-
Die Erfindung bezieht sich auf aus Fertigteilen zusammensetzbare und
wieder auseinandernehmbare, auf lotrechten Stützen ruhende Park- und Abstellflächen
mit im wesentlichen waagerechten, ebenen Teilplatten.
-
Bekanntlich bereitet vor allem das Parkproblem bei Kraftfahrzeugen,
insbesondere in den Großstädten, in aller Welt immer größere Schwierigkeiten. Abhilfe
versuchte man durch die Anlage aufwendiger Hoch- und Tiefgaragen und durch Bereitstellung
von großen Parkflächen zu schaffen. Die Entwicklung in den vergangenen Jahren läßt
deutlich werden, daß allein mit solchen Maßnahmen den ständig zunehmenden Parkschwierigkeiten
in Großstädten nicht wirksam genug entgegengewirkt werden kann. Aus diesen Schwierigkeiten
versuchte man bereits mit dem Vorschlag nach der deutschen Auslegeschrift
1264 032 herauszuführen, nach der eine Vielzahl von einzelnen Trägern
baukastenartig zu Rahmenkonstruktionen verschraubt und mit senkrechten Stützen versehen
werden. Die Rahmenkonstruktion vermag einzelne Tragflächen aufzunehmen, die als
Park- und Abstellfläche dienen.
-
Nachteilig ist bei den bekannten Park- und Abstellflächen
' daß sie in vielen Fällen nicht leicht und schnell genug aufstellbar sind
und die für die Montage und Demontage erforderlichen Fach- und Arbeitskräfte mit
geeigneten Werkzeugen zum Zusammen- und Auseinanderbau der Rahmenkonstruktionen
nicht immer zur Verfügung stehen. Die Herstellung von Schraubverbindungen zwischen
einer Vielzahl von Trägem ist zeitaufwendig und mit einfachen Werkzeugen häufig
recht beschwerlich.
-
Aufgabe der Erfindung ist es, Park- und Abstellflächen der eingangs
genannten Art anzugeben, die sich wesentlich leichter und schneller und mit geringerem
Arbeitsaufwand als die bekannten Park- und Abstellflächen auf- und abbauen lassen.
-
Die Aufgabe wird nach der Erfindung für eine Park- und Abstellfläche
der eingangs genannten Art in der Weise gelöst, daß die lotrechten Stützen der ebenen
Teilplatten starr miteinander verbunden sind.
-
Vorteilhafte Ausführungen nach der Erfindung ergeben sich aus den
Merkmalen der Unteransprüche. Erfindungsgemäße Fertigteile zur Erstellung von Park-
und Abstellflächen lassen sich vor allem aus Beton ohne Schwierigkeiten herstellen.
Der Transport solcher Fertigteile bietet keine Schwierigkeiten, wenn man berücksichtigt,
daß Transportwagen aller Art heute vielfach mit hydraulischen Ladegeräten kombiniert
sind. Die erfindungsgemäßen Fertigteile lassen sich mit wesentlich geringerem Personalaufwand
als bei der bekannten Vorrichtung auf- und wieder abbauen.
-
Die Erfindung wird an Hand von einigen Ausführungsformen mehr im einzelnen
beschrieben, wobei auch verschiedene Verwendungsformen aufgezeigt werden. In den
schematischen Zeichnungen zeigt F i g. 1 ein Fertigteil einer ersten Ausführungsform
nach der Erfindung in perspektivischer Darstellung, F i g. 2 eine Ausführungsform
nach der Erfindung unter Verwendung mehrerer Fertigteile nach F i g. 1,
F
i g. 3 zwei Fertigteile einer zweiten Ausführungsform nach der Erfindung,
F i g. 4 eine Ausführungsform nach der Erfindung unter Verwendung mehrerer
Fertigteile nach F i g. 3,
F i g. 5 eine dritte Ausführungsform nach
der Erfindung aus mehreren besonderen Fertigteilen, F i g. 6 eine vierte
Ausführungsform nach der Erfindung aus mehreren besonderen Fertigteilen, F i
g. 7 eine fünfte Ausführungsform nach der Erfindung aus mehreren besonderen
Fertigteilen, F i g. 8 eine sechste Ausführungsform nach der Erfindung, unter
anderem mit mehreren Fertigteilen nach F i g. 3,
F i g. 9 eine siebente
Ausführungsform nach der Erfindung, unter anderem mit mehreren Fertigteilen nach
F i g. 3,
F i g. 10 bis 13 Endabschnitte von Stützen, F i g.
14 eine Auffahrtsrampe zu den Parkflächen. In F i g. 1 ist ein Fertigteil
einer erfindungsgemäß ausgebildeten Park- und Abstellfläche mit 1 bezeichnet.
Die rechteckige, ebene Teilplatte 2 weist an ihren beiden Stirnseiten Brüstungen
3 und 3' auf. Die mit der Teilplatte 2 starr verbundenen Stützen 4,
5, 6
und 7 erstrecken sich von den Ecken der Teilplatte 2 im
wesentlichen senkrecht nach unten und enden dort in fußartigen Verbreiterungen
8, die auf nicht besonders vorbereitetem Untergrund aufliegen können.
-
F i g. 2 zeigt vier z. B. entlang einer Straße längsseitig
hintereinander angeordnete Teilplatten 2 auf Stützen 19. Auf die Teilplatten
2 können vom Boden her Auffahrtsrampen 21 führen, wie sie in F i g. 14 dargestellt
sind. Die einzelnen Stützen 19 der Teilplatten 2 sind schematisch als Punkte
gekennzeichnet. Unter den vier Teilplatten 2 finden im Beispielsfall drei schrägparkende
Fahrzeuge 13 zwischen einzelnen Stützen Platz. Zusätzlich finden auf den
vier aneinandergrenzenden Teilplatten 2 längsparkende Fahrzeuge 15 Platz,
die genügend Platz zum Ein-und Ausparken finden.
-
F i g. 3 zeigt einen Teil einer erfindungsgemäßen Park- und
Abstellfläche in perspektivischer Darstellung. Entlang den Längsseiten der Teilplatte
2 sind nutartige Ausnehmungen 17 od. dgl. vorgesehen, in die beispielsweise
eine mit einer entsprechenden nutartigen Ausnehmung versehene Zwischenplatte
18
eingreift, welche mit der Teilplatte 2 abschließt. Schmalseitig sind diese
Teilplatte 2 und die Zwischenplatte 18 mit aneinanderstoßenden Brüstungen
versehen.
-
F i g. 4 zeigt schematisch in der Draufsicht
drei längsseitig hintereinander angeordnete Teilplatten 2. Jeweils zwischen zwei
benachbarten Teilplatten ist eine Zwischenplatte 18 eingehängt. Die Zwischenplatten
können durch Schraubverbindungen festgehalten sein.
-
F i g. 5 zeigt in der Draufsicht Teilplatten 53, die
in der Draufsicht gleichschenklige Dreiecke bilden, zwischen denen im wesentlichen
gleich ausgebildete Zwischenplatten 54 eingehängt sind.
-
In F i g. 6 sind in der Draufsicht doppel-T-förmig bzw. I-fönnig
ausgebildete Teilplatten 55 gezeigt, die zwischen sich kreisrunde Zwischenplatten
56
tragen.
-
F i g. 7 zeigt in der Draufsicht trapezförmige Teilplatten
29. Mehrere solcher Teilplatten 29 lassen sich etwa entlang einer
Straßenkrümmung aneinandersetzen. Statt der trapezförmigen Teilplatten lassen sich
nach F i g. 8 auch rechteckig ausgebildete Teilplatten 2 entlang einer Krümmung
aufstellen, wobei die dabei entstehenden Spalten zwischen benachbarten Teilplatten
von keilförmigen Zwischenplatten 30 ausgefüllt werden können.
-
F i g. 9 zeigt in der Draufsicht eine Parkfläche aus
rechteckigen
Teilplatten 2 und zwischenliegenden Zwischenplatten 18. Das Innenfeld wird
durch zwei dreieckige Zwischenplatten 39 und 40 aus(lefüllt. die zusammen
etwa die Größe einer Teilplatte 2 ausmachen. Dabei haben die dreieckigen Zwischenplatten
39 und 40 wenigstens eine Dreipunktauflage.
-
Die F i g. 10 bis 13 zeigen die unteren Enden von C
Stützen an nicht gezeichneten Teilplatten mit unter-e
schiedlich ausgebildeten
Füßen bzw. Standflächen. In Fig. 10 ist eine fußartige Verb-eiterung 41 dar-&
C gestellt. die vom Stützenende zu ihrem äußeren Rand hin abgeflacht ist.
-
F i 2. 11 zeigt eine langgestreckte f ußartige
Verbreiterun-42. die sich seitlich entlane einer Parklücke erstreckt. Durch diese
Verbreiterung 4" wird eine relativ große Auflagefläche erreicht, ohne daß ein Fahrzeug
beim Einparken in eine Parklücke davon behindert wird.
-
F i g. 121 zeigt eine Verbreiterung 43, die in den Boden
44 eingesetzt ist und eine Vertiefung 45 aufweist, in die das vorspringende Ende
46 am unteren Ende einer Stütze 47 greift.
-
F i (y. 13 zeigt zwei dicht nebeneinanderstehende Stützen 48,
49 zweier nebeneinanderstehender. nicht gezeichneter Teilplatten. Die Stützen sind
durch Ver-C bindungsteile (Bolzen) 50 miteinander verbunden. Beide §tützen
48, 49 sind mit flachen oder flach auslaufenden Verbreiterungen 51 und
52 versehen, die halbkreisförmic, ausgeÜildet sind und gemeinsam etwa eine
kreisförmige Auflagefläche bilden.
-
F i g. 14 zeigt in der Seitenansicht eine Auffahrtsrampe 21,
die aus einer schräg ansteigenden Platte z. B. mit zwei senkrechten Tragstützen
mit verbreiterten Füßen besteht.
-
Nach der Erfindung lassen sich die verschiedensten Park- und AbsteIlflächen
schnell und einfach aufstellen. Durch verschiedene Gestalten der einzelnen Teilplatten
lassen sich aufzustellende Park- und Abstellflächen gegebenen Raumverhältnissen
leicht anpassen. Die Park- und Abstellflächen nach der Erfindun2 lassen sich auch
in zwei oder mehreren übereinanderliegenden Ebenen aufstellen.