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DE1613971A1 - Vorrichtung zum Ein-und Ausschalten der Bestandteile einer Anlage in gesteuerter Reihenfolge entsprechend den betrieblichen Arbeitsbedingungen - Google Patents

Vorrichtung zum Ein-und Ausschalten der Bestandteile einer Anlage in gesteuerter Reihenfolge entsprechend den betrieblichen Arbeitsbedingungen

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Publication number
DE1613971A1
DE1613971A1 DE1968A0058254 DEA0058254A DE1613971A1 DE 1613971 A1 DE1613971 A1 DE 1613971A1 DE 1968A0058254 DE1968A0058254 DE 1968A0058254 DE A0058254 A DEA0058254 A DE A0058254A DE 1613971 A1 DE1613971 A1 DE 1613971A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
unit
plug
units
voltage
control device
Prior art date
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Granted
Application number
DE1968A0058254
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English (en)
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DE1613971C3 (de
DE1613971B2 (de
Inventor
Masreliez Carl Johan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Atlas Copco AB
Original Assignee
Atlas Copco AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Atlas Copco AB filed Critical Atlas Copco AB
Publication of DE1613971A1 publication Critical patent/DE1613971A1/de
Publication of DE1613971B2 publication Critical patent/DE1613971B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1613971C3 publication Critical patent/DE1613971C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/20Control of fluid pressure characterised by the use of electric means
    • G05D16/2006Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with direct action of electric energy on controlling means
    • G05D16/2066Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with direct action of electric energy on controlling means using controlling means acting on the pressure source
    • G05D16/2073Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with direct action of electric energy on controlling means using controlling means acting on the pressure source with a plurality of pressure sources
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B11/00Automatic controllers
    • G05B11/01Automatic controllers electric
    • G05B11/32Automatic controllers electric with inputs from more than one sensing element; with outputs to more than one correcting element

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Control Of Positive-Displacement Pumps (AREA)
  • Programmable Controllers (AREA)
  • Feedback Control In General (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description

den 19* ,
Patentanmeldung der* Firrna
Afcläs Copeö Äkfeieböläg
Wrfiehtühg züirt Btii- und Alisööiiaifcöndef einer Ahläge in gisstöueriei? Röihehföige den. be trieb liehen Ai*feeifesbedihgiihg6ni
Gegensfeancl der' Errindühg ist 8ihö Torricktungi düPöfr welöne ieirie Anzahl von Eihzeiaggiegaten eihgesöhaifcefe «elehe beispielsweise ef-fürderllöh sihd> um Dr-uölc in eine« Jäeituhgshetz.. fti* MSIuTt;s in ver'Sofguhgohelzj ift einem tieifeuhgäöefez rai* Ö^ügkoli öäef ara iii eihem eIekl;ι·ίseilen: i£ifeühgsne%sä eine in ©ihöiti.Be]iälfee> üdep dei»g|4
aüfröehtzüe^Hailötii wobei wenden aoü§ ύύ& älch eine utiei»w1ihSöh%B
Isfegipe.erfindungsgeirtaße Vorrichtung dieser Art dadurch j daß Anordnungen vorgesehen sind, durch welche eine veränderbare Atizähl von die Bestandteile einer Anläge bildenden Aggregaten 2ur Aufrechterhaltung eines bestimmten Setrlebszustandes in einer bestimmten Reihenfolge einschaltbar und anschließend in umgekehrter Reihenfolge ausschaltbar ist* sowie Anordnungen, durch welche nach einer bestimmten. Betriebszeit die Aggregate der Anlage zur Aufrechterhaltung des bestimmten Betriebszustandes in einer anderen Reihenfolge einschäljfcbar und danach in.der umgekehrten Reihenfolge aussöhäitbar sind* Zweckmäßigerweise wird die Reihenfolge dann wiederum derart verändert* daß die ursprüngliche Reihenfolge im Rythmus wiederholt wird.
Vorzugsweise wird die erfindungsgemäße Vorrichtung ais elektronische Steuervorrichtung ausgebildet, welche die die Anlage, bildenden Aggregate entsprechend einer bestimmten Grundspannung einschaltet, welche von dem Betriebs^ züstand der Anlage abhängt» In diesem Fälle können die Einzeiaggregäte beispielsweise als elektrisch angetriebene Kompressoren! elektrisch; angetriebene Pumpen oder andere Maschinen .oder Öeräfee ausgebildet sein, welche elektrisch angetrieben werden und/öder, deren Betätigung auf die eine oder die andere Weise elektrisch gesteuert wird* Bei einer derartigen Anlage isfc iis oftflöls erwünscht, daß ein be-^ sMmmfces Äggreg^fe nieftfe ständig mit de*·; gleichen spannung gesptiilfe wifd» da dies- zu ein^ent ungleicheii dei» Äggrögäfee führ^ii könnte» wenn sich belspielsdl© i3ü»ufidp§ännüng iötefhalb eines kleinen Teiles · inBfliöhBft epännüngsschWätikungSbeReiches ändert. tJtft auäzuisiöha||§n# Weist dit
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die Reihenfolge des Einschaltens der gesteuerten Aggregate veränderbar ist. Im weseiit liehenist eine^elektronische Steuervorrichtung gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer der Anzahl der die· Anlage bildenden Aggregate entsprechenden Anzahl von Steckeinheiten; mit' jeweils einem Widerstand zur Ausbildung einer durch Reihenschaltung mit den entsprechenden Widerständen der anderen Einheiten erzielbaren Widerstandskettei'mittels welcher ohne den Widerstand der im Anfang der vorhergehenden Reihe bildenden Einheit einen in ihrer'Höhe von einer dem Betriebs zustand · der Anlage entsprechenden Grundspannung abhängige· Steuerspannung in eine Anzahl Teilspannungen aufteilbar ist, sowie mit einem die Spannüngshöhe am Widerstand aufspürenden, vorzugsweise elektronischen, eines der Aggregate ein- be zw. ··- ausschaltenden Schalter besteht, und daß eine" Folgeschalteinrichtung vorgesehen ist, mittels' welcher durch Einspeisen der Steuerspannung in eine bestimmte Steckeinheit, deren Widerstand in der Wiaerstandskette liegt, die für den Anfang der Reihenfolge erforderliche Steckeinheit bestimmbar ist.- . · - "".'" \ ■·"-..■;■■■ -■■"■■ : ■"■■■■"-■- ■■■;■ ■■.; -
Die genannte Polge'schalteinrichtung kann auf verschiedene Weise betätigt und beispielsweise durch Impulse seitens. ■"-. eines ■ Zeitgebers- oder durch manuell erzeugte Impulse be- * einflüsst werden. Natürlich kann man die veränderung der Reihenfolge auch durch einen anderen Betriebszustand der Anlage oder andere Anordnungen in der Anlage erreichen, beispielsweise durch einen zeitgeber, einen Drehzahlmesser oder eine Meßeinrichtung für das. der: .Anlage eingespeiste öder durch die Anlage abgegebene Medium. ·
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Zweckmäßigerweise ist die erfindungsgemäße Steuervorrichtung derart ausgebildet, daß ein gleichzeitiges Einschalten mehrerer Einzelaggregate der Anlage beispielsweise beim Anlassen der Anlage oder infolge schneller Schwankungen der Gundspannung verhindert werden kann. Wenn es sich beispielsweise bei den Einzelaggregaten der Anlage um elektromotorisch angetriebene Maschinen handelt, können die elektrischen Ströme manchmal sehr stark sein. Infolgedessen ist die erfindungsgemäße steuervorrichtung derart ausgebildet, daß die Einschaltung der* verschiedenen Aggregate mit einer gewissen Zeitverzögerung erfolgt. Nach einer Besonderheit der Erfindung lässt sieh diese Zeitverzögerung auf einfachste Weise auch wieder abschalten. Zweckmäßigerweise ist die aus einer Anzahl von Steckeinheiten bestehende erfindungsgemäße Steuervorrichtung derart aufgebaut, daß sich die mit der Steuervorrichtung verbindbare Anzahl von Einzelaggregaten· innerhalb weitester Grenzen verändern lässt. ο
Eine genauere Erläuterung der Erfindung ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung anhand der beiliegenden Zeichnungen, welche in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellen. Selbstverständlich lässt sich dieses Äusführürigsbeispiel auf verschiedenste Art und Weise abwandeln; je nachdem, für welchen Zweck, d.h. für welche bestimmte Anlage die steuervorrichtung ausgelegt werden soll. Die in den Zeichnungen dargestellte Steuervorrichtung ist speziell zur Steuerung einer Kompressoranläge mit drei elektromotorisch angetriebenen Kompressoren bestimmt, wobei jedoch ohne Veränderung weitere Kompressoren, lind zwar bis zu ίο Stück, steuerbar sind. Naturgemäß bedeutet ifiese Zäfil fceifie Grenze und er-
findungs gemäße Steuervorrichtungen lassen sich für größere oder kleinere Anzahlen von Einzelaggregaten entsprechend den jeweiligen Erfordernissen ausbilden.
Es zeigen: ;
Figur 1 die- erfindungsgemäße Steuervorrichtung und die durch dieselbe gesteuerte Kompress.oranläge;
Figur 2 eine detaillierte und teilweise schematische Darstellung eines Schaltplanes für eine Steuervorrichtung nach Fig. 1;
Figur 3 einen Schaltplan eines Emitter-Folgekrelses, welcher einen Teil der Steuervorrichtung bildet; -
Figur 'I- ' einen detaillierten: Schaltplan einer Stecfc-. einheit der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung;
Figur 5 den Schaltplan eines Zeitverzögerungskreises; und <η
Figur 6 einen Schaltplan einer durchdie Steuervorrich-" tung gesteuerten Steuereinheit. -
Die in Figur 1 schematisch dargestellte Kompressoranlage besteht aus drei Kompressoren Kl, K2 und JQj· deren Jeder von einem Elektromotor Ml, M2 bezw. M^ angetrieben wird und ,Vielehe über ein Leitungsnetz N einen S&rnme!behälter R speisen, an welchenDruckluftVerbraucher über eine Verbraucher leitung D angeschlossen sind. Die Motore Ml, M2 und Mj5 werden von einer Dreiphasenleltüng E über duroh Spulen MBl* MB2 und MB'} betätigte Schalter mit Strom
BAD ORl^fNAL
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versorgte Die Kompressoren weisen übliche Abblaseinrichtungen und elektromagnetisch betätigte Ventile MVl, MV2 und MVJ auf, welche die Abblaseinrichtungen steuern.. Diese elektromagnetischen Ventile MVl, MV2 und MV3 werden vom Leitungsnetz N über Leitungen Nl mit Preßluft gespeist und sind mit den Kompressoren über zu deren Abblasmechanismen führende Leitungen N2 verbunden, während außerdem Abblasleitungen N3 vorgesehen sind. Jeder Kompressor weist ein Steueraggregat CUl, GU2 bezw. CU3 auf, welches an das elektrische Leitungsnetz angeschlossen ist, und zwar beispielsweise zwischen zwei Phasenleitungen El und E2. Diese Steuereinheiten CUl, CU" und CU3 sind schematisch in Fig. dargestellt, bilden jedoch keinen Teil der vorliegenden Erfindung und lassen sich auf die verschiedenste Art und Welse ausbilden, sodaß sie hier lediglich beispielshalber beschrieben werden. Jede Steuereinheit CU besitzt einen von Hand betätigbaren Schalter Bl, durch welchen sie ein- und ausgeschaltet werden kann. Die Steuereinheit CU nach Fig. 6 kann ohne Anschluß an eine zentrale Steuereinrichtung verwendet werden und ist dann mit einem Mikroschalter TS versehen, welcher durch eine den Druck im Behälter R aufspürende Anordnung TP betätigt wird und den Schalter TS schließt, sobald der Behälterdruck auf einen bestimmten Mindestwert abgesunken 1st. Wenn die Steuereinheit CU nach Fig. 6 an eine erfindungsgemäße zentrale Steuervorrichtung angeschlossen ist, wird der Mikroschalter TS abgeschaltet und die Steuereinheit stattdessen In TSA und TSB an eine Steckeinheit angeschlossen, welche Indirekt durch den Druck im Behälter R beeinflusst wird. Die Arbeitsweise der Steuereinrichtung ist jedoch die gleiche wie wenn der Mikroschalter in Betrieb ist. In der nachfolgenden Beschreibung wird daher die Steuereinheit aus Gründen der Einfachheit in der Weise beschrieben, als wenn sie einen Mikroschalter TS aufweist.
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'J. *7.
Wenn Bl-geschlossen wird-und der IVIikroschalter TS infolge eines bestimmten niedrigen Druckes im Druckbehälter Π ebenfalls geschlossen wird,, dann wird das Hilfsrelais AR erregt, schließt die Kontakte ARl, ARÖ und legt ARJ5 um. Das Hilförelais AR ist dann blockiert und der Strom fließt zu einem Zwischenrelais MR, welches an seinem Kontakt MRl den Stromkreis zur Motorschaltspule MBl, MB2 bezw. schließt« Dadurch wird der Motor angelassen- und der Kompressor läuft leer. Da der Kontakt AR3 des Hilfsrelais AR in die gestrichelte Position umgeschaltet wurde,, beginnt ein Zeitrelais TR den Countdown für die Belastung des Kompressors, Sobald nach einer entsprechenden Zeitspanne der Kompressormotor die gewünschte Drehzahl erreicht hat, schließt das Zeitrelais TR seinen Kontakt TR4, und sein Kontakt TR^ schaltet in die gestrichelte. Lage um, sodaß eines der elektromagnetischen Ventile MV erregt wird und die Entlastung des zugehörigen Kompressors unterbricht, welcher dadurch belastet wird und Preßluft dem Leitungsnetz und dem Behälter R einzuspeisen beginnt.
Wenn der Druck im Behälter R einen festgelegten Wert erreicht hat, öffnet der Druckschalter TS seine Kontakte, sodaß das Hilfsrelais AR entregt wird und seihe Kontakte in die in der Zeichnung dargestellten Positionen verschiebt, wodurch das elektromagnetische ventil MV entregt wird,und der Kompressor abbläst. Das Zeitrelais TR beginnt dann, die AbblasZeitspanne zu zählen, und.nach einer gewissen Zeitverzögerung öffnet das Relais.TR seinen Kontakt TRJ, während TR4 in die in der Zeichnung dargestellte Position umgeschaltet wird, wodurch das Zwischeiireiais MR efitregt und MRl geöffnet wird. MB wird dann erregt und öffnet seine Kontakte, sodaß der Motor angehalten wird.
Der Druckluftbehälter R ist über eine Leitung n4 mit einem druckempfindlichen Spannungsübertrager G verbunden, welcher den Druckimpuls vom Behälter R in eine elektrische Spannung einer bestimmten Größe transformiert. Dieser Spannungsübertrager G kann grundsätzlich aus einem Rheostaten Gl bestehen, welcher einen Membranenbalg G2 aufweist, der-durch den Druck in der Leitung N 4 entgegen dem Druck einer Feder G^ betätigt wird, um den Schiebekontakt G4 über den Rheostat Gl in eine dem Druck im Balg G2 entsprechende Position zu verschieben. Die Enden des Rheos-taten und des Kontaktes G4 sind an einen Emitter-Folgekreiö EF angeschlossen, welcher im einzelnen unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben wird. Die gesamte steuervorrichtung wird vorzugsweise in einem . Metallblechgehäuse K (Fig. l) montiert und von den Speiseleitungen El, E2 über einen Spannungsübertrager E4 mit Strom versorgt, wobei letzterer Transformatoren, eine Gleichrichteranordnung und einen Überspannungsschutz aufweist, und von welchem Gleichspannung über die Leitungen E5, E6 und E7 von 0 Volt, 12 Volt bezw. 24 Volt abgenommen werden kann. Der Überspannungsschutz besitzt vorzugsweise eine Einrichtung zum Konstanthalten der Spannung, welche innerhalb gewisser Grenzen eine bestimmte konstante Gleichspannung eirgibt, die von den Schwankungen in der Netzspannung und der Stärke des abgenommenen Stromes unabhängig ist. Die in Fig. 2 dargestellte Steuervorrichtung besteht aus dem Spannungsübertrager G, dem Emitter-Folgekreis EF und einer der Anzahl der motorbetriebenen, an die Steuervorrichtung angeschlossenen Kompressoren entsprechenden Anzahl von Steckeinheiten Pl, P2, Pj5 usw. Eine geeignete Steuervorrichtung kann beispielsweise für eine Höchstzahl »on fünf Steckeintieiten, für eine Höchstzahl von zehn Steckeinheiten oder für irgendeine andere geeignete Anzahl von
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Steekeinheiten ausgebildet werden. Neben den Steckeinheiten Pl, P2 und P^ besitzt die Steuervorrichtung eine den Strom-· kreis abschließende Einheit PA, einen Stufenschalter S, einen Synchronzeitgeber STR und einen Zeitverzögerungskreis F. Außerdem sind mehrere Relais und"Schalttafeln vorgesehen» Wie bereits erwähnt, 1st die gesamte Steuervorrichtung in einem Gehäuse untergebracht, welches einen Rahmen und mehrere Anschlußplatten für die Steckeinheiten, die den Stromkreis abschließende Einheit, den ZeitverzogerungskreIs usw. aufweist.
Der Emitter-Polgekreis besteht aus drei Transistoren Tl, T2 und T3, einer Anzahl von Widerständen- Rl - R8, sowie zwei Potentiometern RHI und RH2 und einem weiteren Transistor T4. Die widerstände Rl, R2 und VO sind mit dem Potentiometer Gl Im Spannungsübertrager G in Reihe geschaltet. Die Grundspannung V, welche die Druckhöhe darstellt, d.h. die Spannung zwischen E5 und Ö4, wird der Basis des Transistors Tl eingespeist, welcher als Folge-Emitter geschaltet ist. Der Transistor T2 1st als Stromregier geschaltet, sodaß die Ä Spannung am Potentiometer RHI praktisch konstant bleibt, wenn die Spannung an der Basis des Transistors Tl sich ändert. Die Spannung VO zwischen den Punkten 8 und 10 ist infolgedessen im wesentlichen konstant, während die Spannungshöhe verändert wird, wenn G^ sich entlang Ol bewegt. Vom Emitter Tl und vom Emitter T3 werden zwei.niedrige Widerstandsausgänge Vl und V2 mit konstanter Spannungsdifferenz erhalten. Diese Spannungen werden Über zwei Widerstände R5 und r6 einem Spannungsteiler zu^eiöltet, weloher aus einer Anzahl von Widerständen R9 in den verschiedenen Steekeinheiten besteht, wie nahhstehend zu besöhrelben sein wird. Mittels des Potentiometers RHI lässt sich der Untör-
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zwischen den Spannungen von der Emitterseite der Transistoren Tl und T5 einstellen und infolgedessen der Unterschied zwischen den Einschalthöhen der verschiedenen Steckeinheiten. Der Transistor T4 ist als Polge-Emitter geschaltet und ergibt die Steuerspannung der Ein- und Aussohalthysteresis der elektronischen Schalter, wie dies im einzelnen in Verbindung mit Fig. 4 zu beschreiben sein wird. ·
Der Emitter-Folgekreis EF nach Fig. 3 und die Steckeinheiten P sind bei dem dargestellten Äusführungsbeispiel als Schaltplatten ausgebildet, auf denen Relais, Widerstände, Transistoren, Dioden usw. angeordnet und mit auf diesen Platten aufgedruckten Schaltungen verbunden sind, wobei die einzelnen Verbindungspunkte dieser Schaltungsplatten von 1 - l6 beziffert sind. Die Anschlußpunkte auf jeder Platte entsprechen den Anschlußpunkten an den Anschlußtafeln usw. des Gestells im Gehäuse K.
Figur Λ zeigt ein Schaltschema einer Steckeinheit Pl, P2 bezw. P3 usw., von denen jeweils eine Einheit für jeden Kompressor vorgesehen ist. Wie bereits erwähnt, weist jede Steckeinheit einen Widerstand R9 auf, welcher mit den entsprsohenden Widerständen der anderen Steckeinheiten eine Widerstandskette bildet. Der Teil dieser Widerstandskette, welcher in einem bestimmten Augenblick eingeschaltet ist, teilt den Spannungsunterschied VO zwischen den Kontakten und 10 des Emitter-Folgekreises in eine Anzahl von Teilspannungen, welohe in verschiedenen Höhen liegen, je nachdem, welche Steckeinheit augenblicklich als erste einer Reihenfolge eingeschaltet ist. Der Widerstand R9, der als erste der Reihenfolge eingeschalteten Steckeinheit ist bei dem dargestellten AusfUhrungsbelsplel ausgeschaltet, und
die Spannung VO geht stattdessen über die übrigen Widerstände R9, welche in Reihe liegen, wenn die Steuervorrichtung arbeitet. Außerdem weisen die Steckeinheiten ein Folgeschaltrelais RS auf,.dessen Kontakte RSl und RS2 den Widerstand R9 in den durch die Steckeinheiten gebildeten Spannungsteiler einschalten oder von ihm abschalten, je nachdem, ob das Polgeschaltrelais RS ehtregt oder erregt wird. Die Steckeinheit p, in welcher das Relais RS erregt wird, wird Nr. 1 in der Reihenfolge, was durch Auf leuchten der Anzeigelampe Ll 2 im dargesMlten Ausführungsbeispiel angezeigt wird. Der Wechsel der Reihenfolge wird durch stufenweises Umlegen des1 Stromes zum Relais RS von einer Steckeinheit zu einer-anderen erzeugt. Der hierfür vorgesehene stufenschalter S wird später beschrieben» "
Die Schaltung der Reihenfolge lässt sich auch dadurch erreichen, daß der Ring der Widerstände R9 der verschiedenen Steckeinheiten geschlossen gehalten wird und die Spannungen an den Kontakten 8, 10 des Emitter-Folgekreises nacheinander an die Widerstände-Rg des Ringes angelegt werden. Der Spannungsunterschied wird dann auf den Rest der» Widerstände verteilt.
Jede Steckeinheit besitzt einen elektronischen Schalter, welcher aus zwei Transistoren T5 und Τ6 besteht, die beide gleichzeitig leitend oder: nicht-leitend sind. Der' Transistor T5 empfängt an seiner Basis die Steuerspannung über eine Diode D2 und den Widerstand RIl. Wenn T5 beginnt, leitend zu werden, wird ebenfalls die Basis des Transis-.tors Τ6 über den Widerstand R15 aufgeladen, sodaß T6 ebenfalls le.itend wird. Das empfangene Signal wird über die
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Widerstände R13 und RI6 sowie die Diode D3 zurückgeleitet, sodaß eine einwandfreie Schaltung erzielt wird. Die dem Transistor T5 eingespeiste Steuerspannung wird mit einer Spannungsquelle E6 verglichen, welche für alle Steckeinheiten gemeinsam vorgesehen ist. Die Hysteresis, d.h. der Spannungsunterschied zwischen dem Ein- und Ausschalten des elektronischen Schalters, wird durch Widerstände RIl, R12, R13, Rio und Rl7 sowie die Spannung am Kontakt 15 überwacht, Durch Veränderung dieser Spannung lässt sich infolgedessen auch die Hysteresis verändern. Eine Diode D3 hält die Einschalthöhe des elektronischen Schalters unverändert. Wenn der Transistor T6 leitend ist, wird das Relais R12 oder RL1IjJ usw. erregt. Dieses Relais weist einen Kontakt RL21 bezw. RL31 auf, welcher den Mikroschalter TS in der Steuereinheit CU nach Fig. 6 ersetzt, d.h. der Kontakt RLIl usw. ist zwischen die Punkte TSA und TSB in der Steuereinheit nach Pig. 6 eingeschaltet.
In gewissen Fällen kann es unerwünscht sein, daß die elektronischen Schalter der verschiedenen Steckeinheiten gleichzeitig tätig werden. Um eine derartige Situation zu vermeiden, wurde ein Sperrkreis vorgesehen, welcher veranlasst, daß ein Schalter nur nach einer gewissen Zeitspanne eingeschaltet werden kann, nachdem der vorhergehende Schalter eingeschaltet wurde. Dies wird durch den Widerstand RIO und den Kondensator CjJ erreicht. Der Eingang dieses Widerstandes RIO liegt über einen.Kontakt MDIl, MD 21 bezw. MD>1 am Kollektor des Transistors Τ6 der vorhergehenden Steckeinheit. Dieses bedeutet, daß ein bestimmter elektronischer Schalter nicht· eingeschaltet werden kann, bevor der Schalter der vorhergehenden Steckeinrichtungen eingeschaltet ist, da die Spannung an der Basis des Transistors T5 über die ver-
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bindung mit dem Kollektor des Transistors Τβ der vorhergehenden Steckeinheit über den Widerstand RIO und die Diode Dl hochgehalten wird. Die Diode D2 wird dann gewöhn-, lieh in umgekehrter Richtung gespeist, Wenn die vorhergehende Steckeinheit eingeschaltet, wird* wird auch die Diode Dl in umgekehrter Richtung aufgeladen. Der Kondensator G> wird über die- Widerstände RIl, Rl2 und R13 aufgeladen und der Sperrkreis unterbrochen, wenn D2 beginnt, leitend zu werden, oder wenn"der elektronische Schalter sich einschaltet. Durch ünterbrechnung der Kontakte MDIl,, MD21 bezw, MD3I bei Schließen eines Schalters MOO - MD9 lässt sich.die Zeitverzögerung aufheben.
Da jede Steckeinheit durch die unmittelbar davorUegende Einheit blockiert wird, muß der Sperrkreis in der Einheit, ■ welche Nr, 1 in der Reihenfolge sein soll, unterbrochen werden, um ein Einschalten des Schalters au ermöglichen. Dies wird dadurch erreicht, daß über die mit dem Widerstand RIO verbundene Diode D4 das Relais RS mit dar negativen Steuersparmung versorgt wird, Die Diode Dl wird -hierdurch in umgekehrter Richtung aufgeladen und der Sperrkreis infolgedessen unterbx'ochen/Der Widerstand RIO wird so groß gewählt, daß das Relais RXi der da vorliegenden Steckeinheit nicht beeinflusst wird, ■
Aus Vorstehendem ergibt'sich, daß die verschiedenen Steckeinheit an einander gleich sind und in Bezug auf die Widerstände R9 und die vorbesehriebene gegenseitige Zeitverzögerung in einem Ring geschaltet sind. Um ohn® Sohwieriglrcelten weitere efceokeinhöifcön an die Vorrichtung anschließen zu können, muß ein als Exträ-Sfceckeinheit ausgebildeter"Ab-. schlußkreis vorgesehen werden. Diese Abschluß«tnfcel-fc lot
ORiQiNAL
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m den Figuren 1 und 2 mit PA bezeichnet. Der Wechsel in der Reihenfolge wird durch einen Stufenschalter ausgeführt, welcher einen Kontakt 1, 2,- 3 usw. besitzt, um jeweils eine der Steckeinheiten einzuschalten, mit welcher er über ihren Kontakt 3 verbunden ist. Über diesen Kontakt wird auch, eine Anzeigelampe LIl, L12, L13 usw. gespeist, welche an der Steckeinheit aufleuchtet, die als erste in der Reihenfolge liegt.
Die einen Teil der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung bildende Abschlußeinheit PA 1st mit ihrem Sehaltplan schematisch in Pig. 2 dargestellt, Diese Abschlußeinheit PA dient lediglich dazu, die Kette der Steckeinheiten zu vervollständigen, dah, die letzte Steckeinheit mit der ersten Einheit zu verbinden, sodaß eine geschlossene Kette entsteht. Diese Abschlußeinheit PA ist in der gleichen Welse wie die anderen Steckeinheiten mit dem Stufenschalter S verbunden, wobei diese Verbindung über den Kontakt erfolgt, welcher dem der anderen Steckeinheiten folgt, d.h. bsi dem beschriebenen Ausführungsbeispiel über den Kontakt 4 des Stufenschalters S. Wenn der Stufenschalter diese Abschlußeinheit einschaltet, wird über die Kontakte 3 und in dieser AbschlußeLnheit ein den Stufenschalter vorschiebendes Relais RLA mit Strom versorgt, welches über einen Kontakt RLAl gesperrt wird und den Stiifenschalter durch Betätigung des Kontaktes RLA2 zum Kontakt 1 zurücksohLobt, Infolgedessen schaltet der Stufenschalter wieder die Steckeinheit Pl ein, vrenn der Kontakt Sl mit dem Anschluß 1 des- Stufenschalters verbunden ist.
bereits erwähnt, wird die Reihenfolge dadurch verändert, daß die Relais ng der SteckeInhalten nacheinander mit Spannung
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versorgt werden. Diese Spannung wird vom Stufenschalter S abgenommen, welcher durch elektrische Impulse vom Kondensator C4 oder über einen manuell betätigbaren Schalter SM vorwärts bewegt wird. Die Impulse des Stufenschalters können direkt der Spule SL eingespeist werden, beispielsweise bei manueller Veränderung der Reihenfolge mittels des Schalters SM. Manchmal Ist es allerdings erwünscht, vorher bereits die Steckeinheit einzuschalten, welche gerade eingeschaltet werden soll. Zu diesem Zweck lässt sich ein- Zeitverzögerungskreis nach Fig. 5 verwenden. Der Ze it verzögerungskreis F nach Fig. 5 und 2 ist an einen automatischen Zeitgeber STR angeschlossen, welcher einen Synchronmotor aufweisen kann, der beispielsweise in sechs Stunden eine Umdrehung macht und für jede Umdrehung seinen Kontakt STRl umschaltet. Durch den Umschaltkontakt STRl wird normalerweise über den Widerstand R25 ein Kondensator C5 (Fig. 5) kurzgeschlossen und ein Relais FL erregt. Wenn die Reihenfolgen verändert werden sollen, wird C5 über den Kontakt STRl an den Eingang eines die Spannungshöhe aufspürenden Schalters angeschlossen, wodurch dieser Schalter vom leitenden Zustand in nicht-leitenden Zustand umgewandelt wird. Dieser Schalter besteht aus zwei Transistoren TJ und Τ8 und einer Anzahl Widerstände Rl8 - R'22. Das Relais FL des Zeitverzögerungskreises wird dann entregt, seine Kontakte nehmen die in Fig. 2 und 5 dargestellten Positionen ein und der Kondensator C4 wird über einen Widerstand R24 und einen Umschaltkontakt FL3 des Relais FL· aufgeladen. Im Emitter-Folgekreis werden gleichzeitig die Anschlüsse 8 und 9 eingeschaltet, während die Verbindung zwischen den Anschlüssen 10 und 11 unterbrochen wird. Da R5 und R7 den gleichen Wert wie R9 besitzen, wird die Eingangsspannung für alle Schalter in der Steckeinheit
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um einen der Teilspannungsdifferenz zwischen zwei aufeinander folgenden Steckeinheiten entsprechenden wert reduziert. Gewöhnlich wird hier eine weitere Steckeinheit eingeschaltet. Wenn C5 aufgeladen ist, sodaß der Schalter des Zeitverzögerungskreises seine EinschaItspannung erreicht hat, wird die Spule FL wieder erregt. Der Kondensator C4 wird dann über die Spule SL des Stufenschalters entladen, welcher um eine Stufe vorgeschoben wird, wenn die Abschlußeinhe'it PA nicht angeschlossen ist, in welchem Fall der Stufenschalter wieder zurückläuft. Dann wird eine Veränderung der Reihenfolge eingeleitet. Gleichzeitig wird die Verbindung zwischen den Klemmen 8 und 9 des Emitter-Folgekreises und den Klemmen. 10 und 11 des gleichen Kreises kurzgeschlossen.
Wenn der Umschaltkontakt STRl in die in Figur 5 dargestellte Position zurückkehrt, wird der Kondensator C5 entladen, während FL noch erregt wird. Durch Betätigung des Umschaltkontaktes STRl mittels eines Synchronmotors wie vorstehend beschrieben oder mittels einer Kurvenscheibe oder dergl. lässt sich ein Wechsel in der Reihenfolge mit gleichen Zeitintervallen erreichen. Die erfindungsgemäße Steuervorrichtung arbeitet in Verbindung mit einer Kompressoranlage gemäß Fig. 1 in folgender Weiset
Die Steuereinrichtung mag die in Figur 2 dargestellte Position einnehmen mit dem einzigen Unterschied, daß FL erregt wird und die Kompressoranlage stillsteht. Infolge eines Preßluftverbrauches im Leitungsnetz D sinkt der Luftdruck im Behälter R ab, sodaß c4 eine Position einnimmt, welche ρ 2 da;zu bringt, den Kompressor K2M2 anzulassen. Wenn nun der Druck weiterhin absinkt, startet P3 nach einer.<;gewlssen· Zeitverzögerung den Kompressor Kj5M"5
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und, wenn der Druck noch mehr absinkt, schaltet sich nach einer bestimmten Zeitspanne Pl ein. Wenn dadurch der- Druckim Behälter R ansteigt, blasen die Kompressoren KlMl, K310 und K2M2 in dieser Reihenfolge «stb undrwerden nach einer gewissen Zeitspanne angehalten. Dieser Betriebsrythmus wird in der genannten Reihenfolge wiederholt-, bis ein Wechsel in der Reihenfolge verursacht wird.
Wenn der Wechsel der Reihenfolge automatisch durch den Zeitgeber STR eingeschaltet wird, dann wird der Stufenschalter S beispielsweise nach 6 Stunden um eine Stufe vorgerückt, d.h. vom Anschluß 2 zum Anschluß 3· Wenn der Druck nun das nächste Mal unter den Startwert absinkt, wird der Kompressor KJ3M3 angelassen und danach, falls erforderlich, die Kompressoren KlMl und K2M2. Diese Reihenfolge wird beibehalten, bis der Zeitgeber STR beispielsweise nach weiteren 6 Stunden eine erneute Veränderung der Reihenfolge erzeugt. .
Der Stufenschalter schiebt dann den Kontakt Sl zum Anschluß 4, durch welchen die Steckeinheit PA eingeschaltet wird. Dadurch wird aber der Stufenschalter zum Anschluß 1 zurückgeführt, sodaß nunmehr die Steckeinheit Pl und damit der Kompressor KlMl die.Reihenfolge beginnt. Durch manuelle Betätigung des Kontaktes SM lässt sich zu jeder Zeit ein Wechsel der Reihenfolge um eine Stufe ermöglichen.
Das vorbeschriebene AusfUhrungsbeispiel lässt sich selbstverständlich in seinen Einzelheiten auf verschiedene Art und Welse abwandeln, sodaß, während vorstehend eine transistorisierte Vorrichtung dargestellt wurde, geeignete Einzelheiten auch mit Trioden und Dioden bestückt werden können, wodurch allerdings eine aufwendigere und vor allem im Stromverbrauch anspruchsvollere Vorrichtung entsteht.
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Claims (1)

  1. Ansprüche .
    1. Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten der Bestandteile einer Anlage in gesteuerter Reihenfolge entsprechend den betrieblichen Arbeitsbedingungen, dadurch gekennzeichnet, daß Anordnungen vorgesehen sind, durch welche eine veränderbare Anzahl von die Bestandteile einer Anlage bildenden Aggregaten zur Aufrechterhaltung eines bestimmten Betriebszustandes in einer bestimmten Reihenfolge (1, 2, 3) einschaltbar und anschließend in umgekehrter Reihenfolge (3, 2, l) ausschaltbar ist, sowie Anordnungen, durch welche nach einer bestimmten Betriebszeit die Aggregate der Anlage zur Aufrechterhaltung des bestimmten Betriebszustandes in einer anderen Reihenfolge (2, 3, 1 bezw. 3, 2) einschaltbar und danach in der umgekehrten Reihenfolge (l, 3, 2 bezw. 2, 1, 3) ausschaltbar sind.
    2. Elektronische Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer der Anzahl der die Anlage bildenden Aggregate (KM) entsprechenden Anzahl von Steckeinheiten (P) mit jeweils einem Widerstand (R9) zur Ausbildung einer durch Reihenschaltung mit den entsprechenden Widerständen (R9) der anderen Einheiten erzielbaren Widerstandskette, mittels welcher ohne den Widerstand (R9) der den Anfang der vorhergehenden Reihe bildenden Einheit eine in ihrer Höhe von einer dem Betriebszustand der Anlage entsprechenden Orundspannung (V) abhängende Steuerspannung (VO) in eine Anzahl Teilspannungen aufteilbar ist, sowie mit einem die Spannungshöhe am Widerstand (R9) aufspürenden, vorzugsweise elektronischen, eine der Masohinen bezw. eines der Geräte (KM) einschaltenden bezw. ausschaltenden Schalter (ΐν, Tg» RL), besteht und daß eine Folgesohalt-Einriohtung (S, RS) vorgesehen ist, mittels welcher durch Einspeisen
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    der Steüerspannung in eine bestimmte Steckeinheit, deren Widerstand (R9) in der Widerstandskette liegt, die für •den Anfang der .Reihenfolge eirforderliche Steckeinheit (P} · bestimmbar ist.
    5. Elektroniscße Steuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,daß sie einen die Grundspannung (V) in zwei Hilfsspannungen (Vl> V2) transformierenden Emitter-Polgekreis (Tl, T^) aufweist, wobei die Hilfsspannungen von der Grundspannung abhängen und vorzugsweise eine einstellbare konstante, die Steuerspannung bildende Spannungsdifferenz (VO) besitzen.
    4. Elektronische steuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Folgeschalter-Einrichtung (S, RS) aus einem Stufenschalter (S) und einem 'Folgeschalter (RS) in jeder Steckeinheit besteht und die Folgeschalte r der verschiedenen Steckeinhe iten der Re ihe mit den verschiedenen Kontakten des Stufens.chalters verbindbar s ind.
    5. Elektronische Steuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch Veränderung der Höhe der Steuerspannung ein weiteres Aggregat (KM) der Anlage mittels, der Folge-Schalteinrichtung (S, RS) vor dem SehaltVorgang züschaltbar und ein vorher eingeschaltetes Aggregat der Anlage danach abschaltbar ist.
    6. Elektronische Steuervorrichtung, nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie- einen Zeitverzögerungskreis (Τ8, FL) aufweist und durch diesen ein bestimmtes Aggregat (KM) der Anlage mit einer bestimmten zeitVer-
    verzögerung nach dem SchaltVorgang anlaßbar.ist, und daß ein vor dem Einschalten eines elektronischen Schalters (PL) in diesem Stromkreis aufladbarer Kondensator (C5) vorgesehen ist.
    7. Elektronische'Steuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Steckeinheit (P) zur Verhinderung des gleichzeitigen Einschaltens zweier Aggregate (KM) eine das zugeordnete Aggregat erst nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne nach dem Einschalten des in der Reihenfolge 'vorhergehenden Aggregates einschaltende Zeitverzögerungs-Einrichtung (Cj5) aufweist.
    8. Elektronische Steuervorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitverzögerungs-Einrichtung (Cj5) derart mit der unmittelbar davorllegenden Steckeinheit (P) verbunden ist, daß diese Verbindung z.B. in Abhängigkeit von einem Betriebszustand ihres zugehörigen Aggregates unterb.rechbar ist.
    9. Elektronische Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zu- und Abschalt-Hysteresis eines die Aggregate (KM) zu- und abschaltenden Schalters (T5, To) mittels eines eine Steuerspannung (V3) für eine .Anzahl von Steckeinheiten verändernden Potentiometers (RH2) veränderbar ist»
    PAe Dr.Andrejewski, Dr.Honke.
    109814/0426
    Lee rs ei te
DE1613971A 1967-02-21 1968-02-20 Elektrische Steuervorrichtung zum aufeinanderfolgenden Ein- und Ausschalten der Aggregate einer aus mehreren gleichen oder ähnlichen Aggregaten bestehenden Anlage Expired DE1613971C3 (de)

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