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DE17346C - Neuerungen an Schlittschuhen - Google Patents

Neuerungen an Schlittschuhen

Info

Publication number
DE17346C
DE17346C DENDAT17346D DE17346DA DE17346C DE 17346 C DE17346 C DE 17346C DE NDAT17346 D DENDAT17346 D DE NDAT17346D DE 17346D A DE17346D A DE 17346DA DE 17346 C DE17346 C DE 17346C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
heel
screw
sole
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT17346D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. BEZER in London
Publication of DE17346C publication Critical patent/DE17346C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C1/00Skates
    • A63C1/22Skates with special foot-plates of the boot
    • A63C1/24Elastic plates

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77: Sport.
HENRY BEZER in LONDON. Neuerungen an Schlittschuhen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Juni 1881 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft die Construction von Schlittschuhen, die der Höhlung des Fufses eine directe Unterstützung gewähren.
Die Neuerung besteht darin, den Schlittschuh durch eine Federplatte zu befestigen, deren Form der der Höhlung des Stiefels zwischen Absatz und Sohle entspricht und die sich an verschiedene Absatzhöhen selbst anschliefst.
Die Fig. 1, 2 und 3 beiliegender Zeichnung zeigen einen Schlittschuh, der nach einer Modification dieser Erfindung gebaut ist. Fig. 1 ist Aufrifs, Fig. 2 ein Grundrifs, Fig. 3 Ansicht von unten. Zwei weitere Modificationen stellen die Fig. 4, 5, 6 und 7 dar.
An dem in Fig. 1 bis 3 dargestellten Schlittschuh ist an die Laufschiene α eine Absatzplatte b, sowie eine Platte c für den Vordertheil des Fufses befestigt. Am Ende der Platte b sitzen Klammern oder Vorsprünge d, gegen die der Hintertheil des Absatzes anliegt. Im Vordertheil dieser Platte ist ein Schlitz e, in dem ein Schieber f sich bewegt; derselbe greift mit zwei Armen f1 unter die Platte und sitzt am Ende einer Schraube g, die ■ in einer Mutter h geht, die der Länge nach beweglich ist. An beiden Seiten der Vorderplatte c sitzen Backen i, die die Sohle fassen. Diese Backen werden von Platten k getragen, die unter c liegen und mit Stiften / in Schlitzen m eines darunter gelegenen Stückes η gleiten. Das Stück η kann längs der Laufschiene α bewegt werden und sitzt am Ende einer Schraube o, die eine Mutter / und Gegenmutter q trägt. Je nachdem nun η vor- oder rückwärts bewegt wird, gehen die Backen i zusammen oder aus einander.
In der Mitte des Schlittschuhes liegt die erwähnte Federplatte r, deren Form der Fufshöhlung angepafst ist. Am hinteren Ende hat dieselbe einen Schlitz oder eine Oeffhung rl, mittelst deren sie über die Schraube g greift, und liegt dieselbe gegen die Vorderseite der verschiebbaren Mutter h an. Am Vorderende ist die Platte umgebogen und liegt an der Rückseite der Mütter p an, deren Schraube ο ebenfalls durch einen Schlitz in r geht. Hinter dieser Mutter hat die Platte r noch einen Schlitz s, der einen Vorsprung t an der Laufschiene umfafst, der der Platte eine gewisse Längsbewegung gestattet.
Ein solcher Schlittschuh wird wie folgt befestigt :
Zunächst justirt man die Backen i nach der Breite der Sohle durch Vorwärtsbewegung des Stückes it, bis sie die Sohle erfassen; dann schraubt man p zurück, bis es an dem Vorderende von r anliegt. Die so erzielte Stellung der Backen i kann so lange beibehalten werden, als man sich desselben Stiefels bedient. Nachdem man den Fufs in den Schlittschuh durch einen Druck nach vorwärts (damit die Sohle zwischen i geprefst werde) eingesetzt hat,, wird der Schieber f, den man ungefähr nach dem Absatz eingestellt hat, mit Hülfe der Schraube g und eines Schlüssels nach rückwärts bewegt. Hierbei bleibt h fest sitzen. Sobald

Claims (2)

jedoch Schieber / an weiterer Rückwärtsbewegung verhindert ist, hat die weitere Drehung der Schraube g eine Vorwärtsbewegung der Mutter h an der Laufschiene zur Folge, die dadurch auf die Platte r wirkt; letztere wird so vorwärts geprefst, zieht zunächst die Backen i durch Verschiebung von η zusammen, drückt dann den mittleren Theil von r nach oben und legt sich fest an die Fufshöhlung an. Somit ist der Mitteltheil des Fufses des Schlittschuhläufers direct unterstützt. Ein Druck auf die Federplatte vermehrt nur die Pressung zwischen Sohle und Backen i, sowie zwischen / und dem Absatz. In der in den Fig. 4 und 5 dargestellten Modification erstreckt sich die Federplatte unter die Absatzplatte b und ist hier aufgebogen, um ein Lager für die Schraube g zu bilden. Die Sohlenplatte des Schlittschuhes ist aus einem Stück mit der Feder r hergestellt und ist vorn geschlitzt, um über den Stirnträger u der Laufschiene zu greifen, auf der sie frei spielt. Die Vorsprünge / liegen oberhalb der Platten k, gleiten in schrägen Schlitzen m der Platte r und bilden zugleich die Köpfe von Schraubenbolzen, die sowohl durch die Schlitze m und «, als auch durch ebensolche in den Plattten k gehen und mit Muttern »' festgezogen sind. Die Befestigung des Schlittschuhes erfolgt analog der des vorigen. Durch Drehung der Schraube g bewegen sich Mutter h und Schieber / nach rückwärts, bis letzterer an den Absatz greift. Durch weitere Drehung geht g vorwärts und schiebt daher auch r nach vorn, so dafs die Schlitze η die Backen i zusammenziehen; sitzen auch letztere endlich fest, so wird r in die Fufshöhlung hineingeprefst. Die Backenplatten k gehen in vorbeschriebenen Führungen ν und können nach der Sohlenbreite durch Lösen der Muttern v1 etc. justirt werden. Diese Justirung ist eine der ersten Operationen, die vorzunehmen ist, wenn die Federplatte r so weit gegen den Absatz zurückgezogen ist, als die Schlitze m erlauben. Bei der in den Fig. 6 und 7 dargestellten Modification sind Federplatte r und Vorderplatte ebenfalls aus einem Stück hergestellt. Anstatt den Schieber / durch eine Schraube zu bewegen, sitzt er am Ende eines Hebels w; letzterer ist, wie ersichtlich, geschlitzt. Durch den Schlitz greift eine Schraube x, die einen Kragen y und eine Mutter y1 besitzt, zwischen denen der Hebel gehalten wird. Die Federplatte ist ausgespart, um über die Schraube greifen zu können, und liegt auf einem sechseckigen Bund ζ derselben auf. z1. ist . ein Anschlag am Vordertheil der Absatzplatte b. In dieser Modification erhält die Federplatte r ihre nöthige Spannung durch die Schraube x. Zu diesem Zweck wird der Hebel w, der federt und mit Nasen w1 über die Laufschiene greift, in die Stellung Fig. 7 gedreht, so dafs er an z1 anliegt. Durch weitere Drehung wird r so weit zurückgezogen, als die Schlitze m gestatten. Alsdann löst man die Muttern y1, dreht die Schraube χ durch einen auf das Sechseck ζ aufgesetzten Schlüssel, um die Federplatte r auf die erforderliche Höhe zu heben. Nachdem so die Platte r justirt ist, werden die Backen i eingestellt, und zwar mittelst des Hebels w, der.am Vorsprung z1 anliegt, Fig. 7. Um das Absatzstück/ zu justiren, klinkt man den Hebel w über die Laufschiene a, Fig. 6, löst die Mutter y1, schiebt w bis an den Absatz zurück, nimmt dann den Schlittschuh wieder ab, rückt Hebel w und Absatzstück f um ca. 6 mm zurück und zieht yl an. Um dann den Schlittschuh anzulegen, klinkt man w aus, dreht es bis an r1, Fig. 7, stellt den Fufs in den Schlittschuh, derart, dafs der Absatz gegen die Backen d anliegt, und drückt dann den Hebel w nach innen und klinkt ihn über a. Durch die letzte Bewegung gelangt / an die Absatzvorderseite, wird dadurch nach vorn geprefst und zieht die Platte r mit sich, die durch die Schlitze m ein Anziehen der Backen i herbeiführt, während der Absatz gleichzeitig zwischen d und / fest gefafst wird. P ATEN τ-An Sprüche:
1. Die Construction von Schlittschuhen mit einer der Höhlung zwischen Absatz und Sohle sich anpassenden federnden Platte r, welche mit ihrem hinteren und vorderen Ende gegen die Einspannvorrichtungen für Absatz und Sohle dergestalt anliegt, dafs nach dem Festziehen des Theiles / durch Schraube g gegen den Absatz die auf der Laufschiene α bewegliche Mutter h die Platte r gegen die Muttern f und q drückt und durch Vorwärtsschieben des Theiles η mittelst Schlitze m, Stifte / und Platten k ein Anziehen der Backen i gegen die Sohlenkanten bewirkt, wobei die Grenze der Bewegung der Platte r durch den Schlitz ί bestimmt wird, mit dem sie über t sitzt, Fig. i, 2 und 3.
2. Die in Fig. 4 und 5 dargestellte Modification der Anordnung der federnden Platte r, welche hier zugleich die Sohlenplatte bildet, in der Weise, dafs nach Einklemmen des Absatzes zwischen f und d durch Schraube g letztere sich beim Weiterdrehen in der Mutter h vorwärts bewegt und die Platte r nach vorn schiebt, zum Anziehen der Backen i i gegen die Sohlenkanten mittelst der schrägen Schlitze m in Platte r, der Vorsprünge / und Platten k in Führungen v, sowie zum Einspannen der Platte r in die Höhlung zwischen Absatz und Sohle.
Die in Fig. 6 und 7 dargestellte Modification der Anordnung der federnden Platte r, welche hier ebenfalls die Sohlenplatte bildet, in Combination mit dem drehbaren Hebel w, der an einem Ende die über die Laufschiene greifenden Nasen W1W1 und am anderen Ende den gegen den Absatz drückenden aufrechten Theil / trägt und in Combination mit der Schraube χ mit Mutter y1, Kragen y und Bund z, durch welche die Hochstellung der Platte r justirt wird, während die Drehung des Hebels w die Verschiebung der Platte r nach vorn zum Anziehen der Backen i gegen die Sohlenkante bewirkt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT17346D Neuerungen an Schlittschuhen Active DE17346C (de)

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DE (1) DE17346C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2976311A (en) * 1956-12-10 1961-03-21 Bayer Ag Dithiophosphoric acid esters

Cited By (1)

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