DE17885C - Neuerungen an beweglichen Axen (Kugelgelenke) - Google Patents
Neuerungen an beweglichen Axen (Kugelgelenke)Info
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- DE17885C DE17885C DENDAT17885D DE17885DA DE17885C DE 17885 C DE17885 C DE 17885C DE NDAT17885 D DENDAT17885 D DE NDAT17885D DE 17885D A DE17885D A DE 17885DA DE 17885 C DE17885 C DE 17885C
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- Germany
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- axis
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Links
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 4
- 230000003137 locomotive effect Effects 0.000 description 4
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B35/00—Axle units; Parts thereof ; Arrangements for lubrication of axles
- B60B35/02—Dead axles, i.e. not transmitting torque
- B60B35/04—Dead axles, i.e. not transmitting torque straight
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pivots And Pivotal Connections (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
An Stelle des bei gewöhnlichen Fuhrwerken üblichen Lenkschemels der beweglichen Axe
wendet man vielfach ein Kugelgelenk an, um welches diese Axe sich bewegt, damit ein
Ausweichen derselben in der Verticalebene bei partiellen Unebenheiten der Fahrstrafse ermöglicht
wird. Alle vier Räder des Fahrgestelles bleiben dann auf dem Boden und kann deshalb
die Lenkaxe niemals überlastet werden.
Den der Axe zum Fahren von Curven zu gebenden Ausschlag in der Horizontalebene begrenzt
man, damit die Räder, z. B. bei Lokomobilen, nicht an der Kesselmantelung schleifen
können, gewöhnlich durch zwei Ketten, welche je ein Ende der Lenkaxe mit festen Punkten
des Hinterwagens, meist mit der Hinteraxe, verbinden, oder man läfst auch das Schleifen
der Räder am Wagenkörper, bei Lokomobilen am Kessel, zu, und schützt die mit den Rädern
in Berührung kommenden Stellen desselben durch eigens hierzu angebrachte Schleif bleche.
Beide Constructionen haben ihre Mangel. Die Ketten können bei der leichten Beweglichkeit
der Axe im Kugelgelenk plötzliche Rucke erhalten und dadurch reifsen (was die Erfahrung
bestätigt), und die Begrenzung durch Schleifbleche kann nur als die allerroheste bezeichnet
werden, da das schleifende Rad gebremst wird, während es vielleicht in Bewegung bleiben soll.
Die Construction, welche Gegenstand dieser Beschreibung ist, vermeidet die vorstehend geschilderten
Uebelstände.
Die Fig. 1, 2 und 3 stellen das Kugelgelenk der Vorderaxe einer fahrbaren Lokomobile
mit Deichselschuh, die übrigen Figuren das Kugelgelenk einer Strafsen- (Pflug-) Lokomotivenvorderaxe
ohne solchen dar.
In den Fig. 1, 2 und 3 ist .S der die Axe
umfassende und mit dieser fest verbundene Deichselschuh mit Kugelpfanne, in welcher das
Calottenstück L gelagert ist.
Am Deichselschuh S befinden sich zwei starke Knaggen KK, am Calottenstück zwei entsprechende
dergleichen K1 K1, welche den Ausschlag
der Axe in der Horizontalebene nach beiden Seiten und auch dann sicher begrenzen,
wenn dieselbe zugleich in der Verticalen ausschlägt.
Die Bogenlängen dieser vier Knaggen lassen sich nun bei der Construction derart bemessen,
dafs der Ausschlags winkel d die gewünschte bezw. zulässige Gröfse erhält.
Die Knaggen am Stück L berühren mit ihrer Unterkante nicht den oberen Rand der Kugelpfanne,
es verbleibt vielmehr ein Abstand zwischen diesen beiden Flächen, wie aus der Zeichnung
ersichtlich ist. Die Gröfse dieses Abstandes bestimmt das Mafs des Ausschlages in
der Verticalebene. Der Ausschlag ist also nach beiden Richtungen im Gelenk selbst, ohne Zuhülfenahme
aufserhalb der Axe liegender Punkte begrenzt.
Zur gröfseren Sicherheit ist das Calottenstück mit dem Deichselschuh noch durch den Bolzen
P verbunden und letzterer dadurch entlastet, dafs die den Bolzen mit einem Auge
umfassende Stange Z denselben fest mit der Hinteraxe verbindet.
Die durch die Fig. 4, 5, 6 und 7 dargestellte Kugelgelenkverbindung der Lenkaxe einer
Strafsen- (Pflug-) Lokomotive zeigt bezüglich der
Begrenzung des Ausschlages keine von der vorstehend beschriebenen abweichende Construction
und ist dieselbe aus der Zeichnung klar zu erkennen. Der Bolzen P1 ist hier nicht mit
der Hinteraxe nach Art des Bolzens JP zu verbinden, er ist deshalb im Calottenstück festgekeilt
und hindert die Axe am Abkippen von der Calotte in der Fahrrichtung, wogegen ein Schlitz in der Axe ein Ausschlagen derselben
in der Verticalebene zuläfst.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Anbringung von Knaggen sowohl an der Gelenkkugel (Calottenstück) wie an der Kugelpfanne (Deichselschuh) an Kugelgelenken der Lenkaxe von Fuhrwerken aller Art, zum Zweck der Begrenzung des Axenausschlages in der horizontalen wie in der verticalen Ebene im Gelenk selbst, ohne Zuhülfenahme aufserhalb der Axe liegender Punkte.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE17885C true DE17885C (de) |
Family
ID=294802
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT17885D Active DE17885C (de) | Neuerungen an beweglichen Axen (Kugelgelenke) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE17885C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE930311C (de) * | 1953-06-25 | 1955-07-14 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Drehschemel fuer Strassenfahrzeuge |
| US4626387A (en) * | 1985-05-29 | 1986-12-02 | Leonard Oboler | Evaporative condenser with helical coils and method |
-
0
- DE DENDAT17885D patent/DE17885C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE930311C (de) * | 1953-06-25 | 1955-07-14 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Drehschemel fuer Strassenfahrzeuge |
| US4626387A (en) * | 1985-05-29 | 1986-12-02 | Leonard Oboler | Evaporative condenser with helical coils and method |
| WO1986007132A1 (en) * | 1985-05-29 | 1986-12-04 | Oboler, Leonard | Evaporative condenser with helical coils and method |
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