DE1758257A1 - Drehofen - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B7/00—Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
- F27B7/20—Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
- F27B7/26—Drives
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- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
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- F27B7/00—Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
- F27B7/20—Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
- F27B7/22—Rotary drums; Supports therefor
- F27B2007/2246—Support rollers
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- F27B7/00—Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
- F27B7/20—Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
- F27B7/26—Drives
- F27B2007/261—Drives working with a ring embracing the drum
- F27B2007/262—A gear ring combined with a dented wheel drive
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
Description
""" 1 7 R R ? R
dr. W. Schalk · dipl.-ing. P. Wirth · dipl.-ing. G. Dannenberg
dr. P. Weinhold
6 FRANKFURT AM MAIN
29.4.68
PW/Hd
WiIIiam Lyon Sherwood
Postfach 2161
Vancouver 3, B. C./Ganaäa
Vancouver 3, B. C./Ganaäa
Drehofen
Die Erfindung betrifft einen langgestreckten Drehofen für "bei hohen Temperaturen ablaufende Be- und Verarbeitungsverfahren
und insbesondere eine Verbindungsvorrichtung, die einen Anschluß zwischen zwei miteinander kommunizierenden
zylinderförmigen Abschnitten eines Drehofens bildet.
Drehofen (bzw."rotary kiln-type furnaces") weraen in aen
Industriezweigen für Verarbeitung, Bearbeitung unJ Aufbereitung
von Materialien als Reaktionsgefäüe zum Erhitzen und Aufbereiten oder Verarbeiten von festen oder flüssigen
Bef.chickungsmaterialien verwenaet. Die hauptsächlichen in
einem soLchen Ofen durchgeführten Verfahrei^rohri t." a find:
009885/0833 BAD cr.;3tNAL
1 7 5 8 2 b 7
-Z-
(1) da3 Erhitzen zur Herbe Lführung einer Reaktion in der
fesien Phase aes Materials, (2) das Schmelzen und (3) aas
Feinen oder Abscheiden, z. B. beim Frischen. Der wohl größte Teil von Drehofen, z. B. Zement- und Kalketeindrehöfen, wird
nur zum Erhitzen ui.d zur Herbeiführung einer Reaktion ir. der festen Phase verwendet. Es gibt andere Verfahren, die diese
Verfahrensstufe und auch das Schmelzen und Feinen oder Reinigen
oder dgl. umfacsen und bei denen flüssige BeschickungEmaterialien
unter hohen Temperaturen anwesend sind. In den Abschnitten des
Kiens, die zum Schmelzen und Feinen dienen, ist die Erosion
bz.v. AusJhsssung des feuerfesten Auskleidungemateriale im allgemeinen
stärker als in anderen Abschnitten und macht häufiger Unterbrechungen des Betriebes erforderlich, damit das feuerfeste
Material ausgebessert und ersetzt werden kann. Deshalb ist es von Verteil, für diese stark beanspruchten Ofenzonen Ersatz-Ufenabschnitte
zum Auswechseln und eine schnell und bequem zu betätigende Vorrichtung zum Anschließen eines solchen Ersatzabschnitte
ψ und zum Austauschen derselben mit den abgenutzten Abschnitten zu
schaffen, so daß der eine Abschnitt zugänglich ist und ausgebessert werden kann, während der andere angeschlossen ist und
arbeitet. Auf diese Weise werden lange Betriebsunterbrechungen vermieden, und die Betriebskosten werden verringert, indem man
ein fast ununterbrochenes fortlaufendes Arbeiten des Ofens erreicht.
Es icann auch ein Trennurrgwvorgang nach der !Teilchengröße und
Abscheiden von Peinteilchen mittels eines in die VVanuung
0 0 Ü 8 H S / 0 8 3 3 /3
einen Drehrohrofen^ eingebauten Siebabschnitts erforderlich
r.ein. Hin solcher Sie Dübschnitt bectfcht vorzugsweise aus einer
Anzahl von Siebroptsegmenten mit Untnahmevorrichtungen oder
-triontern, die sich in eil.er Reihe aufeinanderfolgend um den
üfenumfang herum erntrecken. Bei Verfahren oder Verfahrenrstufen
mit hohen Temperaturen ist der Siebabrcimitt ungleichmäßiger
Erhitzung aut'^eretzt, waa zu Verzerrung; und Y/Urmespannunper.
führt. Deshalb iet es erwünscht, den Siebabscnnitt von
dem Traggerüst oder -rahn.en des üfens zu trennen und eine
ciet'Haine Verbindung cwiachen uen: Sielab: chnitt und -..enipetene
de:ii einen Ende de. tfene htrzustt:jlen, uil zu verhindern, dat
durch auv un^leichn.hiige Erhitzen ejitr.tehende Spannui4r^n weiter
auf andere Teile dee Oienmantelß und des Gerüstes übertragen
werüen.
Gepenstai.ü der Erfindung ist eine cit^raame Vorrichtung zun. Verbinden
von Ab; Ciinitten einer Drehofens, die leicht gelöst werden
kann, um einen ofenui^chnitt eu entfernen una aiese:; durch einen
Auswpchsel-ErFGtzafcrchr.itt zu ersetzen, wodurcli Verzügerungen
oaer uetrieltnunerbrechungen für ^euauskleidei. oder Aufbessern
α· r Auskleidung der Ofens auf eir. lninaeBtmaü herabgesetzt werden
der Ausführung der Erfindung ist auiierdem eine Vorrichtung,
mittels derer ein Abschnitt eines Drehofens durch einen anderen Abschnitt angetrieben wird, wobei dar für das
Drehen des Ofens erforderliche Antriebsdrehmoment üter eine
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BAD Cn;O;K
biegsame Verbindungsvorrichtung von dem treibenden Ofenabflchnitt auf den angetriebenen Abschnitt übertragen wird,
während gleichzeitig eine enge Verbindung zwischen den Enden der beiden Abechnitte aufrechterhalten wird, die eng zusammengekuppelt Bind.
Die Erfindung sieht ferner Tor, daß die beiden durch eine erfindungsgemäße Verbindungevorrichtung miteinander verbundenen
Drehofenabschnitte um ein gewisses begrenztes Maß frei im Winkel und/oder seitlich zueinander oder in Längsrichtung in bezug
aufeinander versetzt werden oder liegen können, wodurch vermieden wird, daß mechanische Kräfte und Spannungen, die duroh Temperaturmnterechiede oder Unterschiede in der Bewegung der einzelnen Abechnitte des Ofens auf seinen Rollen entstehen, von
einem Abschnitt auf den anderen übertragen werden·
Sie Erfindung sieht weiterhin «in starres Traggerüst für in
Segmente aufgeteilte Siebabschnitte eines Drehofens vor, derart, daß an einem erhitzten Sieb Wärmedehnungen oder Verzerrungen auftreten können, ohne daß diese auf anschließende
Teile des Ofens übertragen werden.
Sei der Ausführung der Erfindung soll ferner eine Vorrichtung
zum Übertragen eines Antriebsdrehaoments auf einen angetriebenen Abschnitt dee Ofens über einen dazwischenliegenden biebabechnitt geschaffen werden.
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Die Erfindung bezweckt ferner, eine Möglichkeit zum schnellen
und leichten Einbau eines in Segmente aufgeteilten Siebabschnitts mit Abgabevorrichtungen oder-trichtern zu schaffen,
die einen Teil der inneren Wandungen einee Drehofens bilden.
Bei der Ausführung der Erfindung ist ferner eine einfache, wirksame
Abdichtvorrichtung für einen in die V/andung eines unter hohen Temperaturen arbeitenden Drehofens eingebauten zylinderförmigen
Siebabschnittß vorgesehen, ohne dabei eine gleitende mechanische Dichtung zu verwenden.
V/eitere Ziele und neue Merkmale von Ausführungsformen der Erfindung
ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen, und zwar zeigen:
Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht zweier mit Hilfe der
erfindungsgemäuen Vorrichtung miteinander verbundener
Abschnitte eines Drehofens, f
Fig. 2 einen Längsschnitt in der Höhe der Verbindungsvorrichtung
nach Pig. 1 zur Darstellung einer üiebvorrichtung, wie sie gewöhnlich für Drehofen verwendet
wird, und
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie I-I der Fig. 2 zur
weiteren Darstellung der Bauweise der Verbindungsvorrichtung.
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BAD GP.i
Fig. 1 zeigt, dassder Ofen in zwei zylindrisch· Abschnitte unterteilt
ist, einen treibenden Abschnitt 1 und einen angetriebenen Abschnitt 2. Der treibende Abschnitt 1 des Ofens besteht aus einen.
mit feuerfestem Material ausgekleideten Mantel, der auf Reifen läuft, die von auf Fundamentteilen 7 gelagerten Rollen 4 getragen
werden. Der Antrieb für den antreibenden Abschnitt 1st nicht dargestellt, ähnelt aber im großen und ganzen gesehen
dem bei bekannten Drehofen normalerweise verwendeten Antrieb. Der treibende Abschnitt 1 stellt als Ganzes oder im allgemeinen
die Beschickungsseite des Ofenaggregats dar, die zum Erhitzen und Herbeiführen von Reaktionen der Beschickung in festem
Aggregatzustand dient, z. B. zur Reduktion von Eisenerzteilchen
oder Pellets^ Der angetriebene Abschnitt 2 ist ebenfalls mit
Keifen 5 ausgestatcec und kann sich auf den Rollen 6 drehen.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist eine Siebvorrichtung
am Austrittsende des treibenden Abschnitts 1 in diesen eingesetzt.
Die Siebvorrichtung wird von und in einem käfigartigen Traggerüst
getragen, das aus starren, am treibenden Abscnnitt 1 des Ofens befestigten und einen Teil dieses Abschnitts bildenden
Gliedern getragen. Dieses Traggerüst besteht aus einem am Ofenmantel angebrachten ersten Tragring 9» der sich um den
ganzen Umfang des Ofens erstreckt und an dem eine Anzahl von Längsgliedern 10 befestigt sind, die sich in Längsrichtung
des eigentlichen Siebe erstrecken und gegebenenfalls über
*) und mit feuerfestem Werkstoff 8 ausgekleidet ist /™
009885/0833
**' ORIGINAL
diese Länge hinausragen, sowie aus einem zweiten, eich um den
■ Umfang des Ofens herum erstreckenden Tragglied 11 enden, das
das Endglied dee Sieb-TraggerÜotes bildet.
Innerhalb dieses käfigartigen Traggerüsts ißt eine Reihe von
Abgabevorrichtungen oder -trichtern 16 befestigt, die feinkörnige Materialien aufnehmen, die durch die in Segmente unterteilten
Siebrostplatten 27 hindurchgehen, von denen jede eine Innenwand eines der Abgabetrichter bildet. Zv/eckmäfilgerwelse ist jeweils
einem der Abgabetrichter 1b je ein Längsglied 10 zugeordnet,
und werden die Trichter ir. Inneren des Hantele mittels
eines an dem treibenden Absohnitt 1 aus gebildeten zylindrischen
Flansche· 31 und eines an dem angetriebenen Abschnitt 2 des
Ofens ausgebildeten zylindrischen Flanschen 32 gehalten. Die Abgabetriohter werden mittels Kopfschrauben 20 oder diesen
gleichwertige verstellbare Klemmbefestlgungsglieder zwischen
diesen Flanschen und dem Längeglied 10 in ihrer Stellung gehalten.
Die Abgabevorrichtungen 16 sind mit Auslafitoren 17 versehen, die
bei Betätigung von an Hebeln gelagerten Rollen 18 öffnen, die
beim Umlauf der Siebvorrichtung an einer Steuerkurvenfläohe entlanglaufen. Dabei gelangen die Änkörnigen Nat*erlallen,
die durch die Tore 17 der in Segmente unterteilten Siebrost-
platten 27 und die Abgabevorriohtungen 16 hindurchgehen, in
einen Kühltank 21 (Fig. 1) oder andere geeignete Behälter, aus
denen sie zur Weiterverarbeitung oder Wiedereinführung In den
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DIe grobkörnigen Materiellin, die an der Innenseite der Sieb«
roetplatten 27 zurückgehalten werden, werden zwecke Weiterverarbeitung innerhalb des angetriebenen Abeohnitte 2 über
einen Damm 26 (Fig. 2) in dieeen geleitet, in welchem eich die
Beeohickungsmiaohung im feuerfesten Werkstoff 25 befindet.
Bin Brenner iat für eine Erhitzung vorgesehen, die bis zum
Schmelzen gehen kann. Aus der Zeichnung ist ersiohtlioh, daß eine Brennerzuleitung 22 an einer der Abgabevorrichtungen16
angebracht let und durch diese hinduroh ragt diese Zuleitung
in den Ofen hinein. Siesem Brenner wird, geregelt durch Ventile 23, 24 Brennstoff und Luft zugeführt, pie Afcgabevorrichtungen
sind im allgemeinen mit einen wttrmeisolierenden feuerfesten Werkstoff ausgekleidet. Diese Auskleidung setzt die Verformung der
Abgabetrichter durch Wärme auf ein Minimum herab und schirmt die Längeglieder 10 und die angeschlossenen Teile von hohen
Temperaturen ab.
Ein treibendes Kettenrad 12 ist um den Umfang des Traggliedee
herum an diesem angebracht. Ein angetriebenes Kettenrad 14 ist auf einem angetriebenen lagglied 15 befestigt, das seinerseits
um den Umfang des angetriebenen Abschnitts 2 des Ofens herum an diesem fest angebracht ist· Die beiden Ofenabsohnitte werden
durch Verbindungsstifte 13 miteinander verbunden, zu denen bei der
dargestellten Aueführungsform eine mittels dieses Stiftes zusammengehaltene Rollenkette, Tragrollen und Buchsen gehören. Auf
diese Welse kann der angetriebene Abschnitt 2 des Ofens vom
treibenden Abschnitt einfach dadurch getrennt werden, daß man
009885/083?
175825
einen der Stifte 13 der Rollenkette löst und die Kette vom Ofen abhebt. Biese einfache Maßnahme erfordert ein Minimum an
Zeit und erleichtert das Auswechseln der Ofenabschnitte.
Der zum Einsatz anstelle des abgetrennten Ofenabschnitts bestimmte Ofenabsohnitt 29 ist auf Hilfsstützblöcken 28 gelagert. Um den angetriebenen Abschnitt 2 aus der Arbeitsstation in die Wieder-Auskleldungsstation und von dieser den
Abschnitt 29 in die Arbeitsstellung bu bringen, kann ein auf Schienen gelagerter, für große Gewichte geeigneter Transportwagen verwendet werden. Es kann dazu stattdessen aber auch
je ein für jeden der auszuwechselnden Ofenabschnitte gesonderter Satz von Rollen 6 vorgesehen sein, der als zusammenhängende
Baueinheit auf Gleitbahnen oder Schienen gelagert sein und zwischen der Arbeitestation und der Auskleidungadbation hin und
her bewegt werden kann. Zur Veransohauliohung ist ein zum Feinen oder Prisohen dienender Brenner 30 dargestellt, der von
einem auf Schienen laufenden Wagen getragen wird. Die Ausführungsform ist aber, wie ersichtlich, in vereinfachter Darstellunglediglioh zur Klarstellung wiedergegeben; wobei eine
große Anzahl von Einzelheiten weggelassen ist.
Xm Rahmen des Erfindungsgedankens sind Abwandlungen und Änderungen
der beschriebenen Aueführungsform der Erfindung möglich.
009885/0833
Claims (3)
1. Drehofen, dadurch gekennzeichnet, daß ein zylindrischer, treibender Ofenabsohnitt (1), ein gesonderter, eioh an das
Ende (11) des treibenden Ofenabsohnitts anschließender und
mit diesem kommunizierender angetriebener Abschnitt (2 bzw.
29) unlein am Ende (11) dieses treibenden Absohnitte an dessen
Umfang fest angebrachtes Kettenrad 412) "vorgesehen sind, und
daß am benachbarten und anschließenden Ende (15) des angetriebenen Abschnitts an dessen Umfang fest ein «weites Kettenrad (14) im wesentlichen fluchtend mit dem ersten Kettenrad
angebracht und mit letzterem durch lösbare Verbindungsglieder (13) auf Drehung verbunden ist.
2. Drehofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsglieder (13) biegsam und/oder gelenkig miteinander verbunden sind und eine Vorrichtung sum lösbaren Verbinden der Ofenabschnitte (1, 2 bow. 1, 29) miteinander bilden, die während
der Drehbewegung des Ofens (1, 16, 2 bsw. 1, 16, 29) ein gewisses begrenztes Maß an relativer Versetzung im Winkel und/oder
seitlich und/oder in Längerichtung zwischen den sich aneinander
anschließenden Enden (11, 15) der Ofenaeschnitte (1, 2 bzw.
1, 29) zulässt.
009885/0833 pB1G1NAL
3. Drehofen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
jedes der Kettenräder (12, 14) ale mit je einem !Dragglied
(11 bBw. 14) des zugehörigen Endes eines der Ofenabechnitte
(1, 2 bzw. 1, 29) verbundener oder einstückiger Ring von
Kettenzähnen ausgebildet ist.
4. Drehofen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsglieder mit den Gliedern einer
Gelenkglieder-oder Rollenkette /verbundene, vorzugsweise mit
Buchsen versehene Stifte (13) sind, von denen mindestens einer lösbar ist.
5. Drehofen naoh einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß am Abgabeende (11, 16) des treibenden Ofenabschnitts (1) ein sich an diesen anschließender Siebabschnitt vorgesehen ist, der
aus einer Anzahl von Siebroetsegmenten (27) besteht, die sich
in einer Reihe entlang dem Ofenumfang naoh um den inneren Ofenhohlraum herum erstrecken, und daß jedes der Siebsegmnte (27)
an seiner Außenseite eine es umschließende Abgabevorrichtung (Abgabetrichter 16) Auelaßtoren (17) zum Abführen des durch
dieSiebsegftaente hindurchgehenden und von den Abgabevorrichtungen
aufgenommenen feinkörnigen Materials bestitzt* deren Auslaßtore
vorzugsweise durch den Umlauf des Ofens (bei 18,19) steuerbar
sind.
009885/0833
Al
6. Dreiiofen nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß von
außerhalb der Abgabevorriohtungen (16) mehrere starre Längeglieder (10) angebracht sind, die eine Verbindung zwischen
dem zylindriechen treibenden Abschnitt (1) des Ofens (1, 16,
2 bzw. 1, 16, 29) von der BeschiokungsStelle (JI) des Siebabachnitts mit dem um den Umfang dieses Abeohnitta (1) heram
liegenden teieenden Tragglied (11) sowie mit dem an diesem angebrachten Kettenrad (12) an der Auslaßselte (32) der Beschiokung des Siebabschnitte herstellen.
7. Drehofen nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß
jedes der Siebsegmente (27) und jede der Abgabevorrichtungen-
bzw.-trichter (16λeine einstUckige Baueinheit bilden, und
daß die dieser Baueinheiten zu einem fortlaufenden zylindrischen Abschnitt der Ofenwand zusammengefügt sind, dessen eines Ende
durch einen inneren an dem treibenden Ofenabsohnitt (1) befestigten Tragflansch (31) getragen wird* und an diesem anliegV und
dessen anderes Ende durch einen inneren, an dem treibenden Abaohnitt (1) befestigten Tragflansoh (32) getragen wird und
an diesem anliegt, wobei die Tragkonstruktion (31, 32) des Siebabschnitts an den Übergangsstellen (31, 32) zwischen dem
treibenden Ofenabschnitt (1) und dem angetriebenen Ofenabschnitt (2 bzw. 29) eine im wesentlichen gasdichte Abdichtung zwischen
dem Inneren und der Außenseite/bildet.
des Ofens
8«* Drtofen nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß AbgabeVorrichtungen bzw. -trichter (16) durch einstellbare
009885/0833
17582b
Klemmvorrichtungen (20) in Ihrer Stellung zwischen den steifen Längegliedern (10) und den inneren !Dragflanschen (31« 32) gehalten
werden·
9. Drehofen nach ein*em der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das öffnen und Sohlieiien der Auslaßtore (17)
des Siebabschnitte bzw· je eines Siebsegments (27) durch eine
unter dem Absohnitt ortsfest angebrachte Steuerkurve (19) und an dieser beim Umlauf der Drehbewegung des Ofens entlanglaufende,
mit je einem der Auelaßtore verbundene Kurvenfolgeglieder (i.B, Hebflf und Rolle) steuerbar ist.
10. Drehofen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der vorzugsweise seitlich verfahrbar gelagerte angetriebene Ofenabsohnitt (2 bzw. 29) nach Lösen der Verbindungsvorrichtung
(z.B. Gliederkette mit Werbindungsstiften 17)
zwischen den Kettenrädern (12, 14) der Ofenabschnitte (1, 2 bzw. 1, 29) in gleicher Stellung durch einen entsprechenden,
vorzugsweise verfahrbar gelagerten Ofenabschnitt (29 bzw. 2) mit enschließbarem Kettenrad (14) durch Kuppeln der Verbindungsvorrichtung
mit diesem Kettenrad (14) und dem Kettenrad (1ü) des treibenden Ofenabschnitts (1) austauschbar ist.
Der Patentanwalt:
009885/0833
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (4)
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1967
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-
1968
- 1968-04-29 SE SE05810/68A patent/SE340674B/xx unknown
- 1968-04-29 GB GB20167/68A patent/GB1215734A/en not_active Expired
- 1968-04-30 DE DE19681758257 patent/DE1758257A1/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| SE340674B (de) | 1971-11-29 |
| GB1215734A (en) | 1970-12-16 |
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