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Aerosol zur Imprägnierung von Kleidungsstücken. Diese Erfindung bezieht
sich auf eine Aerusol-Zusammensetzung zur Behandlung von Kleidungsstücken und a-nder:en
Stoffen, um diesen verbesserte Eigenschaften zu verleihen. Insbesondere befallt
sich die vorliegende Erfindung mit einer Aprosol'Zusammensetzung zur Behandlung
von-Kleidungsstücken
und Stoffen, um diese wasserabstoßend zu machen.
Ausserdem besteht die Erfindung aus den verbesserten Verfahren zur Behandlung von
Kleidungsstücken und anderen Stoffen unter Verwendung der erfindungsgemäeM-# Aerosol-Zusammensetzungen.
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Die Aerosol-Zusammensetzungen dieser Erfindung können zur Verhinderung
von Schwitzflecken vorteilhafterweise auf die Unterarmabschnitte von Kleidungsstücken
wie z. B. Blusen und Kleidern gesprüht werden. Die Behandlung kann auch bei Krawatten,
Polsterung, Teppichen usw. zur Verzögerung von Fleckenbildung angewandt werden.
Da die verbesserte Behandlung wasserabstossend ist, kann sie auch zu diesem Zweck
für Stoffe verwendet werden. Somit kann Regenkleidung welche ihre wasserabstossende
Eigenschaft verloren hat, mit den erfindungsgemässen Zusammensetzungen nachbehandelt
werden.
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Verfahren und Materialien, die zur Behandlung von ganzen Kleidungsstücken
und Stoffmengen für die Imprägnierung verwendet werden, sind bekannt und die Erfindung
ist nicht für diesen Zweck beabsichtigt. Die Behandlung von Kleidungsteilen und
anderen Stoffen durch den Verbrauch stellt eine Reihe besonderer Probleme dar, die
von der Erfindung gelöst werden.
1.) Es ist sehr wichtig, dass die
Anwendung einfach und für den Hausgebrauch geeignet ist. Zweiteilige Systeme, Wärmeaushärtungen
und lange Aushärtun@gszyklen sind schwer durchführbar: 2.) Es sollte die Behandlung
auf dem Stoff keine Flachen p hinterlassen. Dies ist-für gewöhnlich kein Problem,
wenn der gesamte Stoff behandelt wird. Wenn jedoch nur ein Teil davon der Behandlung
unterzogen wird, konnte vor der Erfindung die Fleckenbildung nicht vermieden ' werden.
Auf dem gesamten Fachgebiet veränderte die Behandlung des Brechungsindex des Stoffes,
so dass zwischen den behandelten und nichtbehandelten Abschnitten wenigstens ein
kaum wahrnehmbarer Unterschied auftrat: 3.) Sollte die Behandlung den "Griff" des
Stoffgewebes nicht verändern. Im'allgemeinen wurde das Gewebe nach Anwendung etwas
steifer.
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@4.) Sollte die Behandlung bei Wärmeeinwirkung, Sonnenlicht, bei Waschen
oder trocken Reinigen oder Bügeln keinerlei Veränderung oder. Zerstörung des Gewebes
oder seiner Farbe verursachen.
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Zur Zeit befindet sich eine Anzahl häuslicher Produkte auf
dem
Markt, welche die Fleckenbildung verzögern oder wasserabstassende Eigenschaften
besitzen. Diese werden zur leichten Handhabung in Aerasoldasen geliefert. Häufig
enthalten sie das Aktivmittel in Form eines Siliziumcopolymeren, welches beim Auftragen
den Stoff weiter polymerisiert. Das Polymer muss jedoch 6 'Stunden oder länger vor
der Verwendung absetzen. Wenn daher zur Vermeidung von Schwitzflecken die Anwendung
auf die Unterarme eines Kleidungsstückes erfolgen soll, muss der Spray viele Stunden
vor dem tragen des Kleidungsstückes aufgesprüht werden.
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Es wurde auch die Erfah -Jng gemacht, dass diese Produkte das Aussehen
des Stoffes auf der behandelten Fläche verändern und dazu neigen, den Stoff steif
zu machen. Da diese Produkte leicht sauer sind, wie dies zur Aushärtung benötigt
wird, können sie nachteilig-auf die Farben der Stoffe einwirken und haben die Neigung
einen Flecken zu. hinterlassen. Wenn auf einen feinen Stoff verhältnismäßig dick
aufgetragen wird, kann der von der Auftragung resultierende Flecken genauso deutlich
in Erscheinung treten, als wie der Schwitzflecken, den er verhindern soll. Diese
Fleckenbildung ist dem Aktiv-Bestandteil eigen.
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Ausserdem leiden die im Handel erhältlichen obig erwähnten Arten,
welche auf dem Stoff polymerisieren, unter einem
weiteren Nachteil,
insofern als sie durch Waschen oder trocken Reinigen nicht vollkommen entfernt werden.
Durch wiederholte Anwendung schlagen sie sich auf dem Stoff nieder, um diesem ein
zu beanstandendes Aussehen sowie Schärfe verleihen.
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Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden hier festgelegt und gehen
auch aus der Anwendung der Erfindung hervor" welche durch die in den anhängigen
Ansprüchen dargelegten Schritte, Verfahren und Zusammensetzungen verwirklicht und
erzielt werden.
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Die Erfindung besteht aus den hier dargestellten und beschriebenen
neuartigen Schritten, Verfahren und Zusammensetzungen.
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Aufgabe der Erfindung ist es, verbesserte Aerosol-Zusammensetzungen
zur Imprägnierung von Kleidungsstücken oder anderen Stoffen zu schaffen.
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Eine weitere Aufgabe der Erfindung liegt darin, verbesserte Aerosol-Verbindungen
zur Erzeugung von Fleckenbeständigkeit bei Kleidungsstücken und anderen Stoffen
vorzusehen, welche die meisten wenn nicht alle der nachteilhaften Wirkungen der
bereits bekannten Aerasol-Produkte, die dem gleichen Zweck dienen= vermeiden.
Eine
weitere Auf4abe der Erfindung liegt in der Schaffung verbesserter Aerosol-Zusammensetzungen
zur Behandlung von Kleidungsstücken und anderen Stoffen zur Fleckenverhinderung,
einschliesslich der Schwitzflecke.
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Eine weitere Aufgabe dieser Erfindung liegt in der Schaffung verbesserte
Aerosol-Verbindungen, die sich für den Hausgebrauch eignen, und vom Verbrauchereinfach,
zwecks Imprägnierung, auf Kleidungsstücke und andere Stoffe aufgesprüht werden können,
ohne dass sie eine Aushärtezeit benötigen. Eine weitere Aufgabe dieser Erfindung
liegt darin, verbesserte Aero-sol-Zusammensetzungen zur Verwendung mit Kleidungsstücken
und anderen Stoffen zu schaffen, um diesen eine Fleckenbeständigkeit zu verleihen,
ohne den Griff und/oder die Farbe des Stoffes zu beflecken oder im wesentlichen
zu verändern oder den Stoff bei Wärmebestrahlung, Sonnenlicht, beim Waschen oder
trocken Reinigen und Bügeln zu beschädigen.
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Eine weitere Aufgabe dieser Erfindung liegt in der Schaffung einer
Aerosol-Zusammensetzung, die zur Imprägnierung eines Kleidungsstückes darauf gesprüht
werden kann, die aber durch Waschen und trocken Reinigen entfernt wird., so daß
eine un# erwünschte Ansammlung auf dem Kleidungsstück vermieden wird
welche
diesem ein zu beanstandend-$s Aussehen und Härte verleihen. .
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Weiters Aufgaben der Erfindung liegen in der Verbesserung der Verfahren,
der Stoffbehandlung, um die in den vorAerg$henden Aufgaben gestellten Ziele zu erreichen.
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' Es wurde entdeckt, dass :die Aufgaben dieser Erfindung durch Bildung
einer Aerosol-Verbindung (und Behandlung von Kleidungsstücken und Stoffen mit dieser
Verbindung) verwirklicht werden können, wobei diese als wesentlichen Bestandteil
ein Pulver mit kolloidalen Abmessungen enthält und die Oberfläche des Pulvers hydrophob
ist. Die Aerosol-Verbindungen dieser Erfindung können im allgemeinen als Dispersionen
hydrophober Pulver mit kollƒidalen Abmessungen bezeichnet werden. Vorzugsweise
sind derartige Dispersionen in Form von Dolen (kolloidale Lrisungen). Sei der Zubereitung
der Aer®sol-Verbindungen dieser Erfindung wird das hydrophabe Pulver in einer geeigneten
Flüssigkeit fein verteilt und die sich daraus ergebende Dispersion wird anschliessend
in einem hermetisch abgeschlossenen Sehälter, der zur Erzeugung eines feinen Sprays
einen Auslöser und ein Ventil besitzt, unter Druck gesetzt. Nach Aufsprühen der
Dispersion des hydrophoben Pulvers auf den Stoff und einer Wartezeit von einigen
Minuten, während der die Trägerflüssigkeit
verdunstet, wird der
Stoff abgebürstet, um das überschüssige Pulver zu entfernen. Dann kann das Kleidungsstück
getragen werden.
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Aufgrund der Verwendung der Aerosol-Verbindungen dieser Erfindung
zur Imprägnierung von Kleidungsstücken und anderen Stoffen wird keine Aushärtezeit
benötigt und die behandelten als auch nichtbehandelten Flächen der Stoffe besitzen
im wesentlichen den gleichen "Griff" und Erscheinung.
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Wie bereits oben angedeutet besteht ein hauptsächliches Merkmal der
vorliegenden Erfindung in der Anwendung eines Pulvers mit kolloidaler Grösse - weniger
als 0,1 Mikron Durchmesser - anstelle der herkömmlichen flüssigen Aktivbestandteile
zur Imprägnierung. Das Pulver wird in Form eines Aerosols auf den Stoff aufgesprüht
und der Überschuss wird durch Bürsten entfernt. Aufgrund der feinen Teilchengrösse
des Pulvers im Zusatz zu der vom Treibmittel im Aerosol ausgeübten Kraft als auch
dem Bürsten werden die hydrophoben Pulverteilchen in den Stoff eingebettet und überziehen
denselben wirkungsvoll, so daß die Oberflächeneigenschaften des Stoffes ziemlich
ähnlich denen des Pulvers werden. Da das Pulver eine hydrophobe Oberfläche besitzt,
wird der Stoff somit ebenfalls hydroph-ob oder Wasser
abstossend.
Das Pulver zeigt keinerlei Fleckenbildung. Nachdem das Pulver auf den Stoff aufgetragen
ist, wird ein Bürsten der behandelten Fläche empfohlen, Obwohl das Bürsten nicht
wesentlich ist, gibt es zu erkennen, dass ausreichend Material aufgstragen wurde
und ausserdem stellt es den Stoff im wesentlichen in seinem ursprünglichen Griff
wieder her. Die Pulver, die bei der Ausübung dieser Erfindung verwendet werden können,
sind in Wasser weder löslich noch fein. verteilbar und unlöslich aber in organischen
Flüssigkeiten fein verteilbar, die zur Bildung der Aerosol-Zusammensetzung verwendet
werden.. Vorzugsweise sind sie von weißer oder nahezu weißer Farbe. Sie haben eine
durchschnittliche Teilchengrösse von 0,1-Mikron oder weniger, im'allgemeinen j9,01
- 0,10 mikran. Typische Pulver,- die in dieser Teilchengrö= ße zur Verfügung stehen
und welche verwendet werden können, sind Kieselerden, Kalciumsilikat, Aluminiumoxyd
und Tonpulver, deren Oberfläche mit einem hydrophoben Überzug ausgestattet worden
ist.
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Die obig erwähnten Pulver sind vor der Anbringung eines hydrophoban
Überzugs hydrophyl und als, Wasser und Fleckenabstossende Mittel wirkungslos,
Zur Erzielung der erwünschten wasserabstossenden Wirkung ist es deshalb--wesentlich,
dass sie einer hydrophoben Oberflächenbehandlung unterzogen
werden.
Das heißt, die Pulver müssen überzogen werden, so. dass sie von Wasser nicht mehr
benetzt werden.
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Irgendeine zur Erzeugung einer hydrophoben Oberfläche angewandten
Behandlung kann bei den Pulvern verwendet werden. Allgemeine Imprägnierungsverfahren
für Stoffe sind auch für diese Pulver gültig. Somit besteht ein neuartiges Merkmal
dieser Erfindung darin, dass die wasserabstossende Behandlung auf das Pulver angewandt
wird anstelle auf den Stoff und dass das hydrophobe Pulver dann auf den Stoff gesprüht
wird.
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Verfahren zur Behandlung hydrophyler Pulver, um sie hydrophob zu machen,
sind bekannt und irgendwelche dieser bekannten Verfahren können zur Durchführung
der Erfindung verwendet werden. Das Folgende ist beispielhaft. Hydrophnbe Pulver
können durch Absorption einer langkettigen, polaren Verbindung auf der Oberfläche
der Pulver zubereitet werden. Die meisten der handelsüblich erhältlichen Kolloidalpulver
tragen z. B. eine negative Ladung, wenn sie in einer polaren Flüssigkeit fein verteilt
werden. Langkettige Aminsalze und quarternäre Ammoniumverbindungen ionisieren, so
dass das Ion mit grossem Molekulargewicht eine positive Ladung trägt. Diese Materialien
werden sehr
stark von den negativ geladenen Pulvern absorbiert,
um eine hydrophobe Oberfläche zu erzeugen. -Wo das Kalloidalpulver eine positive
Ladung trägt, wenn es in einer Flüssigkeit fein verteilt wird, wird eine Seife wie
z. B. Natriumstearat stark absorbieren, um eine hydrophob-e Oberfläche zu bilden.
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Eine hydraphobe Oberfläche kann auch dadurch erzeugt werden, dass
man das Pulver den Dämpfen eines Silans wie z. B. Dimethyldichlorsilan oder Dimathyldiäthoxysilan
aussetzt. Das Silan polymerisiert in Gegenwart von Spuren von Feuchtigkeit auf der
Oberfläche des Pulvers um eine hydrophobe Silikanaberfläche zu bilden.
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Chromkoordinationsverbindun.gen höherer gesättigter Fettsäuren oder
gesättigter Perfluormonocarboxylsäuren können ®barrfalls verwendet werden, um diesen
Pulvern einen hydrophoben Überzug zu verleihen. Diese Verfahren werden von Dlu Pant
liuilon und vom US-Patent Nr. 2 662 835 dargestellt. Allgemein gesehen ergeben Silikon-
und Fluorkahlenstoffbehandlungen Oberflächen, die sowohl D1- als auch wasserabstossend
sind.
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Typische handelsüblich erhältliche hydrophobe Pulver; die
mit
ausgezeichneten Ergebnissen verwendet werden können, sind die hydrophob behandelten
kolloidalen Kieselerden, die unter dem Warenzeichen Nalco CD 100 und QUISO M 51
verkauft werden. Nalco CD-100 ist eine kolloidale Kieselerde mit Teilchengrösse
von ungefähr 0,02 mikron, die zur Erzeugung einer hydrophoben Oberfläche organisch
verändert worden ist. Die-kolloidale Kieselerde (Siliziumoxyd) wird mit einer Mischung
aus abgezweigten Kettenalkoholen, die im Durchschnitt 10 Kohlenstoffatome besitzen,
vermischt und erhitzt, bis eine starke Verbindung zwischen dem Alkohol und der Kieselerde
zu Stande kommt.
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QUISO M-51 ist eine kolloidale Kieselerde, Teilchengrösse ungefähr
0,1 Mikron, die zur Erzeugung einer hydrophoben Oberfläbe mit Silikon überzogen
wurde. Ein weiteres Seispiel eines erfindungsgemäss nützlichen hydrophoben Pulvers
ist ein hydrophober Ton, der unter dem Warenzeichen Benton 34 verkauft wird. Benton
34 ist das Reaktionspro-Bukt aus Bentonit und Dimethyldistearyl-Ammoniumchlnrid,
wobei letzteres ein Drittel der Bentnnverbindung bildet. Wie bereits erwähnt, können
die Aerosol-Verbindungen dieser Erfindung im allgemeinen als Dispersionen hydrophober
Pulver mit kolloidalen Abmessungen bezeichnet werden und sie befinden sich vorzugsweise
in der Form eines Sols.
Bei dem Aerosol-System der vorliegenden
Erfindung ist das verflüssigte Treibmittel `Teil des Lösungsmittelsystems das zum
Feinverteilen des hydrophoben Pulvers verwendet wird und das Verteilungsvermögen
des Pulvers hängt wenigstens teilweise von der Wahl des Lösungssystems ab. Wenn
die Teilchen so fein zerstreut werden, dass das System als Sol klassifiziert werden
kann, zeigt das System nur einen leichten Schleier oder eine Trübung und die Teilchen
werden sich entweder nicht absetzen, obwohl die Dispersion monatelang unberührt
bleibt oder sie werden sich als ein Koacervat niederschlagen. Wenn diese Dispersion
auf das Kleidungsstück gesprüht wird, verleiht es dem Stoff eine wasserabstossende
Fähigkeit, es-kann aber nur wenig wenn überhaupt kein weißes Pulver auf dem Stoff
gesehen werden. Wenn das gleiche hydrophobe Pulver in einem Lösungssystem fein verteilt.
wird, das bei der Dispersion des Pulvers in seine einzelnen Teilchen weniger wirkungsvoll
ist, erscheint die Dispersion eher undurchsichtig als getrübt. Dia Teilchen schlagen
sich innerhalb weniger Stunden nieder und der Niederschlag wird weiß sein. Im Degensatz
dazu besitzt das Koacervat das sich aus einer kolloidalen Dispersion niederschlägt
eine gallertartige Konsistenz und ist durchsichtig.
Wenn das hydrophobe
Pulver nicht fein passiert ist, so daß die Dispersion eher undurchsichtig als getrübt
oder durchrichtig iste sind die Teilchen in Form von Agglomeraten oder Drusen in
der Flüssigkeit vorhanden. Ein Produkt dieser Art bewirkt ebenfalls eine ausgezeichnete
Imprägnierung wenn es auf Kleidungsstücke aufgetragen wird. Es.hinterläßt auf dem
Stoff einen weißen Film, der ohne weiteres durch Bürsten entfernt werden kann.
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Auf die Notwendigkeit der Verwendung von hydrophoben Pulvern, mit
kolloidalen Abmessungen ist bereits verwiesen worden. Viele hydrophobe Pulver mit
grösseren Teilchengrüssen so um 1 - 30 Mikron sind erhältlich. Beispiele
sind Polyäthylen und Plastisolsorten des Polyvinylchlarids. Diese können in einem
nicht löslichen Mittel diepersiert, unter Druck gesetzt und auf ein Kleidungsstück
gesprüht werden. Es wird sich ein weißes Pulver bilden_ dass man ohne weiteres durch
Bürsten entfernen kapn. Das Kleidungsstück jedoch wird keine wasserabstossende Eigenschaften
besitzen.
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Die Herstellung von Produkten in Aerosol-Form ist nun ein bpEanntea
Fachgebiet. Es kann irclendein geeignetes Treib riit:Lc33 cidc=r, eine Treibmittelkumbination
verwendet werden,
| F. FitlrfhrLOt`f, #ii:.caE@s+c@ffc:f°fydol, Kohlen.--, Loffdioxyd" |
n-Butan,.Is®butany Monof?uortrichlormethan, Difluordichlormethan
und Tetrafluorchloräthan, Wenn sich das Treibgas im .. Sehälter nichverflüssigt,
beträgt der Zuschlag soviel, dass der einen Innendruck von ungefähr 4,9 kg/cm 2
bei 21 0C erzeugt. Wenn sich das Treibmittel jedoch verflüssigt, wird vorzugsweise
eine Treibmittelkombination gewählt, die derart ist, dass der Inn®ndruck der vollständigen
Verbindung im Behälter bei 21 ° zwischen 1'D5 und 5,25 kg/cm 2 liegt. Die angeführten
Innendrucke sind in Bezug auf die Arbeitsweise des Produkts natürlich nicht begrenzend'
sondern sie stellen nur passende bevorzugte Werte dar. Wahre Begrenzungen beziehen
sich sowohl auf die Grösse und Stärke des tatsächlich verwendeten Behälters als
auch zutreffende Regierungsbestimmungen.
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Wie obig bsmerkt, wird die Menge des verwendeten nicht vera flüssigenden
Treibmittels von Druckbegrenzungen bestimmt. Ja läslicher das Treibmittel
im flüssigen Abschnitt und je grässer die Konstruktionshöhe das Behälters ist, destomehr
Treibmittel kann verwendet werden.
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In allgemeinen beträgt der Anteil des hydrophoben Pulvers von ungefähr
595 - 25 Cew.-% und vzw. 1,0 ® 1D % der gesamten Verbindung.
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Im Falle wo sich die Treibmittel unter ihrem eigenen Druck
im
Behälter verflüssigen, kann die verwendete Menge über einen grossen Bereich variieren.
Somit kann die Treibmittelkombination nur die einzige in der Verbindung verwendete
Flüssigkeit sein. Zum anderen kann das Treibmittel nur 5 oder 10 Gaw.-% der Verbindung
darstellen. Allgemein jedoch ist der Spray trocken, wenn ein grosser Anteil der
Verbindung treibend ist. Wenn das Treibmittel nur einen kleinen Teil der Verbindung
ausmacht, ergeben sich nasse Sprays. Verbindungen, bei denen- die Treibmittel 25
- 75 der Flüssigkeit in der Verbindung bilden, werden vorgezogen. Bei einigen Anwendungen
wie z. B. bei der Verhinderung von Schwitzflecken kann auch ein Material verwendet
werden, daß antibakterielle Wirkung aufweist. Materialien, die sich besonders dafür
eignen, sind die chlorierten Phenolderivate, wie z. B. Hexachlorophen und Eithional.
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Zur weiteren Darstellung der Erfindung folgen Beispiele 1 - 14. Bei
Herstellung dieser Verbindungen wird das hydrophobe Pulver in der anwesenden am
wenigstens flüchtigen Flüssigkeit durch mechanisches Rühren fein verteilt. Dann
wird es in einem Aerosol-Behälter in herkömmlicher Weise unter Druck gesetzt.
| Beispiel 1 Gew,-% |
| Na@coCD-100 5- |
| Methylchloroform 30 |
| Monofluortrichlormethan - 30 |
| Difluordichlormethan 35 |
| Beispiel 2 |
| Nalco CD-100 3 |
| Methylchloroform 55 |
| Difluordichlormethan 42 |
| Beispiel 3 |
| Nalco CO-100 1 |
| manofluortrichlormethan 311 |
| Difluordichlarme'than 69 |
| Beispiel 4 |
| Nalca CD-100 10 |
| Perchlaräthylen 50 |
| Difluordichlormethan 40 |
| Beispiel 5 Gew.-% |
| Nalco CD-100 3 |
| perchloräthylen 30 |
| Manafluartrichlormethan 35 |
| Difluordichlormethan 32 |
| Beispiel 6 |
| Nalco CD-100 . 490 |
| Methylchloroform 3Q'0 |
| Hexachlorophen By2, |
| Äthanol 4,0 |
| Monofluortrichlormethan _ 30yQ |
| Difluordichlormethan 31y8 |
| Beispiel i |
| Nalca CO-100 590 |
| Hexachlorophen 032 |
| Difluortetrachloräthan 48'8 |
| Äthanol 6,0 |
| Difluordichlormethan 40y0 |
| Beispiel 8' üBW.-°@ö |
| Nalco CD-100 4,0 |
| Hexachlorophen 092 |
| Trifluortrichloräthan 49,8 |
| Äthanol 620 |
| Difluordichlormethan 4020 |
| Beispiel 9 |
| Nalco CD-100 590 |
| Hexachlarophen 023 |
| Perchloräthylen 2420 |
| Plethylcthloro form 2097 |
| Difluardichlormethan 50x0 |
| Beispiel 10 |
| Nalco CD-100 3'0 |
| Hexachlarophen 0f3 |
| Perchlaräthylen 1590 |
| Methylchloroform 1197 |
| Difluordichlarmethan 70,0 |
| Beispiel 11 Gew.-% |
| Nalco C0-100 4,5 |
| Hexachlorophen 0?2 |
| Isopropanol 6120 |
| Difluortetrachloräthan 49,3 |
| .Difluordichlormethan 4090 |
| Beispiel 12 |
| Nalco CD-100 420 |
| Trichloräthylen - 4120 |
| Fluortrichlormethan 2020 |
| Difluordichlormethan 3590 |
| Beispiel 13 |
| Benton Nr. 34 2,0 |
| Trichloräthylen 6590 |
| Difluordichlormethan 33,0 |
| Beispiel 14 |
| QU50 M-51 590 |
| Methylchloroform 4590 |
| Fluartrichlormethan 15,0 |
| Difluordichlormethan 35'0 |
Die Erfindung wird in ihren grössten Aspekten nicht durch die beschriebenen speziellen
Schritts, Verfahren und Zusammensetzungen begrenzt' sondern es können innerhalb
des Geltungsbereiches der weitliegenden Ansprüche Abweichungen davon vorgenommen
werden, ohne dass von den Grundideen der Erfindung abgegangen werden muss und ohne
dass ihre Hauptvorteile geopfert werden müssen.