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DE1758842C3 - Beschickungseinrichtung, insbesondere für geschlossene Elektroöfen - Google Patents

Beschickungseinrichtung, insbesondere für geschlossene Elektroöfen

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DE1758842C3
DE1758842C3 DE1758842A DE1758842A DE1758842C3 DE 1758842 C3 DE1758842 C3 DE 1758842C3 DE 1758842 A DE1758842 A DE 1758842A DE 1758842 A DE1758842 A DE 1758842A DE 1758842 C3 DE1758842 C3 DE 1758842C3
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DE1758842A
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DE1758842B2 (de
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Erich Ing.(Grad.) 4300 Essen Vetter
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Vetter Geb Seifried Karolina 4300 Essen De
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Individual
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Publication of DE1758842B2 publication Critical patent/DE1758842B2/de
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    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
    • F27B3/10Details, accessories or equipment, e.g. dust-collectors, specially adapted for hearth-type furnaces
    • F27B3/18Arrangements of devices for charging
    • F27B3/183Charging of arc furnaces vertically through the roof, e.g. in three points
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C5/00Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/52Manufacture of steel in electric furnaces
    • C21C5/527Charging of the electric furnace
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D3/00Charging; Discharging; Manipulation of charge
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Description

Die Erfindung betrifft eine Beschickungseinrichtung für gasdichte Elektroöfen, die mit Elektroden versehen sind, mit einem über eine Transporteinrichtung gefüllten Verteiler, mit mehreren an diesen angeschlossenen, jeder Elektrode zugeordneten Beschickungsrohren sowie mit steuernden Möllerstandsanzeigern.
Bei den bekannten Beschickungseinrichtungen dieser Art rutscht das Beschickungsgut in den Bunkern und den an diese angeschlossenen, in den Elektroofen mündenden Beschickungsrohren selbsttätig nach. Die Bunker werden in der Regel durch die Kübel einer Hängebahn oder durch Förderbänder beschickt. Wegen des unregelmäßigen Beschickungsgutverbrauchs ist eine Automatisierung der Beschickung schwierig und teuer. Um Bedienungspersonal einzusparen, muß sie dennoch angestrebt werden. Ein weiterer Nachteil dieser Beschickungseinrichtungen ist, daß die vielen Übergabestellen an den Bunkern nicht gasdicht sind und das ausströmende Gas das Bedienungspersonal gefährdet.
Diese Nachteile suchte man zu umgehen, indem man bei Elektroöfen mit im Dreieck angeordneten Elektroden nur einen Bunker zentral zwischen den Elektroden angeordnet hat (DE-AS 11 26 626), von dem alle Beschickungsrohre ausgehen. Dabei müssen jedoch insbesondere die in den äußeren, dem Mittelpunkt entfernten Bereich des Elektroofens führenden Beschikkungsrohrc stark abgeknickt werden, so daß in ihnen leichi Stockungen entstehen können. Will man diese Marken Ahkmckiingen verringern, so muli die ganze
Ofenanlage höher gebaut werden. Da die kreisförmige Bodenplatte des Bunkers wegen der den Bunker umgebenden Elektroden verhältnismäßig klein sein muß, kann nur eine begrenzte Anzahl von Beschikkungsrohren angeschlossen werden. Bei Unregelmäßigkeiten in der Zufuhr des Möllers, die durch Stockungen an den Rohrabbiegungen entstehen müssen, besteht — insbesondere wegen der verhältnismäßig geringen Anzahl von Beschickungsrehren — die Gefaur, daß unterschiedlich hohe seitliche Drücke auf die spröden, selbstbackenden Elektroden einwirken und diese brechen.
Andere bekannte Vorschläge betreffen Beschikkungsvorrichtungen für Schachtofen (DE-PS 7 38 584 i-nd DE-AS 10 35 367), in denen der Möller mit Hilfe eines um eine senkrechte Achse drehbaren, abgewinkelten Rohres oder einer Verteilungsschurre in kreisförmige Schüttung eingebracht wird. Bei Schachtofen besteht jedoch nicht das Problem, den Möller um im Ofenraum befindliche Elektroden zu verteilen, so daß diesen Vorschlägen keine Anregungen für die Ausgestaltung einer Beschickungsvorrichtung der eingangs genannten Art zu entnehmen sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die obengenannten Nachteile zu vermeiden und eine zuverlässige, selbsttätig arbeitende Beschickungseinrichtung zu schaffen, die eine gleichmäßige Verteilung des Möllers um die Elektroden gewährleistet, so daß Elektrodenbrüche infolge einseitiger höherer Belastung Jo vermieden werden. Die Erfindung besteht darin, daß
a) die Elektrode von geraden, senkrecht nach unten weisenden, im oberen Teil zu einem Bunker erweiternden Beschickungsrohren umgeben ist und die Bunker aneinandergrenzend angeordnet sind,
b) über den Bunkern ein mit einem Drehantrieb verbundener Ring vorgesehen ist, der Beschikkungstrichter trägt,
c) zwischen den Beschickungstrichtern und einer ortsfest angeordneten, ringförmigen Abdeckung sowie zwischen den Beschickungstrichtern und den Bunkern Tassendichtungen angeordnet sind,
d) in der Abdeckung ein Einlaufstutzen mit Förderband und Absperrluftschleier fest angeordnet ist und
e) an den Bunkern und Beschickungstrichtern steuernde Füllstandsanzeiger sowie Schalter vorgesehen sind.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung entspricht die Anzahl der Beschickungstrichter der Anzahl der Bunker.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes vereinfacht dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch den einer Elektrode zugeordneten oberen Teil einer Beschikkungseinrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie H-Il in Fig. I,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie HI-III in Fig. I.
bo Um die Elektrode 1 einer der drei Elektroden eines nicht dargestellten Elektroofens sind sechs Bunker 2 ancinandergrenzerid angeordnet, an die sich, wie aus F i g. I ersichtlich, in Beschickungsrkhuing jeweils ein Beschickungsrohr 3 anschließt.
hi Die Bunker 2 stützen sieh über an ihnen befestigte Konsolen 4 auf mil den Trägern 5 der Bunkerbühne verbundene U-Träger b ab. I Jber den Bunkern 2 ist ein sechs Bcsi/hii'kiingstni'hier 7 umfassender, sivh über
mehrere Laufräder 8 auf einer kreisförmigen Schiene 9 abstützender Ring 10 drehbar angeordnet, dessen Antrieb durch einen aus einem Zahnradgetriebe 11 und einem Motor 12 bestehenden Drehantrieb erfolgt.
Über dem Ring 10 befinden sich ein Einlaufstutzen 13 sowie eine ringförmige Abdeckung 14, die im Bereich des Einlaufstutzens 13, wie in F i g. 2 erkennbar, unterbrochen ist. In der oberen öffnung des Einlaufstutzens 13, in die Pin Förderband 15 hineinragt, ist ein Luftschleier 16 angeordnet, der ein Austreten der Ofengase verhindert. Dem gleichen Zweck dienen kreisrirgförmige, am oberen und unteren Ende des Ringes 10 jeweils innen und außen angeordnete Tassendichtungen 17.
Die Beschickungstrichter 7 sind an ihrem unteren Ende jeweils mit einem Kegelverschluß 18 versehen, der über eine Stange 19 mittels einer Feder 20 in Schließstellung gehalten wird. Zur öffnung des Kegelverschlusses 18 bewegt ein Stempel 21 eines über der ringförmigen Abdeckung 14 fest angeordneten Verstellgerätes 22 gegen die Rückstellkraft der Feder 20 die Stange 19 mit dem Kegel des Kegelverschlusse. 18 nach unten. Jedem der sechs Beschickungstrichter 7 ist ein Verstellgerät 22 zugeordnet. Zum Durchtritt der Stempel 21 sind in der ringförmigen Abdeckung 14 bzw. in dem Einlaufstutzen 13 mit Stopfbuchsendichtungen versehene Bohrungen 23 angeordnet.
An den Bunkern 2 sind pholoelektrisch wirkende Maximal- und Minimal-Füllstandsanzeiger 24,25 vorgesehen. Die Minimal-Füllstandsanzeiger 25 steuern die Beschickung durch die Beschickungstrichter 7, während die Maximal-Füllstandsanzeiger 24 ein fehlerhaftes Überfüllen der Bunker 2 verhindern. In gleicher Weise sind an den Beschickungstrichtern 7 Maximal- und Minimal-Füllstandsanzeiger 26, 27 vorgesehen. Am J5 Außenumfang des Ringes 10 ist in der Mitte jedes Beschickungstrichters 7 ein Elektromagnet 28 angeordnet, während in der Symmetrieebene des Einlaufstutzens 13 ein Magnetschalter 29 vorgesehen ist, der bei Stillstand des Ringes 10 einem der Elektromagnete 28 gegenüberliegt. Der Drehantrieb des Ringes 10 wird durch die Minimal-Füllstandsanzeiger 27 eingeschaltet und durch den von dem erregten Elektromagneten 28 des leeren Beschickungstrichters 7 betätigten Magnetschalter 29, der gleichzeitig das Förderband 15 einschaltet, ausgeschaltet. Eine nicht dargestellte Einrast- und Verriegelungseinrichtung sorgt dafür, daß die Beschickungstrichter 7 bei Stillstand mittig über den Bunkern 2 festgesetzt sind.
In der Fig.3 sind die Bunker ? sowie die Beschickungstrichter 7 in leerem Zustand gezeigt. Dabei ist aus der rechten Hälfte der Darstellung erkennbar, wie die Bunker 2, und aus der linken Hälfte, wie die Beschickungstrichter 7 aneinandergrenzen.
Die selbsttätige Beschickung läuft wie im folgenden beschrieben ab. Das Beschickungsgut 30 rutscht in den Bunkern 2 entsprechend dem Verbrauch im Elektroofen infolge Schwerkraft nach. Ist es in einem der Bunker 2 unter die Höhe des Minimal-Füllstandsanzeigers 25 abgesunken, bewirkt ein von diesem ausgehender Impuls das Betätigen des Kegelverschlusses 18 de«. derzeit zugeordneten, vollen Beschickungstrichters 7. Unmittelbar nach Abschluß des Entleerungsvorgange·, und dem darauffolgenden Schließen des Kegelverschlusses 18 bewirkt der Minimal-Fülistandsanzeiger 27 ein Einschalten des Drehantriebs des Ringes 10 sowie die Erregung des zugehörigen Elektromagneten 28, der bei Ankunft des leeren Beschickungstrichters 7 unter dem Einlaufstutzen 13 über den Magnetschalter 29 den Drehantrieb wieder abschaltet und gleichzeitig das Förderband 15 einschaltet, das wiederum nach beendetem Füllvorgang von einem Impuls des Maximai RiII-standsanzeigers 26 gestoppt wird.
Gleichzeitig wird der Erregerstrom im Elektromagneten 28 unterbrochen.
Damit ist die Kette der unmittelbar aufeinanderfolgenden Vorgänge der selbsttätigen Beschickung geschlossen.
Die Folge der Vorgänge wiederholt sich im Regelfall nach einem Zeitintervall von einem anderen Bunker 2 ausgehend. Sollte dessen Minimal-FülSstandsanzeiger 25 bereits vor Beendigung der beschriebenen Beschikkungsfolge einen Impuls geben, wird dieser gespeichert. Im Falle, daß der unter dem Einlaufstutzen 13 rastende Beschickungstrichter 7 gerade entleert worden ist, bleibt der Drehantrieb ausgeschaltet.
Eine andere Schaltfolge der selbsttätigen Besvihikkung ist selbstverständlich möglich. So können beispielsweise anstelle der Impulse der Minimal-Füllstandsanzeiger 25 die der Minimal-Füllstandsanzeiger 27 gespeichert werden.
Die Bunker 2 sind so ausgelegt, daß der in ihnen befindliche Beschickungsgutvorrat mindestens für zwei Stunden ausreicht. In dieser Zeil können etwaige kleinere Störungen bereits behoben werden, ohne daß der Betrieb des Elektroofens gestoppt werden muß.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Beschickungseinrichtung für gasdichte Elektroöfen, die mit Elektroden versehen sind, mit einem über eine Transporteinrichtung gefüllten Verteiler, mit mehreren an diesen angeschlossenen, jeder Elektrode zugeordneten Beschickungsrohren sowie mit steuernden Möllerstandsanzeigern, dadurch gexennzeichnet, daß
a) die Elektrode (1) von geraden, senkrecht nach unten weisenden, im oberen Teil zu einem Bunker (2) erweiternden Beschickungsrohren (3) umgeben ist und die Bunker (2) aneinandergrenzend angeordnet sind,
b) über den Bunkern (2) ein mit einem Drehantrieb (11, 12) verbundener Ring (10) vorgesehen ist, der Beschickungstrichter (7) trägt,
c) zwischen den Beschickungstrichtern (7) und einer ortsfest angeordneten, ringförmigen Abdeckung (14) sowie zwischen den Beschickungstrichtern (7) und den Bunkern (2) Tassendichtungen (17) angeordnet sind,
d) in der Abdeckung (14) ein Einlaufstutzen (13) mit Förderband (15) und Absperrluftschleier (16) fest angeordnet ist und
e) an den Bunkern (2) und Beschickungstrichtern (7) steuernde Füllstandsanzeiger (24, 25, 26 und 27) sowie Schalter (29) vorgesehen sind.
2. Beschickungseinrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Beschickungstrichter (7) der A.izahl der Bunker (2) entspricht.
DE1758842A 1968-08-17 1968-08-17 Beschickungseinrichtung, insbesondere für geschlossene Elektroöfen Expired DE1758842C3 (de)

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DE1758842B2 DE1758842B2 (de) 1976-04-22
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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

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