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DE1758303C - Fließbett aus fluidisierten Warmetra gern fur Drahtpatentierungsanlagen - Google Patents

Fließbett aus fluidisierten Warmetra gern fur Drahtpatentierungsanlagen

Info

Publication number
DE1758303C
DE1758303C DE19681758303 DE1758303A DE1758303C DE 1758303 C DE1758303 C DE 1758303C DE 19681758303 DE19681758303 DE 19681758303 DE 1758303 A DE1758303 A DE 1758303A DE 1758303 C DE1758303 C DE 1758303C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
fluidized bed
wire
fluidized
patented
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681758303
Other languages
English (en)
Other versions
DE1758303B1 (de
Inventor
Hans Dr Ing Forster Eckehard Dr Ing 4200 Oberhausen Hememann Wilfried Dipl Ing 4220 Dinslaken Baranowski Kurt 4300 Es sen Geipel
Original Assignee
Hüttenwerk Oberhausen AG, 4200 Ober hausen
Filing date
Publication date
Application filed by Hüttenwerk Oberhausen AG, 4200 Ober hausen filed Critical Hüttenwerk Oberhausen AG, 4200 Ober hausen
Priority to DE19681758303 priority Critical patent/DE1758303C/de
Priority to NL6901848A priority patent/NL6901848A/xx
Priority to FR6903825A priority patent/FR2008186A6/fr
Priority to BE728730D priority patent/BE728730A/xx
Priority to AT199369A priority patent/AT302392B/de
Priority to LU58150D priority patent/LU58150A1/xx
Priority to GB1751569A priority patent/GB1206568A/en
Priority to SE537769A priority patent/SE347763B/xx
Publication of DE1758303B1 publication Critical patent/DE1758303B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1758303C publication Critical patent/DE1758303C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Gegenstand des Hauptpatents ist ein Fließbett aus fluidisierten Wärmeträgern für Drahtpatentierungsanlagen, bestehend aus Fließbettkammern mit Einrichtung zur Zuführung und Abführung des Trägergases sowie durch das Fließbett geführtem, umlaufendem Fördermittel für den zu patentierenden Draht mit Drähte1 '?uf und Drahtauslauf, wobei in dem Hauptpatent geschützt ist, daß im Bereich des Drahteinlaufs das Fördermittel über eine ebene Fläche geführt ist, im Bereich des Drahtauslaufs unter dem Fördermittel ein entgegen der Laufrichtung des Fördermittels arbeitender Förderer angeordnet ist und dadurch im Bereich des Drahicinlaui's h/w. des Drahtauslaufs WärmcträgerscHi'.tüngcn gebildet Mild, die das Fließbett abschließen und die Fließbettlänge definieren. Die Lehre des Hauptpatents läßt sich auch bei anderen Wärmebehandlungsproblemen, und nicht nur bei der Drahtpatentierung, anwenden. Beim Gegenstand des Hauptpatents ist der Förderer ein Förderband. Die Wärmeträgerschütturigen bilden dabei in der Seitenansicht gleichsam glockenförmige Kurven mit mehr oder weniger steilen Flanken. — Man erreicht so, daß sowohl im Bereich des Drahteinlaufs als auch im Bereich des Dr.thtauslauis durch Schüttunken der Wärmeträger eindeutige Begrenzungen des FlicL'.bettes ivbildet sind, so dab diese Schüttun- |!cn die Fheßbettlänge definieren, während bei bekannte ii Ausfiibrungsformen durch nicht übersehbare Veränderungen der Bereiche des Dranteinlaufs und des Drahtauslaufs die Lange des Fließbeites mehr oder weniger Undefiniert blieb. Das maciUe auch die W iirmcbchandlung unbestimmt.
Die Ausfülirunusform eines Fließbettes aus fluidi-Mcrtcn Würmeiräücm für Drahtpatentierungsanlagen nach dem Hauptpatent hat sich an sich bewährt. Verbesserungsbedürftig ist die Ausführungsform jedoch an zwei Stellen:
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a) Jc nach Höhe des Drahteinlaufs bzw. des Drahiauslaufs über dem Förderer kann wegen der (ilockcnforin der Begrenzung eine unterschiedliche Bchandlunsisdauer entstehen.
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b) Unter dem dem Förderer gemäß dem Hauptpatent entgegenlaufenden Band ergibt sich das Problem der Abdichtung des Fließbettes. Da das dem Förderer entgegenlaufende Band zurückgeführt werden muß und die Teilchen damit an der Dichtungsstelle eine Beschleunigung nach außen erhalten, sind die Dichiungsprobleme an dieser Stelle nicht einfach zu lösen. Das Hauptpatent sieht ein Düsenrohr vor, welches Düsenöffnungen aufweist, aus denen ein Luftstrom austritt, der verhindert, daß fluidisierte Wärmeträger nach außen gelangen.
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Die Ausführungsform nach dem Hauptpatent ist daher verbesserungsfähig in bezug auf die »Scharfkantigkeit« der Begrenzung des Fließbettes und die Abdichtung am Austritt des entgegen der Laufrichtung des Fördermittels arbeitenden Forderbandes. Diese Verbesserung ist Aufgabe der Erf ndung.
Die Erfindung betrifft ein Fließbett aus fluidisierten WärriK'riigcrn für Drahtpatenticrungsanlagen, bestehend aus Flicßbettkammcrn mit Hinrichtung zur Zuführung und Abführung des Trägergases sowie durch das" Fließbett geführtem, umlaufendem Fördermitte! für den /u patentierenden Draht mit Drahtemiauf und Drahtauslauf, wobei nach dem Hauptpatent im Bereich des Drahteinlaufs das Fördermittel über eine ebene Fläche geführt ist. im Bereich des Drahtauslaufs unter dem Fördermittel ein enteegen der Laufrichtung des Fördermittels arbeitender Förderer angeordnet ist und dadurch im Bereich des Drahteinlaiifs b/w. des Drahiauslaufs \Vanriet:ÜL'er>chiitUMiuen gebildet sind, welche das Fließen "abschließen und die Fließbettlänge definieren. Die Erfindung besteht darin, daß in Abweichung von der Ausführungsform nach dem Hauptpateni der Förderer nicht als Förderband, sondern als entgegen der Laufrichtung des Fördermittels arbeitender Schwingförderer ausgeführt ist. Nach be\ .>rzu<iter Ausführungsform arbeitet man i:n Rahmen der Erfindung mit fluidisierten Wärmeträsern, deren Körnung in· Bereich 40 bis ifiOiun liegt. In diesem Falle empfiehlt die Erfindung, .'aß der Schwingförderer einen Antrieb aufweist, der mi; einer Frequenz von 20 bis 40 Hz arbeitet.
Durch die F.rfindung werden zwei wesentlich. Vorteile erreicht:
a) Beim ertindungsgemäßen Fließbett lassen sien extrem steile, gleichsam vertikale Flanken einstellen, so daß damit die Begrenzung des Flieflbettes. unabhängig von der Höhe des iJrahteinlauis b/w. Drahtauslaufs, über dem Förderer scharfkantiger wird als bei der Ausführungsform nach dem Hauptpatent.
Das macht auch die in dem Fließbett durchzuführende Wärmebehandlung am /11 patentierenden Draht definierter, so daß im Ergebnis beachtliche Qualitätsverbesserungen der in dem erfindungsgemäßen Fließbett patentierten Drähte erreicht werden.
b) Bei der erfindungsgemäß dem Förderer entgegenarbeitenden Schüttelrinne läßt sich die Abdichtung des Fließbettes unterhalb der Schüttelrinne durch eine einfache elastische und wärmebeständige Dichtung, die auf der einen Seite mit dem liehälter des fluidisierten Wärmeträgers verbunden ist, durchführen, so daß eine völlige Abdichtung des Fließbcltes an dieser Stelle gewährleistet ist.
Die F.rfindung ist am Beispiel Draht erläutert worden. Sie ist nicht auf Drahtpatentierungsanlagen beschränkt.
Im folgenden wird die F.rfindung an Hand einer lediglich ein Ausfiihrungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert. Die Figur zeigt in schematischcr Darstellung einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes Fließbett. Das in der Figur dargestellte Fließbett I besteht aus fluidisierten Wärm> träßcrn 2 und ist für Drahtpatentierungsanlagen bestimmt. Es besieht in Übereinstimmung mit der Hauptpatentanmeldung in seinem grundsätzlichen Aufbau aus der Fließbettkammer 3 mit einer Einrichtung4 zur Zuführung und Abführung des Trägergases sowie durch das Fließbett 1 geführtem, umlaufendem Fördermittel 5 für den zu patentierenden
Prallt 6. Eintritt und Austritt des Förderers 5. aut dem der zu patentierende Draht 6 liegt, definieren die Länge des Fließbeties J. Der zu patentierende Drain 6 wird dabei in Windungen, aber aiii" dem fördermittel 5 aufgefächert, durch ύικ Fließbett ! gclührt. Dabei ist im Bereich dos Drahteiniaufs bei" 7 das Fördermittel 5. welches beispielsweise au> einem Drah;net/ oder aus parallele! iihrten Drahtseilen besteht, über eine ebene Fläche 12 geführt. Im Bereich des Draiitauslaufs biji 8 befindet sich unter dem Fordermittel5 ein entgegen d-:r Laufrichtung des Fürdermittels 5 arbeitender Schwingförderer 9 Dadurch entsteht sowohl im Bereich c es Drjhteiniaufs 8 als ulieh im Bereich des Drahtaiisiauis 9 eine Wärmeträgcrschüüung mit sehr steiler Flanke 10. die Jas Fließbett ahschlitiit und die Hieübetilänge definiert. Die Abdichtung des Schwingförderers gcuenüber der Füeßbettkammer 3 geschieht durch eine Dichtung 11. die beispielsweise aus Gummi hesUüca kann und auf der einen Seite fest mi dem Schwingförderer und auf der anderen Seite fest mit dem Behälter des fluidisierten Wärmeträgers verbunden ist. Durch diese Dichtung wird verhindert, da J lluidisierte Wärmeträger 2 nach außen gelangen. Im Ergebnis ist sichergestellt, daß über die in der Figur angedeutete Länge L 2s der zu patentierende Draht selbst in dem Fließbett i seine definierte Wärmebehandlung erfährt, die zu gewünschten metallurgischen oder technologischen Eigenschaften des patentierten Drahtes führt, und daß die Patentieranlage absolut betriebssicher arbeitet, vor aliem. daß der fluidisiert Wärmeträger an keiner Stelle der Aniage austreten kann.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    1 Fließbett aus tluidisierten Wärmeträgern für Diahtpatentierunusanlagen. bestehend aus Fliel.ibenkammern mit Einrichtung zur Zulührung .nd Abführung des Trägergases <owie durch das Ehebett liefiihrtem. umlaufendem Fördermittel ,ir den Λι patentierenden, in Windungen angeordneten aber auf dem Fördermittel aufgefäche. i,r, Draht, wobei nach der Hauptpatentanmeldimg ,^ Bereich des Drahteinlaufs das Fördermittel iüv eine ebene Fläche geführt ist. im Bereich Dralnaiislaufs unter\lem Fördermittel ein ·..;■■ »et-en tier Laufrichtung, des Fördermittels ar: ; tender I'örderer angeordnet ist und dadurch ni Bereich des Drahteinlaufs bi* des Draluau>i:-.. Wärmeträücrschüttungen gebildet sind, die Fließbett abschließen \ind die Fließbettlänge d nieren, nach Patent 1 262324, daduich gekennzeichnet, daß der Förderer als ,-.-. geaen der Laufrichtung des Fördermittels (S) -den zu patentierenden Draht (6) arbeiten '■ Schwingförderer (9) ausgeführt ist.
  2. 2. Fließbett nach Anspruch I. dadurch geke.;.. zeichnet, daß bei einer Körnung des fluidisiu: Wärmeträsers (2) 40 bis 160 um der Schwi ■ förderer (9) einen Antrieb aufweist, der mit ei·. Frequenz von 20 bis 40 Hz arbeitet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19681758303 1966-11-03 1968-05-10 Fließbett aus fluidisierten Warmetra gern fur Drahtpatentierungsanlagen Expired DE1758303C (de)

Priority Applications (8)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681758303 DE1758303C (de) 1968-05-10 Fließbett aus fluidisierten Warmetra gern fur Drahtpatentierungsanlagen
NL6901848A NL6901848A (de) 1968-05-10 1969-02-05
FR6903825A FR2008186A6 (de) 1968-05-10 1969-02-17
BE728730D BE728730A (de) 1968-05-10 1969-02-21
AT199369A AT302392B (de) 1966-11-03 1969-02-27 Fließbett aus fluidisierten Wärmeträgern für Drahtpatentierungsanlagen
LU58150D LU58150A1 (de) 1968-05-10 1969-03-06
GB1751569A GB1206568A (en) 1968-05-10 1969-04-03 Improvements in or relating to fluidised bed equipment for the continuous controlled heat treatment of metal products
SE537769A SE347763B (de) 1968-05-10 1969-04-16

Applications Claiming Priority (1)

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DE19681758303 DE1758303C (de) 1968-05-10 Fließbett aus fluidisierten Warmetra gern fur Drahtpatentierungsanlagen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1758303B1 DE1758303B1 (de) 1971-01-14
DE1758303C true DE1758303C (de) 1973-05-17

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ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4200273A1 (de) * 1992-01-08 1993-07-15 Rudolf Gessner Anordnung zur kuehlung von fortlaufend stranggepressten kunststoff- oder gummiwerkstoffen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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