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DE1618019A1 - Verfahren zur Herstellung von Bi-[ss-(N.N-dimethylamino)-alkyl-aether - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Bi-[ss-(N.N-dimethylamino)-alkyl-aether

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Publication number
DE1618019A1
DE1618019A1 DE19671618019 DE1618019A DE1618019A1 DE 1618019 A1 DE1618019 A1 DE 1618019A1 DE 19671618019 DE19671618019 DE 19671618019 DE 1618019 A DE1618019 A DE 1618019A DE 1618019 A1 DE1618019 A1 DE 1618019A1
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DE
Germany
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dimethylamino
reaction
beta
ether
alkyl
Prior art date
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Pending
Application number
DE19671618019
Other languages
English (en)
Inventor
Fedor Poppelsdorf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Union Carbide Corp
Original Assignee
Union Carbide Corp
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G18/00Polymeric products of isocyanates or isothiocyanates
    • C08G18/06Polymeric products of isocyanates or isothiocyanates with compounds having active hydrogen
    • C08G18/08Processes
    • C08G18/16Catalysts
    • C08G18/18Catalysts containing secondary or tertiary amines or salts thereof

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE Τθ Ί 8 O 1 S 0""
dr. w. Schalk · DiPU-ing. peter WiRTH
DI PL.-I NG. G. E. M. DAN N EN BERG · DR. V. SCHM I ED-KOWARZI K
r 6 FRANKFURT AM MAiN ^ 20 . 3 . T96?
CR. ESCHENHEIMER STR. 39
UMIOlT CARBIDE CORPORATION
270 Park Avenue
Hew York, K.X. 10017/ USA.
Verfahren zur Herstellung von Bis/beta-(N,N dimethylamino)-
Die Erfindung "betrifft ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von 31 s/beta-(Ii,N-diniethylamino)alkyl7äthem durch Abänderung der klassischen Äthersynthese nach. Williamson.
Bei der gut bekannten Äthersynthese nach Williamson wird ein Alkalialkoholat mit einem Halogenid'zur Reaktion gebracht, z.B.
ROHa + ClR' —-^ ROR1 .+ UaCl.
Wenn auf diese Weise aliphatische Äther hergestellt werden, so werden fast immer wasserfreie Bedingungen wegen der Nebenreaktionen, die die Ätherausbeute Sehr stark verringern würden, gefordert. Zu diesen Nebenreaktionen zählen die folgenden: RONa + H2O ~^ ROH'+^ NaOH R«Öl + NaOH —* R1QH + NaCl. ■
0098U/1792
Das in den entsprechenden Alkohol umgesetzte Halogenid würde zur Ätherbildung nicht mehr zur Verfügung stehen.
Fakstorp et al beschreiben in Acta Chen. Scand., 7, 138 (1953) die Herstellung von Bis/bVta-(ir,li-diaethylanino)-athyl7äther mit der klassischen Äthersynthese nach Willianson entsprechend der folgenden Gleichung:
( GH, ) 2liGH2CH2OHa* 1V+ ClCH2GH2IT ( GH3 )
HaCl
Die Ausbeute dieser Reaktion wurde nit 667S an unreinen Material angegeben* (Die Ausbeute an reinem Produkt betrug 52^) Auf Grund der Verwendung von ifatriun-2-(N,IJ-di:2ethylanino)äth— oxyd bei der Äthersynthese treten verschiedene Uachteile auf. Zunächst ist das Natriumalko:xyd in Toluol ein dickes, schwer zu rührendes Gel, das schwierig zu handhaben ist. Ferner sind die Verfahren zur Herstellung des ITatriumalkoxyds aus Ιί,ΙΙ-Dimethyläthanolamin und oetallischem Natrium sehr unwirtschaftlich. Die Verwendung von metallischen Natrium erfordert wegen der Gefährlichkeit des iiatriums sorgfältige und kostspielige Sicherheitsvorkehrungen. Palis zur Herstellung des Hatriunalkoxyds als Alternativmöglichkeit ITatriumhydroxyd verwendet wird, verläuft die Reaktion langsam. Während der Reaktion muß auch Wasser entfernt werden, um eine Regeneration des Alkohols zu vermeiden, da die Reaktion umkehrbar verläuft (z.B. NaOH + ROH ~^ ROHa + H2O). Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht es, Bis^eta-(Ii,'ff-dimethylamino)alkyl7a.'fclier aus
(1) Eakstorp stellte das Natriumalkoxyd durch Zusatz von metallischem Natrium zu einer Lösung von Ν,Ν-Dimethyläthanolamin in Toluol dar.
009844/1792 ·
2- (H,N-Dinethylaniino)allcanol und 2- (ä,Ϊί-Dimethylarjino)allylchlorid herzustellen, ohne daß vorher Batrium-2-(li,li-dimethylamino)alkoxyd hergestellt werden muß.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Bis/l)eta-(lliH-dimethylamino)alkyl7äther.n, das dadurch gekennzeichnet ist, da'3 ein 3eta-(li,H-dimethyiamino)-allcanol., ein Beta-(w,l:«-diiaetiiyl.a;-iino)allEylchlox'id (oder ein JaIz desselben) und AlkalihydrOxyu ungesetzt werden* Die mit · den erfindungsgenäiien Verfahren ersielten Ausbeuten an Äther sind hoch, und das war besonders auf Grund der (Tatsache., daß während der Keaktion Vasser entsteht (durch Reaktion von Alkohol mit Alkalihydroxyd), nicht zu enm^ten. Die Erfindung betrifft also ein wirtschaftliches Verfahren zur Herstellung von tertiären AninoäthexO nit großen Tervrendungsmöglichkeiten, z»3. als wertvolle- Katalysatoren für die Reaktion von organischen Isocyanaten rait Verbindungen mit aktiven Wasserstoff zur Her-* stellung von Urethanschäüiaen und ahnlichen Produkten, deren groier iiutzen bekannt ist. ' ■
Als Seta-(ii,ii-diiaethylanino)alkanoie (der Einfachheit halber v/erden sie in folgenden als "Alkohole" bezeichnet) werden erfindungsgeiaäS 2-'(Ii,K-Diineth2-lanino)ä'thanol und i-(17,Ii-Bi-* nethylanino)-2-propanol verwendet» Diese VerbirLcIungen reräen durch die Uase-csuiig von Dirnetiiylaniin r.it Äthj-lenoxj'a odex' JPropylenoxj-d hexvgestellt*
003 S 4 4 / 1 7 Ö 2 .BAD
•Als Beta-(Ιί,ίί-dimethylamino) allcylchloride (der Einfachheit halber werden sie im folgenden als "Allcylchloride" bezeichnet) werden erfindungsgemäß 2-(lT,M-Dimethylainino)äthylchlorid und 1-(lf,lT-Dimethylamino)-2-propylchlorid verwendet. Diese Allcylchloride können durch übliche Verfahren, wie die Reaktion entsprechender Alkohole mit einem Chlorierungsmittel wie Thionylchlorid, hergestellt werden. Beta-(IT,IT-dimethylamino)allcylchloride sind keine stabilen Verbindungen. So unterliegt z.B. 2-(N,ii-Dimethylamino)äthylchlorid einer Selbstkondensation und bildet das Bis-methochlorid des 1,4-Dimethylpiperazins. Aus diesem Grunde werden diese Chloride vorzugsweise in Form von Säuresalzen, am besten als Hydrochloride aufbewahrt, um zu vermeiden, daß die Aminogruppe mit dem" Chlor des Alkylchlorids reagiert. Die Säure kann direkt vor der Verwendung des Chlorids neutralisiert, oder das Säuresalz kann selbst in der Reaktion verwendet werden! wie es noch unten beschrieben wird.
Das erfindungsgemäße Verfahrensprodukt ist Bi S-^Ee ta-(IT, II-dimethylamino)allcyl7äther. Palis als Reaktionsteilnehmer 2- (If,II-Dimethylamino)äthanol und 2- (IT,iT-Dimethylamino)äthylchlorid (oder deren £>alse) vervrendet werden, erhält man Bis/2-(H,F-diraethyl8iaiiio)äthyl7äther. Palls die entsprechenden 2-Propy!Verbindungen verwendet werden, entsteht Bis^,H-dimethylaminoipropyljäther, während' bei Verwendung einer Mischung von entsprechenden Äthyl- und 2-Propylverbindungen ein gemischter Äther hergestellt wird.
Der erfindungsgemäß eingesetzte dritte lieaktionsteilnehmer
Ü098A4/ 1792 BADORiGINAL
ist ein Alkalihydroxyd, vorzugsweise ITatriumhydroxyd oder Kaliumhydroxyd. Das Hydroxyd kann sowohl in der handelsüblichen IJ1Io ckenforra (mit etwa 9Q^: Reinheit) als auch in der gereinigten Tablettenfom eingesetzt werden.
Bei Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird der Alkohol mit dem Alkylchlorid (oder dessen Salz) in Gegenwart des Alkalihydroxyds zur Reaktion gebracht. Es können genaue stöchiometrische Mengen der Reaktionsteilnehmer, d.h. ein Mol Alkohol pro Mol Allylchlorid (oder dessen Salz), verwendet werden. Es sollte, ebenfalls ein Mol Alkalihydroxyd verwendet werden. JTaIIs anstelle des Alkylchlorids als solches das saure Salz des Alkylchlorids zur Anwendung gelangt, sollte eine zusätzliche Menge des Alkalihydroxyds eingesetzt werden, die ausreicht, um die Säure zu neutralisieren. Es wird bevorzugt, den Alkohol im ÜberschußaÜEe-kdi zu verwenden. Der überschüssige Alkohol wirkt als Kupplungsmittel zwischen den verschiedenen in der Reaktionsmisehung vorliegenden Stoffen, wodurch eine viel gleichmäßigere Reaktionsmischung erhalten wird. Die Menge an überschüssigem Alkohol, die zur Erzielung dieses erürUnschten Ergebnisses notwendig ist, hängt stark von der Anwesenheit und dem Anteil eines inerten Reaktionsmediums, von der Art der Reaktionsteilnehmer und von ähnlichen Voraussetzungen ab. Normalerweise reicht ein Überschuß von mindestens 10$, vorzugsweise mindestens 20$, oder am besten sogar mindestens 30$ . Alkohol über die stöchiometrische Menge hinaus aus, um eine homogene Reaktionsmischung zu erhalten. Die obere Grenze des
00984A/1792
überschüssigen Alkohols, die eingesetzt v/erden kann, wird nur durch wirtschaftliche Überlegungen bestimmt. Es ist ,jedoch selten der Fall, daß mehr als 150$ überschüssiger Alkohol verwendet werden.
Die Reaktion wird vorzugsweise in einen inerten Verdünnungsmittel durchgeführt. Die verwendbaren Verdünnungsmittel sollten vorzugsweise die folgenden Eigenschaften aufweisen: Sie sollten
1) gute Lösungsmittel für den Alkohol und das Alkylhalogenid,
2) mit Wasser nicht oder nur geringfügig mischbar,
3) bei den zur Anwendung kommenden Ileaktionsbedingungen inert und
4) von einer solchen Beschaffenheit sein, daß die Abtrennung vom Ätherprodukt nicht schwierig ist. (Beispielsweise sollten die Siedepunkte des Verdünnungsmittels und des hergestellten Äthers angemessen voneinander abweichen, und das Verdünnungsmittel sollte nicht zur Bildung eines Azeotrops mit dem Äther neigen.)
Zu geeigneten Verdünnungsmitteln, die den obengenannten Erfordernissen genügen, zählen beispielsweise: Benzol, Toluol, Xylol, Äthylbenzol, Anisol, Heptan, Octan, Nonan und Bibutyläther. Bevorzugt werden Toluol und andere aromatische Kohlenwasserstoffe -verwendet. Die Menge an Verdünnungsmittel kann stark schwanken; sie kann beispielsweise etwa 50 bis etwa 500 Gew.-fi, bezogen auf das Gewicht von Alkohol und Alkylhalogenid, betragen.
009844/1792 · bad original
Die Reaktiohsteilnehmer können der Pveaktionsffiischung in jeder beliebigen Reihenfolge zugesetzt werden. Es wird jedoch bevorzugt, das Alkylhalogenid langsam unter Rühren einer Mischung aus Alkohol und Alkalihydroxj'-d zuzugeben. Die Reaktion wird bei erhöhter Temperatur und während einer Zeitdauer, die ausreicht,,-na das Arainütherprodukt zu erzeugen, durchgeführt. Dfe verwendete Pveaktions tempera tür kann in einem ziemlich weiten Bereich schwanken, z. 3, ζ v/i so hen etwa 20 bis etwa 150 G, und vorzugsweise zwischen etwa 80 bis etwa 1200G. Die Reaktionszeit kann zwischen etwa 0,p bis etwa 10 Stunden und .vorzugsweise zwischen etwa 4 bis etwa 8 Stunden variieren.
Gewöhnlich \vird unter atmosphärischem Druck gearbeitet, obgleich die Reaktion gegebenenfalls unter Unter- oder Überdruck durchgeflilirt werden kann. Ss können herkömmliche Torrichtungen angewendet werden. Die Torrichtunr kann aus üblichen Materialien hergestellt sein, die gegenüber dem in der Reaktionsiaischung ■vorliegenden Alkali und/oder Sciuren korrosionsbeständig sind.
Das Ätherprodukt wird durch übliche Verfahren gewonnen. So kann es aunächst zur Entfernung des Salzes als Nebenprodukt (d.h. Hatriun- oder Kaliumchlorid) filtriert oder dekantiert werden. Zur Abtrennung des Lösungsmittels kann Blitzdestillation und zum Abtrennen des Äthers von dem nicht reagierten Ausgangsmaterial eine ^fraktionierte Destillation zur Anwendung gelangen.
Die folgenden Beispiels· dienen zur Erläuterung der Erfindung.
0098AA/17 92
Beispiel 1
A) 240,0 g (3,0 Mol) Natronlauge (5O$ig) wurden langsam unter Rühren einer Lösung aus 288,1 g (2,0 Mol) 1-Ghlor-2-dimethylaminoäthan-hydrochlorid in 180 ecm Wasser zugegeben. Während der Zugabe wurde die Temperatur der Mischung unterhalb 20 0 gehalten. Die Mischung wurde einmal mit 250 ecm Toluol extrahiert und der Toluolauszug unter 10-minütigem Rühren mit 50, > g Testern Natriumhydroxyd getrocknet. Nach Abfiltrierung des Natriumhydroxids wurde die Toluollösung' ■ des 1-Chlor-2-dinethylaminoäthans ohne vemeidbare "Verzögerung in der Kondensationsrealction verwendet.
B) 80,0 £ (2,0 Hol) -ITatriumhydroxycl in Tablettenform wurden einer L-Jsuns von 241,5 g (2,71 Mol) Η,Ν-Dimethyläthanolamin in 350 ccr Coiuol zugegeben und die Micchung unter Rühren zun Rüe :iiu:. gebracht. Fach einen Rückfluß von etwa einer Minute wurde eine homogene Lösung erhalten. Dieser gerührten, rüeJcflie-Bend erhitzten Lösung wurde die Lösung des i-Ohlor-2-äinetfaylaninoäthans in Toluol (Ä) zugegeben. Die Zurr, ^geschwindigkeit war so bemessen, da3 nach etwa 5'-/ Hinkten die. Zugabe abgeschlossen war. Danach wurde der Rüclcflui unter Rühren noch weitere 6 stunden fortgesetzt. '"."ährenä der ■-. eakt ion ■ fiel die Ke 3 sei temperatur allmählich von 111° auf 950CJ ab.
ITach Abkühlung auf etwa 40°ö wurde das ?..eaktionsprodukt durch ein mit Kieselgur (Hyflo) beschichtetes Filter filtriert, der Rückstand wurde zweimal nit Toluol gev/aschen,
00 9 84Λ/1792 ΒΔπ
BAD
und das Waschwasser wurde mit dem Piltrat vereinigt. Der größte Anteil des Toluols wurde in einer kurzen Eolonne bei etwas vermindertem Druck (<\y300 mm) aus der Lösung abgestrippt. Die Destillation des Rückstandes bei 10 mm und einem RückfluiBverhältnis von 5:1 in einer Eolonne mit etwa 9 theoretiseiien Boden ergab als !Fraktion mit einem Siedepunkt bei 74°C das gewünschte Xtherprodukt. Die Ausbeute betrug 214,4 S, was 67$, bezogen auf das eingesetzte öhlor-2-diTiiethylaninoätnan-hydrocülorid, entspricht.
Der Bis(2-dimethylaminoäthyl)äther besaß einen Breehungs-
20
index Un von 1,4309 und eine Gesamtalkalität sowie einen Gehalt an tertiärem Amin von 12,42 bzw. 12,51 maq/g. Die theoretisehe Gresamtalkalität und der theoretische Gehalt an tertiärem Amin beträgt 12,48 mäq./g.
Beispiel 2 . . - .;"
80,0 g (2,0 Mol) ffatriumhydroxyd in Tablettenform wurden einer Lösung von 120,8 g (1,355 Mol) IT,F-Dimethyläthanplamin in 200 com Toluol zugegeben und die Mischung unter Rühren rückfließend erhitzt« Fach 10 Minuten hatte sich der größte Teil des lätriumhydroxyds gelöst, doch die lip sung: war nicht homogen. Us. -Wurde eine geringe Menge eißer untren §chi.pht beobaöhtet,
Me Lösung wurde IP0O
Zeit von 30 Minuten 144,1 g (1,0 Hol) 1~Chlor-2-dimethylaminoäthanchiorid-hydroehlorid in drei nahezu gleichen Teilen zugegeben wurden. Die Wärmeentwicklung während der Ghloridzugabe wurde gemäßigt.
Nachdem die Chloridzugabe abgeschlossen war, wurde die Mischung unter Rühren 6 Stunden lang zum Rückflu.3 gebracht. Während der Reaktion fiel die Kesseltemperatur allmählich von 106 auf 960C ab.
Fach dem Abkühlen des Reaktionsproduktes auf Zimmertemperatur wurde die Flüssigkeit von dem Natriumchlorid abdekantiert. Der feste Rückstand wurde dreimal mit je 75 ecm !Toluol gewaschen und die Waschflüssigkeit dem flüssigen Produkt zugegeben. Der größte !eil des Toluol wurde in einer kurzen Kolonne bei etwas vermindertem Druck (r^300 mm) von der Lösung ^bgestrippt. Die Destillation des Rückstandes bei 10 mm und einem Rückfluß verhältnis von 3:1 in einer Kolonne mit etwa 9 theoretischen Böden ergab das Aminätherprodukt als Iraktion mit einem Siedepunkt von bis 75°ö. Die Ausbeute betrug 87,6 g, was 54,8$, bezogen auf das eingesetzte i-Ghlör-2-dimethylaminoätlmn-hydrochlQrid entsprach.
Der Bis(2^dimitnylafflino^thyi)ätlier besaß einen Breehungs-?
20
koeffizieniieii njj* .¥pn 1 ,4-300 und eine Sesamtalkalität ψαι$ einen S^hal^ on tertiärem Amin voa 12,42 bzw. Ii114
und der
Gehalt aß tertiärem AmIn "beträgt 12,43 mä<j/gy
Beispiel
1-52VO g (2>o Mol) Ealiumliyelrosyd; in f able'bteniorm (85$ig) wirken einer lösung γοη ;3Q9r5 S (3VQ KoI) l^lf-Mmethyl-1-amino-a-liydroxjrpropän in 350 ecm Toluol zugegeben, und dde Mischung wirdeunterRühren zum KüekfluB eriiitzt. Ber größte 'leil des Ealiunliydroxyds 3iatte sich.näictt etwa einer Stunde aufgelöst. ν ^
In die gerührte und rtickfließend ernitst^e iöisung wurde eine Lösung, des 1-Ghlor^2--dimethylai!iinoäthans in Toluol, die nach A) in Beispiel 1 aus 2,0 Hol Hydröchlorid hergestellt worden v/ar, gegeben. Die GesciU';indigl£eit der Zugabe wurde so benessen, daß sie Kinuten dauerte» JÖanach wurde unter RückfluB und Rühren vmitere 6 Stunden erhitzt. '•fahrend der Reaktion fiel die Kesseltemperatur/allmahlicii -von 11^ auf 9Ö°G ab» ; : ;: :':-: ':[ -" -
"iiae.h der Abkühlung auf 50^0 wurde das Äeaktibnsprodukt durch ein nit Kieselgur CHyflolvbeschichtetes filter· filtriert, der Rückstand i-weiiaal a.it 2όΓι>:ο1^^ gewascheii^ und die ¥äschflüssigkeiten dem IiItrat zugegeben. Die Destillation der Hisebung itt einer Slolonne^ axt etwa 9 theoretischen Böde^ ergab 190,6 g 2-(H,K^imei^ylamin^ d3Äethylaaino)-1-meth5rläthyläther als !E^aktiöa. mit einem SiedepuiiiEt kon 15 bis ?8°G "bei -10,Q" ms. : .....
0038A4/1792
Der Aminoäther besaß eine Gesamtalkalität und einen Gehaltan tertiärem Amin von 11,56 bzw. 11,51 mäq/g. Die theoretische Gesamtalkalität und der theoretische Gehalt an tertiärem Amin beträgt 11,48 mäq/g.
Beispiel 4
132,0 g (2,0 Mol) Kaliumhydroxyd in Tablettenform (85#ig) wurden einer Lösung von 309,5 g (3,0 Mol) M",li-Dimethyl-1-amino-2-hydroxypropan in 350 ecm Toluol zugegeben und die Mischung unter Rühren zum Rückfluß gebracht.
Der gerührten und rückfließend erhitzten Lösung wurde eine Lösung des N,N-Dimethyl-1-amino-2-chlorpropans in Toluol, das aus 2,0 Mol N,U-Dimethyl-1-amino-2-hydro2q$rpropan hergestellt worden war, in einem Zeitraum von etwa 30 Minuten zugegeben. Nach Beendigung der Zugabe wurde der Rückfluß weitere 6 Stunden fortgesetzt.
Die Destillation des Reaktionsproduktes nach der Entfernung des Salzes durch Piltrierung ergab Bis/T-methyl-2-(N,lT-dimethylamino)-äthyl7ä.ther als Fraktion mit einem Siedepunkt von 81 bis 870C bei 12 mm.
009844/1752

Claims (1)

  1. la te lit anspriiolie
    1) Verfahren zur Herstellung von Bis/beta-(N,N-dimethylamino) alkyl7äther, dadurch gekennzeichnet, daß ein.Beta-(N,N-dimethylamine )alkanol mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen im Alkanolrest, ein Beta-(N,N-dimethylamino)alkylchlorid mit 2 "bis 3 Eohlenstoffatomen im Alkylrest oder dessen Säure— salz^ und Alkalihydroxyd "bei erhöhter Temperatur umgesetzt werden. '....-.
    2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Beta-(N, N-dimethylamino)alkenol 2-(N,N-dimethylamino)äthanol, als Beta-(N,N-dimethylamino)alkylchlorid 2-(NlN-.dimethylamino)äthylehlorid oder dessen Chlorwasserstoffsalz und als Alkalihydroxyd Natriumhydroxyd verwendet werden.
    3) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch: gekennzeichnet, daß die tlittsetziung in Öegenwärt sines Otoe-eSGhuiies vöii 10 biä -(NiN-dimetliylaüia©|äli^tnS"L
    und
    16Τ8019
    5) Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzung in einem inerten, normalerweise flüssigem Verdünnungsmittel durchgeführt wird.
    Der Patentanwalt
DE19671618019 1966-04-06 1967-04-05 Verfahren zur Herstellung von Bi-[ss-(N.N-dimethylamino)-alkyl-aether Pending DE1618019A1 (de)

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