[go: up one dir, main page]

DE1617031C2 - Verfahren zur Herstellung von Kerzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kerzen

Info

Publication number
DE1617031C2
DE1617031C2 DE1967H0064736 DEH0064736A DE1617031C2 DE 1617031 C2 DE1617031 C2 DE 1617031C2 DE 1967H0064736 DE1967H0064736 DE 1967H0064736 DE H0064736 A DEH0064736 A DE H0064736A DE 1617031 C2 DE1617031 C2 DE 1617031C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
candles
candle
stearin
acid
added
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1967H0064736
Other languages
English (en)
Other versions
DE1617031B1 (de
Inventor
Lodewijk Dina Willem 7843 Heitersheim Fransen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gies Kerzen Adam Gies & Co 6400 Fulda De GmbH
Original Assignee
ERNST HIRTLER KG SEIFENFABRIK U FEINTALGSCHMELZE 7843 HEITERSHEIM
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERNST HIRTLER KG SEIFENFABRIK U FEINTALGSCHMELZE 7843 HEITERSHEIM filed Critical ERNST HIRTLER KG SEIFENFABRIK U FEINTALGSCHMELZE 7843 HEITERSHEIM
Publication of DE1617031B1 publication Critical patent/DE1617031B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1617031C2 publication Critical patent/DE1617031C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11CFATTY ACIDS FROM FATS, OILS OR WAXES; CANDLES; FATS, OILS OR FATTY ACIDS BY CHEMICAL MODIFICATION OF FATS, OILS, OR FATTY ACIDS OBTAINED THEREFROM
    • C11C5/00Candles
    • C11C5/002Ingredients

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Kerzen unter Verwendung von gesättigten Fettsäuren, insbesondere Stearin. Besonders bezieht sich die Erfindung auf ein solches Verfahren, bei dem das erhitzte und flüssige Kerzenmaterial bis zum beginnenden Erstarren abgekühlt, in eine Form gegeben, weiter bis zum völligen Erstarren abgekühlt und dann als Kerze aus der Form genommen wird.
Bei einem bekannten Verfahren (deutsche Auslegeschrift 1 236 113) werden gesättigten Fettsäuren Fettsäureamide zugesetzt, um bei Verwendung einer Kerzenfarbe zur Herstellung von gefärbten Kerzen eine einwandfreie Durchfärbung der Kerzen zu erzielen. Die Fettsäureamide haben jedoch den Nachteil, daß sie nicht weiß, sondern gelblichbraun sind, so daß das Kerzenmaterial ohne Farbzusatz einen deutlichen Gelbstich hat. Stearinkerzen mit reinen Farben, insbesondere zarten Farben, wie beispielsweise rosa oder hellblau bzw. weiße Kerzen, können daher auf diese Weise nicht hergestellt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu beseitigen.
Erfindungsgemäß gelingt das dadurch, daß dem Kerzenrohmaterial etwa 2 bis 15°/o, insbesondere 2 bis 5°/o (bezogen auf die Gesamtmenge) Behensäure und/oder Lignocerinsäure zugesetzt werden.
Auf diese Weise wird erreicht, daß das Kerzenmaterial ohne Farbzusatz weiß ist und daß insofern bei Verwendung handelsüblicher Kerzenfarben (z. B. Ceresblau) die Farben, insbesondere die zarten Farben gefärbter Kerzen, reiner sind als bei den Kerzen, die nach dem bekannten Verfahren hergestellt werden. Handelt es sich um weiße Kerzen, so sind die erfindungsgemäßen Kerzen wesentlich feinkristalliner und daher weniger bruchempfindlich, glatter an der Oberfläche und gleichmäßiger im Aussehen als Kerzen aus reinem Stearin. Außerdem verliert das Stearin durch den erfindungsgemäßen Zusatz seine nachteilige Eigenschaft, mit der Zeit nachzudunkeln. Weitere positive Eigenschaften der erfindungsgemäßen Kerzen sind: Tropffestigkeit, gute Brenneigenschaften, trockener Brenntelltr, gleichmäßig geformter, verhältnismäßig niedriger Brenntellerrand,
ίο keine Neigung zum Reißen. Diese Eigenschaften bzw. ein Teil dieser Eigenschaften hat die Stearinkerze, weiß oder durchgefärbt, gegenüber d~n Kerzen, die nach dem Verfahren gemäß der deutschen Auslegeschrift 1053128 und der deutschen Patent-Schriften 530 147, 186 917 hergestellt sind.
Im folgenden seien einige Beispiele aufgeführt.
Beispiel 1
In 95 kg gepreßtes Stearin, das in der Hauptsache so aus etwa 54% Palmitinsäure und 45°/o Stearinsäure besteht, werden bei einer Temperatur von etwa 75° C 5 kg Behensäure unter Beimischung handelsüblicher Kerzenfarben, wie beispielsweise Ceresblau, zugegeben. Unter standigem Rühren wird das Gemisch, dessen Trübungspunkt bei etwa 54° C liegt, bis zum beginnenden Erstarren abgekühlt und in eine vorgewärmte Kerzengießmaschine üblicher Bauart gegeben. Nach der Befüllung der Kerzengießmaschine wird mittels Kaltwasser innerhalb von etwa 20 Minuten die Kerzenmasse auf 25° C abgekühlt. Die so hergestellten weißen oder durchgefärbten Kerzen lösen sich ohne Schwierigkeiten aus der Gießmaschine.
Beispiel 2
Das Verfahren wird wie im Beispiel 1 durchgeführt, jedoch werden 98 kg Stearin mit 2 kg Behensäure versetzt.
Beispiel 3
An Stelle des in den Beispielen 1 und 2 verwendeten Stearins wird eine bei etwa 58° C schmelzende hydrierte Talgfettsäure verwendet, die billiger als Stearin ist und etwa aus 3O°/o Palmitinsäure und 7O°/o Stearin besteht.
Die Fettsäuren brauchen nicht ganz rein zu sein, sie können Tn- bzw. Partialglyceride, Hydroxy-Fettsäuren, Fettalkohole oder Wachsester enthalten.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Kerzen unter Verwendung von gesäugten Fettsäuren, insbesondere Stearin, dadurch gekennzeichnet, daß dem Kerzenrohmaterial etwa 2 bis 15Ve, insbesondere 2 bis 5°/· (bezogen auf die Gesamtmenge) Behensäure und/oder Lignocerinsäure zugesetzt werden.
DE1967H0064736 1967-12-12 1967-12-12 Verfahren zur Herstellung von Kerzen Expired DE1617031C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1617031 1967-12-12

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1617031B1 DE1617031B1 (de) 1972-03-16
DE1617031C2 true DE1617031C2 (de) 1974-11-07

Family

ID=5682258

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1967H0064736 Expired DE1617031C2 (de) 1967-12-12 1967-12-12 Verfahren zur Herstellung von Kerzen

Country Status (3)

Country Link
CH (1) CH505197A (de)
DE (1) DE1617031C2 (de)
NL (1) NL6817692A (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ES2014464B3 (es) * 1986-09-25 1990-07-16 Unilever Nv Composicion de acidos adecuada para moldear velas a presion.
AU2042199A (en) * 1998-01-22 1999-08-09 Regal Universal Ltd. Fuel composition producing a coloured flame

Also Published As

Publication number Publication date
CH505197A (de) 1971-03-31
DE1617031B1 (de) 1972-03-16
NL6817692A (de) 1969-06-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4201529C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Kerzenwachs und mit diesem Wachs hergestellte Kerze
DE3012192C2 (de) Pigmentierter Schutzüberzug für Fleischwaren
DE1617031C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Kerzen
DE2424451C3 (de) Plastische Masse für Modellierzwecke
DE883892C (de) Verfahren zur Veredlung ungesaettigter Fettsaeuren oder ihrer Derivate oder von ungesaettigte Fettsaeuren und bzw. oder deren Derivate enthaltenden Stoffen
DE602690C (de) Verfahren zur Darstellung von Farbstoffen zum Faerben von Celluloseestern und -aethern
DE884455C (de) Verfahren zur Behandlung pflanzlicher Stoffe zur Gewinnung von Cellulose fuer die Papierherstellung
DE597078C (de) Verfahren zur Herstellung von Triarylmethanfarbstoffen
DE506146C (de) Verfahren zur Herstellung von kuenstlichen Edelsteinen
DE706755C (de) Verfahren zur Herstellung von Polimenten, welche Pigmente und tieriscen Leim enthalten
DE878542C (de) Verfahren zur Herstellung nicht vergilbender Triaethanolaminseifen
DE2400194A1 (de) Pigmentpraeparationen
DE528754C (de) Verfahren zur Entschleimung von pflanzlichen und tierischen OElen und Fetten
DE397222C (de) Verfahren zur Herstellung hochprozentiger, wasserfreier und haltbarer, nicht auswitternder, gepulverter oder geformter Seifen
DE589080C (de) Verfahren zur Herstellung schnell und leicht loeslicher persalzhaltiger Seifen
DE864498C (de) Verfahren zur Herstellung von Formlingen aus Mischungen von Zinkchlorid und Salmiak
DE516587C (de) Verfahren zur Herstellung plastischer Massen aus zerkleinertem Steinnussmaterial
DE578196C (de) Verfahren zur Herstellung goldglaenzender Gebilde aus Viscose oder aehnlichen Celluloeloesungen
DE741770C (de) Verfahren zur Herstellung von geformten Massen aus Celluloseestern oder -aethern
DE974938C (de) Verfahren zur Herstellung von Suppositorienmassen
DE659301C (de) Herstellung von schweinfurtergruenartigen Verbindungen
DE426959C (de) Verfahren zur Herstellung von Dichtungsmasse
DE424499C (de) Verfahren zur Herstellung von Schwefelseifen
DE507210C (de) Verfahren zur Herstellung von Oxyanthrachinonen, insbesondere Alizarin
DE589610C (de) Verfahren zur Herstellung von Additionsverbindungen aus Mentholen

Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: GIES KERZEN ADAM GIES GMBH & CO, 6400 FULDA, DE