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DE1619158A1 - Aerosol zur Impraegnierung von Kleidungsstuecken - Google Patents

Aerosol zur Impraegnierung von Kleidungsstuecken

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Publication number
DE1619158A1
DE1619158A1 DE19661619158 DE1619158A DE1619158A1 DE 1619158 A1 DE1619158 A1 DE 1619158A1 DE 19661619158 DE19661619158 DE 19661619158 DE 1619158 A DE1619158 A DE 1619158A DE 1619158 A1 DE1619158 A1 DE 1619158A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aerosol
powder
hydrophobic
fabric
propellant
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661619158
Other languages
English (en)
Inventor
Spitser Joseph George
Osipow Lloyd Irving
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OSIPOW LLOYD IRVING
SPITZER JOSEPH GEORGE
Original Assignee
OSIPOW LLOYD IRVING
SPITZER JOSEPH GEORGE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OSIPOW LLOYD IRVING, SPITZER JOSEPH GEORGE filed Critical OSIPOW LLOYD IRVING
Publication of DE1619158A1 publication Critical patent/DE1619158A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M23/00Treatment of fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, characterised by the process
    • D06M23/06Processes in which the treating agent is dispersed in a gas, e.g. aerosols
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K3/00Materials not provided for elsewhere
    • C09K3/30Materials not provided for elsewhere for aerosols
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M11/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising
    • D06M11/77Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising with silicon or compounds thereof
    • D06M11/79Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising with silicon or compounds thereof with silicon dioxide, silicic acids or their salts

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description

  • Aerosol zur Imprägnierung von Kleidungsstücken. Diese Erfindung bezieht sich auf eine Aerusol-Zusammensetzung zur Behandlung von Kleidungsstücken und a-nder:en Stoffen, um diesen verbesserte Eigenschaften zu verleihen. Insbesondere befallt sich die vorliegende Erfindung mit einer Aprosol'Zusammensetzung zur Behandlung von-Kleidungsstücken und Stoffen, um diese wasserabstoßend zu machen. Ausserdem besteht die Erfindung aus den verbesserten Verfahren zur Behandlung von Kleidungsstücken und anderen Stoffen unter Verwendung der erfindungsgemäeM-# Aerosol-Zusammensetzungen.
  • Die Aerosol-Zusammensetzungen dieser Erfindung können zur Verhinderung von Schwitzflecken vorteilhafterweise auf die Unterarmabschnitte von Kleidungsstücken wie z. B. Blusen und Kleidern gesprüht werden. Die Behandlung kann auch bei Krawatten, Polsterung, Teppichen usw. zur Verzögerung von Fleckenbildung angewandt werden. Da die verbesserte Behandlung wasserabstossend ist, kann sie auch zu diesem Zweck für Stoffe verwendet werden. Somit kann Regenkleidung welche ihre wasserabstossende Eigenschaft verloren hat, mit den erfindungsgemässen Zusammensetzungen nachbehandelt werden.
  • Verfahren und Materialien, die zur Behandlung von ganzen Kleidungsstücken und Stoffmengen für die Imprägnierung verwendet werden, sind bekannt und die Erfindung ist nicht für diesen Zweck beabsichtigt. Die Behandlung von Kleidungsteilen und anderen Stoffen durch den Verbrauch stellt eine Reihe besonderer Probleme dar, die von der Erfindung gelöst werden. 1.) Es ist sehr wichtig, dass die Anwendung einfach und für den Hausgebrauch geeignet ist. Zweiteilige Systeme, Wärmeaushärtungen und lange Aushärtun@gszyklen sind schwer durchführbar: 2.) Es sollte die Behandlung auf dem Stoff keine Flachen p hinterlassen. Dies ist-für gewöhnlich kein Problem, wenn der gesamte Stoff behandelt wird. Wenn jedoch nur ein Teil davon der Behandlung unterzogen wird, konnte vor der Erfindung die Fleckenbildung nicht vermieden ' werden. Auf dem gesamten Fachgebiet veränderte die Behandlung des Brechungsindex des Stoffes, so dass zwischen den behandelten und nichtbehandelten Abschnitten wenigstens ein kaum wahrnehmbarer Unterschied auftrat: 3.) Sollte die Behandlung den "Griff" des Stoffgewebes nicht verändern. Im'allgemeinen wurde das Gewebe nach Anwendung etwas steifer.
  • @4.) Sollte die Behandlung bei Wärmeeinwirkung, Sonnenlicht, bei Waschen oder trocken Reinigen oder Bügeln keinerlei Veränderung oder. Zerstörung des Gewebes oder seiner Farbe verursachen.
  • Zur Zeit befindet sich eine Anzahl häuslicher Produkte auf dem Markt, welche die Fleckenbildung verzögern oder wasserabstassende Eigenschaften besitzen. Diese werden zur leichten Handhabung in Aerasoldasen geliefert. Häufig enthalten sie das Aktivmittel in Form eines Siliziumcopolymeren, welches beim Auftragen den Stoff weiter polymerisiert. Das Polymer muss jedoch 6 'Stunden oder länger vor der Verwendung absetzen. Wenn daher zur Vermeidung von Schwitzflecken die Anwendung auf die Unterarme eines Kleidungsstückes erfolgen soll, muss der Spray viele Stunden vor dem tragen des Kleidungsstückes aufgesprüht werden.
  • Es wurde auch die Erfah -Jng gemacht, dass diese Produkte das Aussehen des Stoffes auf der behandelten Fläche verändern und dazu neigen, den Stoff steif zu machen. Da diese Produkte leicht sauer sind, wie dies zur Aushärtung benötigt wird, können sie nachteilig-auf die Farben der Stoffe einwirken und haben die Neigung einen Flecken zu. hinterlassen. Wenn auf einen feinen Stoff verhältnismäßig dick aufgetragen wird, kann der von der Auftragung resultierende Flecken genauso deutlich in Erscheinung treten, als wie der Schwitzflecken, den er verhindern soll. Diese Fleckenbildung ist dem Aktiv-Bestandteil eigen.
  • Ausserdem leiden die im Handel erhältlichen obig erwähnten Arten, welche auf dem Stoff polymerisieren, unter einem weiteren Nachteil, insofern als sie durch Waschen oder trocken Reinigen nicht vollkommen entfernt werden. Durch wiederholte Anwendung schlagen sie sich auf dem Stoff nieder, um diesem ein zu beanstandendes Aussehen sowie Schärfe verleihen.
  • Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden hier festgelegt und gehen auch aus der Anwendung der Erfindung hervor" welche durch die in den anhängigen Ansprüchen dargelegten Schritte, Verfahren und Zusammensetzungen verwirklicht und erzielt werden.
  • Die Erfindung besteht aus den hier dargestellten und beschriebenen neuartigen Schritten, Verfahren und Zusammensetzungen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, verbesserte Aerosol-Zusammensetzungen zur Imprägnierung von Kleidungsstücken oder anderen Stoffen zu schaffen.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung liegt darin, verbesserte Aerosol-Verbindungen zur Erzeugung von Fleckenbeständigkeit bei Kleidungsstücken und anderen Stoffen vorzusehen, welche die meisten wenn nicht alle der nachteilhaften Wirkungen der bereits bekannten Aerasol-Produkte, die dem gleichen Zweck dienen= vermeiden. Eine weitere Auf4abe der Erfindung liegt in der Schaffung verbesserter Aerosol-Zusammensetzungen zur Behandlung von Kleidungsstücken und anderen Stoffen zur Fleckenverhinderung, einschliesslich der Schwitzflecke.
  • Eine weitere Aufgabe dieser Erfindung liegt in der Schaffung verbesserte Aerosol-Verbindungen, die sich für den Hausgebrauch eignen, und vom Verbrauchereinfach, zwecks Imprägnierung, auf Kleidungsstücke und andere Stoffe aufgesprüht werden können, ohne dass sie eine Aushärtezeit benötigen. Eine weitere Aufgabe dieser Erfindung liegt darin, verbesserte Aero-sol-Zusammensetzungen zur Verwendung mit Kleidungsstücken und anderen Stoffen zu schaffen, um diesen eine Fleckenbeständigkeit zu verleihen, ohne den Griff und/oder die Farbe des Stoffes zu beflecken oder im wesentlichen zu verändern oder den Stoff bei Wärmebestrahlung, Sonnenlicht, beim Waschen oder trocken Reinigen und Bügeln zu beschädigen.
  • Eine weitere Aufgabe dieser Erfindung liegt in der Schaffung einer Aerosol-Zusammensetzung, die zur Imprägnierung eines Kleidungsstückes darauf gesprüht werden kann, die aber durch Waschen und trocken Reinigen entfernt wird., so daß eine un# erwünschte Ansammlung auf dem Kleidungsstück vermieden wird welche diesem ein zu beanstandend-$s Aussehen und Härte verleihen. .
  • Weiters Aufgaben der Erfindung liegen in der Verbesserung der Verfahren, der Stoffbehandlung, um die in den vorAerg$henden Aufgaben gestellten Ziele zu erreichen.
  • ' Es wurde entdeckt, dass :die Aufgaben dieser Erfindung durch Bildung einer Aerosol-Verbindung (und Behandlung von Kleidungsstücken und Stoffen mit dieser Verbindung) verwirklicht werden können, wobei diese als wesentlichen Bestandteil ein Pulver mit kolloidalen Abmessungen enthält und die Oberfläche des Pulvers hydrophob ist. Die Aerosol-Verbindungen dieser Erfindung können im allgemeinen als Dispersionen hydrophober Pulver mit kollƒidalen Abmessungen bezeichnet werden. Vorzugsweise sind derartige Dispersionen in Form von Dolen (kolloidale Lrisungen). Sei der Zubereitung der Aer®sol-Verbindungen dieser Erfindung wird das hydrophabe Pulver in einer geeigneten Flüssigkeit fein verteilt und die sich daraus ergebende Dispersion wird anschliessend in einem hermetisch abgeschlossenen Sehälter, der zur Erzeugung eines feinen Sprays einen Auslöser und ein Ventil besitzt, unter Druck gesetzt. Nach Aufsprühen der Dispersion des hydrophoben Pulvers auf den Stoff und einer Wartezeit von einigen Minuten, während der die Trägerflüssigkeit verdunstet, wird der Stoff abgebürstet, um das überschüssige Pulver zu entfernen. Dann kann das Kleidungsstück getragen werden.
  • Aufgrund der Verwendung der Aerosol-Verbindungen dieser Erfindung zur Imprägnierung von Kleidungsstücken und anderen Stoffen wird keine Aushärtezeit benötigt und die behandelten als auch nichtbehandelten Flächen der Stoffe besitzen im wesentlichen den gleichen "Griff" und Erscheinung.
  • Wie bereits oben angedeutet besteht ein hauptsächliches Merkmal der vorliegenden Erfindung in der Anwendung eines Pulvers mit kolloidaler Grösse - weniger als 0,1 Mikron Durchmesser - anstelle der herkömmlichen flüssigen Aktivbestandteile zur Imprägnierung. Das Pulver wird in Form eines Aerosols auf den Stoff aufgesprüht und der Überschuss wird durch Bürsten entfernt. Aufgrund der feinen Teilchengrösse des Pulvers im Zusatz zu der vom Treibmittel im Aerosol ausgeübten Kraft als auch dem Bürsten werden die hydrophoben Pulverteilchen in den Stoff eingebettet und überziehen denselben wirkungsvoll, so daß die Oberflächeneigenschaften des Stoffes ziemlich ähnlich denen des Pulvers werden. Da das Pulver eine hydrophobe Oberfläche besitzt, wird der Stoff somit ebenfalls hydroph-ob oder Wasser abstossend. Das Pulver zeigt keinerlei Fleckenbildung. Nachdem das Pulver auf den Stoff aufgetragen ist, wird ein Bürsten der behandelten Fläche empfohlen, Obwohl das Bürsten nicht wesentlich ist, gibt es zu erkennen, dass ausreichend Material aufgstragen wurde und ausserdem stellt es den Stoff im wesentlichen in seinem ursprünglichen Griff wieder her. Die Pulver, die bei der Ausübung dieser Erfindung verwendet werden können, sind in Wasser weder löslich noch fein. verteilbar und unlöslich aber in organischen Flüssigkeiten fein verteilbar, die zur Bildung der Aerosol-Zusammensetzung verwendet werden.. Vorzugsweise sind sie von weißer oder nahezu weißer Farbe. Sie haben eine durchschnittliche Teilchengrösse von 0,1-Mikron oder weniger, im'allgemeinen j9,01 - 0,10 mikran. Typische Pulver,- die in dieser Teilchengrö= ße zur Verfügung stehen und welche verwendet werden können, sind Kieselerden, Kalciumsilikat, Aluminiumoxyd und Tonpulver, deren Oberfläche mit einem hydrophoben Überzug ausgestattet worden ist.
  • Die obig erwähnten Pulver sind vor der Anbringung eines hydrophoban Überzugs hydrophyl und als, Wasser und Fleckenabstossende Mittel wirkungslos, Zur Erzielung der erwünschten wasserabstossenden Wirkung ist es deshalb--wesentlich, dass sie einer hydrophoben Oberflächenbehandlung unterzogen werden. Das heißt, die Pulver müssen überzogen werden, so. dass sie von Wasser nicht mehr benetzt werden.
  • Irgendeine zur Erzeugung einer hydrophoben Oberfläche angewandten Behandlung kann bei den Pulvern verwendet werden. Allgemeine Imprägnierungsverfahren für Stoffe sind auch für diese Pulver gültig. Somit besteht ein neuartiges Merkmal dieser Erfindung darin, dass die wasserabstossende Behandlung auf das Pulver angewandt wird anstelle auf den Stoff und dass das hydrophobe Pulver dann auf den Stoff gesprüht wird.
  • Verfahren zur Behandlung hydrophyler Pulver, um sie hydrophob zu machen, sind bekannt und irgendwelche dieser bekannten Verfahren können zur Durchführung der Erfindung verwendet werden. Das Folgende ist beispielhaft. Hydrophnbe Pulver können durch Absorption einer langkettigen, polaren Verbindung auf der Oberfläche der Pulver zubereitet werden. Die meisten der handelsüblich erhältlichen Kolloidalpulver tragen z. B. eine negative Ladung, wenn sie in einer polaren Flüssigkeit fein verteilt werden. Langkettige Aminsalze und quarternäre Ammoniumverbindungen ionisieren, so dass das Ion mit grossem Molekulargewicht eine positive Ladung trägt. Diese Materialien werden sehr stark von den negativ geladenen Pulvern absorbiert, um eine hydrophobe Oberfläche zu erzeugen. -Wo das Kalloidalpulver eine positive Ladung trägt, wenn es in einer Flüssigkeit fein verteilt wird, wird eine Seife wie z. B. Natriumstearat stark absorbieren, um eine hydrophob-e Oberfläche zu bilden.
  • Eine hydraphobe Oberfläche kann auch dadurch erzeugt werden, dass man das Pulver den Dämpfen eines Silans wie z. B. Dimethyldichlorsilan oder Dimathyldiäthoxysilan aussetzt. Das Silan polymerisiert in Gegenwart von Spuren von Feuchtigkeit auf der Oberfläche des Pulvers um eine hydrophobe Silikanaberfläche zu bilden.
  • Chromkoordinationsverbindun.gen höherer gesättigter Fettsäuren oder gesättigter Perfluormonocarboxylsäuren können ®barrfalls verwendet werden, um diesen Pulvern einen hydrophoben Überzug zu verleihen. Diese Verfahren werden von Dlu Pant liuilon und vom US-Patent Nr. 2 662 835 dargestellt. Allgemein gesehen ergeben Silikon- und Fluorkahlenstoffbehandlungen Oberflächen, die sowohl D1- als auch wasserabstossend sind.
  • Typische handelsüblich erhältliche hydrophobe Pulver; die mit ausgezeichneten Ergebnissen verwendet werden können, sind die hydrophob behandelten kolloidalen Kieselerden, die unter dem Warenzeichen Nalco CD 100 und QUISO M 51 verkauft werden. Nalco CD-100 ist eine kolloidale Kieselerde mit Teilchengrösse von ungefähr 0,02 mikron, die zur Erzeugung einer hydrophoben Oberfläche organisch verändert worden ist. Die-kolloidale Kieselerde (Siliziumoxyd) wird mit einer Mischung aus abgezweigten Kettenalkoholen, die im Durchschnitt 10 Kohlenstoffatome besitzen, vermischt und erhitzt, bis eine starke Verbindung zwischen dem Alkohol und der Kieselerde zu Stande kommt.
  • QUISO M-51 ist eine kolloidale Kieselerde, Teilchengrösse ungefähr 0,1 Mikron, die zur Erzeugung einer hydrophoben Oberfläbe mit Silikon überzogen wurde. Ein weiteres Seispiel eines erfindungsgemäss nützlichen hydrophoben Pulvers ist ein hydrophober Ton, der unter dem Warenzeichen Benton 34 verkauft wird. Benton 34 ist das Reaktionspro-Bukt aus Bentonit und Dimethyldistearyl-Ammoniumchlnrid, wobei letzteres ein Drittel der Bentnnverbindung bildet. Wie bereits erwähnt, können die Aerosol-Verbindungen dieser Erfindung im allgemeinen als Dispersionen hydrophober Pulver mit kolloidalen Abmessungen bezeichnet werden und sie befinden sich vorzugsweise in der Form eines Sols. Bei dem Aerosol-System der vorliegenden Erfindung ist das verflüssigte Treibmittel `Teil des Lösungsmittelsystems das zum Feinverteilen des hydrophoben Pulvers verwendet wird und das Verteilungsvermögen des Pulvers hängt wenigstens teilweise von der Wahl des Lösungssystems ab. Wenn die Teilchen so fein zerstreut werden, dass das System als Sol klassifiziert werden kann, zeigt das System nur einen leichten Schleier oder eine Trübung und die Teilchen werden sich entweder nicht absetzen, obwohl die Dispersion monatelang unberührt bleibt oder sie werden sich als ein Koacervat niederschlagen. Wenn diese Dispersion auf das Kleidungsstück gesprüht wird, verleiht es dem Stoff eine wasserabstossende Fähigkeit, es-kann aber nur wenig wenn überhaupt kein weißes Pulver auf dem Stoff gesehen werden. Wenn das gleiche hydrophobe Pulver in einem Lösungssystem fein verteilt. wird, das bei der Dispersion des Pulvers in seine einzelnen Teilchen weniger wirkungsvoll ist, erscheint die Dispersion eher undurchsichtig als getrübt. Dia Teilchen schlagen sich innerhalb weniger Stunden nieder und der Niederschlag wird weiß sein. Im Degensatz dazu besitzt das Koacervat das sich aus einer kolloidalen Dispersion niederschlägt eine gallertartige Konsistenz und ist durchsichtig. Wenn das hydrophobe Pulver nicht fein passiert ist, so daß die Dispersion eher undurchsichtig als getrübt oder durchrichtig iste sind die Teilchen in Form von Agglomeraten oder Drusen in der Flüssigkeit vorhanden. Ein Produkt dieser Art bewirkt ebenfalls eine ausgezeichnete Imprägnierung wenn es auf Kleidungsstücke aufgetragen wird. Es.hinterläßt auf dem Stoff einen weißen Film, der ohne weiteres durch Bürsten entfernt werden kann.
  • Auf die Notwendigkeit der Verwendung von hydrophoben Pulvern, mit kolloidalen Abmessungen ist bereits verwiesen worden. Viele hydrophobe Pulver mit grösseren Teilchengrüssen so um 1 - 30 Mikron sind erhältlich. Beispiele sind Polyäthylen und Plastisolsorten des Polyvinylchlarids. Diese können in einem nicht löslichen Mittel diepersiert, unter Druck gesetzt und auf ein Kleidungsstück gesprüht werden. Es wird sich ein weißes Pulver bilden_ dass man ohne weiteres durch Bürsten entfernen kapn. Das Kleidungsstück jedoch wird keine wasserabstossende Eigenschaften besitzen.
  • Die Herstellung von Produkten in Aerosol-Form ist nun ein bpEanntea Fachgebiet. Es kann irclendein geeignetes Treib riit:Lc33 cidc=r, eine Treibmittelkumbination verwendet werden,
    F. FitlrfhrLOt`f, #ii:.caE@s+c@ffc:f°fydol, Kohlen.--, Loffdioxyd"
    n-Butan,.Is®butany Monof?uortrichlormethan, Difluordichlormethan und Tetrafluorchloräthan, Wenn sich das Treibgas im .. Sehälter nichverflüssigt, beträgt der Zuschlag soviel, dass der einen Innendruck von ungefähr 4,9 kg/cm 2 bei 21 0C erzeugt. Wenn sich das Treibmittel jedoch verflüssigt, wird vorzugsweise eine Treibmittelkombination gewählt, die derart ist, dass der Inn®ndruck der vollständigen Verbindung im Behälter bei 21 ° zwischen 1'D5 und 5,25 kg/cm 2 liegt. Die angeführten Innendrucke sind in Bezug auf die Arbeitsweise des Produkts natürlich nicht begrenzend' sondern sie stellen nur passende bevorzugte Werte dar. Wahre Begrenzungen beziehen sich sowohl auf die Grösse und Stärke des tatsächlich verwendeten Behälters als auch zutreffende Regierungsbestimmungen.
  • Wie obig bsmerkt, wird die Menge des verwendeten nicht vera flüssigenden Treibmittels von Druckbegrenzungen bestimmt. Ja läslicher das Treibmittel im flüssigen Abschnitt und je grässer die Konstruktionshöhe das Behälters ist, destomehr Treibmittel kann verwendet werden.
  • In allgemeinen beträgt der Anteil des hydrophoben Pulvers von ungefähr 595 - 25 Cew.-% und vzw. 1,0 ® 1D % der gesamten Verbindung.
  • Im Falle wo sich die Treibmittel unter ihrem eigenen Druck im Behälter verflüssigen, kann die verwendete Menge über einen grossen Bereich variieren. Somit kann die Treibmittelkombination nur die einzige in der Verbindung verwendete Flüssigkeit sein. Zum anderen kann das Treibmittel nur 5 oder 10 Gaw.-% der Verbindung darstellen. Allgemein jedoch ist der Spray trocken, wenn ein grosser Anteil der Verbindung treibend ist. Wenn das Treibmittel nur einen kleinen Teil der Verbindung ausmacht, ergeben sich nasse Sprays. Verbindungen, bei denen- die Treibmittel 25 - 75 der Flüssigkeit in der Verbindung bilden, werden vorgezogen. Bei einigen Anwendungen wie z. B. bei der Verhinderung von Schwitzflecken kann auch ein Material verwendet werden, daß antibakterielle Wirkung aufweist. Materialien, die sich besonders dafür eignen, sind die chlorierten Phenolderivate, wie z. B. Hexachlorophen und Eithional.
  • Zur weiteren Darstellung der Erfindung folgen Beispiele 1 - 14. Bei Herstellung dieser Verbindungen wird das hydrophobe Pulver in der anwesenden am wenigstens flüchtigen Flüssigkeit durch mechanisches Rühren fein verteilt. Dann wird es in einem Aerosol-Behälter in herkömmlicher Weise unter Druck gesetzt.
    Beispiel 1 Gew,-%
    Na@coCD-100 5-
    Methylchloroform 30
    Monofluortrichlormethan - 30
    Difluordichlormethan 35
    Beispiel 2
    Nalco CD-100 3
    Methylchloroform 55
    Difluordichlormethan 42
    Beispiel 3
    Nalco CO-100 1
    manofluortrichlormethan 311
    Difluordichlarme'than 69
    Beispiel 4
    Nalca CD-100 10
    Perchlaräthylen 50
    Difluordichlormethan 40
    Beispiel 5 Gew.-%
    Nalco CD-100 3
    perchloräthylen 30
    Manafluartrichlormethan 35
    Difluordichlormethan 32
    Beispiel 6
    Nalco CD-100 . 490
    Methylchloroform 3Q'0
    Hexachlorophen By2,
    Äthanol 4,0
    Monofluortrichlormethan _ 30yQ
    Difluordichlormethan 31y8
    Beispiel i
    Nalca CO-100 590
    Hexachlorophen 032
    Difluortetrachloräthan 48'8
    Äthanol 6,0
    Difluordichlormethan 40y0
    Beispiel 8' üBW.-°@ö
    Nalco CD-100 4,0
    Hexachlorophen 092
    Trifluortrichloräthan 49,8
    Äthanol 620
    Difluordichlormethan 4020
    Beispiel 9
    Nalco CD-100 590
    Hexachlarophen 023
    Perchloräthylen 2420
    Plethylcthloro form 2097
    Difluardichlormethan 50x0
    Beispiel 10
    Nalco CD-100 3'0
    Hexachlarophen 0f3
    Perchlaräthylen 1590
    Methylchloroform 1197
    Difluordichlarmethan 70,0
    Beispiel 11 Gew.-%
    Nalco C0-100 4,5
    Hexachlorophen 0?2
    Isopropanol 6120
    Difluortetrachloräthan 49,3
    .Difluordichlormethan 4090
    Beispiel 12
    Nalco CD-100 420
    Trichloräthylen - 4120
    Fluortrichlormethan 2020
    Difluordichlormethan 3590
    Beispiel 13
    Benton Nr. 34 2,0
    Trichloräthylen 6590
    Difluordichlormethan 33,0
    Beispiel 14
    QU50 M-51 590
    Methylchloroform 4590
    Fluartrichlormethan 15,0
    Difluordichlormethan 35'0
    Die Erfindung wird in ihren grössten Aspekten nicht durch die beschriebenen speziellen Schritts, Verfahren und Zusammensetzungen begrenzt' sondern es können innerhalb des Geltungsbereiches der weitliegenden Ansprüche Abweichungen davon vorgenommen werden, ohne dass von den Grundideen der Erfindung abgegangen werden muss und ohne dass ihre Hauptvorteile geopfert werden müssen.

Claims (6)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Aerosol-Verbindung zur Verwendung bei der Behandlung von Kleidungsstücken und anderen Stoffen zwecks Imprägnierung derselben, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h eine Dispersion eines hydrophoben Pulvers mit kolloidalen Abmessungen in einem flüssigen Träger, wobei diese Verbindung ein druckerzeugendes Treibmittel-enthält.
  2. 2. Aerosol-Verbindung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n a -t. dass sie in Form eines Sols ist.
  3. 3. Aerosol-Verbindung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass das hydrophobe Pulver aus der Gruppe der hydrophoben Kieselerden und Tone gewählt wird.
  4. 4. Aerosol-Verbindung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass wenigstens -ein Teil des flüssigen Trägers mittels eines Treibmittels in Form eines verflüssigten Gases ist.
  5. 5. Aerosol-Verbindung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass das verflüssigte Gas " ein Fluorchlor-Kohlenwasserstoff ist.
  6. 6. Verfahren der Behandlung von Kleidungsstücken und anderen Stoffen, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h die Aufbringung eines hydrophoben Pulvers mit kolloidalen Abmessungen unter der vom einem Treibmittel erzeugten Kraft.
DE19661619158 1965-10-01 1966-09-23 Aerosol zur Impraegnierung von Kleidungsstuecken Pending DE1619158A1 (de)

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DE (1) DE1619158A1 (de)
LU (1) LU52071A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003008697A3 (de) * 2001-07-19 2003-10-23 Creavis Tech & Innovation Gmbh Verfahren zum aufbringen einer schmutz- und wasserabweisenden beschichtung auf textilien

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003008697A3 (de) * 2001-07-19 2003-10-23 Creavis Tech & Innovation Gmbh Verfahren zum aufbringen einer schmutz- und wasserabweisenden beschichtung auf textilien

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BE687564A (de) 1967-03-01
LU52071A1 (de) 1966-11-29

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