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DE1841971U - Stroemungsschalter. - Google Patents

Stroemungsschalter.

Info

Publication number
DE1841971U
DE1841971U DE1960B0041228 DEB0041228U DE1841971U DE 1841971 U DE1841971 U DE 1841971U DE 1960B0041228 DE1960B0041228 DE 1960B0041228 DE B0041228 U DEB0041228 U DE B0041228U DE 1841971 U DE1841971 U DE 1841971U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
switch
flow
medium
switches
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1960B0041228
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Walter Beck KG
Original Assignee
Walter Beck KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Walter Beck KG filed Critical Walter Beck KG
Priority to DE1960B0041228 priority Critical patent/DE1841971U/de
Publication of DE1841971U publication Critical patent/DE1841971U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Magnetically Actuated Valves (AREA)

Description

  • S t r ö m u n g s s c h a l t e r.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Strömungsschalter, der im Haupt-oder Nebenzweig eines strömenden, gasförmigen oder flüssigen Mediums gelegen ist und unter dem Einfluß des kinetischen Druckes der durch den Zweig strömenden Menge eine elektrische Schaltung tätigt und ggf. bei Unterschreitung eines Mindestdruckes die weitere Strömung des Mediums unterbindet.
  • Derartige Schalteinrichtungen sind in mannigfache Ausbildungsformen bekannt. Diese gebräuchlichen Strömungsschalter besitzen im allgemeinen Aufbau gemeinsame Merkmale und zwar ein im Stromkreis des Mediums gelegenes, messendes Organ, z. B. eine Blende, Klappe oder Stößel, bzw. in einem toten Nebenzweig der Strömungsleitung einen Schwimmer oder eine Membrane, und ferner ein mechanisch mit ersterem verbundenes schaltendes Organ, ggf. mit mehreren Kontaktstellen.
  • Die in einem toten Nebenzweig angeordneten Schalteinrichtungen sind keine Strömungsschalter im Sinne der Erfindung, ihre Funktion beruht auf dem mittel-oder unmittelbar gegen das messende Organ ausgeübten statischen Druck des Mediums. Diese letzteren Einrichtungen sind zur Auslösung einer Schaltoperation in Abhängigkeit der durch einen Leitungsquerschnitt strömenden Menge nur bedingt geeignet.
  • Die Anwendung solcher behalter beschränkt sich zumeist auf Einrichtungen die eine großräumigere Bauweise zulassen. Auch arbeiten letztere Einrichtungen nicht als Sperrventil, welche bei Unterschreitung eines Mindestdruckes die Strömungsleitung verschließen.
  • Die anderen, auch als Ventile wirkenden Strömungsschalter, besitzen indessen den Nachteil, daß die, zwischen dem messenden und schaltenden Organ gelegene Übertragungseinrichtung auf irgend einem Wege, zumeist über eine mit Stopfbuchsen versehene Bohrung, durch die das strömende Medium führende Leitung hindurch geleitet werden muß. Es versteht sich, daß diese Durchtrittsstellen oft die Funktionsfähigkeit derartiger Schalteinrichtungen beeinträchtigen und daher sehr sorgfältig in ihren Passungen gehalten und zusammengebaut werden müssen. Der Aufwand an Arbeitszeit zur Erstellung eines solchen, auch als Ventil wirkenden Strömungsschalters, ist daher besonders hoch.
  • Aufgabe der Erfindung war es, einen als Ventil für die Strömungsleitung wirkenden Schalter zu schaffen, wobei unterhalb eines statischen Mindestdruckes des Mediums in der Strömungsleitung letztere verschlossen bleibt und bei Überschreiten des Druckes und bei Erreichen eines vorgegebenen kinetischen Druckes des strömenden Mediums, mindestens eine Schaltoperation getätigt wird, wobei zwischen dem messenden und schaltenden Organ gelegene Gestänge oder Übertragungseinrichtungen vermieden werden.
  • Gemäß der Erfindung besitzt das Strömungsventil einen magnetischen Ventilstößel oder trägt einen permanenten Magneten, während im Ventilgehäuse ein durch einen Magneten beeinflußbarer elektrischer Schalter gelegen ist, der bei vorgegebener Näherung des Stößels mindestens einen Kontakt öffnet oder schließt.
  • Durch diese erfinderische Maßnahme werden die, bei den bekannten, als Ventil wirkenden Strömungsschaltern auftretenden Nachteile vollkommen vermieden. Wird beim überschreiten einer hydrostatischen Druckschwelle der Ventilstößel von seinem Sitz gehoben, so nähert sich das magnetische Feld des Stößels dem im Gehäuse gelegenen, magnetisch beeinflußbaren Schalter. Wird ein von der Feldstärke des Magneten abhängiger Abstand erreicht, so spricht der magnetisch beeinflußbare Schalter an und öffnet oder schließt einen oder mehrere elektrische Kontakte. Bei dieser, nach der Erfindung gestalteten Einrichtung, können keine undichten Stellen, auch bei langjähriger Betriebszeit auftreten. Außerdem ist das so gestaltete Strömungs-und Rückschlagventil in seinem Aufbau sehr einfach und gegenüber den bekannten Einrichtungen mit einem weitgehendst geminderten Arbeitsaufwand zu erstellen. Die Schaltgenauigkeit ist gegenüber dem gleichen Zweck dienenden Einrichtungen wesentlich besser, weil Reibungen durch Gestänge u. dgl. nicht auftreten können.
  • Nach einem weiteren Merkmale der Erfindung sind im oder am Ventilgehäuse mehrere und in der Hubrichtung des Stößels hintereinander gelegene, durch einen Magneten beeinflußbare Schalter gelegen.
  • Durch diese zusätzliche erfinderische Maßnahme wird es möglich, daß in Abhängigkeit vom kinetischen Druck des strömenden Mediums eine Stufenschaltung getätigt wird. So kann, z. B. das Strömungsventil so eingerichtet sein, daß nach einem Hub von 3 mm des Stößels die erste Schaltung und nach weiteren 2 mm die zweite Schaltung usw. getätigt wird.
  • Der Stößel des nach der Erfindung gestalteten Strömung-und Rückschlagventils ist vorzugsweise mit einer Feder belastet, wobei letztere, nach einem weiteren Merkmale der Erfindung, auf den öffnung-bzw. Schließdruck des Ventils eingestellt werden kann.
  • In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsformen des nach der Erfindung gestalteten Strömungsventils beispielsweise und schematisch dargestellt. Es zeigen : Fig. l ein Strömungsventil mit einer Schaltstufe, im Schnitt.
  • Fig. la das gleiche Ventil in der Seitenansicht, teilweise geschnitten.
  • Fig. 2 ein Strömungsventil mit mehreren Schalt stufen, im Schnitt.
  • Fig. 2a das gleiche Ventil in der Seitenansicht, teilweise geschnitten.
  • Auf der das strömende Medium führenden Rohrleitung l ist, in bekannter Art, z. B. mittels einer Überwurfmutter 2 und einer Dichtung 3 der Ventilkörper, bestehend aus dem Ventilunterteil 4 und Oberteil 5 aufgesetzt. Ober-und Unterteil sind durch eine Verschraubung 6 miteinander verbunden, wobei eine Dichtung 7 den Ventilraum 8 gegen den Außenraum hermetisch abschließt. Das strömende Medium tritt bei 9 in den Ventilkörper ein und steigt durch die Nuten 10 im Ventilstößel 11 zum Ventilsitz 12. Der Ventilteller 13 ist im vorliegenden Beispiel durch eine Feder 14 belastet, welche den Fluß des Mediums nach Überwindung ihrer Andruckkraft frei gibt. Im gegebenen Falle gelangt sodann das Medium in die Kammer 8 und von dort über die Kanäle 15,16 zum Auslaß 17, z. B. in einen durch die Wand 18 gebildeten Kammerraum 19.
  • Im vorliegenden Beipiel ist der Ventilstößel mit einer Bohrung versehen, in dem ein stabförmiger Magnet 20 untergebracht ist. Oberhalb des Ventilstößels ist das Ventilgehäuse bei 21 ebenfalls eingebohrt, wobei in dieser Höhlung ein in einer Glashülse 22 magnetisch beeinflußbarer Schalter 23 gelegen ist. Wenn der Stößel 11, 13 durch das strömende Medium aus seiner Ruhelage gehoben wird und einen vorgegebenen Weg"h"zurückgelegt hat, wird durch die magnetische Kraft der Anker 24 der Kontaktfeder 25 angezogen, wobei der Schalter 23 schließt.
  • Eine ähnliche Anordnung ist aus den Fig. 2 und 2 a ersichtlich. Hier sind die Abweichungen von Fig. 1 und la im Ventilgehäuse 3 in Hubrichtung des Stößels übereinander gestaffelte Schalter 26,27 und 28 angeordnet. Wird der Stößel unter dem Druck des strömenden Mediums um das Maß"h'1"angehoben, so wird Schalter 26 betätigt. Bei einer Hubhöhe"h2"des Stößels tritt der Schalter 27 und bei einer Öffnungsweite"h3"der Schalter 28 in Funktion. Fällt der Druck des strömenden Mediums, so wird unter der Last der Feder der Stößel auf seinen Sitz zu zurückbewegt. In diesem Falle öffnen und schließen die Schalter in ihrer umgekehrten Reihenfolge. Fällt hingegen der Druck des strömenden Mediums unter einem Schwellwert, so schließt das Ventil und eine weitere Strömung wird somit unterbunden.
  • Der nach der Erfindung gestaltete Strömungsschalter kann in mannigfache Einrichtungen zur Anwendung kommen. Bei einem Durchlauferhitzer können die magnetisch beeinflußbaren Schalter die Aufgabe haben, die Heizung dann einzuschalten, wenn ein gewisser Wasserdurchsatz gewährleistet ist. Auch besteht die Möglichkeit, die Heizung in mehreren Stufen und in Abhängigkeit von der das Gerät durchströmenden Wassermenge direkt oder indirekt zu schalten.
  • Eine andere Anwendungsmöglichkeit besteht darin, das Gerät als Wächter zu benutzen. So können mit den Schaltern Kontrollampen, Zähl-und Meßwerte verbunden sein, welche die durch den Strömungschalter fließende Menge anzeigen.
  • Der nach der Erfindung gestaltete Strömungsschalter kann im Rahmen der kennzeichnenden Merkmale mannigfach abgeändert und ausgebildet sein. Die gezeigten Schaltkontakte können eine andere Form besitzen und auch, z. B. statt rechtwinklig zum Hub des Stössels parallel zum letzteren gelegen sein. Für die Funktion des Ventils ist es nicht unbedingt notwendig, den Stößel mit einer Feder zu belasten. In vielen Fällen wird die Eigenschwere des Stößels ausreichen bei einem Mindestdruck des Mediums das Ventil zu schließen. Auch kann der Ventilsitz als magnetischer Anker ausgebildet sein, so daß der Stößel erst bei einem relativ hohen statischen Druck von seinem Sitz abgehoben und sodann den Querschnitt der Leitung schlagartig frei gibt.

Claims (1)

  1. S c h u t z a n S p r ü c h e Schutzansprüche
    Strömungsschalter, bestehend aus einem in der Flüssigkeitsleitung gelegenem Ventil und einem damit verbundenen permanenten Magneten der bei geöffnetem Ventil, im angehobenen Zustand durch die magnetische Induktion einen Schalter öffnet oder schließt, dadurch gekennzeichnet, daß die in einer Glashülse (22) gelegenen Kontakte des Schalters (23) innerhalb des Ventilgehäuses angeordnet sind und die Schalter (23) in der Strömungsrichtung descMediums über den mit einer Druckfeder <4) belasteten, den Magneten (20) aufnehmenden Ventilstößel (11) liegen.
    Strömungschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Ventilgehäuses (5) in der Hubrichtung des Ventilstößels (11) mehrere magnetisch beeinflußbare Schalter (26, 27, und 28) angeordnet sind.
    Strömungsschalter nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskanäle (15,16) beidseitig um den innerhalb des Gehäuses (5) gelegenen Schalter (22) oder der Schalter (27,26 und 28) geführt sind.
DE1960B0041228 1960-04-21 1960-04-21 Stroemungsschalter. Expired DE1841971U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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DE1960B0041228 DE1841971U (de) 1960-04-21 1960-04-21 Stroemungsschalter.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1841971U true DE1841971U (de) 1961-11-23

Family

ID=32998121

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1960B0041228 Expired DE1841971U (de) 1960-04-21 1960-04-21 Stroemungsschalter.

Country Status (1)

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DE (1) DE1841971U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1673591B1 (de) * 1966-03-04 1971-09-09 Saia Ag Fabrik Elek Scher App Druckabhaengiger elektrischer schalter
DE1765642B1 (de) * 1967-06-27 1972-05-25 Wallace & Tiernan Inc Elektrische schaltvorrichtung zum ueberwachen von stroemungen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1673591B1 (de) * 1966-03-04 1971-09-09 Saia Ag Fabrik Elek Scher App Druckabhaengiger elektrischer schalter
DE1765642B1 (de) * 1967-06-27 1972-05-25 Wallace & Tiernan Inc Elektrische schaltvorrichtung zum ueberwachen von stroemungen

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