DE1777168A1 - Detonationskammer zur Explosionsbearbeitung von Metallen - Google Patents
Detonationskammer zur Explosionsbearbeitung von MetallenInfo
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Description
1/77168
Pried. Krupp Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Essen
Detonationskammer zur Explosionsbearbeitung von Metallen Zusatz zu Patent ... (Patentanmeldung P 16 52 627.5)
Das Hauptpatent (Patentanmeldung P 16 52 627.5) betrifft eine
auf einem Fundament abgestützte Detonationskammer zur Explosionsbearbeitung von Metallen, die aus geeignetem Werkstoff
und im wesentlichen aus einem zylinderförmigen Hohlkörper besteht,
der so angeordnet ist, daß seine Achse lotrecht verläuft, und in dessen unterem Teil sich ein abgefederter Arbeitstisch zur Aufnahme
der Anordnung zur Explosionsbearbeitung befindet·
Im unteren Teil des zylinderförmigen Hohlkörpers sind an dessen Innenwandung mindestens teilweise eine Auskleidung aus geeignetem
Werkstoff, vorzugsweise Gummi, odepfcrallplatten, die vorzugsweise
abgefedert sind, angeordnet.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß mit diesen Mitteln die Wand des zylinderförmigen Hohlkörpers nicht in allen Fällen ausreichend
abgeschirmt ist,so daß die Wandbelastung noch verhältnismäßig hoch ist oder aber, um diesem Nachteil zu begegnen, die Einbauten
dieser Art zu aufwendig und damit verhältnismäßig teuer werden.
Gemäß der Erfindung wird zur Vermeidung der genannten Nachteile
vorgeschlagen, in dem unteren Teil des Hohlkörpers, parallel zu dessen Achse, in etwa gleichem Abstand von der Innenwandung,
beispielsweise aus Stahl oder Kunststoff bestehende Ketten, Drähte o. dgl. aneinandergereiht anzuordnen.
Dabei ist es besonders vorteilhaft, die Ketten, Drähte o» dgl·
mindestens einmal, vorzugsweise an ihren Enden, mit elastischen Elementen, beispielsweise Zugfedern, zu verbinden«
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Die Wandbelastung des zylinderförmigen Hohlkörpers wird mit
den eingebauten Ketten, Drähten o, dgl. überraschenderweise
gegenüber den bisher verwendeten Einbauten in einem Maße reduziert, wie es nicht erwartet werden konnte·
In der Zeichnung ist in Schnitt eine Detonationskammer mit
einem darin angeordneten Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Die Detonationskammer besteht aus einem zylinderfömigen Hohlkörper
1, der mit lotrecht verlaufender Achse angeordnet ist. Im oberen Teil des Hohlkörpers 1 sind rostartige Zwischenböden
angebracht. Am unteren Zwischenboden 2 sind an dessen unterer Seite Anker 3 befestigt, die eine in lotrechter Richtung bewegbare
Prallplatte 4 halten. Eine nur nach innen zu öffnende gepanzerte Tür 12 verschließt eine in dem Hohlzylinder 1 angebrachte
öffnung 13. Auf dem Fundament 14 der Detonationskammer
stützt sich über Federelemente I5 ein Arbeitstisch 8 ab, auf
dem die Anordnung 11 zur Explosionsbearbeitung abgelegt wird.
Im unteren Teil des Hohlkörpers 1 sind parallel zu dessen Achse in etwa gleichem Abstand von der Innenwandung 30 beispielsweise
aus Stahl oder Kunststoff bestehende Ketten 3I aneinandergereiht
angeordnet. Die Ketten 3I sind an Haken 32, die an den
Zv/ischenböden 2 oder an mit dem HohlkFÖrper 1 verbundenen Konsolen
33 angebracht sind, befestigt. Wie in der rechten Hälfte der Darstellung gezeigt ist, kann eine Zugfeder 34 in einfacher
Weise zwischen dem unteren Haken 32 und der Kette 3I angeordnet
sein.
Vorteilhaft ist es, zwischen den Ketten 21 und den Zugfedern 34
sowie zwiachen den Zugfedern 34 und den Konsolen 33 Jeweils
einen Ring/anzuordnen, wie in der linken Hälfte der Darstellung
gezeigt ist. Dabei kann die Anzahl der Zugfedern 34 kleiner als
die der Ketten 3I sein, und bei einem etwaigen Ausfall einer
Zugfeder 34 durch Bruch oder Ermüdung läßt die Spannung der
Ketten 31 in diesem Bereich nur geringfügig naoh« Außerdem läßt
sich damit die Erzeugung einer Vorspannung in den Zugfedern 34 eew
sowie in den Ketten 31 mit wenigen am unteren Ring 35 befestigten
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ßpannelementen 36, die auf dessen Umfang gleichmäßig verteilt
sind und sich an Konsolen 37 abstützen, einfach bewirken und steuern.
Selbstverständlich kann man die Zugfedern 3^ und/oder die
Ringe 35 anstatt am unteren auch am oberen Ende oder in irgendeinem Abschnitt der Ketten Jl oder an mehreren der
genannten Stellen gleichzeitig anordnen.
An dem unteren Ende der Tür 12 sind Haken 38 angeordnet,
die dort anstelle der Haken 32 die Ketten 31· halten. Beim
Offnen der Tür durch Drehen um die Drehachse im Scharnier bleiben die Ketten 31 mit den Haken 32 verbunden und werden
mit der Tür 12 angehoben und aus dem Bereich der Öffnung 13 entfernt.
Mit dem Verschließen der Tür 12 werden gleichzeitig die Ketten 31 und die Federn Jk wieder gespannt· Bei Verwendung
der Ringe 35 v: erde η diese im Bereich der Tür 12 ausgespart oder
unterbrochen.
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Claims (1)
- »/77168Patentansprüche!/l.jAuf einem Fundament abgestützte Detonatlonskammer zur Explosions bearbeitung von Metallen, die aus geeignetem Werkstoff und im wesentlichen aus einem zylinderförmigen Hohlkörper besteht, der so angeordnet ist, daß seine Achse lotrecht verläuft, und in dessen unterem Teil sich ein abgefederter Arbeitstisch zur Aufnahme der Anordnung zur Explosionsbearbeitung befindet, nach Patent .... (Patentanmeldung P 16 52 627.5), dadurch gekennzeichnet, daß in dem unteren Teil des Hohlkörpers (l), parallel zu dessen Achse in etwa gleichem Abstand von der Innenwandung beispielsweise aus Stahl oder Kunststoff bestehende Ketten Drähte o. dgl, aneinandergereiht angeordnet sind«2» Detonationskammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ketten {J>1), Drähte o. dgl. mindestens einmal, vorzugsweise an ihren Enden mit elastischen Elementen, beispielsweise Zugfedern (;$) verbunden sind.109842/0553
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