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DE1772434B1 - Skiaskop - Google Patents

Skiaskop

Info

Publication number
DE1772434B1
DE1772434B1 DE19681772434 DE1772434A DE1772434B1 DE 1772434 B1 DE1772434 B1 DE 1772434B1 DE 19681772434 DE19681772434 DE 19681772434 DE 1772434 A DE1772434 A DE 1772434A DE 1772434 B1 DE1772434 B1 DE 1772434B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mirror
light
retinoscope
observation
eye
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19681772434
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Helmut Heine
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OPTOTECHNIK GmbH
Original Assignee
OPTOTECHNIK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OPTOTECHNIK GmbH filed Critical OPTOTECHNIK GmbH
Priority to DE19681772434 priority Critical patent/DE1772434B1/de
Priority to FR6911935A priority patent/FR2008534A1/fr
Priority to US817949A priority patent/US3602581A/en
Priority to GB23365/69A priority patent/GB1269799A/en
Publication of DE1772434B1 publication Critical patent/DE1772434B1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B3/00Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
    • A61B3/10Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions
    • A61B3/13Ophthalmic microscopes
    • A61B3/132Ophthalmic microscopes in binocular arrangement
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B3/00Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
    • A61B3/10Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions
    • A61B3/12Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions for looking at the eye fundus, e.g. ophthalmoscopes
    • A61B3/1208Multiple lens hand-held instruments

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
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  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
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  • Eye Examination Apparatus (AREA)

Description

1 2
Die Erfindung betrifft ein Skiaskop zur Bestim- digen technischen Aufwand so klein wie möglich zu
mung der Refraktion menschlicher oder auch tie- halten.
rischer Augen. Bei der Skiaskopie wird mittels eines Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch
Spiegels Licht in die Pupille des zu Untersuchenden gelöst, daß die Dicke des Spiegels so bemessen ist, geworfen und durch den Spiegel hindurch beob- 5 daß das durch den Spiegel hindurchfallende und
achtet, wie sich das von der Netzhaut des Patienten auf dessen Rückfläche auftreffende Licht außerhalb
zurückkommende Licht bei Bewegungen des Skia- desjenigen Bereiches der Spiegelrückfläche auftrifft,
skops verhält. durch den hindurch die Beobachtung erfolgt.
Elektrische Skiaskope, d. h. solche, bei denen eine Es wird dadurch vollständig vermieden, daß von
Lichtquelle in Form einer kleinen elektrischen Glüh- xo der Lampe kommendes Licht Unsauberkeiten, wie
lampe in das Skiaskop eingebaut ist, sind seit langem etwa Staub oder geringfügige Fehler in der Politur
bekannt. Sie bestehen aus einer Glühlampe mit einem der Rückfläche, beleuchtet und dadurch störendes
entweder möglichst punktförmigen oder möglichst Streulicht erzeugt.
strichförmigen Glühfaden, einer optischen Linse, die Diejenigen Teile der Rück- und Seitenflächen des ein reelles oder virtuelles Bild des Glühfadens der 15 Spiegels, die nicht im Bereich des Beobachtungs-Lampe entwirft und einem Spiegel, der das Licht in strahlenganges, wohl aber im Bereich des direkten Richtung zum Auge des Untersuchten ablenkt. Die- durchfallenden Lichtes liegen, können mit einer ser Spiegel muß entweder eine zentrale Bohrung lichtabsorbierenden Schicht, wie z. B. geeignetem bzw. eine Öffnung in der Spiegelschicht haben oder mattem Lack, belegt werden, um eine Störung durch als teildurchlässiger Spiegel ausgeführt sein. Dies ist ao Streulicht, das von dem durch den Spiegel hindurchnotwendig, um zwischen Beleuchtungs- und Beob- fallenden direkten Licht, das an den Wandungen des achtungsrichtung einen möglichst kleinen Winkel zu Skiaskopgehäuses diffus reflektiert werden kann, zu erzielen. vermeiden.
Eine der konstruktiven Hauptschwierigkeiten beim Eine Ausführungsform des Instrumentes ist in
Bau von Skiaskopen wird dadurch verursacht, daß 25 F i g. 1 im Schnitt dargestellt, und zwar wurde als
das Licht, das von der Glühlampe kommt, nicht Ausführungsbeispiel ein sogenanntes Strichskiaskop
vollständig zum Auge des Patienten geworfen wird, mit einem linearen Glühfaden und einer Möglichkeit
sondern zu einem mehr oder weniger großen Teil der Änderung des Strahlenbündels von Divergenz
durch den Spiegel hindurchtritt. Dabei ist es gleich- auf Konvergenz gewählt.
gültig, ob es sich um einen Spiegel mit einer zen- 30 Der Beleuchtungskondensator 2 entwirft ein retralen Bohrung oder einer zentralen Rasur in der elles oder virtuelles Bild des Glühfadens der Glüh-Spiegelschicht handelt, durch die ein Teil des Lichtes lampe 1. Durch den Spiegel 3 wird das Licht nach hindurchtritt, oder ob es sich um teildurchlässige vorn in Richtung zum Patientenauge geworfen. Die Spiegel handelt, bei denen die ganze Spiegelfläche Einblicköffnung ist durch eine Planscheibe 6 vereinen Teil des von der Glühlampe kommenden Lieh- 35 schlossen, um ein Beschmutzen des Teils der Spiegeltes durchläßt. Skiaskope mit teildurchlässigen Spie- rückfläche, durch die hindurch beobachtet wird, zu geln ergeben bessere Resultate bei der Refraktions- vermeiden. Der Spiegel wird durch eine als Blende bestimmung, weil hier der parallaktische Winkel ausgebildete Halterung 4 im Fassungsteil 5, das gleich Null wird und dadurch gerade im sogenannten leicht lösbar mit dem Gehäuse 7 verbunden ist, fest-Umschlagpunkt, der für die Refraktionsbestimmung 40 gehalten.
ausschlaggebend ist, eine bessere Beobachtung der In F i g. 2 ist insbesondere der optische Strahlen-
skiaskopischen Phänomene möglich ist (siehe z. B. gang im erfindungsgemäßen Skiaskop dargestellt,
bei H. L i 11 m a η η in ν. Graf es Archiv für Ophthal- Die von der Lampe 1 über den Spiegel 3 zum Patien-
mologie, Bd. 148, S. 668 und 669). tenauge gerichteten Lichtstrahlen sind als durchge-
Bei Verwendung teildurchlässiger Spiegel tritt aber 45 zogene Linien gezeichnet, während die von der immer eine erhebliche Störung durch den Anteil des Lampe kommenden und durch die auf der Vordervon der Lampe kommenden Lichtes auf, der durch seite des Spiegels angebrachte teildurchlässige die Spiegelfläche hindurchtritt. Da die Größe des Schicht hindurchgehenden Lichtstrahlen als gestridurch den Spiegel hindurchtretenden Lichtstromes chelte Linien dargestellt sind,
um Zehnerpotenzen höher ist als derjenige Licht- 50 Die von der Retina des Patientenauges zurückstrom, der vom Patientenauge zurück zum Unter- kommenden Lichtstrahlen sind strichpunktiert. Der sucherauge gelangt, genügt es schon, wenn sehr Anteil der vom Patientenauge kommenden Lichtkleine Anteile des durchfallenden Lichtes durch dif- strahlen, die an der teildurchlässigen Vorderfläche fuse Reflexion an den Gehäusewänden des Instru- des Spiegels nach unten in Richtung zur Lampe ments zum Beobachterauge gelangen. Der Erfolg ist 55 reflektiert werden, ist nicht gezeichnet, da er vollein heller Lichtschleier, der die Beobachtung der ständig bedeutungslos ist.
skiaskopischen Phänomene erschwert oder unmög- Das von der Lampe 1 kommende Licht trifft nach
lieh macht. dem Durchgang durch den Kondensator 2, dessen
Um dies zu vermeiden, sind Lösungen bekannt, Abstand von der Lampe veränderbar ist, auf die die zum Teil einen erheblichen Aufwand verlangen 60 Spiegelvorderfläche. Dort wird ein Teil, beispiels- und dadurch die Wirtschaftlichkeit des Gerätes min- weise etwa die Hälfte, auf das Patientenauge zu dem, wobei aber nicht immer eine befriedigende reflektiert, während die andere Hälfte in das Glas Beseitigung des störenden Lichtes erreicht wird (z. B. des Spiegels eindringt. Während bei den bisher bedeutsches Gebrauchsmuster 1913 110). kannten und verwendeten dünnen Spiegeln ein gro-Aufgabe dieser Erfindung ist es, eine optische 65 ßer Teil des Lichts auf denjenigen Teil der RückKonstruktion für Skiaskope zu schaffen, bei denen fläche des Spiegels, durch den hindurch beobachtet die Beseitigung des störenden Lichtanteils so voll- wird, fallen würde, bleibt bei der erfindungsgemäßen ständig wie möglich erfolgt, und dabei den notwen- Ausführung des Spiegels derjenige Teil der Rück-
fläche, durch den der Beobachtungsstrahlengang verläuft, völlig frei vom direkten Licht.
Dies wird dadurch erreicht, daß der Spiegel 3 eine solche Dicke erhält, daß der unterste, d. h. am weitesten denjenigen Bereich der Spiegelrückfläche, durch den hindurch beobachtet wird, zugewandte, von der Lampe kommende Beleuchtungsstrahl nicht mehr innerhalb der Beobachtungsfläche austritt. Alle von der Lampe kommenden und durch die teildurchlässige Spiegelschicht hindurchtretenden Lichtstrahlen treffen entweder auf die zur Beobachtung nicht benötigte Rückfläche des Spiegels oder auf die zylindrische Außenfläche auf. Erfindungsgemäß sind diese Flächen mit einem starken lichtabsorbierenden Lack lackiert, so daß der größte Teil des direkt einfallenden Lichtes absorbiert wird und nicht in das Gehäuse des Skiaskops gelangen kann, so daß jegliche Streulichtbildung ausgeschlossen ist.
Auf diese Weise wird das Verhältnis von Signal (von der Retina des Patientenauges kommendes Licht) zu Störung (Streulicht) entscheidend verbessert.
Zur weiteren Erläuterung der Funktion des Spiegels ist in F i g. 3 derselbe in einer Ansicht von hinten und in einer Seitenansicht gezeichnet. Der mit A bezeichnete Teil der Spiegelrückfläche ist optisch geschliffen und poliert. Innerhalb dieses Teiles A wird ausschließlich der Teil B für die Beobachtung durch den Spiegel hindurch benutzt. Der übrige Teil der Fläche A kann gegebenenfalls durch eine geeignete lichtabsorbierende Blende abgedeckt werden. Der Teil C ist matt geschliffen und schwarz lackiert, ebenso wie der zylindrische Teil desSpiegelumfangs. Um zwischen den Bezirken νί und C eine definierte Trennung zu erhalten, ist in einer weiteren Ausführungsform des Erfindungsgedankens die Fläche C unter einem kleinen Winkel, beispielsweise etwa 5°, schräg geschliffen, so daß sich eine Kante zwischen C und A bildet.
Eine wichtige Forderung ist die nach einer hohen Helligkeit des Skiaskops. Es ist aus diesem Grunde zweckmäßig, den teildurchlässigen Spiegel als Mehrschichten-Interferenz-Spiegel auszubilden. Solche Spiegel können ohne weiteres auf ein Verhältnis von 1:1 für durchgelassenen und reflektierten Anteil des Lichts hergestellt werden. Bei diesem Verhältnis ist der insgesamt zum Beobachterauge gelangende Lichtstrom, also die Signalamplitude, am größten.
Des weiteren ist es möglich, die Interferenz-Beschichtung so auszuführen, daß ein Maximum der spektralen Durchlässigkeit der Schicht in dem Wellenlängenbereich liegt, der etwa der Farbe des vom Augenhintergrund des Patienten vorwiegend reflektierten Lichtes entspricht. Es wird vorgeschlagen, das Durchlässigkeitsmaximum der Spiegelschicht auf etwa 600 mm zu bemessen.
Bei Verwendung von einfachem Kronglas für den Spiegel ergibt sich, daß die Spiegeldicke etwa das 0,5- bis 0,6fache des Durchmessers betragen muß, wenn die erfindungsgemäße Trennung von Durchblicksteil und lichtabsorbierendem Teil der Spiegelrückfläche erreicht werden soll. Bei anderen Glassorten kann sich dieses Verhältnis etwas ändern.
Zweckmäßigerweise wird der Spiegel als zylindrischer Körper hergestellt. Um nun den Spiegel, bezogen auf seine wirksame Fläche, nicht größer machen zu müssen als notwendig, sollte die optische Achse des Beleuchtungssystems nicht mit der geometrischen Mitte der Spiegelvorderfläche zusammenfallen. Die optische Achse des Beleuchtungssystems soll etwas über der geometrischen Mitte liegen, damit erreicht wird, daß der äußerste Randstrahl genügend weit vom Durchblicksbereich der Rückfläche entfernt bleibt. Um das Eindringen von Streulicht in den nicht genutzten Teil der Spiegelvorderfläche zu vermeiden, wird diese wiederum durch eine zweckmäßigerweise kreisförmige Blende abgedeckt, deren Mitte jedoch mit der optischen Achse des
ίο Beleuchtungssystems zusammenfällt. Diese Spiegelblende wird also, bezogen auf den geometrischen Mittelpunkt des Spiegels, exzentrisch.
Es ist erwähnt worden, daß der Schutz des Spiegels vor Verschmutzung jeder Art für den praktischen Gebrauch von besonderer Wichtigkeit ist. Dabei ist die Spiegelrückfläche, und zwar hier natürlich der Beobachtungsteil B von besonderer Wichtigkeit. Um diesen Teil des Spiegels mit Sicherheit vor dem Verstauben zu schützen, kann die Einblicksöffnung, durch die hindurch beobachtet wird, mit einer Planscheibe6 (Fig. 1) verschlossen werden. In einer weiteren Ausführungsform dieses Gedankens ist die Fassung dieser Planscheibe 6 so gestaltet, daß sie auch vom Benutzer ausgewechselt und gegebenenfalls gegen eine optische Linse ausgetauscht werden kann. Wenn diese Linse so bemessen wird, daß sie einem vorhandenen Refraktionsfehler des Untersuchers entspricht, d. h. diesen korrigiert, so kann der Untersucher, wenn er dies für günstiger hält, ohne Brille skiaskopieren und trotzdem die Lichterscheinungen im Patientenauge deutlich beobachten.
Um die Vorderseite des Spiegels 3 soweit wie möglich vor dem Verstauben zu schützen, ist weiterhin vorgesehen, einen aus geeignetem Material, z.B. aus Plastik, gefertigten Deckel bereitzustellen, der auf das Instrument aufgesetzt werden kann, wenn dieses nicht im Gebrauch ist. Da es erfahrungsgemäß vom Untersucher häufig vergessen wird, das Instrument wieder auszuschalten, wenn es nicht mehr gebraucht wird, und da dabei, insbesondere bei batteriebetriebenen Instrumenten die Batterien unnötig verbraucht werden, wird vorgeschlagen, diesen Staubschutzdeckel aus durchsichtigem plastischem Material in auffallender Farbe, z. B. in Rot, herzustellen und die Vorder- oder Rückseite des Deckels mit einem solchen Profil zu versehen, daß das aus dem noch eingeschalteten Skiaskop herauskommende Licht an diesem Deckel in viele Richtungen gebrachen wird, so daß es dem Benutzer auffällt, daß das Instrument noch eingeschaltet ist.
Das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens betrifft nur eine von vielen Möglichkeiten. So kann statt des beschriebenen Strichskiaskops ebenfalls ein Fleckskiaskop nach den erfindungsgemäßen Gedanken gebaut werden. Ebenso ist es, sowohl in der Ausführung als Strich- wie als Fleckskiaskop möglich, an Stelle einer Glühlampe als Lichtquelle die Lichtaustrittsfläche eines Lichtleitkabels oder Lichtleitstabes zu verwenden. An Stelle eines Spiegels mit teildurchlässiger Vorderflächenverspiegelung kann an sich auch ein Spiegel mit vollverspiegelter Vorderfläche und einer zentralen öffnung in der Spiegelfläche benutzt werden.
Dabei kann die Dicke des Spiegels unter Umständen etwas geringer gehalten werden, da hinsichtlich der Dimensionierung der Spiegeldicke dann nicht mehr der Außendurchmesser des Spiegels, sondern der
Durchmesser der Öffnung in der Spiegelschicht zugrunde zu legen ist. Vollverspiegelte Spiegel mit öffnung in der Spiegelschicht haben aber, wie weiter oben erwähnt, grundsätzliche Nachteile für die Skiaskopie.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Skiaskop zur Bestimmung des Refraktionszustandes des menschlichen Auges, bestehend aus einer Lichtquelle, einem aus einer oder mehreren Linsen bestehenden optischen System, das es erlaubt, ein reelles oder virtuelles Bild der Lichtquelle zu erzeugen und einem Spiegel zur Ablenkung des Beleuchtungsstrahlenganges in die Beobachtungsrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke des Spiegels (3) so bemessen ist, daß das durch den Spiegel hindurchfallende und auf dessen Rückfläche auftreffende Licht außerhalb desjenigen Bereiches der Spiegelrückfläche auftrifft, durch den hindurch die Beobachtung erfolgt.
2. Skiaskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke des Spiegels (3) etwa das 0,5- bis 0,6fache seines Durchmessers beträgt.
3. Skiaskop nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel (3) auf seiner Vorderseite durch eine Blende (4) so weit abgeblendet wird, daß der zuerst auf den Spiegel auftreffende Randstrahl des vom Beleuchtungskondensator (2) kommenden Lichtes nach dem Durchgang durch den Spiegelkörper nicht innerhalb desjenigen Gebietes auf die Spiegelrückfläche auftrifft, durch die die vom Patientenauge zum Arztauge gehenden Lichtstrahlen hindurchtreten, wobei die Blende (4) exzentrisch angebracht sein kann, und zwar so, daß der Spiegel
(3) an der oberen, weiter von der Lampe (1) entfernten Seite nicht oder nur wenig abgeblendet wird.
4. Skiaskop nach den Ansprüchen 1 mit 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel (3) auf seiner Vorderfläche teildurchlässig verspiegelt ist, vorzugsweise mit einem Verhältnis des Reflexions- zum Transmissionskoeffizienten von 1:1 und daß der Spiegel vorzugsweise als Interferenzspiegel mit einem Durchlässigkeitsmaximum bei etwa 600 mm ausgeführt ist.
5. Skiaskop nach den Ansprüchen 1 mit 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen des Spiegels (3), welche nicht zur Reflexion des Beleuchtungsstrahls in die gewünschte Richtung dienen oder vom Beobachtungsstrahlengang durchdrungen werden, in geeigneter Weise mattiert und mit schwarzem Lack möglichst hoher Lichtabsorption bedeckt werden.
6. Skiaskop nach den Ansprüchen 1 mit 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einblicköffnung auf der Untersucherseite durch eine optisch geschliffene und polierte Planscheibe (6), die gegen eine Scheibe mit optischer Wirkung ausgetauscht werden kann, staubdicht verschlossen ist und daß die patientenseitige Lichtaustrittsöffnung mit einem Deckel, z. B. aus Kunststoff, staubdicht verschlossen werden kann, solange das Skiaskop nicht benutzt wird, ferner daß dieser Deckel aus durchsichtigem oder durchscheinendem Material auffallender Farbe, z. B. Rot, hergestellt ist.
7. Skiaskop nach den Ansprüchen 1 mit 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel (3), Spiegelblende (4) und Planscheibe (6) in einem gemeinsamen Fassungsteil (5) untergebracht sind, das leicht lösbar mit dem Gehäuse (7) verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19681772434 1968-05-15 1968-05-15 Skiaskop Withdrawn DE1772434B1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681772434 DE1772434B1 (de) 1968-05-15 1968-05-15 Skiaskop
FR6911935A FR2008534A1 (de) 1968-05-15 1969-04-17
US817949A US3602581A (en) 1968-05-15 1969-04-21 Skiascope
GB23365/69A GB1269799A (en) 1968-05-15 1969-05-07 Skiascope

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681772434 DE1772434B1 (de) 1968-05-15 1968-05-15 Skiaskop

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1772434B1 true DE1772434B1 (de) 1970-11-26

Family

ID=5701253

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681772434 Withdrawn DE1772434B1 (de) 1968-05-15 1968-05-15 Skiaskop

Country Status (4)

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US (1) US3602581A (de)
DE (1) DE1772434B1 (de)
FR (1) FR2008534A1 (de)
GB (1) GB1269799A (de)

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