DE1628992C - Kombinierte Tisch und Gehrungs - Google Patents
Kombinierte Tisch und GehrungsInfo
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Description
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gesetzt hat, obwohl solche Geräte an sich gerade für ausgestalteten Tisch- und Gehrungssäge mit einer in
den Baustellenbetrieb oder für den Heimwerker er- einem Traggestell schwenkbaren Grundplatte in der
wünscht sind. Stellung als Gehrungssäge,
Bei einer bekannten Gehrungssäge ist in der orts- F i g. 2 die Draufsicht auf die Gehrungssäge gefesten
Grundplatte ein verdrehbarer, auf den ge- 5 maß Fig. 1,
wünschten Gehrungswinkel einstellbarer Rundtisch Fig. 3 die kombinierte Tisch- und Gehrungssäge
vorgesehen. An der Unterseite des Rundtisches ist der Fig. 1, jedoch mit um 180° geschwenkter
ein Elekromotor mit dem auf seiner Welle sitzenden Grundplatte und in der Stellung zum Einsatz als
Sägeblatt angebracht. Das Sägeblatt wird hierbei Tischsäge und
mittels eines Fußhebels aus der Ruhelage in die io F i g. 4 die Draufsicht auf die Tischsäge gemäß
Gebrauchsstellung angehoben. Zur Umrüstung auf Fig. 3.
eine Tischsäge ist die bekannte Gehrungssäge nicht Innerhalb eines Traggestelles 1 ist eine Grundeingerichtet; es sind hierfür keine Führungseinrich- platte 2 gelagert, die um die Lagerbolzen 3 im Sinne
tungen für das Werkstück und Feststellvorrichtungen des Pfeiles 4 in die in der F i g. 3 gezeigte Stellung
für das Sägeblatt vorgesehen. 15 geschwenkt werden kann. In der dargestellten Lage
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ist die Grundplatte 2 einschließlich ihrer Aufbauten
eine kombinierte Tisch- und Gehrungssäge der ein- in dem Traggestell 1 durch den Arretierungsbolzen S
gangs genannten Art zu schaffen, zu deren Einsatz gesichert. Die entsprechende Sicherung bei um 180°
kein nennenswerter Umbau notwendig ist, die trag- verschwenkter Stellung übernimmt, wie aus Fig. 4
bar ist und die trotz eines handlichen Gesamtauf- 20 andeutungsweise zu sehen ist, ebenfalls der Arretie-
baus auch zum Bearbeiten langer Werkstücke, wie rungsbolzen 5, der dann jedoch an Stelle mit der
Bodenleisten, Bretter od. dgl., ohne Inkaufnahme durchbohrten Lasche 6 mit der entsprechenden
von Nachteilen beim Tischsägen als Gehrungssäge Lasche 7 zusammenwirkt,
eingesetzt werden kann. Auf der Grundplatte 2 ist die Anschlagleiste 8 zum
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- 25 Gehrungssägen aufgebracht, die auf den Anschlaglöst,
daß beide Seiten der Grundplatte unmittelbar Ieistenkörper9 aufgebracht ist. Die Enden 9 α und
als Arbeitsflächen ausgebildet sind, wobei das Säge- 9 b des Körpers 9 sind zusammen mit den Enden der
gehäuse mit dem Sägeblatt auf der zum Gehrungs- Anschlagleiste 8 als Lagerung für die Grundplatte 2
sägen ausgebildeten Seite auf einem in einer an sich in dem Tragrahmen ausgebildet. Der Anschlagbekannten
kreisförmigen Ausnehmung in der Grund- 30 leistenkörper ist mit Hilfe der Schrauben 10 auf die
platte verdrehbaren und mit dem Schlitz für das Grundplatte 2 aufgebracht. Die Anschlagleiste 8 und
Sägeblatt ausgerüsteten Rundtisch gelagert ist, der der Anschlagleistenkörper 9 dienen gleichzeitig als
durch fest mit der Grundplatte verbundene und als Führung und Halterung für einen in der Grund-Winkelanschlag
beim Gehrungssägen dienende An- platte 2 verdrehbaren Rundtisch 11, der aus einem
schlagleisten gehalten und geführt ist. Auch große 35 Stück mit dem Auge 12 hergestellt ist. In diesem
Werkstücke können so ohne weiteres mit der neuen Auge ist das Sägegehäuse 16 mit Hilfe des Bolzens
Säge auf Gehrung geschnitten werden, da die An- 13 samt dem Motor 15 und dem Sägeblatt 14 im
schlage fest angeordnet sind und das Sägeblatt um Sinne der Pfeile 17 um die Achse 13 a pendelnd geden
gewünschten Winkel verdrehbar angeordnet ist. lagert. Eine an einem Vorsprung des Auges 12 an-
Diese Ausführungsform eröffnet auch die vorteil- 40 greifende Zugfeder 18 sorgt dafür, daß das Sägehafte
Möglichkeit, zur wendbaren Lagerung der gehäuse 16 stets nach oben gezogen wird, wobei die
Grundplatte an einem Tragrahmen die Enden der Feder 18 zur Verstellung der Rückstellkraft an einem
als Winkelanschlag für das Gehrungssägen dienende am Auge 12 verstellbar befestigten Arm 19 ange-Anschlagleisten
vorzusehen. Diese Ausführungsform ordnet sein kann. Sie kann selbstverständlich direkt
ergibt eine gedrungene und feste Anordnung, die 45 am Rundtisch 11 angebracht sein. Die Unterseite
im Gesamtgewicht niedrig gehalten werden kann. 20 α und 20 b des am Sägegehäuse 16 angebrachten
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Rundtisch Gehäuses des Motors 15 ist abgeflacht ausgebildet,
einen bis zum Umfang geführten Schlitz für das damit beim Gehrungssägen ohne die Verwendung
Sägeblatt aufweist und wenn der Schlitz beim Tisch- eines größeren Sägeblattes 14 das strichpunktiert
sägen mit einem in der Grundplatte angeordneten 50 eingezeichnete Werkstück 21 bearbeitet werden kann,
weiteren Schlitz fluchtet. Durch diese Ausgestaltung gleichzeitig aber auch die Möglichkeit gegeben ist,
ist es nicht notwendig, den Rundtisch so groß aus- das Sägeblatt 14 für den Einsatz als Tischsäge gezustatten,
daß der in ihm angeordnete Schlitz aus- maß Fig. 3 durch den Schlitz27 hindurchschwenreicht,
um das Sägeblatt auf einem Teil seines Um- ken zu können. Zu diesem Zweck ist der Teil 20 a
fanges auf der anderen Seite der Arbeitsplatte her- 55 des Sägegehäuses als Tangente an den kleinstmögausführen
zu können, wie das für den Einsatz als liehen Motordurchmesser ausgeführt, die mit der
Tischsäge notwendig ist. Diese Ausgestaltung er- Verbindungsgeraden zwischen dem Drehpunkt des
möglicht vielmehr den Einsatz eines kleinen Rund- Sägeblattes 14 und der Pendelachse 13 α einen Wintisches
und eignet sich daher besonders für eine kel einschließt, der dem Verstellwinkel α des Sägehandliche und tragbare kombinierte Tisch- und 60 gehäuses gegenüber der Grundplatte 2 entspricht.
Gehrungssäge. Analog ist die Abschrägung des Teiles 20 b für die
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfin- Stellung als Tischsäge ausgebildet. An dem Sägedung
ergeben sich aus den Unteransprüchen, gehäuse 16 ist außerdem die Aussparung 16 α vor-
An Hand der Zeichnung ist im folgenden ein gesehen, die beim Herabschwenken die Anschlag-Ausführungsbeispiel
des Gegenstandes der Erfindung 65 leiste 8 und den Anschlagleistenkörper 9 überbrückt,
näher erläutert. An dem Sägegehäuse 16 ist in bekannter Weise ein
Es zeigt Handgriff 22 angeordnet, mit dem das Sägeblatt 14,
Fig. 1 die Seitenansicht einer erfindungsgemäß das sich im Sinne des Pfeiles23 dreht, von oben auf
5 6
die am Anschlag 8 anliegenden Werkstücke 21 ab- gehäuse 16 durch sein Eigengewicht und durch die
gesenkt werden kann. Dabei ist zur Begrenzung der Wirkung der Feder 18 im Gegenuhrzeigersinn nach
Schwenkbewegung des Sägegehäuses 16 ein Anschlag unten gedrückt, so daß die Lagerstelle 33 fest am
16 b an diesem vorgesehen, der in der gezeigten Anschlagbolzen 32 anliegt. Der Anschlagbolzen 32
Stellung auf der Anschlagleiste 8 anschlägt und für 5 ist mit einem Gewinde 34 versehen, das mit einer
den Einsatz als Tischsäge in die gestrichelte Stellung über ein Handrad 35 verstellbaren Schraubhülse 36
geschwenkt wird. zusammenwirkt. Durch den verstellbaren Anschlag-
Vor diesem Sägevorgang muß der Rundtisch 11 bolzen 32 kann somit die Höhe des über die Oberzusammen
mit dem Sägegehäuse 16 in der Grund- fläche der nun als Tischsägenplatte dienenden
platte 2 im Sinne der Pfeile 24 so verschwenkt wer- io Grundplatte 2 hervorstehenden Teiles des Sägeblattes
den, daß der gewünschte Gehrungswinkel beim 14 nach Belieben verändert werden. Dabei ist die
nachfolgenden Schnitt erreicht wird. Dazu muß der größte Schnittstärke für den Einsatz als Tischsäge
Rundtisch 11 nach dem Verschwenken auf das ge- in der Fig. 3 gezeigt, in der die flache Oberseite
wünschte Winkelmaß mit Hilfe der mit zwei Schrau- 20 b des Sägegehäuses an den Sicken 28 der Grundben
an der Grundplatte 2 befestigten Doppelklaue 25 15 platte 2 anschlägt. Da die Drehrichtung des Motors
verspannt werden, die durch die Handschraube 26 unverändert geblieben ist, dreht sich das Sägeblatt
an ihrem rechten Ende nach oben gedrückt und da- 14 im Sinne des Pfeiles 23. Aus den F i g. 1 und 3
durch mit ihrem linken Ende gegen den Rundtisch ist somit zu erkennen, daß die in der Fig. 1 rechts
gepreßt werden. Zum Gehrungssägen ist in bekann- gelegene Bedienungsseite auch für den Einsatz als
ter Weise in dem Rundtisch 11 ein Schlitz 27 vorge- 20 Tischsäge rechts liegt.
sehen. Die Grundplatte 2 selbst ist mit Sicken 28 Da für den Einsatz als Tischsäge besondere Sicherausgestattet,
die in das Metallblech der Grundplatte heitsvorschriften einzuhalten sind, ist über dem Sägeeingedrückt oder eingepreßt wurden und zur Ver- blatt 14 in den F i g. 3 und 4 ein Spaltkeil 37 angestärkung
dienen. Diese Sicken 28 verlaufen winklig ordnet, der durch den Schlitz 27 a in der Gruridzu
den nach oben umgebogenen Kanten 29, die 25 platte 2 hindurchgeführt und an einem entsprechenebenfalls
zur Verstärkung der dünnen Grund- den Auge 38 an dem Sägegehäuse 16 befestigt ist.
platte 2 dienen. Die Sicken 28 sind außerdem, wie Wie vorher bereits angedeutet, verlängert der Schlitz
insbesondere aus der Fig. 1 hervorgeht, mit einer Πα den Schlitz 27 im Rundtisch 11, so daß trotz
solchen Höhe ausgestattet, daß sie gleichzeitig als des verhältnismäßig kleinen Rundtisches 11 die Mög-Auslage
für die Werkstücke 21 beim Gehrungssägen 30 lichkeit besteht, das große Sägeblatt 14 in der gedienen
können. wünschten Schnittstärke gemäß Fig. 3 über die
An der Grundplatte 2 ist außerdem noch eine An- Grundplatte 2 nach oben vorstehen zu lassen. Der
schlagleiste 30 mit Hilfe der Laschen 31 ange- Schlitz 27 α erfüllt somit eine vorteilhafte Doppelschraubt,
die jdoch ihre Bedeutung erst nach der funktion, nämlich einmal die Befestigung des Spalt-Verschwenkung
der Grundplatte 2 in die Stellung 35 keiles 37 zu ermöglichen und zum zweiten auch als
als Tischsäge erlangt. Vor diesem Verschwenken ist Verlängerung des Schlitzes 27 in dem Rundtisch 11
jedoch der Anschlagbolzen 32 in die dafür vorge- zu dienen, die bei dieser Ausführungsform eine
sehene Lagerstelle 33 am Gehäuse 16 einzusetzen, kleine und damit leichte und handliche Ausbildung
der das Sägeblatt 14 in seiner Lage im Schlitz 27 des Rundtisches 11 und der Grundplatte 2 ermögsichert.
Um zu erreichen, daß das Sägeblatt 14 mög- 40 licht. Zum Einsatz als Gehrungssäge ist lediglich der
liehst weit in den Schlitz 27 eintauchen kann, ohne Spaltkeil 37 wieder zu lösen und der Anschlagbolzen
daß der Rundtisch zu diesem Zweck zu große Aus- 32 auszuhängen.
maße erlangen muß, ist der Schlitz 27 α vorgesehen, Aus den F i g. 3 und 4 geht überdies hervor, daß
der in der dargestellten Grundlage die Verlängerung bei dem Einsatz als Tischsäge ohne weiteres die
zum Schlitz 27 bildet, Bedeutung jedoch im wesent- 45 dafür nötigen Anschläge 39 an der Grundplatte 2
liehen erst für das im folgenden beschriebene Tisch- befestigt werden können. Auch ein weiterer Anschlag
sägen hat, da es für das Gehrungssägen gemäß 40 zum Durchschieben der zu bearbeitenden Werk-Fig.
1 und 2 genügt, wenn das Sägeblatt 14 nur mit stücke kann vorgesehen werden. Dieser Anschlag 40
einem Teil seines Umfanges in den Schlitz 27 ein- wird an der vorher erwähnten Anschlagleiste 30 vertaucht,
um die Werkstücke 21 zu bearbeiten. 50 schiebbar geführt. Für die Befestigung des Anschla-
In den F i g. 3 und 4 ist die Grundplatte 2 gegen- ges 39 dagegen wird die umgebogene rechte Kante
über der Stellung in den Fig. 1 und 2 um 180° ver- 29 der Grundplatte verwendet, weil hier die Anschwenkt
und mit Hilfe des Arretierbolzens 5 in schlagleiste 39 über geeignete Führungsleisten 41
der Lasche 7 befestigt. In dieser Stellung wird und entsprechende Klemmknebelschrauben 42 direkt
das Sägeblatt 14 mit dem Motor 15 und dem Säge- 55 angebracht werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Kombinierte Tisch- und Gehrungssäge mit 5 sägen bzw. größter Schnittiefe für das Tischeiner
um 180° wendbaren und in ihrer Mitte mit sägen entspricht;
einem Schlitz versehenen Grundplatte und einem
auf einer Seite der Grundplatte angeordneten
motorgetriebenen und in einem Gehäuse gela- . x
gerten Sägeblatt, das höhenverstellbar und io
schwenkbar an der Grundplatte gelagert ist,
dadurch gekennzeichnet, daß beide
Seiten der Grundplatte (2) unmittelbar als Arbeitsflächen ausgebildet sind, wobei das Sägegehäuse (16) mit dem Sägeblatt (14) auf der zum 15
Seiten der Grundplatte (2) unmittelbar als Arbeitsflächen ausgebildet sind, wobei das Sägegehäuse (16) mit dem Sägeblatt (14) auf der zum 15
Gehrungssägen ausgebildeten Seite auf einem in Die Erfindung betrifft eine kombinierte Tischeiner
an sich bekannten kreisförmigen Ausnch- und Gehrungssäge mit einer um 180° wendbaren
mung in der Grundplatte verdrehbaren und mit und in ihrer Mitte mit einem Schlitz versehenen
dem Schlitz für das Sägeblatt ausgerüsteten Grundplatte und einem auf einer Seite der Grund-Rundtisch
(11) gelagert ist, der durch fest mit 20 platte angeordneten motorgetriebenen und in einem
der Grundplatte verbundene und als Winkelan- Gehäuse gelagerten Sägeblatt, das höhenverstellbar
schlag beim Gehrungssägen dienende Anschlag- und schwenkbar an der Grundplatte gelagert ist. \
leisten (8, 9) gehalten und geführt ist. Ein solches bekanntes Sägeaggregat weist den
2. Tisch- und Gehrungssäge nach Anspruch 1, Vorteil auf, daß die Säge nur durch eine 180°-Wendadurch
gekennzeichnet, daß zur wendbaren 25 dung der Grundplatte entweder als Kapp- oder
Lagerung der Grundplatte (2) an einem Trag- Gehrungssäge, oder als Tischsäge eingesetzt werden
rahmen (1) die Enden (9 a, 9 b) der als Winkel- kann, so daß es insbesondere für den Einsatz auf
anschlag für das Gehrungssägen dienenden An- Baustellen als Mehrzweckgerät vorteilhaft ist. Das
schlagleiste (8, 9) vorgesehen sind. bekannte Sägeaggregat hat jedoch den Nachteil, daß
3. Tisch- und Gehrungssäge nach Anspruch 1, 3° Gehrungsschnitte nur durchgeführt werden können,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rundtisch (11) wenn die Werkstücke schräg aufgelegt werden. Diese
einen einseitig bis zum Umfang geführten Schlitz Arbeitsweise ist umständlich und vor allem ungenau
(27) für das Sägeblatt (14) aufweist und daß der und läßt sich insbesondere dann, wenn lange Werk-Schlitz
(27) beim Tischsägen mit einem in der stücke, wie beispielsweise Bretter oder Leisten beGrundplatte
(2) angeordneten weiteren Schlitz 35 arbeitet werden sollen, nicht durchführen.
(Πα) fluchtet. Es sind auch kombinierte Sägen bekannt gcwor-
4. Tisch- und Gehrungssäge nach Anspruch !. den, bei denen das Sägeblatt wie beim Tischsägen
dadurch gekennzeichnet, daß das Sägegehäusc so auch beim Gehrungssägen von unten durch einen
(16) mit einem Anschlag (16 b) versehen ist, der im Arbeitstisch vorgesehenen Schlitz durchgeführt
das Hereinschwenken des Sägeblattes (14) in den 4° wird. Abgesehen davon, daß auch bei diesen Sägen
Schlitz (27) beim Gehrungssägen begrenzt, beim keine geeigneten Anschläge für die Bearbeitung Ian-Tischsägcn
jedoch außer Funktion setzbar ist. ger Werkstücke vorgesehen sind, weisen diese Gc-
5. Tisch- und Gehrungssäge nach Anspruch 1, rate auch den entscheidenden Nachteil auf, daß die (
dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung (12) Werkstücke beim Gehrungssägen nicht durch den
für das Sägegehäuse (16) wie an sich bekannt aus 45 Schneiddruck gegen den Tisch oder einen Werk-
einem Stück mit dem Rundtisch (11) besteht. Stückanschlag gedrückt werden, so daß besondere
6. Tisch- und Gehrungssäge nach Anspruch 1, Spanneinrichtungen unumgänglich sind. Zum Bedadurch
gekennzeichnet, daß als Fcststelleinrich- arbeiten von kleinen Leisten oder Brettern sind diese
tung für das schwenkbare Sägegehäuse (16) ein bekannten Sägeaggregate daher nicht geeignet.
an diesem angreifender Anschlagbolzen (32) vor- 5° Bei einer anderen bekannten Ausgestaltung wird
gesehen ist, der mindestens aus einer seiner La- beispielsweise auf das schwenkbare Sägegehäuse
gerstellen (33) herausnehmbar ist. einer Gehrungssäge eine Tischsägeplatte als Zusatz-
7. Tisch- und Gehrungssäge nach Anspruch I, gerät aufgesetzt. Diese Maschine ist wegen ihres Aufdadurch
gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor vvandes und wegen ihres Gewichtes nicht als trag-
(15) für das Sägeblatt (14) in an sich bekannter 55 bares Bearbeitungsgerät geeignet. Dazu kommt auch,
Weise direkt an dem schwenkbaren Sägegehäuse daß bei dieser Ausgestaltung die aufgesetzte Tisch-
(16) angeordnet und mit einem zur Grund- sägenplattc nur verhältnismäßig klein sein kann,
platte (2) hin abgedachten Gehäuseteil (20«, weil in jedem Fall die Sicht auf den Schnitt beim
20 b) versehen, ist und daß am Sägegehäuse eine Gehrungssägen beeinträchtigt ist. Das Umrüsten
Aussparung (16«) zur Überbrückung der An- 60 einer solchen Maschine von Tisch- auf Gehrungsschlagleisten
(8) für das Gehrungssägen vorge- sägen ist umständlich. Ferner muß die aus Sichersehen
ist. heitsgründcn nötige Pendelschutzhaubc teleskop-
8. Tisch- und Gehrungssäge nach Anspruch 7, artig ausgeführt sein, weil der oben auf dem Sägedadurch
gekennzeichnet, daß die abgeflachten gehäuse vorgesehene zweite Bearbeitungstisch die
Gehäuseteile (20«, 20/;) jeweils Tangenten an 65 Bewegung der Schutzhaube begrenzt. Auch die Not-
ucn kleinstmöglichen Motordurchmesser bilden, wendigkeit, die Einzelteile erst am Einsatzort zudie
mit der Verbindungsgeraden zwischen dem sammen zu bauen, verhindert, daß sich das bekannte
Drehpunkt des Sägeblattes und dem Pendelpunkt Gerät als leicht tragbares Mehrzweckgerät durch-
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