DE1779614C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Garen von Nahrungsmitteln unter Druck - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Garen von Nahrungsmitteln unter DruckInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Garen von Nahrungsmitteln, bei dem die Nahrungsmittel in ein
verschließbares Druckgefäß mit einem flüssigen Garmedium eingegeben weiden, das Druckgefäß zum
dampfdruckdichten Abschluß geschlossen und das Garmedium erhitzt wird, bis der Druck in dem Gefäß
einen bestimmten Wert erreicht, bei welchem der dampfdruckdichte Abschluß aufgehoben wird, sowie
eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Ein bekanntes Verfahren zum Garen bestimmter Nahrungsmittel, wie z. B. Hühner, Meerestiere, verschiedene
Sorten von Fleisch und dergleichen, besteht darin, daß diese Nahrungsmittel in heißes Bratfett oder
Fett eingetaucht und gebraten werden, bis sie gar sind. Diese Art der Nahrungsmittelzubereitung wird gewöhnlieh
als Tauchbraten bezeichnet. Unternehmungen, die große Nahrungsmittelmengen verarbeiten, verwenden
häufig das Tauchbraten unter Druck. Dieses ermöglicht, daß das Nahrungsmittel im Vergleich zum offenen
Tauchbraten in verhältnismäßig kurzer Zeit zubereitet werden kann. Das offene Tauchbraten und das
Tauchbraten unter Druck haben ein Problem gemeinsam, daß nämlich das Bratfett oder Fett eine begrenzte
Lebensdauer aufweist und in regelmäßigen Abständen vollständig ersetzt werden muß. Der Grund für diese
begrenzte Lebensdauer besteht darin, daß sich das Fett nach einer bestimmten Verwendungsdauer zersetzt was
sich zeigt durch Schäumen, eine dunkelgelbbraune Farbe, einen schlechten Geruch, durch Rauchen sowie
die Bildung von Harzstoffen und Rückständen. Das Zersetzen des Fetts ist darauf zurückzuführen, daß sich
in demselben eine große Menge freier Fettsäuren bildet Diese nachteiligen und schädlichen freien Fettsäuren
rühren von der Auflösung der chemischen Bindung zwischen dem Glycerin und den Fettsäuren her, welche
das Fett bilden. Diese Zersetzung ist hauptsächlich zurückzuführen auf Hydrolyse, auf das Vorhandensein
von schädlichen Verunreinigungen im Fett und auf die länger dauernde Verwendung des mit Verunreinigungen
versetzten Fettes bei hohen Temperaturen. Die im Fett enthaltenen Verunreinigungen rühren zum großen
Teil von dem zubereiteten Nahrungsmittel her. Während des Tauchbratens geben beispielsweise Hühner
unter anderen Dingen ein Produkt frei, das gewöhnlich als Leim bezeichnet wird. Auch im Huhn zurückgebliebenem
Blut kann freigegeben werden. Außer Leim und Blut können Mehl, Brotkrümel, Salz, Gewürze und
dergleichen, die Teile der auf das Huhn aufgebrachten Panierung bilden, als Verunreinigungen in das Fett
gelangen. Durch Abseihen und Filtern des Fettes kann dessen Lebensdauer verlängert werden. Die meisten
Filtersysteme sind jedoch nicht nur kompliziert, kostspielig und unhandlich (siehe z. B. die amerikanischen
Patentschriften 31 07 601 und 32 59 521), sondern können auch das Zersetzen des Fettes nicht wirksam
verhindern, weil die schädlichen freien Fettsäuren gebildet werden, während das Fett bei hohen Temperaturen
verwendet wird, um das Nahrungsmittel zu braten. Die Fettsäuren bleiben vielmehr im Fett in Lösung und
können nicht herausgefiltert werden. Häufig wird das Fett nicht solange verwendet, bis es vollständig zersetzt
ist, sondern wird in regelmäßigen Abständen ersetzt, gewöhnlich wenn es seine Farbe verändert. Der Grund
dafür besteht darin, daß das verunreinigte Fett, wenn es nicht ersetzt wird, dem Nahrungsmittel einen unerwünschten
schlechten Geschmack und ein unansehnliches Aussehen gibt. Dies ist zurückzuführen auf die
große Menge der freien Fettsäuren im Fett, sowie auf das Anhaften der bereits gebildeten Kohlenstoffteilchen
und der anderen suspendierten Verunreinigungen an den Nahrungsmitteln. Die Verunreinigungen bewirken
nicht nur das Zersetzen des Fettes, sondern übertragen auch einen Geruch oder schlechten Geschmack auf
dasselbe. Dieser Geruch oder schlechte Geschmack ist für das zubereitete besondere Nahrungsmittel charakteristisch.
Das zum Braten verwendete Fett wird beispielsweise nach Huhn riechen. Riechendes Fett
kann nicht für die Zubereitung anderer Nahrungsmittel verwendet werden, weil die Gefahr besteht, daß der
Geruch des einen Nahrungsmittels auf das andere übertragen wird(z. B. nach Fisch riechendes Huhn).
Das Ausmaß der Bildung der freien Fettsäuren infolge des Vorhandenseins von Verunreinigungen und
Feuchtigkeit im Fett wird beschleunigt, wenn das verwendete Fett auf hohen Temperaturen gehalten
wird. Die Temperatur des Fetts wird daher während des
Garens verhältnismäßig niedrig gehalten, beispielsweise auf 163— 177"C. Die Garzeit für das Nahrungsmittelprodukt
wird notwendigerweise verlange! i, wenn nicht
Fett bei hohen Temperaturen verwendet wird
Wie bereits erwähnt, bildet die Hydrolyse eine Ursache für das Zersetzen des Fettes und ist auf
überschüssiges Wasser im Fett zurückzuführen. Eine übermäßige Menge von Wasser im Fett bewirkt auch
eine rasche Erzeugung von Dampf, wenn das Fett auf hohe Temperaturen erhitzt wird. Diese rasche Dampferzeugung
bewirkt ein heftiges Spritzen, das für jedermann gefährlich ist, der sich in der Nähe einer
offenen Bratvorrichtung befindet· Durch das durch den erzeugten Dampf bewirkte Spritzen geht auch ein Teil
des Fetts verloren. Um das durch den erzeugten Dampf bewirkte Spritzen zu vermeiden, wenn gefrorene
Nahrungsmittel durch Tauchbraten zubereitet werden, ist es üblich, die Nahrungsmittel anzuwärr..en oder mit
heißem Wasser zu brühen, um einen Tei) der Feuchtigkeit zu vertreiben. Diese Zubereitung gefrörener
Nahrungsmittel erfordert nicht nur einen zusätzlichen Vorgang, sondern das Anwärmen ist auch
unhygienisch und kann zu einer Verunreinigung des Nahrungsmittels führen. Da das Anwärmen gefrorener
Nahrungsmittel als unhygienisch erkannt wurde, hat man Restaurants und dergleichen verboten, gefrorene
Nahrungsmittel vordem Braten anzuwärmen.
Wasser spielt auch eine wichtige, günstige Rolle beim Tauchbraten und insbesondere beim Tauchbraten unter
Druck. Der aus der Feuchtigkeit in den gebratenen Nahrungsmitteln erzeugte Dampf zirkuliert durch das
Fett und kommt mit den Nahrungsmittel in Berührung, um die verlorene Feuchtigkeit zu ersetzen, so daß ein
zartes, saftiges und geschmackvolles Nahrungsmittelprodukt erhalten wird. Dabei ergibt sich jedoch ein
zusätzliches Problem, insbesondere beim Braten unter Druck, weil der nicht entsprechend geregelte Dampf
bewirken kann, daß das Nahrungsmittel überkocht wird. Wenn beispielsweise ein Huhn übergart ist, kann das
Fleisch von den Knochen abfallen. Wenn der Dampf beim offenen Tauchbraten zu rasch erzeugt wird und
niciit um das Nahrungsmittel zirkulieren kann, wird das
Nahrungsmittel verbrannt werden, weil es zu rasch zuviel Hitze erhält. Die Temperatur des Fettes darf
daher während des Garens nicht zu stark erhöht werden.
Ein anderes Problem, das dem offenen Tauchbraten und dem Tauchbraten unter Druck gemeinsam ist,
besteht darin, daß das Nahrungsmittelprodukt eine bestimmte Menge Fett aufnimmt und zurückhält, was
dem Geschmack des Nahrungsmittels abträglich ist und außerdem zum Verlust von Fett beiträgt. Die Menge des
vom Nahrungsmittelprodukt aufgenommenen Fettes nimmt zu, wenn die Länge der Bratzeit zunimmt. Die
üblichen Bratzeiten sind unnötig lang wegen der Notwendigkeit, niedrige Fettemperaturen zu verwenden,
wie oben erwähnt wurde. Gewissenhafte Köche verwenden häufig einen Entfetter, um das restliche Fett
aus den Nahrungsmittelprodukten zu entfernen. Das Entfetten stellt beim Zubereiten von Nahrungsmitteln
einen zeitraubenden Vorgang dar, wobei die Entfetter die zusätzlichen Nachteile aufweisen, daß sie kostspielig
sind und viel Platz einnehmen.
Drucktauchbratvorrichtungen sind immer explosionsgefährlich,
insbesondere wenn sie unter sehr hohen Drücken von mehr als etwa 3,4 bar betrieben werden,
wie z. B. das in der amerikanischen Patentschrift 28 27 379 beschriebene Verfahren zeigt. Überdies sind
die Nahrungsmittelprodukte, die bei Verwendung von Druckbratvorrichtungen erhalten werden, nicht zufriedenstellend,
hauptsächlich wegen des Wassers und der vorstehend erwähnten Verunreinigungen. Die Unzufrie
denheit mit den Hochdruckbratvorrichtungen wird durch die Seltenheit des Gebrauches dieser bekannten
Vorrichtungen veranschaulicht
Die gewöhnlich verwendeten Drucktauchbratvorrichtungen sind auch in der Menge des Nahrungsmittelproduktes
beschränkt, das in den einzelnen Behältern zubereitet werden kann. Das Verfahren gemäß der
amerikanischen Patentschrift 32 45 800 findet ausgedehnte Verwendung, und die in jedem Behälter
zubereitete Nahrungsmittelmenge beträgt etwa 2,5 kg. Diese beschränkte Kapazität hat die Verwendung einer
großen Menge von Behältern erforderlich gemacht, die einzeln auf offenen Gasbrennern erhitzt werden, um den
Bedarf an Nahrungsmittelprodukten erfüllen zu können. Nachdem das Nahrungsmittel nach diesem Verfahren
zubereitet ist, wird der einzelne Behälter geöffnet und der mit Fett beladene Dampf freigegeben. Der Behälter
wird dann zu einer Siebwanne getragen, und sein Inhalt in dieselbe entleert. Das mit Fett durchtränkte fertige
Nahrungsmittelprodukt wird hierauf in einen Entfetter gegeben, bevor dasselbe serviert wird. Es bracht nicht
besonders nervorgehoben zu werden, daß das Verfahren gemäß der amerikanischen Patentschrift 32 45 800
wertvolles Bratfett verschwendet. Ferner ist es für die Bedienungspersonen gefährlich, welche die Behälter
öffnen und zu den Siebwannen tragen müssen. Außerdem ist der Betrieb sehr kostspielig.
Das Druckkochen wird auch zum Zubereiten anderer Nahrungsmittelprodukte verwendet, wie z. B. gekochtes
Huhn, geschmortes Rindfleisch, Gemüse und Teigprodukte, wobei als Kochmedium Wasser verwendet wird.
Das Wasser wird entweder weggeschüttet oder im Falle von Fleisch zur Saucenbereitung verwendet, nachdem
das Kochen der Produkte beendet ist. Bei den bisher verwendeten Druckkochern wird irgendein auf den
Produkten vorhandener verunreinigender Fremdstoff im Kochbehälter in Umlauf gesetzt und bleibt entweder
auf dem Produkt, im Wasser oder auf den Wänden des Behälters haften. Mit anderen Worten, der Femdstoff
hat keine Möglichkeit, während des Kochens aus dem Kochbehälter zu entweichen.
Die mit den üblicherweise verwendeten Tauchbratvorrichtungen und den Druckkochern, die Wasser als
Garmedium verwenden, verbundenen Probleme werden durch ein neues Verfahren und eine Vorrichtung
zum Garen von Nahrungsmitteln überwunden. Das Verfahren gemäß der Erfindung zum Garen von
Nahrungsmitteln, bei dem die Nahrungsmittel in ein verschließbares Druckgefäß mit einem flüssigen Garmedium
eingegeben werden, das Druckgefäß dampfdruckdicht geschlossen und das Garmedium erhitzt
wird, bis der Druck in dem Gefäß einen bestimmten oberen Wert erreicht, bei welchem der dampfdruckdichte
Abschluß aufgehoben wird, zeichnet sich dadurch aus, daß der Druck im Gefäß von dem bestimmten oberen
Wert auf einen bestimmten unteren Wert verringert wird, wobei ein Teil des eingeschlossenen Dampfes
entweicht, worauf der Druck innerhalb des Gefäßes durch Erhitzen des Garmediums erneut bis zu dem
bestimmten oberen Wert aufgebaut und danach wieder auf den bestimmten niedrigeren Wert verringert wird
und das Aufbauen und Verringern des Druckes fortgesetzt werden, bis die Nahrungsmittel gegart sind.
Dabei ist das Garmedium vorzugsweise nicht-wäßrig
und auf eine Temperatur zwischen 177 und 260°C
vorgeheizt; bevorzugt wird erhitzt, bis der Druck im Gefäß auf 2,03 bar angestiegen ist, und wieder erhitzt,
wenn der Druck im Gefäß auf 1,069 bar abgesunken ist.
Das Verfahren ergibt ein rasch zubereitetes Nahrungsmittelprodukt,
das sauber, geschmackvoll, zart, frei von zurückgebliebenem Kochmedium und von appetitlichem
Aussehen ist. Wenn Bratfett als Kochmedium verwendet wird, tritt ein sehr geringer Verlust an
Bratfett durch Spritzen und/oder Anhaften am Nahrungsmittel ein. Noch wichtiger aber ist, daß das aus
dem Behälter abgeführte Bratfett frei von einem großen Teil der schädlichen freien Fettsäuren ist, die sonst das
Bratfett zersetzen und demselben den Geruch des zubereiteten Nahrungsmittels geben. Das Bratfett kann
daher für ein anderes Nahrungsmittel wieder verwendet werden, ohne daß die Gefahr besteht, daß riechende
Verbindungen von dem einen Nahrungsmittel auf das andere übertragen werden. Das abgeführte Bratfett
kann vielmehr während eines sehr langen Zeitraums mit erheblichen Ersparnissen an Betriebskosten wieder
verwendet werden. Wenn entweder Bratfett oder Wasser als Garmedium verwendet wird, wird ein großer
Teil der leichten Fremdsioffe, die sich auf der Oberfläche des Nahrungsmittels oder im Garmedium
befunden haben, während der Schritte zur Druckverminderung entfernt. Das Garmedium für das Produkt
und der Garbehälter bleiben daher nach Beendigung des Garvorganges sauber. Beim Garen von Fleisch kann das
als Garmedium verwendete Wasser gewünschtenfalls zur Saucenbereitung verwendet oder weggeschüttet
werden. Außerdem ist das Verfahren überaus sicher, weil es im Vergleich zu den derzeit bekannten
Druckgarsystemen unter einem verhältnismäßig niedrigen Druck ausgeführt werden kann. Schließlich kann
das Verfahren für kleine oder große Mengen von Nahrungsmitteln verwendet werden und liefert für die
ganze Masse der im Garbehälter befindlichen Produkte ein gründlich und gleichmäßig gegartes Produkt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung des vorstehenden Verfahrens, bestehend aus einem
verschließbaren Druckgefäß mit einem Druckablaß am oberen Ende und einem Flüssigkeitsablaß am unteren
Ende, mit Heizmitteln zum Aufheizen des im Gefäß befindlichen Garmediums, mit Druckregelmitteln, die in
Abständen vom im Gefäß herrschenden Druck den Druckablaß öffnen oder schließen, zeichnet sich
dadurch aus, daß die Druckregeleinrichtung den Druckablaß bei Erreichen eines vorgegebenen oberen
Druckwertes öffnet und bei einem vorgegebenen unteren Druckwert schließt. Vorzugsweise sind Zeitsteuereinrichtungen
für die Heizmittel vorgesehen, die auf den Druck im Gefäß ansprechen.
Weitere Einzelheiten, Aufgaben und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung
einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung und des erfindungsgemäßen
Verfahrens.
In den Zeichnungen sind eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung und ein bevorzugtes Verfahren
zur Ausführung derselben dargestellt
F i g. 1 zeigt teilweise im Schnitt und teilweise schematisch eine Seitenansicht eines Druckkochsystems
zur Ausführung der Erfindung.
F i g. 2 ist eine schematische Darstellung eines für die Erfindung verwendbaren Steuersystems.
Die Fig.3 —7 zeigen verschiedene Betriebsphasen
des Systems gemäß der Erfindung.
F i g. 8 ist eine schematische Darstellung eines anderen Druckkochsystems zur Ausführung der Erfindung.
In allen Figuren der Zeichnungen sind entsprechende Teile mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
In Fig. 1 ist eine Ausführungsform einer Druckgarvorrichtung
zur Ausführung der Erfindung allgemein mit 10 bezeichnet. Mit diesem System können
Hühnerteile zubereitet werden unter Verwendung des
ίο bekannten, nicht wasserhaltigen, pflanzlichen Bratfetts
als Garmedium. Das Bratfett wird nachstehend als Fett bezeichnet. Das Tauchgarsystem 10 enthält einen im
allgemeinen zylindrischen Hochdruck-Garbehälter 12 von großer Kapazität (beispielsweise 173 1), der heißes
Fett 13 enthält. Das innere des Behälters kann
Gitterroste 14 (von denen 5 dargestellt sind) aufnehmen, welche Hühnerteile tragen und auf eine Stützstange 15
gestapelt sind. Der Behälter 12 kann durch einen Deckel 16 druckdicht verschlossen werden, der auf dem
Behälter schwenkbar befestigt ist. Der Deckel 16 ist mit einem Dichtungsring 17 oder dergleichen versehen.
Wenn dieser nach unten gegen den oberen Rand des Behälters 12 gedruckt wird, bildet derselbe eine
Dichtung, die verhältnismäßig hohen Drücken Widerstand leisten kann. Der Deckel 16 wird auf dem Behälter
12 durch mehrere Klemmhebel 18 sicher an seinem Platz gehalten, von denen nur einer dargestellt ist. Die
Klemmhebel 18 sind auf dem oberen Teil des Behälters 12 schwenkbar gelagert und in Umfangsrichtung im
Abstand voneinander angeordnet. Die Klemmhebel 18 stehen mit jochartigen Ansätzen 19 in Eingriff, die am
Deckel 16 befestigt sind.
Der Behälter 12 steht durch entsprechende Rohrleitungen mit zwei übereinanderliegenden Speicherbehältern
21 und 23 in Verbindung, die vorzugsweise aus nicht rostendem Stahlblech bestehen und zweckmäßig
wärmeisoliert sind. Der Behälter 21 dient zur Speicherung des sauberen Fetts vor der Verwendung desselben
in einem Tauchgarzyklus, der nachstehend beschrieben wird. Ein Filtertuch oder dergleichen kann den Boden
im Inneren des Behälters 21 bedecken, um irgendwelche im Fett enthaltenen feinen Teilchen zu absorbieren. Eine
elektrische Tauchheizeinrichtung 27, die mit einer Stromquelle verbunden ist, ist im Behälter 21 angeordnet,
um das in demselben befindliche Fett zu erhitzen. Eine Rohrleitung 28 erstreckt sich zwischen dem
unteren Teil des Behälters 21 und einer doppelt wirkenden Pumpe 29, die durch einen umkehrbaren
Elektromotor 30 angetrieben wird, welcher mit einer Stromquelle verbunden ist. In der Rohrleitung 28 ist
zwischen dem Behälter 21 und der Pumpe 29 ein Solenoidventil 26 angeordnet. Die Ausgangsseite der
Pumpe 29 ist mit dem Behälter 12 durch eine Rohrleitung 32 verbunden, die aus den Rohrstücken 33
und 34 besteht welche durch die beiden Enden eines T-Verbinders 35 miteinander gekuppelt sind. Der Rest
der Rohrleitung 32 enthält ein Rohrstück 37, das mit dem Boden des Behälters 12 verbunden ist Das
Rohrstück 37 erstreckt sich zu einem Ende einer Vierwegkupplung 38. Das Rohrstück 34 ist durch ein
Rohrstück 39 mit einem Solenoidventil 40 verbunden, das seinerseits durch ein Rohrstück 41 mit einem Ende
der Kupplung 38 verbunden ist Das Rückschlagventil 40 ist so angeordnet, daß es die Strömung von der Pumpe
29 zum Behälter 12 und aus demselben ermöglicht wie nachstehend beschrieben wird. Der Behälter 12 ist mit
dem Behälter 23 verbunden durch das Rohrstück 37, die Vierwegkupplung 38, ein mit der Kupplung 38
verbundenes Rohrstück 43, sowie durch ein Solenoidventil 45, das am einen Ende mit einem Rohrstück 46
und am anderen Ende mit einem Rohrstück 47 verbunden ist, welches seinerseits mit einem Ende eines
T-Verbinders 48 verbunden ist, und schließlich durch Rohrstücke 50 und 51 mit dem unteren Endteil des
Behälters 23. Der Behälter 23 nimmt das Fett aus dem Behälter 12 auf, nachdem der Garzyklus beendet ist, wie
nachstehend noch genauer beschrieben wird. Das Fett wird in den Behälter 21 übertragen, so daß dasselbe für
einen anderen Garzyklus wieder verwendet werden kann. Die zurückgebliebenen feinen Teilchen werden
jedoch aus dem Fett gefiltert, bevor dasselbe in den Behälter 21 gelangt. Ein Drahtsieb 53, das vorzugsweise
aus nicht rostendem Stahl besteht, ist im unteren Teii des Behälters 23 entsprechend befestigt. Vom Sieb 53
erstreckt sich ein Rohrstück 52 zu einem Solenoidventil 57, das sich öffnet, wenn der Behälter 21 mit dem Fett
aus dem Behälter 23 gefüllt wird. Ein anderes Rohrstück 59 erstreckt sich vom Ventil 57 zum T-Verbinder 35. Das
Solenoidventil 57 ist derart angeordnet, daß es nur die Strömung aus dem Behälter 23 in den Behälter 21 zuläßt.
Ein Rohrstück 61 erstreckt sich vom T-Verbinder 48 zu einem Solenoidventil 62, das seinerseits durch ein
Rohrstück 63 mit einem T-Verbinder 64 verbunden ist, der in der Rohrleitung 28 angeordnet ist.
Eine Dampfentlüftungsleitung 66 erstreckt sich vom oberen Teil des Behälters 12 nach außen zu einem
T-Verbinder 55, der durch ein kurzes Rohrstück 69 mit einem Druckablaß 68 verbunden ist, welcher seinerseits
durch ein Rohrstück 94 mit dem einen Ende einer Vierwegkupplung 70 verbunden ist. Das andere Ende
der Vierwegkupplung 70 ist mit einem Rohrstück 71 verbunden, das in eine (nicht dargestellte) Abflußleitung
mündet. Der Druckablaß 68 ist so eingestellt, daß er sich (durch später beschriebene Mittel) öffnet, wenn der
Druck im Behälter 12 ungefähr 2,03 bar erreicht, und sich wieder schließt, wenn der Druck im Behälter 12 von
2,03 bar auf ungefähr 1,69 bar vermindert wird. Ein Rohrstück 85 verbindet die Kupplung 70.mit einem
Solenoidventil 87, das seinerseits durch ein Rohrstück 88 mit dem einen Ende der Vierwegkupplung 38 verbunden
ist.
Ein Sicherheitsventil 91 ist an einem Ende durch ein Rohrstück 92 mit dem T-Verbinder 55 und am anderen
Ende durch ein Rohrstück 93 mit der Vierwegkupplung 70 verbunden.
Das Fett im Behälter 12 wird erhitzt, bevor der Garzyklus beginnt, sowie während des Garzyklus, wenn
der Druck im Behälter ansteigt. Die Erhitzung des Fetts im Behälter 12 geschieht durch Gasbrenner 75, die
durch eine Rohrleitung 76 mit einem Gasbehälter verbunden sind. Die Gasströmung zu den Brennern 75
wird durch ein Ventil 77 geregelt, das in der Rohrleitung 76 angeordnet ist
Ein Druckmesser 80 zum Anzeigen des Drucks im Behälter 12 ist durch ein Rohrstück 81 mit einer
Druckregeleinrichtung 82 verbunden, welche seinerseits ein Rohrstück 83 trägt, das am oberen Ende des
Behälters in das Innere desselben mündet. Der Druckregler 82 überträgt Signale, um das Regelventil 77
zu schließen, wenn der Druck im Behälter 12 ungefähr 2,03 bar erreicht, und um das Ventil 77 zu öffnen, wenn
der Druck im Behälter 12 auf ungefähr 0,69 bar vermindert wird. Die Brenner 75 sind daher entzündet,
während der Druck im Behälter 12 auf 2,03 bar ansteigt, und gelöscht sowohl wenn der Druck ungefähr 2,03 bar
erreicht, als auch während der Verminderung des Drucks auf ungefähr 1,69 bar. Bei einem Druck von
1,69 bar werden die Brenner 75 wieder entzündet. Der Druckregler 82 überträgt auch elektrische Signale auf
den Druckablaß 68, um diesen bei Drücken von ungefähr 2,03 bar bzw. von ungefähr 1,69 bar zu öffnen
und zu schließen. Dampf, einige Verunreinigungen und die freien Fettsäuren werden daher aus dem Behälter 12
durch die Rohrstücke 66 und 71 abgeführt, wenn der Druck im Behälter 12 auf ungefähr 2,03 bar ansteigt und
die Abführung wird fortgesetzt, bis der Druck im Behälter 12 auf ungefähr 1,69 bar vermindert ist.
Ein Thermoelement 90 bekannter Art ist am Behälter 12 befestigt und so angeordnet, daß es in das Fett 13
eintaucht. Das Thermoelement 90 ist mit dem Regelventil 77 durch einen (nicht dargestellten) Regler
leitend verbunden, um die Gasströmung zu den Brennern 75 und dadurch die Temperatur des Fetts 13
im Behälter 12 zu regeln.
Die Betätigung der Vorrichtung und des Verfahrens gemäß der Erfindung erfolgt vorzugsweise automatisch.
Die in F i g. 2 schematisch dargestellte Steuerschaltung ist für eine Schaltung repräsentativ, die für die
automatische Betätigung verwendbar ist. Ein Garzyklus von Hühnerteilen wird am besten die Wirkungsweise
des Garsystems gemäß der Erfindung veranschaulichen. Das zuzubereitende Huhn wird entsprechend paniert
und auf die Gitterroste 14 gelegt, die ihrerseits auf der Stützstange 15 angeordnet werden. Das Fett im
Behälter 21 wird auf die gewünschte Temperatur erhitzt, indem der Strom für die Heizeinrichtung 27
eingeschaltet wird. Das Fett im Behälter 21 wird auf eine genügend hohe Temperatur erhitzt, um Feuchtigkeit zu
vertreiben, so daß eine Oxydation des Fetts verhindert wird. Eine entsprechende Temperatur beträgt ungefähr
121°C. Wenn das Fett bereits eine Temperatur von 121°C oder mehr aufweist, ist keine zusätzliche
Erhitzung erforderlich. Unter der Annahme, daß das Fett auf eine Temperatur von 121°C erhitzt ist und
wenn das Fett diese Temperatur erreicht hat, wird der Hauptschalter 100 eingeschaltet. An dieser Stelle soll
bemerkt werden, daß der Behälter 23 Fett enthält, das in einem beendeten Garzyklus verwendet wurde und das
in der nachstehend beschriebenen weise in den Behälter 23 gelangt. Die Pumpe 29 wird in Gang gesetzt
um Fett aus dem Behälter 21 in den Behälter 12 zu pumpen, indem der Schalter 102 geschlossen wird, der
die Zeitsteuereinrichtung 104 erregt, wodurch der Hauptschalter 105 geschlossen wird. Dadurch wird der
Schalter 106 geschlossen, um den Motor 30 zu erregen, der dann die Pumpe 29 antreibt. Die Zeitsteuereinrichtung
iö4 ist eine mit Nocken versehene Programmschalteinrichtung,
welche auf die gesamte Pumpzeit eingestellt ist, die erforderlich ist, um das Fett aus dem
Behälter 21 in den Behälter 12 zu pumpen. Die in den Behälter 12 zu pumpende Fettmenge wird durch die
Menge bestimmt die erforderlich ist um die Hühner zu garen, welche der maximalen Kapazität des Behälters
12 entsprechen. Ungefähr 87,5 kg Fett die auf ungefähr
218°C erhitzt sind, wurden beispielsweise benötigt um
etwa 30—40 kg Hühnerteile in ungefähr 11 Minuten zu garen. Es soll jedoch klargestellt werden, daß die
gleichen 87,5 kg Fett, die auf eine Temperatur von .weniger als 218° C erhitzt sind, gemäß der Erfindung
verwendet werden können, um geringere Mengen von Hühnern zu kochen.
Es soll aber nunmehr die Beschreibung der Wirkungsweise der Erfindung fortgesetzt werden. Die Kontakte
des Schalters 106 bleiben geschlossen und erregen
dadurch die Wicklungen 108 und 110 der Ventile 26 bzw.
40. Ein Steuerrelais 117 wird ebenfalls erregt, welches seinerseits die Schließung der Kontakte 109, 113, 114
und 115 bewirkt, um den Pumpenmotor 30 zu erregen,
der die Pumpe 29 antreibt, um den Behälter 12 mit Fett zu füllen. Nach einem vorherbestimmten Zeitraum
öffnen sich die Kontakte in der Schalteinrichtung 104, um die Wicklungen 108 und 117 stromlos zu machen.
Deren Kontakte 109 öffnen sich, um die Wicklung UO stromlos zu machen. Dadurch werden die Kontakte 113,
114 und 115 geöffnet, um den Pumpenmotor 30 anzuhalten. Zu diesem Zeitpunkt ist der Behälter 12 mit
der gewünschten Menge Fett 13 gefüllt. Eine kurze Zeit (z.B. 15 Sekunden), nachdem sich die Nockenkontakte
1O6 in der Zeitsteuereinrichtung 104 öffnen, schließen
sich die Nockenkontakte 116 in der Zeitsteuereinrichtung 104, um das Solenoid 118 zu erregen. Dadurch wird
das Regelventil 77 in der Rohrleitung 76 geöffnet, um die Gasströmung zu den Brennern 75 zu ermöglichen.
Das Regelventil 77 wird für den Ein- und Ausschaltvorgang durch den Temperaturregler 120 gesteuert, der auf
die Kochtemperatur eingestellt ist (wie später erklärt wird), und wird durch den Druckbegrenzungsschalter
124 und den Hochtemperatur-Begrenzungsschalter 122 überwacht, welche mit dem Thermoelement 90 verbunden
sind. Ein Schutz des Brenners gegen ein Versagen der Flamme ist durch eine bekannte Art eines (nicht
dargestellten) thermo-elektrischen Thermoelements und Ventils vorgesehen. Eine entsprechend gefärbte
Lampe 121 zeigt an, daß die Brenner 75 entzündet sind. Eine kurze Zeit (z.B. 15Sekunden), nachdem sich die
Kontakte 116 der Zeitsteuereinrichtung 104 schließen, schließen sich auch die ebenfalls in der Zeitsteuereinrichtung
104 befindlichen Nockenkontakte 125, um die Wicklungen 127 des Solenoidventils 57 und des
Steuerrelais 129 zu erregen. Dessen Kontakte 111 und
119 schließen sich, um die Wicklung 108 des Solenoidventils 26 mit dem Relais 117 zu erregen. Das
Steuerrelais 129 wird auch erregt, um die Kontakte 130, 131 und 132 zu schließen. Dadurch wird die Drehrichtung
des Motors 30 und demgemäß der Pumpe 29 umgekehrt um Fett aus dem Behälter 23 in den Behälter
21 zu pumpen. Während der Überführung des Fetts zwischen den Behälters 23 und 21 werden alle feinen
Teilchen aus dem Fett gefiltert, indem dasselbe durch das Filter 53 hindurchgeht Nach Ablauf eines
vorherbestimmten Zeitraumes nach dem Schließen der Kontakte 125 der Zeitsteuereinrichtung 104 öffnen sich
die Kontakte 140 der Zeitsteuereinrichtung 104, um die Wicklungen 127 des Ventils 57 und des Relais 129
stromlos zu machen. Die Wicklung 108 des Ventils 26 wird durch öffnen der Kontakte 111 stromlos gemacht.
Das Steuerrelais 129 wird ebenfalls stromlos gemacht und öffnet die Kontakte 130, 131 und 132, um dadurch
den Pumpenmotor 30 anzuhalten. Der Speicherbehälter 21 und der Behälter 12 enthalten nun das Fett, während
der Behälter 23 leer ist Diese Reihenfolge der Füllung des Behälters 12 mit erhitztem Fett aus dem Behälter 21
und der Füllung des Behälters 21 mit gefiltertem Fett aus dem Behälter 23 ist schematisch in den F i g. 3 und 4
dargestellt
Ein Temperaturschalter 150 schließt sich bei einer vorherbestimmten Temperatur (Gartemperatur), bei
welcher eine Zeitsignallampe 151 aufleuchtet was anzeigt daß der Behälter 12 nunmehr mit Hühnern
gefüllt werden kann. Die vom Rost 14 getragenen Hühner werden daher im Behälter 12 angeordnet so
daß alle Hühner in das Fett 13 eingetaucht sind. Dann wird der Deckel 16 festgeklemmt, um den Behälter 12
abzudichten. Die Zeit zum Garen eines Nahrungsmittelproduktes, nachdem der Behälter 12 abgedichtet ist, ist
von der zuzubereitenden Nahrungsmittelmenge abhängig (mehr Nahrungsmittel erfordert mehr Zeit), sowie
von der Art des Nahrungsmittels (Hühner müssen beispielsweise länger gegart werden als bestimmte
Meerestiere). Ebenso ist die oben erwähnte Gartemperatur des Fetts 13 von der Art und der Menge der
zuzubereitenden Nahrungsmittel abhängig. Die Gartemperatur, die vor dem Abdichten des Behälters 12
eingestellt wird, würde beispielsweise für 30—40 kg zu kochende Hühner ungefähr 2180C betragen. Mehr oder
weniger Hühner wurden erfordern, daß die Fettemperatur entsprechend erhöht oder herabgesetzt wird. Die
Temperatur des Fetts soll jedoch vorzugsweise nicht auf mehr als 26O0C erhöht werden. Auf ähnliche Weise
werden sich die Bräunungszeit, sowie die gesamte Kochzeit mit der Menge des Produkts, der Art des
Produkts, der gewünschten Farbe des Bräunens und dergleichen verändern. Wenn der Behälter 12 abgedichtet
ist, wird der innere Druck infolge der Erzeugung von Dampf aus den Hühnern ansteigen. Die Temperatur des
Fetts wird ebenfalls abnehmen. Wenn der innere Druck ungefähr 2,03 bar erreicht, schließen sich die Kontakte
des Druckschalters 160 (der einen Teil des Druckschalters 82) bildet) und erregen das Steuerrelais 162, das
seinerseits die Garschalteinrichtung 164 über die Kontakte 165 erregt. Der Halteschalter 167 ist
geschlossen, um die Garschalteinrichtung 164 unter Strom zu halten.
Der Druckschalter 160 erregt die Wicklung 170 des Druckablasses 68, um diesen zu öffnen. Dadurch werden
eine bestimmte Menge des aus den Hühnern ausgetriebenen Dampfes, sowie Verunreinigungen, einschließlich
der freien Fettsäuren, in die Abflußleitung abgeführt, um den inneren Druck im Behälter 12 zu vermindern.
Gleichzeitig mit der Erregung der Wicklung 170 öffnen
sich die Kontakte 172, um die Wicklung 118 des Regelventils 77 stromlos zu machen, so daß die
Gaszuführung zu den Brennern 75 abgesperrt wird, um das Erhitzen des Fetts 13 zu unterbrechen. Der Druck
nimmt weiter bis auf ungefähr 1,69 bar ab, zu welchem Zeitpunkt der Druckschalter 160 die Wicklung 170
stromlos macht um den Druckablaß 68 zu schließen. Gleichzeitig mit der Stromlosmachung der Wicklung
170 schließen sich die Kontakte 172, um die Wicklung
118 des Regelventils 77 zu erregen, so daß den Brennern
75 wieder Gas zugeführt wird und dieselben die Erhitzung des Fetts 13 wieder aufnehmen. Dieser Zyklus
•wiederholt sich während des Garens der Hühner. Die Entlüftung des Dampfes zwischen den Drücken von
2,03 bar und 1,69 bar bewirkt die Abführung der aus den Hühnern ausgetriebenen Verunreinigungen, sowie der
während des Garens gebildeten freien Fettsäuren. Das Fett ist nach der Verwendung zum Garen und nach der
Rückführung in den Behälter 21 hinsichtlich des Aussehens, des Geschmacks, des Geruchs und des
Befühlens das gleiche, das es vor dem Garzyklus war. Außerdem verringert die Entlüftung des Dampfes die
Wassermenge, die im Fett 13 verbleiben kann, wodurch die nachteilige Wirkung des Hydrolysierens des Fetts
und Bildung freier Fettsäuren verringert wird. In der Beschreibungsanleitung wurde auf die schädlichen
Wirkungen hingewiesen, welche Wasser, Verunreinigungen und freie Fettsäuren auf das Garfett haben
können.
Wenn die Garschalteinrichtung 164 anfänglich erregt
wird, öffnet sie sofort die Kontakte 180, um dadurch die Lampe 151 stromlos zu machen. Ebenso öffnet sie die
Kontakte 181, um das Relais 162 stromlos zu machen, welches die Kontakte 165 öffnet, damit die Schalteinrichtung
164 ausgeschaltet werden kann, und welches die Kontakte 172 öffnet, um die Wicklung 118 des
Regelventils 77 stromlos zu machen, so daß die Gasströmung zu den Brennern 75 abgesperrt wird. Am
Ende des Garzyklus wird die Garschalteinrichtung 164 ausgeschaltet, und die Kontakte 190 schließen sich, um
das Relais 191 zu erregen, welches die Kontakte 192 öffnet, um das Auslöschen der Brenner 75 sicherzustellen.
Wie in der Beschreibung früher erwähnt wurde, ist die Garzeit von der Art und der Menge der
zuzubereitenden Nahrungsmittel, sowie von der Temperatur des Garfetts abhängig. Die Schalteinrichtung 164
wird beispielsweise auf 11 Minuten eingestellt, wenn
30—40 kg Hühner bei einer Anfangstemperatur des Fetts von 2180C gekocht werden sollen. Weniger
Hühner würden eine kürzere Garzeit erfordern, sowie eine niedrigere Gartemperatur. Die Kontakte 190
erregen auch das Zeitverzögerungsrelais 193, welches die Wicklung 194 des Solenoidventils 45 über die
Kontakte 195 erregt. Das Fett 13 ist nunmehr aus dem Behälter 12 unter der Wirkung des inneren Dampfdrucks
abgeführt. Wenn das Fett 13 aus dem Behälter 12 in den Behälter 23 übergeht, berührt der Dampf die
Hühner, um übermäßiges Fett aus denselben auszutreiben, sowie um eine bestimmte Menge von Feuchtigkeit
in die Hühner zurückzuführen. Nachdem das Zeitverzögerungsrelais 193 ausgeschaltet ist, schließen sich die
Kontakte 197, um die Wicklung 199 des Solenoidventils 87 zu erregen. Das Ventil 87 wird dadurch geöffnet und
der überschüssige Dampf aus dem Behälter 12 in die Abflußleitung entlüftet. Gleichzeitig öffnen sich die
Kontakte 195, um die Wicklung 194 des Solenoidventils 45 zu erregen, das dadurch geschlossen wird. Sobald
daher das ganze Fett aus dem Behälter 23 abgeführt ist, wird der verbliebene Dampf in die Abflußleitung
entlüftet. Die Abführung des Fetts 13 aus dem Behälter 12 in den Behälter 23 und die Entlüftung des Dampfes in
die Abflußleitung nach der Abführung des Fetts ist schematisch in den F i g. 5 u.id 6 dargestellt. Die Hühner
können nunmehr aus dem Behälter 12 herausgenommen werden. Der Deckel 16 wird entriegelt, die Hühnerroste
werden herausgenommen und die Hühner in der gewünschten Weise für den Verbrauch verteilt.
Die Steuerschaltung kann zusätzliche Merkmale aufweisen. Der Druckknopf 200 ermöglicht die Entfernung
von Fett aus dem Behälter 12 durch Pumpwirkung.
Durch Niederdrücker, des Druckkr.opfes 200 werden
die Wicklungen 202 des Solenoidventils 62 und des Relais 204 erregt, welches die Kontakte 205 schließt, um
die Wicklung 110 des Solenoidventils 40 zu erregen. Die
Ventile 62 und 40 werden daher geöffnet Gleichzeitig
wird das Relais 204 erregt, welches die Kontakte 206, 207 und 208 schließt, um den Pumpenmotor 30 und
demgemäß die Pumpe 29 in Gang zu setzen. Wie F i g. 7
zeigt wird auf diese Weise das Fett 13 in den Behälter 23 gepumpt Dieses Pumpen ist nicht nur für eine
Behelfsabführung von Fett aus dem Behälter 12 nützlich, sondern kann auch zum Entfernen von Fett aus dem
Behälter 12 verwendet werden, wenn bestimmte Nahrungsmittel in einem offenen Behälter gekocht
werden, wie z. B. Kartoffeln und bestimmte Meerestiere. Ein von Hand betätigbarer Wählschalter 210 ist zu
diesem Zweck vorgesehen, eine manuelle Betätigung der Brenner 75 zu bewirken, indem Strom zur Erregung
der Wicklung 118 des Regelventils 77 zugeführt wird. Der Dampf im Behälter 12 kann manuell entlüftet
werden durch Betätigung des Schalters 220, um Strom zur Erregung der Wicklung 170 des Solenoidventils 68
zuzuführen. Schließlich ist ein Schalter 230 für die manuelle öffnung und Schließung des Solenoidventils
45 vorgesehen, um eine pulsierende Art der Fettabführung aus dem Behälter 12 zu erzielen. Die Steuerschaltung
gemäß der Erfindung kann viele Änderungen
ίο erfahren, wie der Fachmann leicht erkennen wird. Die
dargestellte und beschriebene Schaltung ist daher nur beispielsweise angegeben und soll nicht als die einzige
für die Erfindung verwendbare Schaltung angesehen werden
Das gegarte Huhn wird dem Behälter mit einer knusprigen Außenseite entnommen, die eine gebräunte,
appetitlich aussehende Farbe aufweist. Es ist durch und durch gleichmäßig bis auf den Knochen gegart und ist
saftig und geschmackvoll. Außerdem sind alle Hühner vom untersten Rost 14 bis zu obersten Rost 14
gleichmäßig gegart. Dieses außerordentliche Garen des Produkts ist auf die Regelung der Erhitzung des Fetts
zwischen den Verminderungen des Drucks und auf den Dampfgehalt im Behälter 12 während des Garens der
Hühner zurückzuführen. Diese Hitze- und Dampfregelung wurde in der Beschreibungseinleitung ausführlich
behandelt.
Die gemäß der Erfindung gegarten Hühner können auf Löschpapier gelegt und weggenommen werden,
ohne einen großen Fettfleck von der Art zu hinterlassen, wie es bei den Hühnern der Fall ist, die unter
Verwendung der üblichen Tauchbratsysteme gebraten werden. In dem gemäß der Erfindung zubereiteten
Huhn wird etwas Fett zurückbleiben, aber die Menge des zurückbleibenden Fetts ist sehr gering und reicht
gerade aus, um den Geschmack des fertigen Huhns zu verbessern.
Es wurde gefunden, daß das gemäß der Erfindung verwendete Garfett lange wiederverwendet werden
kann, woraus sich eine große Kostenersparnis ergibt. Während einer längeren Periode der Verwendung des
ursprünglichen Fetts kann keine ungewöhnliche Veränderung im Fett festgestellt werden. Diese lange
Lebensdauer des Fetts ist auf die Entfernung einiger Verunreinigungen, der freien Fettsäuren und des
Dampfes aus dem Garbehälter während des Garens zurückzuführen, wodurch die Hauptursachen für die
Zersetzung des Fetts beseitigt werden. Außerdem kann Fett mit einer hohen Temperatur (von z.B. 218°C)
während langer Zeiträume wiederholt werden, ohne daß die Gefahr besteht, daß das Fett einer raschen
Zersetzung unterworfen ist. Das Nahrungsmittelprodukt kann daher mit geringer Fettabsorption rasch
gegart werden. Es ist zu bemerken, daß die schwereren Verunreinigungen durch die Filter entfernt werden und
nicht während der Verminderung des Drucks. Die vielen anderen Vorteile der Erfindung wurden in der
vorstehenden Beschreibung ausgeführt
Wie vorstehend beschrieben wurde, ist die Verminderung des Drucks während des Garens wichtig, um ein
gut gekochtes und sauberes Produkt zu erhalten, sowie um eine fortgesetzte Entfernung einiger Verunreinigungen
einschließlich der freien Fettsäuren aus dem Garbehälter zu erzielen und den Dampfgehalt im
Behälter während der Garperiode zu regeln. Obwohl eine Druckverminderung von ungefähr 2,03 bar auf
1,69 bar beschrieben wurde, können auch verschiedene andere Bereiche der Druckverminderung angewendet
werden, um sich einem gewünschten Bedarf anzupassen.
Es muß deutlich hervorgehoben werden, daß die vorliegende Erfindung zum Garen jeder Art von
Nahrungsmitteln verwendet werden kann, die unter Druck gegart werden kennen. Die Erfindung ist daher
weder auf das Garen von Hühnern, noch auf die angegebene Menge des Produkts beschränkt, da das
vorliegende System leicht zum Garen sehr großer Mengen von Nahrungsmitteln ausgebildet werden kann
(z. B. 1000—2500 kg). Die Zubereitung tauchgebratener
Hühner wurde lediglich zur Veranschaulichung eines typischen Produkts beschrieben, das gemäß der
vorliegenden Erfindung zubereitet werden kann. Bei Abänderung des vorstehend beschriebenen und in den
Fig. 1—7 dargestellten Systems kann man Wasser in
den Garbehältern 12 einführen und Nahrungsmittelprodukte
garen, wie z. B. gegartes Huhn, Bohnen, Reis, Nudeln, Erbsen, geschmortes Rindfleisch, Kartoffeln
und viele andere, die zu zahlreich sind, um angeführt zu werden. In allen Fällen ist der Garzyklus im
wesentlichen der gleiche, in dem das Produkt in ein heißes, flüssiges Garmedium eingetaucht wird, der
Druck im abgedichteten Behälter zwischen zwei vorherbestimmten Drücken vermindert wird, die
Erhitzung während der Druckverminderung unterbrochen und nach Beendigung der Druckverminderung
wieder aufgenommen wird, sowie das Garmedium am Ende der Garperiode abgeführt wird. Hierzu ist zu
bemerken, daß unter der Bezeichnung »Eintauchen« zu verstehen ist, daß das Nahrungsmittel entweder ganz
oder teilweise im Garmedium angeordnet wird. Beim Garen von weißen Bohnen wurden 12,5 kg trockene
Bohnen in 41,61 kochendes Wasser eingetaucht. Die Bohnen wurden ungefähr 5 Minuten gekocht und
während der Druckverminderung wurde der Dampf aufgefangen, kondensiert und gesammelt. Die Bohnen
waren durch und durch gekocht und sehr sauber. Der zu Wasser kondensierte gesammelte Dampf enthielt einen
großen Anteil von Schmutz, der für das bloße Auge sichtbar war.
Um das System gemäß der Erfindung für die Verwendung von Wasser oder dergleichen als Garmedium
brauchbar zu machen, können weitere Veränderungen vorgenommen werden, so daß das System
wahlweise Wasser oder Fett als Garmedium verwenden kann. Ein solches System ist schematisch in Fig.8
dargestellt. Es enthält einen Hochdruck-Garbehälter 112, der durch einen Deckel 116 druckdicht verschlossen
werden kann. Der Behälter 112 ist durch entsprechende
Rohrleitungen mit zwei Speicherbehältern 121 und 123 verbunden. Der Behälter 121 dient zum Speichern des
sauberen Fetts, während der Behälter 123 das in einem vorhergehenden Garzyklus verwendete Fett aufnimmt
und vorübergehend speichert. Der Behälter 123 enthält auch (nicht dargestellte) Filterelemente, die zum
Abscheiden eines großen Teils der festen feinen Teilchen dienen, die vom Fett während des Garzyklus
aufgenommen werden. Eine entsprechende Gasheizeinrichtung 126 ist außerhalb des Behälters 121 angeordnet,
um das saubere Fett anzuwärmen, bevor dasselbe in dem Garbehälter 112 gelangt Eine Leitung 128 mit
einem Solenoidventil 229 verbindet den Behälter 121 mit dem Behälter 112. Der Behälter 121 ist relativ zum
Behälter 112 derart angeordnet, daß das saubere Fett aus dem Behälter 121 unter Schwerkraftwirkung in den
ίο Behälter 112 gelangen kann. Der Behälter 112 ist mit
dem Behälter 123 durch eine Leitung 330 verbunden, die
ein Solenoidventil 232 enthält Eine Leitung 133 erstreckt sich von der Leitung 330 über ein Solenoidventil
134 zum Einlaß einer durch einen Motor angetriebeis nen Pumpe 135. Von der Leitung 133 ist eine Leitung
136 über ein manuell betätigtes Ventil 137 zum Behälter 123 abgezweigt. Von der Leitung 133 erstreckt sich eine
Leitung 138 über ein Solenoidventil 139 zu einer Abflußleitung 240. Vom Behälter 123 erstreckt sich eine
Leitung 142 über ein Solenoidventil 143 zum Einlaß der Pumpe 135. Der Auslaß der Pumpe 135 ist durch eine
Leitung 145 über ein Solenoidventil 146 mit dem Behälter 121 verbunden. Der Auslaß der Pumpe 133 ist
auch mit dem Behälter 123 durch eine Leitung 250 mit
einem Solenoidventil 152 verbunden, die von der Leitung 145 abgezweigt ist und in die Leitung 136
mündet. Dampf wird aus dem Behälter 112 in die Abflußleitung 240 durch die Leitung 260 abgeführt, die
ein Solenoidventil 262 enthält.
Das Garmedium im Behälter 112 wird durch Gasbrenner 175 erhitzt, die durch die Leitung 176 mi
einem Gasbehälter verbunden sind. Die Gasströmung zu den Brennern 175 wird durch ein Ventil 177 geregelt,
das in die Leitung 176 eingeschaltet ist.
Ein Druckmesser 280 zur Anzeige des Drucks im Behälter 112 ist in der Leitung 281 angeordnet, die auch
einen Druckschalter 182 und ein Sicherheitsventil 184 enthält. Der Druckschalter 182 überträgt Signale, um
das Regelventil 177 zu schließen, wenn der Druck im Behälter 112 einen vorherbestimmten hohen Wert
erreicht, und um das Ventil 177 zu öffnen, wenn de Druck im Behälter 112 auf einen vorherbestimmten
niedrigen Wert vermindert ist.
Eine Leitung 290 verbindet einen (nicht dargestellten' Wasserbehälter mit dem Behälter 112 und enthält einen
Druckregler 292, ein Solenoidventil 294 und ein handbetätigtes Ventil 196.
Ein Garzyklus, der entweder Wasser oder Fet verwendet, kann im wesentlichen in der gleichen Weis«
automatisch gesteuert werden, wie vorstehend in Hinblick auf die in den Fig. 1-7 dargestellt
Ausführungsform beschrieben worden ist. Eine Steuer schaltung für das System gemäß Fig.8 ist nich
beschrieben, kann aber vom Fachmann leicht aufgestell werden. ,
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Verfahren zum Garen von Nahrungsmitteln, bei dem die Nahrungsmittel in ein verschließbares
Druckgefäß mit einem flüssigen Garmedium eingegeben werden, das Druckgefäß dampfdruckdicht
geschlossen und das Garmedium erhitzt wird, bis der Druck in dem Gefäß einen bestimmten oberen Wert
erreicht, bei welchem der dampfdruckdichte Abschluß aufgehoben wird, dadurch gekennzeichnet,
daß der Druck im Gefäß von dem bestimmten oberen Wert auf einen bestimmten unteren Wert verringert wird, wobei ein Teil des
eingeschlossenen Dampfes entweicht, worauf der Druck innerhalb des Gefäßes durch Erhitzen des
Garmediums erneut bis zu dem bestimmte·,., oberen V/ert aufgebaut und danach wieder auf den
bestimmten niedrigeren Wert verrringert wird und das Aufbauen und das Verringern des Druckes
fortgesetzt werden, bis die Nahrungsmittel gegart sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Garmedium nicht-wäßrig und auf eine Temperatur zwischen 177° C und 2600C
vorgeheizt ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bestimmte obere Wert
2,03 bar und der bestimmte untere Wert 1,69 bar betragen.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bestehend aus
einem verschließbaren Druckgefäß mit einem Druckablaß am oberen Ende und einem Flüssigkeitsablaß am unteren Ende, mit Heizmitteln zum
Aufheizen des im Gefäß befindlichen Garmediums, mit Druckregelmitteln, die in Abhängigkeit vom im
Gefäß herrschenden Druck den Druckablaß öffnen oder schließen, dadurch gekennzeichnet, daß die
Druckregeleinrichtung (82) den Drucicablaß (68) bei Erreichen eines vorgegebenen oberen Druckwertes
öffnet und bei einem vorgegebenen unteren Druckwert schließt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Zeitsteuereinrichtungen (104) für die
Heizmittel vorgesehen sind, die auf den Druck im Gefäß (12) ansprechen.
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