgeräte mit
net, daß am Blendengehäuse (19) eine in einer 45 einer oder mehreren das Strahlenfeld begrenzenden
Ebene senkrecht zum Zentralstrahl (22) gela- Blendenplatte(n) erfindungsgemäß dadurch gelöst,
gerte, um den Zentralstrahl drehbare Blenden- daß die das Strahlenfeld begrenzende(n) Blendenscheibe
(21) vorhanden ist, an der senkrecht zur platte(n) zumindest teilweise einen an das Strahlen-Richtung
des Zentralstrahles zwei zueinander feld angrenzenden Bereich aufweist (aufweisen), der
parallele Schwenkachsen (29,30) für die beiden 50 einen im Sinne einer Halbschattenbildung herabge-Blendenplatten
(27,28) mit vermindertem Ab- setzten, einer 0,4 bis 3,5 mm starken Eisenplatte entsorptionswert
befestigt sind, deren Stellung über sprechenden Absorptionswert besitzt. Auf diese
einen in der Blende parallel zur Blendenscheibe Weise kann der Arzt trotz Einblendung auf das
(21) angeordneten, in ZentralsSrahlrichtung ver- eigentliche Operationsfeld die metallenen Instruschiebbar
gelagerten Stellring (37), an welchem 55 mente stets in einem an das Operationsfeld angrendie
Blendenplatten (27, 28) durch Federkraft an- zenden Bereich unter Bildschirmkontrolle ansetzen
liegen, veränderbar ist, wobei der Stellring mittels und deren Vordringen bis ins eingeblendete Operaradialer
Stifte (38,39) sowohl in mindestens einer tionsfeld verfolgen. Bei entsprechender Anpassung
Führungsnut (40) des Blendengehäuses (19) als des Absorptionswertes dieser Bereiche der Blendenauch
in Stellnuten (41), welche in einem im Blen- 60 platte(n) an die Härte der verwendeten Röntgendengehäuse
parallel zum Stellring (37) angeord- strahlung bleiben die ihnen entsprechenden Bereiche
neten, um den Zentralstrahl drehbar gelagerten auf dem Bildschirm auch bei seitlich am Patienten
Zylinder (42) eingelassen sind und von denen die vorbeigehender Röntgenstrahlung stets so weit abgeeinen
(40) parallel zum Zentralstrahl und die an- dunkelt, daß sie die Detailerkennbarkeit im eingederen
(41) schraubenförmig um den Zentralstrahl 65 blendeten Operationsfeld nicht beeinträchtigen.
(22) angeordnet sind, verschiebbar gelagert ist. Durch die deutsche Patentschrift 341357 ist es
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