DE1620077A1 - Dibenzecycloheptenylester und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Dibenzecycloheptenylester und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Description
8 MÖNCHEN 23 ^^^^^^^^^^^H TELEFON 34 50 87 ■ TELEGR AM M- ADRESSE: I IM V ENT/M O NC H E N
TELEX 5 28 686
p te 20 077*4 11.JULH969
(N 27 535 IVd/i2p-13)
u,Z*: B 773 JA
v/h BROCADES STHSSRAH & PHABHACIA, Meppel/fciederlande
n Dibeiiaocycloheptenyleeter und Verfahren zu ihrer Herstellung "
Priorität s 31» Olrtofcer 1964 /Groeebritannien
Anmelde-Hr, : 44 518 / 64
Die Erfindung betrifft neue Bitenzoeycloheptenylester der
allgemeinen Formel
in der X eine Äthylen» oder Vinylengruppe darstellt und
R ein Xropanyl- oder Chinuclidinylrest ist und ihre Salze 0
Die erfindungsgemässen TerMndungen können dadurch hergestellt
werden, dass ma& eine Blbenzocjcloheptenylcarfeonsäure der
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allgemeinen Formel
II
COOH
in der X die vorstehende Bedeutung hat, oder ein reaktionsfähiges Derivat dioaer Verbindung, mit einem Alkohol der allgemeinen Formel ROß, in der H die vorstehende Bedeutung hat,
verestert und die erhaltene Base gegebenenfalls mit einer Säure zur Umsetzung bringt.
Die erfindungsgemäs aen Ester der S-Hydroxydibenzocyeloheptexiylcarbonsäuren sind physiologisch aktive Verbindungen, die als
antiarythmetische Mittel, d.ho Verbindungen, welche den Rytharue
der Herztätigkeit beeinflussen, und als atropinähnliohe Verbindungen brauchbar sind. FQr therapeutische Zwecke können sie als
solche oder in Form der nicht-gift igen Salze verwendet werden, d.h. solcher Salze, die gegenüber dem Organismus in therapeutischen Dosen nicht schädlich sind« Diese Salze können sich von
anorganischen Säuren ableiten, wie den Halogenwasserstoff säuren,
ZoB. Chlorwasserst off säure und Bromwasserst off säure, Schwefelsäure, Salpetersäure und Phosphorsäure, sowie von organischen ·
Säuren, wie Oxalsäure, Maleinsäure, Weinsäure, Citronensäure, Essigsäure, Milchsäure, Bernsteinsäure, Fumarsäure und Pamoinsäure. Eine besonders bevorzugte Verbindung ist der
3-Chinuelidinylester der 10,11 -Dihydro-S-hydroxy^H-dibenzo-
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/ti, cjT'-cyclohept en-S-c&rbonsclure ·
Die Veresterung kann durch Erhitzen der Reaktionsteilnehmer in Gegenwart einoo indifferenten organischen Lösungsmittels, wie
Dichloräthan, Bensol oder gereinigtem Petroläther oder Ligroin
erfolgen*
Nach einer Abänderung des beschriebenen Verfahrens kann ein Halogenid
der allgemciafcn Formel ET. in der E die Torstehende Bedeutung
hat und T ein Halogenatoms vorzugsweise ein Chloratom
ist, mit der Carbonsäure der Formel II umgesetzt werden0 Dies
kann durch Erhitzen der Eeakfcionsteilnehmer in einem geeigneten
Lösungsmittel, z.B. einem niedrig siedenden Alkohols wie Isopropanol,
erfolgent
Gemäss einer weiteren Abänderung des Verfahrens kann eine
Carbonsäure der allgemeinen Formel II zunächst in einen Ester umgewandelt werden, vorzugsweise in einen Ester mit einem niedrigmolekularen
aliphatischen Alkohol, wie den Methylester, worauf man die Verbindung der allgemeinen Formel I durch umesterung
mit einem Alkohol der allgemeinen Formel ROH erhält <?
Die Umesterung wird vorzugsweise in Gegenwart von natrium oder
Hatriumhydrid durchgeführt« Vorzugswelse wird die Umesterung in
einem indifferenten organischen Lösungsmittel, wie Benzol, loluol oder Xylol, durchgeführt.
Die im Verfahren zur Hsrstellung der erfindungsgemässen Verbindungen
verwendeten Carbonsäuren der allgemeinen Formel II kön-
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nen durch Umsetzung eines Ketone der allgemeinen Formel
III
in der X die vorstehende Bedeutung hat8 mit einem Alkalimetall
und hierauf mit Kohlendioxyd hergestellt werden« Die Umsetzung
wird vorzugsweise in einem lösungsmittel, wie Dioxan, durchgeführt.
Es ist besonders vorteilhaft, swei Äquivalente Alkalimetall,
vorzugsweise natrium, je Äquivalent verwendetes Keton
einzusetzen«
Die Ketone der allgemeinen Formel III sind bekannte Verbindungen
(siehe z.Bc H.JC KlinMiaanadr, Dissertation, Leipzig (1951) }o
Die Ester, z.B. die niedrigmolekularen Alkylester der Carbonsäuren
der allgemeinen Formel II können in an aich bekannter V/eise hergestellt werden«
Die freien Basen der allgemeinen Formal I können in an sich "bekannter
Weise in die entsprechenden Salze verwandelt werden, beispielsweise indem man die Ester in einem indifferenten wasserfreien
organischen Lösungsmittel löst und mit einer Lösung der gewünschten Säure vorzugsweise in dem gleichen oder in einem
damit homogen mischbaren Lösungsmittel versetzt und das Salz ausfällt» m
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Sie Beispiele erläutern die Hör at aliting der erfindungsgemässen
Verbindungen.
(a) Eine lösung von 15 g 3-Hydroxy-ehinuelidin in 60 ml wasser»
freiem Benzol wird vorsichtig mit 13 g 5-Hydroxy-IOrii-diliydrO-5H-dibenzo^,d7cyclohepten-5-earbonsäureftethyle8ter und 0,4 g
einer 50 c/6-ig9n Natriwcüiydridsuspension, in Kineralöl versetzte
Die Umesterung wird derartig durchgeführt« dass der in Freiheit
gesetzte Hethylester azeotrop zusammen mit Wasser und Benzol abdestilliert wird« Das abdestillierte Benzol wird durch die gleiche Menge wasserfreies Benzol während etwa 4 Std. ersetzt. Nach
dem Abkühlen das Beaktionegemisches wird nicht »xmge setzt es Natriumhydrid durch Zugabe von 20 ml Wasser zersetzt· Die wässrige
Lösung wird abgetrennt und die Benzollösung mit Wasser gewaschen. Der 3-Hydroxychinuclidinester der S-Hydroxy-IO^H-dihyäro-SH-dibenzo/atd7oyolohepten-5-carbonsäure wird durch Zusatz von Siäthyläther und Betroläther (Siedebereich 28 - 40 0C) ausgefällt»
Der Ester wird abfiltriert und mit Wasser und Diäthyläther gewaschen. Die vereinigten organischen Lösungen werden mit verdünnter Salzsäure versetzt» Sie wässrig saure Lösung wird alkaliseh gemacht» und der ausgefällte Feststoff liefert eine weitere
Heng« des Esters. Sie Gesamtausbeute an Ester beträgt 16 g, 89 £
der Theorie, Smp<> 190 0C. Durch ümkristalllsation des Estera aus
Siozan steigt der Smp» auf 204 bis 206 0C,
| bero | : | C | 76 | ,02 i> | B | 7, | 93 | H | 3 | ,86 |
| gef· | C | 75 | ,90 $ | H | 28 | H | 3 | ,75 | ||
9 0 9 8 87/1756 bad
(b) Der al ο Ausgangsverbindung verwendete 5**Hydroxy«»10»ll~dl·
hydro-SH-dibenzo^as^cyclohepten-J-carbonsäuremethylester wird
folgendermassen hergestellt :
Ein Gemisch von 500 ml wasserfreiem Dioxan und 47 g Natrium
wird erhitzt, bis das Dioxan unter Rückfluss siedet und das Natrium schmilzt« Das Gemisch wird kräftig gerührt und mit
250 ml wasserfreiem Dioxan versetzt« Die Temperatur fällt auf
etwa 90 0C,und das zn kleinen Teilchen zerteilte Natrium verfestigt
sich· Das Gemisch wird auf Raumtemperatur abgekühlt und mit 200 g 10, H-Dihydro-SH-dibenzo^aj^cyclohepten-S-on versetzt.
Während der Zugabe wird die Temperatur unter 20 0C gehalten.
Dann wird Kohlendioxyd zusammen mit 500 ml Tetrahydrofuran eingeleitet, bis die blaue farbe verschwindet o Kleine Brooken
von fester Kohlensäure und Wasser werden hierauf zugegeben, bis sämtliches festes Material gelöst ist« Die klare Lösung wird
unter vermindertem Druck auf etwa die Hälfte des ursprünglichen Volumens eingedampft und mit Äther ausgeschüttelt· Die wässrige
Lösung wird mit 2 η Salzsäure angesäuert. Die 5-Hydroxy-10f 11-dihydro-5H-dibenzo/avd7cyolohepten-5-carbonsäure
fällt aus und wird abfiltriert ο
Ausbeutet 230 g, 90 £ der Theorie; Stop· 170 bis 190 0C*
Ausbeutet 230 g, 90 £ der Theorie; Stop· 170 bis 190 0C*
Der Methylester wird folgendermassen hergestellt s
Eine Atherlösung von- Diazomethan wird zu einer Lösung der
Carbonsäure in Äther gegeben, bis die gelbe Farbe bestehen bleibt· Überschüssiges Diazomethan wird durch Zugabe einer L9-
BAD QSi 909887/1756
Qxaa.fr von Essigsäure In Äther entfernte Die Lösung wird mit verdünnter
Hatriumblcarbonatlösung und danach mit Wasser gewaschen
und über natriumsulfat getrocknet. ITaGh dom Abfiltrieren wird
das Lösungsmittel abdestilliert und der Rückstand aus Tetrachlorkohlenstoff
umlcristalllsiert c
Ausbeute: 190 g, 90 $ der Bieoriej Smp· 138 biß 140 0G0
Ausbeute: 190 g, 90 $ der Bieoriej Smp· 138 biß 140 0G0
Gemäss Stufe (a) von Beispiel 1» jedoch unter Verwendung einer
äquivalenten Menge Sropin, v;Ird der 3-Tropanylester der
5-Hydroxy-tO, 11-dihydro-Sn-dibenao^, dTOyclohepten-S-carbonsäure
in 30 55-ieer Ausbeute erhalten. Smp. 200 bis 202 °G.
C24H27HO3; berc: C ?6,3<5 # H 7,21 $ Ή 3,71 #
gef.: G 76,42 $ H 7,08 $ H 3,97 $
(a) ßemäss Vorfahrensstufe (a) von Beispiel 1, jedoch unter Verwendung
einer äquivalenten Menge des Methylesters der 5-Hydroxy-SH-dibenzo^aidTcyclohepten-S-carbonsäure
VTird der 3-Hydroxychinuclidinester
der 5«»Hydroxy-5H-dibenzo^a,d7cyclohepten-5-carbonsäure
in 66 5^-Iger Ausbeute erhalten·
amp. 257 bis 259 0Gc Das Maleat schmilst bei 182 bis 184 0C.
G27H27O7Nf ber.: 0 67,91^ H 5,70 ·$>
H 2,94 ί> gef.: C 67,9 % H 5,8 i>
N 3,1 #
9 0 9887/17S6 waim
(ti) Der eingesetzte Hethylester wird in 65 jS-iger Auebeute gewäBB Verfahrensetufθ (b) von Beispiel 1, jedoch unter Verwendung
einer äquivalenten Menge 5H-Dibenso^,d7cyclohepten-5-on erhalten«
Geaäos Verfahrenestufe (a) von Beispiel 1, jedoch unter Verwendung einer äquivalenten Menge Tropin anstelle von 3-Hydroxychinuclidin und do& Methyleaters der 5-Hydroxy-5H-dibenBo-/at^cyclohepten-S-carbonsäure anstelle des Methylesters der
1Of 1 i-Dihydro-S-fcydroxy-SH-dibenzo^ja, d/cyclohepten-S-carbonsfiure
wird der 3-2ropanyloater der 5-Hydro3cy-5H-dibenio^afd7«.yclohepten-5-oarbonoiiuTG in 30 jS-igor Auoboute erhalten e
Sap. 248 bio 250 0G.
C24H25NO3; ber.: 0 76,76 # H 6,71 $ H 3,74 $
gef,: C 76,40 i» H 6,59 $ B 4,00 56.
BAD
909887/1756
Claims (1)
- Patentansprüche :· DibenEocyoloh»ptenyler*er der allgemeinen ioraelin d*r X «lit· -CH2-CH2- odor -CH-CH- gruppe darstellt und R ein Jropanyl* oder C&inuolidinylrest ist« und deren Salse«2«, Der 3-öJainuolidinylee4»r derwBm a»gpm& ν iatimfc- &imm$ti&m&9 $*et mm ϋ· ent-wp&Be%®$&9 M%mm®f0&®h%wtmflmttom$Mmm entweder alt ei« ifJB T®r®nl®ft oder sit eix^aa HAlogenld HY im«^Mf^fsi 1 it« t^t^tt&^i ?Äg»g«»«iS· l$<g«$itiii&£ hat %uid• Ϊ ei®All-^iiff # if-is- "BAD
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