DE1781222A1 - Selbstentladeschiff zur Befoerderung von schuettgut mit einer einstellbaren Durchflussabsperrvorrichtung - Google Patents
Selbstentladeschiff zur Befoerderung von schuettgut mit einer einstellbaren DurchflussabsperrvorrichtungInfo
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Description
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An das Deutsche Patentamt
München
Zwelbrückenstrasse 12
Telefon 0941/31055
Bayer. Staatsbank, Regensburg 507 Postscheckkonto: München 89369
Telegramme: Begpattnt Regensburg
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H/p 6^55
6. Sept. 1968 W/He
HEWITT-ROBINS INTERNATIONAL, S.A., 39 Boulevard de Waterloo,
Brüssel, Belgien
Selbstentladeschiff zur Beförderung von Schüttgut mit einer einstellbaren
Durchflußabsperrvorrichtung.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Selbstentladeschiff zum Verladen
von Schüttgut, mit wenigstens einem Frachtraum, an dessen Boden eine Reihe von Speicherbehältern vorgesehen sind, der-en jeder
oberhalb eines Abgabeförderers geöffnet ist, und mit einer Absperrvorrichtung,
die die Abgabe des gespeicherten Gutes aus den Speicher behältern steuert.
KLne der Schwierigkeiten bei der Verladung von Schüttgut hat darin
bestanden, ein Absperrsystem für Speicherbehälter zu schaffen, das
die Material abgabe bei extrem niedrigen DurehflußgeschwLridigkeiten
fjteuert. Während diese Schwierigkeit Ln manchen Fällen in Kauf
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genommen werden kann, falls jede der Absperrvorrichtungen unabhängig
betätigt wird, ist es häufig vorteilhaft, eine Anzahl dieser Absperrvorrichtungen
miteinander zu verbinden und gemeinsam zu betätigen. Wenn letzteres erwünscht ist, ist es notwendig, eine Peinsteuerung
bei sehr niedrigen Durchflußgeschwindigkeiten vorzusehen, so daß die Summe der einzelnen Durchflußgeschwindigkeiten
an den einzelnen Absperrvorrichtungen gleich der gesamten gewünschten Durchflußgeschwindigkeit ist. Eine derartige Möglichkeit wird
beispielsweise bei der Selbstentladung von Frachtschiffen für Schüttgut verwendet.
Sich selbst entladende Frachtschiffe werden häufig so ausgelegt, daß der Rumpf des Schiffes in eine Anzahl von Frachträumen unterteilt
ist, die große Speicherbehälter darstellen. Am Boden dieser Speicherbehälter sind eine Reihe von Absperrvorrichtungen vorgesehen,
die sich über eine oder mehreren Entladeförderern öffnen.
Wenn die Absperrvorrichtungen geöffnet werden, wird das Schüttgut, das in den Behältern gespeichert ist, an den Absperrvorrichtungen
vorbei auf einen oder mefrere Förderer gegeben, die das Material
dann einer zusätzlichen MaterialVerladeeinrichtung zuführen, damit
es an eine Stelle außerhalb des Schiffes transportiert wird.
Die herkömmliche Absperrvorrichtung für Speicherbehälter bei sich selbst entladenden Wasserfahrzeugen ist gewöhnlich am Boden des
Behälters angeordnet, wöbeL das Gewicht des gespeicherten Materials
direkt auf der Absperrvorrichtung aufliegt und wobei jede Absperrvorrichtung unabhängig von den anderen betätigt wird. Die Größe
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d^r Behalteröffnunc ist deshalb relativ f;roß (jevjesen, so daß dann,
\;c:nn die Absperrvorrichtung auch nur wenig geöffnet wird, die Abgabegeschwindigkeit
verhältnismäßig gro£ ist. Ferner kann ein Teil des Schüttgutes während de« Umschla^ens so verdientet werden, daß
die Absperrvorrichtung verhältnismäßig v/eit geöffnet werden muß,
bevor das verdichtete Material zu fließen beginnt. Der Materialfluß beginnt dann mit e-.nem plötzlichen Stoß und es besteht deshalb
keine oder kaum eine Steuerun^smögliohkeit bei sehr niedrigen M
iibgabegeschwindigktlten.
Das herkömmliche Absperrsystem in sich selbst entladenden Wasserfahrzeugen
wird üblicherweise durch Öffnen nur einer oder zweier Absperrvorriehtungen betätigt, wobei das Material mir annähernd
maximaler Durehflußgeschwindigkeit abgegeben wird, Diese Art der raschen Abgabe erfordert eine sorgfältige berwachung, damit gewährleistet
wird, daß die sich verschiebende Gewichtsverteilun *; aufgrund
der Abgabe der Ladung von einem Bereich im Schiff nicht bewirkt, daß das Fahrzeug in einer bestimmten Richtung kentert. Fer- ™
nei* macht der Stoß, der durch diese rasche Abgabe des Kateriales
verursacht wird, die Verwendung einer verhältnismäßig großen Anzahl von Leerlaufrollenanordnungen notwendig, die in engem Abstand voneinander
angeordnet werden müssen, um die Ausladung des Abgabefördorbandes
abzustützen. Zusätzlich macht diese Art aer Entladung die Verwendung vor Randleisten auf jeder Seite des Förderbandes erforderlich,
damit pewflhrleLstot wird, daß dar, Schüttgut auf das
Förderband abgrr^Um wird und nicht iilx.-i' den H iud dos Hundes tritt.
Di ese Loir;'.cn vrJaui'on über dem Förderet' und vermindern dan; it Hie
UR f ι (-..·; Fr-ichLiichi H"e.\, indeni -Ii' :;p<.'i (·1κ rh.'ii."] l.er itidii
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nach abwärts bis in die Nähe der Ausladung des Abgabeförderers verlängert
werden können.
Ziel vorliegender Erfindung ist es, eine Absperrvorrichtung für
Speicherbehälter bei Selbst-entladeschiffen zu schaffen, rc;it der
eine exakte Steuerung der Abgabegeschwindigkeit des im Speicherbehälter vorhandenen Materiales veFh möglich ist, und bei der die
Materialabgabe aus dem Speicherbehälter bei sehr niedrigen Durchflußgeschwindigkeiten
beginnt. Ferner soll diese Absperrvorrichtung für Speicherbehälter bei Selbstentladeschiffen in der Weise
verwendet werden, daß eine Anzahl von Frachträumen im Schiff gleichzeitig allmählich entladen werden können, wobei die Absperrvorrichtungen
gemeinsam betätigbar sein sollen.
Um dies zu erreichen, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen,· daC
,leder Speicherbehälter eine Speichericammer in Verbindung mit- dem
Frachtraum aufweist, daß eine Hilfskammer an einer Seite der Speicherkammer
und in Verbindung mit dieser angeordnet ist, wobei Gut aus der Speicherkammer in die Hilfskammer eintritt, daß der Boden
einer jeden HiIfskammer mit einer öffnung über dem Abgabeförderer
versehen ist, und daß die Absperrvorrichtung am Boden der Speicherbehälter zwischen einer ei'sten und einer zweiten Stellung: verschiebbar
angeordnet int. Vorzugsweise verschließt, die Absperrvorrichtung
die 'Ufnungeij am Boden ch.-r Hilfskammern in der ersten Stellung,
wobei das Gut in den Hilfskammern zu Haufen aufgesehüU et ist, rii.
nn der. Absperrvorrichtung aufgenommen werden, während die AW^por;1-vorH
clituni1; hi dor zweiten Si.ellung in be;aig aiii' die (VfKrin^Mi it
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der Absperrvorrichtung vorbei abgegeben wird, und es ist eine Betätigungsvorrichtung vorgesehen, die mit der Absperrvorrichtung
zwischen der ersten und der zweiten Stellung verschiebbar gekoppelt ist. Mit den Speicherbehältern kann eine Einstellvorrichtung zur
Einstellung der in die Hilfskammern eingeführten Schüttgutmenge
gekoppelt sein.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist die am Boden
der Hiliäcammer in jedem der Speicherbehälter ausgebiltete öffnung
einen breiten Abschnitt, der in unmittelbarer Nähe der Speicherkammer
angeordnet ist, sowie einen schmalen Abschnitt, der von der Speicherkammer entfernt vorgesehen ist, auf, wobei das aus der Speicherkammer
in die Hilfskammer gelangende Gut einen aufgeschütteten
Haufen darstellt, dessen untere Kante in unmittelbarer Nähe des
ist
schmalen Abschnittes der öffnung angeordnet istj dabei/die Absperrvorrichtung
so betätigbar, daß zuerst der schmale Abschnitt der öffnungen geöffnet wird. Zweckmäßigerweise besitzt die Absperrvorrichtung
eine Anzahl von flachen Abstützplatten, deren Enden aneinanderstoßend geradlinig etwa parallel zum Abgabeförderer verschiebbar
befestigt sind, wobei die Abstützplatten unterhalb der Öffnungen im Boden der Hilfskammer angeordnet und so miteinander
rjekoppelt sind, daß bei einer Betätigung durch die Betätigungsvorrichtung
die Abstutzplatten gemeinsam verschoben werden und damit die Gutab^abe aus den fjpeieherbehälterri versteuert wird.
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Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung - anhand von Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigen:
Pig. 1 eine Längsschnittansicht durch ein erfindungsgemäßes, sich selbst entladendes Wasserfahrzeug,
Fig. 2 eine Querschnittsansicht durch ein sich selbst entladendes
^ Wasserfahrzeug, bei dem die bevorzugte Ausführung®form der
Absperrvorrichtung für die Frachtbehälter in geschlossener Stellung gezeigt ist,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine Reihe vöh Speieherbehältern
in einem sich selbst entladenden Wasserfahrzeug, wobei die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt ist,
Fig. 4 eine An-sieht längs der Linie 4-4 nach Fig. 3,
™ Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Speicherbehälters nach
einer bevorzugten Ausführungsforra der Brfin4ung, wobei Teile
herausgebrochen und andere Teile weggelassen eind,
Fig. 6 eine Längsschnittansicht durch einen Teil der Reihe von
Speicherbehältern in einem sich selbst entladenden Wasserfahrzeug/ die eine zweite Ausführungsform der Sfindung darstellt,
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Fig. 7 eine Ansicht längs der Linie 7-7 nach Pig. 6 und
Flg. 8 eine perspektivische Ansicht eines Speicherbehälters nach dem zweiten Ausführungslßeispiel vorliegender Erfindung, wobei
Teile herausgebrochen dargestellt und andere Teile weggelassen sind.
In den Figuren 1 und 2 ist ein typisches, sich selbst entladendes Wasserfahrzeug 10 mit Laderäumen 12 dargestellt, die zwischen Querwänden
lh und Seitenwandungen 16 ausgebildet sind. Wie in der Querschnittsansicht
aus Fig. 2 hervorgeht, sind die Seitenwandungen 16
der Speicherbehälter gegen den Boden des Schiffes geneigt angeordnet. Am Boden eines jeden Laderaumes sind eine Reihe von weiteren
kleinen Behältern 18 ausgebildet, die nach oben in den Laderaum geöffnet
sind und die sich nach unten über einen Abgabeförderer 19 öffnen, der in Längsrichtung zum Schiffsboden verläuft. Die Absperrvorrichtungen
20 der Frachtbehälter schließen die Bodenöffnungen
der Behälter 18 und steuern die Abgabe des Schüttgutes von den kleineren Behältern auf den Abgabeförderer 19· Das Schüttgut auf
dem Abgabeförderer wird beispielsweise zum Heck des Wasserfahrzeuges transportiert, wo es auf einen Pendelförderer 22 übertragen
wird, der auf jeder Seite des Schiffes verlängert sein kann.
Bei der Aus führung s form nach den Figuren 35-5 weisen die kleineren
Behälter 18 eine Hauptspeioherkamrner 'dl auf, die mittels der vorderen
Platte ?A, der hinteren Platte ?J'>
und den Seitenplatten i'8 und j50 die Gestalt von umgekehrten, stumpfen,pyramidenförmigen
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Prismen erhalt . Die Hauptkammer öffnet sich oben in den Laderaum und nach unten über den Abgabeförderer. Die Bodenkanten beider
Seitenplatten 28a, J)Ob. und der hinteren Platte 26a enden in einer
horizontalen Fbene, die etwas tiefer als die Bodenkante 24a der vorderen Platte liegt. Eine Einstellplatte 31 ist gleitend über
eine an sich bekannte Vorrichtung, z.B. nicht dargestellte Bügel am unteren Ende der vorderen Platte 24 befestigt. Die Einstellplatte
kann über die untere Kante 24a der vorderen Platte hinaus verlängert sein, damit die Menge an gespeichertem Material in der
Hilfskammer 33 verändert werden kann.
Jeder kleinere Behälter besitzt diese Hilfskammer 33* die sich vor
der unteren Kante der vorderen Platte nach außen erstreckt und die mit der Hauptspeicherkammer in Verbindung steht. In Pig. 5 ist gezeigt,
daß die Hilfskammer aus einer horizontalen oberen Platte 34,
die im Umriß etwa trapezförmige Gestalt besitzt, Seitenstreifen 35»
36, die mit den geneigten Seiten der oberen Platte verbunden sind,
und einem Endstreifen yS, der mit der kürzeren Grundkante der Platte
verbunden ist, besteht. Die obere Platte 3^ erstreckt sich von
der unteren Kante 24a der vorderen Platte in einer etwa horizontalen
Ebene nach vorwärts ynd beide Seitenstreifen und der Endstreifen
verlaufen in vertikaler Richtung von der oberen Platte nach abwärts.
Die unteren Kanten beider Seitenstreifen und der Endstreifen enden
in der gleichen horizontalen Ebene wie die unteren Kanten der Behälterplatten 26, 28, 30 und legen eine trapezförmige öffnung am
Boden der Hilfskammer fest. Die größere Basis oder der breiteste
Abschnitt der trapezförmigen Öffnung ist der Hauptkammer am nächst on
angeordnet und die kürzere Basis oder der schmälste Absohnitt der
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J ,
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Öffnung ist von der Hauptkammer entfernt angeordnet. Eine flache Absperrvorrichtung bedeckt die öffnungen am Boden sowohl der Hilfskammer
als der Hauptspeicherkammer.
Wie in Pig. 4 gezeigt, weist jede Absperrvorrichtung im Abstand angeordnete
parallele Schienen 40 auf, die aus dem Arm 41, einem nach innen gerichteten Plansch 42 und einem nach außen gerichteten
Flansch 43 gebildet sind. Die Flansche 42 der im Abstand voneinan- ^
der angeordneten Schienen sind mit den Kanten der flachen Abstützplatte 44 gekoppelt. Die Abstützplatte 44 ist mit Verstärkungsrippen
46 an der Bodenfläche der Platte versehen und besitzt einen auswechselbaren Belag 48, der auf der oberen Fläche befestigt ist.
Die Seitenschienen besitzen ein vorderes Ende 40a und ein hinteres Ende 40b, wie die Fig. 3 zeigt. Sie verlaufen über die Abstützplatte
hhaus und sind so dimensioniert, daß dann, wenn eine Reihe von Absperrvorrichtungen in Arbeitsstellung unter einer Reihe von
Absperr-
Behaltern steht, das vordere Ende einer Seltenschiene für ein Saugvorrichtung
I t«j? in der "Mähe des hinteren Endes einer entsprechenden Schiene auf
der nächstfolgenden Absperrvorrichtung steht. Ein nach oben stehender Ansatz 50 ist auf der Oberseite des hinteren Endes einer jeden
Seitenschiene ausgebildet und ein Gelenkarm 52 mit in Abstand versetzten
.Seiten ist auf der OberseLte des vorderen Endes einer jeden
Seltenschiene vorgesehen. In Arbeitsstellung paßt der Ansatz einer Absperrvorrichtung zwischen dLe im Abstand angeordneten SeL-ten-fies
fRlenkarmen der nächsten Absperw orrichtung und ein Stift
ljh verbindet die beiden Absperrvorrichtung^ miteinander.
Wie der Ρίμ;. 4 entnommen werden kann, ruhen die nach auswärts
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gerichteten Flansche 43 einer jeden Seitenschiene auf im Abstand
angeordneten Rollen 56, 561. Die Rollen sind mit im Abstand angeordneten
vertikalen Bauteilen 58 einer Traganordnung verbunden
und sind drehbar um eine horizontale Achse befestigt, die senkrecht
zur Längsachse des Wasserfahrzeuges verläuft. Die beiden Rollen 56,
561, die jede Seitenschiene tragen, sind so angeordnet, daß sie die
Absperrvorrichtung an jedem beliebigen Punkt zwischen einer voll geöffneten oder voll geschlossenen Stellung abstützen. Zu diesem
Zwecke sind die Rollen so angeordnet, daß dann, wenn die Absperrvorrichtung die geschlossene Stellung einnimmt, wie die Fig. J5
zeigt, das hintere Ende und der benachbarte mittlere Teil der Seitenschienen auf den Rollen 56, 56' aufliegen. Auf diese Weise
stützen die Rollen auch die Absperrvorrichtung ab, wenn sie sich
nach hinten in eine voll geöffnete Stellung verschoben hat.
Im Betrieb sind eine Reihe dieser Absperrvorrichtungen Ende an Ende
angeordnet und über die Gelenkvorrichtung miteinander verbunden. Eine angetriebene Betätigungsvorrichtung, z.B. ein Hydraulikzylinder
60, ist mit einer der Reihen von miteinander verbundenen Absperrvorrichtungen in Verbindung und ka#n die gesamte Reihe von
Absperrvorrichtungen zwischen einer geöffneten und einer geschlossenen Stellung verschieben. Diese hydraulische Betätigungsvorrichtung
wird beispielsweise von einer entfernten Stelle aus durch übliche Steuermittel gesteuert. Das in den Hauptladeräumen gespeicherte
Schüttgut füllt die Hauptkammer der Behälter l8. Am Boden der Hauptkammer gelangt das gespeicherte Material in die Hilfskammer
2"J) und kommt an den Absperrvorrichtungen mit einer bestimmten Neigunp;,
wLo beL 62 angedeutet, zur Ruhe. Die jeweilige Neigung des
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Materiales wird durch den natürlichen MaterialGchüttv;lnkel festgelegt,
der von solchen Paktoren, wie- der Pariikelgröße, der Ronai-
jeweilige stenz und dem Feuoh'· i'rkeitsgelialt abhängt. Die/Materialmenge in der
Ililfskarnmer kann aaöurch eingestellt werden, daß die Einstellplatten
pi verlängert nder verkürzt werden.
Bei der in den Figuren 6-8 dargestellten Ausführungsform ist die
Hauptkammer 21f der kleineren Behälter durch vordere Platten 70,
hintere Flatten 72 und Seitenplatten 73» 7^ gebildet, welche die
vorderen und hinteren Platten miteinander verbinden. Die unteren Kanten der Flatternden in etwa der gleichen horizontalen Ebene.
Eine Einstellplatte j51 is't gleitend mit der Vorderfläche der vorderen
Platte verbunden und ist so ausseiest, daß die Menge an Schüttmaterial,
die auf der Sperrvorrichtung aufliegt, eingestellt wird.
Mit den unteren Kanten der Platten 70, 72, 73, 7^ und von diesen
nach unten ausgehend int eine Materialsusienkanadnung verbunden,
die den Boden der Hauptkammer bildet und eine vertikale öffnung darstellt, die in die Hilfskammer 33f führt. Die Ablenkanordnung
weist drei Flächen auf, die so zueinander angeordnet sind, daß sie
eine vertikale Öffnung ausbilden, welche die untere Kante 70a der
vorderen Platte enthält. V/ie in Fig. 8 gezeigt, besitzt die Anordnung
eine trapezförmige mittlere Fläche 76 und zwei dreieckfö'rmige
Seitenflächen 78, 80. Die größere Basiskante 76a stößt an die untere
Kante 72a der hinteren Platte an und ist nach unten und nach vorne von der hinteren Platte aus geneigt. Die kleinere Basiskante 76b
der mittleren blncAifi endet in einer v-rtJkalen Ebene, die die untere
Kante 70a der vorderen Platte enthüll..
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Die dreieckförmige Seitenfläche 78 ist gegen die untere Kante der
Platte 73 und gegen die Seitenkante der trapezförmigen Fläche Ύ6
abgedichtet. In ähnlicher Weise ist die dre:eokfcrmige Seitenfläche
80 gegen die.untere Kante der Platte 7^ und gegen die andere Seitenkante
der trapezförmigen Flache 'J6 abgedichtet. Auf diese Weicc
entsteht eine trapezförmige Öffnung am Boden der Hauptkammer, die durch die Kanten 76b, 78a und 80a der Auslenkanadnung und die untere
Kante "(Oa. der Hauptkammer begrenzt ist.
Die Hirfskammer 33f eines jeden kleinoren Behälters ist vor der
vertikalen Öffnung am Boden der Hauptkammer 21' ausgebildet. Fig. zeigt,
daß.die Hilfskanimer üeitenstreifen 86, 88, Endstreifen ;)C
und eine flache trapezförmige obere Platte 92 besitzt. Weiter ergibt
sich aus der Fig. 8, daß die Seitenstreifen nach abwärts aufeinander
zu von der oberen Platte ?2 aus geneigt verlaufen, so
daß sie eine etwa trogförtni -e Hilfskammer ausbilden. Die Endwandu;.·-·
90 erstreckt sich von der oberen Platte 9-<
nach abwärts und dich;ον die öffnung ab, die durch die Enden der S/eit enstreifen 80, i:S un/
die obere Platte 92 gebildet'wird. Die unteren Kanten der Seiten-streifen
86, 88, der Endstreifen 90 und die kleinere Basiskante
76b legen eine horizontale, dreieckförmige öffnung über dem Abgabeförderer 19' fest. Wie in der ersten Ausführungsform ist die Pasi;-
oder der weiteste Abschnitt der dreieekföriiM.^en Öffnung der Haupikammor
am nächsten angeordnet, und die Srürn tier öffnung vorengv
sich allmählich zum schmalesten Abschnitt, dem Scheitel, der von
der Hauptkammer entfernt liegt. Die Absperrvorrichtung 20'.überdeckt
die drei eck fö pi»·. i;?;o Öffnung und ist so ausgelegt, daß ;>
i ο vorwäri ;.:' und Wir' v/äri :■ :*,u-!.,sehen oiner gencirl ossenei\ und eiror
P/O 7 ;-
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Jß
geöffneten Stellung verschiebbar 1st.
Die Absperrvorrichtung für den. Pracht behält er nach den'Figuren 6-8
besteht au« Platten, die so ausgelegt sind, daß sie gleichzeitig
die öffnungen zweier benachbarter kleinerer Behälter abdecken Zu
diesem. Zweck weist eine rechteckfö'rmige Platte 98 eine mittlere ,
rechterfcförmige Öffnung 100 auf, die darin ausgebildet ist, so daß
ein ^rderer Absperrabschnitt 98a und ein hinterer Absperrabschnitt
>ςΓο ' festgelegt wird.
Ein auswechselbarer Belag 99 ist mit jedem dieser Absperrabschnitte
in gleicher Weise wie in der ersten Ausführungsform gekoppelt. Jede
Seite der Absperrvorrichtung weist Führungsrollen 104, 104! auf,
die damit befestigt sind und die über im Abstand versetzte Führungsschienen
106, 108 gleiten, welche an vertikalen Bauteilen dner Abstützanordnung befestigt sind. Die Führungsrollen 104, 104'
sind drehbar an verstärkten Wihkelbauteilen 112, 112' befestigt.
Die Absperrvorrichtungen sind durch Gelenke 114 miteinander verbunden,
welche die hintere Rollenabstützvorrichtung einer Platte mit der vorderen Rollenabstützvorrichtung der nächstfolgenden Platte
verbinden. Auf diese Weise kann eine ganze Reihe von Absperrvorrichtungen miteinander verbunden und gemeinsam durch eine kraftgetriebene
Betätigungsvorrichtung, z.B. eine herkömmliche, hydraulische
Reihenanordnung 111 betrieben werden. Dabei 1st jede Absperrvorrichtung
in der Lage, die horizontale öffnung zweier benachbarter Absperrvorrichtungen zu Überdecken. « .
:· #9 8 U / 0 8 3 7 Bad
Vr- - β.9.1968 W/He Η/ρ 6j55
Die Arbeitsweise der zweiten Ausführungsform ist ähnlich der nach
der ersten Ausführungsform. Das schüttfähige Material in den Lade-
räumen gelangt durch die unteren vertikalen Öffnungen am Boden der
•-i-f f [i:ri:·- [■!>■■ .
Hauptkammern 21' und das gespeicherte Material kommt in der Hilfs-
Hauptkammern 21' und das gespeicherte Material kommt in der Hilfs-
kammer mit einer bestimmten Neigung, die durch 62' angegeben ist,
,A
zur Ruhe. Die Materialmenge in.jeder Hilfskammer wird durch Verwendung
der Einstellplatten J511 in der Weise eingestellt, daß die
Abgabe aus jedem Speicherbehälter etwa gleich ist.
In beiden Ausführungsformen werden die miteinander verbundenen Absperrvorrichtungen
gemeinsam nach rückwärts durch die hydraulische Betätigungsvorrichtung betätigt. Die Absperirorrichtungen für die
Frachtbehälter öffnen zuerst den schmälsten Abschnitt der Öffnungen
am Boden der Hilfskammern, bis der schräge Materialhaufen auf den Absperrvorrichtungen über die vordere Kante der Absperrvorrichtungen
überzulaufen beginnt. Diese niedrige Abgabegeschwindigkeit ist kontinuierlich, wenn das Schüttgut durch Schwerkraft von der Hauptkam-
mer in die Hilfskammer und über den vorderen Teil der Absperrvorrichtungen
zugeführt wird. Eine höhere Durchflußgeschwindigkeit kann dadurch erzielt werden, daß die Absperrvorrichtung nach hinten verschoben
wird, so daß ein breiterer Abschnitt der Öffnungen im Boden der Hilfskammer entsteht. Die dreieckförmigen oder trapezförmigen
Öffnungen sind besonders zweckmäßig bei dieser Auslegung, da der schmälste Abschnitt der Öffnungen entfernt von der Hauptkammer eingestellt
werden kann, so daß die untere Kante des schrägen Materialhaufens über diesem schmalen Abschnitt angeordnet ist.
■1-
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Claims (1)
- *5 6.9.1968 W/He - Η/ρ 6355rat'- entansprüchej- ίΐ· .. - ■Selbstentladeschiff zum Verladen von Schüttgut, mit wenigstens ■ ■■■■■■-. - loy πί:ίίΐ,·ίί!··ϊeinem Frachtraum, an dessen Boden eine Reihe von Speicherbehältern■ ' : . ■.'..-■■■■ :'-iSO: r1':vorgesehen sind, deren jeder oberhalb eines Abgabeforderers geöffnet ist, und mit einer Absperrvorrichtung, die die Abgabe des gespeicherten Gutes' aus den Speicherbehaltern steuert, dadurch gelt ennzeichnet, daß jeder Speicherbehälter (l8) eine Speicherkamnicr' (21) in Verbindung mit dem Frachtraum (12) aufweist.., daß eine HiLfskammer (33) an einer Seite der Speicherkammer und in Verbindung mit dieser angeordnet-ist, wobei -lut" aus der Speieherkarmier in die HiIfslcammer (33) eintritt, daß der Boden einer jeden HiIfskammer (33) mit einer Öffnung über dem ^bgabeförderer (.19) versehen ist, und daß die Absperrvorrichtung (20).am Boden der Speicherbehälter (l'S) 2v;isehen einer ersten und-einer rr.veiten 3'·;υ11υΐ:··· ^bar angeordnet is\..Selbstentladeschiff nach Anspruch 1, dadurch jo]-'..-nn"reichiiet,. daß f die Absperr'/orriehtung (20) die Öffnungen am Boden der Hilfskarnmer (33) in der ersten Stellung '/erschließt,' vrobei das Gut in den Hilfs-'kammern zu Haufen aufgeschüttet ist, die von der Absperrvorrichtung aufgenommen werden, daß die Absperrvorrichtung (20) in der zweiten Stellung in bezug auf die Öffnungen in den Hllfskammern (33) so angeordnet ii;t, daß das aufgeschüttete Gut an der Absperrvorrichtung vorbei abgegeben wird, und daß eine Betätigungsvorrichtung ' (60) "vorgesehen ißt, die .mit .dor "Absperrvorrichtung (20) zwischen dor ersten ujyl der ^Wfiltc-Ji Stollun/: v(Jt':if:h i.fbbar />;ekoppolt I;;1,.00 9 844/08 3 7 BAD6.9.1968 W/He H/p 6^553· fielbstentladeschiff nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Einstellvorrichtung (31)* die mit den Speicherbehältern (Ib) zur Einstellung der in die Hilfskammern (33) eingeführten Schüttgutmenge gekoppelt ist.4. Selbstentladesehiff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, dal? die am Boden der Hilfskammer (33) in jedem der Speicherbehälter (l8) ausgebidete Öffnung einen breiten Abschnitt, der in unmittelbarer Nähe der Speicherkammer (21) angeordnet ist, sowie einen sehmalen Abschnitt, der von der Speicherkammer entfernt vorgesehen ist* besitzt, wobei das aus der Speicherkammer (21) in die Hilfskammer (33) gelangende Gut einen aufgeschütteten Haufen darstellt, dessen untere Kante in unmittelbarer Nähe des schmalen Abschnittes der öffnung angeordnet ist, und daß die Absperrvorrichtung (20) so betätigbar ist, daß zuerst der schmale Abschnitt der öffnungen Geöffnet.wird.5. Selbstentladesehiff nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrvorrichtung (20) eine Anzahl flacher Abstützplatten (44) aufweist, deren Enden aneinanderstoßend geradlinig etwa parallel zum Abgabeförderer verschiebbar befestigt sind, und daß die Abstützplatten unterhalb der öffnungen im Boden der Hilfskammer (33) angeordnet und miteinander so gekoppelt sind, daß bei einer Betätigung durch die Betätigungsvorrichtung (60) die Abstützplatten (44) gemeinsam verschoben werden und damitdie Gutabgabe aus den Speieherbehältern gesteuert wird.BAD ORIGINAL00 9 8447-083 7': ^ ·1787222β.9· 1968 w/He H/p 6^554T-6."" Selbst en el ade s c hi ff nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet^ daß die im Boden der Hilfskammern 03) angeordneten Öffnungen trapezförmig mit einer größeren BasLs und einer kleineren Basis ausgebildet sind, wobei die größere. Basis einer jeden trapezförmigen öffnung den breiten Teil der Öffnung und die kleinere Basis den schmalen Teil der Öffnung darstellt.?. Selbstentladeschiff nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß jede ■Abstützplatte (-V+) einen vorderen und einen hinteren AfasperrabschniVc aufweist, die durch eine im mittleren Teil der Äfostütz- ;,laite ausgebildete. Öffnung voneinander getrennt sind, und daß die Abstüt^^platten (^Ml-) unterhalb der Öffnungen-'im Boden der fiilfikamrnern (Z-Z) angeordnet sind,, wobei die vorderen und hintere** Absperr-abschni - Λθ einer jeden Abstützplatte die öffnungen in» Boden benachbarter liilfskarnmern (Z>Z>) abdecken könrivii. -uj. Selbritc-ntladeschiff nach Anspruch r\, rladui-ch gekennzeichnet, daß 'iie Öffnungen im. Boden der Hilfskammern {Zks) dreieclrförmige Gestalt aufvieisen und so ausgebildet siriii, daß eine Basis einer jeden dreiockförmigen öffnung der breite Abschnitt der öffnung und der von der Basis abgewandte ocheitel der schmale Abschnitt der öffnung ist.- Speicherbehälter zum Verladen von Schüttgut,der oberhalb eines Abgabeforderern geöffnet ist und eine Abüperrvorriehtun;i aufweist, die die Abgabe des gespeicherten Gutes aus dem Speicherbehälter nteuerty dadurch'gekennzeichnet, daß eine IILlfskammer (35) am einen Ende der SpeLcherkammer (.21) angeordnet und mit ihr verbunden ist, wobei Gut van der Spelcherkammer in dLe Hilfskammer eingeführtβ.9.1968 W/He . Η/ρ 6355/I?wird, daß die Hilfskammer eine Öffnung am Boden aufweist,* daß die Absperrvorrichtung (20) diese Öffnung verschließt, wobei in der ... Speicherkammer gespeichertes Gut in die Hilfskammer eingeführt und auf der Absperrvorrichtung zu einem Haufen aufgeschüttet wird, und daß die Absperrvorrichtung so verschiebbar ist, daß in der Speicherkarnmer gespeichertes Gut durch die Öffnung in der Hilfskammer und an der Absperrvorrichtung· vorbeiströmen kann.10. Speicherbehälter nach Anspruch 9j dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung am Boden der Hilfskammer (33) so ausgebildet ist, daß ein weiter Abschnitt in unmittelbarer Nähe der Speicherkammer (21) und ein schmaler Abschnitt entfernt von der Speicherkammer ausgebildet ist, wobei das Gut, das aus der Speicherkammer in die Hilfskarcm.er eingeführt wird, zu einem Haufen aufgeschüttet wird, und wobei die untere Kante des Haufens in unmittelbarer Nähe des schmalen Teiles der öffnung angeordnet 1st, und daß die Absperrvorrichtung (20) in einer solchen Richtung betätigbar ist, daß zuerst der schmale Ab- ψ schnitt der öffnung freigegeben wird.11. Speicherbehälter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrvorrichtung eine flache Abstützplatte (44) aufweist, die in einer geraden Linie unterhalb der im Boden der Hilfskammer ausgebildeten öffnung verschiebbar befestigt ist, und daß eine Betätigungsvorrichtung (60) mit der Abstutzplatte (44) gekoppelt ist.QO 98 U /0 83 7 BAD ORIGINAL.r a ·♦■Leerseite
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