[go: up one dir, main page]

DE1627238C3 - Reibahle - Google Patents

Reibahle

Info

Publication number
DE1627238C3
DE1627238C3 DE1967M0076516 DEM0076516A DE1627238C3 DE 1627238 C3 DE1627238 C3 DE 1627238C3 DE 1967M0076516 DE1967M0076516 DE 1967M0076516 DE M0076516 A DEM0076516 A DE M0076516A DE 1627238 C3 DE1627238 C3 DE 1627238C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reamer
cutting
teeth
division
angular
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1967M0076516
Other languages
English (en)
Other versions
DE1627238B2 (de
DE1627238A1 (de
Inventor
Kurt 7400 Tuebingen Schmalz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Montanwerke Walter 7400 Tuebingen De GmbH
Original Assignee
Montanwerke Walter 7400 Tuebingen De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Montanwerke Walter 7400 Tuebingen De GmbH filed Critical Montanwerke Walter 7400 Tuebingen De GmbH
Priority to DE1967M0076516 priority Critical patent/DE1627238C3/de
Publication of DE1627238A1 publication Critical patent/DE1627238A1/de
Publication of DE1627238B2 publication Critical patent/DE1627238B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1627238C3 publication Critical patent/DE1627238C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D77/00Reaming tools
    • B23D77/003Reaming tools with means for preventing chatter

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling, Broaching, Filing, Reaming, And Others (AREA)

Description

und das Auftreten von Rattererscheinungen auszuschalten oder zumindest auf ein innerhalb der Toleranzgrenzen liegendes und damit unbeachtlich kleines
Aufgabe ist die erfindungsgemäße Reibahle mit ungleicher Winkelteilung der Schneiden derart ausgebildet, daß zumindest abschnittsweise längs des Umfanges sich die Winkel-
benachbarter Schneidenpaare, insbesoneine Zähnezahl z>6, um zumindest 360
Bei Reibahlen, deren. Zähnezahl kleiner als ζ = 6 ist, wurde gefunden, daß im Hinblick auf die durch die geringe Zähnezahl bedingten, sehr ausgeprägten Ausbuchtungen und die verhältnismäßig große an den einzelnen Schneiden auftretende Schnittkraft sich
geometrische Verhältnisse ergeben, die gute Ergebnisse zeitigen, wenn die Reibahle für diese niedrigen Zähnezahlen derart ausgebildet ist, daß der Unterschied der Winkelteilungen benachbarter Schneidenpaare zumindest 8 bis 10° beträgt.
Die praktische Erfahrung hat gezeigt, daß die erfindungsgemäß ausgebildeten Reibahlen gerade unter ungünstigen Betriebsverhältnissen ganz hervorragende Ergebnisse liefern.
Der erfindungsgemäße Gedanke geht von der Überlegung aus, daß beim Anschneiden des ersten Zahnes einer Reibahle mit der eingangs erwähnten bekannten geringen Ungleichteilung der Zähne, wie sie zur Verringerung der Rattererscheinungen normalerweise vorgesehen ist, und dem dabei auftretenden und praktisch nicht zu verhindernden Ausweichen der Reibahlenachse die Formabweichungen über die ganze Länge der Bohrung dadurch zustande kommen, daß alle nachfolgenden Reibahlenzähne immer mehr oder minder zwangsläufig wiederum in die von dem ersten Reibahlenzahn beim Anschnitt erzeugte Ausbuchtung eintreten. Eine genaue Betrachtung der Schnittverhältnisse bringt die überraschende Erkenntnis, daß sich die unerwünschte Tatsache, daß die nachfolgenden Schneiden zwangsläufig der vom ersten Zahn vorgeschnittenen Kurvenbahn folgen, dadurch verhindern läßt, daß eine besondere Ungleichteilung der Schneiden vorgesehen wird, die so ausgebildet ist, daß mit fortschreitendem Axialvorschub, mit dem alle Schneiden schließlich zum Eingriff kommen, eine Bohrung ohne Ausbuchtungen und Markierungen entsteht. Durch die Schneidenanordnung bei der neuen Reibahle wird erreicht, daß die zwischen den (bei gleicher und bekannt geringfügiger ungleicher Teilung) an sich theoretisch entstehenden Ausbuchtungen liegenden Felder stets von mehr als einer Schneide weggeschnitten werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Die Figur zeigt eine Reibahle gemäß der Erfindung in einer Ansicht in der Achsrichtung.
Die dargestellte erfindungsgemäße Reibahle weist sechs Zähne auf, die im vorliegenden Falle hartmetallbestückt sind. Die einzelnen Schneiden sind ersichtlich ungleich geteilt angeordnet. Hierbei ist die Ungleichteilung folgendermaßen:
0°, 70°, 60°, 50°
70°, 60°, 50°.
Die Winkelteilungen benachbarter Schneidenpaare unterscheiden sich somit um 10° und um 20°, je nachdem, welche Schneiden betrachtet werden. Da dieser Wert größer ist als
_ 360 360 /360°
z+1 \ 6
360° R A
— = 8.6 J,
ist gewährleistet, daß die Reibahle im erfindungsgemäßen Sinne wirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Reibahle mit ungleicher Winkelteilung der Schneiden, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest abschnittsweise längs des Umfanges sich die Winkelteilungen benachbarter Schneidenpaare insbesondere für eine Zähnezahl z>6
um zumindest Δ = J«L- -*g- unterscheiden. ζ +l
2.' Reibahle nach dem Oberbegriff des An-Spruchs. 1, dadurch gekennzeichnet, daß für eine Zähnezahl ζ = 2 bis ζ = 6 sich die Winkelteilungen/benachbarter Schneidenpaare 'um zumindest 8 bis 10° unterscheiden.
Folge des Zahneingriffes vermieden wird, was sich durch eine ungleiche Winkelteilung der Schneiden erzielen ,läßt. In der Praxis wurden bisher Reibahlen verwendet, deren Ungleichteilung um verhältnismäßig S geringe Werte, die in ziemlich engen Grenzen festliegend bei allen Reibahlenkonstruktionen vorgesehen werden, von den vergleichbaren Werten einer Gleichteilung abweicht Bei einer Reibahle mit fünf Zähnen,
^f* -foo^U"g .S°mit -einem ^J™*?1? ™ ίο 360:5 — 72" entspräche, ist es gebräuchlich, eine
Teilungsfolge (bezogen auf den Zentriwinkel) von 69° — 72° — 75° ... vorzusehen, d. h., die kleinste Ungleichteilung unterscheidet sich um 3° (bezogen auf den Zentriwinkel) von der Gleichteilung. Eine solche Abweichung von etwa 2 bis 4 Winkelgrad findet für Reibahlen bis zu etwa 12 Zähnen Verwendung. Mit zunehmender Zähnezahl und damit kleiner
■' ■ werdendem Zentriwinkel der Gleichteilung werden
naturgemäß auch die Abweichungen der Ungleichteiso lung von der Gleichteilung kleiner werden müssen; bei
. ■ einer Reibahle mit 20 Zähnen wurden so schon Tei-
Die Erfindung betrifft eine Reibahle mit ungleicher lungsabweichungen von 40 Winkelminuten aufeinan-Winkelteilung der Schneiden. derfolgender Zahnteilungen vorgesehen.
Beim Reiben von Bohrungen mit mehrzähnigen Die Praxis hat gezeigt, daß Reibahlen mit einer
Reibahlen treten Abweichungen von der angestreb- 25 Ungleichteilung der obengenannten Größenordnung ten genau zylindrischen Gestalt auf, die zur Vermei- nur dann einwandfreie Ergebnisse liefern, wenn die dung der Überschreitung der vorgeschriebenen ToIe- Anschnittverhältnisse besonders günstig sind. Es ranzgrenzen möglichst klein gehalten werden müssen. kommt aber z. B. praktisch nur in den seltensten Fäl-Abgesehen von Fehlerquellen, die unabhängig von Ien vor, daß insbesondere bei der Folgebearbeitung: der Konstruktion der Reibahle liegen, beispielsweise 30 Bohren — Senken — Reiben auf verschiedenen Sta-Versatz der Reibahlenachse zur vorgearbeiteten Boh- tionen in der Serienfertigung die drei Achsen der vorrungsachse oder fehlende Parallelität zwischen diesen bearbeiteten Bohrung, der Bohrspindel und der Reibbeiden Achsen, und die durch entsprechende Führung ahle exakt fluchten und keinen Versatz aufweisen, und Halterung der Reibahle ausgemerzt werden müs- Andererseits besteht auch noch die Schwierigkeit, daß sen, können auch Formfehler dann auftreten, wenn 35 in Fällen, in denen die anzuschneidende Oberfläche die Reibahle beim Anschneiden des Bohrlochrandes bezüglich der Reibahlenachse schief liegt und schwer nicht mit gleichzeitigem Eingriff aller Hauptschneiden zu bearbeitendes Material vorliegt, sich Rattererscheiarbeitet Schneidet nämlich die Reibahle einseitig an, nungen und damit entsprechende Formfehler nicht so wird sie unter der Einwirkung der beim Anschnei- vermeiden lassen. Eine Besserung oder Abhilfe war den des ersten Zahnes auftretenden Schnittkraft, die 40 nur in der Weise möglich, daß eben im Bereich des eine resultierende Komponente rechtwinklig zur auszureibenden Loches eine im wesentlichen recht-Reibahlenachse aufweist, seitlich ausgelenkt. Dieses winklig zur Reibahlenachse verlaufende Fläche vorerste Ausweichen der Reibahle ist seiner Größe nach gesehen werden mußte, was jedoch oft einen zusätzabhängig von dem Einstellwinkel und dem Freiwinkel liehen Arbeitsgang erforderlich macht
sowie vom Werkstoff und der Biege- sowie Torsions- 45 il
steifigkeit der Reibahle wie auch von der Spandicke.
Es kann wenige Tausendstel Millimeter, aber auch
einige Hundertstel Millimeter betragen. Die Folge
davon ist, daß die Reibahlenachse sich bei der dre- g
henden Schnittbewegung exzentrisch um die Werk- 50 bei ungünstigem Material eine hervorragende Formzeugspindelmitte entgegen der Drehrichtung der genauigkeit der auszureibenden Bohrung zu erzielen Schnittbewegung bewegt und dadurch Ausbuchtungen d d Af
in die Lochwandung eingeschnitten werden. Die Reibahle weicht bei jeder Umdrehung mindestens so oft g
aus ihrer Mitte aus, wie sie Schneidzähne hat. Dieser 55 Maß zu reduzieren.
Vorgang kann solche Ausmaße annehmen, daß die Zur Lösung dieser
Reibahle hörbar rattert. Hierbei entsteht eine kurvenförmige Lochwandung, welche von der zylindrischen Sollform in der Weise abweicht, daß ζ. B. ein Grenz-
ibhl
lehrdorn mit dem gleichen Durchmesser der Reibahle 60 teilungen nicht in die damit geriebene Bohrung paßt Der dere für Kleinstdurchmesser einer solchen Bohrung, ihr Inkreis, ist also kleiner als der Schneiddurchmesser der sie erzeugenden Reibahle. Diese Verhältnisse sind beispielsweise in »Das Industrieblatt«, Dezember 1958, S. 557—560, beschrieben.
Aus dieser Literaturstelle ist es auch bekannt, Reibahlen derart auszubilden, daß eine gleichperiodische
gg
Ziel der Erfindung ist es, hier abzuhelfen und eine Reibahle zu schaffen, die es gestattet, auch unter schwierigen Arbeitsbedingungen, d. h. bei schief Hegender, anzuschneidender Oberfläche nicht exakt fluchtenden Werkstücks- und Werkzeugachsen, und bi üi Mil i h F
DE1967M0076516 1967-12-08 1967-12-08 Reibahle Expired DE1627238C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1967M0076516 DE1627238C3 (de) 1967-12-08 1967-12-08 Reibahle

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1967M0076516 DE1627238C3 (de) 1967-12-08 1967-12-08 Reibahle

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1627238A1 DE1627238A1 (de) 1970-12-10
DE1627238B2 DE1627238B2 (de) 1977-02-24
DE1627238C3 true DE1627238C3 (de) 1983-01-13

Family

ID=7317068

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1967M0076516 Expired DE1627238C3 (de) 1967-12-08 1967-12-08 Reibahle

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1627238C3 (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2750705A1 (de) * 1977-11-12 1979-05-17 Wezel & Co Biax Werkzeuge Reibahle mit bohrstufe und stark ungleicher teilung der reibahlenschneiden
DE2828792C2 (de) * 1978-06-30 1982-11-11 Wilhelm Hegenscheidt, Gmbh, 5140 Erkelenz Aufbohrkopf
DE3805729A1 (de) * 1988-02-24 1989-08-31 Krauss Helmut Bohr- oder reibwerkzeug
US6379090B1 (en) * 2000-06-30 2002-04-30 The Boeing Company Force balanced irregular pitch reamer and associated reaming method
US10926344B2 (en) * 2017-08-30 2021-02-23 Ishii Corporation Co., Ltd. Taper reamer
CN107824884B (zh) * 2017-11-17 2019-08-23 中山市园丰精密刃具有限公司 用于加工汽车配件的台阶铰刀
CN108161083A (zh) * 2018-02-01 2018-06-15 苏州阿诺精密切削技术有限公司 用于汽车转向节主销孔加工的钻铰刀

Also Published As

Publication number Publication date
DE1627238B2 (de) 1977-02-24
DE1627238A1 (de) 1970-12-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2339873A1 (de) Einstellbares spanabhebendes werkzeug
WO2012117033A1 (de) Schneidkluppe
DE102015102044B4 (de) Fräswerkzeug und Schneideinsatz
EP3653325B1 (de) Verfahren zum spanenden erzeugen eines mit einer doppelschräg-verzahnung versehenen zahnrads
DE1952265A1 (de) Stirnmesserkopf,insbesondere fuer Verzahnungsmaschine
DE1627238C3 (de) Reibahle
DE2549260C3 (de) Mehrschneiden-Reibahle
DE3022937C2 (de) Falz- oder Nutenfräser für die Holz- oder Kunststoffbearbeitung
DE2941179B1 (de) Zer?kzeug
DE2434041B2 (de) Verstellbare mehrmesser-maschinenreibahle
DE102018118959B3 (de) Trennscheibe
CH494611A (de) Reibahle
DE102008053155B3 (de) Innenräumwerkzeug
EP0590408A1 (de) Werkzeug zum Fräsen von Nuten und Falzen
DE3530296C2 (de) Bohrwerkzeug zum Herstellen von Wandausnehmungen
DE102005062631A1 (de) Schaftfräser
DE2436501B2 (de) Bohrstange
DE2644827B2 (de) Spitzbohrwerkzeug
DE3441111C2 (de)
EP0177700B1 (de) Fräser mit auswechselbaren Schneidlingen
DE19526460C1 (de) Vorrichtung zur Herstellung einer Nut
EP0157157A1 (de) Falz- oder Nutenfräser für die Holz- oder Kunststoffbearbeitung
DE2504722C2 (de) Gewindebohrer
DE397295C (de) Verfahren zur Herstellung von Gewindebohrern
DE102016205040A1 (de) Mehrschneidiges spanabhebendes Bohrungsnachbearbeitungswerkzeug

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)