DE1627238C3 - Reibahle - Google Patents
ReibahleInfo
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- DE1627238C3 DE1627238C3 DE1967M0076516 DEM0076516A DE1627238C3 DE 1627238 C3 DE1627238 C3 DE 1627238C3 DE 1967M0076516 DE1967M0076516 DE 1967M0076516 DE M0076516 A DEM0076516 A DE M0076516A DE 1627238 C3 DE1627238 C3 DE 1627238C3
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- 239000000463 material Substances 0.000 claims 3
- 238000005553 drilling Methods 0.000 claims 2
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- 230000000750 progressive effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D77/00—Reaming tools
- B23D77/003—Reaming tools with means for preventing chatter
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Milling, Broaching, Filing, Reaming, And Others (AREA)
Description
und das Auftreten von Rattererscheinungen auszuschalten oder zumindest auf ein innerhalb der Toleranzgrenzen
liegendes und damit unbeachtlich kleines
Aufgabe ist die erfindungsgemäße Reibahle mit ungleicher Winkelteilung der
Schneiden derart ausgebildet, daß zumindest abschnittsweise längs des Umfanges sich die Winkel-
benachbarter Schneidenpaare, insbesoneine Zähnezahl z>6, um zumindest
360
Bei Reibahlen, deren. Zähnezahl kleiner als ζ = 6 ist, wurde gefunden, daß im Hinblick auf die durch
die geringe Zähnezahl bedingten, sehr ausgeprägten Ausbuchtungen und die verhältnismäßig große an den
einzelnen Schneiden auftretende Schnittkraft sich
geometrische Verhältnisse ergeben, die gute Ergebnisse zeitigen, wenn die Reibahle für diese niedrigen
Zähnezahlen derart ausgebildet ist, daß der Unterschied der Winkelteilungen benachbarter Schneidenpaare
zumindest 8 bis 10° beträgt.
Die praktische Erfahrung hat gezeigt, daß die erfindungsgemäß ausgebildeten Reibahlen gerade unter
ungünstigen Betriebsverhältnissen ganz hervorragende Ergebnisse liefern.
Der erfindungsgemäße Gedanke geht von der Überlegung aus, daß beim Anschneiden des ersten Zahnes
einer Reibahle mit der eingangs erwähnten bekannten geringen Ungleichteilung der Zähne, wie sie zur Verringerung
der Rattererscheinungen normalerweise vorgesehen ist, und dem dabei auftretenden und praktisch
nicht zu verhindernden Ausweichen der Reibahlenachse die Formabweichungen über die ganze
Länge der Bohrung dadurch zustande kommen, daß alle nachfolgenden Reibahlenzähne immer mehr oder
minder zwangsläufig wiederum in die von dem ersten Reibahlenzahn beim Anschnitt erzeugte Ausbuchtung
eintreten. Eine genaue Betrachtung der Schnittverhältnisse bringt die überraschende Erkenntnis, daß sich
die unerwünschte Tatsache, daß die nachfolgenden Schneiden zwangsläufig der vom ersten Zahn vorgeschnittenen
Kurvenbahn folgen, dadurch verhindern läßt, daß eine besondere Ungleichteilung der Schneiden
vorgesehen wird, die so ausgebildet ist, daß mit fortschreitendem Axialvorschub, mit dem alle Schneiden
schließlich zum Eingriff kommen, eine Bohrung ohne Ausbuchtungen und Markierungen entsteht.
Durch die Schneidenanordnung bei der neuen Reibahle wird erreicht, daß die zwischen den (bei gleicher
und bekannt geringfügiger ungleicher Teilung) an sich theoretisch entstehenden Ausbuchtungen liegenden
Felder stets von mehr als einer Schneide weggeschnitten werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Die Figur
zeigt eine Reibahle gemäß der Erfindung in einer Ansicht in der Achsrichtung.
Die dargestellte erfindungsgemäße Reibahle weist sechs Zähne auf, die im vorliegenden Falle hartmetallbestückt
sind. Die einzelnen Schneiden sind ersichtlich ungleich geteilt angeordnet. Hierbei ist die Ungleichteilung
folgendermaßen:
0°, 70°, 60°, 50°
70°, 60°, 50°.
70°, 60°, 50°.
Die Winkelteilungen benachbarter Schneidenpaare unterscheiden sich somit um 10° und um 20°, je
nachdem, welche Schneiden betrachtet werden. Da dieser Wert größer ist als
_ 360 360 /360°
z+1 \ 6
z+1 \ 6
360° R A
— = 8.6 J,
— = 8.6 J,
ist gewährleistet, daß die Reibahle im erfindungsgemäßen Sinne wirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Reibahle mit ungleicher Winkelteilung der Schneiden, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest abschnittsweise längs des Umfanges sich die Winkelteilungen benachbarter Schneidenpaare
insbesondere für eine Zähnezahl z>6
um zumindest Δ = J«L- -*g- unterscheiden.
ζ +l
2.' Reibahle nach dem Oberbegriff des An-Spruchs. 1, dadurch gekennzeichnet, daß für eine
Zähnezahl ζ = 2 bis ζ = 6 sich die Winkelteilungen/benachbarter
Schneidenpaare 'um zumindest 8 bis 10° unterscheiden.
Folge des Zahneingriffes vermieden wird, was sich durch eine ungleiche Winkelteilung der Schneiden erzielen
,läßt. In der Praxis wurden bisher Reibahlen verwendet, deren Ungleichteilung um verhältnismäßig
S geringe Werte, die in ziemlich engen Grenzen festliegend bei allen Reibahlenkonstruktionen vorgesehen
werden, von den vergleichbaren Werten einer Gleichteilung abweicht Bei einer Reibahle mit fünf Zähnen,
^f* -foo^U"g .S°mit -einem ^J™*?1? ™
ίο 360:5 — 72" entspräche, ist es gebräuchlich, eine
Teilungsfolge (bezogen auf den Zentriwinkel) von 69° — 72° — 75° ... vorzusehen, d. h., die kleinste
Ungleichteilung unterscheidet sich um 3° (bezogen auf den Zentriwinkel) von der Gleichteilung. Eine
solche Abweichung von etwa 2 bis 4 Winkelgrad findet für Reibahlen bis zu etwa 12 Zähnen Verwendung.
Mit zunehmender Zähnezahl und damit kleiner
■' ■ werdendem Zentriwinkel der Gleichteilung werden
naturgemäß auch die Abweichungen der Ungleichteiso lung von der Gleichteilung kleiner werden müssen; bei
. ■ einer Reibahle mit 20 Zähnen wurden so schon Tei-
Die Erfindung betrifft eine Reibahle mit ungleicher lungsabweichungen von 40 Winkelminuten aufeinan-Winkelteilung
der Schneiden. derfolgender Zahnteilungen vorgesehen.
Beim Reiben von Bohrungen mit mehrzähnigen Die Praxis hat gezeigt, daß Reibahlen mit einer
Reibahlen treten Abweichungen von der angestreb- 25 Ungleichteilung der obengenannten Größenordnung
ten genau zylindrischen Gestalt auf, die zur Vermei- nur dann einwandfreie Ergebnisse liefern, wenn die
dung der Überschreitung der vorgeschriebenen ToIe- Anschnittverhältnisse besonders günstig sind. Es
ranzgrenzen möglichst klein gehalten werden müssen. kommt aber z. B. praktisch nur in den seltensten Fäl-Abgesehen
von Fehlerquellen, die unabhängig von Ien vor, daß insbesondere bei der Folgebearbeitung:
der Konstruktion der Reibahle liegen, beispielsweise 30 Bohren — Senken — Reiben auf verschiedenen Sta-Versatz
der Reibahlenachse zur vorgearbeiteten Boh- tionen in der Serienfertigung die drei Achsen der vorrungsachse
oder fehlende Parallelität zwischen diesen bearbeiteten Bohrung, der Bohrspindel und der Reibbeiden
Achsen, und die durch entsprechende Führung ahle exakt fluchten und keinen Versatz aufweisen,
und Halterung der Reibahle ausgemerzt werden müs- Andererseits besteht auch noch die Schwierigkeit, daß
sen, können auch Formfehler dann auftreten, wenn 35 in Fällen, in denen die anzuschneidende Oberfläche
die Reibahle beim Anschneiden des Bohrlochrandes bezüglich der Reibahlenachse schief liegt und schwer
nicht mit gleichzeitigem Eingriff aller Hauptschneiden zu bearbeitendes Material vorliegt, sich Rattererscheiarbeitet
Schneidet nämlich die Reibahle einseitig an, nungen und damit entsprechende Formfehler nicht
so wird sie unter der Einwirkung der beim Anschnei- vermeiden lassen. Eine Besserung oder Abhilfe war
den des ersten Zahnes auftretenden Schnittkraft, die 40 nur in der Weise möglich, daß eben im Bereich des
eine resultierende Komponente rechtwinklig zur auszureibenden Loches eine im wesentlichen recht-Reibahlenachse
aufweist, seitlich ausgelenkt. Dieses winklig zur Reibahlenachse verlaufende Fläche vorerste
Ausweichen der Reibahle ist seiner Größe nach gesehen werden mußte, was jedoch oft einen zusätzabhängig
von dem Einstellwinkel und dem Freiwinkel liehen Arbeitsgang erforderlich macht
sowie vom Werkstoff und der Biege- sowie Torsions- 45 il
steifigkeit der Reibahle wie auch von der Spandicke.
Es kann wenige Tausendstel Millimeter, aber auch
einige Hundertstel Millimeter betragen. Die Folge
sowie vom Werkstoff und der Biege- sowie Torsions- 45 il
steifigkeit der Reibahle wie auch von der Spandicke.
Es kann wenige Tausendstel Millimeter, aber auch
einige Hundertstel Millimeter betragen. Die Folge
davon ist, daß die Reibahlenachse sich bei der dre- g
henden Schnittbewegung exzentrisch um die Werk- 50 bei ungünstigem Material eine hervorragende Formzeugspindelmitte
entgegen der Drehrichtung der genauigkeit der auszureibenden Bohrung zu erzielen
Schnittbewegung bewegt und dadurch Ausbuchtungen d d Af
in die Lochwandung eingeschnitten werden. Die Reibahle
weicht bei jeder Umdrehung mindestens so oft g
aus ihrer Mitte aus, wie sie Schneidzähne hat. Dieser 55 Maß zu reduzieren.
Vorgang kann solche Ausmaße annehmen, daß die Zur Lösung dieser
Vorgang kann solche Ausmaße annehmen, daß die Zur Lösung dieser
Reibahle hörbar rattert. Hierbei entsteht eine kurvenförmige Lochwandung, welche von der zylindrischen
Sollform in der Weise abweicht, daß ζ. B. ein Grenz-
ibhl
lehrdorn mit dem gleichen Durchmesser der Reibahle 60 teilungen nicht in die damit geriebene Bohrung paßt Der dere für
Kleinstdurchmesser einer solchen Bohrung, ihr Inkreis, ist also kleiner als der Schneiddurchmesser der
sie erzeugenden Reibahle. Diese Verhältnisse sind beispielsweise in »Das Industrieblatt«, Dezember
1958, S. 557—560, beschrieben.
Aus dieser Literaturstelle ist es auch bekannt, Reibahlen
derart auszubilden, daß eine gleichperiodische
gg
Ziel der Erfindung ist es, hier abzuhelfen und eine Reibahle zu schaffen, die es gestattet, auch unter
schwierigen Arbeitsbedingungen, d. h. bei schief Hegender, anzuschneidender Oberfläche nicht exakt
fluchtenden Werkstücks- und Werkzeugachsen, und bi üi Mil i h F
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967M0076516 DE1627238C3 (de) | 1967-12-08 | 1967-12-08 | Reibahle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967M0076516 DE1627238C3 (de) | 1967-12-08 | 1967-12-08 | Reibahle |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1627238A1 DE1627238A1 (de) | 1970-12-10 |
| DE1627238B2 DE1627238B2 (de) | 1977-02-24 |
| DE1627238C3 true DE1627238C3 (de) | 1983-01-13 |
Family
ID=7317068
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967M0076516 Expired DE1627238C3 (de) | 1967-12-08 | 1967-12-08 | Reibahle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1627238C3 (de) |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2750705A1 (de) * | 1977-11-12 | 1979-05-17 | Wezel & Co Biax Werkzeuge | Reibahle mit bohrstufe und stark ungleicher teilung der reibahlenschneiden |
| DE2828792C2 (de) * | 1978-06-30 | 1982-11-11 | Wilhelm Hegenscheidt, Gmbh, 5140 Erkelenz | Aufbohrkopf |
| DE3805729A1 (de) * | 1988-02-24 | 1989-08-31 | Krauss Helmut | Bohr- oder reibwerkzeug |
| US6379090B1 (en) * | 2000-06-30 | 2002-04-30 | The Boeing Company | Force balanced irregular pitch reamer and associated reaming method |
| US10926344B2 (en) * | 2017-08-30 | 2021-02-23 | Ishii Corporation Co., Ltd. | Taper reamer |
| CN107824884B (zh) * | 2017-11-17 | 2019-08-23 | 中山市园丰精密刃具有限公司 | 用于加工汽车配件的台阶铰刀 |
| CN108161083A (zh) * | 2018-02-01 | 2018-06-15 | 苏州阿诺精密切削技术有限公司 | 用于汽车转向节主销孔加工的钻铰刀 |
-
1967
- 1967-12-08 DE DE1967M0076516 patent/DE1627238C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1627238B2 (de) | 1977-02-24 |
| DE1627238A1 (de) | 1970-12-10 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |