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DE1616180A1 - Vorrichtung zur Ermoeglichung einer Entnahme von Gegenstaenden aus einem Behaelter - Google Patents

Vorrichtung zur Ermoeglichung einer Entnahme von Gegenstaenden aus einem Behaelter

Info

Publication number
DE1616180A1
DE1616180A1 DE19681616180 DE1616180A DE1616180A1 DE 1616180 A1 DE1616180 A1 DE 1616180A1 DE 19681616180 DE19681616180 DE 19681616180 DE 1616180 A DE1616180 A DE 1616180A DE 1616180 A1 DE1616180 A1 DE 1616180A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
removal
time
container
tablet
items
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681616180
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Joachim Eberhard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to CH221269A priority Critical patent/CH515548A/de
Priority to CH221269D priority patent/CH221269A4/xx
Publication of DE1616180A1 publication Critical patent/DE1616180A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J7/00Devices for administering medicines orally, e.g. spoons; Pill counting devices; Arrangements for time indication or reminder for taking medicine
    • A61J7/04Arrangements for time indication or reminder for taking medicine, e.g. programmed dispensers
    • A61J7/0409Arrangements for time indication or reminder for taking medicine, e.g. programmed dispensers with timers
    • A61J7/0481Arrangements for time indication or reminder for taking medicine, e.g. programmed dispensers with timers working on a schedule basis
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J7/00Devices for administering medicines orally, e.g. spoons; Pill counting devices; Arrangements for time indication or reminder for taking medicine
    • A61J7/04Arrangements for time indication or reminder for taking medicine, e.g. programmed dispensers
    • A61J7/0409Arrangements for time indication or reminder for taking medicine, e.g. programmed dispensers with timers
    • A61J7/0427Arrangements for time indication or reminder for taking medicine, e.g. programmed dispensers with timers with direct interaction with a dispensing or delivery system
    • A61J7/0445Arrangements for time indication or reminder for taking medicine, e.g. programmed dispensers with timers with direct interaction with a dispensing or delivery system for preventing drug dispensing during a predetermined time period

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Ermöglichung einer Entzunahme von Gegenständen aus einem Behälter.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ermöglichung einer zeitlich vorbestimmbaren, regelmäßigen Entnahme von Gegenständen aus einem Behälter, bei der durch Betätigung eines öffnungsmechanismus jeweils eine bestimmte Anzahl der Gegenstände zur Entnahme bereitgestellt wird.
  • Eine derartige Vorrichtung eignet sich insbesondere fUr die Aufbewahrung von Medikamenten, da diese einerseits in den meisten Fällen nur bei regelmäßiger Einnahme den gewünschten Erfolg herbeifghren und andererseits eine unregelmäßige Einnahme oder ein Mißbrauch der Medikamente zu schweren gesundheitlichen Sohäden fAhren kann.
  • Es sind Behälter fUr Tabletten bekannt, in denen jede Tablette oder eine bestimmte Anzahl von Tabletten in einem besonderen Fach aufbewahrt werden, das mit einer sich auf den Einnahmezeitpunkt beziehenden Beschriftung versehen ist. So ist beispielsweise auf einem Behälter für die Aufbewahrung von ovulationshemmenden Hormontabletten Jeweils für Jede Tablette der Wochentag der Einnahme aufgedruckt.
  • Dadurch ist zwar die versehentliche Einnahme von zwei Tabletten an einem Tage vermieden; diese Maßnahme hilft Jedoch nicht gegen das Vergessen. Die bei Anwendung der genannten Hormontabletten auftretende Versagerquote wird ausschließlich auf unregelmßige Einnahme der Tabletten zurückgeführt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorgenannten Schwierigkeiten zu vermeiden.
  • Die erfindungagemäße Lösung der gestellten Aufgabe besteht in erster Linie darin, daß eine mittels eines Schaltwerkes zeitlich gesteuerte Sperreinrichtung die Entnahme von Gegenständen außerhalb der vorgesehenen Zeit verhindert, Gemäß einem weiteren Schritt der Erfindung ist die Sperreinrichtung derart gestaltet, daß sie bei Nichtentnahme der freigegebenen Gegenstände innerhalb eines bestimmten Zeitraumes eine Entnahme für einen längeren als den zwischen zwei Einnahmezeiten liegenden Zeitraum verhindert. Bei Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung für die Aufbewahrung von ovulationshemmenden Hormontabletten beträgt vorteilhafterweise der Zeitraum, während dem die Sperreinrichtung eine Entnahme verhindert, das siebenfache des zwischen zwei Entnahmezeitpunkten liegenden Zeitraumes. Dadurch ist gewährleistet, daß die vorgesehene Zwangspause, die eingelegt werden muß, wenn einmal die Einnahme einer Tablette versäumt worden ist, auch tatsächlich eingehalten wird.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung löst das Schaltwerk bei der Bereitstellung der Gegenstände oder nach Ablauf einer beßtimsten Zeit nach der Bereitstellung ein Signal aus, so da# eine laufende Überwachung der Vorrichtung nicht erforderlich ist.
  • Das Schaltwerk kann sowohl durch ein Federwerk als auch elektrisch angetrieben werden. Bei Verwendung eines Feder werkes sollte dieses eine Laufdauer von mindestens sechsunddreißig Stunden haben. Es kann aber auch ein elektronischer Wacker mit 24-Stunden-Stellmöglicikeit verwendet werden.
  • Zweckmäßigerweise sind die Zeiträume -zwischen zwei Einnahmezeitpunkten durch Verstellen oder Austauschen eines Teiles der Sperreinrichtung veränderbar. Dadurch kann die Vorrichtung Jedem beliebigen Verwendungszweck angepaßt werden.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Teil der Sperreinrichtung, der die Bereit-stellung der Gegenstände zur Entnahme bewirkt, derart gestaltet, daß die ZeitrOume zwischen Jeweils zwei Entnahmezeitpunkten verschieden groß sind. Bei Verwendung der Vorrichtung zur Aufbewahrung von Medikamenten, kann beispielsweise im Laufe des Tages in bestimmten Abständen eine Entnahme ermöglicht werden, während im Laufe der Nacht eine Entnahme nicht möglich ist. Es kann Jedoch auch, wie es für die Einnahme von ovulationshemmenden Hormontabletten vorgeschrieben ist, zunächst einundzwanzig Tage lang täglich eine Tablette bereitgestellt und im Anschluß daran für sieben weitere Tage die Entnahme verhindert werden.
  • Damit nach Ablauf des größeren Zeitraumes, während dem eine Entnahme nicht möglich war, wieder an den Beginn der Entnahmemöglichkeit erinnert wird, steht der Teil der Sperre in richtung, der die Bereitstellung der Gegenstände bewirkt, mit einer Signalanlage in Verbindung, die nach Ablauf eines der größeren Zeiträume zwischen zwei Entnahmezeitpunkten ein Signal auslöst. Die Signalanlage, die möglichst elektrisch betrieben wird, kann dabei auf eine bestimmte Warnzeit, beispielsweise dreißig Minuten, eingestellt sein.
  • Als Stromquelle für das Schaltwerk und die Signalanlage eignet sich besonders ein Nickel-Kamium-Akkumulator, der durch ein Ladegerät im Netzstecker oder im Autobatteriestecker aufgeladen werden kann.
  • Um den Füllzustand der Vorrichtung Jederzeit feststellen zu können, ist der Behälter mit einer Klarsiohtscheibe versehen.
  • Um einen Mißbrauch durch Kinder und Unbefugte zu verhindern, können die Gegenstände nach Bereitstellung nur mittels eines Spezialschlüssels aus dem Behälter entnommen werden.
  • Die Erfindung ist anhand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt ist, näher erläutert. Es zeigen: Fig. l'einen Behälter für Tabletten in Vorderansicht, bei abgenommener Vorderwand, Fig. 2 einen Spezialachlüssel, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig.1, Fig. 4 ein Schaltbild, Fig. 5 einen Behälter für Tabletten in perspektivischer Ansicht, Fig. 6 und Fig. 7 je einen Spezialschlüssel, Fig. 8 einen Behälter für Tabletten in Frontansicht mit Federuhrwerk, Fig. 9 eine Rückansicht des Behälters in Fig. 8 mitzabgenommener Rückwand, Fig. 10 einen Schnitt nach der Linie X - X in Fig. 8 und Fig. 9.
  • In einem Gehäuse 1 (Fig. 1 und 3) ist ein elektrisch oder mechanisch angetriebenes Uhrwerk 2 untergebracht, auf dessen Stundenzeigerwelle 3 die Scheibe 4 verstellbar befestigt ist, die am Umfang eine ausgesparte Nut besitzt. In diese Nut fällt die Fühlnocke 5 des federnden Steuerhebels 6 beispielsweise Jeweils um 6.00 Uhr und um 18.00 Uhr täglich.
  • Etwa dreißig Minuten nach diesen Zeitpunkten, also um 6.30, bzw. um 18.30 Uhr ist die Fühlnocke 5 wieder in die Ruhestellung. angehoben Am vorderen Ende des Steuerhebels 6 befindet sich der Steuerkopf 7, der jeweils einen der drei Raststifte 8, 9, 10 oder dien Schaltstift 11 blockiert. Der Steuerkopf 7 ist so geformt, daß er bei eingerasteter Fühlnocke 5 die Stifte 9 und 11 passieren läßt. Die vier Stifte 8 bis 11 sind auf dem Schaltrad 12 angebracht, das durch eine Zahnradübersetzung 1 t 4 vom Federhaus 13 angetrieben wird. Die Drehung des Schaltrades 12 wird dadurch gehemmt, daß die Stifte 8 bis 11 zu folgenden Zeiten am Steuerkopf 7 anliegen: Raststift 8@ von 18 Uhr bis 18.30 Uhr, Raststift 9 von 18.30 bis 6,00 Uhr, Raststift 10 von 6.00 Uhr bis 6.30 Uhr und Schaltstift 11 von 6.30 - 18.00 Uhr.
  • Des Federhaus 13 ist drehbar um seine Zentralachse, die auf der Rückseite fest im Uhrgehäuse 1 montiert ist. Auf seiner Frontseite trägt das Federhaus 13 ein Zahnrad r4, das über ein Zwischenrad 15 den Tablettenspeicher 16 antreibt und zwar so, daß zwischen Zahnrad 14 und Tablettenspeicher 16 eine Untersetzung von 7 : 1 besteht. Der Tablettenspeicher 16 führt also eine volle Umdrehung in achtundzwanzig Tagen aus in Jeweils drei kleinen und einem großen Schritt pro Tag. Der große Schaltschritt erfolgt täglich um 18.00 Uhr.
  • Der Tablettenspeicher 16 besitzt am Umfang -einundzwanzig Bohrungen oder Kammern 17, welche die Tabletten 18 aufnehmen.
  • Auf einem Viertel des Umfanges, entsprechend einer Zeit von sieben Tagen, fehlen die Bohrungen, dafür verläuft hier ein Pausensegment 19. Der Tablettenspeicher 16 ist drehbar im Uhrgehäuse 1 und wird durch eine Stützrolle 20 gehalten.
  • Die Entnahme der Tabletten erfolgt durch eine drehbare Klappe 21, die durch eine Feder 22 ständig geschlossen gehalten wird. Durch Rechtsdrehung des abziehbaren Sicherheitsschlüssels 23 (Fig. 2) in der oberen Hälfte des Schlüssellochs 24 wird der Heb 25 zur Seite- gedrückt und dadurch die Klappe 21 um etwa 40' Grad geöffnet, so daß die Tablette in die Entnahmeschale 26 fällt.
  • In einer Nut er Klappe 21 sitzt freibeweglich der abgewinkelte Schaltarm 27, der durch die Verlängerung der Feder 22 in seiner position federnd festgehalten wird. Der aus Isoliermaterial bestehende Schaltarm 27 kann durch den Schaltstift 11 um etwa 45 Grad aus seiner Ruhelage gedrückt werden, bis er den Steuerkopf 7 beiseitesohiebt und in der.
  • Rastklinke 28 einrastet.
  • Der Schaltarm 27 kann nur durch den langen Schalt stift 11 betätigt werden. Die kurzen Raststifte 8, 9 und 10 erreichen die Ebene des Schaltarmes 27 nicht.
  • Die Auslösung des Alarms durch die Vorrichtung geschieht folgendermaßen: Ab 18.00 Uhr täglich liegt eine Tablette in der Entnahmeposition und kann durch Schlüsseldrehung entnommen werden.
  • Dabei wird der Schaltarm 27 so weit nach unten bewegt, daß er nach Loslassen des Schlüssels 23 an der linken Seite des Schaltstiftes 11 anliegt. Falls die Entnahme der Tablette vergessen wird, schaltet die Uhr am anderen Morgen um 6.00 Uhr auf Raststift 10 weiter. Damit bertihrt der Schalt stift 11 die Feder 22 und löst Alarm aus. Der Alarm kann sofort durch Entnahme der Tablette beendet werden. Falls der halbstündige Alarm nicht beachtet wird, dreht sich das, Schaltrad 12 um 6.30 Uhr weiter, der Schaltstift 11 erfaßt den Schaltarm 27 und bewegt ihn nach rechts. Der Schaltarm 27 drückt damit den Steuerkopf 7 zur Seite und rastet in der Rastklinke 28 ein. Damit ist keine Heizung mehr vorhanden und der Tablettenspeicher dreht sich weiter bis zum, Beginn der sieben einnahmefreien tage, d,b, bis der an der Klappe 21 befestigte Fühlstift 29 durch das Pausensegment 19 herabgedrückt wird und sich damit die Klappe 21 etwas öffnet Durch diese Bewegung wird der Schaltarm 27 aus der Rastklinke 28 gezogen und der Schaltstift 11 wird durch den Steuerkopf 7 gestoppt.
  • Während der sieben einnahmefreien Tage unterbleibt der Alarm, da die Klappe 21 durch das Anliegen des Fühlstiftes 29 am Pausensegment 19 geöffnet bleibt. Erst am letzten Tag der Einnahmepause schließt sich die Klappe 21 soweit, daß um 6 Uhr ein kurzer Erinnerungsalarm ausgelöst wird. Dadurch wird an die erneute Befüllung des Speichers gemahnt. Wird dies dennoch varsäumt, so wird zwei Tage danach - zum letztmöglichen-Zeitpunkt-Daueralarm ausgelöst.
  • Die Befüllung des Speichers während der Einnahmepause geschieht in folgender Weise: Die Vorrichtung wird nach rechts umgelegt. Der Schlüssel 23 wird in die vom Hebel 25 freigegebene untere Hälfte des Schlüsselloches 24 gesteckt und im Uhrzeigersinn gedreht, eo daß sich der Bart des Schlüssels 23 nach links bewegt. Dabei öffnet er die Verschlußklinke 30 und die um die Achse 31 drehbare Bodenhälfe 32 klappt vollständig auf. Durch Drehen des Schlüssels 23 gegen den Uhrzeigersinn wird Jetzt der Hebel 25 in der Offenstellung blockiert.
  • In den Hohlraum zwischen Klappe 21 und Tablettenspeicher 16 werden nun alle einundzwanzig Tabletten eingefüllt.
  • Durch das Öffnen der Bodenhälfte 32 wird die Außenverzahnung des Federhauses 13 zugänglloh. Dieses wird nun gegen den Uhrzeigersinn gedreht und damit die Feder gespannt. Durch diese Bewegung dreht ich der Tablettenspeicher 16 ebenfalls gegen den Uhrzeigersinn und die Tabletten fallen einzeln in die Kammern 17 des Speichers 16. Das Schaltrad 12 dreht sich im Uhrzeigersinn; die Stifte 9 und 11 drücken abwechselnd die schrage Flanke des Steuerkopfes 7 nach rechts und hemmen damit deR ungewollten Ablauf des Federwerkes während des Füllens.
  • Wesentlich ist, daß nach erfolgter1efüllung die Stellung tes Speichers 16 und des Schaltrades 12 genau die gleiche ist wie vorher, der Tablettenspeicher 16 also exakt eine volle Umdrehung durchführt. Daher sind am Umfang des Schaltrades 12 vier Farbsektoren angebracht, die durch ein Fenster des Zifferblattes ständig sichtbar sind. In zeitlicher Reihenfolge sind die Farben grün, blau, rot und gelb gewählt worden, die Farbsektoren sind in der Zeichnung nicht dargestellt.
  • Zur Vermeidung von Irrtümern wurde folgende Einrichtung vorgesehen: Das Zwischenrad 15, das durch den federnden Andruckhebel 33 gehalten Wird, hat gegen das Zahnrad 14 ein Übersetzungsverhältnis von 6 t 7. Bei sieben Umdrehungen des Federhauses 13 -entsprechend einer Umdrehung des Tablettenspeichers 16 -führt es genau sechs Umdrehungen aus.
  • Zwei gegensinnig gezahnte Sperräder 34 und 35 sitzen freibeweglich auf den Achsen der Zahnräder 14 und 15 und werden durch die Sperrklauen 36 und 37 gesperrt. Auf der Frontseite tragen beide Sperräder 34, 35 die Blockierstifte 38. bzw. 39, welche die Wippe 40 betätigen können. Die Wippe 40 ist drehbar um das Ende des Anßruckhebels 33; sie wird durch die Blattfeder 41 in ibrer Mittellage gehalten. Beim Betriebsablauf des Speichers laufen beide Blqckierstifte 38, 39 nach vier, bzw. fühf Tagen in der gazeiqhneten Stellung auf die Außenkanten der Wippe 40 auf und verharren in dieser Lage bis zum Ablauf des Federwerkes. Sobald@man das Federhaus 13 entgegen dem Uhrzeigersinn aufzieht, werden beide Stifte 38, 39 von dieser Ruhestellung wegbewegt, Nach einer Umdrehung des Federhauses 13 drückt der Blookierstift 58 die Wippe 40 nach unten und gleitet über sie hinweg. Nach einer weiteren Siebteldrehung drückt der Blockierstift 39 das andere Ende der Wippe 40 nach unten und passiert ebenfalls. Erst nach genau sieben Umdrehungen des Federhauses 13 hat das Sperrad 35 sechs volle Drehungen auageführt, beide Blockierstifte 38, 39 treffen gleichzeitig auf die Wippe 40 und blockieren damit den weiteren Aufzug.
  • Die Auslösung des akustischen Warnalarms beim Vergessen der Tablettenentnahme ist aus Fig. 4 zu ersehen, Von 6.00 Uhr bis 6.30 Uhr berührt der Schaltstift 11 die Feder 22. Damit fließt Strom vom Minuspol des Nickel-Kadmium-Akkumulators 45 über das Uhrgehäuse 1, das Schaltrad 12, den Schaltstift 11 und die Feder 22 zum Uhrkontakt 46. Dieser Kontakt 46 wird alle zwei bis drei Minuten beim Hochsohnellen des elektromagnetischen Uhraufzuges 47 für ein bis vier Sekunden - je nach Größe der Batteriespannung - geschlossen. Bei geschlossenem Kontakt 46 fließt der Strom über den Signal geber 48 zum Pluspol @der Batterie 45. Der Uhraufzug 47 ist stets an die Batterie 45 angeschlossen, die. so dimensioniert ist, daß sie auch ohRe Netzanechluß vollen Betrieb für mehrere Monate gewähtleistet. Zum Erreichen einer höheren Ganggenauigkeit des Uhrwerkes ist es empfehlenswert, die Batterie 45 ständig mit dem Netzanschlußkabel 49 oder dem Autoanschlu#kabel 50 aufzuladen. Nur bei Netzbetrieb kann die Skalenbeleuchtung 51 über den Druckknopfkontakt 52 kurzzeitig eingeschaltet werden, da nur bei eingestecktem Netzkabel der Hilfskontakt 53 der AnschluBbuchse 54 Spannung führt.
  • Neben ihrer Aufgabe als Tablettenspeicher kann die Vorrichtung auch als elektronischer Wecker benutzt werden.
  • Zur Einstellung der Weckzeit ist ein 24-Stunden-Stellrad 55 vorgesehen, dessen Rückseite eine Nocke trägt. Diese fällt einmal täglich in die Nut des Zahnrades 56, das über Zahnrad 57 mit einer Untersetzung von 2 : 1 durch die Stundenzeigerwelle 3 angetrieben wird. Damit berührt der Eontaktstift 58 den Wochentagestern 59, der durch den Bügel 60 gehalten wird und täglich durch den Schaltstift 61 weitergeschaltet wird. Die beiden Felder für "Samstag" und "Sonntag" des siebenzackigen Wochentagssternes 59 sind isoliert, daher wird das Wecksignal am Wochenende nicht betätigt. Durch den Stellhebel 62 können folgende Betriebsarten des Weckers gewählt werden: "täglich", "nur werktags", "aus".
  • Im Normalfall fließt der Weckerstrom vom Kontaktstift 58 über den Widerstand 63 und den Uhrkontakt 46.zum Signalgeber 48. Durch diese Anordnung werden etwa zehn kurzzeitige Töne im Abstand von zwei Minuten erzeugt. Falls ein dauerndes Wecksignal erwünscht ist, kann dies mit dem Knopf 64 vorgewählt und wieder abgestellt werden. Die kurzzeitige Weckung wird dadurch nicht beeinflußt. Selbstverständlich kann durch den Kontaktstift 58 auch ein eingebautes Transistorradio anstelle des Signalgebers 48 eingeschaltet werden, Jedoch ist hierbei der höhere Stromverbrauch zu berUcksichtigen'.
  • Außer der beschriebenen Art des Speicherantriebs sind zahlreiche weitere Methoden möglich, z. z,B; manueller Weitertransport durch die Tablettenentnahme, Antrieb direkt durch-das Uhrwerk, Antrieb durch Elektromotor oder Elektromagnet, Federaufzug durch Elektromotor usw. Die meisten dieser Ausführungsformen verringern aber die Zuverlässigkeit oder erhöhen die Herstellungskosten.
  • Eine geringfügige Änderung der beschriebenen Konstruktion kann die Neubefüllung des Tablettenspeichers erleichtern.
  • Wie in Fig. 5 schematisch dargestellt> wird die Welle 70 der Antriebsfeder 71 mit dem Spezialschlüssel 72 (Fig. 6) durch ein verdecktes Schlüsselloch von der Rückseite her im Uhrzeigersinn aufgezogen und damit die Antriebsfeder 71 gespannt, ohne daß sich der Speicher 73 oder das Schaltrad 74 mitdreht. Dies wird verhindert durch einen Bügel 75, der bei eingestecktem Schlüssel 72 das Antriebszahnrad 76 blockiert, das nur über einen Sperrtrieb 77 von der Feder 71 angetrieben wird. Erst bei vollem Aufzug der Antriebsfeder 71 schnappt ein durchsichtiges Türchen 78 aus einem Ausschnitt am Umfang des kreisrunden Deckglases (nicht dargestellt). Dadurch kann das aus durchsichtigem Kunststoff bestehende Deckglas in seiner Halterung 79 gedreht werden, durch den freigewordenen Ausschnitt können nun die Tabletten einzeln von der Frontseite her in die einundzwanzig Kammern 80 gelegt werden. Das Furchen 78 ist ständig durch eine Feder vorgespannt, sein Aufschnappen wird durch ein mit der äußeren Windung der Antriebefeder 71 verbundenes Gestänge 81 bewirkt, Jedoch nur bei gleichzeitig geöffneter Entnahmeklappe 82. Fig.-5 zeigt außerdem die Möglichkeit des Speicherantriebs mittels eines Kunststoff- oder Stahlfadens 83. Das Speicherrad 73 wird dabei durch zwei innenliegende-StUtzrollen 84 gehalten und der Faden 83 durch eine Spannrolle 85 gespannt.
  • Als eleganteste Lösung der Befüllung ist eine entsprechende Verpackung in Streifen-, Kassetten- oder Ringform durch die Tablettenhersteller anzustreben.
  • In den Figuren 8, 9 und 10 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel mit Federuhrwerk und federbetriebenem Läutwerk dargestelit.
  • Im Gehäuse 101 eines Acht-Tage-Weckers 102 ist ein Tablettenspeicher 103 in Ringform frei drehbar gelagert.
  • Die Stundenzeigerwelle 104 treibt über eine Untersetzung von 1 s 14 die Wochenscheibe 105 an, die am Umfang sieben Nocken 106 aufweist. Jeweils eine Nocke 106 erfaßt den radial beweglichen Hebel 107 und nimmt ihn langsam gegen den Uhrzeigersinn mit, bia der Hebel 107 die gezeichnete Auswurfstellung erreioht hat, Das freie Ende des Hebels 107 drückt dabei gegen den Alarmhebel 108; die ser löst bei Erreichen der gezeichneten Stellung das Läutwerk 109 aus. Nun wird durch manuellen Vollaufzug des Uhrwerk 102 der Exzenter 110 im Uhrzeigersinn gedreht.
  • Er greift in die Klauen 111 des Hebels 107 ein und drückt diesen radial nach außen gegen die Tablette 112 im Tablettenspeicher 103. Die Tablette*112 wird durch die Auswurföffnung 113 freigegeben und der Tablettenspeicher 103 wird durch den Hebel 107 um eine Kammerbreite im Uhrzeigersinn transportiert. Gleichzeitig passiert der Hebel 107 die Nocke 106 (in Fig. 8 nicht gezeichnet) und er wird erst hinter der Nocke 106 durch die Feder .114 radial zurückgezogen. Durch geeignete Formgebung des Hebels 107 kann die Tablettenentnahme im Zeitraum von zwölf Stunden vor und bis zu dreißig Minuten nach der Alarmgabe erfolgen.
  • Wird die Tablettenentnahme trotz des Alarms versäumt, so nimmt die Nocke 106 den Hebel 107 mit. Er führt in sieben Tagen eine volle Umdrehung aus und befindet sich erst am siebten Tage wieder in der Auswurfstellung. Während dieser sieben Tage kann keine Tablette entnommen werden und der Alarm unterbleibt.
  • Das Gehäuse 101 besteht aus einer vorderen Schale 115 und einer hinteren Schale 116, die gegeneinander verdreht werden können. Die-hintere Schale 116 ist am freien Ende des Ausrückhebels 117 befestigt, Beim Verdrehen der hinteren Sohale 116 wird über die Sperrklinke 118 das Sperrad 119 mitgenommen und dreht. das starr verbundene Zahnrad 120 im Uhrzeigersinn (Fig. 9). Damit dreht sich das Federhaus-Zahnrad 121 gegen den Uhrzeigersinn, bis die gemeinsame Uhrwerk-und täutewerkfeder voll gespannt ist. Beim Weiterdrehen kommt das Zahnrad 120 gegen den Widerstand der Feder 122 außer Eingriff mit dem Federhaus-Zahnrad 121 und treibt Je-tzt das Exzenterzahnrad 123 an, das den Exzenter 110 betätigt.
  • Zur Befüllung der Vorrichtung wird die vordere Gehäuseschale 115 durch Druck auf die Klinke 124 abgenommen und der freiliegende leere Tablettenspeicher 103 durch eine volle Packung ersetzt oder von Hand mit Tabletten gefüllt.
  • Auch bei geöffneter vorderer Gehäuseschale 115 ist ein Eingriff in das Uhrwerk nicht möglich, da die Uhrzeiger 125 durch das innere Deckglas 126 geschützt sind.
  • In der Zeichnung nicht dargestellt ist die Verschlußklappe, welche die Auswurföffnung 113 verschließt und gleichzeitig den Tablettenspeicher 103 in der gewünschten Lage blockiert.
  • Ferner wurde nicht dargestellt der Fühlhebel, der bei leerem Tablettenspeicher 103 dessen Weitertransport verhindert und gleichzeitig den Zugang zur Klinke 124 freigibt.
  • Die Wochenscheibe 105 kann fur andere Anwendungsfälle gegen eine andere Scheibe mit beliebiger Nockenzahl und beliebigen Nockenabständen ausgetauschi werden. Soll das Uhrwerk wasser- und staubgesohtitzt sein, so kann anstelle der Wochenscheibe 105 eine Stahlscheibe mit entsprechend vielen Magnetpolen verwendet werden. Der Hebel 107 wird in diesem Fall mit einem Dauermagneten ausgerüstet.

Claims (1)

  1. Patentansprüche 1, Vorrichtung zur Ermöglichung einer zeitlich vorbestimmten, regelmäßigen Entnahme von Gegenständen aus einem Behälter, bei der durch Betätigung eines Öffnungsmechanismus jeweils eine bestimmte Anzahl der Gegenstände zur Entnahme bereitgestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine mittels eines Schaltwerkes zeitlich geeteuerte ßperreinriohtung die Entnahme von Gegenständen außerhalb der vorgesehenen Zeit verhindert, 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da# bei Nichtentnahme der freigegebenen Gegenstände innerhalb eines bestimmten Zeitraumes die Sperreinrichtung eine Entnahme für einen längeren als den zwischen zwei Einnahmezeitpunkten liegenden Zeitraum verhindert.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß der Zeitraum, während dem die Sperreinrichtung eine Entnahme verhindert, das siebenfache des zwischen zwei Einnahmezeitpunkten liegenden Zeitraumes beträgt 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sohaltwerk bei'der Bereitstellung der Gegenstände ein Signal auslöst 5, Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sohaltwerk nach Ablauf einer bestimmten Zeit nach Bereitstellung der Gegenstände ein Signal auslöst.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltwerk durch ein Federwerk angetrieben wird. -7, Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dais Schaltwerk elektrisch -angetrieben wird.
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeiträume zwischen zwei Entnahmezeitpunkten durch Verstellen oder Austauschen eines Teiles der Sperreinrichtung veränderbar sind.
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil der Sperreinrichtung, der die Bereibstellung der Gegenstände zur Entnahme bewirkt, derart gestaltet ist, daß die Zeiträume zwischen Jeweils zwei Entnshmeseitpunkten verschieden groß sind.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, da# der Teil der Sperreinrichtung, der die Bereitstellung der Gegenstände bewirkt, mit einer Signal anlage in Verbindung steht, die nach Ablauf eines der größeren Zeiträume zwischen zwei Entnahmezeitpunkten ein Signal auslöst.
    11, Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalanlage auf eine bestimmte Warnzeit, beispielsweise dreißig Minuten, eingestellt ist, 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalanlage elektrisch betrieben wird.
    13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß als Stromquelle ein Nickel- -Kadmium-Akkumulator dient.
    14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß'der Behälter-mit einer Klarsichtscheibe versehen ist, so daß der Füllzustand Jederzeit festgestellt werden kann.
    15. Vorrichtung nach einem der Ansprtiche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfüll- und Entnahme öffnung des Behälters nur mittels eines Spezialschlüssels geöffnet werden kann.
    L e e r s e i t e
DE19681616180 1968-02-21 1968-02-21 Vorrichtung zur Ermoeglichung einer Entnahme von Gegenstaenden aus einem Behaelter Pending DE1616180A1 (de)

Priority Applications (2)

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CH221269A CH515548A (de) 1968-02-21 1969-02-11 Vorrichtung zur Ermöglichung einer Entnahme von Gegenständen aus einem Behälter
CH221269D CH221269A4 (de) 1968-02-21 1969-02-11

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE0035801 1968-02-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1616180A1 true DE1616180A1 (de) 1971-02-18

Family

ID=7077608

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DE19681616180 Pending DE1616180A1 (de) 1968-02-21 1968-02-21 Vorrichtung zur Ermoeglichung einer Entnahme von Gegenstaenden aus einem Behaelter

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DE (1) DE1616180A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2541243A1 (fr) * 1983-02-17 1984-08-24 Jagodzinski Daniel Distributeur cyclique programmable d'objets en vrac tels que pilules ou similaires
EP4487832A1 (de) * 2023-07-03 2025-01-08 Bradley Paul Willett System und verfahren zur ausgabe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2541243A1 (fr) * 1983-02-17 1984-08-24 Jagodzinski Daniel Distributeur cyclique programmable d'objets en vrac tels que pilules ou similaires
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