DE1601706B2 - Stroemungsmittelservobetaetigungsvorrichtung - Google Patents
StroemungsmittelservobetaetigungsvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Strömungsmittelservobetätigungsvorrichtungen
zur Einstellung eines Abgabesteuerbauteiles entsprechend einem veränderliehen
Eingangszustand, mit einem Eingangssteuerventil mit veränderlicher Fläche, welches den Strömungsmitteldruck
in einer Strömungsmittelleitung steuert, die mit einer Speisequelle hohen, geregelten
Strömungsmitteldruckes über eine erste Drossel und
30; mit einem Strömungsmittelbehälter niedrigen, geregelten Druckes über das Steuerventil verbunden ist,
mit einer schwenkbar befestigten Hebelanordnung, die ein Servoventil betätigt, welches einen Servokolben
steuert, der mit dem Abgabesteuerbauteil verbunden ist, wobei die Hebelanordnung einerseits einem ersten
Drehmoment ausgesetzt ist, das durch eine verschiebbare Wandung erzeugt wird, die auf den Druckunterschied zwischen dem Strömungsmitteldruck in der
Strömungsmittelleitung und dem Strömungsmittelbehälterdruck' anspricht und auf die Hebelanordnung
über einen ersten Hebelarm einwirkt, und andererseits einem zweiten entgegengesetzten Drehmoment ausgesetzt
ist, das durch eine auf die Stellung des Servokolbens ansprechende Rückführvorrichtung erzeugt
wird, die auf die Hebelanordnung über einen zweiten Hebelarm wirkt und die die Länge wenigstens eines
Hebelarmes verändert, um den Servokolben entsprechend dem Strömungsmitteldruck in der Strö-1
mungsmittelleitung einzustellen. '
1 Aus der USA.-Patentschrift 3 232 179 ist bereits
eine Servosteuereinrichtung mit einem Servokolben bekannt, dessen Servoventil durch eine Hebelanordnurig
gesteuert wird; letztere ist einerseits einem Eingabesteuerdrehmoment ausgesetzt, das durch eine
erste bewegliche Wand erzeugt wird, die auf ein Eingangsdrucksignal anspricht und auf die Hebelanordnung
über einen ersten Hebelarm wirkt, und andererseits einem entgegengesetzten Einstelldrehmoment,
das von einer eine einstellbare Kraft abgebenden Vorrichtung erzeugt wird (z. B. einer Kompressionsfeder
oder einem auf einen Einstelldruck ansprechenden Balgen); letztere Vorrichtung wirkt auf die Hebelanordnung
über einen zweiten Hebelarm; ferner ist eine Rückkopplungsvorrichtung vorgesehen, die auf
die Lage des Servokolbens anspricht, um die wirksame Länge wenigstens eines der Hebelarme zu verändern,
so daß der Servokolben in einer Stellung stabilisiert wird, die als Funktion des Eingabedruck-
signals festgelegt wird. Bei einer derartigen Anordnung ist das Eingangssignal durch einen veränderlichen
Strömungsmitteldruck definiert, der direkt auf die obenerwähnte erste bewegliche Wand wirkt.
Des weiteren ist aus der USA.-Patentschrift 3 171 330
eine Bewegungen übertragende Vorrichtung bekannt, bei der die Verschiebung eines Servokolbens als
Funktion der Eingabesteuerhebelstellung gesteuert wird, gleichgültig wie die Druckänderung der Speisequelle
hohen Druckes, die das Steuersystem speist, geschaffen ist. Hierbei ist das Servoventil, das die Druckbetätigung
des Servokolbens steuert, zwischen einer Strömungsmittelspeisequelle hohen Druckes und einer
Behälterkammer angeordnet und wird von einem Hebel gesteuert, der auf die Differenz zwischen einem
Emgabedrehmoment, das sich in Abhängigkeit von dem veränderbaren Zustand und einem Rückkopplungsdrehmoment
anspricht, das durch einen Balgen erzeugt wird, welcher auf die Differenz zwischen einem
Rückkopplungsdruck und einem relativ geringen Druck in einer Behälterkammer anspricht; dieser
Rückkopplungsdruck wird von einer Ventilvorrichtung gesteuert, die zwischen der Strömungsmittelspeisequelle
hohen Druckes und der Behälterkammer angeordnet ist und in Abhängigkeit von der Verschiebung
des Servokolbens gesteuert wird, so daß das Steuersystem unempfindlich gegenüber Änderungen
im Speiseströmungsmitteldruck aus der Speisequelle ist.
Ziel vorliegender Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die eine Betätigung des Servokolbens verhindert,
solange der veränderbare Zustand ungeändert bleibt, gleichgültig, welches die Änderungen des geregelten
hohen Druckes aus der Speisequelle sind, die das von dem veränderlichen Zustand betätigte Eingangssteuerventil
speist.
Gemäß der Erfindung wird hierzu vorgeschlagen, daß die Rückführvorrichtung eine zweite bewegliche
Wand aufweist, die auf den Druckunterschied zwischen einem Zwischenströmungsmitteldruck proportional
dem hohen, geregelten Strömungsmitteldruck aus der Speisequelle und dem Strömungsmittelbehälterdruck
anspricht, und im Falle von Druckänderungen in dem hohen, geregelten Strömungsmitteldruck das entgegengesetzte
zweite Drehmoment proportional dem ersten Drehmoment verändert und eine Betätigung
des Servoventils und des Servokolbens in Abhängigkeit von den genannten Druckänderungen verhindert.
Damit wird eine Strömungsmittelbetätigungsvorrichtung geschaffen, die in der Lage ist, einen Servokolben
als Funktion eines veränderlichen Eingangszustandes einzustellen, der ein Eingangssteuerventil
betätigen kann, welches zwischen einer Strömungsmittelspeisequelle geregelten hohen Druckes und
einem Niederdruckbehälter je nach den Strömungsmitteldruckänderungen der Speisequelle angeordnet ist.
Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung an Hand von Ausführungsbeispielen
erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Ansicht der Strömungsmittelservobetätigungsvorrichtung
nach vorliegender Erfindung,
F i g. 2 eine Schnittansicht längs der Linie 2-2 nach
Fig. 1,
F i g. 3 eine schematische Ansicht einer abgeänderten
Ausführungsform der Strömungsmittelservobetätigungsvorrichtung nach vorliegender Erfindung,
F i a. 4 eine schematische Ansicht einer weiteren
Ausführungsform der Strömungsmittelservobetätigungsvorrichtung nach vorliegender Erfindung und
F i g. 5 eine andere abgeänderte Ausführungsform. In F i g. 1 ist mit 20 ein Eingangsfühler bezeichnet,;
der auf eine veränderliche, abgefühlte Temperatur anspricht, jedoch auch auf andere veränderliche
Größen, wie z. B. Druck, Kraft u. dgl., über entsprechende Abänderungen, wie sie dem Durchschnittsfachmann geläufig sind, ansprechen kann.
Mit 22 ist eine durch Strömungsmitteldruck betätigte Servovorrichtung bezeichnet, die in Abhängigkeit
von einem Strömungsmitteldruck Pm, welcher von dem Fühler 20 gesteuert wird, einen Servokolben
einstellen kann, der Anzeigevorrichtungen, z. B. ein Brennstoffventil in einer Brennstoffsteuervorrichtung
(nicht dargestellt), steuert.
Der Fühler 20 weist eine übliche temperaturempfindliche Sonde 24 auf, die einer Speisequelle T gewünschter
veränderlicher Temperatur ausgesetzt ist und die sich in Abhängigkeit von der relativen Änderung
mit der abgefühlten Temperatur T ausdehnt oder zusammenzieht. Ein Stößel 26, der mit der Sonde 24
verbunden ist und in Abhängigkeit von der Ausdehnung oder Zusammenziehung verschiebbar ist, ist drehbar
über einen Stift 28 mit einem Hebel 30 verbunden, der seinerseits schwenkbar mit einem starren Träger 32
verbunden ist. Ein mit Konturen versehenes Eingangssteuerventil 34, das am freien Ende des Hebels 28
aufgenommen wird, ist relativ zu einer Mündung 36 in einer die Strömung in einer Strömungsmittelleitung 38
steuernden Weise angeordnet; die Leitung 38 führt von einer Strömungsmittelspeisequelle 40, die einen
verhältnismäßig hohen, geregelten Druck PR besitzt,
zu einer Abflußquelle P0 verhältnismäßig niedrigen Druckes und weist eine starre Drossel 42 stromaufwärts
in bezug auf die Mündung 36 auf. Die'Stellung des Ventils 34 relativ zur Mündung 36 definiert eine
entsprechende Strömungsmitteldurchflußfläche der Mündung 36 in Abhängigkeit von der Kontur, die dem
Ventil 34 gegeben ist, und erzeugt somit einen entsprechenden Strömungsmitteldruck Pm in der Strömungsmittelleitung
38 zwischen der Drossel 42 und der Mündung 36, wobei der Druck Pm sich als Funkr
tion der abgefühlten Temperatur T ändert.
Die gesteuerte Servovorrichtung 22, die durch Strömungsmitteldruck
betätigt wird, weist eine bewegliche Wand 44 auf, die im Inneren über einen Durch-.
flußkanal 46 auf den Druck Pm in der Strömungsmittelleitung
38 zwischen der Drossel 42 und der Mündung 36 entlüftet wird. Das eine Ende der Wand44
ist mit einem starren Auflager 48 befestigt, und das entgegengesetzte, verschiebbare Ende weist einen
Stößel 50 auf, der sich gegen einen Arm 52 eines Hebels 54 legt. Der Hebel 54 ist schwenkbar um eine
Achse auf einem starren Wiederlager 56 befestigt und bewegbar; die Achse ist dabei im rechten Winkel zu
der Ebene nach F i g. 1 angeordnet. Ein Servoventil 58, das mit dem freien Ende eines zweiten Hebelarmes 60
des Hebels 54 befestigt und mit diesem verschiebbar ist, arbeitet mit einer Mündung 62 am Abgabeende
eines Durchflußkanals 64 zusammen, der von einer Kammer 66 ausgeht, welche ein Strömungsmittel mit
geregeltem Druck PR aus der Quelle 40 über einen
Durchflußkanal 68 aufnimmt. Ein Kolben 70, der gleitend in der Kammer 66 aufgenommen wird, teilt
diese Kammer in Kammern 72 und 74 mit veränderlichem Volumen, die über eine Strömungsmitteldrossel
76 in Verbindung stehen, welche starr im KoI-
ben 70 angeordnet ist. Der Kolben 70 weist ein fest vorgegebenes wirksames Flächenverhältnis auf Grund
der wirksamen Fläche, die der Kammer 72 ausgesetzt ist, und der verhältnismäßig kleineren wirksamen
Fläche, die der Kammer 74 ausgesetzt ist, auf, das durch die Stößel 78 und 80 festgesetzt wird, die von
entgegengesetzten Flächen des Kolbens 70 ausgehen und sich durch die entsprechenden Enden der Kammer
66 erstrecken. Ein veränderlicher Druckabfall (P R — Px) wird an der Drossel 76 in Abhängigkeit von
der Stellung des Servoventil 58 erhalten, das die Abflußgeschwindigkeit
aus der Kammer 72 steuert. Der Kolben 70 nimmt eine stationäre Stellung in Abhängigkeit
von einem vorbestimmten, fest vorge-
gebenen Druckverhältnis -5^ ein, das durch eine NuIl-' "x ■
stellung des Servoventils 58 festgesetzt wird. Nimmt
man an, daß der Kolben 70 nicht erforderlich ist, um einen Federmechanismus oder einen ähnlichen, eine
äußere Kraft erzeugenden Mechanismus zu überwin-
' ' P
den, ist das Verhältnis -^- etwa gleich dem wirksamen
den, ist das Verhältnis -^- etwa gleich dem wirksamen
"x
Flächenverhältnis des Kolbens 70. Bei normalem Betrieb ergibt sich, daß der Kolben 70 in der einen oder
der anderen Richtung in Abhängigkeit von der Relativverschiebung des Servoventils 58 aus der Nullstellung
betätigt wird und daß er eine festvorgegebene Stellung einnimmt, wenn der erwünschte Druck Px
in der Nullstellung des Ventils 58 erzeugt wird.
Eine zweite bewegliche Wand 82, die im Inneren auf den geregelten Druck PR über den Durchflußkanal
84, der von dem Durchflußkanal 68 ausgeht, entlüftet wird, ist am einen Ende mit einem starren
Auflager 86 befestigt. Das entgegengesetzte, verschiebbare Ende 88 der Wand 82 nimmt ein Tischbauteil 90
auf, das starr damit befestigt ist und das mit einem Schneidkantenspurteil 92 versehen ist. Die Wand 82
wird von einem Strömungsmittel verhältnismäßig niedrigen Abflußdruckes P0 umgeben und erzeugt
eine Kraft, die' das Tischbauteil 90 nach oben zu drücken versucht, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist,
und zwar in Abhängigkeit von dem Druckunterschied (PR — P0), der auf die wirksame Fläche des verschiebbaren
Endes 88 einwirkt-
Wie noch deutlicher in F i g. 2 gezeigt ist, weist der Hebel 54 parallele, im Abstand angeordnete Schneidkantenspurteile
94 und 95 auf, die sich parallel zum Spurteil 92 erstrecken. Im Abstand angeordnete Rollenbauteile
96, 97 und 99 weisen jeweils eine in Umfangsrichtung verlaufende V-förmige Aussparung 98 an
diesen Rollen auf, und die Rollen sind zwischen dem Tisch 90 und dem Hebel 52 angeordnet, wobei die
entsprechenden Spurteile 92, 94 und 95 antriebsmäßig im Eingriff mit den Aussparungen 98 der Rollbauteile
96,97 und 99 stehen. Die Rollenbauteile 96,97 und 99
sind drehbar auf zugeordneten entsprechenden Antireiblagern 100 befestigt, die von einem Stift 102 aufgenommen
werden, welcher mit im Abstand angeordneten Enden 103, 103' eines gegabelten Verbindungsgliedes
104 befestigt ist, dessen entgegengesetztes Ende drehbar mit dem Stößel 80 über einen Stift 106
befestigt ist.
Die Arbeitsweise der oben beschriebenen Vorrichtung ist in Verbindung mit den F i g. 1 und 2 folgende:
Zuerst wird angenommen, daß der Hebel 30 und das daran angebrachte Ventil 34 eine gegebene Lage in
Abhängigkeit von der Sonde 24 auf Grund einer stabilen Temperatur T einnehmen. Die Fläche der
Mündung 36, die durch die Kontur des Ventils 34 für eine gegebene Stellung des letzteren festgelegt wird,
ermöglicht, daß Strömungsmittel aus der Leitung 38 bis zum Abflußdruck P0 entweicht, wodurch ein
entsprechender Druck Pm stromabwärts von der starren Drossel 42 aufgebaut wird, wobei der Druck Pm in
das Innere der Wand 44 entlüftet wird. Das Strömungsmittel mit geregeltem Druck Pr wird in der Wand 82
entlüftet.
Einerseits kann der Drehmomentabgleich am Hebel 54 etwa wie folgt definiert werden:
A44 h [Pn - P0) = A82I2 (Pr - P0), (1)
wobei A44 eine Konstante ist, die die wirksame
Fläche der Wand 44 darstellt, Z1 der wirksame Hebelarm
des Hebels 54 ist, über welchen die Wand 44, die dem Druckunterschied (Pm — P0) ausgesetzt wird,
wirkt, Zl82 eine Konstante ist, die die wirksame Fläche der Wand 82 darstellt, und I2 der wirksame
Hebelarm des Hebels 54 ist, über welchen die Wand 82 wirkt, die dem Druckunterschied (Pr — P0) ausgesetzt
ist, während das Hilfsdrehmoment, das von dem Servoventil erzeugt wird, vernachlässigt werden soll.
Andererseits ist der Strömungsmitteldurchfluß Q durch die gesamte Leitung 38 dauernd gleich dem
Strömungsmitteldurchfluß durch die Drossel 42, durch die Mündung 36 und sowohl durch die Drossel 42
als die Mündung 36, so daß dieser Strömungsmitteldurchfluß in an sich bekannter Weise wie folgt
definiert werden kann:
Q = C42Zt42 VPR - Pn, = C36Zl36 1/P1n-P0 (2)
Q6Zf36 · C42Zi42 ypr-p0
HC36A26)2 + (C42Zl42)2
wobei C42 und C36 das Produkt des Strömungsmitteldurchflußkoeffizienten
der Abgabe und die Quadratwurzel der Schwerkraft des Strömungsmitteldurchflusses
durch die Drossel 42 und die Mündung 36 darstellen, Zl42 und Zl36 die wirksamen Strömungsmittelflächen
der Drossel 42 und der Mündung 36 angeben und (Pr - PJ, (Pn - P0) und (Pr - P0) die
Druckunterschiede an der Drossel 42, den Mündungen 36 und der gesamten Drossel 42 und Mündung 36
als einzige Mündung betrachtet darstellen.
Vergleicht man die Gleichungen (1) und (2), indem die Proportionalität der Ausdrücke (Pn, — P0) und
(Pr — P0) gezeigt werden, so ergibt sich
1 +
(C42Zl42)
T=T5- bleibt ein konstanter Wert, wenn man annimmt,
daß die Drossel 42 und die Mündung 36 der gleichen Temperatur des Strömungsmitteldurchganges ausgesetzt
werden. Es können verschiedene Anordnungen verwendet werden, um zu gewährleisten, daß die
Drossel und die Mündung auf der gleichen Temperatur gehalten werden, was beinhalten kann, daß die
Drossel 42 und die Mündung 36 in der entfernten Lage von dem den Zustand abfühlenden Teil 20
angeordnet wird, in welchem die Temperaturumgebung die Drossel 42 und die Mündung 36 wie auch das sich
dazwischen bewegende Strömungsmedium auf dem gleichen Temperaturwert erhalten würde, den Strömungsmitteldurchfluß
durch die Leitung zur Verringerung eines Temperaturunterschiedes zwischen der Drossel 42 und der Mündung 36 auf ein Minimum
halten würde oder die Leitung 38 zwischen der Drossel 42 und der Mündung 36 isolieren würde.
Aus der obigen Gleichung (3) ergibt sich, daß die einzige unabhängige Veränderliche der Wert A36 ist,
der die Ausgangsbewegung des Kolbens 70 (wie durch die Länge I2 definiert) ausschließlich eine Funktion
von A36 macht. Die Größe (PR — P0) erscheint nicht
in Gleichung (3), was anzeigt, daß der Abgabeweg des Kolbens 70 unabhängig von dem Druckunterschied
(PR — P0) ist, und damit durch Änderungen im
Speiseströmungsmitteldruck PR unbeeinflußt bleibt.
Der Strömungsmitteldruck Pn, nimmt in Abhängigkeit
von der relativen Änderung der abgefühlten Temperatur T und der entsprechenden Fläche der
Mündung 36, die durch die Lage des Eingabeventils 34 festgesetzt wird, zu oder ab. Die Änderung im Druck
Pm, der über die Wand 44 wirkt, erzeugt ein Drehmomentungleichgewicht
am Hebel 54, das wiederum das Servoventil 58 relativ zur Mündung 62 betätigt und dadurch den Druck aus P^-und das Druck-
verhältnis .-—■ am Kolben 70 verändert. Der Kolben 70
verschiebt sich in Abhängigkeit von der Änderung des Druckes Px und bewegt die Rolle 98 aus ihrer Lage,
die ihrerseits die wirksame Länge I2 des Hebelarmes 52
verändert und dadurch in Abhängigkeit von der relativen Bewegungsrichtung des Kolbens 70 das
Drehmoment vergrößert oder verkleinert, das von der mit dem Druck PR beaufschlagten Wand 82 stammt,
die über die Rolle 98 entgegen dem Hebel 52 über den Hebelarm I2 wirkt. Bei Erreichen eines Drehmomentgleichgewichtes
am Hebel 52 wird das Servoventil 58 auf Null gestellt und der Druck Px stabili-
siert, wodurch das gewünschte Druckverhältnis ~^
rx
aufgebaut wird, das den Kolben 70 stabilisiert.
In F i g. 3 ist eine abgeänderte Ausführungsform der Erfindung dargestellt, wobei der Aufbau ähnlich
der nach F i g. 1 ist und soweit wie möglich gleiche Bezugszeichen wie in F i g. 1 verwendet werden.
Eine erste Abänderung dieser Ausführungsform besteht darin, daß ein mit Konturen versehenes Ventilbauteil
108 vorgesehen ist, das mit der Drossel 42 in der Weise zusammenwirkt, daß die wirksame Strömungsfiäche
verändert wird. Das Ventil 108 kann durch eine Vorrichtung, die eine zweite Bedingung ähnlich der
auf Temperatur ansprechenden Sonde 24 und die auf eine zweite veränderliche Temperaturquelle durch T1
anspricht, betätigt werden, oder es kann eine beliebige andere entsprechende Betätigungsvorrichtung vor- 55·
gesehen werden, die auf eine veränderliche Eingangsbedingung, z. B. Druck, Kraft od. dgl., anspricht.
Eine weitere Abänderung dieses Ausführungsbeispiels besteht darin, daß der Tischbauteil 90 durch
einen Hebel 110 belastet wird, dessen eines Ende mit dem Tischbauteil 90 und dessen entgegengesetztes
Ende schwenkbar mit einem starren Auflager 112 über einen Stift 114 befestigt ist. Die Achse B-B, um
welche der Hebel 110 sich dreht, steht senkrecht zur Achse A-A. Das bewegliche Ende der Wand 82 legt
sich gegen den Hebel 110 entgegengesetzt zu einer Wand 116, die nach innen zur Leitung 38 einen
Druck P1n zwischen der Drossel 42 und der Mündung
36 über den Durchflußkanal 84 ergibt. Die Wand 116 ist am einen Ende mit einem starren Auflager 120
befestigt. Aus Gründen, die nachstehend ersichtlich werden, sind die Wände 82 und 116 mit entsprechenden
wirksamen Flächen versehen, so daß die entgegengesetzten Drehmomente, die durch diese beiden
Wände am Hebel 110 erzeugt werden, wenn sie gleichen Druckunterschieden ausgesetzt werden, gleich
sind. Da die wirksamen Hebelarme der Wände 82 und 116 in bezug auf die Achse 114 gleich sind, sind
die entsprechenden wirksamen Flächen der Wände 82 und 116, die den entsprechenden Drücken Pr und Pm
ausgesetzt sind, gleich.
- Die in Verbindung mit F i g. 3 beschriebene Vorrichtung arbeitet in folgender Weise: Nimmt man an,
daß die Ventile 34 und 108 gegebene Stellungen in Abhängigkeit von stabilen Temperaturen T und T1
einnehmen, werden die wirksamen Durchflußflächen der Drossel 42 und der Mündung 36 entsprechend
festgelegt, und es wird ein entsprechender Druck Pm
in der Leitung 38 erzeugt.
Der Drehmomentabgleich am Hebel 52 kann wie folgt festgelegt werden:
= [/2 A82 ■£ (PR - P0) - A116 |- (Pn, - P0) J ,
wobei A116 die wirksame Fläche der Wand 116
darstellt, die dem Druckunterschied (Pm — P0) ausgesetzt
ist, I4. und Il die wirksamen Hebelarme des
Hebels 110, über welche die Wände 82 und 160 wirksam sind, und Z5 die wirksame Länge des Hebels
110 wiedergeben.
Wie oben ausgeführt, gilt
Wie oben ausgeführt, gilt
Aar L — Attf. L .
Setzt man das Verhältnis, das sich aus den obigen Gleichungen (2) ergibt, welche den Strömungsmitteldurchfluß
durch die Leitung 38 festlegen, für den Ausdruck
P... - Pn
P,- Pn
in der Gleichung (4), so ergibt sich aus den Gleichungen (4) und (5):
Ά.-U /Λ, ^2
*36
aus der sich entnehmen läßt, daß die einzigen Veränderlichen A^2 und A36 sind, so daß der Weg des
Kolbens 70, nämlich I2, proportional dem Quadrat
von /442, der Fläche der Drossel 42, und umgekehrt
proportional dem Quadrat von A36, der Fläche der
Mündung 36, ist. Wie im Falle der F i g. 1 ist der Weg des Kolbens 70 unabhängig von dem geregelten
Druck PR des Strömungsmittels und wird durch Veränderungen nicht beeinflußt.
Ähnlich wie nach F i g. 1 bewirkt eine Änderung der Temperatur T eine Veränderung von P1n, der
109 583/64
entgegen der Wand 44 wirksam wird, und bewirkt, daß das Servoventil 58 aus seiner Nullstellung gebracht
wird, wodurch der Kolben 70 und die damit befestigte Rolle 98 sich in Abhängigkeit von der Änderung des
Druckes Px verschieben.
Die Rolle 98 folgt dem Spurteil 92, der parallel der Drehachse B-B des Hebels 110 ist, und folgt dem
Spurteil 94, der senkrecht zu der Drehachse A-A des Hebels 54 verläuft. Die Bewegung der Rolle 98 hat
keinen Einfluß auf die Drehmomentabgabe des Hebels 110, die konstant bleibt, eine solche Bewegung der
Rolle 98 ändert jedoch den wirksamen Hebelarm Z2 des Hebels 52, über welchen die Rolle 98 entgegengesetzt
der Drehmomentabgabe der Wand 44 wirkt, wobei die Wand 44 über den Hebelarm Z1 des Hebels
54 wirksam ist. Wenn der Hebelarm I2 vergrößert
oder verkleinert wird, und zwar in Abhängigkeit von der Relativverschiebung der Rolle 98, wird ein Drehmomentabgleich
am Hebel 54 erreicht, wodurch das Servoventil 58 stabilisiert wird, indem der notwendige
Druck Px und damit das Druckverhältnis -^- auf-
gebaut wird, das den Kolben 70 stabilisiert.
In bezug auf F i g. 4 und die abgeänderte Ausführungsform gemäß der Erfindung ist festzustellen,
daß die Anordnung ähnlich der nach F i g. 1 ist und soweit wie möglich gleiche Bezugszeichen verwendet
sind. Die Ausführungsform nach F i g. 4 weist eine zweite Rollenbauteilanordnung 122 ähnlich den
Rollenbauteilen 96,97 und 99 auf, und die Anordnung ist durch mit Strich (') versehene gleiche Bezugszeichen gekennzeichnet. Die Rollenbauteilanordnung
122 ist zwischen den Hebel 54 und die Wand 82 gesetzt, mit deren Hilfe ein abgefühlter zweiter
veränderlicher Zustand, der ein Eingangssignal darstellt, in den Steuerkolben 70 eingeführt werden kann.
Die Lage des Kolbens 70 wird dann eine Funktion der abgefühlten Temperatur T, wie auch eine Funktion
des zweiten veränderlichen Zustandes, der eine Temperatur, ein Druck, eine Steuerhebelstellung oder ein
entsprechender anderer veränderlicher Zustand sein kann.
Die Rollenanordnung 122 weist im Abstand voneinander angeordnete Rollen 96', 97' und 99' auf,
deren jede auf einem zugeordneten Antireiblager 100' befestigt ist, das von einem Stift 102 aufgenommen
wird, welcher seinerseits mit im Abstand voneinander angeordneten Enden 124 und 126 eines gegabelten
Gelenkes 128 befestigt ist. Das Gelenk 128 wird durch übliche Betätigungsmittel (nicht dargestellt) betätigt,
die auf den abgefühlten zweiten veränderlichen Zustand ansprechen. Die Rollenbauteile 96' und 99' sind
jeweils mit einer zugeordneten V-förmigen Aussparung 98' versehen, welche mit den Schneidkantenspurteilen
94 und 95 des Hebels 54 in Eingriff kommen. Die Aussparung 98' des Rollenbauteiles 97' wird durch
den Schneidkantenspurteil 92 des Tischbauteiles 90 beaufschlagt. Ein zweiter Satz von im Abstand
voneinander angeordneten Schneidkantenspurteilen 94', 95' ähnlich den Teilen 94, 95, von denen nur einer
dargestellt ist, w,elche auf dem Hebel 54 ausgebildet sind, wirken mit Aussparungen 28 der Rollenbauteile
96 und 99 zusammen, die zwischen Hebel 54 und Tischbauteil 130 angeordnet sind, das starr mit dem
beweglichen Ende der Wand 44 befestigt sind. Das Tischbauteil 130 ist mit einem Schneidkantenspurteil
132 versehen, das mit der Aussparung 98 des Rollcnbauteiles 97 in Eingriff kommt. Die Auslegung der
Rollen 96 und 99 ist symmetrisch, so daß die Rollen einfach ersetzt werden können: die Rolle 96 ist in
Abhängigkeit von dem zweiten veränderlichen Zustand und die Rolle 99 in Abhängigkeit von der
Stellung des Kolbens 70 eingestellt.
Die in F i g. 4 gezeigte Vorrichtung arbeitet im großen und ganzen wie die Ausführungsform nach
Fig. 1. Nimmt man feste Stellungen der Rollenbauteile 96,97,99 und 96', 97' und 99' in Abhängigkeit
ίο von gegebenen Werten der abgefühlten Temperatur T
und dem abgefühlten zweiten veränderlichen Zustand an, so kann der Drehmomentabgleich am Hebel 54
durch dieselbe Gleichung wie Gleichung (3) definiert werden. Daraus ergibt sich, daß der Weg des Kolbens
70, nämlich Z5, der sich somit als lineare Funktion des
veränderlichen Hebelarmes Z4 verändert, welcher von dem abgefühlten zweiten Zustand abhängig ist, sich
als Funktion der veränderlichen Fläche der Mündung 36 verändert, welche nur von der abgefühlten Temperatur
abhängt. Der Abgabeweg des Kolbens 70 ist unabhängig von dem Druckunterschied (P^ — P0)
und wird somit durch Änderungen im Speiseströmungsmitteldruck nicht beeinflußt.
Die Anordnung nach F i g. 5 ist ähnlich der nach Fig. 1 und weist gleiche Bezugszeichen auf. Wie im
Falle der F i g. 4 ist eine zweite Rollenanordnung 122 vorgesehen, die in Abhängigkeit von dem abgefühlten
zweiten Betriebszustand betätigt wird. Die Wand 82 wird in den Durchflußkanal 84 zwischen einer Drossel
134 fest vorgegebener Fläche und einer Mündung 136 veränderlicher Fläche im Seriendurchfluß verbunden.
Ein auf einen gegebenen Zustand ansprechender Teil ähnlich dem Fühler 20 nach F i g. 1 weist ein Ventil
138 auf, das mit der Mündung 136 zusammenwirkt, damit die Fläche in Abhängigkeit von einem abgefühlten
dritten veränderlichen Zustand, z. B. der Temperatur T1 oder einem entsprechenden veränderlichen
Zustand, verändert wird. Die Einstellung des Kolbens 70 wird somit eine Funktion der Temperatür
T auf Grund der Steuerfunktion, die von dem Ventil 34 ausgeübt wird, einer Funktion der Temperatur
T1 auf Grund des Ventils 138 und einer Funktion des abgefühlten zweiten Zustandes auf Grund der
Rollenanordnung 122.
Die Rollenanordnung 122 wird zwischen den Hebel 54 und das Tischbauteil 140 gesetzt, wobei die Schneidkantenspurteile
94', 95' des Hebels 54 und 132 des Tischbauteiles 140 in den entsprechenden Aussparungen
98' der Rollenbauteile 96', 97' und 99' aufsitzen.
Die Rollenbauteile 96, 97 und 99 sind zwischen die Hebel 54 und 92 des Tischbauteiles 90 gesetzt, die auf
den entsprechenden Aussparungen 98 der Rollenbauteile 96, 97 und 99 aufsitzen.
Der Hebel 54 wird durch ein Drehmoment im Gegenuhrzeigersinn belastet, das das Ventil 58 zu schließen versucht; dieses Drehmoment ändert sich in Abhängigkeit von der Kraft, die aus dem Druckunterschied (Pn, — P0) an der Wand 44 wie auch dem wirksamen Hebelarm des Hebels 54, der durch die Stellung der Rollenbauteile 96', 97' und 99' relativ zu der Drehachse des Hebels 54 festgelegt ist, abgeleitet wird. Dem Drehmoment im Gegenuhrzeigersinn wirkt ein Drehmoment im Uhrzeigersinn entgegen, das von der Kraft abgeleitet wird, die durch den Druckunterschied (P'„ — P0) erzeugt wird, welcher an der Wand 82 wie auch dem wirksamen Hebelarm wirkt, der durch die Stellung der Rollenbauteile 96, 97 und 99 relativ zur Drehachse des Hebels 54 festgelegt wird. Der
Der Hebel 54 wird durch ein Drehmoment im Gegenuhrzeigersinn belastet, das das Ventil 58 zu schließen versucht; dieses Drehmoment ändert sich in Abhängigkeit von der Kraft, die aus dem Druckunterschied (Pn, — P0) an der Wand 44 wie auch dem wirksamen Hebelarm des Hebels 54, der durch die Stellung der Rollenbauteile 96', 97' und 99' relativ zu der Drehachse des Hebels 54 festgelegt ist, abgeleitet wird. Dem Drehmoment im Gegenuhrzeigersinn wirkt ein Drehmoment im Uhrzeigersinn entgegen, das von der Kraft abgeleitet wird, die durch den Druckunterschied (P'„ — P0) erzeugt wird, welcher an der Wand 82 wie auch dem wirksamen Hebelarm wirkt, der durch die Stellung der Rollenbauteile 96, 97 und 99 relativ zur Drehachse des Hebels 54 festgelegt wird. Der
abgeglichene Zustand des Hebels 54 wird wie folgt definiert:
Λ« '5 (Pm - Po) = A82 U (P'm - Po), (7)
wobei {P'm — P0) der Druckunterschied an der Wand
82, gesteuert durch das Ventil 136-138 ist. Wie in Fig. 1 ist der Strömungsmitteldurchfluß Q' durch
die Leitung 84 durch die folgenden Beziehungen ähnlich der Gleichung (2) gegeben:
Q' = C134A
134A134
m (8)° = CA' ]/PR - P0 ,
wobei C134 und C136, A134, A136, A' und C konstante
Faktoren ähnlich denen nach der Gleichung (2) darstellen. Aus der Gleichung (8) ergibt sich, daß (P'm - P0)
proportional (PR — P0) ist, so daß unter Berücksichtigung
der Gleichung (7) I4. proportional Z5 mit
einem Proportionalitätsfaktor ist, der unabhängig von dem Druckunterschied (PR — P0) ist und als
konstant anzusehen ist, wenn angenommen wird, daß die Drossel 134 und die Mündung 136 wie auch die
Drossel 42 und die Mündung 36 auf der gleichen Temperatur in der in Verbindung mit Fig. 1 erwähnten
Weise gehalten werden. Infolgedessen wird, wie im Falle der Fig. 1,2 und 4, der Weg des Kolbens 70
nach F i g. 5 durch Änderungen im Speisedruck PR
nicht beeinflußt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Strömungsmittelservobetätigungsvorrichtung zur Einstellung eines Abgabesteuerbauteiles entsprechend
einem veränderlichen Eingangszustand, mit einem Eingangssteuerventil mit veränderlicher
Fläche, welches den Strömungsmitteldruck in einer Strömungsmittelleitung steuert, die mit einer
Speisequelle hohen, geregelten Strömungsmitteldruckes über eine erste Drossel und mit einem
Strömungsmittelbehälter niedrigen, geregelten Druckes über das Steuerventil verbunden ist, mit
einer schwenkbar befestigten Hebelanordnung, die ein Servoventil betätigt, welches einen Servokolben
steuert, der mit dem Abgabesteuerbauteil verbunden ist, wobei die Hebelanordnung einerseits
einem ersten Drehmoment ausgesetzt ist, das durch eine verschiebbare Wandung erzeugt wird, die auf
den Druckunterschied zwischen dem Strömungsmitteldruck in der Strömungsmittelleitung und
dem Strömungsmittelbehälterdruck anspricht und auf die Hebelanordnung über einen ersten Hebelarm
einwirkt, und andererseits einem zweiten entgegengesetzten Drehmoment ausgesetzt ist, das
durch eine auf die Stellung des Servokolbens ansprechende Rückführvorrichtung erzeugt wird,
die auf die Hebelanordnung über einen zweiten Hebelarm wirkt, und die die Länge wenigstens
eines Hebelarmes verändert, um den Servokolben entsprechend dem Strömungsmitteldruck in der
Strömungsmittelleitung einzustellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführvorrichtung
(82,116) eine zweite bewegliche Wand (82) aufweist, die auf den Druckunterschied zwischen
einem Zwischenströmungsmitteldruck proportional dem hohen, geregelten Strömungsmitteldruck
(Pr) aus der Speisequelle (40) und dem Strömungsmittelbehälterdruck
anspricht, und im Falle von Druckänderungen in dem hohen, geregelten Strömungsmitteldruck
das entgegengesetzte zweite Drehmoment proportional dem ersten Drehmoment verändert, und eine Betätigung des Servoventils
und des Servokolbens in Abhängigkeit von den genannten Druckänderungen verhindert.
2. Strömungsmittelservobetätigungsvorrichtung nach Anspruch 1,' dadurch gekennzeichnet, daß
eine Vorrichtung (122), die auf einen zweiten veränderlichen Eingangszustand anspricht, die Länge
(I2, I4) des zweiten Hebelarmes entsprechend dem
zweiten veränderlichen Zustand ändert.
3. Strömungsmittelservobetätigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß ein zweites Eingangssteuerventil (108), das auf einen dritten veränderlichen Eyngangszustand anspricht,
so ausgebildet ist, daß es die wirksame Strömungsmitteldurchflußfiäche der Drossel (42)
entsprechend dem dritten veränderlichen Zustand verändert.
4. Strömungsmittelservobetätigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rückführvorrichtung eine zweite Hebelanordnung (110) aufweist,
die das zweite Drehmoment auf die erste Hebelanordnung (54) überträgt, sowie eine dritte bewegliche
Wand (116), die auf die Differenz zwischen dem Strömungsmitteldruck (Pm) in der Strömungsmittelleitung
und dem niedrigen Strömungsmittelbehälterdruck anspricht, damit an der zweiten Hebelanordnung ein drittes Drehmoment erzeugt
wird, das dem Drehmoment entgegengesetzt ist, welches an der zweiten Hebelanordnung durch die
zweite bewegliche, antriebsmäßig damit im Eingriff stehende Wand (82) erzeugt wird.
5. Strömungsmittelservobetätigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zwischenströmungsmitteldruck in einem Strömungsmitteldurchflußkanal
(84) erzeugt wird, der einerseits mit der Speisequelle (40) hohen geregelten Druckes (Pr)
über eine zweite Drossel (134) und andererseits mit dem Strömungsmittelbehälter über ein drittes
Steuerventil (136, 138), das.auf einen vierten veränderlichen Eingangszustand anspricht, verbunden
ist.
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- 1967-09-28 SE SE13339/67A patent/SE326375B/xx unknown
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