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DE1842835U - Locher, insbesondere fuer papier. - Google Patents

Locher, insbesondere fuer papier.

Info

Publication number
DE1842835U
DE1842835U DE1961B0046139 DEB0046139U DE1842835U DE 1842835 U DE1842835 U DE 1842835U DE 1961B0046139 DE1961B0046139 DE 1961B0046139 DE B0046139 U DEB0046139 U DE B0046139U DE 1842835 U DE1842835 U DE 1842835U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
punch
stop
paper
punched
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1961B0046139
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Bartsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1961B0046139 priority Critical patent/DE1842835U/de
Publication of DE1842835U publication Critical patent/DE1842835U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/32Hand-held perforating or punching apparatus, e.g. awls
    • B26F1/36Punching or perforating pliers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Gebrauchsmusteranmeldung Locher, insbesondere für Papier Die wesentlichen Bauteile eines Lochers, wie er in Büros Verwendung findet, sind eine Bodenplatte, Lochstempel zum Ausstanzen von Löchern und ein gemeinsames Bedienungsorgan für diese Lochstempel.
  • Bei einem zum Lochen eines oder weniger Papierblätter vorgesehenen Lochers ist in der Regel in der Mitte zwischen zwei Lochstempeln eine Marke angebracht, die mit der Mitte des Heftrandes des eingelegten Papierblattes zur Deckung gebracht werden muß, damit die ausgestanzten Löcher sich gleichweit von der Blattmitte befinden. Mit derartigen Lochern können Papiere der verschiedensten Abmessungen gelocht werden, doch muß vor dem Einlegen jeweils erst die Mitte des Heftrandes nach Abmessen errechnet, aufgetragen und angezeichnet werden. In manchen Fällen kann ein zu lochendes Blatt in der Mitte gefaltet werden und dadurch die gesuchte Deckungsmarke ermittelt werden. Beide Wege sind sehr umständlich und zeitraubend, besonders wenn abwechselnd verschiedene Papierformate gelocht werden müssen. Weiter gibt es eine Bauart eines Lochers, bei der unterschiedliche Papierformate ohne Ermittlung der Heftrandmitte gelocht werden können. Ein solcher Locher hat einen in einer Führung verschiebbaren Metallstreifen mit mehreren Marken und einem abgewinkelten Ende, das für alle markierten Papierformate als Anschlag dient. Nach Einstellen dieses Streifens auf eine bestimmte Marke erfolgt eine Festlegung der Streifenlage beispielsweise durch Verrastung. Bei den bekannten Locherkonstruktionen ist diese Verrastung oft nicht ausreichend gesichert, so daß eine ungewollte Verschiebung des Streifens auftreten kann. Dadurch kommen falsche Lochabstände zustande. Die beschriebenen Locher haben einen verwickelten und sehr stabilen Aufbau, denn sie sind für die gleichzeitige Lochung größerer Blattzahlen oder stärkeren Lochgutes, wie z. B. dicker Kartonblätter, vorgesehen. Solche Locher sind wesentlich teurer als die einfach aufgebauten Locher für nur wenige Blätter.
  • Durch die Neuerung ist eine Verbesserung erzielt an einem Locher, insbesondere für Papier, an dessen Bodenplatte außer Lochstempel eine Vorrichtung angeordnet ist, die als verstellbarer Anschlag für einen quer zum Heftrad verlaufenden Rand des zu lochenden Gutes dient. Nach der Neuerung ist die Vorrichtung um einen Winkel von 1800 schwenkbar an der Bodenplatte befestigt und mit ihrer Schwenkachse so angeordnet, daß in den beiden Endlagen der Vorrichtung ihr als Anschlag dienender Teil vom jeweils zugewandten Lochstempel verschiedene Abstände hat.
  • Der neuerungsgemäße Locher ist einfach aufgebaut und dementsprechend billig herstellbar. Die schwenkbare, als verstellbarer Anschlag dienende Vorrichtung kann nachträglich an jedem Locher angebaut werden, so daß ohne zeitraubende Mittenermittlung beim zu lochenden Gut und ohne stabilen sowie verwickelten und dementsprechend teuren Aufbau mindestens zwei verschiedene Papierformate rasch hintereinander gelocht werden können.
  • Die Neuerung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 eine Seitenansicht des neuerungsgemäßen Lochers, Fig. 2 eine Vorderansicht des Gegenstandes der Fig. 1 mit beiden Endlagen der schwenkbaren Anschlagvorrichtung, Fig. 3 eine Druntersicht der Bodenplatte des Lochers nach der Fig. 1 Fig. 4 eine Seitenansicht einer Anschlagvorrichtung mit mehreren Vorsprüngen und Fig. 5 eine Draufsicht des Gegenstandes der Fig. 4.
  • Der dargestellte Locher, der vorzugsweise zum Einlegen nur weniger Papierblätter vorgesehen ist, hat eine in der Regel aus Blech bestehende Bodenplatte 1, auf der zwei Böcke 2 befestigt sind. Jeder Bock 2 hat einen Schlitz 3 zum Einführen des Heftrandes des zu lochenden Gutes und eine Führung für einen Lochstempel 4*Zur gemeinsamen Betätigung der beiden Lochstempel 4 dient eine Hebeleinrichtung 5, die an den beiden Böcken 2 gelagert ist.
  • Eine Vorrichtung 6, die als verstellbarer Anschlag für einen quer zum Heftrand verlaufenden Rand des zu lochenden Gutes dient, ist gemäß der Neuerung um einen Winkel von 1800 schwenkbar an der Bodenplatte 1 befestigt. Dabei ist die Schwenkachse 7 der Vorrichtung 6 so angeordnet, daß in den beiden Endlagen dieser Vorrichtung 6 ihr als Anschlag 8 dienender Teil vom jeweils zugewandten Lochstempel 4 (Fig. 2) verschiedene Abstände a bzw. b (für strichlierte zweite Endlage) hat. So können beispielsweise in der einen (voll wiedergegebenen) Endlage der Vorrichtung 6 Blätter vom Format A 5 und in der anderen Endlage (strichliert) Blätter vom Formal A 4 gelocht werden. Vorteilhaft dient als Vorrichtung 6 ein Profilstab mit L-förmigem Längsschnitt.
  • Zweckmäßig hat die Vorrichtung 16 (Fig. 4, 5) einen Tragkörper 9 mit mehreren als Anschlag verwendbaren Vorsprüngen 8, 10, 11. Hierbei sind der von der Schwenkachse 7 am weitesten entfernte Vorsprung 8 starr und die übrigen 10,11 beweglich am Tragkörper 9 befestigt. Mit einer Vorrichtung 16 können demnach sechs verschiedene Lochanordnungen ausgestanzt werden, wobei nicht nur Zweiloch-sondern auch Vierlochanordnungen möglich sind.
  • Zweckmäßigerweise sind an der Bodenplatte 1 zwei Nasen 12,13 angebracht, die zur Sicherung der beiden Endlagen der Vorrichtung 6, 16 dienen.
  • 5 Figuren 4 Schutzansprüche

Claims (4)

  1. Schutzansprüche : 1. Locher, insbesondere für Papier, an dessen Bodenplatte außer Lochstempeln eine Vorrichtung angeordnet ist, die als verstellbarer Anschlag für einen quer zum Heftrad verlaufenden Rand des zu lochenden Gutes dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (6,16) um einen Winkel von 1800 schwenkbar an der Bodenplatte (1) befestigt und mit ihrer Schwenkachse (7) so angeordnet ist, daß in den beiden Endlagen der Vorrichtung (6,16) ihr als Anschlag (8) dienender Teil vom jeweils zugewandten Lochstempel (4) verschiedene Abstände (a bzw. b) hat.
  2. 2. Locher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Vorrichtung (6) ein Profilstab mit L-förmigem Längsschnitt dient.
  3. 3. Locher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrich- tung (16) einen Tragkörper (9) mit mehreren als Anschlag verwend- baren Vorsprüngen (8, 10, 11) hat, wobei der von der Schwenkachse
    (7) am weitesten entfernte Vorsprung (8) starr und die übrigen Vorsprünge (10,11) beweglich am Tragkörper (9) befestigt sind.
  4. 4. Locher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Bodenplatte (1) zwei Nasen (12, 13) angebracht sind, die zur Sicherung der beiden Endlagen der Vorrichtung (6 bzw. 16) dienen.
DE1961B0046139 1961-08-11 1961-08-11 Locher, insbesondere fuer papier. Expired DE1842835U (de)

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DE1961B0046139 DE1842835U (de) 1961-08-11 1961-08-11 Locher, insbesondere fuer papier.

Publications (1)

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DE1842835U true DE1842835U (de) 1961-12-07

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1961B0046139 Expired DE1842835U (de) 1961-08-11 1961-08-11 Locher, insbesondere fuer papier.

Country Status (1)

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DE (1) DE1842835U (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2110046A1 (de) * 1969-11-22 1972-09-07 Kraut & Meienborn, 5600 Wuppertal Locher für Schriftgut
EP0035149A1 (de) * 1980-02-16 1981-09-09 Werner W. Haase Verbund von durch ein Verbindungselement verbundenen Blättern
EP0056736A1 (de) * 1981-01-21 1982-07-28 Leonard Kay Billows Bogenpositioniervorrichtungen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2110046A1 (de) * 1969-11-22 1972-09-07 Kraut & Meienborn, 5600 Wuppertal Locher für Schriftgut
EP0035149A1 (de) * 1980-02-16 1981-09-09 Werner W. Haase Verbund von durch ein Verbindungselement verbundenen Blättern
EP0056736A1 (de) * 1981-01-21 1982-07-28 Leonard Kay Billows Bogenpositioniervorrichtungen

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