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DE1719559B2 - Absorptionsvorrichtung - Google Patents

Absorptionsvorrichtung

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DE1719559B2
DE1719559B2 DE1968M0077146 DEM0077146A DE1719559B2 DE 1719559 B2 DE1719559 B2 DE 1719559B2 DE 1968M0077146 DE1968M0077146 DE 1968M0077146 DE M0077146 A DEM0077146 A DE M0077146A DE 1719559 B2 DE1719559 B2 DE 1719559B2
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DE
Germany
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gas
venturi tube
housing
absorption
sulfuric acid
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DE1968M0077146
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Hugo 6000 Frankfurt; Dörr Karl-Heinz Dipl.-Ing. 6500 Mainz Grimm
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GEA Group AG
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Metallgesellschaft AG
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Publication date
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    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
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    • F26B21/06Controlling, e.g. regulating, parameters of gas supply
    • F26B21/08Humidity
    • F26B21/083Humidity by using sorbent or hygroscopic materials, e.g. chemical substances, molecular sieves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/02Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols by adsorption, e.g. preparative gas chromatography
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    • C01B17/00Sulfur; Compounds thereof
    • C01B17/48Sulfur dioxide; Sulfurous acid
    • C01B17/50Preparation of sulfur dioxide
    • C01B17/56Separation; Purification
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B17/00Sulfur; Compounds thereof
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    • C01B17/74Preparation
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Description

Diese Vorrichtung vermeidet die Nachieiie der vorher beschriebenen Vorrichtungen, hat jedoch für lehr große Durchsatzleistungen gewisse Nachteile. Außerdem kann in einer Absorptionsvorrichtung stets tür Säure einer Konzentration und Konsistenz hergettellt werden.
Aus der PO-PS 45132 ist ein Schaumentstauber bekannt, bei dem das Gas in einen senkrechten Venturi Biit Wasser bedüst wird, der grobe Staub in einen Trichter unter dem Venturi abgeschieden wird, das Gas anschließend von unten nach oben durch mehrere gasdurchlässige Platten mit auf diesen befindliche Schaumschichten geleitet und nach Passieren eines Tropfenabscheiders aus dem Entstauber abgeführt wird. Die Schaumschichten werden von oben mit Wasser bedüst, wohl um ein Hochwirbeln des Staubes zu vermeiden. Die Schaumschichten müssen durch Schaumstabilisatoren mit zickzackförmig ausgeführten Böden stabilisiert werden. In den Schaumschichten wird der restliche Staub abgeschieden und fließt ebenfalls in den Trichter unter dem Venturi.
Der Tenor dieser Patentschrift ist auf die Verhinderung von Verstopfungen durch Staub und das Absetzen von Staub gerichtet, wobei das Wesen der Arbeitsweise in der Verwendung von Schaumschichten in Verbindung mit einer Venturi-Düse liegt. Es wird zwar ausgeführt, daß die Anlage, d. h. die Verbindung von Venturi η.it Schaumschichten, auch von Vorteil bei der Neutralisation von Gasen oder Dämpfen, wie SO2, SO3, CO2, H2SO4. HCl, HNO3 usw, sein kann, weil die Oberfläche zwischen Flüssigkeils- und Gasphase sehr groß ist. Diese Ausführung kann nur so verstanden werden, daß staubhaltige Gase, die diese sauren Bestandteile enthalten, in Schaumschichten — die basischer Natur sind — neutralisiert werden können, wobei die sauren Gasbestandteile dann in neutrale Verbindungen überführt und mit dem abgeschiedenen Staub abgeführt werden. Abgesehen davon, daß im allgemeinen die Übertragung von Maßnahmen aus dem Gebiet der Gaswäsche zur Entfernung von Feststoffen aus Gasen auf das Gebiet der Absorption von gasförmigen Bestandteilen aus Gasen nicht möglich ist, da es sich einmal um einen physikalischen Vorgang und einmal um eine chemische Reaktion handelt, würde eine Übertragung die bereits genannten Nachteile der Schaumabsorber ergeben, nämlich die Hintereinanderschaltung mehrerer Schaumschichten mit größerer Bauhöhe.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Absorptions- und Trocknungsvorrichtung zu schaffen, die mit möglichst kleinen Abmessungen, Investitionskosten und Betriebskosten eine optimale Absorption und Trocknung von Gasen ermöglicht, wobei in weiten Grenzen jede gewünschte Durchsatzmenge verarbeitet werden kann und die Herstellung von Säuren verschiedener Konzentration und Konsistenz in einer Absorptionseinheit möglich ist.
Die Lösung dieser Aufgabenstellung erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß für das unterhalb des Austrittsendes des Venturirohres befindliche Bad aus Schwefelsäure durch die im oberen Teil des Venturiroh- Ao res angeordnete Zuleitung für die Schwefelsäure und die Ableitung aus dem Bad ein geschlossener Flüssigkeitskreislauf vorgesehen ist, und daß für die in dem Gehäuse auf der gasdurchlässigen Platte befindliche wallende Schicht aus Schwefelsäure durch eine durch die Wand des Gehäuses zugeführte Zuleitung und aus dem Gehäuse austretende Ableitung ein geschlossener Flüssißkeitskreislauf ausgebildet ist.
Die Zuleitung für das flüssige Medium in das Venturirohr erfolgt in feinverteilter Form. Vorzugsweise wird das flüssige Medium eingedost
Bei der Verwendung korrosiv flüssiger Medien kann die Vorrichtung ganz oder teilweise aus keramischem Material hergestellt oder mit keramischem Material ausgekleidet werden.
Für die gasdurchlässige Plane kann jedes Material verwendet werden, dessen mechanische und chemische Eigenschaften den jeweiligen Betriebsbedingungen entsprechen. Die Platte wird zweckmäßigerweise aus mehreren Segmenten zusammengesetzt Sie kann mit Bohrungen oder Schlitzen versehen sein oder als poröse, gasdurchlässige Platte ausgebildet sein. Die Fläche der öffnungen richtet sich nach dem gewünschten Druckabfall der durchströmenden Gase.
Falls es die Betriebsbedingungen erfordern, werden mehrere gasdurchlässige Platten mit je einer darauf befindlichen wallenden Schicht des flüssigen Mediums waagerecht übereinander angeordnet, die von den aufsteigenden Gasen nacheinander durchströmt werden.
Bei dieser Ausgestaltung kann jede Platte mit gesonderten Zu- und Ablaufvorrichtungen für das flüssige Medium ausgestattet sein Es ist aber auch möglich, den Druckverlust des Gases in den Platten so einzustellen, daß das flüssige Medium nur auf die oberste Platte aufgegeben wird, durch die oberen Platten in geregelter Menge durchrieselt und so auf die untere Platte gelangt
Die im oberen Teil des Gehäuses angeordnete Gasaustrittsöffnung ist vorzugsweise mit einem Tropfenabscheider ausgestattet, der mitgerissene Flüssigkeitsteilchen aus dem Gas abscheidet.
Die Abscheidung mitgerissener Flüssigkeitsteilchen kann auch in der Weise erfolgen, daß die Gasaustrittsöffnung mit einem Abscheidegefäß verbunden ist, in dem ein Teil der im Austrittsgas enthaltenen Flüssigkeit abgeschieden wird. Die Gasaustrittsöffnung dieses Abscheidegefäßes ist mit einem Tropfenabscheider ausgestattet
Die Tropfenabscheider bestehen vorzugsweise aus horizontal übereinander angeordneten Demistern (Wiremeshfilter). Diese Tropfenabscheider können gleichzeitig zur Nachabsorption herangezogen werden.
Eine teilweise Abscheidung der in den Gasen enthaltenen Flüssigkeitsteilchen kann auch durch Drallabscheider erfolgen, die vor oder hinler den Tropfenabscheidern angeordnet sind, oder durch eine Füilkörperschicht, die als Flüssigkeitsabstreifer über der wallenden Schicht angeordnet ist.
Eine Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß das vertikale Rohr getrennt von dem Gehäuse angeordnet ist und der Gasraum unterhalb des Austrittsendes des Rohres durch eine Verbindungsleitung mit dem Gasraum unterhalb der gasdurchlässigen Platte im Gehäuse verbunden ist.
Dabei ist am Boden des Gehäuses unter der gasdurchlässigen Platte ebenfalls ein Bad des flüssigen Mediums angeordnet.
Das auf dem Boden des Gehäuses angeordnete Bad des flüssigen Mediums kann mit dem unter dem vertikalen Rohr angeordneten Bad verbunden werden.
Die Zulaufvorrichtung für das flüssige Medium in die wallende Schicht auf der gasdurchlässigen Platte mündet vorzugsweise in eine Verteilungsrinne, die in der Mitte der wallenden Schicht auf der gasdurchlässigen Platte angeordnet ist. Der Austritt des flüssigen
Mediums erfolgt durch öffnungen am Boden oder an der Oberseite der Rinne. Die Austrittsmenge kann durch entsprechende Bemessung der öffnungen so bemessen werden, daß die Verweilzeit des flüssigen Mediums in der wallenden Schicht bis zum Eintritt in die Ablaufvorrichtung in der gesamten Schicht an allen Stellen etwa gleich ist. Die Ablaufvorrichtung wird bei dieser Ausgestaltung vorzugsweise als Rinne um die wallende Schicht angeordnet, in die das flüssige Medium in geregelter Menge hineinfließt.
Es ist sowohl möglich, jeweils einen getrennten Kreislauf des flüssigen Mediums für das vertikale Rohr und für die wallende Schicht im Gehäuse als auch einen kombinierten Kreislauf auszubilden.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß das vertikale Rohr in dem Gehäuse angeordnet ist und die gasdurchlässige Platte um den unteren Teil des Rohres angeordnet ist. Bei dieser Ausführungsform fallen Bad und Gasraum unter dem vertikalen Rohr sowie Bad und Gasraum auf dem Boden des Gehäuses stets zusammen.
Die Zulaufvorrichtung für das flüssige Medium in die wallende Schicht auf der gasdurchlässigen Platte mündet vorzugsweise in einen ringförmigen Verteilungsraum, der um das vertikale Rohr angeordnet ist. Der Austritt erfolgt in der oben bereits beschriebenen Art und Weise.
Auf dem Boden des Gehäuses wird vorzugsweise unter der Austrittsöffnung des vertikalen Rohres eine Prallplatte angeordnet, die über die Oberfläche des auf dem Boden angeordneten Bades hinausragt. Diese Prallplatte bewirkt eine gleichmäßige Verteilung und Umlenkung der Gase.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist insbesondere für die Absorption des SO3-lnhaltes von Kontaktkatalysegasen geeignet, wobei sie als Zwischenabsorber und als Endabsorber verwendet werden kann. Ein besonderer Vorteil besteht darin, daß sie als Heißabsorber betrieben werden kann, wobei sie infolge ihrer geringen Bauhöhe und geringem Gewicht in einer solchen Höhe angeordnet werden kann, daß die heiße Absorbersäure durch natürliches Gefälle oder statischen Druck in die vor- bzw. nachgeschalteten Verfahrensstufen fließen kann.
Für bestimmte Verwendungszwecke, wie z. B. dem Trocknen von feuchter Luft oder SO2-haltiger Gase mittels Schwefelsäure oder der Erzeugung von Oleum, muß die Temperatur des flüssigen Mediums relativ niedrig gehalten werden. In diesem Falle werden vorzugsweise Kühlkörper, z. B. Kühlschlangen, in der wallenden Schicht angeordnet Durch diese Kühlkörper wird ein Kühlmedium geführt, das die überschüssige Wärme abführt. Die Wärmeableitung ist infolge der sehr günstigen Wärmeübergangswerte sehr gut, so daß nur klein dimensionierte Kühlkörper erforderlich sind.
Nachstehend werden einige Arbeitsmöglichkeiten bei der Absorption von SO3 mittels Schwefelsäure und beim Betrieb als Trockner angegeben.
Beispiel I
Das vertikale Venturirohr wird als Vortrockner betrieben und mit 72—78%iger kalter heuer oder dunkler (verunreinigt durch Gasbestandteile) Schwefelsäure beaufschlagt, die aus dem Bad am Boden des Behälters abgezogen wird.
Die wallende Schicht wird als Nachtrockner betrieben und mit 95-98%iger heller oder dunkler Schwefelsäure beaufschlagt, die aus der wallenden Schicht abgezogen wird.
Beispiel 2
Das vertikale Venturirohr wird als Oleumabsorber betrieben und mit 20-36%igem kaltem Oleum beaufschlagt, das aus dem Bad am Boden des Behälters abgezogen wird.
Die wallende Schicht wird als Endabsorber mit 98,5-99°/oiger kalter Schwefelsäure betrieben, die aus ίο der wallenden Schicht abgezogen wird.
Beispiel 3
Das vertikale Venturirohr wird als Oleumabsorber wie im Beispiel 2 betrieben.
Die wallende Schicht wird als Endabsorber mit 98,5-99%iger heißer Schwefelsäure betrieben, die aus der wallenden Schicht abgezogen wird.
Beispiel 4
jo Das vertikale Venturirohr wird als erste Stufe eines Monohydratabsorbers mit kalter oder heißer 98,5-99,5%iger Schwefelsäure betrieben, die aus dem Bad am Boden des Behälters abgezogen wird.
Die wallende Schicht wird als zweite Stufe eines Monohydratabsorbers mit kalter oder heißer 98,5-99,5%iger Schwefelsäure betrieben, die aus der wallenden Schicht abgezogen wird.
Beispiel 5
Das vertikale Venturirohr wird wie im Beispiel 4 betrieben. Als zweite Stufe werden zwei übereinander angeordnete wallende Schichten verwendet, wobei die obere Schicht mit kalter oder heißer 98,5-99,5%iger Schwefelsäure betrieben wird, die dann in die untere Schicht geführt wird und aus dieser abgezogen wird.
Beispiel 6
Das vertikale Venturirohr wird wie im Beispiel 4 betrieben. Die wallende Schicht wird wie im Beispiel 4 betrieben, über der wallenden Schicht ist eine kleine Raschig-Ringschicht angeordnet, die als Nachabsorber arbeitet Sie kann so nahe über der wallenden Schicht
4S angeordnet sein, daß sie von der wallenden Schicht befeuchtet wird und/oder die Befeuchtung erfolgt durch Aufgabe von Schwefelsäure von oben auf die Raschig-Füllkörper Schicht
Beispiel 7
Das vertikale Venturirohr arbeitet als Monohydratabsorber und wird mit dunkler Schwefelsäure aus dem Trockner beaufschlagt, die aus dem Bad am Boden des Behälters abgezogen wird.
5$ Die wallende Schicht wird als Monohydratabsorbei betrieben und mit heller Schwefelsäure betrieben, die aus der wallenden Schicht abgezogen wird. In dieser Kreislauf wird nmr Wasser zur Einstellung dei gewünschten Konzentration zugegeben.
«β Die erfindungsgemäße Vorrichtung und einige
Arbeitsweisen werden nachstehend an Hand der F i g. 1
bis 3 für die Absorption von SO3 mittels Schwefelsäun
beispielsweise näher erläutert
F i g. 1 und 2 zeigen einen schematischen Querschnü
*5 für die Ausführungsform, bei der das vertikale Rohr un< Gehäuse getrennt angeordnet sind.
Fig.3 zeigt die Ausführungsform, bei der da vertikale Rohr im Gehäuse angeordnet ist
F i g. 1 und 2
In das vertikal angeordnete Venturirohr 1 wird im oberen Teil in die Gaszuleitung 2 ein Gasgemisch aus SO3, O2, N2 - und bei der Zwischenabsorption SO2 eingeleitet. Mit der Verdüsungsvorrichtung 3 wird Schwefelsäure eingespritzt. Die Schwefelsäure vermischt sich im Venturirohr innig mit dem Gas, wobei bereits eine teilweise Absorption des SO3-Gehaltes erfolgt. Das Gas-Schwefelsäuregemisch verläßt die Austrittsöffnung 4 des Venturirohres, durchströmt den unter der Austrittsöffnung 4 angeordneten Gasraum 5 und wird auf dem Schwefelsäurebad 6 umgelenkt. Ein Teil der eingedüsten Schwefelsäure wird dabei von dem Bad 6 aufgenommen. Das umgelenkte Gasgemisch strömt durch die Verbindungsleitung 7 in das Gehäuse 8. Es durchströmt den Gasraum 9, tritt durch die gasdurchlässige Platte 10 in die wallende Schwefelsäureschicht 11, geht durch das Wiremeshfilter 12 und verläßt das Gehäuse 8 durch die Gasaustrittsöffnung 13. In der wallenden Schwefelsäureschicht 11 erfolgt eine weitgehende Absorption des restlichen SO3-Gehaltes. Im Wiremeshfilter 12 werden die im Gas enthaltenen Feuchtigkeitströpfchen abgeschieden. Gleichzeitig erfolgt hier eine Nachabsorplion. In der wallenden Schicht 11 sind Kühlrohre 14 (nur einseitig eingezeichnet) mit Zulauf 15 und Ablauf 16 für das Kühlmittel angeordnet.
In F i g. 1 wird aus dem Schwefelsäurebad 6 eine kontrollierte Menge durch die Ablaufvorrichtung 17 mittels Pumpe 18 abgepumpt. Diese Schwefelsäuremenge geht über den Säurekühler 19, wird zum Teil über Leitung 20 als Produktion entnommen und zum Teil wieder über Leitung 21 eingedüst.
Im Gehäuse 8 ist die gasdurchlässige Platte 10 von der Ablaufrinne 22 umgeben, in die Schwefelsäure entsprechend der Volumenzunahme der wallenden Schwefelsäureschicht 11 hineinfließt. Diese Schwefelsäure fließt durch das Rohr 23 in das am Boden des Gehäuses 8 angeordnete Schwefelsäurebad 24. Durch den Ablauf 25 wird mittels Pumpe 26 eine geregelte Menge abgezogen, die über Säurekühler 27 geht, zum Teil als Produktion über Leitung 28 entnommen wird und zum Teil über die Zulaufvorrichtung 29 in die wallende Schicht 11 zurückgeführt. Die Verteilung erfolgt mittels der in der Mitte und über die Breite der Platte 10 angeordneten Rinne 30, die mit Austrittsöffnungen versehen ist.
In Fig. 2 ist das Schwefelsäurebad 6 durch die Ablaufvorrichtung 17a mit dem Schwefelsäurebad 24 verbunden. Ein Teil der im Säurekühler 27 gekühlten Säure wird über Leitung 31 in das Venturirohr wieder eingedüst.
In Fig. 3 ist das Venturirohr 1 in dem Gehäuse 8 angeordnet. Das Schwefelsäurebad 6 unter dem Austrittsende 4 des Venturirohres 1 fällt mit dem Schwefelsäurebad 24 am Boden des Gehäuses zusammen. Der Gasraum 5 unter dem Venturirohr 1 fällt mit dem Gasraum 9 unter der gasdurchlässigen Platte 10 zusammen.
Der Ersatz der abgezogenen Flüssigkeitsmengen erfolgt über die Leitungen 33 und 34.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen «09549/416

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zur Absorption von SO3 aus Gasgemischen und/oder zur Trocknung von SCVhaltigen Gasen, insbesondere Luft, mittels Schwefelsäure, mit einem vertikal mit der Austrittsöffnung nach unten angeordneten Venturirohr und einer im oberen Teil des Venturirohres angeordneten Gaszuleitung, einer im Venturirohr angeordneten Zuleitung für die Schwefelsäure, einem unter dem Austrittsende des Venturirohres angeordneten Bad, einer dem Venturirohr nachgeschalteten und in einem Gehäuse angeordneten waagrechten gasdurchlässigen Platte, wobei das Venturirohr außerhalb des Gehäuses oder innerhalb des Gehäuses die gasdurchlässige Platte durchstoßend angeordnet ist, einem unter der Platte befindlichen gasgefüllten Raum, der mit dem Gasraum unterhalb der Austrittsöffnung des Venturirohres in Verbindung steht, einem oberhalb der gasdurchlässigen Platte angeordneten Ablauf für das auf dieser Platte befindliche und vom Gas durchströmte Bad und einer Gasaustrittsöffnung im oberen Teil des Gehäuses, dadurch gekennzeichnet, daß für das unterhalb des Austrittsendes (4) des Venturirohres (1) befindliche Bad (6) aus Schwefelsäure durch die im oberen Teil des Venturirohres (t) angeordnete Zuleitung (3) für die Schwefelsäure und die Ableitung (17, 17a) aus dem Bad (6) ein geschlossener Flüssigkeitskreislauf vorgesehen ist, und daß für die in dem Gehäuse (8) auf der gasdurchlässigen Platte (10) befindliche wallende Schicht (11) aus Schwefelsäure durch eine durch die Wand des Gehäuses (8) zugeführte Zuleitung (29) und aus dem Gehäuse (8) austretende Ableitung (23/25) ein geschlossener Flüssigkeitskreislauf ausgebildet ist.
    40
    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Absorption von SO3 aus Gasgemischen und/oder zur Trocknung von SO2-haltigen Gasen, insbesondere Luft, mittels Schwefelsäure mit einem vertikal mit der Austrittsöffnung nach unten angeordneten Venturirohr und einer im oberen Teil des Venturirohres angeordneten Gaszulekung, einer im Venturirohr angeordneten Zuleitung für die Schwefelsäure, einem unter dem Austrittsende des Venturirohres angeordneten Bad, einer dem Venturirohr nachgeschalteten und in einem Gehäuse angeordneten waagerechten gasdurchlässigen Platte, wobei das Venturirohr außerhalb des Gehäuses oder innerhalb des Gehäuses die gasdurchlässige Platte durchstoßend angeordnet iat, einem unter der Platte befindlichen gasgefüllten Raum, der mit dem Gasraum unterhalb der Austrittsöffnung des Venturirohres in Verbindung steht, einem oberhalb der gasdurchlässigen Platte angeordneten Ablauf für das auf dieser Platte befindliche und vom Gas durchströmte Bad und einer Gasaustrittsöffnung im oberen Teil des Gehäuses.
    Für die Absorption von SO3 oder Feuchtigkeit aus Gasen mittels Schwefelsäure sind verschiedene Vorrichtungen bekannt.
    Die heute allgemein gebräuchlichen Absorptions- und Trockentürme bestehen aus säurefest ausgekleideten mit Schikanen versehenen Türmen, in denen das Gas aufsteiet und die Absomtionssäure von oben herunterrieselt Sie haben die Nachteile, daß sie eine beträchtliche Höhe benötigen, große Investitionskosten erfordern und ein hohes Gewicht haben. Außerdem müssen beträchtliche Mengen an Absorbersäure sehr hoch gepumpt werdea ... ..
    Es wurden auch schon Tauchabsorber vorgeschlagen, bei denen das Gas mittels eines in die Absorptionssäure eintauchenden Rohres oder einer Glocke eingeleitet wird, durch die Säure aufsteigt und den Absorber wieder verfaßt (DRP 1 33 247, DRP 1 33 933, DRP 2 U 999, DBP 8 82 539, USP 6 92 018, USP 7 22 981, USP 7 37 233). Diese Tauchabsorber konnten sich jedoch in der Praxis für große Durchsatzleistungen nicht durch setzen, so daß heute praktisch nur Absorptionstürme verwendet werden, die meistens mit Fulikörpern ausgestattet sind.
    Es wurde auch schon vorgeschlagen, sogenannte Schaumabsorber zu benutzen. Diese Vorrichtungen erfordern jedoch zur Erzielung eines guten Absorntionsgrades mehrere hintereinandergeschaltete Stufen. so daß eine größere Bauhöhe erforderlich ist (Chem. Technik, 16,1964, S. 350).
    Es ist auch bekannt, zur Naßreinigung staubhaltiger oder nebelhaltiger Gase Gaswäscher zu verwenden, die nach dem Prinzip der Venturirohr arbeiten (DT-AS 11 73 433, DT-AS 11 76 099. Hegenbarth: Herstellung der Schwefelsäure, 1952, S. 60).
    Weiterhin ist es bekannt, gasförmige Bestandteile mittels Flüssigkeiten in Venturirohren zu absorbieren, wobei mehrere Venturirohre hintereinandergeschaltet und nacheinander mit dem Gas und der Flüssigkeit beaufschlagt werden. Der Nachteil dieser Vorrichtungen besteht darin, daß große Flüssigkeitsmengen umgewälzt werden müssen und mehrere Absorptionsstufen für einen Absorptionsvorgang erforderlich sind (Chemical Engineering, August 16,1965).
    Eine solche Anordnung ist auch aus Chimia i Chimiöeskaja Technologia (1964) Nr. 5, S. 852-854 bekannt. Auch hier werden mehrere Venturiabsorber hintereinandergeschaltet und nach jedem Venturiabsorber ein Zyklon zur Trennung von Gas und Säure angeordnet. Dadurch tritt ein höherer Druckverlust auf und die Absorption wird aufwendig.
    Weiterhin ist eine Absorptions- und Trocknungsvorrichtung bekannt, die aus einem Absorbergehäuse besteht, in das senkrecht von oben durch die Decke ein Venturirohr angeordnet ist, dessen Austrittsöffnung nach unten gerichtet ist. Die Durchführung durch die Decke ist gasdicht ausgebildet. Im Kopf des Venturirohres sind die Zuleitungen für das gasförmige und flüssige Medium angebracht.
    Um den unteren Teil des Venturirohres ist eine gasdurchlässige Platte angeordnet, die sich bis zur Gehäusewand erstreckt und den Absorber in einen oberen und unteren Teil trennt. Am Boden des Gehäuses befindet sich ein Flüssigkeitsbad, dessen Oberfläche einen Abstand von der Unterseite der gasdurchlässigen Platte hat, so daß ein gasgefüllter Zwischenraum zwischen Badoberfläche und gasdurchlässiger Platte besteht. Auf der Platte ist eine Schicht des flüssigen Mediums angeordnet, die durch Steigvorrichtungen mit dem Bad am Boden verbunden ist und von dem durch die Platte strömenden Gas in wallende Bewegung versetzt wird. In Höhe der Oberfläche der auf der Platte befindlichen Flüssigkeitsschicht ist ein Abfluß und oberhalb der Schicht im oberen Gehäuseteil eine Gasauslrittsöffnung angeordnet (belgisches Patent Nr. 6 95 150).
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