DE1610030A1 - Einrichtung zum Verhindern des UEberkochens - Google Patents
Einrichtung zum Verhindern des UEberkochensInfo
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Description
SIEMENS-ELECTROGERÄTE GMBH Erlangen,
Berlin und München.
Unser Zeichen: PIA 65/5343
Gre/Schö
Einrichtung zum Verhindern des Überkochens
Sie Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Verhindern des
Überkochens von beheizten und gegebenenfalls mechanisch bewegten, schaumbildenden Flüssigkeiten z. B. in Waschmaschinen.
Das Überschäumen von Flüssigkeiten in beheizten Behältern versucht
man bisher dadurch zu vermeiden, daß im oberen Bereich des Behälters in der Nähe der noch zulässigen Schaumgrenze der Saugstutzen
einer Wasserstrahlpumpe angeordnet ist, mit deren Hilfe der überschüssige Schaum abgesaugt wird. Diese an sich sehr wirksame Maßnahme
bedingt jedoch einen relativ hohen Wasserverbrauch zum Betrieb der Pumpe.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, mit einfachen Mitteln eine sicher wirkende Einrichtung zum Verhindern des Überkochens von
in beheizten Behältern enthaltenen schaumbildenden Flüssigkeiten zu schaffen, die mit geringem Kosten- und Energieaufwand arbeitet.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß in der
Behälterwand in Höhe der noch zulässigen oberen Schaumgrenze eine an sich bekannte Sonde angeordnet ist, die beim Überschreiten dieser
Schaumgrenze ein Abschaltsignal für die Heizung und/oder den
die Flüssigkeit bewegenden Antrieb liefert. Dadurch wird eine weitere Schaumentwicklung, nachdem die obere Sohaumgrenze erreicht
ist, durch Abschalten der die Schaumbildung begünstigenden Einflüsse
verhindert.
Neue Unterlagen
009829/0465
Soll das Überschäumen einer elektrisch leitenden Flüssigkeit, z. B.
der Lauge, in einer Waschmaschine verhindert werden, wird als Sonde in die Behälterwand eine gegen diese isolierte Elektrode eingesetzt,
die mit einem Pol einer Spannungequelle verbunden ist, deren zweiter Pol an der Behälterwandung liegt.
Zur Erweiterung der Hegelbreite werden zweckmäßig zwei Sonden auf
verschiedenen Höhen in der Behälterwandung angeordnet, wobei die Heizung und gegebenenfalls der Antrieb abgeschaltet werden, wenn
der Schaum die obere Sonde erreicht, und die Wiedereinschaltung erfolgt, sobald die Schaumgrenze über die untere Sonde absinkt.
Dabei muß die Schaltung so ausgebildet sein, daß die untere Sonde erst dann wirksam wird, wenn das Schaumniveau das erstemal die
obere Sonde erreicht.
Gregebenenfalle kann es vorteilhaft sein, mehrere Sonden anzuordnen, die eine stufenweise Abschaltung der Heizung gestatten. Auch
ist es im Rahmen der Erfindung möglich, die Heizung und den Antrieb durch getrennte Sonden zu schalten.
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung der Erfindung ergibt sich für
Waschmaschinen und ähnliche Geräte, die einen Temperaturregler mit einem elektrischen Verstärker aufweisen, wenn Schaltmittel vorgesehen werden, durch die während des Kochens, der Waschflotte die
Sonden an den Verstärker des Temperaturreglers angeschlossen werden, so daß dieser als Schaunniveauregler wirkt· Dadurch kann der
während des Kochens funktionslose Temperaturregler einen zusätzlichen Zweck erfüllen. Die Umschaltung des Seglers kann vorteilhaft dadurch erfolgen, daß in die Verbindungsleitung zwischen
Sonde und dem Verstärker ein z.B. von Hand programm- oder temperaturabhängig betätigter Schaltkontakt angeordnet wird· Soll neben
der Heizung auch der Antriebsmotor abgeschaltet werden, wird vorteilhaft in dessen Zuleitung ein Umaehaltkontakt angeordnet, der
den Antriebsmotor während des Kochens parallel zur Heizung legt.
- 3 -009829/0465
Anhand der Zeichnung wird ein Sohaltbeisplel einer erf indungsgemäß ausgebildeten Einrichtung dargestellt und deren Wirkungsweise
beschrieben.
In den Behälter 1, z. B «den laugenbehälter einer Waschmaschine,
ist eins Elektrode 2 elektrisch isoliert gegen die Behälterwand
eingeführt· Sie Elektrode 2 ist Über einen Schalt kontakt 3 und einen Torwiderstand 4 an einen transistorisierten Temperaturregler 5 angeschlossen, der auf ein Beiais 6 wirkt, dessen Arbeitskontakt 7 in der Zuleitung der Heizung 8 liegt. Die zweite EingangsklssBie des Heglere 5 ist »it der leitenden Wand des Behälters
1 verbunden. In der Zuleitung des Antriebsiaotors 9 ist ein Umechalt-^
kontakt 10 Torgesehen, alt dessen Hilfe der Antriebsmotor 9 parallel sur Heisung 8 geschaltet wird, sobald der Kontakt 3 schließt
und damit der Temperaturregler 5 als Schaumniveauwächter umgeschaltet wird.
Der Schaltkontakt 3 wird programm- oder temperaturabhängig geschlossen, wenn sich die Temperatur der Flüssigkeit im Behälter
dem Siedepunkt nähert. Dadurch wird die Elektrode 2 an Spannung gelegt· Sobald das Schaumnlveau die Elektrode 2 erreicht, wird
der Stromkreis zwischen der Wand des Behälters 1 und der Elektrode
2 über die Flüssigkeit und den Schaum geschlossen. Durch dieses
Signal wird der Verstärker des Reglers 5 umgesteuert und das Beiais 6 fällt ab, so dafi die Heisung 8 und der parallel geschaltete Hotf>r 9 durch Offnen des Arbeitskontaktes 7 stromlos werden«
SobeM um· «Schaum so weit absinkt, daS die leitende Brücke zwischen d«i? Wand des Behälters und der Elektrode 2 abreist, kippt
der Verstärker des Reglere 5 in seine Ausgangsüaje zurück,und die
Snergiesufuhr zur Heizung 8 und dem Motor 9 wird über den Arbeitskontakt 7 wieder geschlossen·
Ss ist lsi Rahmen der Erfindung selbstverständlich auch möglich, -die Einrichtung zum Verhindern des Oberschäumens mit einem eigenen
Schaltverstärker auszurüsten, so daß auch Behälter überwacht werden können, denen kein Temperaturregler zugeordnet ist.
7 tasche BW) 0RielNAL
1 Figur 009829/0465 _ 4 _
Claims (7)
1. Einrichtung zum Verhindern des Überkochens von beheizten und
gegebenenfalls mechanisch bewegten, schaumbildenden Flüssigkeiten
in Behältern, z. B. Waschmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß
in der Behälterwand in Höhe der noch zulässigen oberen Schaumgrenze eine an sich bekannte Sonde angeordnet ist, die beim Überschreiten
dieser Schaumgrenze ein Abschaltsignal für die Heizung
und/oder den die Flüssigkeit bewegenden Antrieb liefert.
2. Einrichtung nach Anspruch 1 für elektrisch leitende Flüssigkeiten,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sonde aus einer isoliert in die Behälterwand eingesetzten Elektrode besteht, die mit einem
Pol einer Spannungsquelle verbunden ist, deren zweiter Pol an der Behälterwandung liegt.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Erweitern der Regelbreite wenigstens zwei Sonden auf verschiedenen Höhen in der Behälterwandung angeordnet sind.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sonde an einen elektronischen Verstärker, vorzugsweise einen Kippverstärker, angeschlossen ist, der auf Schaltelemente
wirkt, die der Heizung und/oder dem Antriebsmotor zugeordnet sind.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 für Waschmaschinen mit einem Temperaturregler, der einen elektronischen Verstärker
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß während des Kochens der Wa£3chflotte die Sonde auf den Verstärker des Temperaturreglers
wirkt.
BAD ORIGINAL
Neue Unterlagen (Art. 7 § 1 Abs. 2 Nr. I Satz 3 dos Änderungsges. v. 4. 9.1967)
009829/0465
- 5 -■
6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 5,· dadurch gekennzeichnet,
daß in der Verbindungsleitung zwischen der Sonde und dem Verstärker
des Temperaturreglers ein z. B. programm- oder temperaturabhängig betätigter Schaltkontakt angeordnet ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß in der
Zuleitung des Antriebsmotors ein Umschaltkontakt angeordnet ist,
der den Antriebsmotor während des Kochens parallel zur Heizung
legt.
der den Antriebsmotor während des Kochens parallel zur Heizung
legt.
009829/0465
BAD
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Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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Country Status (2)
| Country | Link |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4104151A1 (de) * | 1991-02-12 | 1992-08-13 | Miele & Cie | Waeschebehandlungsmaschine |
Families Citing this family (3)
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1966
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Cited By (1)
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| DE4104151A1 (de) * | 1991-02-12 | 1992-08-13 | Miele & Cie | Waeschebehandlungsmaschine |
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