DE1759336A1 - Vorgefertigter Balkon - Google Patents
Vorgefertigter BalkonInfo
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- DE1759336A1 DE1759336A1 DE19681759336 DE1759336A DE1759336A1 DE 1759336 A1 DE1759336 A1 DE 1759336A1 DE 19681759336 DE19681759336 DE 19681759336 DE 1759336 A DE1759336 A DE 1759336A DE 1759336 A1 DE1759336 A1 DE 1759336A1
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/003—Balconies; Decks
Landscapes
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- Steps, Ramps, And Handrails (AREA)
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- Load-Bearing And Curtain Walls (AREA)
Description
Durch das schwedische Patent 168*698 ist ein vorgefertigter
Balkon mit Boden und Geländer geschaffen worden, der an einer Hauswand befestigt werden kann. Die Verbindung zwischen Balkon
und Gebäude wird dadurch erreicht, daß der rückwärtige Teil des Balkonbodens auf kurzen, in der Hauswand befestigten Trägerteilen aufruht, während der vordere Teil des Balkonbodens
duroh Streben alt oberhalb oder unterhalb der Trägerteile angeordneten, ebenfalls an der Hauswand befestigte» Halteelementen
verbunden ist·
II» soleher Balken befriedigt im technischer Hinsieht vollauf|
er weist aber de» Machteil auf, dafl in der Hauswand Mindestens
vier Befestigungselemente angebracht werden müssen und daft die
Streben mit ihren Befestigungen da· Aussehen des Bauwerkes stören« »fther habe» ***"tifl|JlfilB/|)*v fV°* *** ·*»·**·*·* Anklang
gefunden.
Der Erfindung liegt vor allem die technische Aufgabe zugrunde, einen vorgefertigten Balkon der angegebenen Art so abzuwandeln,
daß die aufgezeigten Nachteile in Fortfall können« Dabei wird von einem vorgefertigten Balkon ausgegangen, der über Verbindungselemente an einer Hauewand befestigbar ist und Boden- sowie
Geländerteil besitzt* An einen solchen Balkon besteht die Erfindung darin, daß an Bodenteil in den beiden der Hauswand zugekehrten Soken ein aufrechter, wenigstens bis zur Balkonbrüstung
reichender Pfosten mit einer in Bereioh seines freien Endes
vorgesehenen, an ein in der Hauewand verankertes Halteglied ansehließbaren Lasehe befestigt ist und daß zwisohen jeden
Pfosten und den Bodenteil eine schräg verlaufende, die Bodenbelastungekräfte zum Pfosten übertragende Strebe angebracht ist.
Vorteilhafterweise wird nooh die Ausbildung so getroffen, daß
die Lasohen quer zu ihren Pfosten vorstehen und in vorstehenden Ende ein waagerechtes Loch zum Einsetzen eines Tragbolzene aufweisen, über welchen sie an Halteglied festschraubbar
sind.
Bei derartiger Ausbildung des Balkons bedarf es lediglioh des
Anbringens der beiden in der Hanswand verankerten Halteglieder and des Vorbinden« der Lasohen nit diesen'beiden Haltegliedem
durfte «inen Tragbelaen, un di« Anbringung «in·« Balkan·« an
einen San« an bewerkstelligen« Dabei sind die anver benötigten
•ttttsen sun Auflegen de« Balkenbedens an der Hauswand und di«
««■renn wirkenden ttr«b«n «mn Abstatten 4«β freien lalkenbedan«
in Fortfall §·*·■"·»·
1098 2 5/0442
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung erläutert,
die ein AusfUhrungsbeispiel veranschaulicht· Es zeigern
Fig# 1 einen Balkon von vorne,
Fig« 2 den Balkon nach Fig« 1 von einer Schmalseite aus, teilweise im Schnitt,
Fig. 3 den Balkon nach Fig. 1 und 2 im Grundriß, Fig. k ein Detail aus Fig· 2 im Schnitt, vergrößert.
Ein rechteckiger Rannen 1 ist in seinen Ecken mit rechtwinklig nach oben stehenden kurzen Pfosten 2 und längeren Pfosten 3 ver
sehen« Die Pfosten 3 sind an derjenigen Längsseite des Rahmens 1,
welche nach dem Anbringen des Balkons an der Hauswand dieser zugekehrt ist, angeordnet· Die kurzen Pfosten 2 befinden eich an
der vorderen Längsseite des Rahmens 1· Zwischen den oberen Enden
der längeren Pfosten 3 und den Schm&i**&iT9n de« Rahmens 1 sind
schräg verlaufende Streben k angebracht. Die Stellen, an welchen
die Streben k mit dem Rahmen 1 verbunden sind, befinden sich in
einiger Entfernung von der Anschlußstelle der kürzeren Pfosten am Rahmen 1·
Auf Untergurten des Rahmens 1 ruht ein zweckmäßigerweise aus
Paralleltrapezwellbleoh bestehender Zwischenboden 5 auf, dessen
Wellen parallel zu den Längsseiten des Rahmens 1 verlaufen« Auf dem Zwischenboden 5 let ein Fußrost aus parallel zu den Schmal"
selten des Rahmens 1 verlaufenden Holzleisten 6 und einigen diese tragenden, reehtwinklig zu Ihnen verlaufenden Rahmensohenkel
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7 angebracht. Diese Rahmenschenkel 7 ragen zweckmäßigerweise in die
nach oben offenen Wellentäler des Zwiechenbodens 5 ein, so daß die
Lallen 6 aiii' den Wellenbergen ruhen.
An den Schmalseiten des Rahmens 1 ist unmittelbar vor der Anschlußstelle
der Streben k noch ein rechtwinklig abgehender, nach oben stehender Pfosten 9 vorgesehen, der genauso lang ist wie ein längerer
Pfosten 3, Die oberen Enden der Pfosten 3 sind mit den oberen
Enden der Pfosten 9 über einen Handlauf 8 miteinander verbunden,
Jm übrigen sind zwischen den Pfosten 3 und den Pfosten 9
sichtbehindernde Latten 10 angebracht·
Zwischen den oberen Enden der kürzeren Pfosten 2 und den Pfosten
sind in Brusthöhe verlaufende Handläufe 11 angebracht, und in die Zwischenräume sind Schutzbleche 12 eingesetzt. Diese werden zweckmäfligerweise
von einer Anzahl Stützleisten 13 gestützt. Entlang der
Oberkante der Schutzbleche 12 ist zweckmäßigerweise ein Handlauf 1^ angebracht.
Die längeren Pfosten 3 sind an ihren oberen Enden mit Laschen 15
ausgerüstet, die quergestellte Löcher aufweisen*
Wenn ein Balkon an einer Hauswand 16 befestigt werden soll, sind
in dieser zuvor zwei Stahlanker 17 mit quergestellten Verankerungen
18 befestigt worden. Die Stahlanker 17 weisen nach außen ragende
Anschlußstücke 19 mit quergestellten Löchern auf. An der Hauswand
werden sie so angebracht, daß ihre Querlöcher mit den Querlöchern der Laschen 15 beim Anbringen eines Balkons fluchten, so daß die
Laschen 15 über Bolzen an die Stahlanker 17 anschließbar sind,
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wodurch der Balkon zur Gänze am Haus befestigt 1st. Mib dem Bodenrahmen
1 stützt er sich dabei gegen die Hauswand ab.
Die Anker 17, ihre Verankerungen 18, die Laschen 15, die Bolzen,
die Pfosten 3 unt* die Streben Jf müssen selbstverständlich so
dimensioniert werden, daß sie mit hinreichender Sicherheit den
Balkon zu tragen vermögen, auch wenn dieser übermäßig belastet werden sollte.
Bei dem erfindungsgemäßen Balkon werden die Bodenbelastungekräfte
über die schräg verlaufenden Streben zu den der Hauswand zugekehrten Pfosten geleitet, die mehr oder weniger lotrecht
vom Bodenteil abgehen. Dabei ist es unwichtig, ob dieses Bodenteil
einen gesonderten Tragrahmen besitzt, so wie dies beim erläuterten
Ausführungsbeispiel der Fall ist, oder ob das Bodenteil beispielsweise selbsttragend ist.
109825/04', 2
Claims (2)
- "6 " 1759338Patentansprüche,J Vorgefertigter, Boden- und Geländerteil aufweisender Balkon, der Über Verbindungselemente an einer Hauewand befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß am Bodenteil 1 in den beiden der Hauswand (i6) zugekehrten Ecken ein aufrechter, wenigstens bis zur Balkonbrüstung reichender Pfosten (3) mit einer im Bereich seines freien Endes vorgesehenen, an ein in der Hauswand (i6) verankertes Halteglied (17,18,19) anschließbaren Lasche (15) befestigt ist, und daß zwischen jedem Pfosten (3) und dem Bodenteil (i) eine schräg verlaufende, die Bodenbelastungskraft zum Pfosten (3) übertragende Strebe (k) angebracht ist«
- 2. Vorgefertigter Balkon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Lasche (15) quer zu ihrem Pfosten (3) vorsteht und in dem vorstehenden Ende ein waagerechtes Loch zum Einsetzen eines Tragbolzens aufweist, über welches sie am Halteglied (17,18,19) festschraubbar ist.109825/0AA2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE120668 | 1968-01-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1759336A1 true DE1759336A1 (de) | 1971-06-16 |
Family
ID=20257775
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681759336 Pending DE1759336A1 (de) | 1968-01-30 | 1968-04-23 | Vorgefertigter Balkon |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1759336A1 (de) |
| GB (1) | GB1259511A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0058143A1 (de) * | 1981-02-06 | 1982-08-18 | Ab Rovac | Vorgefertigter Balkon |
| DE4206005A1 (de) * | 1992-02-27 | 1993-09-02 | Hilary Weinberg | Balkon |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2612185C2 (de) * | 1976-03-23 | 1978-03-16 | Hans 4130 Moers Lechtenboehmer | Balkonanordnung zum nachträglichen Anbau an bestehende Gebäude |
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-
1968
- 1968-04-23 DE DE19681759336 patent/DE1759336A1/de active Pending
-
1969
- 1969-01-29 GB GB1259511D patent/GB1259511A/en not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0058143A1 (de) * | 1981-02-06 | 1982-08-18 | Ab Rovac | Vorgefertigter Balkon |
| DE4206005A1 (de) * | 1992-02-27 | 1993-09-02 | Hilary Weinberg | Balkon |
| DE4206005C3 (de) * | 1992-02-27 | 2002-03-07 | Schueco Int Kg | Balkon |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1259511A (de) | 1972-01-05 |
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