DE1619509A1 - Farbstoffpraeparate - Google Patents
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Description
LEVERKU S EN-B*yen»erk
Ρ· tent-Abteilung
Fa rh s t ο f f ρ räpa ra t e
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind fcaltlösliche
Farbstoffpräparate, die einen von Reaktivgruppen freien
1':2-Chrom- oder -Kobaltkoiüplexazofärbstoff, der mindestens
eine, gegebenenfalls Nr-monosubstitüierte oder —acylierte
SuIf onamidgruppe. trägt, eine Alkali-abgebende anorganische
Verbindung und gegebenenfalls ein anionisches Dispergiermittel
enthalten« ■;- , :' v
SuIfonamidgrup'penhaltige Metallkomplexazofarbstoffe, die in
den erfindungsgemäßen Farbstoffpräparaten vorliegenj sind
in großer-Zahl aus der Literatur bekannt, beispielsweise
aus den deutschen Patentschriften 870 305, 937 367i 940 483,
945 342, 953 827, 1 047 340, Ίv072 338, 1 049 021, £en .
französischen Patentschriften 1353 36Φ, 1 380 632, 1 433 756,
den britischen Patentschriften 741 602, "988 829, 995 361 und
den belgischen Patentschriften 553 658, 566 I80, 626 394, '
638 2.15# 643 959, 644 415, 534 106, 531 678, 564 094 und
537 533· Im allgemeinen handelt es sich bei den 2:1-Chrom- oder Zobaltkomplexazofarbstoffen um die Metallkomplexe von
Mono- oder Disazofarbstoffen, die als metallkomplexbildende Gruppen (vor der Metallisierung) OjO'-Dloxy-, o-
009837/2013 ·
ri» j :; i >.^..:..r.Τ Satz^a'dcs Änderungeges. ν.4.9.1967Ϊ
o-Oxy-o1-alkoxy-, o'-Carboxy-o'-oxy- oder o-Alkoxy-o'-aminoazogruppen
aufweisen« Die Partistoffe sollen definitionsgemäß keine Reaktivgruppen enthalten.
Als geeignete Alkali-abgebende anorganische Verbindungen,
die in den Farbstoffpräparaten enthalten sind, kommen solche
in Betracht, die befähigt sind, in wäßriger Lösung bei Temperaturen
von 10° C und höher die in den Metallkomplexfarbstoffen
enthaltenen Sulfonamidgruppen in die entsprechenden Sulfonamidsalze der allgemeinen Formel
-SO9-N-R Me® /oder -SO9-N
θ Ι ά
wobei R für H oder einen Substituenten, wie eine Alkyl- oder Arylgruppe, oder eine Acylgruppe und Ke
für ein Alkaliatom steht,
zu überführen. Hierfür sind in wäßriger Lösung alkalisch wirkende anorganische Alkaliverbindungen geeignet, wie
Alkalihydroxide, z, B. Lithium-, Natrium- und Kaiium-hydroxid,
Alkalicarbonate, z„ B. Natrium- oder Kaliumcarbonat, sekundäre
oder tertiäre Alkaliphosphate, z. B. Mnatriumhydrogenphosphat,
Trinatriumortho-phosphat, Tetranatriumpyrophosphat,
Dikaliumhydrogenphosphat, Trikalium-ortho-phosphat und
Tetrakaliumpyrophosphat.
Die Farbstoffpräparate enthalten die Alkali-abgebenden anorganischen
Verbindungen in solchen Mengen, die ausreichen, um in wäßrigen Lösungen von 10 C und höher teilweise oder
vollständige Salzbildung der in den Metallkomplexfarbstoffen
enthaltenen Sulfonamidgruppen zu bewirken. Bevorzugt werden
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auf 10O Gewichtsteile Metallkomplexazofarbstoff 20 bis
Gewichtsteile Alkali-abgebender anorganischer Verbindungen
eingesetzt.
Sollen die FarbstoffPräparateauf bestimmte Stärke eingestellt werden, so können übliche Stellmittel zugesetzt v/erden,
die den anschließenden Parbevorgang nicht stören, wie Dextrin, Natriumchlorid oder natriumsulfat.
Anionische Dispergiermittel können in den erfinäungsgenäSen
Farbstoffpräparaten vorhanden sein. Bevorzugt gelangen hier als anionische Dispergiermittel Naphthalinsulfosäuren,
Alkylnaphthalinsulfosäuren, Kondensationsprodukte von Naphthalin- oder Naphtholsulfonsäuren mit Formaldehyd oder
Naphthalin·- öder Naphtholsulfonsäuren und Phenolen, z. B.
m-Kresol, mit Formaldehyd oder Umsetzungsprodukte von
Ligninsulf osäuren mit aromatischen Aminen zur Anwendung. Bevorzugt kommen auf 100 Teile Metallkomplexazofarbstoff
5 bis 300 Teile des anionischen Dispergiermittels zur Anwendung,
Die erfindungsgemäßen Farbstoffpräparate weisen bevorzugt
einen pH-V/ert zwischen 8,6 und 11,0 auf.
Die erfindungsgemäßen Farbstoffpräparate bieten den besonderen
anwendung^technischen Vorteil-, i:2-Ghrom- und
-Kobaltkomplexazofarbstoffe, die mindestens eine gegebenenfalls
mono-alkylierte oder -acylierte Sulforiamidgruppe enthalten,
ohne Erhitzen leicht in Lösung bringen zu können. Die erzielbaren Farbstoffkonzentrationen sind in einigen
Fällen höher als sie nach den normalen Verfahren, d;. h.
durch Lösen der Metallkömplexfarbstoffe bei erhöhten Temperaturen
bis zu 100° C erhalten werden können. Im Vergleich zu den literaturbekannten Farbstoffpräparatenr in
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ΟΘ9837/2013 . iAö original
denen sulfonamidgruppenhaltige Metallkomplexazofarbstoffe
in neutraler wäßriger Lösung in Form ihrer b?i 10 "bis 30° G
schwerlöslichen Natriumsalze der Farbstoffkomplexsäuren vorliegen, die zum Färben zunächst bei 80 - 100° C in Wasser
gelöst und dann der Färbeflotte zugesetzt werden, weisen die erfindungsgemäßen Färbepräparate den Vorteil auf, .sich
bereits bei Temperaturen von 10 bis 20° C sehr leicht in teilweise
höheren Farbstoffkonzentrationen in Wasser zu lösen und sich damit anwendungstechnisch beträchtlich
leichter anwenden zu lassen. . .
Gegenüber den aus der britischen Patentschrift 906 807
bekannten Farbstoffpräparaten benötigen die erfindungsgemäßen
Präparate keine nichtionogenen Dispergiermittel;
sie zeigen damit keine Verzögerung des Ziehvermögens auf
das Substrat, weiterhin ist von wirtschaftlichem Vorteil, daß.auf die Zusätze von Sulfanilsäurederivaten verzichtet
werden kann. ■ "
Die erfindungsgemäßen Färbepräparate können durch einfaches
Mischen der Komponenten erhalten werden. Die aus der britischen Patentschrift 906 807 bekannten Präparate müssen
dagegen durch Auflösen der Komponenten in Wasser und anschließendem
Verdampfen des Wassers hergestellt werden.
Die beanspruchten Färbepräparate sind vor allem für das
Färben stickstoffhaltiger Materialien, wie Leder und Seide, vor allem aber Wolle und synthetische Superpolyainidmaterialien
geeignet.
Das Färben erfolgt nach den für diese Materialien üblichen Verfahren. Man löst die beanspruchten Farbstoffpräparate
z. B, in V/asser von 10 - 30° C auf und gibt die alkalisch
reagierende Farbstofflösung in die Färbeflotte, die zweck-
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mäßig die zur Neutralisation erforderliche Menge an organischen Säuren, z· B* Essig- oder Ameisensäure oder Mineralsäuren, wie Salz- oder Schwefelsäure enthält.
Wegen der Gefahr von Wollschädigung werden in der Praxis
im allgemeinen stärker alkalische Einstellungen von Wollfarbstoffen,.
darimter auch .ro^^ Chrom- und Kobaltkomplexazof
artist of fen vermieden. Es hat sich daher offenbar auch bei den farbstoffherstellenden Betrieben die Ansicht durchgesetzt,
daß alkalisehe Einstellungen von Wqllfarbstoffen
der Praxis nicht angeboten werden können. Folgerichtig sind, bisher nur neutrale oder sehwach alkalisehe Farbstoffeinstellungen
(pH 7,5 bis 8) praxisüblieh gewesen. Bei
Anwendung der erfindungsgemäßen Farbstoffpräparate besteht nun
trotz der alkalischen Einstellung keine Gefahr der Wollschädigung, da die Färbstofflösung in saurer Färbeflotte
rasch bei niedrigen Temperaturen neutralisiert wird.
In den folgenden Beispielen stehen Teile für Gewichtsteile,
die Temperaturangaben sind Celsiusgrade.
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ÖD98 3 7/ 20*1 3
Beispiel T '
50 Teile des Kobalt-1:2-Komplexes des Monoazofarbstoffe .
2-Aminophenol-4-sulfonamid ) 1 — (2 · ,5'-Dichlorphenyl)-3-
methyl-5-pyrazolon werden mit 25 Teilen Trinatriumphosphat
und 10 Teilen eines Kondensationsproduktes aus 2-Naphthol-6-sulfonsäure
und Formaldehyd gemischt. 40 Teile des Präparates lösen s^ich in 1000 Teilen Wasser von 25°.
50 Teile des Chrom-1:2-Mischkomplexes der Monoazofarbstoffe
2-Aminophenol-4-sulfonamid—'■ } 2~E"aphthol und 4-Nitro-2-
aminophenol ) 1-Methylsulf onylamino-7-naphthol werden mit
25 Teilen Trinatriumphosphat und 5 Teilen Di-butylnaphthalinsulfonat
Yermischt. 60 Teile des Präparates lösen sich in 1000 Teilen Wasser von 25°.
50 Teile des Chrom-1t2-Komplexes des Monoazofarbstoffs
2-Aminophenol-4-sulfonamid >
1-(2* ,5i-Dichlorphenyl)-3-
methyl-5-pyrazolon werden mit 20 Teilen Trikaliumphosphat
und 2 Teilen Di-butylnaphthalinsulfonat vermischt. 60 Teile
des Präparates lösen sich in 1000 Teilen Wasser von 25°.
50 Teile des Kobalt-1 % 2-Komplexes des Monoazofarbstoffs
2-Aminophenol-4-sulfonamid -) 2-Naphthol, 30 Teile Kaliumcarbonat
und 5 Teile eines Kondensationsproduktes aus 2-Naphthol~6~suifonsäure und Formaldehyd werden vermischt.
IeA 10 574 . - 6 -.
... . r 0Q9837/2013 bad oafGiNAL
60 Teile des Präparatee lösen sich in 1000 Teilen V/asser von
25°.
50 Teile des· Chrom-1:2-Komplexes ues Monoazofartstoffs
2-Aminophenol-5-3ulfonamld I^Ö'
5-pyrazolon, 5 Teile Natriumhydroxid pulverisiert, 5 Teile
Dinaphthylmethansulfonat und 1.0 Teile Dextrin Werden vermischt.
40 Teile des Präparates lösen sich in 1000 Teilen Wasser bei 25°.
50 Teile des Chrom-1 j2-Komplexes des Monoazofarbstoffs;..
4-0hlor-2-aminophenol ·——} 1— (J'-Sulfonamidophenyl)-^-
methyl-5-pyrazolon werden mit 25 Teilen Trinatriumphosphät
vermischt. 4-0 Teile des Präparates lösen sich in 1000 Teilen
Wasser bei 25°.
Beispiel 7 , v .
50 Teile des Kobalt-V: 2-Kömplexes des Monoazofarbstoff3
^-Methoxy-S-aminQphenol-S-sulf onamid———y 1-Carbomethoxy-'
amino-7-iiapirthol, 25 Teile NatriumcarbOnat, 5 feile Dibutylnaphthalinsulfonat
und 10 Teile Dextrin werden vermischt.
Teile des Präparates lösen sich in 1000 Teilen Wasser
von 25°.
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31 Teile des 1:2-Chromkomplexes des Farbstoffs 6-Nitro-4-
chlor-2-aminophenol >
1-(2» ,G'-Mmethyl-^-sulfonamido-
phenyl)-3-methyl-5-pyrazolon, 30 Teile Tetranatriumpyrophosphat und 36 Teile eines Kondensationsproduktes aus Ligninsulfonsäure
und Anilin werden vermischt. 50 Teile des Präparates lösen sich in 1000 Teilen V/asser von 25°.
50 Teile des Kolsalt-112-Komplexes des Monoazofarbstoffe
2-Aminophenol-4-phenylsulfonamid— -) 2-Naphthol werden mit
25 Teilen Trikaliumphosphat, 5 Teilen Di-butylnaphthalinsulfonat
und 30 Teilen eines Kondensationsproduktes aus Naphthalin-2—sulfonsäure 'und Formaldehyd vermischt. 35 Teile
des Präparates lösen sich in 1000 Teilen Wasser von 25°.
Zum Färben von 5000 Teilen Wollgarn werden 60 Teile des in
Beispiel 1 beschriebenen Präparates, enthaltend den Kobalt«
1:2-Komplex des Monoazofarbstoffe 2-Aminophenol-4—sulfon-
amid -}-1-(2!,5^-Dichlorphenyl)-3-methyl-5-pyrazolon, in
2000 Teilen Wasser von 25° gelöst. Diese Lösung wird einem Färbebad zugegeben, das 50 Teile Essigsäure (60 $ig)
und 100 Teile eines Kondensationsproduktes aus Naphthalin-2-sulfonsäure
und Formaldehyd enthält. Die so bereitete Färbeflotte wird bei 40 - 50° ca. 10 Minuten durch das
Färbegut gepumpt, bevor die Temperatur des Färbebades zum
Siedepunkt gesteigert wird, Nach einer Kochzeit von ca. 45
Minuten ist die Färbung fertiggestellt. Man erhält eine
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Färbung, die in ihren Echtheitseigenschaften absolut einwandfrei
ist und einer färbung entspricht, die resultiert, wenn die zum Färben verwendete Menge desselben Farbstoffs in
heißem Wasser gelöst wird.
Zum Färben vonWollkammzug nach dem Klotz-Dämpf-Verfahren
wird eine Farbpaste nach folgendem Rezept angesetzt:
15 Teile des in Beispiel 3 beschriebenen Präparates werden in 500 Teilen'Wasser von 25° gelöst. Zu dieser Lösung gibt
man die Lösung von 10 Teilen eines Verdickungsmittels auf Basis Johannisbrotkernmehl in 300 Teilen Wasser und verrührt
wiederum gut. Dann werden unter Rühren; 20 Teile eines
koazervatbildenden Hilfsmittels (z. B. Laurylsäurediäthanolamid)'
sowie 25 Teile 60 folge Essigsäure zugesetzt. Bann
füllt man die Paste mit 140 Teilen Wasser, auf insgesamt 1000 Teile auf. Mit dieser Paste werden 1000 Teile Wollkammzug
auf einem Foulard imprägniert und anschließend gedämpft, Nach dem Auswaschen resultiert eine Färbung
mit den Echtheitseigenschaften einer Färbung, die erhalten
wird, wenn beim Ansetzen der Paste die entsprechende Kerge
desselben Farbstoffs in heißem Wasser gelöst wird.
Zum Färben von 750 Teilen synthetischem Superpolyamidgarn
werden 60 Teile des in Beispiel 2 beschriebenen Präparates
in 1000 Teilen Wasser' von 25° gelöst. Biese Lösung wird
einem Färbebad zugegeben, das 15 Teile 60 #ige Essigsäure
enthält. Nach kurzer Zirkulation der Färbefiotte durch
das Färbegut wird zum Siedepunkt.erhitzt und etwa 20 Minuten
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gekocht. Zum Erschöpf en der Flotte werden dann 16 Teile
60 foige Essigsäure nachgesetzt, worauf nochmals 20 Minuten
gekocht wird. Die erhaltene Schwarzfärbung entspricht in ihren Echtheiten einer Färbung, die resultiert, wenn die
zum Färben verwendete Menge desselben Farbstoffs in heißeia
Wasser gelöst wird.
18 Teile des 1^-Chrommischkomplexes aus 4-Nitro-2-amino-
phenol —}1-Methylsulf onylamino~7-napht.hol und 2-Amino-
phenol-4-sulfonamid——H Acetoacetanilin, 50 Teile Trinatriumphosphat,
12-Hydrat, 29 Teilen eines Kondensationsproduktes aus Mgninsulfonsaure und Anilin und 3 Teilen
Di-butyInaphthalinsulfonat werden gemischt. 50 Teile der
Mischung lösen sich in 1000 Teilen Wasser von 25°.
20 Teile des Farbstoffs 2-Aminophenol-4—sulfonamid —)
Acetoaeet-2-äthyl-hexylamid, Kobalt 1:2-Komplex, 19 Teile
Trinatriumphosphat und 2 Teile Bibutylnaphthalinsulfonat
werden vermischt. 50 Teile des Farbstoffpräparates lösen
sich in 1000 Teilen Wasser von 20 - 25°.
Beispiel 15 . ■
20 Teile des Chrom 1:2-Komplexes 2-Amino-5-sulfonamido-
benzoesäure -41-Phenyl-3-methyl-5-pyr>azolon werden mit
20 Teilen Trinatriumphosphat (-6-Hydrat) und 60 Teilen Dextrin vermischt. 50 Teile des Präparates lösen sich in
1000 Teilen Wasser von 20 - 25°.
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0 9 8 37/2013 ßAD
20 feile des Chrom 1:2-Komplex 2-Aminobenzoesaure 1—(5'-SuIfonamidöphenyl)-3-methyl-5-pyrazolön werden mit 10 Teilen
Trikaliumphosphat vermischt, 40 Teile des Farbstoffpräparates
lösen sich in 1000 Teilen Wasser von 20 - 25°ν
20 Teile des Chrom 1 i2-Mischkonip:lex 2^Aminophenol--4-Bulfonamid
■ 1 -Pheny 1-3-me thy l-5-*pyrazolon, 4-Nitro-2-aminophenol
—-^-f 1 -Phenyl»5-methyl-5-pyrazolon werden mit 20
Teilen Trinatriümphosphat, 5 Teilen Benzamid, 3 Teilen
Dibutylnaphthalinsulfonat und 10 Teüen eines Condensations-Produktes
aus Ligninsulfosäure und Anilin vermählen. 50 Teile
des Präparates lösen sich in 1000 Teilen Masser von 20 - 25°*
Beispiel 18 .
20 Teile des Kobalt t:2-Komplex 2-Aminophenol-4-sulfoKamid
—' ^O-Cyän-acetophenon, 40 Teile Trinatriümphosphat und
15 Teile Dextrin werden vermischt* 50 Teile des Präparates
lösen sich in 1000 Teilen Wasser von ZO -25°.
Beispiel 19
.
72 Teile des Kobalt 1:2-Komplex 2-Aminophenol-4-methylsulfonamid
>2-Kaphthol, werden mit 12 Teilen Trinatriümphosphat,
12 Teilen eines Kondensationsproduktes aus Ligninsulfonsäure und Anilin und 5 Teilen Benzamid vermählen.
Ie A 10 574 - 11 - . .
009 8 37/2013 Bi© .
50 Teile des Farbstoffpräparates lösen sich in 1000 Teilen
Wasser von 20°.
Beispiel 20 .
50 Teile des Kobalt 1:2-Komplex 2-Aminophenol-4-sulfonamid
f 5,8-Dichlor-i-naphthol werden mit 20 Teilen Trinatriumphosphat
und 25 Teilen Saccharose vermischt. 45 Teile des Farbstoffpräparates lösen.sich in 1000 Teilen Wasser
von 25°*
20 Teile des Chrom 1:2-Komplex 2-Aminophenol-4-sulfonamid——■—}1,
jJ-Mhydroxy-iso-chinolin werden mit 15 Teilen Trikaliumphosphatvermischt.
50 Teile des Präparates lösen sich in 1000 Teilen Wasser von 20 - 25°.
50 Teile des Chrom 1:2-Komplex 2-Aminophenol-3,5-bis-
methylsulfonämid — >
1-Phenyl-3-methyl-pyrazolon-5»
20 Teile Trikaliumphosphat und 5 Teile Benzamid v/erden vermischt.
45 Teile des Präparates lösen sich in 1000 Teilen Wasser von 2O0,"
100 Teile des Kobalt 1:2-Eonplex" 4-Chlor-2-amim>phenol- ^
6-(Hydroxyäthylsulfonamido)-2-naphthol werden mit 10 Teilen
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Trinatriumphosphat und 35 Teilen Saccharose vermählenν
50 Teile des Präparates lösen sich in 10Ö0 Teilen Wasser
von 20 - 25°,
Beispiel 24 -\ ·"'!■";'■ ;
40 Teile des Kobalt-1 :'2-Komplex 4-Chlor-5-suifonamido-2-aminophenol-—~—^3-Hydroxythionaphthen
werden mit 20 Teilen Trinatriumphösphat (-6-Hydrat) vermischt, 45 Teile des
Präparates lösen sich in 1000 Teilen Wasser von 20 - 25°.
Beispiel 25 : : ·"-"■ / ο V\
50 Teile des Chrom 1:2-»Eömplex ^-Chlor-^-amino/phenol———}
J-Sulfonamido-S-acetylamino^i-naphthol werden mit 12 Teilen
Trifcaliumphosphat, 10^ Teilen eines Kondensationsproäuktes
von Ifigninsulfonsäure mi,t Anilin und 3 Teilen Hi-n-bütylnaphthal
insulf onat vermischt. 50 Te'ile des Präparates lösen
sich in Wasser von 20 - 25°. .
Beispiel 26 : ; ; : - .'; ' "
40 Teile des Chrom 1:2-Komplex 4-Chlor-5-nitro-2-amino-
phenol—^—^ 3,6-Bis-sulfpnamido-1-naphthol vierden mit 15 Teilen
Trinatriuiiiphosphat und έθ Teilen Saccharose vermischt.
50 Teile des Präparates lösen sich in 1000 Teilen Wasser
von 20 - 25°. . : ;
le A TO 574. - 15—
Beispiel 27 ·
60 Teile des Kobalt 1:2-Komplex 5-liitro-2-aminophenol ^
6-Sulfonamido-2-naphthylamin werden mit 19 Teilen Trikaliumphosphat
vermischt, 45 Teile des Präparates lösen sich in 1000 Teilen Wasser von 20°.
75 Teile eines Farbstoffs, hergestellt durch Mischchromierung
von gleichen Teilen 2-Aminophenol-4-sulfonamid '—} 2-
Naphthol, 4-Nitro-2-aminophenol ^ 8-Acetylamino-2-naphthol
und 2-Aminophenol-4-sulfonamid —:—:—^ 1-Naphthol-3-sulfonmethylen-4i-äther
werden mit 15 Teilen Trinatriumphosphat und 10 Teilen Saccharose vermischt. 50 Teile des Präparates
lösen sich in Wasser bei 20 - 25°·
Beispiel 29 .
72 Teile des Chrom 1:2-Komplex 2-Aminophenol-4-äthylsulfon
;—^ 8-Methylsulfonylamino-2—naphthol werden mit
15 Teilen Trinatriumphosphat, 12 Teilen Benzamid und 1 Teil
Di-n-butylnaphthalinsulfonat vermischt. 40 Teile des Präparates
lösen sich in 1000 Teilen Wasser von 20°.
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Claims (6)
1.) Kaltiösliches Farbstoffpräparat, gekennzeichnet
durch einen Gehalt eines" von Reaktivgruppen freien,--T;2-öhrom-
oder -Kobaltkomplexazöfarhstoffs,der mindestens eine, gegebenenfalls
N-monosubstituierte oder -acylierte Sulfonamidgruppe trägt, einer Alkali-abgebenden anorganischen Verbindung und gegebenenfalls eines anionischen Dispergiermittels. . ; · ■"-."·
2.) Kaltlösliches farbstoffpräpaTat gemäß Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet, daß es auf 100 Gewichtsteile eines
von Reaktivgruppen freien1:2-Chrom- oder -Kobaltkomplexazofarbstoffs,
der mindestens eine, gegebenenfalls Alkyl- oder Aryl-sub&tituierte SuIfonamidgruppe aufweist, 2Ö - 200
Gewichtsteile eines tertiären Alkaliphosphats und 5— 300
Gewichtsteile eines anionischen Dispergiermittels enthält.
3.) KaltlöslicheFarbstoffpräparate gemäß Ansprüchen
1 und 2j gekennzeichnet durch einen Gehalt an Trinatrium-»
phosphat oder Trikaliumphosphat als Alkali-abgebender anorganischer
Verbindung und eines Kondensationsproduktes aus
Oxynaphthalinsulfonsäure und Formaldehyd als anionischem,
Dispergiermittel. : : ■
4.) Kaltlösliche Färbst off präparate gemäBAnsprüeheti
1 und 2, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Trinatriumphosphat,
Tetranatriumphosphat oder Trikaliumphosphat
als Alkali-abgebender anorganischer Verbindung und eines
%e A tO 574 - 15.'■'*:-:,' . ;
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Kondensationsproduktes aus Ligninsulfonsäure und Anilin als
-anionischem Dispergiermittel.
5.) Kaltlösliche Farbstoffpräparat^ gemäß Ansprüchen
1 - 4, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen Gehalt
eines Stellmittels.
6.) Verwendung von kaltlöslichen Farbstoffpräparaten
-gemäß Ansprüchen 1-5 zum Färben und Bedrucken von natürlichen
oder synthetischen Polyamidfasermaterialien.
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009837/2013
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