DE1774607C3 - Speicheranordnung mit einem informationszerstörend lesbaren Speicher - Google Patents
Speicheranordnung mit einem informationszerstörend lesbaren SpeicherInfo
- Publication number
- DE1774607C3 DE1774607C3 DE1774607A DE1774607A DE1774607C3 DE 1774607 C3 DE1774607 C3 DE 1774607C3 DE 1774607 A DE1774607 A DE 1774607A DE 1774607 A DE1774607 A DE 1774607A DE 1774607 C3 DE1774607 C3 DE 1774607C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- memory
- bit
- word
- register
- reference word
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F12/00—Accessing, addressing or allocating within memory systems or architectures
- G06F12/02—Addressing or allocation; Relocation
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F16/00—Information retrieval; Database structures therefor; File system structures therefor
- G06F16/90—Details of database functions independent of the retrieved data types
- G06F16/903—Querying
- G06F16/90335—Query processing
- G06F16/90348—Query processing by searching ordered data, e.g. alpha-numerically ordered data
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Databases & Information Systems (AREA)
- Computational Linguistics (AREA)
- Data Mining & Analysis (AREA)
- Memory System Of A Hierarchy Structure (AREA)
- Information Retrieval, Db Structures And Fs Structures Therefor (AREA)
- Exchange Systems With Centralized Control (AREA)
- Read Only Memory (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Speicheranordnung mit einem informationszerstörend lesbaren Speicher, dessen
Speicherplätze jeweils ein Wort aufnehmen, mit einer die Speicherplätze in einer vorbestimmten
Reihenfolge jeweils in Abhängigkeit von einem ersten Weiterschaltsignal ansteuernden Einrichtung, mit einem
Ausgangsregister zur Aufnahme eines aus dem Speicher ausgelesenen Wortes, mit einem Register zum Speichern
eines gesuchten Wortes als Bezugswort und mit
b5 einer Einrichtung zum Vergleichen des Inhalts des
Bezugswortregisters mit dem Speicherinhalt.
Eine Speicheranordnung dieser Art enthält in der Regel einen Kernspeicher. Bislang werden bei derarti-
gen Speicheranordnungen nacheinander so viele Wörter ausgelesen und mit dem Bezugs- bzw. Suchwort
verglichen, bis das gesuchte Wort ermittelt ist Wenn ein Wort durch das nicht zerstörungsfreie Auslesen im
Speicher gelöscht wird, aber dennoch am ursprünglichen
Speicherplatz gespeichert bleibt η soll, was zumindest dann der Fall ist, wenn es sich nicht um das
gesuchte Wort handelt, muß nach dem Lesen die ursprüngliche Information wieder eingespeichert werden.
Dieses bei allen ausgelesenen Wörtern, die nicht mit dem gesuchten übereinstimmen, erforderliche
Wiedereinspeichern erhöht die Suchzeit erheblich.
Sodann ist eine assoziative Speicheranordnung bekannt (Zeitschrift »Frequenz«, März 1966, Seiten 69
bis 82), bei der ein gesuchtes Wort in einem einzigen Zugriffzyklus aus dem assoziativen Speicher ausgelesen
werden kann. Dies ist dadurch möglich, daß jedem Speicherplatz ein eigener Vergleicher zugeordnet ist, so
daß der Inhalt aller Bit-Speicherelemente gleichzeitig mit allen Bits des Suchwortes verglichen werden kann.
Dies ergibt eine sehr kurze Zugriffszeit, stellt jedoch einen sehr großen Aufwand an Vergleichern dar. Der
Aufwand an Vergleichern, die zudem jeweils mehrere Bits erfassen müßten, steigt proportional mit der Anzahl
der Speicherplätze (der zu speichernden Stichwörter). Hinzu kommt, daß das Auslesen der Bitelemente
grundsätzlich zerstörungsfrei sein muß, da ein gleichzeitiges Zurückspeichern in sämtliche Plätze völlig
ausgeschlossen ist Zerstörungsfrei auslesbare Speicher sind jedoch wesentlich aufwendiger als nicht zerstörungsfrei
auslesbare Speicher.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Speicheranordnung der eingangs genannten Art anzugeben,
bei der ein Suchvorgang in kürzerer Zeit abgeschlossen werden kann.
Nach der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß eine die Bitspeicherelemente in einer vorbestimmten
Reihenfolge jeweils in Abhängigkeit von einem zweiten Weiterschaltsignal ansteuernde Bitfolgesteuereinrichtung
vergesehen ist, so daß nur das Bit im angesteuerten Bitspeicherelement des angesteuerten
Wortspeicherplatzes in das Ausgangsregister übertragbar ist, daß die Vergleichseinrichtung eine an die
Ausgänge des Ausgangsregisters über ein ODER-Gatter und an einen Ausgang des als Schieberegister
ausgebildeten Bezugswortregisters, dem das zweite Weiterschaltsignal als Schiebesignal zuführbar ist,
angeschlossene Ein-Bit-Vergleichsvorrichtung aufweist, daß die Ein-Bit-Vergleichsvorrichtung das erste Weiterschaltsignal,
das zweite Weiterschaltsignal, ein das NichtVorhandensein des gesuchten Wortes im Speicher
anzeigendes erstes Suchabschlußsignal und ein das Wiedereinschreiben des aus dem Speicher ausgelesenen
Bits auslösendes Signal erzeugt, und zwar das erste Weiterschaltsignal dann, wenn das Bit im Ausgangsregister
kleiner als das mit diesem verglichenen Bit im Bezugswortregister ist, das zweite Weiterschaltsignal
dann, wenn die verglichenen Bits gleich sind, das erste Suchabschlußsignal dann, wenn das Bit im Ausgangsregister
größer als das mit diesem verglichene Bit im Bezugswortregister ist, und das Wiedereinschreibsignal
dann, wenn das Bit im Ausgangsregister ein nicht zerstörungsfrei aus dem Speicher ausgelesenes Bit ist,
und daß die Bitfolgesteuereinrichtung und das Speicheradressierregister
bei Ansteuerung des in der vorbe- t>r>
stimmten Reihenfolge letzten Bitspeicherelements eines Speicherplatzes bzw. des letzten Speicherplatzes
ieweils ein zweites und drittes Suchabschlußsignal auslösen, bei deren Auftreten das Wort aus dem gerade
angesteuerten Speicherplatz in das Ausgangsregister auslesbar und mit dem Bezugswort im Bezugswortregister
mittels eines in der Vergleichsvorrichtung enthaltenen Wortvergleichers vergleichbar ist
Bei dieser Speicheranordnung kann jedesmal, wenn ein ausgelesenes Bit eine Information, z. B. eine »0«,
darstellt, bei deren Auslesen, im Gegensatz zur entgegengesetzten Information, z.B. der »1«, keine
Änderung des Zustande des betreffenden Speicherelementes auftritt, ein erneutes Einschreiben der Information
unterbleibt Auf diese Weise verringert sich die Suchzeit gegenüber dem Fail eines parallelen woriweisen
Auslesens, Wiedereinschreibens und Vergleichens im statistischen Mittel mit zunehmender Speichergröße.
Bei einer Speicherung der Wörter in einer vorbestimmten numerischen Reihenfolge wird erreicht, daß der
Suchvorgang abgebrochen werden kann, wenn festgestellt wird, daß die ausgelesene Information in der
Reihenfolge hinter dem Bezugswort liegt Gegebenenfalls brauchen daher weder sämtliche Bits des
Bezugswortes durchgeprüft noch alle gespeicherten Wörter ausgelesen und mit dem Bezugswort verglichen
zu werden. Unter Umständen kann bereits der erste Vergleich zeigen, daß das gesuchte Wort nicht im
Speicher enthalten ist, ohne daß sämtliche gespeicherten Wörter ausgelesen werden müssen, bis feststeht daß
das gesuchte Wort nicht im Speicher enthalten ist Ein einmaliger Gesamtwortvergleich ist lediglich dann
erforderlich, wenn bei allen Bitstellen eine Übereinstimmung vorlag. Auf diese Weise ist mit Sicherheit
festgestellt, ob das Bezugswort an dem zuletzt angewählten Speicherplatz steht oder nicht Der Fall,
daß sich eine Übereinstimmung in allen Bitstellen ergibt, aber dennoch das Bezugswort nicht im Speicher
enthalten ist, wird daher im richtigen Sinne ausgewertet.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Speicheranordnung ist in der Zeichnung
dargestellt Es zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild der Speicheranordnung,
F i g. 2 drei Beispiele für den Abtastverlauf durch die Speicherlogik,
F i g. 3 den Arbeitsablauf für einen Adressierzyklus bei der Speicheranordnung gemäß der Erfindung.
Die Wörter werden im Speicher derart angeordnet, daß die bezüglich des Wortteiles, der von der
Adressierung betroffen wird, numerisch geordnet sind. Der Speicher besitzt eigene Pufferregister und Gatter,
um den Verschiebezyklus auszuführen. Es sind ferner Logikeinrichtungen im Speicher vorgesehen, d;; es
ermöglichen, den Verschiebezyklus in einen Löschzyklus umzukehren. Während dieses Löschzyklus werden
unerwünschte Wörter unterdrückt und der entsprechende Teil des Speichers in einem Speicherzyklus
weiterverschoben, um die leeren Speicherplätze aus dem Speicher zu eliminieren.
Bei dem erfindungsgemäßen Speicher braucht nur jeweils ein Bit ausgelesen und mit dem entsprechenden
Bit des Bezugswortes verglichen zu werden. Dadurch wird die Logikschaltung vereinfacht, was gleichzeitig
eine Verringerung der Kosten bringt. Wenn das aus dem Speicher ausgelesene Bit eine Null ist, ist kein
Wiedereinschreibzyklus erforderlich, da das dem Zugriff unterworfene Wort nicht geändert bzw. nicht zerstört
wird. Ein Wiedereinschreibzyklus ist lediglich erforderlich, wenn eine 1 aus dem Speicher ausgelesen wird. Bei
der beschriebenen Anordnung für die Speicheradressierung sind im Durchschnitt nur 25 Wiedereinschreib-
zyklen erforderlich, um Wörter mit 48 Bits unabhängig von der Anzahl der im Speicher untergebrachten
Wörter zu adressieren.
Zur inhaltlichen Organisation des Speichers können folgende Kriterien verwendet werden:
Der Name in alphabetischer Reihenfolge für die Verwendung bei einer Adressenspeicherung für Kaufhäuser,
Banken, Regierungsstellen usw. In diesem Fall kann z. B. der Speicherinhalt mit einem Telephonverzeichnis
verglichen werden, um im Rahmen einer Speicherabfragung einen bestimmten Namen festzustellen.
Die mit dem Namen verbundene Information, im vorliegenden Beispiel die Telephonnummer, wird dann
für den Gebrauch ausfindig gemacht.
Die Zahl in gelisteter Reihenfolge z. B. für Versicherungsnummern,
die Angestelltennummer für Lohnzahlungen, die Nummern von Dokumenten usw.
Das Alter zur Erfassung von Wehrpflichtigen oder des Pensionsaltes.
Eine Zeitdauer z. B. zur Erfassung von Urlaubszeiten, automatischen Lohnerhöhungen, zur Überwachung der
Dauer von Versicherungen usw.
Eine numerische Ordnung z. B. als Ergebnis einer Vielfachkalkulation oder für statistische Analysen.
Die Kennzeichnung von Fingerabdrücken, wenn die Fingrabdrücke durch eine digitale Information zur
automatischen Abfragung erfaßt sind, wobei die digitalen Daten rasch eingespeichert und bei geringem
Schaltungsaufwand auch relativ schnell auffindbar sind.
In Fig. 1 ist die Speicheranordnung gemäß der Erfindung im Prinzip dargestellt. Sie wird im folgenden
anhand einer Speicherabfragung beschrieben. Zuerst werden die Wörter im Speicher 1-10 in numerischer
Reihenfolge angeordnet. Das Wort, nach dem der Speicher 1-10 abgefragt wird, wird im folgenden als
Bezugswort bezeichnet. Das Bezugswort steht im Bezugswortregister 1-34, dessen Inhalt nach links
verschoben werden kann, und zwar umlaufend.
Die logische Schaltung enthält ferner eine Bitfolgesteuerung 1-22, die feststellt, welches Bit eines
Speicherwortes aus dem Speicher 1-10 ausgelesen und mit dem entsprechenden Bit des Bezugswortregisters
1-34 verglichen werden soll. Die Bitfolgesteuerung 1-22 wird vor dem Beginn des Abfragezyklus auf Null
zurückgestellt Sie tastet mit ihren Ausgängen 0 bis 7 nacheinander UND-Gatter 1-38 auf, die ihrerseits je
einer Bitstelle des adressierten Speicherplatzes im Speicher 1-10 aus einer Quelle 1-40 einen Leseimpuls
zuführen.
Die Bitstelle 0 entspricht dem Bit des Bezugswortes mit der höchsten Stellenwertigkeit. Es ist ferner ein
herkömmliches Speicheradressenregister (MAR) 1-14 vorgesehen, das auf die Maschinenadresse des unter
Zugriff stehenden Speicherwortes eingestellt ist. Dieses Speicheradressenregister 1-14 wird auf Null zurückgestellt
oder auf den Platz des ersten Speicherwortes des Adressenwort-Teils des Speichers. Die Logikschaltung
enthält ferner ein herkömmliches Ausgangsregister (MIR) 1-26, das zu dieser Zeit ebenfalls zurückgestellt
ist Das Ausgangsregister 1-26 enthält normalerweise den Inhalt des letzten aus dem Speicher 1-10
ausgelesenen Wortes. Jedoch enthält es während des Abfragezyklus in der Regel nur ein Bit des Speicherwortes.
Mit den vorausgehend beschriebenen Anfangsbedingungen kann der Abfragezyklus beginnen. Die dem
Inhalt des Speicheradressenregisters 1-14 entsprechende Bitstelle 0 des Speicherwortes wird in das
Ausgangsregister 1-26 eingelesen. Wenn diese aus dem Speicher 1-10 ausgelesene Bitstelle eine 1 ist, was durch
die Vergleichsstufe t-32 festgestellt wird, wird dieses Bit
unmittelbar in den Speicher 1-10 zurückgeschrieben, während es im Ausgangsregister 1-26 festgehalten wird.
Dieses Bit wird sodann mit der Bitstelle 0 des Bezugswortregisters 1-34 verglichen. Da die Bitstelle 0
jedes der beiden miteinander verglichenen Worte entweder eine 0 oder eine 1 sein kann, leiten sich daraus
in vier mögliche Ergebnisse ab. Im folgenden wird das
Verhalten des Speichers 1-10 in Abhängigkeit von einem der vier Möglichkeiten wiedergegeben.
a) Die beiden verglichenen Bitstellen haben den Wert 0.
b) Die beiden verglichenen Bitstellen haben den Wert 1.
Wenn die Bitstelle im Ausgangregister 1-26 und die entsprechende Bitstelle im Bezugswortregister gleich
2(i sind, d. h. beide den Wert 0 oder den Wert 1 aufweisen,
braucht das dem Zugriff unterworfene Wort deswegen noch nicht gleich dem Wort im Bezugswortregister 1-34
zu sein. Die Bitfolgesteuerung 1-22 wird daher um den Wert 1 weitergeschaltet, so daß die Bitstelle mit der
2r) nächstniedrigeren Stellenwertigkeit desselben
Speicherwortes ausgelesen und mit der entsprechenden Bitstelle des Bezugswortregisters 1-34 verglichen
werden kann. Das Ausgangsregister 1-26 ist zu dieser Zeit zurückgestellt.
c) Die Bitstelle des Ausgangsregisters 1-26 hat den Wert 0 und die entsprechende Bitstelle des
Bezugswortregisters 1-34 den Wert 1.
Unter diesen Bedingungen kann das dem Zugriff unterworfene Wort nicht gleich dem im Bezugswortregister
stehenden Wort sein. Deshalb wird das Speicheradressenregister 1-14 um den Wert 1 weitergeschaltet,
so daß dieselbe Bitstelle des nächsten Wortes im Speicher dem Zugriff unterworfen und mit der
entsprechenden Bitstelle des Bezugswortregisters verglichen werden kann.
d) Die zu untersuchende Bitstelle im Ausgangsregister 1-26 hat den Wert 1 und die entsprechende Bitstelle
im Bezugswortregister 1 -34 hat den Wert 0.
Wenn sich diese Bedingung einstellt, hat das im Speicheradressenregister 1-14 stehende Wort mit
Bezug auf den Zugriff eine numerisch höhere Position als das Wort im Bezugswortregister. Da der Inhalt des
so Speichers in einer bestimmten Ordnung organisiert ist werden auch alle nachfolgenden Wörter von einer
höheren numerischen Ordnung sein. In diesem Fall können weder die zuvor dem Zugriff unterworfener
Wörter, das im Augenblick dem Zugriff unterworfene Wort, noch die nachfolgend dem Zugriff unterworfener
Wörter mit dem Bezugswort gleich sein. Der Abfragezyklus hält somit an diesem Punkt und liefert ein Signal
das anzeigt, daß das Bezugswort nicht im Speichel vorhanden ist
M) Im Speicher sind Vorkehrungen getroffen, um di<
Zahl in der Bitfolgesteuerung 1-22 zu überprüfen Hierfür findet eine Vergleichsstufe 1-24 Verwendung
Wenn die Anzahl der Bits in der Bitfolgesteuerunf gleich der Anzahl der Bits in dem Bezugswort ist, sine
6r> alle Bitstellen des Bezugswortes dem Vergleict
unterzogen worden. Dies wird durch ein von dei
Vergleichsstufe 1-24 abgegebenes Suchabschlußsigna am Anschluß 1-S2 angezeigt Nachdem die Bitstelle mi
der niedrigsten Stellenwertigkeit verglichen worden ist, wird der Abfragezyklus beendet und das gesamte
Speicherwort aus der Maschinenposition des Speicheradressenregisters 1-14 parallel in das Ausgangsregister
1-26 eingelesen und mit dem Bezugswort im Register 1-34 durch die Vergleichsstufe 1-36 verglichen. Die Bits
befinden sich nun im Bezugswortregister in derselben Stelle, in der sie sich vor dem Beginn des Abfragezyklus
befunden haben. Wenn beide Wörter einander gleich sind, wird der gewünschte Speicherplatz festgestellt und
im Speicheradressenregister 1-14 festgehalten. Die Information des Speicherwortes zusätzlich zu der für
den Zugriff verwendeten steht somit für das Programm augenblicklich zur Verfugung. Wenn die beiden Wörter,
wie vorausgehend angedeutet, parallel zueinander ts verglichen werden, wird bei diesem Vergleich durch die
Vergleichsstufe 1-36 manchmal eine Nichtübereinstimmung angezeigt. Für diesen Fall befindet sich das
Bezugswort nicht im Speicher. Dieser Zustand wird an der Klemme 1-46 durch ein entsprechendes Signal
angezeigt.
Der Speicher besitzt außerdem eine Vergleichsstufe 1-16, um die Zahl im Speicheradressenregister 1-14 zu
überprüfen. Wenn die Maschinenadresse des letzten Wortes des Adressenteiles des Speichers 1-10 das
Speicheradressenregister passiert, wird der Abfragezyklus beendet. Da der gesamte Speicher erfolglos nach
dem Bezugswort angefragt wurde, bedeutet dies, daß das Bezugswort nicht im Speicher vorhanden ist. Dieser
Zustand wird durch ein an der Klemme 1 -46 anliegendes Suchabschlußsignal angezeigt.
Gemäß Fig. 1 wird der Inhalt des Ausgangsregisters 1-26 über ein ODER-Gatter 1-28 zwei bitweise
arbeitenden Vergleichsstufen 1-30 und 1-32 zugeführt. Somit wird eine 1 irgendeiner Bitstelle des Ausgangsregisters
1-26 der Vergleichsstufe zugeleitet. Für den Fall, daß alle Bitstellen des Ausgangsregisters 1-26 eine 0
enthalten, würde der Vergleichsstufe 1-30 eine 0 zugeführt werden. Diese Logikanordnung ermöglicht in
Verbindung mit der Anwendung des Bezugswortregisters 1-34 als Schieberegister den Vergleich jeder durch
die Bitfolgesteuerung 1 -22 ausgewählten Bitposition mit der Bitposition mit höchster Stellenwertigkeit im
Bezugswortregister 1-34 nur unter der Verwendung der einfachen Vergleichsstufe 1-30.
Die Art und Weise, in der der Speicher arbeitet, wird im folgenden anhand der drei Beispiel A, B und C gemäß
F i g. 2 erklärt. Der Einfachheit halber wird angenommen, daß die Speicherplätze 33 bis 45 je mit einem aus 8
Bitstellen bestehenden Wort besetzt sind. Die stufenförmig verlaufenden Linien durch die Zahlenfolge kennzeichnen
den Weg der Logikschaltung durch den Speicher beim Versuch, das dem Bezugswort entspechende
Wort zu finden. Im Beispiel A verlangt das Programm, den Speicherplatz zu finden, in dem das
Wort 00111010 und die diesem Wort zugeordnete
Information gespeichert ist Die einzelnen Schritte des
Rechenablaufes für die Speicherabfragung nach dem Beispiel A sind in Fi g. 3 dargestellt Der Speicherinhalt
für das Beispiel A ist in F i g. 2 dargestellt.
Die Beispiele B und C zeigen Speicherabfragungen, bei denen das gesuchte Wort im Speicher nicht
vohanden ist Bei einem platzadressierten Speicher müßte, um dies feststellen zu können, der gesamte
Speicherinhalt ausgelesen, verglichen und wieder Wort für Wort zurückgeschrieben werden, bevor feststehtdaß
das dem Bezugswort entsprechende Wort nicht im Speicher vorhanden ist Der Speicher gemäß der
Erfindung ist viel schneller, wie an den Beispielen B und C erkennbar ist. Gegenüber den ebenfalls bekannten
assoziativen Speichern aber ist ein geringerer Aufwand an Vergleichsschaltungen gegeben.
Beispiel A
Speicherabfragung unter Bezugnahme auf F i g. 1
Speicherabfragung unter Bezugnahme auf F i g. 1
In das Bezugswortregister 1-34 wird das Bezugswort 00111010 eingespeichert.
Die Bitfolgesteuerung 1-22, das Speicheradressenregister 1-14 und das Ausgangsregister 1-26 werden
zurückgestellt. Der Wert der Bitposition mit der höchsten Stellenwertigkeit (Bitposition 0) des im
Speicherplatz 33 des Speichers 1-10 befindlichen Wortes wird in das Ausgangsregister 1-26 überführt und
überprüft, um festzustellen, ob der Wert gleich 0 ist. Da der Wert der dem Zugriff unterworfenen Bitstelle 0 ist,
wird er nicht in den Speicher zurückgeschrieben. Er wird mit der entsprechenden Bitstelle des Bezugswortregisters
1-34 verglichen. Die Vergleichsstufe 1-30 stellt fest, daß die Bitstelle im Ausgangsregister 1-26
denselben Wert wie die entsprechende Bitstelle im Bezugswortregister 1-34 besitzt. Deshalb wird die
Bitfolgesteuerung 1-22 weitergeschaltet, so daß die Bitstelle 1 dem Zugriff unterworfen und verglichen
werden kann. Jedoch muß die Bitfolgesteuerung überprüft werden, um sicherzustellen, daß die nicht auf
eine Zahl eingestellt ist, die höher als die Zahl der Bits des Bezugswortes (im vorliegenden Beispiel 8) ist. Dies
ist in Fig.3 durch den mit 3-34 bezeichneten Block angedeutet.
Da im vorliegenden Beispiel die Bitfolgesteuerung nun auf die Bitstellung 1 eingestellt ist wiederholt sich
die Abfragung, indem Punkt A am Ausgang des Blockes 3-36 gemäß Fig.3 zurück zum Punkt 3-14 am Anfang
des Abfragezyklus geschaltet wird.
Die Bitstelle 1 des Wortes im Speicherplatz 33 wird in das Ausgangsregister 1-26 überführt und mit der
entsprechenden Bitsteile des Bezugswortregisters 1-34 verglichen. Da beide Bitstellen den Wert 0 besitzen,
wird die Bitfolgesteuerung 1-22 auf Bitstelle 2 weitergeschaltet. Der Wert der Bitstelle 2 desselben
Wortes wird in das Ausgangsregister 1-26 eingelesen und durch die Vergleichsstufe 1-30 verglichen.
Im vorliegenden Beispiel hat die Bitstelle 2 im Ausgangsregister den Wert 0; dagegen besitzt die
Bitstelle 2 im Bezugswortregister den Wert 1. Das Speicheradressenregister 1-14 wird über den Anschluß
1-48 weitergeschaltet und überprüft, um festzustellen,
daß die Bitstellenzahl des Adressenteils nicht überschritten wird. Sodann wird die Abfragung vom Block
3-36 über die Leitung 3-14 vom Punkt A aus zum Punkt A am Eingang des Abfrageablaufs zurückgeschaltet Da
das Speicheradressenregister 1-14 im vorausgehenden Schritt weitergeschaltet wurde, wird die Bitstelle 2 des
im Speicherplatz 34 befindlichen Wortes in das Ausgangsregister 1-26 Obertragen und mit der 1 im
Bezugswortregister 1-34 verglichen. Da die beiden Werte nicht gleich sind, wird der Inhalt des Speicheradressenregisters
erneut weitergeschaltet, wodurch nunmehr der Speicherplatz 35 dem Zugriff unterliegt Diese
unmittelbare Weiterschaltung von Speicherplatz zu Speicherplatz erfolgt so lange, bis der Speicherplatz 37
ausgelesen wird.
Wenn die Bitstelle 2 des Wortes im Speicherplatz 37 in das Ausgangsregister 1-26 eingelesen worden ist
stellt die 1-Bit-Vergleichstufe 1-32 nach Vergleich mit
einer von einer Quelle 1-56 abgegebenen binären 1 durch Abgabe eines Wiedereinschreibsignals am Anschluß
1-54 fest, daß die Bitstelle 2 den Wert 1 hat. Daher wird der Wert dieser Bitstelle in den Speicher
zurückgeschrieben, so daß sich das Wort im Speicher nicht ändert. Anschließend wird die Bitstelle 2 des
Ausgangsregisters mit der Bitstelle 2 des Bezugswortregisters verglichen. Da beide Bitstellen den Wert 1
besitzen, wird das Ausgangsregister zurückgestellt, wobei gleichzeitig die Bitfolgesteuerung 1-22 weitergeschaltet
und damit die Bitstelle 3 der Überprüfung unterworfen wird. Der Abfragevorgang beginnt nun
wieder am Punkt A des in F i g. 3 dargestellten Ablaufes. Jetzt wird der Wert der Bitstelle 3 des Wortes im
Speicherplatz 37 in das Ausgangsregister 1-26 eingelesen. Da dieser Wert 0 ist und die Bitstelle 3 des
Bezugswortes den Wert 1 besitzt, wird das Spcichcradressenregister weitergeschaltet, so daß der Speicherplatz
38 einer Überprüfung unterzogen wird. Die Bitstelle 3 dieses Speicherplatzes wird nunmehr in das
Ausgangsregister 1-26 übertragen, und da diese Bisteile 3 den Wert 0 und die Bitstelle 3 des Bezugswortes den
Wert 1 besitzt, wird das Speicheradressenregister weitergeschaltet, so daß nunmehr der Speicherplatz 39
überprüft wird. Hierbei wird der Wert der Bitstelle 3 des Speicherplatzes 39 in das Ausgangsregister 1-26
eingelesen. Dieser Wert ist 1 und wird sofort in den Speicher 1-10 zurückgeschrieben. Da die beiden
3itstellen den Wert 1 besitzen, wird das Ausgangsregister 1-26 zurückgestellt, während die Bitfolgesteuerung
1-22 weitergeschaltet wird und damit die Bistelle 4 der Abfragung unterwirft
Die Bitstelle 4 des Wortes im Speicherplatz 39 wird in das Ausgangsregister 1-26 eingelesen, und da diese
Bitstelle des Speicherplatzes und die entsprechende Bitstelle des Bezugswortes einander gleich sind, wird
das Ausgangsregister zurückgestellt. Infolge davon wird die Bitfolgesteuerung weitergeschaltet, so daß die
Bitstelle 5 der Abfragung unterworfen wird. Darauf wird die Bitstelle 5 des Wortes im Speicherplatz 39 in
das Ausgangsregister 1-26 eingelesen, und da sowohl die Bitstelle 5 des Ausgangsregisters als auch die Bitstelle 5
des Bezugswortes beide den Wert 0 besitzen, d. h. einander gleich sind, wird die Bitfolgesteuerung 1-22
weitergeschaltet und die Abfragung der Bitstelle 6 eingeleitet. Nachdem die Bitstelle 6 des Wortes im
Speicherplatz 39 in das Ausgangsregister eingeschrieben wurde, wird festgestellt, daß der Wert dieser
Bitstelle 6 im Ausgangsregister 0 ist, wogegen der entsprechende Wert des Bezugswortes 1 ist. Damit wird
das Speicheradressenregister weitergeschaltet und wird abgefragt Anschließend wird die Bitstelle 6 des Wortes
im Speicherplatz 40 in das Ausgangsregister eingeschrieben.
Nunmehr wird festgestellt, daß die Bitstelle 6 im Ausgangsregister und die Bitstelle 6 des Bezugwortes
gleich sind und dem Wert 1 entsprechen. Damit wird das Ausgangsregister, nachdem die 1 in den Speicher
zurückgeschrieben wurde, zurückgestellt, während die
Bitfolgesteuerung weitergeschaltet wird und die Bitstelle 7 der Abfragung zuführt
Damit beginn der Abfrageprozeß erneut am Punkt A gemäß F i g. 3, wodurch entsprechend die Bitstelle 7 des
Wortes im Speicherplatz 40 in das Ausgangsregister eingeschrieben wird. Sowohl die Bitstelle 7 des
Ausgangsregisters als auch die entsprechende Bitstelle des Bezugswortes besitzen den Wert 0, wodurch die
Weiterschaltung für die Bitfolgesteuerung ausgelöst und die Abfragung der Bitstelle 8 eingeleitet wird. Damit ist
die Anzahl der für die Speicherabfragung eingestellten Bitstellen gleich der Anzahl der Bitstellen des
Bezugswortes, d. h. alle 8 Bitstellen des Bezugswortes wurden für den Vergleich verwendet. Deshalb wird das
gesamte im Speicherplatz 40 befindliche Wort parallel in das Ausgangsregister 1-26 eingelesen und mit dem
gesamten Inhalt des Bezugswortregisters 1-34 unter Verwendung der Mehrfach-Bit-Vergleichsstufe 1-36
ίο gemäß F i g. 1 verglichen. Der Vergleich ergibt, daß das
gesuchte Wort in dem Speicherplatz steht, auf den das Speicheradressenregister eingestellt ist. Da der
Speicherplatz 40 den Wert 00111010 enthält, ist somit
die Speicherabfragung erfolgreich abgeschlossen, was durch ein entsprechendes Sugnal am Anschluß 1-44
angezeigt wird.
M Beispiele
Suche nach einem nicht vorhandenen Wort im Speicher
Die Abfragung verläuft für das in F i g. 2 dargestellte Beispiel B in derselben Weise wie im Beispiel A. Zuerst
wird die Bitstelle 0 aus dem Speicher gelesen und mit der Bitstelle 0 des Bezugswortes verglichen. Da beide
Bitstellen den Wert 0 aufweisen, wird die Bitfolgesteuerung zur Bitstelle 1 weitergeschaltet und die Abfragung
gemäß F i g. 3 auf den Punkt A zurückgestellt.
Anschließend wird die Bitstelle 1 des Wortes im Speicherplatz 33 ausgelesen und festgestellt, daß der
Wert 0 ist Der Wert der Bitstelle 1 des Bezugswortes ist dagegen 1. Deshalb wird das Speicheradressenregister
weitergeschaltet, wodurch die Bitstelle 1 des Speicher-
platzes 34 ausgelesen und verglichen wird. Derselbe Ablauf erfolgt mit der Bitstelle 1 der Wörter in den
Speicherplätzen 35 bis 41.
Beim Auslesen der Bistelle 1 des Speicherplatzes 41 stellt man fest, daß dessen Wert 1 ist. Dieser Wert wird
sofort in den Speicher 1-10 zurückgeschrieben. Dies wird direkt von dem Ausgangsregister 1-12 bewirkt
Die Bitstelle 1 des Ausgangsregisters wird nun mit der Bitstelle 1 des Bezugswortes verglichen. Da beide den
Wert 1 besitzen, wird das Ausgangsregister zurückge-
stellt während die Bitfolgesteuerung eine Weiterschaltung zur Bitstelle 2 bewirkt Nunmehr wird der Wert der
Bitstelle 2 des Speicherplatzes 41 in das Ausgangsregister eingelesen und, da dieser Wert 1 ist sofort in den
Speicher zurückgeschrieben. Die Bitstelle 2 des
so Ausgangsregisters wird nun mit der Bitstelle 2 des Bezugswortes verglichen. Die entsprechende Bitstelle
des Ausgangsregisters enthält den Wert 1, wogegen die Bitstelle 2 des Bezugswortes den Wert 0 enthält Diese
Bedingung zeigt an, daß das in dem Speicheradressenregister (Speicherplatz 41 im Beispiel B) und alle
folgenden Wörter einen numerischen höheren Wert aufweisen als das Bezugswort Das vorausgehende
Wort im Speicherplatz 40 hat dagegen einen numerischen Wert, der kleiner als der des Bezugswortes ist, da
die Bitstelle 1 des Wortes im Speicherplatz 40 den Wert 0 aufweist während die Bitstelle 1 des Bezugswortes
den Wert 1 besitzt Damit ist festgestellt, daß das Bezugswort nicht im Speicher vorhanden ist, und am
Anschluß 1-50 erscheint ein Suchabschlußsignal. Es sei darauf hingewiesen, daß nur drei Bitstellen durch die
Bitfolgesteuerung für den Zugriff anzusteuern waren, um festzustellen^ daß das gewünschte Wort nicht im
Speicher vorhanden ist
Suche nach einem nicht vorhandenen Wort
Es wird angenommen, daß der Speicher nach dem Bezugswort 00111011 gemäß Fig.2 abgefragt wird.
Das Bezugswort ist fast dasselbe wie im Beispiel A, da lediglich die Bitstelle 7 einen anderen nämlich den Wert
1 besitzt. Deshalb verläuft die Speicherabfragung bis zum Speicherplatz 40, d. h. bis zur Bitstelle 6 des
Ausgangsregisters und des Bezugswortregisters beide aen Wert 1 aufweisen, wird das Ausgangsregister
zurückgestellt, während die Bitfolgesteuerung zur Bitstelle 7 weitergeschaltet wird. Die Bitstelle 7 des
Speicherplatzes 40 wird in das Ausgangsregister eingelesen. Da diese Bitstelle den Wert 0, die Bitstelle 7
des Bezugswortes jedoch den Wert i besitzt, wird das Speicheradressenregister weitergeschaltet und die Bitstelle
7 des Wortes im Speicherplatz 41 ausgelesen. Es sei darauf hingewiesen, daß die Bitstelle 1 dieses Wortes
im Speicherplatz 41 den Wert 1 aufweist. Daher kann das Bezugswort nicht im Speicher sein. Da jedoch
jeweils nur 1 Bit Oberprüft wird, kann noch nicht festgestellt werden, ob das Bezugswort gefunden
werden wird. Deshalb geht die Speicherabfragung weiter. Es wurde festgestellt, daß die Bitstelle 7 des im
Speicherplatz 41 befindlichen Wortes den Wert 0 hat, während die Bitstelle 7 des Bezugswortes den Wert 1
besitzt. Deshalb wird das Speicheradressenregister weitergeschaltet und die Bitstelle 7 des Wortes im
Speicherplatz 42 überprüft und festgestellt, daß sie nicht gleich der Bitstelle 7 des Bezugswortes ist. Schließlich
wird die Bitstselle 7 des Wortes im Speicherplatz 43 ausgelesen und festgestellt, daß deren Wert 1 ist. Dieser
Wert wird sofort wieder in den Speicher 1-10 zurückgeschrieben. Dies erfolgt direkt über das
Ausgangsregister und die Informationsansteurungseinrichtung 1-lZ Der anschließende Vergleich ergibt, daß
die beiden Bitstellen den Wert 1 besitzen. Das Ausgangsregister wird zurückgestellt, während die
Bitfolgesteuerung zur Bitstelle 8 zu deren Überprüfung weitergeschaltet wird. Damit ist die Anzahl der
Bitstellen im Bezugswort gleich der Anzahl der Bitstellen im Speicher, nämlich 8. Der gesamte Inhalt
des Wortes im Speicherplatz 43 wird nun parallel in das Ausgangsregister 1-26 eingelesen und mit dem Inhalt
des Bezugswortregisters 1-34 durch die Mehrfach-Bit-Vergleichsstufe
1-36 verglichen. Der Vergleich ergibt, daß die beiden Wörter nicht gleich sind. Dadurch wird
ein Signal zum Anschluß 1 -46 ausgelöst, das anzeigt, daß das gesuchte Bezugswort nicht im Speicher 1-10 ist.
Beim Beispiel C wurde das Speicheradressenregister nicht an der Stelle angehalten, an der sich das
Bezugswort befände, wenn es sich im Speicher befinden würde. Vielmehr wird das Speicheradressenregister
über diesen Speicherplatz hinausgeschaltet, bevor festgestellt wird, daß das Bezugswort nicht im Speicher
ist. Jedoch ist es auch bei diesem Beispiel nicht notwendig, den gesamten Speicherinhalt abzufragen,
um dies feststellen zu können. Es ist von besonderer Bedeutung, daß mit einer zunehmenden Wortzahl in
einem derartigen Speicher der Abfragezyklus umso schneller endet, im Gegensatz zu einem platzadresierten
Speicher, bei dem der gesamte Speicherinhalt überprüft werden muß. Dadurch wird die Wirtschaftlichkeit
der Speicherabfragung im Gegensatz zu denen bei herkömmlichen Speichern mit zunehmender
Speichergröße verbessert.
Die vorausgehend beschriebene Logikschaltung hat nicht nur den Vorteil einer sehr viel schnelleren
Speicherabfragung bei geringeren Kosten, vielmehr kann sie auch vorteilhaft dazu benutzt werden, um neue
Wörter in den Speicher einzuführen oder unerwünschte Wörter in diesem zu löschen. In jedem dieser beiden
Fälle muß eine listenförmige Ordnung hergestellt werden.
Die Logikschaltung muß einen Wortzähler umfassen, wie er allgemein in Rechnern Verwendung findet Auf
die Beschreibung seiner Wirkungsweise kann daher verzichtet werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Speicheranordnung mit einem informationszerstörend
lesbaren Speicher, dessen Speicherplätze jeweils ein Wort aufnehmen, mit einer die
Speicherplätze in einer vorbestimmten Reihenfolge jeweils in Abhängigkeit von einem ersten Weiterschaltsignal
ansteuernden Einrichtung, mit einem Ausgangsregister zur Aufnahme eines aus dem
Speicher ausgelesenen Wortes, mit einem Register zum Speichern eines gesuchten Wortes als Bezugswort und mit einer Einrichtung zum Vergleichen des
Inhalts des Bezugswortregisters mit dem Speicherinhalt, dadurch gekennzeichnet, daß eine
die Bitspeicherelemente in einer vorbestimmten Reihenfolge jeweils in Abhängigkeit von einem
zweiten Weiterschaltsignal ansteuernde Bitfolgesteuereinrichtung (1-22) vorgesehen ist, so daß nur
das Bit im angesteuerten Bitspeicherelement des angesteuerten Wortspeicherplatzes in das Ausgangsregister
(1-26) übertragbar ist, das die Vergleichseinrichtung (1-30, 1-32, 1-36) eine an die
Ausgänge des Ausgangsregisters (1-26) über ein ODER-Gatter (1-28) und an einen Ausgang des als
Schieberegister ausgebildeten Bezugswortregisters (1-34), dem das zweite Weiterschaltsignal als
Schiebesignal zuführbar ist, angeschlossene Ein-Bit-Vergleichsvorrichtung
(1-30, 1-32) aufweist, daß die Ein-Bit-Vergleichsvorrichtung (1-30, 1-32) das erste
Weiterschaltsignal (1-48), das zweite Weiterschaltsignal, ein das NichtVorhandensein des gesuchten
Wortes im Speicher anzeigendes erstes Suchabschlußsignal (1-50) und ein das Wiedereinschreiben
des aus dem Speicher ausgelesenen Bits auslösendes Signal (1-54) erzeugt, und zwar das erste Weiterschaltsignal
(1-48) dann, wenn das Bit im Ausgangsregister (1-26) kleiner als das mit diesem verglichene
Bit im Bezugswortregister (1-34) ist, das zweite Weiterschaltsignal dann, wenn die verglichenen Bits
gleich sind, das erste Suchabschlußsignal (1-50) dann, wenn das Bit im Ausgangsregister (1-26) größer als
das mit diesen verglichene Bit im Bezugswortregister (1-34) ist, und das Wiedereinschreibsignal (1-54)
dann, wenn das Bit im Ausgangsregister (1-26) ein nicht zerstörungsfrei aus dem Speicher (1-10)
ausgelesenes Bit ist, und daß die Bitfolgesteuereinrichtung (1-22) und das Speicheradressierregister
(1-14) bei Ansteuerung des in der vorbestimmten Reihenfolge letzten Bitspeicherelements eines
Speicherplatzes bzw. des letzten Speicherplatzes jeweils ein zweites und drittes Suchabschlußsignal
(1-52; 1-42) auslösen, bei deren Auftreten das Wort aus dem gerade angesteuerten Speicherplatz in das
Ausgangsregister (1-26) auslesbar und mit dem Bezugswort im Bezugswortregister (1-34) mittels
eines in der Vergleichsvorrichtung enthaltenen Wortvergleichers (1-36) vergleichbar ist.
2. Speicheranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bitfolgesteuereinrichtung
(1-22) mehrere Ausgangsklemmen (0, 1, 2, ..., 7) aufweist, die nacheinander in Abhängigkeit von
aufeinanderfolgenden zweiten Weiterschaltsignalen der Ein-Bit-Vergleichsvorrichtung (1-30) aktivierbar
sind, daß jeweils ein UND-Gatter einer Vielzahl von UND-Gattern (1-38) mit einer der Ausgangsklemmen
der Bitfolgesteuereinrichtung (1-22) verbunden ist. daß die UND-Gatter (1-38) jeweils die Wahl
eines Bitspeicherelements innerhalb des adressierten Wortspeicherplatzes bewirken und daß der
Inhalt dieses Bitspeicherelements durch Anlegen eines Lesesignals auslesbar ist. das aus einer allen
UND-Gattern (1-38) gemeinsamen Quelle (1-40) zuführbar ist
3. Speicheranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Informationstreibereinrichtungen
(1-12) zum Einlesen einer Information in entsprechende Bitspeicherelementspalten mit
dem Speicher (1-10) und daß eine Vielzahl von Leseverstärkern (1-20) mit den Bitspeicherelementspalten
des Speichers (1-10) und mit dem Ausgangsregister (1-26) verbunden sind.
4. Speicheranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wort-Vergleicher
eine zwischen das Bezugswortregister (1-34) und das Ausgangsregister (1-26) geschaltete
Mehrfach-Bit-Vergleichsstufe (1-36) für einen gleichzeitigen Vergleich von mehr als einer Bitstelle des
Bezugswortregisters (1-34) mit mehr als einer Bitstelle des Ausgangsregisters (1-26) aufweist
5. Speicheranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein-Bit-Vergleichsvorrichtung
eine bitweise arbeitende Vergleichsstufe (1-32) zwischen dem ODER-Gatter (1-28) und einer Quelle (1-56) für eine binäre 1 und
dem Speicher für das Wiedereinschreiben einer aus dem Speicher (1-10) ausgelesenen binären 1 in
dasselbe Speicherelement aufweist.
6. Speicheranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Speicheradressenvergleichsstufe
(1-16) zwischen das Speicheradressierregister (1-14) und eine Informationsquelle
mit der Speicherplatzadresse des letzten Speicherwortes geschaltet ist und daß diese
Vergleichsstufe (1-16) eine Anzeigeeinrichtung (1-42) enthält, die das Ende des Abfragezyklusses
anzeigt, wenn der Inhalt des Speicheradressierregisters (1-14) der Speicherplatzadresse des letzten
Speicherwortes entspricht.
7. Speicheranordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Pufferregister (1-18) parallel
zwischen die Informationstreibereinrichtungen (1-12), das Ausgangsregister (1-26) und das Bezugswortregister (1-34) geschaltet ist und die Erzeugung
eines Verschiebezyklus zuläßt, bei dem der Inhalt des Ausgangsregisters (1-26) parallel in den Speicher
(1-10) zurückführbar und auf den nächstfolgenden Speicherplatz in der vorbestimmten Reihenfolge
vorrückbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US65721067A | 1967-07-31 | 1967-07-31 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1774607A1 DE1774607A1 (de) | 1972-03-23 |
| DE1774607B2 DE1774607B2 (de) | 1978-01-26 |
| DE1774607C3 true DE1774607C3 (de) | 1978-09-21 |
Family
ID=24636269
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1774607A Expired DE1774607C3 (de) | 1967-07-31 | 1968-07-26 | Speicheranordnung mit einem informationszerstörend lesbaren Speicher |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3508220A (de) |
| BE (1) | BE718442A (de) |
| DE (1) | DE1774607C3 (de) |
| FR (1) | FR1584072A (de) |
| GB (1) | GB1198008A (de) |
Families Citing this family (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1100371B (de) * | 1958-11-12 | 1961-02-23 | Georg Maier | Aussenfilter fuer Aquarien |
| SE321712B (de) * | 1969-05-29 | 1970-03-16 | Ericsson Telefon Ab L M | |
| GB1271620A (en) * | 1970-05-29 | 1972-04-19 | Inernat Business Machines Corp | Pattern recognition systems |
| US3800286A (en) * | 1972-08-24 | 1974-03-26 | Honeywell Inf Systems | Address development technique utilizing a content addressable memory |
| GB1468753A (en) * | 1974-05-09 | 1977-03-30 | Honeywell Invormation Systems | Associative memory |
| US4141076A (en) * | 1977-06-24 | 1979-02-20 | The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Air Force | Associative bubble memory apparatus |
| US5758148A (en) * | 1989-03-10 | 1998-05-26 | Board Of Regents, The University Of Texas System | System and method for searching a data base using a content-searchable memory |
| US5777608A (en) * | 1989-03-10 | 1998-07-07 | Board Of Regents, The University Of Texas System | Apparatus and method for in-parallel scan-line graphics rendering using content-searchable memories |
| US4989180A (en) * | 1989-03-10 | 1991-01-29 | Board Of Regents, The University Of Texas System | Dynamic memory with logic-in-refresh |
| US6148034A (en) * | 1996-12-05 | 2000-11-14 | Linden Technology Limited | Apparatus and method for determining video encoding motion compensation vectors |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3297995A (en) * | 1963-03-29 | 1967-01-10 | Bunker Ramo | Content addressable memory |
| US3300766A (en) * | 1963-07-18 | 1967-01-24 | Bunker Ramo | Associative memory selection device |
| US3292159A (en) * | 1963-12-10 | 1966-12-13 | Bunker Ramo | Content addressable memory |
| US3299409A (en) * | 1963-12-30 | 1967-01-17 | Bunker Ramo | Digital apparatus |
| US3402394A (en) * | 1964-08-31 | 1968-09-17 | Bunker Ramo | Content addressable memory |
| US3389377A (en) * | 1965-07-06 | 1968-06-18 | Bunker Ramo | Content addressable memories |
-
1967
- 1967-07-31 US US657210A patent/US3508220A/en not_active Expired - Lifetime
-
1968
- 1968-07-08 GB GB32551/68A patent/GB1198008A/en not_active Expired
- 1968-07-23 BE BE718442D patent/BE718442A/xx not_active IP Right Cessation
- 1968-07-26 DE DE1774607A patent/DE1774607C3/de not_active Expired
- 1968-07-31 FR FR1584072D patent/FR1584072A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3508220A (en) | 1970-04-21 |
| BE718442A (de) | 1968-12-31 |
| DE1774607A1 (de) | 1972-03-23 |
| FR1584072A (de) | 1969-12-12 |
| GB1198008A (en) | 1970-07-08 |
| DE1774607B2 (de) | 1978-01-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2521436C3 (de) | Informationswiedergewinnungsanordnung | |
| DE1499182C3 (de) | Datenspeichersystem | |
| DE4019135C2 (de) | Serieller Speicher auf RAM-Basis mit parallelem Voraus-Lesen und Verfahren zum Speichern von Datenelementen in eine serielle Speichervorrichtung | |
| DE2551239C3 (de) | Datenverarbeitungsanlage | |
| DE1901343B2 (de) | Datenverarbeitungsanlage zur Ausführung von Mateirenrechnungen | |
| DE2059917A1 (de) | Datenspeicher | |
| DE1774607C3 (de) | Speicheranordnung mit einem informationszerstörend lesbaren Speicher | |
| DE3148099C2 (de) | Anordnung zum Erkennen einer Digitalfolge | |
| DE2821110C2 (de) | Datenspeichereinrichtung | |
| DE2357654C2 (de) | Assoziativspeicher | |
| DE2846054C2 (de) | Schaltungsanordnung zur Erweiterung des Adressierungsvolumens einer Zentraleinheit, insbesondere eines Mikroprozessors | |
| DE2136270A1 (de) | Verfahren und Vergleicher zum Vergleich zweier Binärzahlen | |
| DE3784950T2 (de) | Inhaltsadressierbare speicheranordnung. | |
| DE1574502A1 (de) | Assoziativspeicher | |
| EP1204917B1 (de) | Operandenstapelspeicher und verfahren zum betreiben eines operandenstapelspeichers | |
| DE2519195C2 (de) | Assoziativspeicher | |
| DE1295656B (de) | Assoziativer Speicher | |
| DE1957600C3 (de) | ||
| DE2650275A1 (de) | Speicher mit fluechtiger datenspeicherung und wahlfreiem zugriff | |
| DE2041171A1 (de) | Anordnung zur Speicherung von Daten | |
| DE3016269C2 (de) | ||
| DE10107833B4 (de) | Speicheranordnung und Verfahren zum Auslesen einer Speicheranordnung | |
| DE2911147C2 (de) | ||
| DE1449581B2 (de) | Vorrichtung zum auslesen eines rechenmaschinen grosspeichers | |
| DE1449411B2 (de) | Verfahren und schaltungsanordnung zum sequentiellen aus lesen mehrerer ungleicher waerter oder wortteile die einem oder mehreren suchbits entsprechende bits enthalten aus einem assoziativen speicher |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |