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DE1626461B1 - Zündkerze - Google Patents

Zündkerze

Info

Publication number
DE1626461B1
DE1626461B1 DE19631626461 DE1626461A DE1626461B1 DE 1626461 B1 DE1626461 B1 DE 1626461B1 DE 19631626461 DE19631626461 DE 19631626461 DE 1626461 A DE1626461 A DE 1626461A DE 1626461 B1 DE1626461 B1 DE 1626461B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spark plug
metal
insulating tube
electrode
center electrode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19631626461
Other languages
English (en)
Inventor
Istvan Dipl-Ing Szilagyi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licencia Talalmanyokat Ertekesito Vallalat
Original Assignee
Licencia Talalmanyokat Ertekesito Vallalat
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licencia Talalmanyokat Ertekesito Vallalat filed Critical Licencia Talalmanyokat Ertekesito Vallalat
Publication of DE1626461B1 publication Critical patent/DE1626461B1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/54Sparking plugs having electrodes arranged in a partly-enclosed ignition chamber

Landscapes

  • Spark Plugs (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Zündkerze mit Vorkammer, die ein wenigstens teilweise der freien Atmosphäre ausgesetztes Isolierrohr zylindrischer oder kegeliger Form aufweist, durch das die Mittelelektrode bis zu ihrem unteren Ende, das der am Metallgehäuse angebrachten Masseelektrode mit Abstand gegenüberliegt, hindurchgeht.
  • Diese Zündkerzen mit Vorkammer haben den Vorteil, daß das komprimierte Benzin-Luft-Gemisch im Motorzylinder besser zündet, weil aus der Vorkammer der Zündkerze ein Flammenstrahl in den Zylinder gelangt.
  • Genau wie normale Zündkerzen haben aber auch die Zündkerzen mit Vorkammer jeweils einen bestimmten Wärmewert, so daß die Zündkerzen eventuell zu heiß werden oder zu kalt bleiben, d. h. verrußen, wenn ein bestimmter Motor falsch bestückt ist.
  • Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, eine Zündkerze mit Vorkammer zu schaffen, die keinen ihre Verwendbarkeit begrenzenden Wärmewert hat, d. h. universell in Motoren beliebiger Art benutzbar ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe führt die Erkenntnis, daß eine gesteigerte Wärmeableitung von den Elektrodenspitzen aus erforderlich ist.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe -dadurch -gelöst, daß die Mittelelektrode im Bereich des Isolierrohrs als eine die Innenwand desselben bedeckende Metallauskleidung ausgebildet ist, deren unterer Rand einem als Masseelektrode dienenden Absatz des Metallgehäuses gegenüberliegt.
  • Diese Metallauskleidung bewirkt eine so gute Wärmeabführung von der Mittelelektrode durch das von außen gekühlte Isolierrohr hindurch, daß sowohl die Mittelelektrode als auch die Masseelektrode auf einer niedrigen Temperatur bleiben und nicht zum Glühen kommen, selbst wenn der Motor mit hoher Drehzahl bzw. Leistung betrieben wird. Ferner hat sich gezeigt, daß eine erfindungsgemäß ausgeführte Zündkerze bei niedriger Motorbelastung nicht verrußt. Dies ist darauf zurückzuführen, daß der Funke von der Mittelelektrode nicht dauernd an einer bestimmten Stelle, sondern unbestimmt auch an anderen Stellen über den Umfang der ringförmigen Elektrodenspitze zur Masseelektrode überspringt bzw. überspringen kann, so daß gegebenenfalls auftretende Ablagerungen das Überspringen des Funkens nicht stören, sondern nach kurzer Zeit abgebrannt werden.
  • Die Metallauskleidung kann aus einem Metallnetz oder auch aus einer aufgestäubten Schicht bestehen. Es ist bei normalen Zündkerzen ohne Vorkammerbekannt, beide Elektroden korbförmig in Form eines Metallnetzes vorzusehen. Diese Ausführung hat einerseits den Zweck, einen sehr geringen Elektrodenabstand zu ermöglichen, was bei vollen Elektroden nicht möglich ist. Andererseits sollen die Elektroden schnell auf Betriebstemperatur kommen und auf hoher Temperatur gehalten werden, während gemäß der Erfindung durch die Ausführung der Mittelelektrode als Metallnetz gerade eine Kühlung verwirklicht wird, um die Elektroden auf niedrigen Temperaturen zu halten.
  • Die Zeichnung veranschaulicht drei Zündkerzen gemäß der Erfindung im senkrechten Schnitt, teilweise in Ansicht.
  • Gemäß F i g. 1 ist eine Mittelelektrode 10 vorgesehen, die sich in üblicher Weise durch einen Isolierkörper 11 erstreckt und unten mit einem Kopf 10 a aus diesem herausragt. Zwischen dem unteren Ende des Isolierkörpers 11 und einem Absatz im Metallgehäuse 15 ist unter Zwischenschaltung von Dichtungsringen 18,19 ein Isolierrohr 17 eingeschaltet und durch eine Feder 13 gehalten, dessen Inneres die Vorkammer der Zündkerze bildet.
  • Die Mittelelektrode 10 ist im Innern dieses Isolierrohrs als eine die Innenwand desselben bildende Metallauskleidung ausgebildet, die hier aus einem Metallnetz 20 besteht, das oben mit dem Kopf 10 a der Mittelelektrode 10 leitend verbunden ist. Der untere ringförmige Rand des zylindrischen Metallnetzes 20 bildet die »Elektrodenspitze« der Mittelelektrode, während das Metallgehäuse 15 gegenüberliegend mit der als Absatz 15a ausgebildeten »Spitze« der Masseelektrode versehen ist.
  • Die Zündkerze ist oben mit einer in das Metallgehäuse 15 eingesetzten Kappe 12 versehen, gegen deren' obere Wand 12 a sich die Feder 13 abstützt. Die Kappe 12 hat in ihrem Mantel zwei Fenster 12 b, so @daß der Innenraum 16 der Kappe 12 mit der freien Atmosphäre verbunden ist und damit das Isolierrohr 17 durch die Außenluft gekühlt wird.
  • An den Elektrodenspitzen kann kein Wärmestau und damit keine übermäßige Erhitzung entstehen, die zum Glühen führen kann, weil über das Metallnetz 20 und weiter über das Isolierrohr 17 laufend Wärme abgeführt wird.
  • Das Isolierrohr 17 kann ein Glasröhrchen sein, so daß ,der Betrieb der Zündkerze bzw. die Flammenbildung und -färbung von außen zu beobachten sind.
  • Bei der Ausführungsform nach F i g. 2 besteht die Metallauskleidung an der Innenwand des Isolierrohrs 17 aus einer aufgestäubten Schicht 21, die mit dem Kopf 10 a leitend verbunden ist und deren unterer zylindrischer Rand wieder die Spitze der Mittelelektrode bildet. Im. übrigen entspricht der Aufbau dem der Zündkerze nach F i g. 1.
  • Die Ausführungsform nach F i g. 3 enthält als Metallauskleidung des Isolierzylinders 17 a wieder ein Metallnetz 20, das hier nach innen durch einen zweiten Isolierzylinder 17 b abgedeckt ist. Dieser zusätzliche Isolierzylinder 17 b bewirkt, daß von den in die Vorkammer eindringenden heißen Gasen praktisch keine Wärme an das Metallnetz 20 abgegeben werden kann.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Zündkerze mit Vorkammer, die ein wenigstens teilweise der freien Atmosphäre ausgesetztes Isolierrohr zylindrischer oder kegeliger Form aufweist, durch das die Mittelelektrode bis zu ihrem unteren Ende, das der am Metallgehäuse angebrachten Masseelektrode mit Abstand gegenüberliegt, hindurchgeht, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die Mittelelektrode im Bereich des Isolierrohrs (17) als eine die Innenwand desselben bedeckende Metallauskleidung (20, 21) ausgebildet ist, deren unterer Rand einem als Masseelektrode dienenden Absatz (15 a) des Metallgehäuses(15) gegenüberliegt.
  2. 2. Zündkerze mit Vorkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallauskleidung aus einem Metallnetz (20) besteht.
  3. 3. Zündkerze mit Vorkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallauskleidung aus einer aufgestäubten Schicht (21) besteht.
  4. 4. Zündkerze mit Vorkammer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daB das Metallnetz (20) innen durch ein zweites Isolierrohr (17 b) abgedeckt ist.
DE19631626461 1962-12-19 1963-12-09 Zündkerze Withdrawn DE1626461B1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
HUSI000845 1962-12-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1626461B1 true DE1626461B1 (de) 1970-10-29

Family

ID=11001496

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19631626461 Withdrawn DE1626461B1 (de) 1962-12-19 1963-12-09 Zündkerze

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1626461B1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0049372A1 (de) * 1980-10-14 1982-04-14 Robert Bosch Gmbh Zündkerze für Brennkraftmaschinen
EP0669454A1 (de) * 1994-02-28 1995-08-30 General Motors Corporation Funkenzündungseinrichtung

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2269682A (en) * 1940-06-15 1942-01-13 George M Paulson Spark plug
FR1232318A (fr) * 1957-07-17 1960-10-07 Licencia Talalmanyokat Bougie d'allumage avec isolant gazeux pour des moteurs à explosion

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