DE1621671A1 - Verfahren und Vorrichtung zum thermochemischen Flammen metallischer Werkstuecke - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum thermochemischen Flammen metallischer WerkstueckeInfo
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Description
PATENTANWALT PIPL.-INQ. QERHARD SCHWAN
8MONCHENa-QOERZERSTRASSEIS 1 R >M fi 7 1
UNION CARBIDE CORPORATION 2TO Park Avenue, Hern York, N.Y. 10017, U.S.A.
Verfahren und Vorrichtung zum thermochemischen Flammen metallischer Werkstücke
Dia Erfindung befaßt sich allgemein mit dem thermochemischen
Flämmen won metallischen Werkstücken und eignet sich insbesondere in l/erbindyng mit dem selektiven Fleckflammen, wie es
beispielsweise in der US-Patentschrift 3 245 842 beschrieben
ist.
Beim s&lktiven Fleckflammen werden einzelne Flämmdüsen, die
quer zur Beutegungsbahn eines metallischen Werkstücks nebeneinander angeordnet sind, selektiv betätigt, um nur diejenigen
Zonen zu Flämmen, die Qberflächenfehisr auf tue i sen. Bei d esa üblicheren Flämmverfahren uiirddagegen eine durchgehende Oberflächenschicht des Werkstücks abgetragen, um die mahllos verteilten Oberflächenfehlerdes Werkstücks zu beseitigen. Das
Hauptziel eines'selektiven Fläminverfahrens besteht darin,
Metall einzusparen, indem nur die verteilten schmalen Zonen _
109830/0276 "
des Werkstücks geflammt »erden, die die Fehles besitzen. Da
die Fehler aus der Oberfläche ausgeflämoit »erden müssen, während
sich das Werkstück bewegt, ist es wesentlich, rait jeder Flämmdüse
einen echten fliegenden Start an einer Stelle durchführen
zu können, die unmittelbar vor jedem Fehler liegt. Dies ist sehr
schmierig zu verwirklichen, da die Wärmemenge sehr groß ist, die
erforderlich ist, um die zu flammende Oberflächenzone zwecks
Durchführung eines fliegenden Starts auf die Zündtetaperatur zu
bringen.
Ein Verfahren zur Durchführung eines fliegenden Starte ist in
der US-Patentschrift 3 22? 730 beschrieben. Bei diese« bekannten
Verfahren uiird ein brennendes^- IRetallhilfspulver auf die zu
flammende lüerkstückoberflache gerichtet, um die Temperatur rasch
bis zum Zündpunkt zu erhöhen, und wird dann zsiecks Durchführung
eines fliegenden Starts ein Hochdruck—Flänrasauerstoffstrom gegen
die erhitzte Oberfläche geblasen.
Das oben ermähnte Verfahren zur Durchführung eines fliegenden
Starts wurde zwar mit Erfolg praktisch eingesetzt, doch ergeben
sich aus der Notwendigkeit, ein fnetallhiifspulver verwenden zu
müssen, um den Aufheizeffekt zu erzielen, verschiedene schwer- |
wiegende Nachteile. Einer dieser Nachteile besteht darin, daß I
es schmierig ist» das Pulver an eine vom Puiververtelier entfernte
Stelle zu bringen und dort gleichmäßig zu uarteilen·
Wann das Pulvervsntil für eine vorbestiiamte FlammdSse geöffnet <
wird, tritt das Pulver zusammen mit dass dar~ FSrdaetfng dienenden;
Trägergas in einem plötzlichen Stoß aus. ESIrd
BAB CSUGiNAL
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Trägergases} nicht in engen Grenzen geregelt oder kommt es zu
"'eines- teiiweisen Verstopfung einer Düse, wird die erforderliche
Pulvermenge nicht abgegeben und an der zu flammenden Oberflächenzone gleichmäeig verteilt. Dadurch wird die Verläßlichkeit
der Anlage dafür, daß die erforderlichen fliegenden Starts
durchgeführt werden, verringert. ' :
Der bei weitem bedeutendste Nachteil liegt jedoch in den Kosten,
die durch die Verwendung von (üetallpulvern für das selektive
Fleckflammen entstehen. Ee wurde beispielsweise gefunden, daß
bei einer 30,2 mm breiten Düse ungefähr 28 g Eisenpulver für
jeden fliegenden Start erforderlich sind und daß beim Flämmen der vier Seiten eines Knüppels von 3,5 m Länge und einem
Querschnitt von 100 χ 100 mm im Rlittel 48 Starte erforderlich
sind. Daraus läßt sich leicht berechnen, daß die Gesamtpulverkosten beim selektiven Flämmen in vielen Fällen die (Hetalleinsparungen aufwiegen können, die durch Anwendung des Fleckflamm-Verfahrens erzielt «erden.
Ein «Heiteres merkmal des oben beschriebenen bekannten selektiven Flämmverf ahrens, das in bestimmten Anwendungsfällen als
Nachteil zu werten ist, besteht darin, daß die einzelnen schmalen Flämmdüsen in der Oberfläche des metallischen lüerk- _
stocks im Bereich der selektiv geflammten Zonen Längsriefen
entstehen lassen. Zwar stellt dies in den meisten Anwendungsfällen keinen sehr kritischen Faktor dar, doch ist es wünschenswert, die Ausbildung derartiger Riefen zu vermelden·
; ■ ■■'■ ■■;■" ' '■:■ '■ '-' -'- - '■*■■ 4 Ä
Öle AnwendbMckeit der vorliegenden Erfindung ist nicht auf
das; selektive Fleekflammen beschränkt. Bai herkömmlichen
Flämmprozessan, bei denen ein breiter flächiger Flämmsauer—
stoiffstromr zum Abtragen einer gleichförmigen metallischen
Öberf JtäGhÄnschicht verwendet m.ird>- ist es im allgemeinen arforideirlich,
die Tiefe dee Flämffischnitts stf einzustellen, deß
sie der Tiefe des tiefsten rehlers entspricht. Das führt dazu,
daß eine erhebliche Wange an sauberem, fehlerfreiem metall
vergeudet werden muß, um eine gleichförmige, fehlerfreie Oberfläche
des Endprodukts zu erhalten. In bestimmten Fällen, in
denen ein Stahl gleicher Güte hergestellt uitrd, erlaubt ea die
vorliegende Erfindung, in den Ztinen mit den tiefsten Fehlern
einen tieferen Schnitt aaszuführen und in den übrigen Zonen
mit einem Schnitt geringerer Tiefe zu arbeiten.
D«MF Erfindung liegt insbesondere die Aufgabe zu Grund, ein
neuartiges Verfahren und eine Verrichtung zum selektiven Fieckflämmen
von metallischen li/erkstüoken zu schaffen, die keine
Wetallhiifspulver erfordern*
Erfindung liegt ferne* die Aufgabe zu Grund, ein neues
selektives Fiämmverfahren und eine zur Durchführung dieses
Verfahrens geeignete Uorrichtung zu schafFerr, die es erlauben,
eine glatte und im wesentlichian von Längsriefen freie, geflammte Oberfläche ζuj erhalten. .
Eine meitere Aufgabe der; Erfindung besteht darin, ein Flämmverfahren und eine Verrichtung zu schaffan, bei denen die volle
. .- ■"■■■■'■■*■■-■■■ BAD OfflGiNÄL-
Breite der Oberflächenschicht eines metallischen Werkstücks
derart abgetragen wird, daß die .S-chnit tiefe, in vorbestimmten
Zonen, die die tiefsten Fehlerenthalten, größer als in den
übrigen Zonen ist.
Die beiden erstgenannten Aufgaben werden arfindungsgamäß auf
folgende U/eise gelöst. Eine Quarzone dar Oberfläche des metallischen
Werkstücks wird vorgewärmt, um darauf ein langgestrecktes Schlacke-Eisen—Schmelzbad auszubilden. Um dieses Schmelzbad im
schmelzflüssigen Zustand zu halten, wird ein breiter flächiger Sauerstoff strom jjnter ainem schiefen Winkel gagen die vorgewärmte
Zone gerichtet. Dadurch wird eine exotherme thermoche—
mische Reaktion herbeigeführt, dia ausreichend Wärme frei
setzt, um das Schmelzbad schmelzflüssig zu halten. Wie im
folgenden noch näher erläutert ist, hat dieses Schmelzbad bsi
dieser Ausführungsform der Erfindung den Zweck, als Hilfe—
schmelzbad zu dienen, von dem aus fliegende Starts durchgeführt werden können. Außerdem soll es die Flämmreaktion derart
zu Ende führen, daß Riefen in der selektiv geflammten werkstückoberfläche
beseitigt werden. Dementsprechend wird dia
Durchflußmenge df33 ausgeblasenen Sauerstoffs so niedrig gehalten,
daß sie gerade.ausraicht, einen Flämmschnitt von geringer
Tiefe aijszufuhren.
Ausgewählte Oberflächenfehlar des metallischen Werkstücks
werden dadurch beseitigt, daö an Stellen quer zu der zu
flammenden ÖberfLache, die mit diesen Fehlern im wesentlichen
ausgerichtet 3tnd, mindestens ein einzelnar-Flämrosaueratöff-
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strom gegen den hinteren Teil des Schmelzbads gerichtet uiird.
Ois einzelnen FlämmsauerstofPströme »erden mit einer DurchfluSmanga
ausgeblasen, die ausreicht, um den gesamten Metall—
abtrag auf eine Tiefe zu steigern, die gleich derjenigen des
tiefsten Fehlers ist. Diese Ströme werden jadoch intermittierend
wirksam gemacht, während der breite flächige Sauerstoffstrom
kontinuierlich über die gesamte Längs das zu flammenden
Werkstücks ausgeblasen uiird. Auf diese üleiss werden die verteilten Qbsrfiächenfehler durch die selektiv zugeführten einzelnen
Sauerstoffströme beseitigt. Der flächige Sauerstoff—
strom hält mährend dessen die gesamte Rsaktionszona im schmelzflüssigen
Zustand, so daß die ainzelnen fläaunsauarstoffströme
bai Auftreffen auf dia schmeltfiüasige Zone sinan echtan
fliegenden Start herbeiführen. Bsi sinar Relativbetasgung
zwischen der Flännnvorrichtung und.dem Uierkstück übt dar flächige Sauerstoff strom außerdem eine flache Glättungaasirkung aus.
Dabei werdan die selektiv geflammten Zonsn gereinigt und ainge-»
ebnet, indem die durch die selektiv aufgeblasenen ainznlnen
FlämmsauerstofPströme gebildeten Riefen iiiiodeatsns teilweise
beseitigt uioiden.
Um die Flämmreak^Lon in Längsrichtung .lisa Ularkatöcks fortschreiten
zu lassen, laird für eine Relativbs&egung zuiischan
dum Werkstück und den Sauerstoff-strömen gesorgt. Im allgemeinen
erfolgt das anfängliche Vorwärmen einer Quer-"verlaufenden Obar—
flächenzona zwecks Ausbildung des langgeatrecktsn Schlack-a—
Eisen-Schmalzbadas, «tährend das Werkstück "und dia Flamm /orrichtung
mit '-Bezug aufeinander ortsfest gehalten sind. Dir
. - ' -- —7 «-
BAD ORiGfNAL
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weiteren Verfahrenaschritte erfolgen dann, während das
Werkstück und die Flämmvorrichtung gegeneinander bewegt werden.
Bei den meisten Stahlsorten erwies es sich als besonders zu/eckmäßig,
beim Kaltflämmen den flächigen Sauerstoffstrom mit einer
l^ficcnTluSmenge von-jungefähr \3ySJi bis 5,6; cbm pro Stünde je mm
'' ll/erkstückoberfl^c^önbreite auszublasen. Bei FlämmgBschwindigkeiten
von 9: friedig m pro IWinute führt dies zu einem! voilständi-«
gen? Abtragen ä00[jfaieitflache bis zu einer Tiefe von ungefähr
S bis 1, M mm» ^ä^^jtfer wahl weise a insetzbar en einz einen Flamm?-
tdf wenn er intermittierend eingeschaltet
1^gLt einer- Durehflußmenge von ungefähr 4,4
bis 5,6 cbm pro "Stunde je mm; überst richener urerkstückbr el te
ausgeblasen. Bei den obengenannten Flämmgeschwindigkeiten vergrößert
dieser Sauerstoffflufl die Schnittiefe in amn die Ober~
flächenfehier enthaltenden ausgewählten Zonen aujf ungefähr
10 bis 3,5
Beim lüarmflammen erwiesen sich bei den meisten Stahlsorten
Durchf lußmengan des f lächigert Sauer staffs tr oiffis von ungefähr
3,3 bis S9Q: cbrn pro Stunde je mm Uierkstückoberflächenbreite
als am geeignetsten« Bei Fiämmgeachiiindigkeiten von 15 bis 76 m
pro ininute führt dies zu einem vollständigen Abtragen der Oberflächenscnicht
bis zu einer Tiefe von ungefähr S bis t,3 roro.
Jeder der wahlweise einsstzbaren einzelnen Flämmsauerstoffströrae
wird, bei intermittierendem U/irksammachen, Vorzugsiaeise
mit einer Durchflußmenge von ungefähr 3,9 bis 5,0 cbm pro Stunde
je mm Uberatrichener U/erkstückbreite ausgabläsen* Bei den ge—
109830/0
nannten rFlämmgeschuiindigkeiten vergrößert dieser Sausrstaf f —
-f IuQ d;ie !Scbnittiafa in den .vorbestimmten, diB Obarflächanjfiahlar
enthaltenden Zonen auf ungefähr 10;bis 2?5.mm.
4|e)i ggiQilöiSt .yujBf-^jBfi, {djaß .fiar-yjjr.ei it« ^l^-hi^B ^&.^jsj^^q^^^
|J|rJLJGjk φπά φη VUteiic^ar ^JMkßß ..ajisj^lgfsfi yiuif d,
|iJB-Ca .ijn s^l;X:g©f|iB!ij5eri ^,^eiJjä
anthialtaiiden Zdnan
itßn ?filäehi,gan Saufrsto^P^stiyjm
, ,d%a jin .; Lä
t ^o?5|äefl^%ü;^|^e^^ei^fr :?ΐ§%θ,xjftd (|u,aXitMt .ständig:«b,,e„
,TjIOr^a5Ti, ^b^e^bjsn ,auj^h jd4e -^i;0 tiefsten fehler a
η kjOJöistiant. Sie können heisp^aJLsr
^an-^an^jlter/lgs^^^^liiiit^.n..liegen» ■ In einem solchen,
jfeajii.nf|diiB«.Siauarst-offidurchf!.uStijenge das areiten ftäGhigep;
ι.durch ^ zusätziichen Sauerstoff an Stellen t
t juardsn, im ;d,ort ;einen gegenüber
fdi&T ^stiiCihen .ObarflachERbraito tisfβξβη Fl^mpsehnitt z.u...ec"
.Zielen.
arfindungsgfiiinäßerfipimqivorriehtung ise^at eine Breite t mit
einem«d^urchgehe^dan-vSGhlitz^^eraehene Fiämmainhait in, Kombina·
tipn. mit- einer;Jlahc^ahl :ißinzainer Dsüsan. auf. Ourqh jpda Düse
kann ein Sauerstoffstrom θturns stromabwärts des flächigen
Sauerstoff Stroms ausgeblasen werden, der aus der den durchgehenden Schlitz aufweisenden Flämmeinheit austritt. Die mit
durchgehendem Schlitz versehene" Flämmeirehöit ist vorzugsuieise
in dar aus der US-Patentschrift -2 838 431 bekannten Weise .
aufgebaut. ".-."■. ;-. ■ '.-;.- ^.." : ■ : ■■
Die Erfindung ist im folgeäidari an Hand Von Ausführungsbeispieleh
in Verbindung mit den Zeichnungen näher erläutert..
Es "zeigt:: ·'''-iv-SSri.1 "-_■ . . , ' -"■■'-'"".." .--.-■-
Figur T eine Seitenansicht der Fiämmvorrichtung nach der
Erfindung im Betrieb, nachdem das metallische Werkstück vorgewärmt und das-" Schlacke—Ei'sen-Schmslzbeid
ausgebildet, ist, und"
Figur 2 eine perspöktiwische Draufsieht auf die Flammwor-
richtung nach Figur 1»
An Hand der Zeichnungen »ei die"Erfindung zunächst in'Verbindung
mit eineim 'selektiven Flämmvarfahreh bBschrißbent Uiie gezeigt,
«üird die Oberfläche eines ßtetr'ällischen UJBßkstücks IU
zunächst, mit einem aus Durchlassen F austretenden Brenngas
und einem schwachen SauaristofPatrtim aus dam durcligehenden
Schlitz S der Flämmeinheit M vorgowärmt, ym auf ifeuf lUöikatUck
ein lariggesfcrackfcriS cjuar uerlaufendes SchlaGke™Ef3tin-"Sühflialzbad
P auszubilden. Während, dem anf ariglichen Vo.rtali'rmen bleiben das
Werkstück IB und die Flämmeinheit Π1 ortsfest. ;Sobal4
Schmelzbad gebildet ist, uiird der Sauerstoff strom das u .πί*? χ -,
Schlitzes S auf einen liiert eingestellt, dar nur ausreicht,= (ί
ainen Flämmschnitt von geringer Tiefe entsprechend Figur 1
auszuführen, mährend der BrenngasfluS aus den Durchlässen F
auf einen Wert abgesenkt uii^d, der ausreicht, um dia flächige
Ausbildung des Sauerstoffstroms stabil zu haltsn. Dar auf die
vorgewärmte Zone auftroffende werhältniSfiiäSig schwache Sauerstoff
stroiu führt eine thermochemiecne Relikt ion herb a.i, die
}) eine ausreichende Wärme freisetzt, um da ει Schmalzbad während
des selektiven Flämmens im achmelzflüaaician Zustand 2u halten,
Es ist uiaaentlich, dafl dieses Schmelzbad flüssig blaibt, da
es die Durchführung von achtan fliegendan Starts erlaubt, ohna
dafl ein Itlatallhilf spulver varuiendefe . werden
Etnain dem Zeitpunkt, In dem das langgestreckte Sahmalzbad
ausgebildet ist, und die-. Sauarst'of f— und Br-cnngasstcöaje in der
oban begchriebenen Weise 'eingestellt sine, werden das lUark—
Stück lü und der flächige Flämmsauerstaf f tirenr g eg aneinander
bewegt,-'um die thermochemischa Reaktion entlang dam lUerkatück
fortschraLten 2ü lassen. Während dieser Relativbewegung werden
FBhlar in der ll/arkstückoberf lache selektiv dsdurch beseitigt s
daß ein oder mehrere Sauarstoffströme aus ainer odnc inetegran
Düsen N gegen den hintaran Tail R das langgestreckten- Sohmslz—
bads P an Stallen ger ichtat yiarden, d.vs s it den Fsah lern im
wesentlichen auagariciitsh a.Lnd« iiJsär.-n. ilie. »/a-rbes-t'-imüitiBTi' Sauerstoff
atrcime auf dan hintärsn- Teil des QcY^.-lizhBUs ä-reffan, ■-ergibt
sich ein f Liegender Start „ dwe fij.t rSie Liiai}®- dna F'shlsrs
\ '109830/0276 ' ' BAD
fortgeführt »ird, so daß der Fehler auf der Oberfläche
ausgeflammt wird. Die :Düsen ü werden intermittierend betätigt
und können unabhängig voneinander wirksam gemacht,werden, so
daß aus ihnen Sauerstoff nur dann ausgeblasen wird, wenn
Fehler J.n der Jlierkstückoberflache .vorbeilaufen, die .mit einer
oder mehreren .dieser Düsen im wesentlichen ausgerichtet sind.
Jcönnan von ^ai,^
für; sine jiufceraafcii9eliie Metätiiojui|g ^
ßiismn ' foaifcm ^eJyefetiiVan F?limsnen tet mim der
3 Ί245 ßä42 -iiekanTit. Die b
3 Ί245 ßä42 -iiekanTit. Die b
Veffahren zur Ermittluiig det Fehler, ^ttr Aufzeichnuijg ;
ssxtigen Lage »4er Fehler in einem ifpejtefser,, ^
; band, tifid zur selbstfeätigejn :Über(nittlu«ig tiet
iTifortnätiön vom Speicrher >zuieeks Betätigung
in der eina bestimmte 'Düse s^eisei^den Gaez^lejii^n.gsz4i ^©ρβυ ;dem ZeitpWfiktj in dem dgr
eintritt.
ssxtigen Lage »4er Fehler in einem ifpejtefser,, ^
; band, tifid zur selbstfeätigejn :Über(nittlu«ig tiet
iTifortnätiön vom Speicrher >zuieeks Betätigung
in der eina bestimmte 'Düse s^eisei^den Gaez^lejii^n.gsz4i ^©ρβυ ;dem ZeitpWfiktj in dem dgr
eintritt.
3e nach der Tiefe dar fehler können die selektiv betätigten
Düsen N Riefen in der UJerkstückoberflache entstehen lassen,
die den Ort der beseitigten Fehler erkennen lassen. In bestimmten Anuiendungäfallen können derartige Riefen bei dem nachfolgend gebildeten Produkt zu unerwünschten Folgen führen. Erfindungsgemäe liefert jedoch der breite flächige Sauerstoffstrom
einen Schnitt von garingerj, glaiohmäBig-r Tiefe, der etwaige
Riefen, minde&tnns toiltiioine:, ainabnet, dia von den einzelnen
Sauerstoffströman d&r Düsen N verursach}, sind.
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Aus jeder der Düsen W sollte eine Sauerstoffmenge von
3,90 bis 5,57 ebm je Stunde pro imn bestrichener Oberflächenbreite
ausbiasbar sein. Die Düsen können so konstruiert sein,
daß ein Strahl beliebiger geeigneter Form, z,Bo ein kreis-=»
förmiger oder flacher Strahl,srzeugt aird. · "■ ■
Unabhängige Ventile sollten vorgesehen sein, um jede Düse
oder jede kleine Oösengruppa mit Sauerstoff zu versorgen. Die
Ventilsteuerung ist vorzugsweise in der aus dar US~Patent—
schrift 3 245 842 bekannten Weise aufgebaut*
Die Erfindung ist nicht auf dia Anwendung beim selektiven
Fleckflammen beschränkte Beim herkömmlichen Flämmverfehren
finden sich ebenfalls ÄnuiendungsmSglichkaiten, insbesondere
ωοηη ll/arkstücke g.leicher Art geflammt- uierden, bei denen die
zu flammende Oberfläche häufig tiefesa Fehler an einer bestimmten
Stalle s z.B. im Bersich der Kanten, aufweist. Erfindüngsgemäß
kann in einem solchen Fall der ifletailverlust erheblieh
dadurch 'verringert uferdenB daß die Durchflußmenge des
HauptfIMmmsauerstoffStroms euf einen ÜJert eingestellt wird,
der ausreicht, um das Werkstück auf eine Tiafs entsprechend
derjenigen der meisten- Fehler zu flämmen. Diese Durchfiußmenge
liegt im-allgemeinen-in der Größenordnung von 4,46 bis 5,57 et
pro Stuftde je mm ObBrflächenbreite in den meisten Fällen des
Kaltfiämmens von Stahl und bsi 3,34 bis 4^46 cbm je Stunde
pro mm Qberflächenbreite beim U/armflammen. Die Flämmgöschuiindigkej.t
liegt dabei für geiEjöhniich bei ungefähr 15 bis 2? m
■" . . I-.1-./'" . -■■.'.■ .'. , 8ÄD ORIGINAL
10903070276
pro minute, beim .Kaltflammen.-«-on Stahl und bei 27 bis 46 m
pro Blinuts beim UJarrnf iämsnen won Stahl« (Ofoi einen tieferen
Flämmschnitt inertem* Bereich, des ""Werkstücks zu exzislans dsr
ständig tiefere Fehler aufweist * uisrd'en die Oüasn N, die mit
diesen Bäreichen im wesentlichen .ausgerichtet sind, SInQa*=-
schaltet und_ bleiben zumindest-fite einen Teil des gasaintan
Fläinmyörgangss im Setrieb. Liegen dia Zonen der tiafsten Fahler
b9ispi9l3u/aise im Bereich das? lüerkstÜGkkfintBns uiBEdan die
Düsen N 12 und N 14 betätigt, um die Sauörstoffkonzentration
des Hauptsauerstoffströme in dieaen Zainen zu erhöhen, so daß
an diesen Steilen tiefe-re FlMiBKssehnitte erzielt, .warden, als
im Bareich dar übrigen Oberfiächenbraita des -WerkstS'qks· Der
in , ■■■' .- " V ■
zusätzliche Sauerstoff kann /geringen Qreifcsnabsfcufungan Von
ungefähr 25 mm eingsführt werden. Auch größere Abatyfungan
lassen sich jedoch mit Erfolg verwenden. Bei der Zufuhr dieses
Sauerstoffs zum flächigen.'.Hau'p.'tstrpin* ist as uiesantlich, ihn
etuiae vor den Hauptstrom zu richten, um die Ausbildung won
Graten zu vermeiden.
t09830/0276
Claims (1)
- Petantansprücha1. Verfahren zum'thBrmochamischen Flammen von metallischen Werkstücken, bei dam ein übar die Obesflächenbi-eite des Werkstücks rsichendas Schrlaoka-Eiaan-^Schmelzbad ausga— bildet und dadurch im. schmelzf lüasigef« Zustand gehalten uiird, daß zur Herbeiführung einar sxothsrmen chemischen Reaktion sin flächiger "SauBTsfcoPFsfero-i» unter einem schieFen Ulinkel gegen das Sehmelzbad gerichtet ujird, und bei dem das Werkstück' und der SauerstafFataeom gegenainander bewegt werden, um die«Flämmreaktion entlang dem Werkstück Fortschreiten zu lassen, dadurch gekennzeichnets daß zum umhliaeisen Ausflammen «on Oberflächsnfehlern des Werkstücks zusätzlich zu dam flächigen Sauarsüoffstrom an Stellen, die mit diesen Fehlern im wesentlichen ausgerichtet sind, mindestens sin "einzelner FlämmsauerstoFFstrom intermittierend gegen den hintaten Teil des Schmelzbades gerichtet uiird.2. UerFahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» deQ der flächige-"Sauerstoffstrom mit einer Durchflußmange ausgeblasen uiirdj, die nur zur Erzeugung eines Flammsehnittes gerlngar Tiefa ausreicht, der die von den einzelnen schmalenerzeugten Kerben .teilweise3p Verfahren nach Anspruch 1» dadurch ge^emiEsiiehnei, daß
der Flächige Sauere&offstrom mit einer· DurehPlußtiienge
ausgeblasen uiird» die zyr Erzeugung eines normalen Fläram— schnittes ausreicht-., und daß die einzalrren über schmalen
Bereichen der Oberfiäcfiönbivai,te atjsgeblaaansn Sauerstoff— ströme roit worbBstiinmt&n lüerkstilc-kzanen ausgerichtet werden t die einen, tieferen als dew. von'dem flächigen -Sauerstoffstrom erzeugten Schnitt 'erfordern*" :4.. Verfahr er» "stach "Anspryeli." 2,: dadurch gekennzeichnet, daß beim Kalfcflammen der flächige SausrstofFstrom mit. einer; Durch·- flyßaienge von ungefähr\3S9 bis,5-,6- ehr« pro Stünde je mm
Qbsrflächenbreite und die schmalen, mahluieiie intermittierend zugeschalteten Sayerstoffströme mit.'einer. Durchfluß— menge.von ungefähr 4j4 bis 5»6 cbm pro Stunde ja mm überstricheneT UJerkstöckbreite ausgeblasen werden und mit einer Uarschubgeschtsindigkeit. won 9 bis 30 nt. pro Uli nut; β gearbeitet5. Uerfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim lUaritff iäminen der flächige . Sauerstoff fat ro.m- mit einer Ourch— flud'menge von ungafähr 383 bis 5,0 cbm pro Stunde Ja mm
Oberflächenbreite und die schmalen »uiahluieiBä intermittierend zugeschalteten Sauerstoff ströme InIt5 einer Durchfluß— menge won yngafähr 3,9 bis. S9D -cö-tn μτ-ο- Stunde ;js mm übsr-strichener Uferkstückbreite ausgeblasen werden und mit einer Vorschubgeschwindigkeit von 15 bis 76 m pro fflinute gearbeitet wird.6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie sowohl eine Breite, mit einem durchgehenden Schlitz (S) versehene Flämmeinheit (If)) zur Erzeugung eines über die Breite der zu flammenden Oberfläche reichenden flächigen Sauerstoffstroms als auch mehrere einzelne Sauerstoff— düsen (N) aufweist, die so angeordnet sind, daß die aus ihnen austretenden Sauerstoffströme etwas vor dem flächigen Sauerstoffstrom liegen·
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US57925566A | 1966-09-14 | 1966-09-14 | |
| DEU0014163 | 1967-08-18 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1621671A1 true DE1621671A1 (de) | 1971-07-22 |
| DE1621671B2 DE1621671B2 (de) | 1972-06-22 |
| DE1621671C DE1621671C (de) | 1973-02-01 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT274529B (de) | 1969-09-25 |
| US3455747A (en) | 1969-07-15 |
| GB1188137A (en) | 1970-04-15 |
| SE338484B (de) | 1971-09-06 |
| BE703728A (de) | 1968-03-11 |
| DE1621671B2 (de) | 1972-06-22 |
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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