DE1786219A1 - Verpackung fuer einen nichtstarren Schlauch,Sack od.dgl. - Google Patents
Verpackung fuer einen nichtstarren Schlauch,Sack od.dgl.Info
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Landscapes
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Description
■Dr;H.Coilenbu..ch
Sclir.-Ir. 2072
LA.BDCHETTE-CENPA - Societe anonyme -
2 Rue Louis David - Paris (16 )/Frankreich
Die vorliegende Erfindung "betrifft eine "Verpackung zur Aufbewahrung eines nichtstarren Schlauches, Sackes od. dgl., z.B.
aus Gummi, Plastikmaterial, Papier oder dergl., der zur Lagerung,
zum Transport und zum Verladen von flüssigen oder pulverförmigen
Produkten dient.
Insbesondere das Transportproblem dieser Produkte in Plastiksäcken
bzw. Schläuchen dieser Art ist schon auf verschiedene Weisen gelöst worden. So ist es bekannt, geschweißte oder ge- i
klebte Plastiksäcke in Kartonbehältern anzuordnen, wobei das Füllen dieser Säcke vor oder während des Einbringens in die
Behälter vorgenommen werden kann. Diese bekannten Säcke sind
aber nicht mit einer Öffnung versehen, die nach einer teilweisen Entnahme des Sackinhalts wieder dicht geschlossen werden
kann. Weiterhin müssen die oberen Wände der Säcke durch geeignete
Mittel beim Füllen gehalten werden. Schließlich ist
dabei die Bereitstellung der Säcke im allgemeinen nicht in einfacher Weise möglich.
-2-109882/0677 BAD original
"2 1786218
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die geschilderten Nachteile zu vermeiden und insbesondere eine Verpackung für
einen nichtstarren Schlauch, Sack od. dgl. zu schaffen, der mit einem dichten Verschluß versehen ist.
Bei einer Verpackung zum Aufbewahren eines nichtstarren Schlauches, Sackes od. dgl., welcher eine durch einen
Schraubverschluß verschließbare Öffnung aufweist, wobei der Schraubverschluß auf einem festen Träger angeordnet ist, der
von einem Flansch gebildet ist, welche Verpackung aus einem " Behälter besteht, der aus einer Kartonplatte oder dergl. hergestellt
und auf seiner Oberseite durch einander gegenüberliegendem
Klappen verschließbar ist, wird hierzu erfindungsgemäß vorgeschlagen, die beiden einander gegenüberliegenden
Klappen des Behälters einerseits jeweils mit einer Aussparung •zu versehen, mit der jede Klappe den Flansch untergreifen
kann und andererseits jeweils seitlich mit zwei Klappen zu versehen, die bei geschlossenem Behälter so nach unten abgewinkelt
sind, daß dadurch die zuerst genannten Klappen in ihrer horizontalen Lage gehalten werden.
Bei einer Verpackung, die aus einem an seinem Oberteil zwei
\ weitere-einander gegenüberliegende Klappen aufweisenden Be-
; weiteren
; halter besteht, ist es zweckmäßig, die beiden Klappen des
Oberteils des Behälters mit jeweils einer einen Deckel be- ; grenzenden perforierten Linie zu versehen, der die Öffnung
bedeckt, die durch die Aussparungen der beiden zu erst genannten Klappen gebildet ist.
Weiterhin empfiehlt es sich, einen der Deckel mit einer perforierten
Linie zu versehen, durch die mindestens eine Zunge begrenzt wird, die dazu bestimmt ist, eingedrückt zu werden,
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BAD OBlGlNAL
um eine öffnung zu "bilden, die ein bequemes Herausziehen
■de a genannten Deckels erlaubt.
Die Erfindung .ist nachfolgend an Hand der Beschreibung eines
in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In den Zeichnungen stellen dar:
Figur 1 eine Ansicht einer zurechtgeschnittenen Platte, die
zu einem Verpackungsbehälter nach der Erfindung faltbar ist, '■■'■■
Fi^ur 2 eine perspektivische Ansicht eines aus der in der
Figur 1 gezeigten Platte gefalteten Verpackungs-behälters nach der Erfindung und
Figur 3 einen Längsschnitt durch den Verpackungsbehälter nach der Figur 2, in welchem ein durch einen Schraubverschluß verschlossener Schlauch angeordnet ist.
In der Figur 1 ist eine zurechtgeschnittene und gefalzte Kartonplatte gezeichnet, die zu einem quaderförmigen Be- λ
halter faltbar ist. Die Seitenflächen 1, 2,3 und 4 dieses
in der Figur 2 und in der Figur 3 gezeigten Behälters sind
mit unteren Klappen 5, 6, 7 und 8 und oberen Klappen 9, 10, 11 und 12 versehen.
Die oberen Klappen 10 und 12 weisen je eine halbkreisförmige
Aussparung und zwei seitliche nach unten abgewinkelte Klappen ■
16 und 17 bzw. 19 und 20 auf. Die Klappen 16 und 17 bzw. 19
und 20 verlaufen spitz zum freien Ende der Klappen 10 und 12 hin. Die Klappen 9 und 11 sind mit je einer halbkreisförmigen
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.perforierten linie versehen, durch die zwei Deckel 13 und 18
begrenzt werden. Der Deckel 13 weist zwei Zungen 14 und 15 auf,'
die ebenfalls durch perforierte Linien begrenzt sind.
Die Seitenflächen 2 und 4 können an den Stellen 21 und 22, welche durch Nuten begrenzt sind, geöffnet werden, wobei der
jeweilige, die Stellen 21 bzw. 22 verschließende Teil der Seitenflächen 2 bzw. 4 durch Einstoßen nach innen umklappbar
ist und ein Ergreifen des Behälters erlaubt.
Das Zusammensetzen des Behälters erfolgt durch Falten und beispielweise
durch zusammenkleben mit einem Klebeband 23 (Figur 2); anschließend wird der Boden durch Umklappen und Verkleben der
unteren Klappen 6 und 8 bzw. 5 und 7 verschlossen. Die unteren und oberen Klappen sind so bemessen, daß zwei einandergegenüber-1iegende
Klappen umgeklappt werden können ohne daß sie sich gegenseitig überdecken.
In dem gezeigten Behälter können glockenförmige Schläuche aufbewahrt
werden, deren Unterteil sich unter dem Schraubverschluß 26 befindet, wenn der Schlauch leer ist (Figur 3). Der Oberteil
24 des Schlauches ist starr und weist einen ringförmigen Flansch 25, der von den Klappen 10 und 12 Untergriffen wird und eine
Vertiefung 27, auf deren Grund der Schraubverschluß 26 befestigt ist auf, welcher den Flansch 25 nicht überragt.
' Das Einbringen des Schlauches erfolgt in folgender Weise:
Die seitlichen Klappen 16,' 17» 19 und 20 werden rechtwinklig
nach innen abgewinkelt um Verstärkungswinkel zu bilden, die das Eindrücken der Klappen 10 und 12 zum Boden des Behälters hin ver-
* "hindern. Anschließend wird der Schlauch in den Behälter einge-
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BAD ORiGlNAL
■bracht,- wobei dessen Seitenwand 28 an den Seitenwänden des
Behälters innen anliegt. Die Klappen 10 und 12 werden dann so umgeklappt, daß deren halbkreisförmige Aussparungen unter
dem Flansch 25zu liegen kommen, wie dies in der Figur 3 gezeigt
ist.
Der Schlauch, dessen Oberteil auf diese Weise fest mit dem Behälter verbunden ist, kann anschließend gefüllt werden.
Während der Füllung fallen die Produkte auf den Unterteil 29 des Schlauches, wodurch dieser sich vom Oberteil des Schlauches
ablöst, jedoch nicht plötzlich nach unten fällt. Unter dem Gewicht
der in den Schlauch eingefüllten Menge des.Produkts faltet'
sich die Wand des Schlauches auf und löst sich ab und der Unterteil 29 des Schlauches senkt sich gegen den Boden des Behälters
ab. Während der Anfangsphase des Füllvorgangs halten
die Verstärkungswinkel bildenden Klappen 16, 17, 19 und 20 und die Klappen 10, 12 die Öffnung des Schlauches fest.
Mit dem Fortschreiten des Füllvorgangs wird der Schlauch verformt
und füllt den Innenraum des Behälters allmählich ganz
aus. Nach dem Schließen des Verschlusses 26 werden die oberen
Klappen 9 und 11 umgeklappt und mit den Klappen 10 und 12 verbunden
z.B. verklebt oder durch ein Klebeband angedrückt. Der gefüllte Schlauch kann dann in seinem festen Behälter transportiert,
gelagert oder verladen werden.
Zur Entleerung des Schlauches genügt es, durch Eindrücken
die beiden Zungen 14 und 15 zu entfernen, die sich über der Vertiefung 27 befinden. Anschließend kann man die Finger in
die so geschaffene öffnung stecken und so den Deckel 13 herausziehen.
Anschließend kann der Deekel 18 herausgezogen werden
und der Zugang zum Verschluß 26 ist frei. Damit der Behälter
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einfach transportiert werden kann werden zweckmäßigerweise
die durch perforierte linien abgegrenzten Stellen 21 und 22 eingedrückt, wodurch Handgriffe zum Ergreifen des Behälters
gebildet werden.
Die Erfindung ist in Verbindung mit einem leeren Schlauch
beschrieben worden, dessen Unterteil sich unter dem Verschluß des Schlauches befindet. Die Erfindung kann jedoch
in gleicher Weise in Verbindung mit nichtstarren Schläuchen verwendet werden, die in'andererweise zusammengefaltet sind,
wenn sie leer sind.
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Claims (2)
1. Verpackung für einen nichtstarreVn Schlauch, Sack od. dgl.,
. welcher eine durch einen Schraubverschluß verschließbare Öffnung aufweist, wobei der Schraubverschluß auf einem
festen Träger angeordnet ist, der von einem Plansch gebildet
ist, welche Verpackung aus einem Behälter besteht, der aus einer Kartonplatte od. dgl. hergestellt und auf
seiner Oberseite durch einander gegenüberliegende Klappen verschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
einander gegenüberliegenden Klappen (10,12) des Behälters einerseits jeweils eine Aussparung aufweisen, mit der μ
jede Klappe (10, 12) den Flansch (25) untergreifen kann
und andererseits jeweils seitlich mit zwei Klappen (16,J7,
19,20) versehen sind/die bei geschlossenem Behälter so
nach unten abgewinkelt sind, daß dadurch die zuerst genannten Klappen (10,12) in ihrer horizontalen lage gehalten
werden.
2. Verpackung nach Anspruch 1, die aus einem an seinem Oberteil
zwei weitere, die zuerst genannten Klappen überdeckende, einander gegenüberliegende Klappen aufweisenden
Behälter besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die i
beiden weiteren Klappen (9,11) des Oberteils des Be- '
hälters mit jeweils einer einen Deckel (13, 18) be- : grenzenden perforierten Linie versehen sind, der die ä
Öffnung bedeckt, die durch die Aussparungen der beiden zuerst genannten Klappen (10,12) gebildet ist. j.
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Verpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
einer der Deckel (13) mit einer perforierten Linie versehen ist, duch die mindestens eine Zunge (14, 15) begrenzt
wird, die dazu bestimmt ist, eingedrückt zu "werden, unreine Öffnung zu bilden, die ein bequemes Herausziehen
des genannten Deckels (13) erlaubt.
Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
an den Seitenflächen des Behälters Nuten vorgesehen sind, durch die eindrückbare .Stellen (21,22) abgegrenzt sind,
die-nach dem Eindrücken Öffnungen zum Ergreifen des Behälters
freigeben". ; >
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Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE8811146U1 (de) * | 1988-08-31 | 1989-12-28 | Europa Carton Ag, 2000 Hamburg | Einteiliger Zuschnitt aus faltbarem Material wie Wellpappe als Umkarton für flexible flaschenförmige Innenbehälter bestimmte Verpackungsbehälter |
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1968
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| BE719074A (de) | 1969-01-16 |
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