DE1635451B1 - Vorrichtung zum Anbringen von endgliedern an fortlaufenden Reissverschlussstreifen - Google Patents
Vorrichtung zum Anbringen von endgliedern an fortlaufenden ReissverschlussstreifenInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum An- tang der Reißverschlußkette hintereinander angebringen
von Endgliedern an fortlaufenden Reißver- ordnet, deren Ausrichtekanten einen Abstand anschlußstreifen,
bei welcher einer taktweise arbeitenden nähernd gleich dem freien Zwischenraum zwischen
Endgliedsetzvorrichtung im Abstand ein rückziehbarer zwei aufeinanderfolgenden Kuppelgliedern derselben
Gliedlückentaster sowie ein taktweise gesteuerter 5 Verschlußhälfte haben.
Verschlußstreifenvorschub zugeordnet sind. Die in der deutschen Auslegeschrift 1129 432 ge-
Verschlußstreifenvorschub zugeordnet sind. Die in der deutschen Auslegeschrift 1129 432 ge-
Aus der deutschen Auslegeschrift 1126 334 ist eine offenbarte Vorrichtung zum Abtrennen von Reißver-Vorrichtung
zum Annähen einer fortlaufenden, ge- schlußteillängen von einem fortlaufenden, in vorbekuppelten
Gliederreihe an die Tragbänder eines fort- stimmtem Abstand mit Gliedlücken versehenen Reißlaufenden
Reißverschlußstreifens mit einem durch- io verschlußstreifen mittels eines annähernd senkrecht
laufenden Stoffschieber für die Tragbänder und mit zur Bandebene geführten Schlagmessers, welches von
einem mittels einer Steuereinrichtung in wahlweisen einem in die Gliedlücken einfahrenden Kontaktgeber
Abständen schaltbaren, mit der Nadelstange synchro^ gesteuert wird, wobei der An- und Abtransport der
nisierten Vorschubglied für die Gliedreihe bekannt. Verschlußstreifen durch eine Walzentransportein-Der
synchron mit dem Stoffschieber angetriebene, als 15 richtung erfolgt, zwichnet sich dadurch aus, daß der
Vorschubglied dienende Greifer für die gekuppelte Kontaktgeber als parallel zum Schlagmesser geführte
Gliederreihe ist mittels einer Steuerscheibe aus dem Feder oder gewichtsbelastete Gleitstange ausgebildet
Gliederreiheneingriffsbereich aushebbar. Die Fort- ist, an deren Abtastende federnd ein in die Gliedlücken
schaltung der Steuerscheibe erfolgt mittels eines um- einfahrender und den einen Messerschaltkontakt tralaufenden
Steuerbändes! 20 gender Anschlagfinger angebracht ist, wobei die
Aus der deutschen Aüslegeschrift 1 225 432 ist eine Kontaktgabe nur bei in eine Gliedlücke einfahrendem
Vor richtung zum Kuppeln von fortlaufend und zu- Anschlagfinger erfolgt und wobei auf der Gleitstange
sammenhängend hergestellten Reißverschlußhälften ein auf einem Schlagmesser angebrachten Anschlag
mit Gliederlücken zwischen den gewünschten Ver- aufliegendes Schleudergewicht nach oben begrenzt
schlußlängen unter Verwendung eines feststehenden 25 gleitend geführt ist, während der Vorschubwalzenan-Kuppelschiebers,
dem die Verschlußhälften mit den trieb über eine Rutschkupplung erfolgt.
Gliederlücken zugeführt werden, bekannt. Dabei sind Bei einer weiteren, aus der deutschen Auslegeschrift in Durchlaufrichtung hinter dem Kupplungsschieber 1 054 034 bekannten Vorrichtung zur Herstellung eingegeneinander vorgespannte Walzenpaare zum Vor- zelner Reißverschlüsse aus einer fortlaufenden Reißtransport der bereits gekuppelten Reißverschluß- 30 verschlußkette sind zwei Schnittstempel in festem Abhalf ten durch je eine Rutschkupplung mit einer konti- stand voneinander angeordnet, von denen der eine zur nuierlich umlaufend angetriebenen Antriebsscheibe Bildung gliederfreier Stellen aus der Verschlußkette verbunden. Vor dem Kupplungsschieber sind aus der des gekuppelten "Reißverschlusses durch Abtrennung Bewegungsbahn der- Kuppelglieder ausschwenkbare einer Anzahl von Kuppelgliedern und der andere Ausrichteanschläge für die ersten auf eine Gliederlücke 35 Schnittstempel zur gleichzeitigen Abtrennung des in folgenden Kuppelglieder beider Reißverschlußhälften der Vorschubrichtung vordersten Einzelreißverschlusses vorgesehen, die beim Gegenlauf dieser ersten Reißver- in einer vorbestimmten Länge von der fortlaufenden Schlußglieder den weiteren Vorlauf der Verschluß- Kette dient, wobei die Vorschubvorrichtung für die hälften anhalten und im Verlauf ihres Schwenkweges Reißverschlußkette während des Arbeitshubes der je einen Schalter aufweisen, welche mit je einem 40 Schnittstempel stillgesetzt ist.
Gliederlücken zugeführt werden, bekannt. Dabei sind Bei einer weiteren, aus der deutschen Auslegeschrift in Durchlaufrichtung hinter dem Kupplungsschieber 1 054 034 bekannten Vorrichtung zur Herstellung eingegeneinander vorgespannte Walzenpaare zum Vor- zelner Reißverschlüsse aus einer fortlaufenden Reißtransport der bereits gekuppelten Reißverschluß- 30 verschlußkette sind zwei Schnittstempel in festem Abhalf ten durch je eine Rutschkupplung mit einer konti- stand voneinander angeordnet, von denen der eine zur nuierlich umlaufend angetriebenen Antriebsscheibe Bildung gliederfreier Stellen aus der Verschlußkette verbunden. Vor dem Kupplungsschieber sind aus der des gekuppelten "Reißverschlusses durch Abtrennung Bewegungsbahn der- Kuppelglieder ausschwenkbare einer Anzahl von Kuppelgliedern und der andere Ausrichteanschläge für die ersten auf eine Gliederlücke 35 Schnittstempel zur gleichzeitigen Abtrennung des in folgenden Kuppelglieder beider Reißverschlußhälften der Vorschubrichtung vordersten Einzelreißverschlusses vorgesehen, die beim Gegenlauf dieser ersten Reißver- in einer vorbestimmten Länge von der fortlaufenden Schlußglieder den weiteren Vorlauf der Verschluß- Kette dient, wobei die Vorschubvorrichtung für die hälften anhalten und im Verlauf ihres Schwenkweges Reißverschlußkette während des Arbeitshubes der je einen Schalter aufweisen, welche mit je einem 40 Schnittstempel stillgesetzt ist.
Elektromagnet in Serie geschaltet sind, so daß die Bei einem aus der österreichischen Patentschrift
Ausrichteanschläge aus dem Bereich dieser ersten 242 482 bekannten Verfahren zur automatisierten Her-Kuppelglieder
mittels der Elektromagnete herauszieh- stellung von Reißverschlüssen bei kontinuierlichem
bar sind. Transport einer Doppelkette unter Verwendung von
Die deutsche Auslegeschrift 1 042 492 bezieht sich 45 am Band festgeklemmten Gliedern zur elektromecha-
auf eine Schnittvorrichtung zur Herstellung einzelner nischen Steuerung des Herstellungsablaufes werden die
Reißverschlüsse aus. einer fortlaufenden Kette mit bereits am Doppelband aufgebrachten Bandverbinder
einem längsgeführten Betätigungsstößel und längsge- an einer den selbsttätig, z. B. elektrisch, auszulösenden
führten Schnittstempeln zur Bildung von von Ver- Arbeitsschritten entsprechenden Anzahl von Schaltern
schlußgliedern freien Stellen im Bereich des vorderen 50 vorbeigeführt und betätigen diese dabei zur Steuerung
und hinteren Endes der Einzelverschlüsse und mit ei- der Arbeitsschritte, wobei diese Arbeitsschritte, be-
nem weiteren Schnittmesser zum Abtrennen der Trag- zogen auf die Vorschubrichtung, vor oder hinter dem
bänder der Einzelverschlüsse von der laufenden Kette. jeweils einen Kontakt schließenden Bandverbinder
Zwischen den Schnittdruckübertragungsflächen der liegen können.-
die Reißverschlußglieder entfernden Schnittstempel 55 Aus der USA.-Patentschrift 2 754 908 ist eine Vor-
und denen des Betätigungsstößels sind handgesteuerte, richtung zum Abschneiden von Reißverschlußstreifen
schaltbare Kupplungen eingeschaltet, in deren zwei bekannt. Die Vorrichtung besteht aus einer Führung
Endstellungen die Schnittstempel im bzw. außer Ein- für ein kontinuierliches Reißverschlußband, aus einer
griff mit dem Betätigungsstößel sind. Fördereinrichtung zum Transportieren des Bandes in
Weiterhin ist aus der deutschen Auslegeschrift 60 der Führung, aus einem Schneidmesser an der Führung
1 049 328 eine Ausrichtvorrichtung für eine Maschine sowie einer Steuereinrichtung für das Messer abhängig
bekannt, durch die von einer fortlaufenden Reißver- von der Lage des Reißverschlußbandes in der Führung,
schlußkette bestimmte Längen abgezogen und schritt- Diese Steuereinrichtung besteht aus einem beweglichen
weise unter Schnittstempel geführt werden, welche Finger, der normalerweise in die Führung auf dem
einzelne Glieder oder Gliedergruppen an vorbestimm- 65 Weg der Kuppelglieder vorsteht. Dieser Finger kann
ten Stellen entfernen. Dabei sind zwei unabhängig von- aus dieser Normallage bewegt werden, wenn er mit dem
einander axial beweglich geführte, gemeinsam von der Ende einer jeden Gruppe von Kuppelgliedern in Ein-
Verschlußkette abhebbare Ausrichtstifte in Längsrich- griff kommt. Im Abstand von dem ersten Finger ist ein
zweiter beweglicher Finger angeordnet, der normalerweise in den Weg der Kuppelglieder vorsteht, jedoch
aus dieser Normallage durch die herabdrückende Wirkung der Kuppelglieder herausbewegt wird. Dabei
sind Einrichtungen vorgesehen, die auf die Bewegung des ersten Fingers ansprechen und den Förderer anhalten,
wenn der Streifen geschnitten werden soll. Entsprechende Einrichtungen für den zweiten Finger betätigen
das Schneidmesser. Die abgeschnittenen Streifen werden aus der Führung und aus der Maschine
entfernt.
Die aus der USA.-Patentschrift 2 612 949 bekannte Vorrichtung dient zum Ausschneiden von bestimmten
Kuppelgliederreihen. Dafür ist eine entsprechende Führung für das Kuppelgliederband, ein bewegliches
Messer und eine Einrichtung zur intermittierenden Bewegung dieses Messers vorgesehen. Das Ausschneiden
erfolgt so, daß die noch an dem Band anhaftenden Teile der durchgeschnittenen Kuppelglieder durch
entsprechende Einrichtungen entfernt werden.
Eine ähnliche Vorrichtung ist aus der USA.-Patentschrift 3 010 351 bekannt, bei der entsprechende Kuppelglieder in einer kontinuierlichen Arbeitsweise, aus
einem Reißverschluß entfernt werden. Der Reißverschluß als solcher wird außerdem auf Längen geschnitten.
Eine entsprechende Längenschneidvorrichtung ist aus der USA.-Patentschrift 2170609 bekanntgeworden,
gemäß der das Abschneiden des kontinuierlich zugeführten Reißverschlußbandes in Lücken ausgeführt
wird, wo keine Kuppelglieder vorhanden sind..
Schließlich ergibt sich aus der USA.-Patentschrift 2 989 751 eine Vorrichtung als bekannt, mit der Endglieder
mittels einer Endgliedereinpreßvorrichtung in einen Reißverschluß eingetrieben werden, wobei gleichzeitig
ein Abschneiden auf Längen ausgeführt wird.
Zusammenfassend ergibt sich aus diesem genannten Stand der Technik, daß sowohl Vorrichtungen zum
Schneiden von Gliedlücken wie auch zum Setzen von Endgliedteilen wie auch Tasteinrichtungen zum genauen
Justieren des Kuppelgliederreihenendes gegenüber dem zu setzenden Endglied bekannt sind, wobei
es auch zum Stand der Technik gehört, kurvenbetätigte bzw. pneumatisch, hydraulisch oder magnetisch
angetriebene Steuer- und Betätigungseinrichtungen vorzusehen, aushebbare Gliedlückentaster anzuwenden
und ferner eine steuerbare Vorschubführung für den Gliederreihenstreifen vorzusehen.
Mit diesen bekannten Ausführungsformen, insbesondere der Endgliedsetzmaschinen, ist es jedoch nicht
möglich, daß ein präziser Abstand zwischen dem letzten Kuppelglied und dem zu setzenden Endglied eingehalten
wird, da das verschiedene Dehnungsverhalten, der schnellaufende Vorschub und die damit zu beherrschenden
Massen einen einwandfrei arbeitenden Vorschub nicht gewährleisten.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, mit der ein einwandfrei arbeitender Vorschub unter Beseitigung der genannten Nachteile
des Standes der Technik und unter Beibehaltung eines stabilen und keine Verformung zulassenden Gliedlückentasters
erzielt werden kann. Das bedeutet, daß erfindungsgemäß eine genau und rasch arbeitende
Endgliedsetzvorrichtung geschaffen werden soll.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ein Gliederreihengreifer im Eingriff mit der Kuppelgliederreihe
und entsprechend dem Abstand zwischen dem Gliedlückentaster und der Endgliedsetzvorrichtung
in Vorlaufrichtung steuerbar angeordnet ist.
Eine derartige Vorrichtung hat den Vorteil,, daß die
Endglieder in einem stufenfömig kontinuierlichen Verfahren schnell, einfach und äußerst genau gesetzt werden können. Auf Grund der erhöhten Setzgenauigkeit
verringert sich die Höhe des Ausschusses. Die höhere Arbeitsgeschwindigkeit erhöht die Stückzahlproduktion,
wodurch die Kosten des Einzelstücks verringert werden.
Eine zweckmäßige Ausführungsform besteht darin,
daß der Gliederreihengreifer an einer nockenbetätigten Eingriffsführung um je einen einstellbaren Eingriffsweg
und Vorlaufweg bewegbar geführt ist.
Dabei kann die Eingriffsführung des Gliederreihengreif ers zweckmäßigerweise gegenüber der Vorlauf wegführung
federnd vorgespannt sein.
An Hand der Zeichnungen wird eine beispielsweise
Ausführungsform der vorhegenden Erfindung näher^ veranschaulicht.
F i g. 1 ist eine teilweise geschnittene Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung; s
F i g. 2 zeigt einen Teil der Vorrichtung von F i g. 1
in einer ähnlichen Ansicht, wobei der Gliedlückentaster. eingezogen und der Gliedreihengreifer noch nicht vorgeschoben
sind;
F i g. 3 zeigt in ähnlicher Ansicht wie F i g. 2 den Gliedlückentaster außer Eingriff und den Glieder-reihengreifer
vorgeschoben;
F i g. 4 ist ein Schnitt längs der Linie 4-4 von F i g. 1;.
F i g. 5 ist eine Ansicht in Richtung der Pfeile 5-5
von Fig. 4; , ■
F i g. 6 zeigt perspektivisch einen Teil einer Reißverschlußkette- mit dem einzusetzenden bzw. eingesetzten
Endglied.
Zum leichteren Verständnis der Figuren soll die nachstehende Bezugszeichenliste dienen:
| S | Endglieder | Verbindungsteil | E | Kuppelglieder |
| T | Reißverschlußstreifen | Verbindungsstelle | G | Gliedlücke |
| C | Kupplungsglieder | kolbenförmiges Teil | ||
| reihe | Mikroschalter | 45 | Fenster | |
| 4 | Tisch | Rolle | 46 | Schwingwelle |
| 12 | Tragstütze | Druckfeder | 47 | Vorlaufwegführung |
| 14 | Führung | Kniehebel | 48 | Nockenblock |
| 15 | Stütze | Drehbefestigung | 49 | Gliedreihengreifer |
| 16 | Platte | Arm | 50 | Oberteil |
| 19 | Führung | D rehverbindung | 51 | Stirnfläche |
| 21 | Gegenzapfen | Kolben | 52 | Nockenfläche |
| 22 | Gliedlückentaster | Hubmagnet | 53 | Nockenfläche |
| 23 | Finger | Gehäuse | 54 | Ansätze |
| 24 | Schlitz | Aufsatz . | 55 | Einstellschrauben |
| 24aDrehbefestigung | Führung | 56 | Einstellschrauben | |
| 25 | 57 | Raum | ||
| 26 | 58 | Trommel | ||
| 27 | 59 | Reibungsbremse | ||
| 28 | 60 | Stift | ||
| 29 | 61 | Stift | ||
| 30 | 62 | Zugfeder | ||
| 31 | 63 | Fortsatz | ||
| 32 | 64 | Unterteil | ||
| 33 | 65 | Regulierschraube | ||
| 34 | 66 | Verbindungsstange | ||
| 35 | 67 | Kolben | ||
| 36 | 68 | Zylinder | ||
| 37 | 69 | Schaltstück | ||
| 38 | 70 | Endteil | ||
| 39 |
5 6
40 Führungsplatte 71 Kontakt flächen 52 und 53 des Nockenblocks 48 zusammen-
41 Scharnier 72 Kontakt wirkt. Auf dem diesen Nockenflächen 52 und 53
42 Führung 73 Mikroschalter gegenüberliegenden Ende des Nockenblocks 48 ist in
43 Flügelmutter 74 Mikroschalter einem Paar auseinanderstehender, sich gegenüber-
44 Rolle 100 Endgliedsetzvorrichtung 5 liegender Ansätze 54 jeweils eine Einstellschraube 55
44«Mittelführungsnut - bzw, 56 vorgesehen, die in den Raum 57 zwischen den
Ansätzen 54 reichen. Auf der Schwingwelle 46 ist un-
Wie insbesondere aus den F i g. 1, 2 und 3 zu er- mittelbar neben dem Nockenblock 48 eine Trommel58
sehen ist, ist hinter einer Tragstütze 12 auf einem an der Vorlaufwegfiihrung 47 befestigt. Um die Trom-
Tisch 4 eine weitere vertikale Stütze 15 vorgesehen, die io mel 58 herum ist eine Reibungsbremse 59 angeordnet,
eine hiervon getragene Platte 16 besitzt, welche eine Auf der Trommel 58 sitzt parallel zur Schwingwelle 46
untere kanalartige Führung 14 für die Kuppelglieder- ein Stift 60, der nach außen in den Raum 57 zwischen
reihe aufweist. An einer Seite der Platte 16 ist schar- den inneren Enden der Einstellschrauben 55 und 56,
nierartig eine obere Führung 19 zum In-Lage-Halten mit denen er zusammenwirkt, vorsteht,
der Kuppelgliederreihe angebracht. 15 Ein weiterer, parallel zur Schwingwelle 46 liegender
" In der Unterseite der Führung 14 der Tragstütze 12 Stift 61 wird von dem Gliedreihengreifer 49 getragen,
ist in deren Mitte ein ortsfester Gegenzapfen 21 vorge- Am Außenende dieses Stiftes 61 ist eine Zugfeder 62
sehen, der mit einer bekannten Endgliedsetzvorrich- befestigt, deren anderes Ende an dem Fortsatz 63 ange-
tung 100 zusammenwirkt, wodurch ein Endglied S an bracht ist, der vom Nockenblock 48 getragen wird. Die
die Reißverschlußstreifen T in bekannter Weise be- ao Feder 62 soll den Gliedreihengreifer 49 in seiner nor-
festigt wird. In der Mitte der Tragstütze 12 ist ein sich malen oder vorgeschobenen Stellung halten, d. h.,
vertikal erstreckender Gliedlückentaster 22 vorge- seine abgeschrägte Stirnfläche 51 wird abwechselnd
sehen, der nach oben in einen Finger 23 ausläuft, der so in Berührung mit den abgeschrägten Nockenflächen 52
durch einen Schlitz 24 in der Führung 14 ragen kann, und 53 des Nockenblocks 48 gehalten. Zusammen mit
daß er in der Bahn der Kuppelgliederreihe C, die dort 25 dem Nockenblock 48 ist auf der Schwingwelle 46 ein
vorbeigeführt wird, zu liegen kommt. Das untere Bade nach unten reichendes Unterteil 64 vorgesehen, das mit
des Gliedlückentasters 22 ist bei 24 α drehbar an ein einem Ende einer am Gehäuse 37 angebrachten
Ende eines horizontalen Verbindungsteiles 25 be- Regulierschraube 65 zusammenwirkt,
festigt, das in eine Öffnung in der Stütze 15 reicht. Das Auf der Schwingwelle 46 ist weiterhin etwa in der
aindere Ende des Verbindungsteils 25 ist bei 26 mit 30 Mitte eine Verbindungsstange 6δ befestigt, deren
einem kolbenförmigen Teil 27 verbunden, welches unteres Ende drehbar mit dem äußeren Ende eines
hin- und hergehend in der Stütze 15 angeordnet ist. Auf Kolbens67 eines pneumatischen Zylinders 68 (Fi g. I14)
der, -Stütze 15 ist weiterhin ein Mikroschalter 28 ange- verbunden ist. Auf dem inneren Ende der Schwing-
bracht^ der durch das kolbenförmige Teil 27 betätigt welle 46 ist ein Schaltstück 69 angebracht, dessen
wird. Das Verbindungsteil 25 ruht auf einer in der 35 freies Endteil 70 zwischen sich gegenüberstehende
Stütze durch eine Druckfeder 30 gelagerten Rolle 29. Kontakte 71 und 72 der Mikroschalter 73 und 74 ragt,
In F i g. 1, 2 und 3 ist ein zwischen der Tragstütze 12 die auf der Innenseite des Gehäuses 37 vorgesehen sind,
und der Stütze 15 angeordneter Kniehebel 31 zu sehen, Das in F ig. 6 gezeigte Reißverschlußteil besteht aus
der bei 32 drehbar an der Tragstütze 12 befestigt ist. einem Paar von Reißverschlußstreifen T mit einer
Ein Arm 33 des Kniehebels 31 ruht auf der Oberseite des 40 Reihe von im Abstand voneinander angeordneten, in-
Verbindungsteils 25, während der andere Armteil mit einandergreifenden Kupplungsgliedern E, die an
seinem Ende drehbar b?i 34 mit dem äußeren Ende gegenüberstehenden Bördelrändern befestigt sind. In
des Kolbens 35 eines Hubmagneten 36 verbunden ist. der vorgefertigten Kupplungsgliederreihe C sind in
An dem Tisch 4 sitzt vor der Tragstütze 12 ein Ge- Intervallen Kupplungsglieder entfernt, so daß eine
häuse 37, auf dem ein Aufsatz 38 mit einer unteren 45 Reihe von längs der Kupplungsgliederreihe C im Ab-
kanalartigen Führung 39 von im wesentlichen recht- stand voneinander liegende Gliedlücken G entstehen,
eckigen Querschnitt fluchtend mit der Führung 14 an- an denen der Streifen später zur Bildung einzelner
gebracht ist. Darüber liegt eine tischartige Führungs- Reißverschlußlängen durchschnitten wird. An den
platte 40, die durch das Scharnier 41 an dem Aufsatz 38 gegenüberstehenden Rändern der Reißverschlußstrei-
befestigt ist. In dieser Führungsplatte 40 ist eine obere 50 fen T soll am Ende der Gliedlücke G unmittelbar neben
kanalartige Führung 42 vorgesehen, die zusammen den Kupplungsgliedern E ein Endglied S befestigt
mit der Führung 39 den Reißverschlußstreifen führt, werden, das die Qffjungsbewegung des Schiebers längs
Die Führungsplatte 40 ist durch eine Flügelmutter 43 des Verschlusses begrenzt,
mit dem Aufsatz 38 lagefixiert. Auf der Oberseite der Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet folgen-
Führungsplatte 40 ist eine frei drehbare, gerändelte 55 dermaßen: Die Kupplungsgliederreihe C wird in und
Rolle 44 mit einer mittleren Führungsnut 44 cam Um- durch die Vorrichtung gefädelt, so daß sie in der
fang gelagert. Die Rolle 44 steht durch eine rechteck- Führung 42, an der gerändelten Rolle 44, unter der
förmige Öffnung 45 in der Führungsplatte 40 in eine Führungsplatte 40 und in der Führung 19 zu liegen
Öffnung im Ansatz 38 vor. kommt, wobei der Finger 23 sich nach oben durch die
In dem Gehäuse 37 sind eine horizontale Schwing- 60 Gliedlücke G erstreckt. Das Reißverschlußband läuft
welle 46 und eine Vorlaufwegführung 47 gelagert. Auf über und um eine nicht gezeigte Zugtrommel, die
der Schwingwelle 46 ist ein Nockenblock 48 befestigt. nach Einschalten der Antriebsaggregate das Band durch
Auf dem Nockenblock 48 ruht ein hin- und hergehen- die Vorrichtung zieht. Bei eingeschalteten Antriebs-
der Gliedreihengreifer 49 mit einem gerändelten Ober- aggregaten wird über entsprechende, nicht gezeigte
teil 50 (F i g. 4), das mit der gerändelten Rolle 44 zu- 65 Ubertragungseinrichtungen der Finger 23 der Glied-
sammenwirkt. Das am Nockenblock 48 anliegende lückentaster 22 durch die Wirkung der Feder 39 nach
Ende des Gliedreihengreifers 49 hat eine abgeschrägte oben in eine Gliedlücke G der Kupplungsgliederreihe C
Stirnfläche 51, die mit den abgeschrägten Nocken- geschoben, wenn die Gliedlücke über dem Finger 23
zu liegen kommt (F i g. 1, 2, 3). Der Gliedlückentaster
22 wird um seine Drehverbindung 24 a mit der Tragstütze 12 bewegt, wodurch das Verbindungsteil 25
nach links (F i g. 1) bewegt und der Mikroschalter 28 betätigt wird.
Der Mikroschalter 28 schaltet ein nicht gezeigtes Ventil, das den pneumatischen Zylinder 68 betätigt, so
daß Luft in den Zylinder 68 eintreten kann, wodurch der Kolben 67 bewegt wird. Der Kolben 67 dreht über
die Verbindungsstange 66 die Schwingwelle 46 im Uhrzeigersinn (F i g. 2). Durch die Drehbewegung der
Schwingwelle 46 bewegt der daran angebrachte Nockenblock 48 den Gliedreihengreifer 49 nach oben, so daß
sein gerändeltes Oberteil 50 mit der Unterseite der Kupplungsgliederreihe C in Eingriff kommt und dies
nach oben gegen die Rolle 44 drückt, so daß die Kupplungsgliederreihe C gefaßt und ihre Bewegung unterbrochen
ist.
Bei der Drehung der Schwingwelle 46 wird auch das darauf sitzende Entdeil 70 vom Kontakt 71 des Mikroschalters
weg bewegt (F i g. 5) und ein Kreis geschlossen. Der Schalter regelt den Betrieb eines nicht gezeigten
Hubmagneten, der seinerseits den Kniehebel 31 betätigt, wodurch dessen Arm 33 das Verbindungsteil
25 nach unten bewegt. Während der Abwärtsbewegung des Verbindungsteils 25 wird auch der daran befestige
Gliedlückentaster 22 nach unten in eine zurückgezogene Lage bewegt (Fig. 2), so daß der Finger23
aus der Gliedlücke G und somit aus der Bahn der Kupplungsgliederreihe C heraus bewegt wird.
Bei weiterem Drehen der Schwingwelle 46 bewegt der Gliedreihengreifer 49 zusammen mit der Rolle 44 die
Kupplungsgliederreihe C um ein vorher festgelegtes s
Stück nach vorn bzw. nach rechts (F i g, 2 und 3), so
daß die Kupplungsglieder E an einem Ende der Gliedlücke G direkt neben dem ortsfesten Gegenzapfen 21
in Lage kommen, wodurch die Reißverschlußstreifen Γ ihre Lage für die Aufnahme eines Endgliedes S (F i g. 3)
einnehmen.
Bei weiterer Drehung der Schwingwelle 46 wird das freie Ende des Schaltstückes 69 gegen den Kontakt 72
des Mikroschalters 73 bewegt, so daß dieser Schalter geschlossen wird, wodurch die Endgliedsetzvorrichtung
100 betätigt wird und ein Endglied S vom Ende des in
dieser Vorrichtung geführten Drahtes durch einen nicht gezeigten Stempel abgeschnitten und an sich
gegenüberstehenden Kanten der Reißverschlußstreifen T (F i g. 6) befestigt wird. Das Ventil für den pneumatischen
Zylinder 68 läßt dann Luft am anderen Ende des Zylinders 68 einströmen, wodurch der Kolben 67
in die zurückgezogene Lage oder nach links (Fig. 1)
bewegt wird, wodurch die Schwingwelle 46 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird.
Der Gliedreihengreifer 49 wird dabei nach unten in eine zurückgeschobene bzw. normale Lage bezüglich
der Unterseite der Kupplungsgliederreihe C (Fig. 1)
gedreht. Der Finger 23 kann dann frei auf der Unterseite der Kupplungsgliederreihe C anliegen, bis die
nächste Gliedlücke ihm gegenüber wieder in die entsprechende Lage kommt, worauf er sich wieder nach
oben in die nächstfolgende Gliedlücke G schiebt. Die Bewegung des Kolbens 67 in die zurückgezogene Lage
wird durch einen anderen, nicht gezeigten Mikroschalter geregelt, der an der Endgliedsetzvorrichtung
100 angeordnet und durch diese betätigt wird. Der beschriebene Arbeitsgang wiederholt sich für jede Gliedlücke,
so daß jedesmal das Endglied S in die Reißverschlußstreifen Tm exakt fixierbarer Lage bezüglich der
Kupplungsglieder E am Lückenrand eingesetzt werden kann.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Anbringen von Endgliedern an fortlaufenden Reißverschlußstreifen, bei welcher
einer taktweise arbeitenden Endgliedsetzvorrichtung im Abstand ein rückziehbarer Gliedlückentaster
sowie ein täktweise gesteuerter Verschlußstreifenvorschub
zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gliederreihengreifer
(49) im Eingriff mit der Kuppelgliederreihe (C) und entsprechend dem Abstand zwischen dem
Gliedlückentaster und der Endgliedsetzvorrichtung (100) in Vorlaufrichtung steuerbar angeordnet
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gliederreihengreifer (49) an
einer nockenbetätigten Eingriffsführung (47,51, 52) um je einen einstellbaren Eingriffsweg und Vorlaufweg
bewegbar geführt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffsführung des Gliedreihengreifers
gegenüber der Vorlaufwegführung (47) federnd vorgespannt ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 009 536/28
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US338668A US3233810A (en) | 1964-01-20 | 1964-01-20 | Apparatus for attaching end stop members to continuous fastener length chain |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1635451B1 true DE1635451B1 (de) | 1970-09-03 |
Family
ID=23325636
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19651635451 Pending DE1635451B1 (de) | 1964-01-20 | 1965-01-20 | Vorrichtung zum Anbringen von endgliedern an fortlaufenden Reissverschlussstreifen |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3233810A (de) |
| DE (1) | DE1635451B1 (de) |
| FR (1) | FR1421087A (de) |
| GB (1) | GB1036052A (de) |
| SE (1) | SE304125B (de) |
Families Citing this family (5)
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