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DE1621671A1 - Verfahren und Vorrichtung zum thermochemischen Flammen metallischer Werkstuecke - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum thermochemischen Flammen metallischer Werkstuecke

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Publication number
DE1621671A1
DE1621671A1 DE19671621671 DE1621671A DE1621671A1 DE 1621671 A1 DE1621671 A1 DE 1621671A1 DE 19671621671 DE19671621671 DE 19671621671 DE 1621671 A DE1621671 A DE 1621671A DE 1621671 A1 DE1621671 A1 DE 1621671A1
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DE
Germany
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oxygen
flat
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flow
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DE19671621671
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DE1621671C (de
DE1621671B2 (de
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Lytle Thomas James
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Union Carbide Corp
Original Assignee
Union Carbide Corp
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Publication date
Application filed by Union Carbide Corp filed Critical Union Carbide Corp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K7/00Cutting, scarfing, or desurfacing by applying flames
    • B23K7/06Machines, apparatus, or equipment specially designed for scarfing or desurfacing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gas Burners (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)
  • Coating By Spraying Or Casting (AREA)

Description

PATENTANWALT PIPL.-INQ. QERHARD SCHWAN
8MONCHENa-QOERZERSTRASSEIS 1 R >M fi 7 1
UNION CARBIDE CORPORATION 2TO Park Avenue, Hern York, N.Y. 10017, U.S.A.
Verfahren und Vorrichtung zum thermochemischen Flammen metallischer Werkstücke
Dia Erfindung befaßt sich allgemein mit dem thermochemischen Flämmen won metallischen Werkstücken und eignet sich insbesondere in l/erbindyng mit dem selektiven Fleckflammen, wie es beispielsweise in der US-Patentschrift 3 245 842 beschrieben ist.
Beim s&lktiven Fleckflammen werden einzelne Flämmdüsen, die quer zur Beutegungsbahn eines metallischen Werkstücks nebeneinander angeordnet sind, selektiv betätigt, um nur diejenigen Zonen zu Flämmen, die Qberflächenfehisr auf tue i sen. Bei d esa üblicheren Flämmverfahren uiirddagegen eine durchgehende Oberflächenschicht des Werkstücks abgetragen, um die mahllos verteilten Oberflächenfehlerdes Werkstücks zu beseitigen. Das Hauptziel eines'selektiven Fläminverfahrens besteht darin, Metall einzusparen, indem nur die verteilten schmalen Zonen _
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des Werkstücks geflammt »erden, die die Fehles besitzen. Da die Fehler aus der Oberfläche ausgeflämoit »erden müssen, während sich das Werkstück bewegt, ist es wesentlich, rait jeder Flämmdüse einen echten fliegenden Start an einer Stelle durchführen zu können, die unmittelbar vor jedem Fehler liegt. Dies ist sehr schmierig zu verwirklichen, da die Wärmemenge sehr groß ist, die erforderlich ist, um die zu flammende Oberflächenzone zwecks Durchführung eines fliegenden Starts auf die Zündtetaperatur zu bringen.
Ein Verfahren zur Durchführung eines fliegenden Starte ist in der US-Patentschrift 3 22? 730 beschrieben. Bei diese« bekannten Verfahren uiird ein brennendes^- IRetallhilfspulver auf die zu flammende lüerkstückoberflache gerichtet, um die Temperatur rasch bis zum Zündpunkt zu erhöhen, und wird dann zsiecks Durchführung eines fliegenden Starts ein Hochdruck—Flänrasauerstoffstrom gegen die erhitzte Oberfläche geblasen.
Das oben ermähnte Verfahren zur Durchführung eines fliegenden Starts wurde zwar mit Erfolg praktisch eingesetzt, doch ergeben sich aus der Notwendigkeit, ein fnetallhiifspulver verwenden zu müssen, um den Aufheizeffekt zu erzielen, verschiedene schwer- | wiegende Nachteile. Einer dieser Nachteile besteht darin, daß I es schmierig ist» das Pulver an eine vom Puiververtelier entfernte Stelle zu bringen und dort gleichmäßig zu uarteilen· Wann das Pulvervsntil für eine vorbestiiamte FlammdSse geöffnet < wird, tritt das Pulver zusammen mit dass dar~ FSrdaetfng dienenden; Trägergas in einem plötzlichen Stoß aus. ESIrd
BAB CSUGiNAL
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Trägergases} nicht in engen Grenzen geregelt oder kommt es zu "'eines- teiiweisen Verstopfung einer Düse, wird die erforderliche Pulvermenge nicht abgegeben und an der zu flammenden Oberflächenzone gleichmäeig verteilt. Dadurch wird die Verläßlichkeit der Anlage dafür, daß die erforderlichen fliegenden Starts durchgeführt werden, verringert. ' :
Der bei weitem bedeutendste Nachteil liegt jedoch in den Kosten, die durch die Verwendung von (üetallpulvern für das selektive Fleckflammen entstehen. Ee wurde beispielsweise gefunden, daß bei einer 30,2 mm breiten Düse ungefähr 28 g Eisenpulver für jeden fliegenden Start erforderlich sind und daß beim Flämmen der vier Seiten eines Knüppels von 3,5 m Länge und einem Querschnitt von 100 χ 100 mm im Rlittel 48 Starte erforderlich sind. Daraus läßt sich leicht berechnen, daß die Gesamtpulverkosten beim selektiven Flämmen in vielen Fällen die (Hetalleinsparungen aufwiegen können, die durch Anwendung des Fleckflamm-Verfahrens erzielt «erden.
Ein «Heiteres merkmal des oben beschriebenen bekannten selektiven Flämmverf ahrens, das in bestimmten Anwendungsfällen als Nachteil zu werten ist, besteht darin, daß die einzelnen schmalen Flämmdüsen in der Oberfläche des metallischen lüerk- _ stocks im Bereich der selektiv geflammten Zonen Längsriefen entstehen lassen. Zwar stellt dies in den meisten Anwendungsfällen keinen sehr kritischen Faktor dar, doch ist es wünschenswert, die Ausbildung derartiger Riefen zu vermelden·
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Öle AnwendbMckeit der vorliegenden Erfindung ist nicht auf das; selektive Fleekflammen beschränkt. Bai herkömmlichen Flämmprozessan, bei denen ein breiter flächiger Flämmsauer— stoiffstromr zum Abtragen einer gleichförmigen metallischen Öberf JtäGhÄnschicht verwendet m.ird>- ist es im allgemeinen arforideirlich, die Tiefe dee Flämffischnitts stf einzustellen, deß sie der Tiefe des tiefsten rehlers entspricht. Das führt dazu, daß eine erhebliche Wange an sauberem, fehlerfreiem metall vergeudet werden muß, um eine gleichförmige, fehlerfreie Oberfläche des Endprodukts zu erhalten. In bestimmten Fällen, in denen ein Stahl gleicher Güte hergestellt uitrd, erlaubt ea die vorliegende Erfindung, in den Ztinen mit den tiefsten Fehlern einen tieferen Schnitt aaszuführen und in den übrigen Zonen mit einem Schnitt geringerer Tiefe zu arbeiten.
D«MF Erfindung liegt insbesondere die Aufgabe zu Grund, ein neuartiges Verfahren und eine Verrichtung zum selektiven Fieckflämmen von metallischen li/erkstüoken zu schaffen, die keine Wetallhiifspulver erfordern*
Erfindung liegt ferne* die Aufgabe zu Grund, ein neues selektives Fiämmverfahren und eine zur Durchführung dieses Verfahrens geeignete Uorrichtung zu schafFerr, die es erlauben, eine glatte und im wesentlichian von Längsriefen freie, geflammte Oberfläche ζuj erhalten. .
Eine meitere Aufgabe der; Erfindung besteht darin, ein Flämmverfahren und eine Verrichtung zu schaffan, bei denen die volle
. .- ■"■■■■'■■*■■-■■■ BAD OfflGiNÄL-
Breite der Oberflächenschicht eines metallischen Werkstücks derart abgetragen wird, daß die .S-chnit tiefe, in vorbestimmten Zonen, die die tiefsten Fehlerenthalten, größer als in den übrigen Zonen ist.
Die beiden erstgenannten Aufgaben werden arfindungsgamäß auf folgende U/eise gelöst. Eine Quarzone dar Oberfläche des metallischen Werkstücks wird vorgewärmt, um darauf ein langgestrecktes Schlacke-Eisen—Schmelzbad auszubilden. Um dieses Schmelzbad im schmelzflüssigen Zustand zu halten, wird ein breiter flächiger Sauerstoff strom jjnter ainem schiefen Winkel gagen die vorgewärmte Zone gerichtet. Dadurch wird eine exotherme thermoche— mische Reaktion herbeigeführt, dia ausreichend Wärme frei setzt, um das Schmelzbad schmelzflüssig zu halten. Wie im folgenden noch näher erläutert ist, hat dieses Schmelzbad bsi dieser Ausführungsform der Erfindung den Zweck, als Hilfe— schmelzbad zu dienen, von dem aus fliegende Starts durchgeführt werden können. Außerdem soll es die Flämmreaktion derart zu Ende führen, daß Riefen in der selektiv geflammten werkstückoberfläche beseitigt werden. Dementsprechend wird dia Durchflußmenge df33 ausgeblasenen Sauerstoffs so niedrig gehalten, daß sie gerade.ausraicht, einen Flämmschnitt von geringer Tiefe aijszufuhren.
Ausgewählte Oberflächenfehlar des metallischen Werkstücks werden dadurch beseitigt, daö an Stellen quer zu der zu flammenden ÖberfLache, die mit diesen Fehlern im wesentlichen ausgerichtet 3tnd, mindestens ein einzelnar-Flämrosaueratöff-
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strom gegen den hinteren Teil des Schmelzbads gerichtet uiird. Ois einzelnen FlämmsauerstofPströme »erden mit einer DurchfluSmanga ausgeblasen, die ausreicht, um den gesamten Metall— abtrag auf eine Tiefe zu steigern, die gleich derjenigen des tiefsten Fehlers ist. Diese Ströme werden jadoch intermittierend wirksam gemacht, während der breite flächige Sauerstoffstrom kontinuierlich über die gesamte Längs das zu flammenden Werkstücks ausgeblasen uiird. Auf diese üleiss werden die verteilten Qbsrfiächenfehler durch die selektiv zugeführten einzelnen Sauerstoffströme beseitigt. Der flächige Sauerstoff— strom hält mährend dessen die gesamte Rsaktionszona im schmelzflüssigen Zustand, so daß die ainzelnen fläaunsauarstoffströme bai Auftreffen auf dia schmeltfiüasige Zone sinan echtan fliegenden Start herbeiführen. Bsi sinar Relativbetasgung zwischen der Flännnvorrichtung und.dem Uierkstück übt dar flächige Sauerstoff strom außerdem eine flache Glättungaasirkung aus. Dabei werdan die selektiv geflammten Zonsn gereinigt und ainge-» ebnet, indem die durch die selektiv aufgeblasenen ainznlnen
FlämmsauerstofPströme gebildeten Riefen iiiiodeatsns teilweise beseitigt uioiden.
Um die Flämmreak^Lon in Längsrichtung .lisa Ularkatöcks fortschreiten zu lassen, laird für eine Relativbs&egung zuiischan dum Werkstück und den Sauerstoff-strömen gesorgt. Im allgemeinen erfolgt das anfängliche Vorwärmen einer Quer-"verlaufenden Obar— flächenzona zwecks Ausbildung des langgeatrecktsn Schlack-a— Eisen-Schmalzbadas, «tährend das Werkstück "und dia Flamm /orrichtung mit '-Bezug aufeinander ortsfest gehalten sind. Dir
. - ' -- —7 «- BAD ORiGfNAL
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weiteren Verfahrenaschritte erfolgen dann, während das Werkstück und die Flämmvorrichtung gegeneinander bewegt werden.
Bei den meisten Stahlsorten erwies es sich als besonders zu/eckmäßig, beim Kaltflämmen den flächigen Sauerstoffstrom mit einer l^ficcnTluSmenge von-jungefähr \3ySJi bis 5,6; cbm pro Stünde je mm '' ll/erkstückoberfl^c^önbreite auszublasen. Bei FlämmgBschwindigkeiten von 9: friedig m pro IWinute führt dies zu einem! voilständi-« gen? Abtragen ä00[jfaieitflache bis zu einer Tiefe von ungefähr S bis 1, M mm» ^ä^^jtfer wahl weise a insetzbar en einz einen Flamm?-
tdf wenn er intermittierend eingeschaltet 1^gLt einer- Durehflußmenge von ungefähr 4,4 bis 5,6 cbm pro "Stunde je mm; überst richener urerkstückbr el te ausgeblasen. Bei den obengenannten Flämmgeschwindigkeiten vergrößert dieser Sauerstoffflufl die Schnittiefe in amn die Ober~ flächenfehier enthaltenden ausgewählten Zonen aujf ungefähr 10 bis 3,5
Beim lüarmflammen erwiesen sich bei den meisten Stahlsorten Durchf lußmengan des f lächigert Sauer staffs tr oiffis von ungefähr 3,3 bis S9Q: cbrn pro Stunde je mm Uierkstückoberflächenbreite als am geeignetsten« Bei Fiämmgeachiiindigkeiten von 15 bis 76 m pro ininute führt dies zu einem vollständigen Abtragen der Oberflächenscnicht bis zu einer Tiefe von ungefähr S bis t,3 roro. Jeder der wahlweise einsstzbaren einzelnen Flämmsauerstoffströrae wird, bei intermittierendem U/irksammachen, Vorzugsiaeise mit einer Durchflußmenge von ungefähr 3,9 bis 5,0 cbm pro Stunde je mm Uberatrichener U/erkstückbreite ausgabläsen* Bei den ge—
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nannten rFlämmgeschuiindigkeiten vergrößert dieser Sausrstaf f — -f IuQ d;ie !Scbnittiafa in den .vorbestimmten, diB Obarflächanjfiahlar enthaltenden Zonen auf ungefähr 10;bis 2?5.mm.
4|e)i ggiQilöiSt .yujBf-^jBfi, {djaß .fiar-yjjr.ei it« ^l^-hi^B ^&.^jsj^^q^^^ |J|rJLJGjk φπά φη VUteiic^ar ^JMkßß ..ajisj^lgfsfi yiuif d,
|iJB-Ca .ijn s^l;X:g©f|iB!ij5eri ^,^eiJjä
anthialtaiiden Zdnan
itßn ?filäehi,gan Saufrsto^P^stiyjm , ,d%a jin .;
t ^o?5|äefl^%ü;^|^e^^ei^fr :?ΐ§%θ,xjftd (|u,aXitMt .ständig:«b,,e„ ,TjIOr^a5Ti, ^b^e^bjsn ,auj^h jd4e -^i;0 tiefsten fehler a
η kjOJöistiant. Sie können heisp^aJLsr ^an-^an^jlter/lgs^^^^liiiit^.n..liegen» ■ In einem solchen, jfeajii.nf|diiB«.Siauarst-offidurchf!.uStijenge das areiten ftäGhigep;
ι.durch ^ zusätziichen Sauerstoff an Stellen t
t juardsn, im ;d,ort ;einen gegenüber fdi&T ^stiiCihen .ObarflachERbraito tisfβξβη Fl^mpsehnitt z.u...ec" .Zielen.
arfindungsgfiiinäßerfipimqivorriehtung ise^at eine Breite t mit einem«d^urchgehe^dan-vSGhlitz^^eraehene Fiämmainhait in, Kombina· tipn. mit- einer;Jlahc^ahl :ißinzainer Dsüsan. auf. Ourqh jpda Düse
kann ein Sauerstoffstrom θturns stromabwärts des flächigen Sauerstoff Stroms ausgeblasen werden, der aus der den durchgehenden Schlitz aufweisenden Flämmeinheit austritt. Die mit durchgehendem Schlitz versehene" Flämmeirehöit ist vorzugsuieise in dar aus der US-Patentschrift -2 838 431 bekannten Weise . aufgebaut. ".-."■. ;-. ■ '.-;.- ^.." : : ■■
Die Erfindung ist im folgeäidari an Hand Von Ausführungsbeispieleh in Verbindung mit den Zeichnungen näher erläutert..
Es "zeigt:: ·'''-iv-SSri.1 "-_■ . . , ' -"■■'-'"".." .--.-■-
Figur T eine Seitenansicht der Fiämmvorrichtung nach der
Erfindung im Betrieb, nachdem das metallische Werkstück vorgewärmt und das-" Schlacke—Ei'sen-Schmslzbeid ausgebildet, ist, und"
Figur 2 eine perspöktiwische Draufsieht auf die Flammwor-
richtung nach Figur 1»
An Hand der Zeichnungen »ei die"Erfindung zunächst in'Verbindung mit eineim 'selektiven Flämmvarfahreh bBschrißbent Uiie gezeigt, «üird die Oberfläche eines ßtetr'ällischen UJBßkstücks IU zunächst, mit einem aus Durchlassen F austretenden Brenngas und einem schwachen SauaristofPatrtim aus dam durcligehenden Schlitz S der Flämmeinheit M vorgowärmt, ym auf ifeuf lUöikatUck ein lariggesfcrackfcriS cjuar uerlaufendes SchlaGke™Ef3tin-"Sühflialzbad P auszubilden. Während, dem anf ariglichen Vo.rtali'rmen bleiben das
Werkstück IB und die Flämmeinheit Π1 ortsfest. ;Sobal4 Schmelzbad gebildet ist, uiird der Sauerstoff strom das u .πί*? χ -, Schlitzes S auf einen liiert eingestellt, dar nur ausreicht,= ainen Flämmschnitt von geringer Tiefe entsprechend Figur 1 auszuführen, mährend der BrenngasfluS aus den Durchlässen F auf einen Wert abgesenkt uii^d, der ausreicht, um dia flächige Ausbildung des Sauerstoffstroms stabil zu haltsn. Dar auf die vorgewärmte Zone auftroffende werhältniSfiiäSig schwache Sauerstoff stroiu führt eine thermochemiecne Relikt ion herb a.i, die }) eine ausreichende Wärme freisetzt, um da ει Schmalzbad während des selektiven Flämmens im achmelzflüaaician Zustand 2u halten, Es ist uiaaentlich, dafl dieses Schmelzbad flüssig blaibt, da es die Durchführung von achtan fliegendan Starts erlaubt, ohna dafl ein Itlatallhilf spulver varuiendefe . werden
Etnain dem Zeitpunkt, In dem das langgestreckte Sahmalzbad ausgebildet ist, und die-. Sauarst'of f— und Br-cnngasstcöaje in der oban begchriebenen Weise 'eingestellt sine, werden das lUark— Stück lü und der flächige Flämmsauerstaf f tirenr g eg aneinander bewegt,-'um die thermochemischa Reaktion entlang dam lUerkatück fortschraLten 2ü lassen. Während dieser Relativbewegung werden FBhlar in der ll/arkstückoberf lache selektiv dsdurch beseitigt s daß ein oder mehrere Sauarstoffströme aus ainer odnc inetegran Düsen N gegen den hintaran Tail R das langgestreckten- Sohmslz— bads P an Stallen ger ichtat yiarden, d.vs s it den Fsah lern im wesentlichen auagariciitsh a.Lnd« iiJsär.-n. ilie. »/a-rbes-t'-imüitiBTi' Sauerstoff atrcime auf dan hintärsn- Teil des QcY^.-lizhBUs ä-reffan, ■-ergibt sich ein f Liegender Start „ dwe fij.t rSie Liiai}®- dna F'shlsrs
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fortgeführt »ird, so daß der Fehler auf der Oberfläche ausgeflammt wird. Die :Düsen ü werden intermittierend betätigt und können unabhängig voneinander wirksam gemacht,werden, so daß aus ihnen Sauerstoff nur dann ausgeblasen wird, wenn Fehler J.n der Jlierkstückoberflache .vorbeilaufen, die .mit einer oder mehreren .dieser Düsen im wesentlichen ausgerichtet sind.
Jcönnan von ^ai,^
für; sine jiufceraafcii9eliie Metätiiojui|g ^
ßiismn ' foaifcm ^eJyefetiiVan F?limsnen tet mim der
3 Ί245 ßä42 -iiekanTit. Die b
Veffahren zur Ermittluiig det Fehler, ^ttr Aufzeichnuijg ;
ssxtigen Lage »4er Fehler in einem ifpejtefser,, ^
; band, tifid zur selbstfeätigejn :Über(nittlu«ig tiet
iTifortnätiön vom Speicrher >zuieeks Betätigung
in der eina bestimmte 'Düse s^eisei^den Gaez^lejii^n.gsz4i ^©ρβυ ;dem ZeitpWfiktj in dem dgr
eintritt.
3e nach der Tiefe dar fehler können die selektiv betätigten Düsen N Riefen in der UJerkstückoberflache entstehen lassen, die den Ort der beseitigten Fehler erkennen lassen. In bestimmten Anuiendungäfallen können derartige Riefen bei dem nachfolgend gebildeten Produkt zu unerwünschten Folgen führen. Erfindungsgemäe liefert jedoch der breite flächige Sauerstoffstrom einen Schnitt von garingerj, glaiohmäBig-r Tiefe, der etwaige Riefen, minde&tnns toiltiioine:, ainabnet, dia von den einzelnen Sauerstoffströman d&r Düsen N verursach}, sind.
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Aus jeder der Düsen W sollte eine Sauerstoffmenge von 3,90 bis 5,57 ebm je Stunde pro imn bestrichener Oberflächenbreite ausbiasbar sein. Die Düsen können so konstruiert sein, daß ein Strahl beliebiger geeigneter Form, z,Bo ein kreis-=» förmiger oder flacher Strahl,srzeugt aird. · "■ ■
Unabhängige Ventile sollten vorgesehen sein, um jede Düse oder jede kleine Oösengruppa mit Sauerstoff zu versorgen. Die Ventilsteuerung ist vorzugsweise in der aus dar US~Patent— schrift 3 245 842 bekannten Weise aufgebaut*
Die Erfindung ist nicht auf dia Anwendung beim selektiven Fleckflammen beschränkte Beim herkömmlichen Flämmverfehren
finden sich ebenfalls ÄnuiendungsmSglichkaiten, insbesondere ωοηη ll/arkstücke g.leicher Art geflammt- uierden, bei denen die zu flammende Oberfläche häufig tiefesa Fehler an einer bestimmten Stalle s z.B. im Bersich der Kanten, aufweist. Erfindüngsgemäß kann in einem solchen Fall der ifletailverlust erheblieh dadurch 'verringert uferdenB daß die Durchflußmenge des HauptfIMmmsauerstoffStroms euf einen ÜJert eingestellt wird, der ausreicht, um das Werkstück auf eine Tiafs entsprechend derjenigen der meisten- Fehler zu flämmen. Diese Durchfiußmenge liegt im-allgemeinen-in der Größenordnung von 4,46 bis 5,57 et pro Stuftde je mm ObBrflächenbreite in den meisten Fällen des Kaltfiämmens von Stahl und bsi 3,34 bis 4^46 cbm je Stunde pro mm Qberflächenbreite beim U/armflammen. Die Flämmgöschuiindigkej.t liegt dabei für geiEjöhniich bei ungefähr 15 bis 2? m
■" . . I-.1-./'" . -■■.'.■ .'. , 8ÄD ORIGINAL
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pro minute, beim .Kaltflammen.-«-on Stahl und bei 27 bis 46 m pro Blinuts beim UJarrnf iämsnen won Stahl« (Ofoi einen tieferen Flämmschnitt inertem* Bereich, des ""Werkstücks zu exzislans dsr ständig tiefere Fehler aufweist * uisrd'en die Oüasn N, die mit diesen Bäreichen im wesentlichen .ausgerichtet sind, SInQa*=- schaltet und_ bleiben zumindest-fite einen Teil des gasaintan Fläinmyörgangss im Setrieb. Liegen dia Zonen der tiafsten Fahler b9ispi9l3u/aise im Bereich das? lüerkstÜGkkfintBns uiBEdan die Düsen N 12 und N 14 betätigt, um die Sauörstoffkonzentration des Hauptsauerstoffströme in dieaen Zainen zu erhöhen, so daß an diesen Steilen tiefe-re FlMiBKssehnitte erzielt, .warden, als im Bareich dar übrigen Oberfiächenbraita des -WerkstS'qks· Der
in , ■■■' .- " V ■
zusätzliche Sauerstoff kann /geringen Qreifcsnabsfcufungan Von ungefähr 25 mm eingsführt werden. Auch größere Abatyfungan lassen sich jedoch mit Erfolg verwenden. Bei der Zufuhr dieses Sauerstoffs zum flächigen.'.Hau'p.'tstrpin* ist as uiesantlich, ihn etuiae vor den Hauptstrom zu richten, um die Ausbildung won Graten zu vermeiden.
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Claims (1)

  1. Petantansprücha
    1. Verfahren zum'thBrmochamischen Flammen von metallischen Werkstücken, bei dam ein übar die Obesflächenbi-eite des Werkstücks rsichendas Schrlaoka-Eiaan-^Schmelzbad ausga— bildet und dadurch im. schmelzf lüasigef« Zustand gehalten uiird, daß zur Herbeiführung einar sxothsrmen chemischen Reaktion sin flächiger "SauBTsfcoPFsfero-i» unter einem schieFen Ulinkel gegen das Sehmelzbad gerichtet ujird, und bei dem das Werkstück' und der SauerstafFataeom gegenainander bewegt werden, um die«Flämmreaktion entlang dem Werkstück Fortschreiten zu lassen, dadurch gekennzeichnets daß zum umhliaeisen Ausflammen «on Oberflächsnfehlern des Werkstücks zusätzlich zu dam flächigen Sauarsüoffstrom an Stellen, die mit diesen Fehlern im wesentlichen ausgerichtet sind, mindestens sin "einzelner FlämmsauerstoFFstrom intermittierend gegen den hintaten Teil des Schmelzbades gerichtet uiird.
    2. UerFahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» deQ der flächige-"Sauerstoffstrom mit einer Durchflußmange ausgeblasen uiirdj, die nur zur Erzeugung eines Flammsehnittes gerlngar Tiefa ausreicht, der die von den einzelnen schmalen
    erzeugten Kerben .teilweise
    3p Verfahren nach Anspruch 1» dadurch ge^emiEsiiehnei, daß
    der Flächige Sauere&offstrom mit einer· DurehPlußtiienge
    ausgeblasen uiird» die zyr Erzeugung eines normalen Fläram— schnittes ausreicht-., und daß die einzalrren über schmalen
    Bereichen der Oberfiäcfiönbivai,te atjsgeblaaansn Sauerstoff— ströme roit worbBstiinmt&n lüerkstilc-kzanen ausgerichtet werden t die einen, tieferen als dew. von'dem flächigen -Sauerstoffstrom erzeugten Schnitt 'erfordern*" :
    4.. Verfahr er» "stach "Anspryeli." 2,: dadurch gekennzeichnet, daß beim Kalfcflammen der flächige SausrstofFstrom mit. einer; Durch·- flyßaienge von ungefähr\3S9 bis,5-,6- ehr« pro Stünde je mm
    Qbsrflächenbreite und die schmalen, mahluieiie intermittierend zugeschalteten Sayerstoffströme mit.'einer. Durchfluß— menge.von ungefähr 4j4 bis 5»6 cbm pro Stunde ja mm überstricheneT UJerkstöckbreite ausgeblasen werden und mit einer Uarschubgeschtsindigkeit. won 9 bis 30 nt. pro Uli nut; β gearbeitet
    5. Uerfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim lUaritff iäminen der flächige . Sauerstoff fat ro.m- mit einer Ourch— flud'menge von ungafähr 383 bis 5,0 cbm pro Stunde Ja mm
    Oberflächenbreite und die schmalen »uiahluieiBä intermittierend zugeschalteten Sauerstoff ströme InIt5 einer Durchfluß— menge won yngafähr 3,9 bis. S9D -cö-tn μτ-ο- Stunde ;js mm übsr-
    strichener Uferkstückbreite ausgeblasen werden und mit einer Vorschubgeschwindigkeit von 15 bis 76 m pro fflinute gearbeitet wird.
    6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie sowohl eine Breite, mit einem durchgehenden Schlitz (S) versehene Flämmeinheit (If)) zur Erzeugung eines über die Breite der zu flammenden Oberfläche reichenden flächigen Sauerstoffstroms als auch mehrere einzelne Sauerstoff— düsen (N) aufweist, die so angeordnet sind, daß die aus ihnen austretenden Sauerstoffströme etwas vor dem flächigen Sauerstoffstrom liegen·
DE19671621671 1967-08-18 1967-08-18 Verfahren und Vorrichtung zum thermochemischen Flammen von metallischen Werkstücken Expired DE1621671C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US57925566A 1966-09-14 1966-09-14
DEU0014163 1967-08-18

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1621671A1 true DE1621671A1 (de) 1971-07-22
DE1621671B2 DE1621671B2 (de) 1972-06-22
DE1621671C DE1621671C (de) 1973-02-01

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Also Published As

Publication number Publication date
AT274529B (de) 1969-09-25
US3455747A (en) 1969-07-15
GB1188137A (en) 1970-04-15
SE338484B (de) 1971-09-06
BE703728A (de) 1968-03-11
DE1621671B2 (de) 1972-06-22

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