DE1635004B2 - Verfahren und Vorrichtung zum fortlaufenden Färben von bahnförmigem Florgewebe, insbesondere von Teppichen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum fortlaufenden Färben von bahnförmigem Florgewebe, insbesondere von TeppichenInfo
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Description
60
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum fortlaufenden Färben von bahnförmigem Florgewebe,
insbesondere von Teppichen, bei welchem die Färbeflüssigkeit auf das Florgewebe nach einer Imprägnierung
desselben mit einem Netzmittel aufgetragen wird, sowie auf eine zur Durchführung des
Verfahrens geeignete Vorrichtung.
Die kontinuierliche Färbung von Teppichbahnen unter Zusatz von Netzmitteln ist z. B. aus der
Schriftstelle »Melliand Textilberichte«, Heft 4 (1967), S. 415 bis 420, bekannt. Es handelt sich bei den Netzmitteln
um oberflächenaktive Hilfsmittel, die die besondere Eigenschaft besitzen, die Einzelfaser in
Form eines homogenen Films zu umschließen und auf diese Weise den Farbstoff gleichmäßig an die Faser
heranzutragen.
Als Verfahren zum Aufbringen einer Färbeflüssigkeit ist das Foulardieren bekannt. Dieses Verfahren
hat jedoch eine Reihe von Nachteilen, die mit der Eigenart moderner Florteppiche zusammenhängen.
So ist z.B. die Gleichmäßigkeit der Teppichfärbung ein schwierig zu lösendes Problem, das insofern
besonders wichtig ist, als ein großer Anteil der Teppiche als Auslegeware Verwendung findet. Dabei
werden Stücke aus verschiedenen Stellen der Teppichbahn aneinandergesetzt, um die Bodenfläche
ganz zu überdecken. An den Stoßstellen ergibt sich eine unmittelbare Vergleichsmöglichkeit der Farbtönungen,
die kleinste Farbunterschiede benachbarter Bereiche sofort ins Auge fallen läßt. Im Foulard
kommen nun die verschiedenen Stellen der Teppichbahn mit ein und derselben Färbeflüssigkeitsmenge
in Berührung, die beim Färben des Endbereichs der j Teppichbahn einen Teil ihres Farbstoffgehalts bereits j
an die Teppichbahn abgegeben hat, wodurch die vorhandene Färbeflüssigkeitsmenge eine Verringerung
der Farbkonzentration erfährt. Die so gefärbte Teppichbahn weist am Anfang einen tieferen Farbton
auf als am Ende.
- Moderne Färbeverfahren verlangen außerdem einen erheblichen Färbeflüssigkeitsauftrag, der 300
bis 500 % des Trockengewichts der Teppichbahn betragen kann. Solche Färbeflüssigkeitsmcngeii lassen
sich durch Hindurchleiten durch einen Trog nicht aufbringen.
Bei dieser Art des Färbeflüssigkeitsauftrags wird 'außerdem zwangläufig der Teppichrücken mit angefärbt,
der bei verschiedenen Teppicharten sehr verschiedene kapillare Struktur aufweisen kann und entsprechend
verschieden viel Färbeflüssigkeit festhält. Dies ist nicht nur unwirtschaftlich, weil die dafür
verbrauchte Färbeflüssigkeit für den eigentlichen Färbezweck verloren ist, sondern bringt auch Probleme
mit sich, weil der Rücken in unterschiedlicher Weise Farbstoff an sich zieht.
Die Erfindung hat die Aufgabe, in kontinuierlichen Verfahren eine gleichmäßige Färbung von bahnförmigem
Florgewebe auf besonders wirtschaftliche Weise zu erzielen.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß bei einem Verfahren der eingangs genannten
Art das Netzmittel abgequetscht und die Färbeflüssigkeit von oben auf die Florseite des Florgewebes
gleichmäßig aufgegossen und anschließend in den Flor eingedrängt wird.
Das Abquetschen des Netzmittels vergleichmäßigt die flächenmäßige Netzmittelverteilung, entfernt
einen Überschuß an Netzmittel und arbeitet außerdem das Netzmittel in die Bahn hinein, was bei Florgeweben
wichtig ist, da bei einer nicht vollkommenen Durchdringung des Flors mit dem Netzmittel unterschiedliche
Bedingungen an den Spitzen und am Grund des Flors auftreten. Außerdem wird das Mit-
führen großer und unterschiedlicher Netzmittelüber- nete antreibbare Walze sowie eine schräg von der
schüsse durch die verschiedenen Rückenarten verhin- Walze auf das Florgewebe hinab geneigte Ablaufdert.
Es ergibt sich also nach dem Abquetschen eine platte aufweist, über die die von der Walze abge-Bahn,
die bis auf den Grund und über die Fläche streifte Färbeflüssigkeit auf das Florgewebe übertraggleichmäßig
mit Netzmittel imprägniert ist. Durch 5 bar ist.
diese Behandlung ist die Ware in ihrer ganzen Aus- Auftragseinrichtungen dieser Art sind je für sich
dehnung optimal aufnahmebereit für die Färbeflüs- aus der deutschen Patentschrift 703 930 und der
sigkeit. Es ist dabei gerade die nötige Netzmittel- USA.-Patentschrift 1 932 727 bekannt,
menge aber nicht mehr vorhanden, was eine entspre- Als Einrichtung zum Eindrängen der aufgetragechende Ersparnis an Netzmittel erbringt, dazu bei- io nen Färbeflüssigkeit in den Flor kann ein Walzenträgt, die Färbeflüssigkeit nicht unzuträglich zu ver- paar vorgesehen sein, von dem die auf der Florseite dünnen und zusätzlichen Aufwand zum Entfernen befindliche Walze als RiUenwalze ausgebildet ist.
der überschüssigen Netzmittelmenge vermeidet. Als Mittel zum Auspressen von Flüssigkeiten aus
menge aber nicht mehr vorhanden, was eine entspre- Als Einrichtung zum Eindrängen der aufgetragechende Ersparnis an Netzmittel erbringt, dazu bei- io nen Färbeflüssigkeit in den Flor kann ein Walzenträgt, die Färbeflüssigkeit nicht unzuträglich zu ver- paar vorgesehen sein, von dem die auf der Florseite dünnen und zusätzlichen Aufwand zum Entfernen befindliche Walze als RiUenwalze ausgebildet ist.
der überschüssigen Netzmittelmenge vermeidet. Als Mittel zum Auspressen von Flüssigkeiten aus
Auf das durch das Netzmittel durch und durch Bahnen sind Rillenwalzen aus der deutschen Patentaufnahmebereite
Florgewebe wird nun die Färbeflüs- 15 schrift 612 033 bekannt.
sigkeit von oben aufgetragen. Diese Art des Färbe- Bei einer anderen Ausführungsform kann als Ein-
flüssigkeitsauftrags gestattet es, auch große Färbe- richtung zum Eindrängen der aufgetragenen Färbe-
flüssigkeitsmengen genau dosierbar und in der Breite flüssigkeit in den Flor auf der Florseite eine Rakel
gleichmäßig auf das Florgewebe aufzubringen., vorgesehen sein, die schräg in Laufrichtung des Flor-
Außerdem hat er den Vorteil, daß er rein florabhän- 20 gewebes steht und Durchflußöffnungen für die Fär-
gig gesteuert werden kann, d. h., die Unterschied- beflüssigkeit auf der an dem Florgewebe anliegenden
lichkeit der Rücken keine Rolle mehr spielt. Der Seite aufweist.
Färbeflüssigkeitsauftrag kann so gesteuert werden, Die Rillen der RiUenwalze und die Durchflußöff-
daß gerade der Flor vollständig durchgefärbt ist, nungen der Rakeln geben die Gewähr dafür, daß sich
ohne daß zuviel Färbeflüssigkeit im Rücken verlo- 25 die aufgebrachte Färbeflüssigkeit nicht vor der Ein-
rengeht. Durch das bereits überall im Flor vorhan- drängvorrichtung anstaut, sondern durch die Ein-
dene Netzmittel wird die Verteilung der Färbeflüssig- drängstelle hindurchgeht.
keit auf den gesamten Flor erleichtert, was den not- Die Rakel kann insbesondere auf der an dem Florwendigen Färbeflüssigkeitsüberschuß verringert, gewebe anliegenden Seite kammartig ausgebildet
Das Aufgießen der Färbeflüssigkeit von oben 30 sein_
bringt es mit sich, daß stets gleichbleibend frische Zur Verminderung der mechanischen Beanspru-
Färbeflüssigkeit aufgetragen wird und die Schwierig- chung des Florgewebes kann außerdem die an dem
keiten der Flottenverarmung ausgeschlossen sind. Florgewebe anliegende Seite der Rakel in Laufrich-
Außerdem ist der Färbeflüssigkeitsauftrag von oben tung abgebogen sein.
von der Struktur des Flors unabhängig. Manche 35 Außerdem empfiehlt es sich, die Rakel mit einem
Florgewebe führen viele Flusen mit sich, die beim färbeflüssigkeitsabstoßenden Überzug zu versehen.
Färben im Tuchbecken in die Farbflotte gelangen, zu Die Zeichnung veranschaulicht schematisch zwei
Färben im Tuchbecken in die Farbflotte gelangen, zu Die Zeichnung veranschaulicht schematisch zwei
Verstopfungen führen oder sich auf der Oberfläche Ausführungsbeispiele von erfindungsgemäßen Vor-
des Florgewebes unregelmäßig ablagern. Da die richtungen zur Färbung von Teppichbahnen.
Florgewebebahn nicht in die Färbeflüssigkeit ge- 40 Fig. 1 zeigt einen Aufriß eines ersten Ausfüh-
Florgewebebahn nicht in die Färbeflüssigkeit ge- 40 Fig. 1 zeigt einen Aufriß eines ersten Ausfüh-
bracht, sondern umgekehrt die Färbeflüssigkeit auf rungsbeispiels;
die Florgewebebahn aufgetragen wird, treten bei dem F i g. 2 zeigt einen Aufriß eines zweiten Ausfüh-
erfindungsgemäßen Verfahren auch diese Schwierig- rungsbeispiels;
keiten nicht mehr auf. F i g. 3 zeigt einen Teillängsschnitt durch eine RiI-
keiten nicht mehr auf. F i g. 3 zeigt einen Teillängsschnitt durch eine RiI-
Die aufgetragene Färbeflüssigkeitsmenge wird nun 45 lenwalze;
noch in den Flor eingedrängt. Dieser Vorgang be- F i g. 4 zeigt einen Teillängsschnitt durch eine RiI-
schleunigt und vergleichmäßigt die Färbeflüssigkeits- lenwalze mit Gummiüberzug;
verteilung. Sie ist besonders bei sehr voluminösen F i g. 5 zeigt eine Teilansicht einer Rakel, die an
und auch sogenannten Hoch-Tief-Waren vorteilhaft, stelle einer RiUenwalze verwendet werden kann,
um mit einer berechneten Minimalmenge eine gleich- 50 In beiden Ausführungsbeispielen besteht das zu
um mit einer berechneten Minimalmenge eine gleich- 50 In beiden Ausführungsbeispielen besteht das zu
mäßige Durchfärbung zu erzielen. färbende Florgewebe 1 aus einer Teppichbahn. Die
Die Merkmale der Erfindung wirken also dahin Teppichbahn durchläuft eine Auftragseinrichtung A
zusammen, daß sich bei größtmöglicher Ökonomie für das Netzmittel, eine Abquetschvorrichtung B,
der Behandlungsflüssigkeitsmengen eine maximale Auftragseinrichtungen C für die Färbeflüssigkeit so-
Gleichmäßigkeit der Florfärbung ergibt. 55 wie eine Einrichtung D zum Eindrängen der Färbe-
Zur Förderung des Färbevorgangs kann es zweck- flüssigkeit in den Flor, hinter welcher die in einer
mäßig sein, schon dem Netzmittel eine geringe Schleife 15 durchhängende Teppichbahn in Richtung
Menge an Färbeflüssigkeit zuzugeben. des Pfeiles E abgezogen wird. Der Schleife 15 ist eine
Eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete Durchhangsteuerung F zugeordnet.
Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß hinter- 60 Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 umfaßt
Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß hinter- 60 Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 umfaßt
einander eine Auftragseinrichtung für das Netzmittel, die Auftrasseinrichtung A für das Netzmittel eine
eine Abquetschvorrichtung, mindestens eine Auf- Rolle 2, über welche die Teppichbahn 1 mit ihrem
tragseinrichtung für die Färbeflüssigkeit und eine Rücken geleitet wird. Auf der Florseite ist der Trog 3
Einrichtung zum Eindrängen der Färbeflüssigkeit in vorgesehen, in dem sich die Netzflüssigkeit befindet,
den Flor vorgesehen sind, wobei die Auftragseinrich- 65 Die Zuspeisung der Netzflüssigkeit erfolgt bei 4. In
tung für die Färbeflüssigkeit einen sich über die den Trog 3 bzw. in die in diesem Trog 3 befindliche
Breite des Florgewebes erstreckenden Trog zur Auf- Netzflüssigkeit taucht die Walze 5, welche antreibbar
nähme der Färbeflüssigkeit und eine darin angeord- ist. Die Drehrichtung der Walze 5 ist durch den
Pfeil 6 angedeutet. Auf der beim Drehen der Walze 5 fallenden Walzenseite liegt an der Walze 5 auf deren
ganzer Länge bzw. einer der Breite der Teppichbahn 1 entsprechenden. Länge die Ablaufplatte 7 an.
Die Ablaufplatte 7 streift die von der Walze 5 aus dem Trog 3 mitgenommene Netzflüssigkeit ab und
leitet sie auf die Florseite der Teppichbahn 1.
Die mit Netzmittel versehene Teppichbahn 1 gelangt zwischen die Abquetschwalzen 8 der Abquetschvorrichtung
B. Die Walzen 8 sind als durchbiegungsfreie Walzen, in der bekannten Form der sogenannten
schwimmenden Walzen ausgebildet. Der Preßdruck der Abquetschwalzen 8 ist regelbar.
Die von der Abquetschvorrichtung B kommende Teppichbahn 1 wird über eine Umlenkrolle geführt
und unter einer Auftragseinrichtung C für die Färbeflüssigkeit hindurchgeleitet, welche in dem Ausführungsbeispiel
der F i g. 1 in der gleichen Weise wie die Auftragseinrichtung A für das Netzmittel ausgebildet
ist und aus einem Trog 3', einer Zuspeisung 4', einer in die in dem Trog 3' befindliche Färbeflüssigkeit
10 eintauchenden Walze 5' mit geeignetem Antrieb und der Ablaufplatte 7' besteht, die an
der Walze 5' auf deren ganzer Länge bzw. einer der Breite der Teppichbahn 1 entsprechenden Länge anliegt
und die aus dem Trog 3'-mitgenommene Färbeflüssigkeit von der Walze 5' abstreift sowie auf die
Florseite der Teppichbahn 1 leitet. Die Drehrichtung der Walze 5' ist durch den Pfeil 6' angedeutet.
Gemäß F i g. 1 sind Auftragseinrichtungen C für
die Färbeflüssigkeit hintereinander angeordnet.
Die von der Auftragseinrichtung C für die Färbeflüssigkeit kommende Teppichbahn 1 gelangt zwischen
die Walzen 11 und 12, von denen jeweils die auf der Florseite befindliche Walze 11 als Rillenwalze
ausgebildet ist. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel (s. F i g. 3) haben die Rillen eine Breite
von 1,5 mm und einen Abstand von gleichfalls 1,5mm. Die Tiefe der Rillen beträgt 3 mm. Die Rillenwalze
11 ist gegen eine Rillenwalze mit anderer Rillenbemessung auswechselbar. Wie F i g. 4 zeigt, kann
ίο als Rillenwalze 11 auch eine Walze mit einem elastischen
Überzug 13 verwendet werden. Der Überzug 13 kann z. B. aus Gummi oder auch aus flüssigkeitsabstoßendem
Material wie Polytetrafluoräthylen bestehen.
An Stelle der Rillenwalze 11 kann auch eine als Kamm ausgebildete Rakel 14 vorgesehen sein, wie
sie in Fig.5 dargestellt ist. Auch die Rakel 14 ist mit einem Gummiüberzug oder mit einem Überzug
aus Polytetrafluoräthylen od. dgl. versehen. Die Rakel 14 steht schräg in Warenlaufrichtung, wobei das
an der Teppichbahn 1 anliegende Ende im gleichen Sinn leicht abgebogen ist.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig.2 unterscheidet
sich von F i g. 1 dadurch, daß die Auftragseinrichtung A für das Netzmittel einen Trog 16 umfaßt,
in dem sich die Netzflüssigkeit 17 befindet. Die Teppichbahn 1 wird über die Rolle 18 und sodann
über die in dem Trog 16 befindliche Rolle 19 geleitet, wobei sie mit der Netzflüssigkeit 17 beladen
wird. Sie gelangt dann zwischen die Abquetsch-, walze 8, worauf das Verfahren entsprechend F i g. 1
!,weiterläuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Verfahren zum fortlaufenden Färben von bahnförmigem Florgewebe, insbesondere von
Teppichen, bei welchem die Färbeflüssigkeit auf das Florgewebe nach einer Imprägnierung derselben
mit einem Netzmittel aufgetragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Netzmittel
abgequetscht und die Färbeflüssigkeit von oben auf die Florseite des Florgewebes gleichmäßig
aufgegossen und anschließend in den Flor eingedrängt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Netzmittel eine geringe
Menge an Färbeflüssigkeit zugegeben wird.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß hintereinander eine Auftragseinrichtung (A) für das Netzmittel, eine Abquets'ch-
vorrichtung (B), mindestens eine Auftragseinrichtung (C) für die Färbeflüssigkeit und eine
Einrichtung (D) zum Eindrängen der Färbeflüssigkeit in den Flor vorgesehen sind, wobei die
Auftragseinrichtung (C) für die Färbeflüssigkeit einen sich über die Breite des Florgewebes erstreckenden
Trog (3') zur Aufnahme der Färbeflüssigkeit und eine darin angeordnete, antreibbare
Walze (5') sowie eine schräg von der Walze (5') auf das Florgewebe (1) hinab geneigte Ablaufplatte
(7') aufweist, über die die von der Walze (5') abgestreifte Färbeflüssigkeit auf das
Florgewebe (1) übertragbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge- :
kennzeichnet, daß als Einrichtung zum Ein'drän- ;35
gen der aufgetragenen Färbeflüssigkeit in den Flor ein Walzenpaar (11, 12) vorgesehen ist, von
dem die auf der Florseite befindliche Walze (11) als Rillenwalze ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß als Einrichtung zum Eindrängen der aufgetragenen Färbeflüssigkeit in .den-.,.
Flor auf der Florseite eine Rakel (14) vorgesehen ist, die schräg in Laufrichtung des Florgewebes
(1) steht und Durchflußöffnungen für die Färbeflüssigkeit auf der an dem Florgewebe (1) anliegenden
Seite aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rakel (14) auf der an dem
Florgewebe (1) anliegenden Seite kammartig ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem Florgewebe
(1) anliegende Seite der Rakel (14) in Laufrichtung abgebogen ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rakel
(14) mit ■ einem färbeflüssigkeitsabstoßenden Überzug versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEK0062144 | 1967-04-27 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE1635004B2 true DE1635004B2 (de) | 1974-03-07 |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3923318A1 (de) * | 1989-07-14 | 1991-01-17 | Kuesters Eduard Maschf | Verfahren und anlage zur vorbehandlung von bahnfoermigem, einen pol aufweisendem textilgut, insbesondere teppichware, vor dem faerben |
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