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DE1621651A1 - Aerosol zur Behandlung der Oberflaechen,z.B. von OEfen,um sie schmutzabweisend zu machen - Google Patents

Aerosol zur Behandlung der Oberflaechen,z.B. von OEfen,um sie schmutzabweisend zu machen

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Publication number
DE1621651A1
DE1621651A1 DE19661621651 DE1621651A DE1621651A1 DE 1621651 A1 DE1621651 A1 DE 1621651A1 DE 19661621651 DE19661621651 DE 19661621651 DE 1621651 A DE1621651 A DE 1621651A DE 1621651 A1 DE1621651 A1 DE 1621651A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aerosol
agent
dirt
compound according
solvent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661621651
Other languages
English (en)
Inventor
Tucker Charles Albert
Bernard Berkeley
Spitzer Joseph George
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Meda Pharmaceuticals Inc
Original Assignee
Carter Wallace Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carter Wallace Inc filed Critical Carter Wallace Inc
Publication of DE1621651A1 publication Critical patent/DE1621651A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D17/00Detergent materials or soaps characterised by their shape or physical properties
    • C11D17/0043For use with aerosol devices
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/0005Other compounding ingredients characterised by their effect
    • C11D3/0057Oven-cleaning compositions
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/16Organic compounds
    • C11D3/37Polymers
    • C11D3/3703Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • C11D3/373Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds containing silicones

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

19. September 1966
Joseph George Spitzer, 722 Coue Road East, IYIamaroneck, Neu York, / USA,
Behard Berkeley, 66 North Drive Valley Stream, New York / USA und
Charles Albert Tucker, 20 Kraft Avenue, Bronxville, Mem York / USA
Aerosol zur Behandlung der Oberflächen, z.B. von Öfen, um sie schmutzabweisend zu machen.
Diese Erfindung bezieht sich auf eine Aerosolverbindung, die zur Reinigung von Ofen- und dgl. Flächen verwendet uuird
0 0 9 8 3 0/1740
Farntchralbar: OS 4374 patent tf
Sprachzelt
nach Vereinbarung
Bankkonto:
Bayar 8taatibank Lindau (B) Nr. IMS
Poittchackkonto. MOnohan 2M 2S
und diese schmutzabweisend macht. Die hier verwendete Bezeichnung "Schmutz" bezieht sich auf Ablagen uie z. B. Fett, verkohlte Essensteilchen usw., die für gewöhnlich auf Ofen-, und ähnlichen Oberflächen anzutreffen sind.
Die Zuecke und Vorteile der Erfindung werden teilweise hier dargelegt und sind teilweise daraus ersichtlich, oder können durch die Ausübung der Erfindung in Erfahrung gebracht werden, die.anhand v/g π dem in den anhängigen Ansprüchen dargelegten Schritt, Verfahren, Zusammensetzungen, Kombinationen und Verbesserungen verwirklicht und erzielt wird.
Die Erfindung besteht in den hier dargestellten und beschriebenen neuartigen Schritten, Verfahren, Zusammensetzungen, Kombinationen und Verbesserungen·
Zweck der Erfindung ist as, eins Aerosolverbindung zur Behandlung Biner Ofen- oder dgl. Oberfläche zu schaffen, die in wirkungevoller Weise Verschmutzungen einschließlich Fett und anderer öliger Ablagerungen entfernt und die auf der so behandelten Oberfläche eine derartige Schicht hinterläßt, dass die so behandelte Oberfläche Schmutz- abweisende Eigenschaften aufweist.
Ein weiterer Zwack dieser Erfindung iat säie Schaffung einer
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- 3 - - 8AD ORiGiNAL
Aerosplverbindung in.Form einer Verpackung, die eine sofartige Anwendung einer ofenbehandelnden Uerbindung auf eine Ofen- oder dgl. Oberfläche in einfacher und sicherer lileisB gestattet, wobei diese ofenbehandelnde Verbindung bei Anwendung auf die gegebene Oberfläche nicht nur eine wirkungsvolle Entfernung der echmutzigen und öligen Ablagerungen bewirkt, sondern auf der behandelten Oberfläche eine Schicht hinterläßt, die schmutzabweisend ist.
Es wurde die Erfahrung gemacht, dass die Aufgaben dieser Erfindung durch Bildung eines Aerosolsystems verwirklicht werden können, das besteht aus:
1. einer flüssigen hydrophilen Phase, die ein Reinigungsmittel enthalt;
2. einer flüssigen Treibmittelphase, ujelche ein Mittel enthält, das in der Lage iat, einer Ofen- oder dgl. Oberfläche schmutzabweisende Eigenschaften zu verleihen; und
3. einem Oberflachen aktiven Kittel, das sich im wesentlichen in der hydrophilen Phase befindet.
Die Wahl des richtigen Reinigungsmittels für die hydrophile Phase ist wichtig, wenn die erwünschten Endergebnisse erzielt werden sollen. Zur Erlangung ausreichender ReinigungssrgebnissB wird eine Lösung eines stark verseifenden Mittels benötigt» Die Erfahrung lehrtB, dass die alkalsn Metalle
009830/1740 " ■ Vad" original
in ihrer HydroxydfDrm, d.h. Natrium-, Kalium- und Lithium· hydroxyd ideale Verseifungsmittel darstellen.
Die Erfahrung zeigte, dass Dimethylsiloxanpolymere mit ausreichender Viskosität, um fUmformende Eigenschaften zu be* sitzen, besonders nützlich als Mittel für die Bildung von Schmutzbeständigkeit auf den srfindungsgemäss behandelten Oberflächen sind. Im allgemeinen besitzen filmbildende Dimethylsiloxanpalymere Bins Viskosität von wenigstens 1000 centistokes (Maßeinheit für die kinematische Zähigkeit nü von Flüssigkeiten) bei 20 °C und vorzugsweise etwa 20 000 bis 100 000 centistokes besitzt.
Die Fähigkeit der DinjBthyleiloxanpolymare eine Schicht mit geringer Energie zu bilden, hat zu einer Anzahl nützlicher Anwendungen geführt, bei denen das Dimethylsiloxanpolymer die Adhäsion zwischen zwei Materialien reduziert* Im vorliegenden Fall wird dieser Umstand der Schichtbildung auf Ofenoberflachen auf denen Verschmutzungen wie z. B. Koch» schmalz, Öl oder Fett nicht anhaften können zunutze gs=» macht.
Die in einem Ofen vorherrschenden Temperaturen, die bie auf 315 C ansteigen können, machen ea unerläßlich, daß irgendeine Schicht mit niedriger Energie bei hoher Tem-
0 09 8 3 0/1740 BAD 0RiGiNÄl
peratur verhältnisroässig nicht verflüchtigend und stabil ist,
Eb ZBigts sich, dass dia Wirksamkeit der Schicht mit niedriger Energie bei hoher Temperatur verhältnismäsBig nicht verflüchtigend und stabil, ist.'
Die Erfahrung lehrte, dass die liiifksamkeit dar Schicht mit niedriger Energie bei der Reduktion der DladhäsiDn mit der Viskosität des Dimethylsilaxanpalymers verwandt ist, das seinerseits wiederum VDm Molgewicht abhängt. Demgamäss besitzen diB in der vorliegenden Erfindung verwendeten DimBthylsiloxanpolymBre eins verhältnismässig hohe l/iskosität.
Die Anwendung des Dimethylsiloxanpolymera SBlbat stellt kein ernstes Problem dar und ist bei θιπβγ Reihe von kommerziellen Fällen bewerkstelligt worden. Die Verwendung eines derartigen Polymere zusammen mit einem wässrigen, ätzendem System jedoch stellt StabilitäteproblemB dar, die nicht οππβ weiteres offensichtlich sind, bis der Uersuch ihrer Kambination unternommen wird. Gegenteilig zur allgemeinen Ansicht, dase DimethyleiloxanpolymerB über einen weiten pH-Bereich chemisch stabil sind, wurde die Erfah -mg gemacht, dass siB aloh bBi Zimmertemperatur in
0 0 9 8 3 0/1740
-B-
1821651
Verbindung mit ätzenden Alkalien bei ViskositätBvaränderung, dia in Form einer Begleiterscheinung auftrat, dem Zerfall unterzog. Die eigentliche Erfindung muss in der Gegenwart van Alkalien stabil und in der Flüssigkeit der Aarosolverbindung löslich sein.
Es gibt vielerlei Gründe warum ein oberflächanaktivss Mittal in dem Erzeugnis enthalten ssin soll. Das Agenz beschleunigt aufgrund seiner Wetzwirkung die Verseifung; es gestaltet die Entfernung das Qfenschmutzes nach Behandlung noch wirkungsvoller; es erleichtert das Ausspülen von Schwämmen, Lumpen, Tüchern usw., die zum Wegwischen des behandelten Schmutzas verwendet werden; es bildet bei Berührung Schaum, welcher ein Ablaufen an senkrechten Flächen verhindert und es dem Verbraucher ermöglicht zu sehen, wo das Erzeugnis gesprüht worden ist.
Die tilahl des oberflächenaktiven Mittels wird durch eine Anzahl von Faktoren beschränkt. Das oberflächenaktiwe Mittel muss ,in dBr Gegenwart der Reinigungsmittel insbesondere in dBr Gegenwart von ätzenden Alkalien stabil sein.
Aus ästhetischen und praktischen Grünripn ist as wünschens·
009830/1740 0ADOR)GiNAL
wert, dass das Produkt am BstätigBr, Kopf ader Knopf des Aerasolventils keinen Wachschaum bildet. Dies wird am besten anhand des hierin beschriebenen Systems erzielt.
Wach reichlicher Betrachtung wurde die Erfahrung gemacht, dass die beste methode zur Verringerung des lUachschaums auf ein Flindestmass am Ventil ohne irgendwie mit den sehr begehrten Merkmalen des Erzeugnisses in Konflikt zu geraten ader diese auf irgendeine Weise zu stören darin"bestand, ein oberflächenaktives Mittel zu vertuenden, das massige Schaumbildung und schlechte Schaumstabilität aufuieist. Eine uieitsre Auflage bestand darin, dass die Wahl des oberflächenaktiven Plittels auf ain flganz beschränkt wird, welches das Silikonöl oder vorzugsweise ein Extrakt des Silikonöls der Treibmittelphase nicht aufläsen würde·
Beispiele oberflächenaktiver flittel, welche die bereits beschriebenen uiünschenswartan Merkmale enthalten, sind Palyoxyprapylenpqlyoxyethylankondensate (Pluronica), die durch Anfügen von Palyoxyethylangruppen an bBida Enden einer PolyoxypfopylenkBtte gebildet warden8 uae durch die folgende vereinfachte Formel dargestellt werden kann:
a (C3H6O) b (C2H^O) c H .
00S830/1740
Das bevorzugte oberflächenaktive Mittel dieser obigen Art hat sin Polyoxypropylen (C3HgO) Grundmalgewicht von 1500 bis 1800, während die EthylBnoxydanteile (C2H,0) ungefähr £i0 % des gesamten Moleküls ausmachen. .Ein derartiges Produkt wird im Handel unter der Warenbezeichnung Pluronic L-64 vertrieben.
Eine weitere Art von oberflächenaktiven Agenzen, die in dieser Erfindung verwendet werden können, sind die Alkylarylpolyäther und abgeänderte Polyäther (Tritone). Ein Beispiel eines Polyäthers der erwähnten Type ist IsooktylphenylpolyethoxyBthanol (9-10 NaIe des Ethylenaxyds), das unter dem üJarennamen Triton X-100 verkauft wird. Beispiele abgeänderter Polyäther, die verwendet werden können, sind die im US-Patent-i\Ir. 3 079 416 offenbarten Verbindungen mit der Formel:
R2 C WH (C2H4OJmSD3 Wa ;
in der R1, R2 und R3 Alkylgruppen mit einer Gasamtmenge von 11 bis 1 it Kohlenstoffatomen sind und m einen Lüert von 12,5 bis 17,5 besitzt.
. -' BAD ORIGiNAL
-B-
0 0 9 8 3 0/1740
_ D „
Ein Beispiel einer Verbindung dieser obigen Art ist das Triton QS-15. Ein weiteres Beispiel eines abgeänderten Polyäthers ist das geänderte anianische Polyethaxyl- aberflächenakti\/e Agenz} das unter dem üJarennamen "Triton CF-76" vertrieben wird.
Eine weitere Klasse oberflächenaktiver Mittel, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden können sind die Fettsäureamide (Ninole) wie z. B0 die Fettsäurealkanolamide, deren ein Beispiel l\linol 1301 ist, das ein von der Kokosbutter (Kobraöl) abgeleitetes DiäthanDlamid ist.
Eine weitere Klasse oberflächenaktiver Agenze, die verwandet werden können sind die alkalischen Metallsalze der Fettsarcosinate (Maprosyle) . Ein Beispiel einer l/erbindung dieser Art ist (\latriumlauroylsarcosinat, das unter dem üJarennamen "Maprosyl 30" vertrieben wird.
Wie bereits hierin erwähnt, werden die V/erbindungen dieser Erfindung zur Reinigung und Ausbildung van SchmutzabuBLsung auf Öfen und dgl. Oberflächen verwendet und diBS insbesondere auf Eisen, Stahl, KupfBr und anderen Metalloberflächen (ausser Aluminium) und Oberflächen, die mit glasartigem Porzellan oder anderen gebrannten und/oder alkalibBständigen Oberflächen beschichtet sind.
BAD
OO98318/174O
-1D-
Die Aerosalverbindungen dieser Erfindung können in irgendeinem herkömmlichen Druckdispensierbehä-lter enthalten sein, der das übliche AerDsaldispensisrvBntil hat, welches den Ausfluss durch eine Entladeleitung kontrolliert, die zum Fussende des Behälters führt. Das Treibmittel der Aerosolv/erbindung hat bei Zimmertemperatur einen Druck, der innerhalb der Sicherheitsgrenzen für den Behälter liegt und das " Bine l/erteilung des Inhalts des Behälters zur Anwendung in Farm von Schaum auf die Gfen- oder eine andere Oberfläche bewirkt. Sd dass die TreibmittBlphase zusammen mit der hydrophilen Phase verteilt werden können, uiird der Inhalt vor Betätigung das Uentils geschüttelt.
Im allgemeinen hat das Treibmittel bei Zimmertemperatur einen Druck im Bereich von 1,05 bis 5,25 atü, vorzugsweise 1,75 bis 45 2 atü. Natürlich sind die erwähnten Innendrucka ) in Bezug auf die Anwendung des Erzeugnisses nicht begrenzend, sondarn stellen nur bevorzugte passende üJerta dar. Wahre Einschränkungen beziehen sich auf die Grosse und Stärke des tatsächlich verwendeten Behälters und ferner auf bestehende RsgiBrungsworschriftan. Natürlich sollte 'das vsrujsndBtB Treibmittel solcher Art sein, dass as nicht mit Reinigurigsagenz und/oder dem Schmutzabmslsyngsinittgl reagiert, um diese ader das Treibmittel wirkungslos zu machen,
• . BAD ORIGiMAL
- 11 -
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Vorzugsweise ist das erfindungsgemässe Treibmittel nicht brennbarer Art, so dass die ofenbehandelnde Verbindung auf eine DfenflMche aufgesprüht werden kann, die auf erhöhte Temperaturen, uiie z. B. 65 C bis 93 C erhitzt morden ist. Durch Anwendung der ofenbehandelnden Verbindung" auf eine erhitzte Oberfläche wird die zur Reinigung benötigte Zeit reduziert, im Vergleich dazu, menn sie auf die Oberfläche mit Zimmertemperatur oder niedriger Temperatur aufgesprüht wird. Wenn die Ofenfläche z. EB. auf 93- C erhitzt warden ist, kann der Ofen mit einem geeigneten nassen Schwamm, Lumpen, Tuch usw. schon 5 Minuten nach Anwendung der ofenbehandelnden Verbindung zur Entfernung des Ofenschmutzes abgewischt werden»
Wenn die of enbehandelnde Verbindung auf eine Ofenfläche aufgetragen wird, die erhitzt wurde, enthält sie vorzugsweise ein Lösungsmittel mit ve-rhältnismässig hohem Kochpunkt, das Alkalien auflösen kann, um die angewandte Verbindung in einem entfernbaren flüssigen Zustand zu halten, so dass der Dfenechmutz ohne weiteres abgewischt werden kann. Die zu diesem Zweck nützlichen Verbindungen sind Alkylenglycole, insbesondere Äthylen und PrDpylenglycble mit 2 bis 20 Kohlenstoffatomen und Glycolether mit k bis 20 Kohlenstoffatomen. Beispiele der Verbindungen dieser Art sind Propylenglycol, Äthylenglycol, Butylengly-
009830/1740
, Diäthylenglycol, Monoäthyläther usw.
Beispiele geeigneter Treibmittel, die nicht flammbar sind und die gemäss dieser Erfindung verwendet werden können sind ein oder eine l/erbindung der allgemein angewandten AerosDlfluorchlorkohlenuasserstoff-Treibmittel, die get wohnlich unter den üJarennamen "Freone", "Genetrone" und "Isotrone" verkauft werden. Spezielle Beispiele derartiger Verbindung ist das DichlDrdifluDrmethan (Freon 12), tetrafluprdichlarethan (Freon 11^), pentafluormanochlorethan (Freon 115), trifluortrichlorethan (Freon 113), zyklisches Hexafluordichlorbutan (Freon C 316), Oktafluorpropan (Freon 218) und zyklisches Dktafluorbutan (Frean C 318).
TrDtz einer bevorzugten Ausführungsfarm beinhaltet die vorliegende Erfindung in ihrem Geltungsbereich die Verwendung von Treibmitteln, die flamm- oder brennbar sind, wie z. B. Kohlenwasserstofftreibmittel in Form von Propan, Butan, Pentan, Isobutan, Hexan, Heptan, Dktan, ftlonan und Dekan. üJenn Aerosolverbindungen mit einem brennbaren Treibmittel verwendet werden, sollte die Zündflamme, wenn der Ofen eine solche besitzt, vor Anwendung der Dfenbehandlungsverbindung zugedreht werden. Ausserdem sollte darauf geachtet werden, dass die Dfentemperatur nicht so hoch ist, um eine Verbrennung des flammbaren
.00983Ό/1740 '8AD 0RIG1NAL
.. - 13 - ■
Treibmittels zu verursachen.
In der nun folgenden Erörterung verweist die Bezugnahme auf % an Gewicht auf % an Gewicht der gesamten Aerosalverbindung. Im allgemeinen beträgt das Reinigungsmittel wie z. B. Ätznatron von \ bis 10 Gew.—% und vorzugsweise 2 bis k Gew.-%. Das schmutzbeständige Mittel, DimethylsiloxanpDlymer ist im allgemeinen in einer Menge van 0,5 bis 10 Gew.-% und vorzugsweise 1 bis 3 Gew.-^ vertreten. Im allgemeinen beträgt die Menge des oberfläch'enaktiven Mittels von 0,2 bis 10 Gew.-% und vorzugsweise von 2 bis k % der Gesamtverbindung. Das Träbmittel ist im allgemeinen in einer Menge von k bis 12 Geu.-Ji und vorzugsweise 7 bis 9 Geue-% vorhanden. Das Hauptbestandteil der Aerosolverbindung ist Wasser, das/i allgemein in einer Menge van i+0 bis 90 Gew.-% und vofzugsweise 55 bis 75 Gew.-% vertreten ist. Lüenn ein Lösungsmittel mit verhältnismässig hohem Kochpunkt (wie z. B. Glycol und Glycaläthsr) verwendet wird, beträgt sein AntBil im allgemeinen 10 bis Gew.-% und vorzugsweise 15 bis 25 Gew.-%.
Gegebenenfalls können weitara Zuschläge, die paBsenderweiBB bei Aarosolverbindungan verwendet werden, darin enthalten sein. Zum Beispiel können korroBiansverhindBrndB Mittel, wie z. B. ftlitramethan, l\latriumbsnzoat, ^-Msthyl-S-Butyn-
009830/1740 bad or
2-οί enthalten sein, die im allgemeinen in einer Menge van 0,1 bis 2 EeLd.-% und vorzugsweise 0,3 bis 1,5 Geui.-% vertreten sind. Ausserdem kann gegebenenfalls ein alkalibeständiges Parfüm in einer Menge wan 1 Geu.-JO in der Formel enthalten sein.
Um die Erfindung noch weiter darzustellen, werden nun folgende Beispiele einer erfindungsgemäss hergestellten Aerasolfärmel angeführt. In den Beispielen ist das verwendete Treibmittel eine 50 zu 50 Mischung aus Dichlordifluormethan und TetrafluordiGhlarethan. Ausserdem sind in den Beispielen die Teile der angedeuteten Komponenten nach Gewicht. Die Bezeichnung "es" bezieht sich auf Csntistokes bei 2D 0C.
Beispiel I
Teil A - Konzentrat GBuichtsteile
Wasser " 75,5 Ätznatron 1
Propylenglycol 20 Triton -X-IOG 3,5
■ ■- BAD ORIGINAL
7 40
Teil B - AErosDlformel Geiiiichtsteile
Konzentrat Treibmittel Dimethylsilaxanepalymer Uiskosität 100 000 es 95,5
0,5
Beispiel 2
Teil A -Konzentrat
ülasser
Ätznatron PrDpylBnglycol Triton X-100 73,5
3
20
3,5
Teil B - Aerosolformel
Konzentrat Treibmittel DimsthylsilaxanpDlynier-l/iskDsität 60 000 es
90
8
2,0
BAD ORIGINAL
Beispiel
Teil A - Konzentrat Geuichtsteile
Wasser Ätzkali PrapylenglycDl Triton X-100 72,5
20 3,5
Teil B - Aerosolfärmel
Konzentrat Treibmittel Dimethylsiloxanpolymer-Uiskosität 1DOG es 84 12
Beispiel
Teil A - Konzentrat
LJ a s s e r Ätznatron Propylenglycol Plurpnic L-6i*
009830/1740
- 17 -
50 0,2
IAD ORlGlHAL
_ 17 —
Teil B - Aerosolfärmel GeuichtsteilB
- 18 -
000830/1740
Konzentrat 89
Treibmittel 12
Dimethylsiloxanpolymer-l/iskosität
12.500 es 3
Beispiel 5
Teil A - Konzentrat
Wasser 70
Ätznatron 10
Propylenglykol 10
L-64 10
Teil B - Aerosolformel
Konzentrat 84
Treibmittel k
Dimethylsiloxanpalymer-l/iakasität
60 000 ca 8
Beispiel 6
Teil A - Konzentrat Gemichtsteile
Wasser
Ätznatron
" Butylenglykol
Maprosyl 3D
76, 5
3
20
α, 5
Teil B - Aerosolfarmsl
Konzentrat 82
Treibmittel . 8
Dimethylsilaxanpalyiner-l/iskosität
1 QOD es 10
Beispiel 7
Teil A - Konzentrat
Wasser 76
Ätznatron 3
Callasalve 20
Triton aS-15 1
009830/17
- .19 -
Teil B - Aerosalfarmel
Beispiel B
Teil A - Kanzentrat
Geuichtsteile
Konzentrat 90
Treibmittel 8
Dimethylsiloxanpolymer-Uiskasität
IDD DDG es 2
Wasser
Ätznatron
ButylkarbitDl
Triton CF-76
76 3
20 1
Teil B - AerasDlfarmel
Kanzentrat
Treibmittel
Dimetlr/lsilaxanpolymer-Uiskasität 12.5OD es
90 B
- 20 -
009830/1740
Beispiel 9
Teil A -Konzentrat. GeiuichtstBilB
Wasser 76
Ätznatron 3
Hexylenglykol 20
ftlinol 1301 1
Teil B - Aeroso!formel
Konzentrat ■ ._ 90
Treibmittel 8
DimethylsilDxanpalymer-UiskDsität
1 000 es 2
Beispiel 10
Teil A - Konzentrat
Wasser 7 6
Ätznatron . k
Butylenglykai 10
Pluronic L-64 . 10
009830/1740
. -21 - - --■· lm
Tsil B - Aernsolformel GsujichtstBilB
Konzentrat Treibmittel DimEthylsiloxanpalymar-Uiskosität 12.5OQ es 82 8
10
Beispiel
Teil A - Konzentrat
LJassBT Ätznatron PropylEnglykol Pluronic L-6i). 73,5
3,5
Teil- B - ABrasolformal
Konzsntrat TreibmittEl OimBthylsilaxanpalymBr-Üiakoaität 60 000 ce
-22 -BAD ORIGINAL
Die Erfindung ist in ihren breiteren Aspekten nicht auf die beschriebenen speziellen Schritte, Verfahren, Zusammensetzungen, Kombinationen und V/erbesserungen begrenzt, sondern es können innerhalb des Geltungsbereiches der beiliegenden Ansprüche Abweichungen vorgenommen werden, ahne dass von den Ideen der Erfindung unter Aufopferung ihrer hauptsächlichen Uorteile abgewichen werden muss.
Patentansprüche
- 23 -

Claims (1)

  1. ~ 23 -
    Patentansprüche
    1. Aerosolverbindung zur Behandlung von Ofen- und ähnlichen Oberflächen zwecks Säuberung und zur Erreichung schmutzabweisender Merkmale, gekennzeichnet dur ch: 1.) eine flüssige hydrophile Phase mit einem Reinigungsmittel, 2.) eine flüssige Treibmittelphase mit einem Mittel, das
    einer Ofenfläche oder dgl. schmutzabweisende Merkmale verleiht und
    3.) ein oberflächenaktives Mittel.
    2. Aerosolverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungsmittel ein ätzendes Alkali ist.
    3. Aeroaolverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungsmittel Ätznatron ist.
    k. AerqsDlverbindung nach Anspruch 1, dadurch g.ek.enn.zeichnet, dass das Mittel zur Verleihung schmutzbeständiger Merkmale ein Dimethylsiloxanpolymer'ist.
    - 2U -
    009830/1740
    621651
    5„ Aerosolverbindung nach Anspruch 1, dadurch g β k β π π ζ B i c h η β t, dass das oberflächenaktiv/s Mittel aus der Gruppe bestehend aus Polyoxypropylen-Poly-DxyäthylenkondßnsatBn, Alkylarylpolyäthern und dsrsn modifizierten Derivaten;, Fettsäureamiden und alkalischen Metallsalzsn der Fettsarcosinate gewählt uiird.
    6. Aerosolverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das oberflächenaktive Agenz ein PolyaxyprapylEn-PolyaxyäthylBnkondensat isto
    7. Aerosoluerbindung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Lösungsmittel mit einem verhältnismässig hohen Kochpunkt, das das Reinigungsmittel auflösen kann.
    8. Aerosolverbindung nach Anspruch 1? dadurch gekennzeichnet, dass das Lösungsmittel aus der Gruppe bestehend aus Alkylenglykolen mit 2 bis 20 Kohlenstoffatomen und Glykoläthern mit 4 bis 2D Kohlenstoffatomen gewählt uird.
    9» Aerosolverbindung zur Behandlung won OfenflMchsn dgl.-zhi@cks Reinigung derselben und Aufbringung von schmutz« beständigen fierkmaleng gekennzeichnet durch
    _. 25 _ _■ — ORIGINAL
    009830/1740 .
    1.) eins wässrige Phase, die ätznatron enthält, 2.) eins flüssige Jreibmittelphase, welche ein Dimethylsiloxanpolymer mit einer Uiskosität von wenigstens
    1 ODO es bsi 20 °G enthält und 3«) Bin alkalibeständigBS oberflächenaktives Agenz, das in der Flüssigkeit der Verbindung löslich ist»
    10. Aerosalverbindung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das oberflächenaktive Mittel aus der Gruppe bestehend aus Polyoxypropylen-PQlyoxyBthylsnkondensaten;,, AlkylarylpclyäthBrn sowie deren modifizierten Derivaten, Fettsäureamiden und alkalischen Fletallsalzen der Fettsacosinate gewählt wird·
    11. AercBolverbindung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch ein Lösungsmittel mit Binem verhältnismäBsig hohen Kachpunkt,' das in dar wässrigen Ätznatroniösung löslich ist.
    12. Aarosolverbindung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dasB das Lösungsmittel aus der Gruppe beatehsnd aus Älkylenglykalen Biit 2 bis 20 Kohlenstoff atomen und Glykaläthsfri mit *t ble 20 Kohlsnataff«· atomen gewählt wird*
    21 <·
    13. Asrosalvsrbindung zur Behandlung van Dfenflachen und dergleichen zwecks deren Reinigung, gekennzeich net durch eine flüssige Phase einer Lösung aus Ätznatron, einem Dimethylsiloxanpolymer mit einer Viskosität von 20 QOQ bis 100 QQQ es bei 20 0GV einem PolyoxypropylBn-Polyoxyäthylan oberflMchenaktiv/en Mittel und ein Alkylanglykollösungsmittal.
    3AD Oa1GiN
DE19661621651 1965-10-01 1966-09-27 Aerosol zur Behandlung der Oberflaechen,z.B. von OEfen,um sie schmutzabweisend zu machen Pending DE1621651A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US49230265A 1965-10-01 1965-10-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1621651A1 true DE1621651A1 (de) 1970-07-23

Family

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