DE1611680A1 - Faltensack und Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents
Faltensack und Verfahren zur Herstellung desselbenInfo
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Description
- "Faltensack und Verfahren zur Herstellung desselben" Die Erfindung betrifft einen Faltensack aus Schlauchmaterial mit zwei Seitenteilen, zwei raltenteilen zwischen den Seitenteilen, zur Bildung des Sackbodens um Diagonalen eingeschlagenen Eckpartien und einem verbindenden Bodenmittelteil sowie ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Faltensackes.
- Ubliche baltensäcke erfordern, insbesondere für die Bildung der Bodenteile, einen großen Materialaufwand, da die durch das Bodenmittelteil zu verbindenden Bodenpartien der Seiten- und Faltenteile in sogenannten Klotzbodenfalten doppelt und mehrfach gelegt werden. Infolge der erforderlichen großen Bahnen sind diese Säcke praktisch maschinell nicht herstellbar, sondern müssen manuell gefertigt werden.
- Andere Faltensäcke mit durch eine quernaht verschlossenem Boden und eingelegten Bodenecken haben infolge der Quernähte bei aufgeschlagenem Sack keinen einwandfreien Stand.
- Aufgabe der Erfindung ist ein Faltensack, der sich durch einfache Herstellbarkeit und möglichst geringen Materialbedarf auszeichnet. Die Erfindung besteht demgemä# darin, dad die Kanten zwischen Seitenteilen und Faltenteilen vom Bodenende des Faltensackes aus zur Bildung von umfaltbaren Randstreifen durch Schlitze rings um den moden auf die Tiefe dieser Bandstreifen geschlitzt, Eckpartien der raltenteile um von den Schlitzen ausgehende Diagonalen bei um eine vuerfalte umgelegter Endpartie des einen Seitenteils umgeschlagen und die umgefalteten Randstreifen der Jeitenteile und der auf diese flachgelegten Faltentelle durch das die Offnung zwischen den Randstreifen überdeckende Mittelteil verbunden sind. Der moden Kann dadurcn nahezu ausschlielslich bis auf die Randstreifen, die sehr schmal bemessen sein können, durch das Bodenmittelteil als z.b. einfach gelegtes Teil gebildet werden. auch kann die Herstellung in verhältnismä#ig einfacher Weise durch eine maschine erfolgen, da die erforderlichen Materialbahnen von Packpapier od.dgl. keine zu großen Abmessungen haben.
- Insbesondere kann der Faltensack in der Weise hergestellt werden, das3 die Seitenteile des Sackes an dessen einem Ende in der Falte aufgeschlitzt, hierauf die diesem Ende benachbarte Endpartie der einen der beiden Seitenteile um eine Querfalte unter gleichzeitigem Auffalten der inneren Faltenteile um von den Schlitzen ausgehende Diagonalfalten umge-. faltet und hierauf ein Bodenmittelteil mit den von den Schlitze Kanten begrenzten handstreifen der durch die Diagonalfalten gebildeten eckpartien der inneren Faltenteile und der beiden Seitenteile verbunden wird.
- Der für den Sack verwendete Schlauch kann selbstverständlich aucn erst unmittelbar vor dem walten cuer sonstigen lleiterbearbeiten aus einer entsprechenden haterialbahn durch Verbindung #egenüberliegender Ränder hergestellt werden.
- Die Erfindung sei an Hand der Seichung noch näher erläutert.
- In dieser zeigen Fig. 1 eine Vorderansicht des Sackes, etwas perspektivisch, in einem ersten Fertigungsstadium, Fig. 2 einen auerschnitt durch den Sack, Fig. 3 eine perspektivisene @arstellung des Sackes schräg ven unten während des Umschlagens der dreieckförmigen Eckpartien der Faltenteile, Fig. 4 eine Vorderansicht des flach gelegten Sackes vor dem Aufbringen des Bodenmittelteils, Fig. 5 eine gleiche Vorderansicht nach dem Aufbringen des Bodenmittelteils, Fig. 6 einen Eangsschnitt durch den Sack nach Fig. 5 und rig. 7 einen gleichen Schnitt während des Offnens des sackes.
- Der verwendete Schlauch weist die Seitenteile h und B und die innerenFaltenteile C und D auf (Fig. 1 und 2). ur Herstellung des Sackes werden am unteren Ende (Bodenende) des Schlauches die verbindenden Kanten zwischen den Seitenteilen und Faltenteilen durch Schlitze 10,11,12,13 aufgeschnitten, wie ebenfalls aus Fig. 1 hervorgeht.
- Nach dem Herstellen der Schlitze wird die untere Endpartie des einen Seitenteils, z.B. die Endpartie A1 des Seitenteils A um eine Querfalte 14 nach oben umgelegt, wobei die Breite b der Endpartie etwa der halben Breite des Sackbodens zuzüglich der Tiefe eines der Schlitze 10 bis 13 beträgt. Hierbei öffnen sich die unteren dreieckförmigen Eckpartien C1,C2 und D1,D2 der inneren Faltenteile C und D, indem sie um - gegebenenfalls vorZefertigte - von den Enden der Schlitze 10 bis 13 ausgehende Diaonalfalten 15,16,17,18 umgeschlagen werden, wie dieses insbesondere aus Fig. 3 hervorgeht.
- In Fig. 4 ist die Endpartie A1 um 1800 um die Falte 14 umgelegt und der Faltensack flachgelegt. Die beiden Eckteilpaare C1,C2 und D1,D2 liegen in einer Ebene, wobei sich die Schlitze geöffnet haben, indem ihre Kanten lOa,lla,12a,13a Winkel von 900 bilden und Randstreifen 19,20 der Faltenteile C,D und 21,22 der Seitenteile A,B begrenzen.
- Die Randstreifen 19,20 werden nun um die Faltlinien 23 und 24 in die strichpunktierte Lage 19',20' derselben umgelegt und hierauf das rechteckige Bodenmittelteil E (Fig. 5) auf die Randstreifen 19,20 in deren Lage 19',20'aufgeklebt.Schließ2ich werden noch die Randstreifen 21,22 um die Faltlinien 25,26 in die Lage 21',' 22' umgefaltet und ebenfalls mit dem Bodenmittelteil verklebt, so daß dieses die Faltenteile C,D und die Seitenteile A,B fest miteinander verbindet.
- Der auf diese Weise hergestellte flachgelegte Sack (Fig. 6) kann alsdann zum Gebrauch geöffnet werden, wie dieses in Fig. 7 dargestellt ist, die den Sack in halbgeöffnetem Zustande zeigt. Infolge der Faltung der Faltenteile C und D läßt sich der Sack weiter öffnen - wie strichpunktiert in Fig. 7 angedeutet -, bis seine Seitenteile A und B mit den unteren Endpartien A1 und B1 sowie auch die Faltenteile C,D mit den Eckpartien C1,C2,D1,D2 senkrecht über den vier Kanten (Faltlinien 2), 24, 25, 26) des Bodenmittelteils E stehen.
- Soll ein Faltensack mit quadratischem Querschnitt bzw. Bodenmittelteil hergestellt werden, müssen die Faltenteile C und D Je bis zur Mittelebene der Seitenteile A und B eingefaltet sein.
Claims (5)
- Ansprüche : 1. taltensack aus Schlauchmaterial mit zwei Seitenteilen, Faltenteilen zwischen den Seitenteilen sowie zur Bildung des Sackbodens um diagonalen eingeschlagenen Eckpartien und einem verbindenden Bodenmittelteil, dadurch gekennzeichnet, da# die Kanten zwischen Seitenteilen und baltenteilen vom bodenende des taltensackes aus zur bildung von umfaltbaren Randstreifen durch Schlitze (19,20,21,22) rings um den Boden auf die Tiefe dieser Randstreifen (10,11,12,13)geschlitzt, Eckpartien (C1,C2,D1,D2) der Faltenteile (c,D) um von den Schlitzen (lu,11,12,13) ausgehende Diagonalen (15,16,17,18) bei um eine Querfalte (14) umgelegter Endpartie (A1) des einen Seitenteils (A) umgeschlagen und die umgefalteten handstreifen (19,20, 21,22) der aeitenteile (A,B) und der auf diese flachgelegten Faltenteile (C,D) durch das die Offnung zwischen den Randstreifen überdeckende jiittelteil (E) verbunden sind.
- 2. Faltensack nach'Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dals das Bodenmittelteil (E) auf die umgefalteten Bandstreifen (19,'20') der einen Teile, z.B. der Faltenteile (C,D) aufgebracht, insbesondere aufgeklebt und die Randstreifen (21,22) der anderen Teile, z.B. der Seitenteile (A,ß) über das Bodenmittelteil (E) übergefaltet und mit diesem verbunden, insbesondere. verklebt ist.
- 3. baltensack nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dals die inneren Faltenteile (c,D) schmaler als die halben beitenteile (A,B) sind und das Bodenmittelteil (E) rechteckige Form aufweist.
- 4. Faltensack nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, das die Breite der inneren Faltenteile (C,D) gleich der halben breite der Seitenteile (A,B) ist und das Bodenmittelteil (E) quadratische form aufweist.
- 5. Verfahren zur Herstellung eines Faltensackes aus Schlauchmaterial nach Anspruch l bis 4, dadurch gekennzeichnet, da# die seitenteile des Sackes an dessen einem Ende in der Falte aufgeschlitzt, hierauf die diesem Ende benachbarte ns;ipartie der einen der beiden aeitenteile um eine euerfalte unter gleichzeitigem Auffalten der inneren Faltenteile um von den Schlitzen ausgehende Diagonalfalten umgefaltet und hierauf ein Bodenmittelteil mit den von den Schlitzkanten begrenzten Randstreifen der durch die Diagonalfalten gebildeten Eckpartien der inneren Faltenteile und der beiden Seitenteile verbunden wird.O. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Schlitzen begrenzten Randstreifen der inneren Paltenteile und/oder der beiden Seitenteile vor oder nach dem Aufbringen der Bodenmittelpartie umgefaltet wird, insbesondere derart, daZ zunächst die Randstreifen der einen Teile, vorzugsweise der inneren Faltenteile get'altet, hierauf auf die gefalteten Randstreifen das Bodenmittelteil aufgebracht, z.B. aufgeklebt, alsdann die Randstreiien der Seitenteile über das Bodenmittelteil übergefaltet und mit diesem verbunden, insbesondere verklebt wird.L e e r s e i t e
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER0046643 | 1967-08-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1611680A1 true DE1611680A1 (de) | 1971-01-14 |
Family
ID=7408115
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671611680 Pending DE1611680A1 (de) | 1967-08-03 | 1967-08-03 | Faltensack und Verfahren zur Herstellung desselben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1611680A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2744699A1 (fr) * | 1996-02-13 | 1997-08-14 | Hosokawa Yoko Kk | Sac et procede pour fabriquer un tel sac |
| EP2039619A1 (de) * | 2007-09-21 | 2009-03-25 | Veriplast Flexible | Herstellungsverfahren eines Beutels aus einer Plastikfolienrolle und dadurch erhaltener Beutel |
-
1967
- 1967-08-03 DE DE19671611680 patent/DE1611680A1/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR2744699A1 (fr) * | 1996-02-13 | 1997-08-14 | Hosokawa Yoko Kk | Sac et procede pour fabriquer un tel sac |
| EP2039619A1 (de) * | 2007-09-21 | 2009-03-25 | Veriplast Flexible | Herstellungsverfahren eines Beutels aus einer Plastikfolienrolle und dadurch erhaltener Beutel |
| FR2921298A1 (fr) * | 2007-09-21 | 2009-03-27 | Autobar Flexible Packaging Sa | Procede de fabrication d'un sac a partir d'une bobine de film plastique et le sac obtenu |
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