DE1613971A1 - Vorrichtung zum Ein-und Ausschalten der Bestandteile einer Anlage in gesteuerter Reihenfolge entsprechend den betrieblichen Arbeitsbedingungen - Google Patents
Vorrichtung zum Ein-und Ausschalten der Bestandteile einer Anlage in gesteuerter Reihenfolge entsprechend den betrieblichen ArbeitsbedingungenInfo
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- DE1613971A1 DE1613971A1 DE1968A0058254 DEA0058254A DE1613971A1 DE 1613971 A1 DE1613971 A1 DE 1613971A1 DE 1968A0058254 DE1968A0058254 DE 1968A0058254 DE A0058254 A DEA0058254 A DE A0058254A DE 1613971 A1 DE1613971 A1 DE 1613971A1
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Description
den 19* ,
Patentanmeldung der* Firrna
Afcläs Copeö Äkfeieböläg
Afcläs Copeö Äkfeieböläg
Wrfiehtühg züirt Btii- und Alisööiiaifcöndef
einer Ahläge in gisstöueriei? Röihehföige
den. be trieb liehen Ai*feeifesbedihgiihg6ni
Gegensfeancl der' Errindühg ist 8ihö Torricktungi düPöfr welöne
ieirie Anzahl von Eihzeiaggiegaten eihgesöhaifcefe
«elehe beispielsweise ef-fürderllöh sihd>
um Dr-uölc in eine« Jäeituhgshetz.. fti* MSIuTt;s in
ver'Sofguhgohelzj ift einem tieifeuhgäöefez rai* Ö^ügkoli öäef ara
iii eihem eIekl;ι·ίseilen: i£ifeühgsne%sä eine
in ©ihöiti.Be]iälfee>
üdep dei»g|4
aüfröehtzüe^Hailötii wobei
wenden aoü§ ύύ& älch eine utiei»w1ihSöh%B
Isfegipe.erfindungsgeirtaße Vorrichtung dieser
Art dadurch j daß Anordnungen vorgesehen sind, durch welche
eine veränderbare Atizähl von die Bestandteile einer Anläge
bildenden Aggregaten 2ur Aufrechterhaltung eines bestimmten
Setrlebszustandes in einer bestimmten Reihenfolge einschaltbar
und anschließend in umgekehrter Reihenfolge ausschaltbar
ist* sowie Anordnungen, durch welche nach einer bestimmten.
Betriebszeit die Aggregate der Anlage zur Aufrechterhaltung
des bestimmten Betriebszustandes in einer anderen Reihenfolge
einschäljfcbar und danach in.der umgekehrten Reihenfolge
aussöhäitbar sind* Zweckmäßigerweise wird die Reihenfolge
dann wiederum derart verändert* daß die ursprüngliche Reihenfolge
im Rythmus wiederholt wird.
Vorzugsweise wird die erfindungsgemäße Vorrichtung ais
elektronische Steuervorrichtung ausgebildet, welche die
die Anlage, bildenden Aggregate entsprechend einer bestimmten Grundspannung einschaltet, welche von dem Betriebs^
züstand der Anlage abhängt» In diesem Fälle können die
Einzeiaggregäte beispielsweise als elektrisch angetriebene
Kompressoren! elektrisch; angetriebene Pumpen oder andere
Maschinen .oder Öeräfee ausgebildet sein, welche elektrisch
angetrieben werden und/öder, deren Betätigung auf die eine
oder die andere Weise elektrisch gesteuert wird* Bei einer
derartigen Anlage isfc iis oftflöls erwünscht, daß ein be-^
sMmmfces Äggreg^fe nieftfe ständig mit de*·; gleichen
spannung gesptiilfe wifd» da dies- zu ein^ent ungleicheii
dei» Äggrögäfee führ^ii könnte» wenn sich belspielsdl©
i3ü»ufidp§ännüng iötefhalb eines kleinen Teiles ·
inBfliöhBft epännüngsschWätikungSbeReiches ändert. tJtft
auäzuisiöha||§n# Weist dit
10.13971
die Reihenfolge des Einschaltens der gesteuerten Aggregate
veränderbar ist. Im weseiit liehenist eine^elektronische
Steuervorrichtung gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet,
daß sie aus einer der Anzahl der die· Anlage bildenden Aggregate
entsprechenden Anzahl von Steckeinheiten; mit' jeweils
einem Widerstand zur Ausbildung einer durch Reihenschaltung
mit den entsprechenden Widerständen der anderen Einheiten
erzielbaren Widerstandskettei'mittels welcher ohne den
Widerstand der im Anfang der vorhergehenden Reihe bildenden
Einheit einen in ihrer'Höhe von einer dem Betriebs zustand ·
der Anlage entsprechenden Grundspannung abhängige· Steuerspannung
in eine Anzahl Teilspannungen aufteilbar ist, sowie mit einem die Spannüngshöhe am Widerstand aufspürenden,
vorzugsweise elektronischen, eines der Aggregate ein- be zw. ··-
ausschaltenden Schalter besteht, und daß eine" Folgeschalteinrichtung
vorgesehen ist, mittels' welcher durch Einspeisen
der Steuerspannung in eine bestimmte Steckeinheit, deren
Widerstand in der Wiaerstandskette liegt, die für den Anfang der Reihenfolge erforderliche Steckeinheit bestimmbar
ist.- . · - "".'" \ ■·"-..■;■■■ -■■"■■ : ■"■■■■"-■- ■■■;■ ■■.; -
Die genannte Polge'schalteinrichtung kann auf verschiedene
Weise betätigt und beispielsweise durch Impulse seitens. ■"-.
eines ■ Zeitgebers- oder durch manuell erzeugte Impulse be- *
einflüsst werden. Natürlich kann man die veränderung der
Reihenfolge auch durch einen anderen Betriebszustand der
Anlage oder andere Anordnungen in der Anlage erreichen, beispielsweise durch einen zeitgeber, einen Drehzahlmesser
oder eine Meßeinrichtung für das. der: .Anlage eingespeiste
öder durch die Anlage abgegebene Medium. ·
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Zweckmäßigerweise ist die erfindungsgemäße Steuervorrichtung
derart ausgebildet, daß ein gleichzeitiges Einschalten
mehrerer Einzelaggregate der Anlage beispielsweise beim Anlassen der Anlage oder infolge schneller Schwankungen
der Gundspannung verhindert werden kann. Wenn es sich beispielsweise bei den Einzelaggregaten der Anlage um elektromotorisch
angetriebene Maschinen handelt, können die elektrischen
Ströme manchmal sehr stark sein. Infolgedessen
ist die erfindungsgemäße steuervorrichtung derart ausgebildet,
daß die Einschaltung der* verschiedenen Aggregate mit
einer gewissen Zeitverzögerung erfolgt. Nach einer Besonderheit
der Erfindung lässt sieh diese Zeitverzögerung auf einfachste Weise auch wieder abschalten. Zweckmäßigerweise
ist die aus einer Anzahl von Steckeinheiten bestehende
erfindungsgemäße Steuervorrichtung derart aufgebaut, daß
sich die mit der Steuervorrichtung verbindbare Anzahl von Einzelaggregaten· innerhalb weitester Grenzen verändern
lässt. ο
Eine genauere Erläuterung der Erfindung ergibt sich aus
der nachfolgenden Beschreibung anhand der beiliegenden Zeichnungen, welche in schematischer Darstellung ein
Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellen. Selbstverständlich lässt sich dieses Äusführürigsbeispiel auf verschiedenste
Art und Weise abwandeln; je nachdem, für welchen Zweck, d.h. für welche bestimmte Anlage die steuervorrichtung
ausgelegt werden soll. Die in den Zeichnungen
dargestellte Steuervorrichtung ist speziell zur Steuerung
einer Kompressoranläge mit drei elektromotorisch angetriebenen
Kompressoren bestimmt, wobei jedoch ohne Veränderung
weitere Kompressoren, lind zwar bis zu ίο Stück, steuerbar
sind. Naturgemäß bedeutet ifiese Zäfil fceifie Grenze und er-
findungs gemäße Steuervorrichtungen lassen sich für
größere oder kleinere Anzahlen von Einzelaggregaten entsprechend den jeweiligen Erfordernissen ausbilden.
Es zeigen: ;
Figur 1 die- erfindungsgemäße Steuervorrichtung und
die durch dieselbe gesteuerte Kompress.oranläge;
Figur 2 eine detaillierte und teilweise schematische
Darstellung eines Schaltplanes für eine Steuervorrichtung
nach Fig. 1;
Figur 3 einen Schaltplan eines Emitter-Folgekrelses,
welcher einen Teil der Steuervorrichtung bildet; -
Figur 'I- ' einen detaillierten: Schaltplan einer Stecfc-.
einheit der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung;
Figur 5 den Schaltplan eines Zeitverzögerungskreises;
und <η
Figur 6 einen Schaltplan einer durchdie Steuervorrich-"
tung gesteuerten Steuereinheit. -
Die in Figur 1 schematisch dargestellte Kompressoranlage
besteht aus drei Kompressoren Kl, K2 und JQj· deren Jeder
von einem Elektromotor Ml, M2 bezw. M^ angetrieben wird
und ,Vielehe über ein Leitungsnetz N einen S&rnme!behälter R
speisen, an welchenDruckluftVerbraucher über eine Verbraucher
leitung D angeschlossen sind. Die Motore Ml, M2
und Mj5 werden von einer Dreiphasenleltüng E über duroh
Spulen MBl* MB2 und MB'} betätigte Schalter mit Strom
BAD ORl^fNAL
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versorgte Die Kompressoren weisen übliche Abblaseinrichtungen
und elektromagnetisch betätigte Ventile MVl, MV2 und MVJ auf, welche die Abblaseinrichtungen steuern.. Diese
elektromagnetischen Ventile MVl, MV2 und MV3 werden vom
Leitungsnetz N über Leitungen Nl mit Preßluft gespeist und
sind mit den Kompressoren über zu deren Abblasmechanismen
führende Leitungen N2 verbunden, während außerdem Abblasleitungen N3 vorgesehen sind. Jeder Kompressor weist ein
Steueraggregat CUl, GU2 bezw. CU3 auf, welches an das
elektrische Leitungsnetz angeschlossen ist, und zwar beispielsweise zwischen zwei Phasenleitungen El und E2. Diese
Steuereinheiten CUl, CU" und CU3 sind schematisch in Fig.
dargestellt, bilden jedoch keinen Teil der vorliegenden Erfindung und lassen sich auf die verschiedenste Art und
Welse ausbilden, sodaß sie hier lediglich beispielshalber
beschrieben werden. Jede Steuereinheit CU besitzt einen
von Hand betätigbaren Schalter Bl, durch welchen sie ein- und ausgeschaltet werden kann. Die Steuereinheit CU nach
Fig. 6 kann ohne Anschluß an eine zentrale Steuereinrichtung
verwendet werden und ist dann mit einem Mikroschalter TS versehen, welcher durch eine den Druck im Behälter R
aufspürende Anordnung TP betätigt wird und den Schalter TS
schließt, sobald der Behälterdruck auf einen bestimmten Mindestwert abgesunken 1st. Wenn die Steuereinheit CU nach
Fig. 6 an eine erfindungsgemäße zentrale Steuervorrichtung
angeschlossen ist, wird der Mikroschalter TS abgeschaltet
und die Steuereinheit stattdessen In TSA und TSB an eine
Steckeinheit angeschlossen, welche Indirekt durch den Druck
im Behälter R beeinflusst wird. Die Arbeitsweise der Steuereinrichtung
ist jedoch die gleiche wie wenn der Mikroschalter in Betrieb ist. In der nachfolgenden Beschreibung wird daher
die Steuereinheit aus Gründen der Einfachheit in der Weise
beschrieben, als wenn sie einen Mikroschalter TS aufweist.
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'J. *7. —
Wenn Bl-geschlossen wird-und der IVIikroschalter TS infolge
eines bestimmten niedrigen Druckes im Druckbehälter Π ebenfalls geschlossen wird,, dann wird das Hilfsrelais AR
erregt, schließt die Kontakte ARl, ARÖ und legt ARJ5 um.
Das Hilförelais AR ist dann blockiert und der Strom fließt
zu einem Zwischenrelais MR, welches an seinem Kontakt MRl den Stromkreis zur Motorschaltspule MBl, MB2 bezw.
schließt« Dadurch wird der Motor angelassen- und der Kompressor läuft leer. Da der Kontakt AR3 des Hilfsrelais AR
in die gestrichelte Position umgeschaltet wurde,, beginnt ein Zeitrelais TR den Countdown für die Belastung des
Kompressors, Sobald nach einer entsprechenden Zeitspanne
der Kompressormotor die gewünschte Drehzahl erreicht hat,
schließt das Zeitrelais TR seinen Kontakt TR4, und sein
Kontakt TR^ schaltet in die gestrichelte. Lage um, sodaß
eines der elektromagnetischen Ventile MV erregt wird und
die Entlastung des zugehörigen Kompressors unterbricht, welcher dadurch belastet wird und Preßluft dem Leitungsnetz
und dem Behälter R einzuspeisen beginnt.
Wenn der Druck im Behälter R einen festgelegten Wert erreicht
hat, öffnet der Druckschalter TS seine Kontakte, sodaß das Hilfsrelais AR entregt wird und seihe Kontakte
in die in der Zeichnung dargestellten Positionen verschiebt,
wodurch das elektromagnetische ventil MV entregt wird,und der Kompressor abbläst. Das Zeitrelais TR beginnt
dann, die AbblasZeitspanne zu zählen, und.nach einer gewissen
Zeitverzögerung öffnet das Relais.TR seinen Kontakt TRJ, während TR4 in die in der Zeichnung dargestellte Position
umgeschaltet wird, wodurch das Zwischeiireiais MR efitregt
und MRl geöffnet wird. MB wird dann erregt und öffnet seine Kontakte, sodaß der Motor angehalten wird.
Der Druckluftbehälter R ist über eine Leitung n4 mit einem
druckempfindlichen Spannungsübertrager G verbunden, welcher den Druckimpuls vom Behälter R in eine elektrische Spannung
einer bestimmten Größe transformiert. Dieser Spannungsübertrager
G kann grundsätzlich aus einem Rheostaten Gl bestehen, welcher einen Membranenbalg G2 aufweist, der-durch
den Druck in der Leitung N 4 entgegen dem Druck einer Feder G^ betätigt wird, um den Schiebekontakt G4 über den Rheostat
Gl in eine dem Druck im Balg G2 entsprechende Position zu verschieben. Die Enden des Rheos-taten und des Kontaktes G4
sind an einen Emitter-Folgekreiö EF angeschlossen, welcher im einzelnen unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben wird.
Die gesamte steuervorrichtung wird vorzugsweise in einem .
Metallblechgehäuse K (Fig. l) montiert und von den Speiseleitungen
El, E2 über einen Spannungsübertrager E4 mit Strom versorgt, wobei letzterer Transformatoren, eine Gleichrichteranordnung
und einen Überspannungsschutz aufweist,
und von welchem Gleichspannung über die Leitungen E5, E6
und E7 von 0 Volt, 12 Volt bezw. 24 Volt abgenommen werden
kann. Der Überspannungsschutz besitzt vorzugsweise eine Einrichtung zum Konstanthalten der Spannung, welche innerhalb
gewisser Grenzen eine bestimmte konstante Gleichspannung eirgibt, die von den Schwankungen in der Netzspannung
und der Stärke des abgenommenen Stromes unabhängig ist. Die in Fig. 2 dargestellte Steuervorrichtung besteht
aus dem Spannungsübertrager G, dem Emitter-Folgekreis EF und einer der Anzahl der motorbetriebenen, an die Steuervorrichtung
angeschlossenen Kompressoren entsprechenden Anzahl von Steckeinheiten Pl, P2, Pj5 usw. Eine geeignete
Steuervorrichtung kann beispielsweise für eine Höchstzahl
»on fünf Steckeintieiten, für eine Höchstzahl von zehn Steckeinheiten
oder für irgendeine andere geeignete Anzahl von
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Steekeinheiten ausgebildet werden. Neben den Steckeinheiten
Pl, P2 und P^ besitzt die Steuervorrichtung eine den Strom-·
kreis abschließende Einheit PA, einen Stufenschalter S,
einen Synchronzeitgeber STR und einen Zeitverzögerungskreis F. Außerdem sind mehrere Relais und"Schalttafeln vorgesehen»
Wie bereits erwähnt, 1st die gesamte Steuervorrichtung in
einem Gehäuse untergebracht, welches einen Rahmen und mehrere
Anschlußplatten für die Steckeinheiten, die den Stromkreis
abschließende Einheit, den ZeitverzogerungskreIs usw.
aufweist.
Der Emitter-Polgekreis besteht aus drei Transistoren Tl, T2
und T3, einer Anzahl von Widerständen- Rl - R8, sowie zwei Potentiometern RHI und RH2 und einem weiteren Transistor T4.
Die widerstände Rl, R2 und VO sind mit dem Potentiometer Gl
Im Spannungsübertrager G in Reihe geschaltet. Die Grundspannung
V, welche die Druckhöhe darstellt, d.h. die Spannung
zwischen E5 und Ö4, wird der Basis des Transistors Tl eingespeist, welcher als Folge-Emitter geschaltet ist. Der
Transistor T2 1st als Stromregier geschaltet, sodaß die Ä
Spannung am Potentiometer RHI praktisch konstant bleibt, wenn die Spannung an der Basis des Transistors Tl sich
ändert. Die Spannung VO zwischen den Punkten 8 und 10 ist
infolgedessen im wesentlichen konstant, während die Spannungshöhe
verändert wird, wenn G^ sich entlang Ol bewegt.
Vom Emitter Tl und vom Emitter T3 werden zwei.niedrige
Widerstandsausgänge Vl und V2 mit konstanter Spannungsdifferenz erhalten. Diese Spannungen werden Über zwei Widerstände
R5 und r6 einem Spannungsteiler zu^eiöltet, weloher
aus einer Anzahl von Widerständen R9 in den verschiedenen
Steekeinheiten besteht, wie nahhstehend zu besöhrelben sein
wird. Mittels des Potentiometers RHI lässt sich der Untör-
1613371 - ίο -
zwischen den Spannungen von der Emitterseite der Transistoren Tl und T5 einstellen und infolgedessen der Unterschied
zwischen den Einschalthöhen der verschiedenen Steckeinheiten.
Der Transistor T4 ist als Polge-Emitter geschaltet
und ergibt die Steuerspannung der Ein- und Aussohalthysteresis
der elektronischen Schalter, wie dies im einzelnen in Verbindung mit Fig. 4 zu beschreiben sein
wird. ·
Der Emitter-Folgekreis EF nach Fig. 3 und die Steckeinheiten
P sind bei dem dargestellten Äusführungsbeispiel als Schaltplatten ausgebildet, auf denen Relais, Widerstände,
Transistoren, Dioden usw. angeordnet und mit auf diesen Platten aufgedruckten Schaltungen verbunden sind,
wobei die einzelnen Verbindungspunkte dieser Schaltungsplatten von 1 - l6 beziffert sind. Die Anschlußpunkte auf
jeder Platte entsprechen den Anschlußpunkten an den Anschlußtafeln usw. des Gestells im Gehäuse K.
Figur Λ zeigt ein Schaltschema einer Steckeinheit Pl, P2
bezw. P3 usw., von denen jeweils eine Einheit für jeden
Kompressor vorgesehen ist. Wie bereits erwähnt, weist jede Steckeinheit einen Widerstand R9 auf, welcher mit den entsprsohenden
Widerständen der anderen Steckeinheiten eine Widerstandskette bildet. Der Teil dieser Widerstandskette,
welcher in einem bestimmten Augenblick eingeschaltet ist, teilt den Spannungsunterschied VO zwischen den Kontakten
und 10 des Emitter-Folgekreises in eine Anzahl von Teilspannungen,
welohe in verschiedenen Höhen liegen, je nachdem, welche Steckeinheit augenblicklich als erste einer
Reihenfolge eingeschaltet ist. Der Widerstand R9, der als erste der Reihenfolge eingeschalteten Steckeinheit ist bei
dem dargestellten AusfUhrungsbelsplel ausgeschaltet, und
die Spannung VO geht stattdessen über die übrigen Widerstände
R9, welche in Reihe liegen, wenn die Steuervorrichtung arbeitet. Außerdem weisen die Steckeinheiten
ein Folgeschaltrelais RS auf,.dessen Kontakte RSl und
RS2 den Widerstand R9 in den durch die Steckeinheiten
gebildeten Spannungsteiler einschalten oder von ihm abschalten, je nachdem, ob das Polgeschaltrelais RS ehtregt
oder erregt wird. Die Steckeinheit p, in welcher das
Relais RS erregt wird, wird Nr. 1 in der Reihenfolge, was
durch Auf leuchten der Anzeigelampe Ll 2 im dargesMlten
Ausführungsbeispiel angezeigt wird. Der Wechsel der Reihenfolge
wird durch stufenweises Umlegen des1 Stromes zum
Relais RS von einer Steckeinheit zu einer-anderen erzeugt.
Der hierfür vorgesehene stufenschalter S wird später
beschrieben» "
Die Schaltung der Reihenfolge lässt sich auch dadurch
erreichen, daß der Ring der Widerstände R9 der verschiedenen
Steckeinheiten geschlossen gehalten wird und die Spannungen an den Kontakten 8, 10 des Emitter-Folgekreises
nacheinander an die Widerstände-Rg des Ringes angelegt
werden. Der Spannungsunterschied wird dann auf den Rest
der» Widerstände verteilt.
Jede Steckeinheit besitzt einen elektronischen Schalter,
welcher aus zwei Transistoren T5 und Τ6 besteht, die beide
gleichzeitig leitend oder: nicht-leitend sind. Der' Transistor
T5 empfängt an seiner Basis die Steuerspannung über
eine Diode D2 und den Widerstand RIl. Wenn T5 beginnt,
leitend zu werden, wird ebenfalls die Basis des Transis-.tors
Τ6 über den Widerstand R15 aufgeladen, sodaß T6 ebenfalls
le.itend wird. Das empfangene Signal wird über die
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Widerstände R13 und RI6 sowie die Diode D3 zurückgeleitet,
sodaß eine einwandfreie Schaltung erzielt wird. Die dem Transistor T5 eingespeiste Steuerspannung wird mit einer
Spannungsquelle E6 verglichen, welche für alle Steckeinheiten gemeinsam vorgesehen ist. Die Hysteresis, d.h. der
Spannungsunterschied zwischen dem Ein- und Ausschalten des elektronischen Schalters, wird durch Widerstände RIl, R12,
R13, Rio und Rl7 sowie die Spannung am Kontakt 15 überwacht,
Durch Veränderung dieser Spannung lässt sich infolgedessen auch die Hysteresis verändern. Eine Diode D3 hält
die Einschalthöhe des elektronischen Schalters unverändert. Wenn der Transistor T6 leitend ist, wird das Relais R12
oder RL1IjJ usw. erregt. Dieses Relais weist einen Kontakt
RL21 bezw. RL31 auf, welcher den Mikroschalter TS in der
Steuereinheit CU nach Fig. 6 ersetzt, d.h. der Kontakt RLIl
usw. ist zwischen die Punkte TSA und TSB in der Steuereinheit
nach Pig. 6 eingeschaltet.
In gewissen Fällen kann es unerwünscht sein, daß die elektronischen
Schalter der verschiedenen Steckeinheiten gleichzeitig tätig werden. Um eine derartige Situation zu vermeiden, wurde ein Sperrkreis vorgesehen, welcher veranlasst,
daß ein Schalter nur nach einer gewissen Zeitspanne eingeschaltet werden kann, nachdem der vorhergehende Schalter
eingeschaltet wurde. Dies wird durch den Widerstand RIO und
den Kondensator CjJ erreicht. Der Eingang dieses Widerstandes RIO liegt über einen.Kontakt MDIl, MD 21 bezw. MD>1 am
Kollektor des Transistors Τ6 der vorhergehenden Steckeinheit. Dieses bedeutet, daß ein bestimmter elektronischer
Schalter nicht· eingeschaltet werden kann, bevor der Schalter der vorhergehenden Steckeinrichtungen eingeschaltet ist, da
die Spannung an der Basis des Transistors T5 über die ver-
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bindung mit dem Kollektor des Transistors Τβ der vorhergehenden Steckeinheit über den Widerstand RIO und die
Diode Dl hochgehalten wird. Die Diode D2 wird dann gewöhn-,
lieh in umgekehrter Richtung gespeist, Wenn die vorhergehende
Steckeinheit eingeschaltet, wird* wird auch die
Diode Dl in umgekehrter Richtung aufgeladen. Der Kondensator G>
wird über die- Widerstände RIl, Rl2 und R13 aufgeladen und der Sperrkreis unterbrochen, wenn D2 beginnt,
leitend zu werden, oder wenn"der elektronische Schalter
sich einschaltet. Durch ünterbrechnung der Kontakte MDIl,,
MD21 bezw, MD3I bei Schließen eines Schalters MOO - MD9
lässt sich.die Zeitverzögerung aufheben.
Da jede Steckeinheit durch die unmittelbar davorUegende
Einheit blockiert wird, muß der Sperrkreis in der Einheit, ■
welche Nr, 1 in der Reihenfolge sein soll, unterbrochen
werden, um ein Einschalten des Schalters au ermöglichen.
Dies wird dadurch erreicht, daß über die mit dem Widerstand
RIO verbundene Diode D4 das Relais RS mit dar negativen
Steuersparmung versorgt wird, Die Diode Dl wird -hierdurch
in umgekehrter Richtung aufgeladen und der Sperrkreis infolgedessen
unterbx'ochen/Der Widerstand RIO wird so groß
gewählt, daß das Relais RXi der da vorliegenden Steckeinheit
nicht beeinflusst wird, ■
Aus Vorstehendem ergibt'sich, daß die verschiedenen Steckeinheit an einander gleich sind und in Bezug auf die Widerstände
R9 und die vorbesehriebene gegenseitige Zeitverzögerung in einem Ring geschaltet sind. Um ohn® Sohwieriglrcelten
weitere efceokeinhöifcön an die Vorrichtung anschließen zu
können, muß ein als Exträ-Sfceckeinheit ausgebildeter"Ab-.
schlußkreis vorgesehen werden. Diese Abschluß«tnfcel-fc lot
ORiQiNAL
109814/0426
m den Figuren 1 und 2 mit PA bezeichnet. Der Wechsel in
der Reihenfolge wird durch einen Stufenschalter ausgeführt, welcher einen Kontakt 1, 2,- 3 usw. besitzt, um jeweils eine
der Steckeinheiten einzuschalten, mit welcher er über ihren
Kontakt 3 verbunden ist. Über diesen Kontakt wird auch, eine
Anzeigelampe LIl, L12, L13 usw. gespeist, welche an der
Steckeinheit aufleuchtet, die als erste in der Reihenfolge
liegt.
Die einen Teil der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung
bildende Abschlußeinheit PA 1st mit ihrem Sehaltplan
schematisch in Pig. 2 dargestellt, Diese Abschlußeinheit
PA dient lediglich dazu, die Kette der Steckeinheiten zu vervollständigen, dah, die letzte Steckeinheit mit der
ersten Einheit zu verbinden, sodaß eine geschlossene Kette entsteht. Diese Abschlußeinheit PA ist in der gleichen
Welse wie die anderen Steckeinheiten mit dem Stufenschalter S verbunden, wobei diese Verbindung über den Kontakt erfolgt,
welcher dem der anderen Steckeinheiten folgt, d.h. bsi dem beschriebenen Ausführungsbeispiel über den Kontakt
4 des Stufenschalters S. Wenn der Stufenschalter diese Abschlußeinheit einschaltet, wird über die Kontakte 3 und
in dieser AbschlußeLnheit ein den Stufenschalter vorschiebendes Relais RLA mit Strom versorgt, welches über
einen Kontakt RLAl gesperrt wird und den Stiifenschalter
durch Betätigung des Kontaktes RLA2 zum Kontakt 1 zurücksohLobt,
Infolgedessen schaltet der Stufenschalter wieder
die Steckeinheit Pl ein, vrenn der Kontakt Sl mit dem Anschluß
1 des- Stufenschalters verbunden ist.
bereits erwähnt, wird die Reihenfolge dadurch verändert,
daß die Relais ng der SteckeInhalten nacheinander mit Spannung
109814/0426
versorgt werden. Diese Spannung wird vom Stufenschalter S abgenommen, welcher durch elektrische Impulse vom Kondensator
C4 oder über einen manuell betätigbaren Schalter SM vorwärts bewegt wird. Die Impulse des Stufenschalters
können direkt der Spule SL eingespeist werden, beispielsweise bei manueller Veränderung der Reihenfolge mittels
des Schalters SM. Manchmal Ist es allerdings erwünscht, vorher bereits die Steckeinheit einzuschalten, welche
gerade eingeschaltet werden soll. Zu diesem Zweck lässt
sich ein- Zeitverzögerungskreis nach Fig. 5 verwenden. Der
Ze it verzögerungskreis F nach Fig. 5 und 2 ist an einen
automatischen Zeitgeber STR angeschlossen, welcher einen
Synchronmotor aufweisen kann, der beispielsweise in sechs Stunden eine Umdrehung macht und für jede Umdrehung seinen
Kontakt STRl umschaltet. Durch den Umschaltkontakt STRl
wird normalerweise über den Widerstand R25 ein Kondensator
C5 (Fig. 5) kurzgeschlossen und ein Relais FL erregt.
Wenn die Reihenfolgen verändert werden sollen, wird C5
über den Kontakt STRl an den Eingang eines die Spannungshöhe aufspürenden Schalters angeschlossen, wodurch dieser
Schalter vom leitenden Zustand in nicht-leitenden Zustand
umgewandelt wird. Dieser Schalter besteht aus zwei Transistoren
TJ und Τ8 und einer Anzahl Widerstände Rl8 - R'22.
Das Relais FL des Zeitverzögerungskreises wird dann entregt, seine Kontakte nehmen die in Fig. 2 und 5 dargestellten
Positionen ein und der Kondensator C4 wird über einen
Widerstand R24 und einen Umschaltkontakt FL3 des Relais FL·
aufgeladen. Im Emitter-Folgekreis werden gleichzeitig die
Anschlüsse 8 und 9 eingeschaltet, während die Verbindung
zwischen den Anschlüssen 10 und 11 unterbrochen wird. Da
R5 und R7 den gleichen Wert wie R9 besitzen, wird die
Eingangsspannung für alle Schalter in der Steckeinheit
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um einen der Teilspannungsdifferenz zwischen zwei aufeinander
folgenden Steckeinheiten entsprechenden wert reduziert.
Gewöhnlich wird hier eine weitere Steckeinheit eingeschaltet. Wenn C5 aufgeladen ist, sodaß der Schalter
des Zeitverzögerungskreises seine EinschaItspannung erreicht
hat, wird die Spule FL wieder erregt. Der Kondensator C4 wird dann über die Spule SL des Stufenschalters
entladen, welcher um eine Stufe vorgeschoben wird, wenn die Abschlußeinhe'it PA nicht angeschlossen ist, in welchem
Fall der Stufenschalter wieder zurückläuft. Dann wird eine Veränderung der Reihenfolge eingeleitet. Gleichzeitig wird
die Verbindung zwischen den Klemmen 8 und 9 des Emitter-Folgekreises
und den Klemmen. 10 und 11 des gleichen Kreises kurzgeschlossen.
Wenn der Umschaltkontakt STRl in die in Figur 5 dargestellte
Position zurückkehrt, wird der Kondensator C5 entladen, während FL noch erregt wird. Durch Betätigung des Umschaltkontaktes
STRl mittels eines Synchronmotors wie vorstehend beschrieben oder mittels einer Kurvenscheibe oder dergl.
lässt sich ein Wechsel in der Reihenfolge mit gleichen Zeitintervallen erreichen. Die erfindungsgemäße Steuervorrichtung
arbeitet in Verbindung mit einer Kompressoranlage gemäß Fig. 1 in folgender Weiset
Die Steuereinrichtung mag die in Figur 2 dargestellte Position einnehmen mit dem einzigen Unterschied, daß FL
erregt wird und die Kompressoranlage stillsteht. Infolge eines Preßluftverbrauches im Leitungsnetz D sinkt der
Luftdruck im Behälter R ab, sodaß c4 eine Position einnimmt,
welche ρ 2 da;zu bringt, den Kompressor K2M2 anzulassen.
Wenn nun der Druck weiterhin absinkt, startet P3
nach einer.<;gewlssen· Zeitverzögerung den Kompressor Kj5M"5
1098 H/0426
und, wenn der Druck noch mehr absinkt, schaltet sich nach
einer bestimmten Zeitspanne Pl ein. Wenn dadurch der- Druckim
Behälter R ansteigt, blasen die Kompressoren KlMl, K310
und K2M2 in dieser Reihenfolge «stb undrwerden nach einer
gewissen Zeitspanne angehalten. Dieser Betriebsrythmus wird in der genannten Reihenfolge wiederholt-, bis ein
Wechsel in der Reihenfolge verursacht wird.
Wenn der Wechsel der Reihenfolge automatisch durch den
Zeitgeber STR eingeschaltet wird, dann wird der Stufenschalter
S beispielsweise nach 6 Stunden um eine Stufe
vorgerückt, d.h. vom Anschluß 2 zum Anschluß 3· Wenn der
Druck nun das nächste Mal unter den Startwert absinkt,
wird der Kompressor KJ3M3 angelassen und danach, falls
erforderlich, die Kompressoren KlMl und K2M2. Diese
Reihenfolge wird beibehalten, bis der Zeitgeber STR beispielsweise
nach weiteren 6 Stunden eine erneute Veränderung der Reihenfolge erzeugt. .
Der Stufenschalter schiebt dann den Kontakt Sl zum Anschluß
4, durch welchen die Steckeinheit PA eingeschaltet wird.
Dadurch wird aber der Stufenschalter zum Anschluß 1 zurückgeführt,
sodaß nunmehr die Steckeinheit Pl und damit der
Kompressor KlMl die.Reihenfolge beginnt. Durch manuelle Betätigung des Kontaktes SM lässt sich zu jeder Zeit ein
Wechsel der Reihenfolge um eine Stufe ermöglichen.
Das vorbeschriebene AusfUhrungsbeispiel lässt sich selbstverständlich
in seinen Einzelheiten auf verschiedene Art
und Welse abwandeln, sodaß, während vorstehend eine transistorisierte
Vorrichtung dargestellt wurde, geeignete Einzelheiten auch mit Trioden und Dioden bestückt werden können,
wodurch allerdings eine aufwendigere und vor allem im Stromverbrauch
anspruchsvollere Vorrichtung entsteht.
109814/0428
Claims (1)
- Ansprüche .1. Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten der Bestandteile einer Anlage in gesteuerter Reihenfolge entsprechend den betrieblichen Arbeitsbedingungen, dadurch gekennzeichnet, daß Anordnungen vorgesehen sind, durch welche eine veränderbare Anzahl von die Bestandteile einer Anlage bildenden Aggregaten zur Aufrechterhaltung eines bestimmten Betriebszustandes in einer bestimmten Reihenfolge (1, 2, 3) einschaltbar und anschließend in umgekehrter Reihenfolge (3, 2, l) ausschaltbar ist, sowie Anordnungen, durch welche nach einer bestimmten Betriebszeit die Aggregate der Anlage zur Aufrechterhaltung des bestimmten Betriebszustandes in einer anderen Reihenfolge (2, 3, 1 bezw. 3, 1» 2) einschaltbar und danach in der umgekehrten Reihenfolge (l, 3, 2 bezw. 2, 1, 3) ausschaltbar sind.2. Elektronische Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer der Anzahl der die Anlage bildenden Aggregate (KM) entsprechenden Anzahl von Steckeinheiten (P) mit jeweils einem Widerstand (R9) zur Ausbildung einer durch Reihenschaltung mit den entsprechenden Widerständen (R9) der anderen Einheiten erzielbaren Widerstandskette, mittels welcher ohne den Widerstand (R9) der den Anfang der vorhergehenden Reihe bildenden Einheit eine in ihrer Höhe von einer dem Betriebszustand der Anlage entsprechenden Orundspannung (V) abhängende Steuerspannung (VO) in eine Anzahl Teilspannungen aufteilbar ist, sowie mit einem die Spannungshöhe am Widerstand (R9) aufspürenden, vorzugsweise elektronischen, eine der Masohinen bezw. eines der Geräte (KM) einschaltenden bezw. ausschaltenden Schalter (ΐν, Tg» RL), besteht und daß eine Folgesohalt-Einriohtung (S, RS) vorgesehen ist, mittels welcher durch Einspeisen1098U/0428161397Ίder Steüerspannung in eine bestimmte Steckeinheit, deren Widerstand (R9) in der Widerstandskette liegt, die für •den Anfang der .Reihenfolge eirforderliche Steckeinheit (P} · bestimmbar ist.5. Elektroniscße Steuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,daß sie einen die Grundspannung (V) in zwei Hilfsspannungen (Vl> V2) transformierenden Emitter-Polgekreis (Tl, T^) aufweist, wobei die Hilfsspannungen von der Grundspannung abhängen und vorzugsweise eine einstellbare konstante, die Steuerspannung bildende Spannungsdifferenz (VO) besitzen.4. Elektronische steuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Folgeschalter-Einrichtung (S, RS) aus einem Stufenschalter (S) und einem 'Folgeschalter (RS) in jeder Steckeinheit besteht und die Folgeschalte r der verschiedenen Steckeinhe iten der Re ihe mit den verschiedenen Kontakten des Stufens.chalters verbindbar s ind.5. Elektronische Steuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch Veränderung der Höhe der Steuerspannung ein weiteres Aggregat (KM) der Anlage mittels, der Folge-Schalteinrichtung (S, RS) vor dem SehaltVorgang züschaltbar und ein vorher eingeschaltetes Aggregat der Anlage danach abschaltbar ist.6. Elektronische Steuervorrichtung, nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie- einen Zeitverzögerungskreis (Τ8, FL) aufweist und durch diesen ein bestimmtes Aggregat (KM) der Anlage mit einer bestimmten zeitVer-verzögerung nach dem SchaltVorgang anlaßbar.ist, und daß ein vor dem Einschalten eines elektronischen Schalters (PL) in diesem Stromkreis aufladbarer Kondensator (C5) vorgesehen ist.7. Elektronische'Steuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Steckeinheit (P) zur Verhinderung des gleichzeitigen Einschaltens zweier Aggregate (KM) eine das zugeordnete Aggregat erst nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne nach dem Einschalten des in der Reihenfolge 'vorhergehenden Aggregates einschaltende Zeitverzögerungs-Einrichtung (Cj5) aufweist.8. Elektronische Steuervorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitverzögerungs-Einrichtung (Cj5) derart mit der unmittelbar davorllegenden Steckeinheit (P) verbunden ist, daß diese Verbindung z.B. in Abhängigkeit von einem Betriebszustand ihres zugehörigen Aggregates unterb.rechbar ist.9. Elektronische Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zu- und Abschalt-Hysteresis eines die Aggregate (KM) zu- und abschaltenden Schalters (T5, To) mittels eines eine Steuerspannung (V3) für eine .Anzahl von Steckeinheiten verändernden Potentiometers (RH2) veränderbar ist»PAe Dr.Andrejewski, Dr.Honke.109814/0426Lee rs ei te
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|---|---|---|---|
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