DE1750400A1 - Aerosol-Vorratsbehaelter nebst aufladbarem Dosierzerstaeuber - Google Patents
Aerosol-Vorratsbehaelter nebst aufladbarem DosierzerstaeuberInfo
- Publication number
- DE1750400A1 DE1750400A1 DE19681750400 DE1750400A DE1750400A1 DE 1750400 A1 DE1750400 A1 DE 1750400A1 DE 19681750400 DE19681750400 DE 19681750400 DE 1750400 A DE1750400 A DE 1750400A DE 1750400 A1 DE1750400 A1 DE 1750400A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- atomizer
- valve
- dosing
- loading
- vent
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000003860 storage Methods 0.000 title claims description 17
- 239000000443 aerosol Substances 0.000 title description 8
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 29
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 22
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims description 15
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 15
- 230000008569 process Effects 0.000 claims description 15
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 claims description 11
- 239000003380 propellant Substances 0.000 claims description 8
- 238000005429 filling process Methods 0.000 claims description 4
- 238000013461 design Methods 0.000 claims description 3
- 238000005507 spraying Methods 0.000 claims description 2
- 239000002657 fibrous material Substances 0.000 claims 1
- 239000006199 nebulizer Substances 0.000 claims 1
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 6
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 3
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 3
- 238000013022 venting Methods 0.000 description 3
- IJGRMHOSHXDMSA-UHFFFAOYSA-N Atomic nitrogen Chemical compound N#N IJGRMHOSHXDMSA-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000000889 atomisation Methods 0.000 description 2
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 2
- 239000011261 inert gas Substances 0.000 description 2
- 244000025254 Cannabis sativa Species 0.000 description 1
- 229920000742 Cotton Polymers 0.000 description 1
- 241000700159 Rattus Species 0.000 description 1
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 239000002537 cosmetic Substances 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 230000007547 defect Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 238000001585 disappearance potential spectroscopy Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 210000004209 hair Anatomy 0.000 description 1
- 239000003676 hair preparation Substances 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 150000002500 ions Chemical class 0.000 description 1
- 229910052757 nitrogen Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011148 porous material Substances 0.000 description 1
- 238000005070 sampling Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 1
- 238000012549 training Methods 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D83/00—Containers or packages with special means for dispensing contents
- B65D83/14—Containers for dispensing liquid or semi-liquid contents by internal gaseous pressure, i.e. aerosol containers comprising propellant
- B65D83/42—Filling or charging means
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D83/00—Containers or packages with special means for dispensing contents
- B65D83/14—Containers for dispensing liquid or semi-liquid contents by internal gaseous pressure, i.e. aerosol containers comprising propellant
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T137/00—Fluid handling
- Y10T137/8593—Systems
- Y10T137/86292—System with plural openings, one a gas vent or access opening
- Y10T137/86324—Tank with gas vent and inlet or outlet
- Y10T137/86332—Vent and inlet or outlet in unitary mounting
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Dispersion Chemistry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Zerstäuben von !flüssigkeiten mittels eines unter Druck in der Flüssigkeit enthaltenen !Ereibgases. Solche Vorrichtungen bestehen in der
Regel aus zwei Hauptteilen, nämlich einem großen Vorratsbehälter,
der mitunter auch selbst unmittelbar zum Zerstäuben benutzt wird, und einem kleinen Zerstäubungsgerät von etwa 20 ocm maximalem
las sung sver mögen, das aus dem Vorratsbehälter immer wieder aufgefüllt
werden kann.
Zerstäubungsgeräte der vorgenannten Art sind insbesondere
auf dem Gebiet der Haarkosmetik bekannt und werden kurz als
Aerosol-Zerstäuber bezeichnet«. Die kleinen, wiederholt naohladbaren
Geräte nennt man auch Dob ierzer stäuber. Das Abfüllen in einen solchen kleinen Dosierzerstäuber erleichtert dem Sriseur
die Handhabung, weil ein kleiner Zerstäuber dieser Art gerade diejenige Menge faßt, die für eine einmalige Behandlung benötigt
wird. Auch karni die .Dame einen so lohen kleinen Zerstäuber bequem
in der Handtasche sua Gebrauch unterwegs mit führ on.
Die Erfindung befaßt sich mit diesem Fall, daß kleine
Dosier zerstäuber vorgesehen sind, die nach Aufbrauchen ihrer
Füllung wieder aus einem größeren Vorratsbehälter aufgefüllt
werden und zu diesem Zweck mit einem Ladeventil ausgestattet sind. Hierbei ist es bekannt, das Sprühventil selbst als ladeventil
zu verwenden. Sehr verbreitet sind aber auch Dosier zerstäuber,
die außer dem Sprühventil ein besonderes Ladeventil besitzen, und zwar meist in der Bodenfläche des Gerätes.
Als unangenehme Eigenschaft des ladevorganges ist es
bekannt, daß sich in dem aufzuladenden Dosiergerät ein Gaspolster
bildet, das ein befriedigendes Füllen des Gerätes erschwert. So verbleiben von der vorangegangenen Füllung auch nach Entleeren
des Dosierzerstäubers doch noch Reste des Treibgases in diesem.
Ferner führt die beim Ladevorgang einströmende Flüssigkeit treibgas
mit sich, von dem ein Teil auch wieder sofort austritt und zusammen mit dem vorher vorhanden gewesenen Rest den Füllraum
dea Dosier zerstäuber β zu einem Teil in Anspruch nimmt. Aus diesem
" Grunde wird der Ladevor gang zwangsläufig durch den Gegendruck des
im Zerstäuber befindlichen Treibgases beendet, so daß nur ein unbefriedigend kleines Flussigkeitsvolumen aufgenommen werden
kann.
Um diesen Haohteil zu beseitigen, ist schon vor längerer
Zeit vorgeschlagen worden, solche Dosierzerstäuber mit einem Entlüftung
»ventil aueaustatten. Von diesem Ventil ragt ein Entlüftungesöhrchen
in denjenigen Bereich des Zerstäuber behälter s hinein, der
109885/OOU " 3 "
8AD OFWG
vimm iBv
beim Füllvorgang oben liegt und somit von Treibgas erfüllt ist.
Der Benutzer mußte hierbei während des Lade vor ganges das Entlüftungsventil
betätigen, um das Entweichen des unter Druck stehenden Gases
zu ermöglichen, wobei es sich in vielen Fällen nicht nur um das
Treibgas handelt, sondern auch um ein zur Bildung eines Druckpolsters zusätzlich vorgesehenes inertes Gas, beispielsweise Stickstoff.
Der Benutzer des Gerätes mußte dann beim Ladevorgang darauf achten, wann der Flüssigkeitsspiegel über die Mündung
des Ent lüf tungsr öhrchens trat, was durch Austreten von Flüssig- |
keit durch das Entlüftungsventil erkennbar wurde, und mußte dann
das Entlüftungsventil schließen.
Diese Ausführungsform hat sich nicht bewährt, und sie ist daher zwar als Vorschlag, nicht aber in der Praxis bekannt geworden.
Die Ursache hierfür liegt offensichtlich darin, daß die Benutzerinnen
- es handelt sich ja doch um haarkosaetische Erzeugnisse
für Damen - nicht geneigt sind, umständliche BedienungSBanipulat
ionen durchzuführen. Infolgedessen ist man bei den Dosier «er stäubern
ohne Entlüftungsventil verblieben und hat deren Mangel in "
Kauf genommen. Allerdings haben diese Mangel doch einer weiteren Verbreitung auch dieser ohne Entlüftung arbeitenden Ausführungsform entgegengestanden.
Bie Erfindung ist von der Erkenntnis dieser Zusasaaenhioge
ausgegangen und zeigt einen Weg, der eine einfache Bedienung des Satlüftungeventils ermöglicht. Sie setzt also einen Vorratsbehälter
fiär unter dea Druck eines Ireibgasea stehende Flüssigkeiten
109885/0043
BAD
- A
nebst aufladbarem Dosier zerstäuber voraus, der außer dem ggf.
auch zum Versprühen dienenden Ladeventil ein Entlüftungsventil
aufweist. Das wesentliche Merkmal, durch das diese Kombination der beiden zusammenarbeitenden Aerosolbehältnisse sich gegenüber der
erwähnten bekannten Ausführungsform unterscheidet, besteht darin,
daß das Entlüftungsventil mechanisch - unmittelbar oder mittelbar an
das Iadeventil angekuppelt ist, und zwar derart, daß es zwangsläufig etwa mit Beginn des Ladevorganges geöffnet und
etwa mit Beendigung des Ladevorganges wieder geschlossen wird.
Für die Verwirklichung dieses Erfindungsgedankens gibt
es verschiedene konstruktive Möglichkeiten. So kann man einmal im Dosier zerstäuber das Entlüftungsventil nahe dem Ladeventil anordnen
und es durch Zwischenelemente unmittelbar mit letzterem kuppeln. Eine besonders ansprechende Lösung besteht darin, das Ladeventil
und das Entlüftungsventil zu einer Einheit mit gemeinsamem
Ventilkörper jr zusammenzufassen, der für den Ladevorgang einerseits
und für den Entlüftungsvorgang andererseits gesonderte
" Durchgangskanäle aufweist. Die "Kupplung1* der beiden Ventile miteinander
besteht hierbei darin, daß sie eine feste bauliche Einheit bilden und somit zwangsläufig etwa gleichzeitig geöffnet und
geschlossen werden. Erwähnt sei ,aber auch noch eine dritte Möglichkeit,
die darin besteht, die beiden Ventile in der Bodenf lache des Dosier Zerstäubers unabhängig voneinander anzubringen,
das Bodenteil dieses Dosierzerstäuberβ aber, beispielsweise hinsichtlich
seiner üinrisse, so zu formen, daß der Zerstäuber auf die Vorratsflasche
nur in einer ganz bestimmten Stellung zum Zweck des
109885/0043 " 5 ~
Ladens aufgesetzt "bzw. in eine Auf nähme öffnung eingesteckt
werden kann. Der Vorratsbehälter aber trägt .auf seiner oberen
Stirnfläche unterhalb des Ent lüftung sventils einen nach oben Torstehenden Dorn, der sich genau gegen das Entlüftungsventil
richtet, so daß bei einer solchen Ausführungsform beim Niederdrücken
des Dosiergerätes zum Zweck der öffnung seines Ladeventils
zugleich zwangsläufig durch den Dorn des Vorratsbehälters auch
das Entlüftungsventil geöffnet wird. Beim Abheben des Dosier zerstauberβ
erfolgt dann das Schließen beider Ventile ebenso zwangs- ä
lauf ig wie gleichzeitig. Hierbei handelt es sich um eine mittelbare Kupplung der beiden Ventile miteinander, und zwar über den
Vorratsbehälter. Diese lösung ist etwas umständlicher, kann aber
gewährleisten, daß ein in dieser Weise ausgebildeter Dosier zerstäuber
nur aus einem hierzu passenden Vorratsbehälter auf gefüllt
werden kann. Auf diese Weise wird eine gewisse Qualitätsgarantie
gegeben.
Es kann nun natürlich befürchtet werden daß die Benutzerin
eines solchen Dosier Zerstäubers den Ladevor gang nicht genau
rechtzeitig beendet und daß infolgedessen die über das Maß hinaus
nachströmende Flüssigkeit - in gleicher Weise wie zuvor das Sas durch das Ent lüf tung sr öhr chen abfließt. Dieses wäre natürlich
sehr unerwünscht, wenngleich die Gefahr an sioh gering ist, weil es nicht einer besonders großen Aufmerksamkeit bedarf, um
den Zustand der erfolgten Füllung festzustellen, und weil ein mit kleinem Querschnitt ausgestattetes Entlüftungsröhrehen
zwar ein leichtes Ausströmen der Grase ermöglicht, der Flüssigkeit
109885/0043 " 6 "
jedoch, die ein wenig zähflüssig ist, einen größeren Strömungswiderstand
entgegensetzt. Gemäß weiterer Erfindung gibt es aber
Möglichkeiten, dieses Überströmen von Flüssigkeit praktisch auszuschließen. Hierauf sei nachstehend näher eingegangen, und
zwar anhand der dargestellten Ausführungsbeispiele, die auch einige weitere Einzelheiten von Bedeutung erkennen lassen.
Zur Veranschaulichung des Erfindungsgedankens sind in der
Zeichnung vier Ausführungsbeispiele dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Do s ier zerstäub er, bei dem das Entlüftungsventil
ebenso wie das ladeventil am Boden des Gehäuses
angeordnet und mit diesem Ladeventil mechanisch unmittelbar gekuppelt ist.
Fig. 2 stellt im Unterschied hierzu einen Aerosol-Zerstäuber
dar, bei dem diese beiden Ventile zu einer festen Einheit zusammengefaßt sind.
Fig. 3 veranschaulicht den Ventilkörper dieses zweitgenannten Ausführungsbeispieles in wesentlich vergrößertem Maßstab,
und zwar in Seitenansicht im Schnitt, wobei die rechts von der Mittellinie liegende Hälfte um 90° in die Schnittebene geschwenkt
ist. Es handelt sich also um einen Schnitt gemäß den beiden in Fig. 4 bezeichneten, aufeinander senkrecht stehenden
Ebenen III-III.
- 7 -109885/0043
175040Q
Pig, 4 zeigt einen waagerechten Schnitt durch Pig. 3
gemäß der Ebene IV-XV.
Fig. 5 zeigt als drittes Aus führung sbeis ρ iel einen Dosierzerstäuber,
der eine Vorrichtung zum Verschließen der Mündung des Ent luftungsröhrchens mittels eines Schwimmers besitzt.
Die Gestaltung des Entlüftungsventils ist hierbei unbeachtlich. Es kann sich hierbei um ein Ventil gemäß Fig. 1 oder um ein solches
gemäß Fig. 2 bis 4 handeln oder auch um ein solches der eingangs g
erwähnten Art, das durch einen Dorn des Vor rats behält er s betätigt wird.
Fig. 6 zeigt hierzu als letztes Ausführungsbeispiel einen
Dos ier zerstäub er , der zwar ebenfalls mit einem Schwimmer ausgestattet
ist, jedoch in etwas anderer Anordnung.
Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist in der üblichen
Weise mit einem zylindrischen Behälterkörper 1 ausgestattet, der an
seinem oberen Ende durch eine Endkappe 2 und an seinem unteren Ende "
durch eine Endkappe 3 verschlossen ist. Am oberen Ende befindet sich in bekannter Weise das Sprühventil 4, das in diesem Falle
nur durch seine wichtigsten Teile angedeutet ist, weil die Einzelheiten der Ausbildung bekannt sind und für die Erläuterung der Erfindung auch keine Rolle spielen. Auf dieses Ventil 4 ist der
Sprühkopf 5 aufgesetzt. Von dem Sprühventil 4 führt das Entnahmeröhrchen
6 nach unten bis zum Bodenraum des Behälters. ·
109885/0043
Zur Abdichtung der Endkappe 3, durch die der zylindrische Behälter 1 an seinem unteren Ende abgeschlossen ist, dient ein
Dichtungsring 7, der durch die genannte Kappe 3 über einen Zwischenring
8 fest angedrückt wird. Dieser Zwischenring 8 geht nach oben in einen axialen Hohlzylinder 9 über, der an seinem oberen Ende
offen ist. Durch diese offene Mündung 10 wird die Flüssigkeit beim Ladevorgang in den Innenraum des Behälters 1 eingeleitet.
Am unteren Ende des Hohlzylinders 9 ist der Ventilkörper 11 des | Ladeventils angeordnet, dessen Durchmesser etwas kleiner ist als
der lichte Durchmesser des Hohlzylinders 9 und der sich mit einem kreisringförmigen Grat 12 auf einer ebenfalls in der Kappe 3 untergebrachten,
nachgiebigen, kreisringförmigen Dichtscheibe 13 abstützt,
und zwar unter dem Druck einer Ventilfeder 14.
Durch die zentrale Öffnung der Kreisringscheibe 13 ist der
bekannte Ladestutzen 15 abdichtend hindurchgesteckt. Mit seinem
oberen Ende greift dieser in eine Aussparung des Ventilkörpers 11 ein, und zwar mit Spiel. Somit steht die Bohrung 16 des Lade-
* Stutzens 15 an ihrem oberen Ende, oberhalb der Dichtscheibe 13»
mit der Aussparung innerhalb des Ventilkörpers 11 und auf diesem Wege mit dem durch den kreisringförmigen Grat 12 umschlossenen
kleinen Hohlraum in Verbindung*
Ein weiteres wesentliches Element ist das Entlüftungsröhrchen
17, das mit seiner Mündung oben in den gaserfüllten Raum hineinragt. Auf diese Mündung des Röhrchens 17 ist ein kurzes Röhrchen
18 aufgesteckt, das an seinem oberen Ende mit einem porösen
109885/0043 ~9 "
bad
Filtermaterial, beispielsweise Watte, einer porösen Stein- oder
Kunststoffeinlage oder dergl. gefüllt ist. Durch dieses der öffnung
des Röhrchens 17 vor gelagerte Material, das man auch als "Filter"
bezeichnen könnte, wird der Durchgangswiderstand für Luft praktisch
nicht erhöht. Für Flüssigkeiten aber, insbesondere für solche etwas höherer Viskosität, bedeuten die zahlreichen, überaus
feinen Durchgänge durch das poröse Material doch einen derart hohen Strömungswiderstand, daß ein Durchtritt von Flüssigkeit praktisch
ausgeschlossen ist. Es müßte das Gerät nach erfolgter lül- Λ
lung schon eine ungewöhnlich lange Zeitspanne weiterhin dem Ladedruck ausgesetzt werden, bis sich wirklich Flüssigkeit hindurchdrängen kann. Dieses aber kommt praktisch nicht in Frage.
Jedenfalls bestimmt die obere Mündung des Filterröhrchens 18 die Füllhöhe H des Dosier Zerstäubers.
Am unteren Ende ragt das Ent lüftung sr öhre hen bis zur Dichtscheibe
13 hindurch. In dem dargestellten Ruhezustand drückt
die Ventilfeder I4 über den Ventilkörper 11 die kreisringförmige Dichtscheibe I3 mit ihrer Fläche fest gegen die innere Stirnflä- I
ehe der Endkappe 3· Hierdurch ist das Entlüftungsröhrchen an seinem
unteren Ende in Richtung zur geometrischen Achse des Gerätes
abgedichtet. Wird dann der dargestellte Aerosolzerstäuber zum Zweck des Aufladens mit seinem Ladestutzen 15 auf die Mündung
eines Vorratsbehälters aufgesetzt, so drückt der Ladestutzen 15 den Ventilkörper 11 entgegen der Kraft der Ventilfeder I4 nach
oben. Hierbei hebt sich der kreisringförmige Dichtungsgrat 12
'1-09885/0043-
von der Dichtscheibe I3 ab, und der Durchgang vom Vorratsbehälter
durch die Bohrung 16, dann über die Mündung des ladestutzens I5 hinweg, unter dem abgehobenen Dichtungsgrat 12
hindurch und seitlich am Ventilkörper 11 vorbei zu dem Einlaßrohr 10 ist geöffnet. Da hierbei der die Dicht scheibe I3 gegen
die Endkappe 3 anpressende Druck aufgehoben ist, kann das unter Überdruck stehende !Ereibgas über das Ent lüftung sr öhr ehe η 17 sich
durch dessenuntere Mündung hindurch zwischen der Dichtscheibe I3 ^ und der Stirnfläche der Endkappe 3 in axialer Richtung hindurchdrängen
und kann neben dem Ladestutzen 15, der in der Endkappe 3 nicht luftdicht abgedichtet ist, ins Freie austreten. Die untere
Mündung des Entlüftungsröhrchens I7 und die Dichtscheibe 13 in
Verbindung mit der Endkappe 3 stellen also gewissermaßen das Entlüftungsventil
dar, und zwar in einer sehr einfachen konstruktiven Form.
Ist das Gerät bis zur oberen Mündung des Filterkörpers 18
gefüllt, so wird damit der Durchgang für das gasförmige Medium P versperrt, während der Durchtritt von Flüssigkeit durch das als
Flüssigkeitsbremse wirkende Filter 18 so erschwert ist, daß
er praktisch unterbunden wird. Hiermit ist der Füllvorgang beendet, denn der Druck des restlichen Gases hält den weiteren Zufluß
von Flüssigkeit auf. Die Benutzerin des Gerätes wird dieses alsbald
bemerken und wird den Aerosol-Zerstäuber abheben. Hiermit
schließt sich am unteren Ende des Entlüftungsröhrchens I7 wieder
- 11 -
109885/0043
die-'Dichtung- zwischen Dicht scheibe I3 und Endkappe 3» und zwar
gleichzeitig mit dem Schließen des Ladeventils. Diese Erläuterungen, zeigen, daß "bei diesem Ausführungsbeispiel außer dem Sprühventil
4 und dem den Ventilkörper 11 enthaltenden Ladeventil
ein besonderes Entlüftungsventil vorhanden ist, das mit dem Ladeventil
mechanisch gekuppelt ist und so mit zwingend gleichzeitig mit diesem geöffnet und geschlossen wird.
Der nächste Aerosol-Zerstäuber gemäß Fig.2 bis 4 stellt |
die technisch vollkommenste Lösung insofern dar, als hier das Ladevent11 und das Entlüftungsventil miteinander eine Einheit
bilden. Der Ventilkörper 3I wird dadurch zwar etwas komplizierter,
weil er sowohl.die Kanäle für das .beim Ladevorgang hindurchzuleitende flüssige Medium, nämlich die Ladekanäle 32, sowie andererseits
auch die Kanäle 33 für die Entlüftung enthalten muß. Da
die beiden Kanalführungen aber ein einziges Bauteil bilden, ist
diese Ausführungsform billiger als die Ausstattung des Zerstäubers
mit zwei gesonderten Ventilen, und sie ist auch kompakter, d. h.
weniger störanfällig. Um den Verlauf der Kanäle veranschaulichen
zu können, was in der kleinen Darstellung der Fig. 2 nicht möglich
ist, ist dieser Veiitilkörper 3I in den Fig. 3 und 4 nochmals in
größerem Maßstab gezeichnet. Fig. 3 stellt einen axialen Schnitt dar, und zwar gemäß zwei einander unter 90° schneidenden Durchmesserebenen. Diese beiden Ebenen schneiden sich in der Achse.
Der in Fig. 3 rechts von der Achse gezeichnete Teil steht an
- 12-
109885/00 4 3
sich senkrecht zur Zeichenebene, ist also zum Zweck der Darstellung
um 90° in die Zeichenebene hineingeschwenkt. Der
Schnitt verläuft also gemäß den in Pig. 4 durch eine gewinkelte
Linie III-III bezeichneten Ebenen. Fig. 4 ihrerseits zeigt
einen waagerechten Querschnitt durch den Ventilkörper gemäß 'der in Pig. 3 bezeichneten Ebene IY-IV.
Das von oben kommende Entlüftungsröhrchen 1? geht über
einen Anschlußstutzen 37 in zwei radiale, einander gegenüber- . ™ stehende Austrittskanäle 33 über, die unterhalb des abdichtenden
Ventiltellers 34 nach außen treten und somit bei hochgedrücktem Ventilkörper 3"· unmittelbar ins Freie münden, nämlich durch
die zentrale öffnung der unteren Kappe 3 hindurch.
Ebenso ist der Eintrittskanal 36 für die aus dem Vorratsbehälter
zuströmende Flüssigkeit in die beiden schon benannten Teilkanäle 32 aufgespalten. Die Ebene der beiden Lade-Teilkanäle
32 und diejenige der beiden Entlüftungs-Teilkanäle 33
fc sind somit um 90° gegeneinander versetzt, so daß die Kanalpaare
sich gegenseitig nicht beeinträchtigen, sondern sich räumlich gut innerhalb des Ventilkörpers 31 unterbringen lassen.
Fig. 4 läßt hierbei erkennen,· wie der axiale Ladekanal 36 in die beiden Lade-Teilkanäle 32 übergeht. In gleicher Weise ist
der Übergang von dem Entlüftungskanal 37 zu den beiden Entlüftungs-Teilkanälen
33 erkennbar.
- 13 -
109885/0043
Im übrigen mag dieses Ausführungsbeispiel mit demjenigen gemäß
i*ig. 1 übereinstimmen, so daß für übereinstimmende Teile die
gleichen Kennziffern benutzt sind.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Pig. 5 ist nur die Abdichtung
am oberen Ende des EntlüftungsrÖhrchens von Interesse. In
welcher Weise das am unteren Ende dieses Batlüftungsröhrohens 47
befindliche Entlüftungsventil ausgebildet wid. mit dem ladevea-.
'til'gekuppelt ist, ist hierbei unbeachtlich«. AuchMsE sint ' .. .. ■
für diejenigen Seile, die mit denen der zuerst be a ete3 ie besen
Ausführungsbeispiele- übereinstimmen.,-- die gleichen Kennziffern'
benutzt«, :
Das Entlüftungsröhrehen 47 ragt bei diesem
■spiel mit seinem oberen lade in einen Hohl zylinder: 48 hinein 9 der
allseitig geschlossen ist und nur 'in -seiner.-Bodenfläofce ein® lsl©i
ne'"Diffiohtrittsöffnung 49 aufweist. Unterhalb der Bod©afläoh© die—
ses Zylinders. 48 ist auf dem. läitrüf tüngsröteeehen 47 ©in Oo&wiiia-=
körper 50 angeordnet, dessen zentral© Bohrung so groß "beaesaaa :
ist ρ daß der . Sohwimm!k3rp3r sich olme Wider at&nä auf imö ~n±®&Q% h®*
wegen md somit dem Flüssigkeitsspiegel folgen kann■<
>' Im ober ©a :
gnd© des Sntlüftungsrälarohens ist hier wieder ©in Filter ;l8 &®s
schon beschriebenen -Art angebracht. Der Schwimmer 50 wird aus
leichten Material gefertigt, so daß der Auftrieb dann, ?7@rai
Flüssigkeitsspiegel den Boden des Zylinders 48 erreicht hat
109885/0043
BADORfGiNAL
-H-
und somit den Schwimmer 50 vollständig überspült, genügend groß
ist, um die Abdichtung der Durchtrittsöffnung 49 zu bewirken.
Eine absolute Abdichtung wird natürlich nicht erfolgen. In jedem
Falle aber verlangsamt sich das Nachströmen von Flüssigkeit ganz erheblich. In dem kreis zylindrischen, gaserfüllten Raum außerhalb
des Hohlzylinders 48 baut sich oben ein Gegendruck auf. Im Innenraum des Behälters 48 erfolgt das weitere Ansteigen der Flüssigkeit
nur so langsam, daß das Erreichen des Füllungszustandes
mit Sicherheit nicht übersehen werden kann. Hinzukommt, daß dann als weitere Sicherung schließlich noch die schon erläuterte
Sperrwirkung des Filters 18 in die Erscheinung tritt.
In dieser Fig. 5 ißt auch der Vorratsbehälter 60 dargestellt,
um wenigstens anhand dieses einen Ausführungsbeispieles das Zusammenwirken des vollständigen, aus Vorratsbehälter und
Dosier zerstäuber bestehenden Aggregats zu veranschaulichen.
In bekannter Weise werden die Dosier zerstäuber gemäß Fig. 1 bis 5
auf das Auslaßventil 61 des Vorratsbehälterβ aufgesetzt, wobei
letzteres durch Niederdrücken des DosierZerstäubers geöffnet wird.
Fig. 6 veranschaulicht eine weitere Verwirklichung des Ετι
indungsgedankens, die von einem Schwimmer Gebrauch macht. Bei
diesem Dosierzerstäuber ist das Entlüftungsröhrchen 77, das an
seinem oberen Ende wieder mit einem Filter 78 versehen ist, etwas
über die gewünschte Füllhöhe hinaus nach oben verlängert. Die Begrenzung
der Füllhöhe erfolgt hier ebenfalls mittels eines Schwimmers 70. Dieser ist aber - anders als gemäß Flg. 5 - auf dem hier
vorgesehenen Laderohr 71 verschiebbar, daa an seinem oberen Ende geschlossen ist. Der Austritt der beim Ladevorgang zugeführten
109885/0043
- 15 -
Flüssigkeit in den Füllraum des Zerstäubers erfolgt durch
zwei kleine Öffnungen 72. Diese sind an dem Lader ohr 71
seitlich im Bereich der gewünschten Füllhöhe angebracht, und zwar so, daß sie durch den Schwimmer 70, wenn dieser die Füllhöhe
erreicht, abgedeckt werden. Es ist .zweckmäßig, das Laderohr
71 in der dargestellten Weise nach oben konisch zu erweitern oder - was die wirksamste Abdichtung ergeben würde - in
eine Erweiterung mit etwa waagerechtem Boden übergehen zu lassen, damit der Auftriebsdruck des Schwimmers 70 für das Verschließen
der Öffnungen als abdichtende Kraft nutzbar gemacht wird. Da ™
der Schwimmer das Laderohr 71 nur mit einem losen Spiel umgreifen
darf, um mit Sicherheit dem Flüssigkeitsstand leicht auf
und nieder folgen zu können, wird durch eine solche lage der Ausströmungsöffnungen 72 die Möglichkeit der Abdichtung verbessert.
Eine vollkommene Abdichtung tritt zwar nicht ein und ist
auch nicht erforderlich. Mit Verschließen der Austrittsöffnungen
wird das Einströmen von Flüssigkeit jedenfalls weitgehend unterbunden.
Sollte die Benutzerin dieses nicht bemerken, so daß der ä
Flüssigkeitsspiegel langsam weiter steigt, so würde dann die
endgültige Begrenzung in der schon erläuterten Weise im Bereich
der Mündung des Filters 78 erfolgen. Durch diese doppelte Sicherung ist in ausreichendem Maße gewährleistet, daß ein unerwünschter
Austritt von Flüssigkeit durch das Entlüftungsröhrchen 77 hindurch
vermieden wird-
■- 16 -
109885/0043
Bei dieser Gelegenheit sei erwähnt, daß auch das Ausführungsbeispiel gemäß Pig. 1 und dasjenige gemäß Fig. 2 bis 4 durch Anbringung
eines Schwimmers abgewandelt werden können, und zwar in der Weise, daß man das Entlüftungsröhrohen 17 bzw. 48 an seinem
oberen Ende verschließt und mit einer seitlichen Luftdurchtrittsöffnung
an einer solchen Stelle versieht, die durch einen auf dem Röhrchen - ähnlich wie gemäß Fig. 6 - geführten Schwimmer bei Erreichen
der gewünschten Füllhöhe abgedeckt wird. Da aber, wie dargelegt, das freie Spiel des Schwimmers auf dem führenden Röhrchen
genügend groß sein muß, um die freie Aufwärts- und Abwärtsbewegung
des Schwimmers mit völliger Sicherheit zu gewährleisten, ergibt sich auch auf diesem Wege keine vollständige Abdichtung der
Luftdurchtrittsöffnung. Immerhin mag sie genügen, insbesondere dann,
wenn infolge konischer Erweiterung des Böhrchens an seinem Ende die Auftriebskraft des Schwimmers einen etwas größeren Abdichtungsdruck erzeugt.
Die erfindungsgemäße Ausbildung des aus einer Vorratsflasche
und einem Dosierzerstäuber bestehenden Aggregats schafft die Möglichkeit, beim Laden des Dosier Zerstäubers den Gedanken der
Entlüftung in völlig einwandfreier Weise nutzbar zu machen, so daß es nunmehr möglich ist, die Dos'ier zerstäuber stets genau bis zu der
gewünschten Marke zu füllen. Es ist bekannt, daß diese Möglichkeit
bei keinem der auf dem Markt befindlichen Dosier zerstäuber
bisher bestanden hat und daß immer wieder die unzulängliche Möglichkeit des Ifachftillens beklagt wurde. Dieser Mangel hat es bisher
verhindert, daß Dosier zerstäuber diejenige Verbreitung gefunden
haben, die man sich von ihnen ursprünglich versprochen hatte.
Die Erfindung beseitigt diese Mangel und eröffnet dadurch nunmehr
109885/0043
1 -7
die Möglichkeit zu einer allgemeinen Einführung nachftl.ll'barer
Dosier zerstäuber „ Besonders wichtig erscheint hierbei der Vor-■teil,
daß nunmehr auch auf die Verwendung eines inerten Gases
verzichtet werden kann.
- Ii
109885/0013
Claims (9)
- Patent ansprüche1 ♦ Vorrichtung zum Zerstäuben von Flüssigkeiten mittels eines unter Druck in der Flüssigkeit enthaltenen Ireibgases, die aus einem Vorratsbehälter nebst aufladbarem Dosier zerstäuber besteht, wobei der Dosierzerstäuber außer dem ggf. auch zum Versprühen dienenden Ladeventil ein Entlüftungsventil aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsventil mechanisch - unmittelbar oder mittelbar - an das Ladeventil angekuppelt ist, und zwar derart, daß es zwangsläufig etwa mit Beginn des Ladevorganges geöffnet und etwa mit Beendigung des Ladevorganges wieder geschlossen wird.
- 2. Dosier zerstäuber für Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsventil mit dem Ladeventil über ein gemeinsames, durch das Ladeventil zu betätigendes Dichtungselement (13) mechanisch unmittelbar gekuppelt ist (Fig. 1).
- 3· Dosier zerstäuber für Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsventil und das Ladeventil einen gemeinsamen Ventilkörper (31) besitzen, der sowohl die Entlüftungskanäle (33) als auch die Kanäle (32) für die den Zerstäuber ladende Flüssigkeit enthält (Fig. 2 bis 4).- 19 -109885/0043
- 4. Vor richtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dosier zerstäuber in seiner Bodenfläche sowohl das Ladeventil als auch das Entlüftungsventil enthält, während der Vorratsbehälter (60) auf seiner Kopffläche in entsprechender Zuordnung zu dem Abgabeventil (61) einen Dorn trägt, der so bemessen ist, daß er beim Aufsetzen des Dosierzerstäubers dessen Entlüftungsventil öffnet, wobei durch übereinstimmende Gestaltung des unteren Endes des Dos ier Zerstäubers einerseits sowie der Aufnahme öffnung im Kopfteil des Vorrats behälter s andererseits bewirkt ist, daßdas Einführen des Dosierzerstäubers nur in der richtigen Lage ™möglich ist. . -
- 5. Dos ier zer stäuber für Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die innerhall) des Zer s täub er gasr aume ε liegende Mündung des Ent lüftung sr öhrchens O?) mit einem Filter versehen ist, das den Durchtritt von Gasen leicht zuläßt, den Durchtritt der Flüssigkeit hingegen erschwert.
- 6. Dosierzerstäuber nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Filter aus einem Pfropfen faserigen Materials besteht, das entweder in die Röhrehenmündung eingesteckt ist oder sich innerhalb eines aufsteckbaren Röhrchens (18, 78) befindet.109 885/004 3
- 7· Dosier zerstäuber nach, einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Schwimmer, der bei Stellung etwa in der gewünschten Füllhöhe eine für den Füllvorgang wesentliche Durchtrittsöffnung verschließt und dadurch den Füllvorgang beendet oder im Falle unzulänglicher Abdichtung zumindest verlangsamt.
- 8. Dosier zerstäuber nach Anspruch 5 oder 6 in Verbindung mit Anspruch 7> dadurch gekennzeichnet, daß er in seinem oberen Teil einen allseitig geschlossenen Hohlbehälter (48) aufweist, in den das obere Ende des Entlüftungsröhrchens (47) hineinragt und der in seiner Bodenfläche mit einer kleinen Durchtrittsöffnung (49) versehen ist, während unterhalb der Durchtrittsöffnung, beispielsweise lose auf dem Entlüftungsröhrchen geführt, ein Schwimmer (50) angeordnet ist, der beim Ansteigen der Flüssigkeit die Bodenöffnung des Hohlbehälters von unten abdichtend verschließt. (Fig. 5)
- 9. Dosier zerstäuber nach Anspruch 7, bei dem das Ladeventil in ein sich nach oben, bis etwa in den Bereich der Füllhöhe erstreckendes Einlaßrohr einmündet, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Einlaßrohr (71) an seinem Ende geschlossen ist, während die Austrittsöffnung, vorzugsweise in Form von zwei oder mehr kleinen öffnungen (72) seitlich etwa in Höhe der gewünschten Füllhöhe angebracht ist, und daß der Sohwimmer (70) auf diesem Einlaßrohr geführt ist, so daß er bei Erreichen des gewünschten ilüesigkeiteetandee die Austritteöffnung abdichtend verschließt (PIg. 6).109885/0043Le e rs e ite
Priority Applications (11)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681750400 DE1750400C (de) | 1968-04-27 | Nachfullbarer Spruhbehalter | |
| CH472869A CH502129A (de) | 1968-04-27 | 1969-01-22 | Vorrichtung zum Zerstäuben von Flüssigkeiten, mit Vorratsbehälter und aufladbarem Dosierzerstäuber |
| AT302269A AT299056B (de) | 1968-04-27 | 1969-03-27 | Vorrichtung zum Zerstäuben von Flüssigkeiten |
| NL6905348A NL6905348A (de) | 1968-04-27 | 1969-04-04 | |
| GB1258590D GB1258590A (de) | 1968-04-27 | 1969-04-08 | |
| BE731278D BE731278A (de) | 1968-04-27 | 1969-04-09 | |
| US817446A US3559701A (en) | 1968-04-27 | 1969-04-18 | Aerosol storage container and refillable dosing sprayer |
| SE05800/69A SE348645B (de) | 1968-04-27 | 1969-04-23 | |
| FR6913200A FR2007121A1 (de) | 1968-04-27 | 1969-04-25 | |
| ES366460A ES366460A1 (es) | 1968-04-27 | 1969-04-25 | Dispositivo para la pulverizacion de liquidos con un pulve-rizador-dosificador recargable. |
| DE19691938183 DE1938183C3 (de) | 1968-04-27 | 1969-07-28 | Nachfüllbarer Sprühbehälter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681750400 DE1750400C (de) | 1968-04-27 | Nachfullbarer Spruhbehalter |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1750400A1 true DE1750400A1 (de) | 1972-01-27 |
| DE1750400C DE1750400C (de) | 1973-04-26 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1744955A2 (de) | 2004-04-20 | 2007-01-24 | C.T.I. Ltd. | Nachfüllbare perfümflasche |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1744955A2 (de) | 2004-04-20 | 2007-01-24 | C.T.I. Ltd. | Nachfüllbare perfümflasche |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH502129A (de) | 1971-01-31 |
| AT299056B (de) | 1972-06-12 |
| ES366460A1 (es) | 1971-04-16 |
| NL6905348A (de) | 1969-10-29 |
| BE731278A (de) | 1969-09-15 |
| GB1258590A (de) | 1971-12-30 |
| SE348645B (de) | 1972-09-11 |
| US3559701A (en) | 1971-02-02 |
| FR2007121A1 (de) | 1970-01-02 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2914413A1 (de) | Mischventil fuer zerstaeuberkapseln | |
| DE1475172A1 (de) | Dosierender und nicht dosierender Aerosolspruehkopf | |
| DE3803229A1 (de) | Spender zur portionierten ausgabe pastoeser massen | |
| DE3132323C2 (de) | Zuspritzteil für Infusionseinrichtungen | |
| DE2905277A1 (de) | Ventil mit zusaetzlicher gasentnahme | |
| DE3122031C2 (de) | ||
| DE1166225B (de) | Einrichtung zum Abfuellen und Zerstaeuben von Aerosolen, insbesondere fuer kosmetische Zwecke | |
| DE1425727A1 (de) | Aerosolventil | |
| DE1750400A1 (de) | Aerosol-Vorratsbehaelter nebst aufladbarem Dosierzerstaeuber | |
| DE2831463A1 (de) | Spuelvorrichtung fuer eine getraenke- entnahme-anlage | |
| DE2706800A1 (de) | Vorrichtung zur abgabe gleichbleibender fluessigkeitsmengen | |
| DE430189C (de) | Abschliessvorrichtung, bei welcher die eigene Elastizitaet eines Gummihohlkoerpers den Selbstschluss herbeifuehrt | |
| DE3715682C2 (de) | ||
| DE582408C (de) | Auftragpinsel fuer Putzmittel, insbesondere Schuhpflegemittel | |
| DE1750400C (de) | Nachfullbarer Spruhbehalter | |
| DE3927339A1 (de) | Vorrichtung zur abgabe von dosen eines pastenartigen produkts | |
| DE2807956C2 (de) | Gerät zur Behandlung von Bodenpflanzen | |
| CH382578A (de) | Einrichtung, bestehend aus einem Gerät zum Umfüllen und Abgeben von unter Druck stehenden Flüssigkeiten und einem Vorratsbehälter zum Nachfüllen des Gerätes | |
| DE2325512A1 (de) | Aerosolabgabevorrichtung fuer mehrere komponenten | |
| DE1938183C3 (de) | Nachfüllbarer Sprühbehälter | |
| DE2115035A1 (de) | Sprühvorrichtung | |
| DE584259C (de) | OElkanne | |
| DE1072902B (de) | Selbsttätig schließende Zapfpistole zur Abgabe von flüssigen Brennstoffen | |
| DE2201671C3 (de) | Dosierventil | |
| DE3311747A1 (de) | Dosierende fluessigkeits-spruehvorrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |