DE1760738C3 - Faden-Liefervorrichtung - Google Patents
Faden-LiefervorrichtungInfo
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- DE1760738C3 DE1760738C3 DE19681760738 DE1760738A DE1760738C3 DE 1760738 C3 DE1760738 C3 DE 1760738C3 DE 19681760738 DE19681760738 DE 19681760738 DE 1760738 A DE1760738 A DE 1760738A DE 1760738 C3 DE1760738 C3 DE 1760738C3
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Description
Die Erfindung betrifft eine Faden-Liefervorrichtung mit an einer Speichertrommel vorgesehener, kegelstumpfförmig
ausgebildeter Auflauffläche für den tangentialen Fadenzulauf und einer sich hieran anschließenden,
den Umwindungsvorrat aufnehmenden zylindrischen Ablauffläche zum axialen Fadenabzug, wobei
der kegelstumpfförmigen Auflauffläche eine Fadenführungsrolle benachbart ist.
Eine bekannte Vorrichtung dieser Art (DT-PS 12 62 847) gewährleistet selbst bei großen und schnellen
Änderungen der Abzugsgeschwindigkeiten, wie sie beispielsweise bei automatischen Webmaschinen auftreten,
eine so weitgehend konstante Fadenspannung, daß beispielsweise bei Zuordnung eines Drehzahlmessers
zur Speichertrommel eine sehr genaue Längenmessung des laufenden Fadens möglich ist. Der Umwindungsvorrat
wird auf dem zylindrischen Trommelabschnitt durch den Zulauf auf der kegelstampfförmigen
Auflauffläche von hinten her stets nachgefüllt. Der Faden zwängt sich dabei in den Zwickel im Bereich der
Übergangsstelle zwischen Kegelstumpffläche und zylindrischer Fläche ein. Dieses Einzwängen erzeugt die
die Fadenlagen von hinten her verlagernde Vorschubkraft. Bei in Umlaufrichtung des Fadens stets schlupffreier
Umschlingung schieben sich die Fadenlagen von hinten her auffüllend nach, und zwar je nach Drehzahl
der angetriebenen Speichertrommel in Abhängigkeit vom axialen Abzug. Die Drehzahl der Speichertrommel
wird dabei so gesteuert, daß eine bestimmte Fadenlänge als Umwindungsvorrat stets erhalten bleibt. Der axiale
Abzug erfolgt unter schlupfelastischer Anlage an der Speichertrommel, bedingt durch einen Bremsring.
Bei einer weiteren, Gegenstand eines älteren Rechts darstellenden Ausgestaltung (DT-AS 12 88 229) wird
vorgeschlagen. Speichertrommel und Fadenführungsrolle gemeinsam zu verstellen. Diese Verstellung dient
dazu, um die Hebelverhältnisse von der Speichertrommel
zugeordneten Fühlhebeln zu verändern und damit einen kleineren oder größeren Fadenvorrat zu erreichen.
Aufgabe der Erfindung ist es, bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung mit einfachsten Baumitteln die auf den
Umwindungsvorrat ausgeübten Vorschubkräfte zu variieren, um je nach Fadenstruktur usw. die maximale
Arbeitsgeschwindigkeit zu erreichen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Fadenführungsrolle relativ zur Speichertrommel
parallel zur Achsrichtung der Speichertrom mel ver- und einstellbar ist.
Zufolge derartiger Ausgestaltung ist eine Faden-Liefervorrichtung geschaffen, welche unter Einsatz
einfacher Baumittel auf Fäden verschiedenster Dicke und Oberflächenstruktur abgestimmt werden kann, um
über diese Abstimmung die maximale Arbeitsgeschwindigkeit unter völlig störungsfreiem Ablauf zu erhalten.
Je weiter die Fadenführungsrolle in Richtung der Kegelstumpfverbreiterung verstellt wird, desto größer
wird der Anstellwinkel und damit auch die einzwängende Kraft, welche den Fadenvorschub erzeugt. Die den
Zulaufwinkel bestimmende Fadenführungsrolle gestattet eine weitgehende Veränderung der Bedingungen,
unter denen der Umwindungsvorrat von rückwärts aufgefüllt wird. Je nach eingestelltem Zulaufwinkel
pressen sich die einzelnen nebeneinanderliegenden Lagen des Faden-Umwindungsvorrates auf dem zylindrischen
Trommelabschnitt unterschiedlich stark zusammen. Bei Garnen mit mehr oder weniger rauher
flauschiger Oberfläche kann die Dichtlage dabei so straff gewählt werden, daß gegebenenfalls sogar auf den
sonst üblichen Bremsring im Bereich des axialen Abzuges verzichtet werden kann, ohne daß die Gefahr
besteht, daß die Arbeitsweise der Faden-Liefervorrichtung beeinträchtigt wäre, beispielsweise durch Abheben
der Fadenlagen zufolge Zentrifugalkraft. Die Bauform läßt eine einfache und leichte Bedienung zu. Wegen des
ständigen Durchlaufverfahrens kann der für die jeweilige Fadengattung günstigste Zulaufwinkel in
kurzer Zeit experimentell schnell ermittelt werden.
Ein Aufsführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der A b b. 1 und 2 erläutert. Es zeigt
Abb. 1 in skizzenmäßiger Darstellung die Speichertrommel
der Faden-Liefervorrichtung und
A b b. 2 einen Ausschnitt hierzu.
Die Faden-Liefervorrichtung besitzt die Speichertrommel 1, welche um die Achse 2 drehbar gelagert ist.
Der Speichertrommel 1 ist eine nicht dargestellte Antriebsvorrichtung zugeordnet, welche diese in unterschiedlichen
Drehzahlen antreibt bzw. zeitweise stillsetzt und wieder umlaufen läßt.
Die Speichertrommel 1 besitzt den zylindrischen Trommelabschnitt 3 und die diesem vorgeordnete
kegelstumpfförmige Auflauffläche 4.
Dem zylindrischen Trommelabschnitt 3 ist eine beispielsweise in Form einer Lichtschranke 5, 6
ausgebildete Steuervorrichtung zugeordnet, zu welchem Zweck mindestens der Trommelabschnitt 3 aus
durchsichtigem Material besteht. Die Steuerungsvorrichtung 5,6 dient dazu, den Antrieb der Speichertrommel
1 so zu regeln, daß in etwa immer ein vorbestimmter Umwindungsvorrat U auf dem zylindrischen Trommelabschnitt
vorhanden ist. Erreicht der in Richtung des Pfeiles χ axial erfolgende Fadenabzug also Größenordnungen
derart, daß der Umwindungsvorrat U eine gewisse untere Grenze unterschreitet, so bedingt die
Steuerungsvorrichtung 5,6 eine Drehzahlerhöhung der Speichertrommel 1. Umgekehrt findet eine Abnahme
der Drehzahl oder sogar eine Stillsetzung der Speichertrommel 1 statt, wenn der Umwindungsvorrat
fdie bestimmte Maximalgrenze überschreitet.
Der Umwindungsvorrat U wird von rückwärts im Bereich der kegelstumpfförmigen Auflauffläche 4
aufgefüllt. Die dieser kegelstumpfförmigen Auflauffläche 4 vorgeordnete Fadenführungsrolle 7 ist parallel zur
Achsrichtung y-y der Speichertrommel ver- und einstellbar. Vorzugsweise ist die Fadenführungsrolle 7
auf einer Achse 8 kugelgelagert, die in Richtung des Doppelpfeiles ζ durch die Schraubspindel 9, welche mit
dem Handrad 10 ausgestattet ist, hin und her verstellt
werden kann. Eine Kontermutter 11 kann gegebenenfalls zur Sicherung der jeweiligen Einstellage dienen.
Die Verstellung der Fadenführungsrolle 7 variiert den Zulaufwinkel alpha des Fadens Fzur kegelstumpfförmigen
Auflauffläche 4 der Speichertrommel 1 und ändert dadurch die Bedingungen für die rückwärtige Auffüllung
des Umwindungsvorrates U auf dem zylindrischen
Trommelabschnitt 3. Es kann dadurch eine Einstellung der Fadtn-Liefervorrichtung auf die günstigsten Bedingungen
je nach Gattung des vorhandenen Fadenerfolgen, insbesondere, um ein straffes, dichtes Beieinanderliegen der einzelnen Lagen L/'des Umwindungsvorrates
U zu erhalten.
Der kegelstumpfförmigen Auflauffläche 4 ist noch eine Zulaufzone 12 der Speichertrommel 1 vorgeordnet,
die von den Ringbunden 13 und 14 begrenzt ist und innerhalb welcher Zulaufzone 12 — gegebenenfalls
auch vorher — eine Umsehlingung durch den Faden
erfolgen kann.
Im vorderen, abzugseitigen Bereich des zylindrischen Trommelabschnittes 3 kann gegebenenfalls noch ein
Bremsring 15 vorgesehen sein, welcher eine schlupfelastische
Anlage des Fadens an der Trommelwandung bewirkt; es kann sich hierbei um einen elastischen Ring
handeln oder um einen starren Ring, der die schlupfelastische Anlage zufolge einzelner dicht nebeneinander
angeordneter, auf die Trommelwandung gerichteter und sich dort abstützender elastischer
Borsten bewirkt.
Die Variation des Zulaufwinkels alpha variiert gleichzeitig den Winkel beta zwischen der ersten
Fadenlage U'a des Umwindungsvorrates U und dem dieser unmittelbar benachbarten Fadenabschnitt F'.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Faden-Liefervorrichtung mit an einer Speichertrommel vorgesehener, kegelstumpfförmig ausgebildeter Auflauffläche für den tangentialen Fadenzulauf und einer sich hieran anschließenden, den Umwindungsvorrat aufnehmenden zylindrischen Ablauffläche zum axialen Fadenabzug, wobei der kegelstumpfförmigen Auflauffläche eine Fadenführungsrolle benachbart ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenführungsrolle (7) relativ zur Speichertrommel (1) parallel zur Achsrichtung (y-y)der Speichertrommel (1) ver- und einstellbar ist.15
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT1776967 | 1967-06-27 | ||
| IT1776967 | 1967-06-28 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1760738A1 DE1760738A1 (de) | 1972-01-20 |
| DE1760738B2 DE1760738B2 (de) | 1975-10-16 |
| DE1760738C3 true DE1760738C3 (de) | 1976-05-26 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4418729A (en) | 1980-12-11 | 1983-12-06 | Nissan Motor Co., Ltd. | Shuttleless loom weft detaining device |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US4418729A (en) | 1980-12-11 | 1983-12-06 | Nissan Motor Co., Ltd. | Shuttleless loom weft detaining device |
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