DE1698110A1 - Vakuum-Pruefvorrichtung fuer verschlossene Behaelter - Google Patents
Vakuum-Pruefvorrichtung fuer verschlossene BehaelterInfo
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Description
Vakuum-Prüfvorrichtung für verschlossene Behälter
Die Erfindung betrifft eine Füllvorrichtung und deren Halterung
für die Durchführung einer Prüfung der Deckplatten von dichten Verschlüssen.
Es ist bekannt, daß Behälterverschlüsse eine Deckplatte aufweisen,
die nach unten gewölbt ist, wenn im Behälter, ein Vakuum vorliegt, dagegen aber eben oder konvex nach oben gekrümmt
ist, wenn kein Vakuum vorhanden ist„ Die mit den Verschlüssen
verschlossenen Behälter werden bei einer Prüfung auf einem Förderband unter einer Füh!vorrichtung hindurchgeführt.
Bs wurden bereits verschiedene Arten von Fühlvorrichtungen
angewendet, um automatisch den Zustand des Verschlusses zu
prüfen. Diese Vorrichtungen müssen auf eine Deckplatte, deren Zustand einem fehlenden Vakuum entspricht ansprechen, dürfen
aber auf eine eingedrückte Deckplatte oder auf den Rand der
Verschlusskappe nicht ansprechen« „
Bereits bekannte Vorrichtungen enthalten Tastfinger, die die Deckplatte körperlich berühren, ferner Vorrichtungen mit denen
Se/l3f eine
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eine Annäherung bestimmt wird oder Hall—Sonden, Kelutanz-Pühler
oder dergleichen. Diese kinrichtungen wurden auf sehr verschiedene ¥eise gehaltert. Der Träger für die Fühlvorrichtung
kann z.B. Rollen, Räder oder dergl. aufweisen, die
den Verschluß berühren, um die Fühlvorrichtung anzuheben oder
um die Kader und die Fühlvorrichtung um eine horizontale
tragende Welle zu schwenken, die quer zur Bewegungsrichtung verläuft. Die Fühlvorrichtung befindet sich hierbei in einem
vorgeschriebenen Abstand oberhalb der Deckplatte.
Neben einer guten Ausrichtung der Fühlvorrichtung oberhalb der
Deckplatte ist es auch notwendig, daß die Behälter schnell die Prüfting durchlaufen, so daß eine große Anzahl von Behältern
untersucht werden kann. Die Füblvorrichtungen müssen daher
schnell arbeiten und jedesmal positiv reagieren, wenn eine nach oben gewölbte Deckplatte vorliegt, ohne einen unvorschriftsmäßigen
Behälter durchzulassen.
Gemäß der Erfindung ist eine hochempfindliche Fühlvorrichtung
mit einer Spule ohne Eisenkern als Fühler in einem nicht magnetischen Material eingebaut und so gehalten, daß sie ganz
allgemein auf den Winkel der Deckplatte der Verschlüsse einzustellen
ist, der einer zulässigen Wölbung entspricht. Die Füllvorrichtung besteht im wesentliehen aus elektrisch nicht
leitendem Materialund enthält Treiber und Rückkopplungsspulen,
die mit einer elektronischen Baueinheit verbunden sind. Die
elektronischen Bauelemente liefern einen hochfrequenten Strom an die Treiberspule, der in der Größenordnung von 16 bis
2h Kilohertz liegt. Der Verschluß des Behälters besteht
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BAD K
BAD K
aus einem gut leitenden Material» beispielsweise aus Metall
und wird unter der Füllvorrichtung mittels eines Förderbandes
bindurchbewegt. Die Treiberspule und die Rückkopplungsspule
sind induktiv gekoppelt und der hocbfrequente Fluß induziert
Wirbelströme,durch die die durch die Spulen gebildete Belastung
für die elektronischen Bauelemente verändert wird.
Sobald die Belastung einen vorgegebenen Wert , der einer nach,
oben gewölbten Platte und einem unbrauchbaren Vakuum entspricht,
überschritten wird, wird ein Signal erzeugt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Fühlvorrichtung
zur Prüfung von Verschlüssen zu schaffen, die auf Verschlüsse aus elektrisch leitendem Material anspricht und für kleine
Unterschiede in der Lage der Deckplatten der Verschlüsse außerordentlich empfindlich ist.
Ferner ist ein Ziel der Erfindung, eine justierbare Halterung
für die Fühlvorrichtung zu schaffen, die ihr erlaubt, sich entsprechend der Lage der Deckplatten zu schwenken»
Außerdem soll eine Fühlvorrichtung geschaffen werden, die für
kleine Unterschiede der Lagen der Deckplatten sehr empfindlich ist, dagegen auf den Randbereich der Verschlüsse nicht anspricht.
Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden
Beschreibung einer als Beispiel in den Figuren dargestellten Ausführungsform der Erfindung.
Figur 1
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BADORIGtNAt
BADORIGtNAt
Figur 1 zeigt in perspektivischer Darstellung einen Teil der
Fühlvorrichtung und ihrer universalen Halterung, wobei sich die Fühlvorrichtung in Prüfstellung befindet.
Figur 2 zeigt ein Schnittbild des Prüfgeräts längs der Linie 2-2 der Figur 3.
Figur 3 zeigt eine Draufsicht auf das Prüfgerät während der Prüfung eines Verschlusses.
^ = Figur k zeigt eine Seitenansicht des Prüfgeräts mit in Prüfstellung
befindlicher Füllvorrichtung.
Figur 5 zeigt in Form eines Diagramms die mit der Fühlvorrichtung verbundene elektrische Schaltung«
Figur 6 zeigt ein vergrößertes Schnittbild der Fühlvorrichtung
längs der Linien 6—6 der Figur 3·
Figur 7 zeigt die Fühlvorrichtung von unten.
Figur 8 zeigt eine Seitenansicht der Fühlvorrichtung teils
ψ im Schnitt, '
Figur 9 bis 11 die Beziehung zwischen der Fühlvorrichtung
und dem Behälterverschluß bei einem sich in Prüfstellung
bewegenden Behälter.
Das in den Figuren "1 bis k dargestellte Prüfgerät weist ein
Gestell 15 mit einem Förderband 16 auf, um verschlossene Behälter 21 in der durch den Pfeil A angezeigten
Richtung geradlinig unter eine Fühlvorrichtung 23
und
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BAD ORIGINAL
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und an. einem Ausstoßmechanismus 24 vorbei zu bewegen«
Die Behälter haben einen Verschluß 18 mit einer Deckplatte 19 und einem Rand 20, der den Verschluß an dem Behälterunterteil
17 befestigt. Die Deckplatte kann konkav, wie
es in Figur 6 durch die gestrichelten Linien angedeutet ist,
oder auch eben ausgebildet sein, wie es durch die strichpunktierten
Linien gezeigt ist« Die Fühlvorrichtung ist von der Haltevorrichtung 25 justierbar gehalten, die am Gestell
15 in einer unten beschriebenen Weise befestigt ist.
Das Gestell ist in herkömmlicher Weise ausgeführt und nur
teilweise in den Figuren gezeigt. Es weist eine Vorderplatte
29 (Fig. 2-4) auf, die längs ihres oberen Randes an dem L-förmigen Träger 2? (Fig. 2 und 4) befestigt ist.
Die L-förmigen Träger 26, 2? unterstützen das Förderband Führungsschienen 30und 31 können in vertikaler und horizon«
taler Richtung in den Trägern 32, 33 (Fig. 2) verstellt
werden, die ihrerseits wieder an den L-förmigen Trägern (FIg, 2) befestigt sind. Die Führungsschienen 30 und 3 T
richten die Behälter 21 so aus, daß sie unter die Fühlvorrichtung
23 (Flg.2) bewegt werden.
Der Ausstoßmechanismus 24 sitzt auf einem L-förmigen Träger
50 (Fig. 4), der mittels Schrauben 50a an der Vorderplatte
29 befestigt ist„ Er umfaßt einen Drucklüftzylinder 35 (Fig. 2 und 3)» der einen Stößel "}6 hin- und herbewegt, an
dessen Spitze ein elastischer Puffer 37 sitzt, der mit den.
Behältern
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Behältern in Berührung kommt
Durch die Leitung 38» den Filter 41, das Druckanzeigegerät
43 und die Schmiervorrichtung k2 (Fig.4) wird
Druckluft an das elektrisch betätigte Ventil (52) (Fig. 2
und k) geleitet. Das Druckluftventil 52 steuert die Luftzufuhr
an den Druckluftzylinder 35· Wird ein Behälter ohne
ordnungsgemässes Vakuum festgestellt, dann öffnet das Ventil
52 mittels der in Figur 5 dargestellten elektrischen
Einrichtung und der Stößel 36 drückt den unbrauchbaren Behälter von dem Förderband 16 (Fig.3) fort, auf die Plattform
34, die auf dem Träger 28 befestigt ist, der seinerseits
wiederum am Träger 26 sitzt. Die Plattform liegt in gleicher Hone wie das Förderband 16 und läuft senkrecht
zu diesem. Die Führungsschiene 30 ist an der Ausstoßplattform
unterbrochen und die Führungsschienen jka. führen und
halten die ausgestossenen Behälter auf der Plattform 3^·
Die ausgestossenen Behälter werden von Hand weggenommen. Der Ausstoßmechanismus verläuft in einem spitzen Winkel zum
Förderband auf der Zulieferungsseite der Behälter und die Plattform "}k befindet sich etwa außerhalb der Mitte in
Auslieferungsrichtung.
Der Stößel 36 wird in seine Ausgangsstellung mit Hilfe
des mechanisch betätigbaren Schiebers 51 auf der Seite des
Durckluftventils 52 zurückgebracht (Figr. Z-k) . Der Schieber
wird von dem Stößel 36 betätigt. Der Schiober 51 weist eine
Betätigungsstange 53 auf, die verschiebbar - in dem Schieber
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und in dem Flansch 45 an der Vorderseite des Druckluftzylinders
befestigt ist. Federn 53t> und 53 c zentrieren
die Betätigungsstange ,5.3· Eine Stange kk, die in dem Flansch
h-5 verschiebbar und über den Plansch 47 mit dem Stössel 36
verbunden ist, berührt eine Manschette 53a auf der Betätigungsstange
53 und betätigt auf diese Weise den Schieber 5"· » wenn sich der Stössel der äussersten Ausstoßstellung für
den Behälter nähert. Sobald der ungeeignete Behälter auf
die Plattform Jk ausgestossen ist, wird durch die weitere
Bewegung des StÖssels 36 der Schieber 51 derart in Betrieb
gesetzt, daß der Stössel .36 in seine anfängliche Lage zurückgezogen
wird, um den nächsten unbrauchbaren Behälter, der von der Füh!vorrichtung 23 festgestellt wird, auszustossen.
Die Haltevorrichtung 25 enthält ein Joch 55 1 durch welches
die Fühlvorrichtung 23 über die Stummelwellen 56a, b,
die in den Armen 55af 55b sitzen (Fig."1 und 6), schwenkbar
gehalten ist. Unterlagsscheiben 54a, b sind zwischen die
Arme und die Fühlvorrichtung eingeführt. Das Joch 55 weist
einen Halter 57 (Fig. 1, 2 und 4) auf, durch den ein Stift
oder ein Bolzen 58 ragt, um das Joch an dem Arm 59 schwenkbar
zu befestigen. Ein dreiecksförmiger Anschlag 60 (Fig«1)
auf dem Joch, weist eine ebene Oberfläche 6l auf, die den Vorsprung 62 auf dem Arm 59 berührt. Zwischen dem Anschlag
60 und .dem Vorsprung 62 befindet sich ein geringer Zwischenraum
63» durch den die Schwenkbewegung des Jochs 55 auf wenige Grade beschränkt wird. In ähnlicher Weise ist auch
bei der Fühlvorrichtung 23 ein Stift 65 (Fig.1, 9-11)
vorgesehen, der in einen Schlitz 66 des Jochs ragt. Die
Bemessung
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Bemessung des Schlitzes 66 ist in Vertikalrichtung gesehen größer als der Durchmesser des Stifts 651 um eine
geringe Schwenkbewegung der Fühlvorrichtung 23 in dem Joch zu ermöglichen. Hierdurch ist eine beschränkte aber allseitige
Bewegungsmöglichkeit der Füllvorrichtung erzielte
Der Arm 59 ist schwenkbar auf der horizontalen Welle 70
(Fig« 2-k) angeordnet. Ein Träger 7I ist so befestigt, daß
er sich nicht um die Felle 70 drehen kann. Er verläuft nach
fk unten und trägt einen einstellbaren Anschlag 69 für den
schwenkbar befestigten Arm 59» um die untere Vertikalein—
stellung des Jochs 55 zu bestimmen. Die Welle 70 sitzt in
einem Block 72, der eine Klemmvorrichtung 73 aufweist, damit
die Welle 70 gegen Drehung gesichert und in ihrer Horizontallage
festgehalten werden kann. Der Block 72 sitzt auf einem
Gewindeschaft 7^» der seinerseits in die Gewindehülse 75
eingeschraubt ist, welche mittels Schrauben 76 auf der
Vorderplatte 29 befestigt ist (Fig. k). Ein Handgriff 77
(Fig. 3-h.) dient zur Drehung des Gewindeschaftes "Jk , cLamit
™ die Höhe der Fühleinrichtung 23 eingestellt werden kann.
Eine Führungsstange 78 sitzt in dem Lager 79 (Fig. k) auf
der Platte 29 des Gestells 1.5 und verläuft in vertikaler
Richtung durch den Block 72 um zu verhindern, daß sich der
Block bei Drehung des Gewindeschaftes 7h dreht und um außerdem
eine geradlinige Führung der Vertikalbewegung des Blocks 72 zu bewirken. Eine Feder 80 ist mit dem Arm 59 und dem
Träger 71 verbunden, um die Fühlvorrichtung 23 in ihre untere Lage zurück zu bringen und ferner einen Druck auf die
den
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den Verschluß berührende Füllvorrichtung auszuüben. (Fig.4)
Die Füllvorrichtung 23 weist einen etwa rechteckigen Block
auf mit einem in Richtung der ankommenden Behälter 21 (Fig.7)
weisenden Vorsprung 82« Der Stift 65 sitzt in dem Vorsprung
und die Stummelwellen 56a, b sitzen fest in den Armen 55&->
b des Jochs 55 (Fig. 6). Das Gehäuse 83» welches die Fühlspulen 84 umgibt, erstreckt sich durch, den Block 81* Das Gehäuse
hat einen äußeren zylindrischen Teil 85 und einen inneren
U— und ringförmigen Teil 86, der die Kammer 87 für die
Spulen 84a, b bildet. Das Gehäuse 83 besteht aus Kunststoff, vorzugsweise einem Epoxy-Kunstharz. Der Block 81 und ein
Mittelkern 88 können aus Nylon, Delrin oder einem ähnlichen
Werkstoff bestehen. "Delrin" ist ein Warenzeichen für ein
thermoplastisches Azetal-Kunstharze Ein zylindrischer Träger
90 ist an dem Gehäuse 83 befestigt und hält die Zuführungsleitungen 91, 92, 93. Die Leitungen 91, 92 und 93 sitzen
in dem Führüngsglied 94, verlaufen durch den Träger 90 und
sind mit den Spulen 84a, b (Fig* 6) verbunden. Der Block weist eine ebene Bodenfläche 81a und einen schwach, kegelstumpf förmigen ausgeschnittenen Xeil 81b auf, als Vertiefung
für die Spule. Diese Vertiefung kann mit Epoxy ausgefüllt sein (Fig. 6 tmd 8),
Der Block 81, der Vorsprung 82, das Gehäuse 83 und das
Teil 90 bestehen aus Kunststoff, dessen Widerstand größer
als der vor». Metall ist. Das Joch 55 besteht aus Aluminium.
Die Spulen 84a, 84b haben einen Kern aus unmagnetischem und nicht leitendem Material. Der Verschluß besteht dagegen
aus leitendem Material. Der hochfrequente Fluß durch die Treiberspuele 84a induziert Wirbelströme in dem Verschluß,
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Wie in Figur 5 dargestellt, enthält die elektrische Einheit
100 einen Transformator 101 für konstante Spannung mit den
Zuführungsleitungen 102, 103, die mit einer Stromquelle verbunden
sind. Die Ausgangsleitungen 10U und 105 des Transformators
sind mit einer elektronischen Baueinheit 106 verbunden,
um für diese die Spannung zu liefern. Als Baueinheit 106 kann das Modell 100 der elektronischen Schaltung verwendet
werden, welches von Micro Switch. Division of Minneapolis Honeywell Regulator Company hergestellt wird. Die Baueinheit
106 liefert einen hochfrequenten Strom und ist über die Leitungen 9-1, 92 und 93 mit den Spulen 8iia, b verbunden, um an
diese den hochfrequenten Strom zu liefern und die Belastungsänderung, welche beim Abtasten eines leitenden Verschlusses,
wie unten beschrieben wird, eintritt, zurückzuführen. Beim Abtasten einer nach oben gewölbten Verschlußplatte wird an
den AusgangsXeitungen 107 und 108 ein Signal erzeugt. Die
Ausgangsleitungen I07, I08 der elektronischen Baueinheit sind
mit der Spulenanordnung 109 des Relais 110 verbunden, welches den Kontaktschieber 111 des Relais von einer Kontaktbank 112,
II3 zu einer zweiten Kontaktbank 11^, 115 verschiebt, sobald
ein Meßsignal von der elektronischen Baueinheit ankommt. --
Das Druckluftventil 52 (Fig. 2,4) ist mit der Stromquelle
über den Abwärtstransformator 116 und das mit dem Transformator 116 in Reihe liegende Relais 110 verbunden» Das Druckluftventil
52 is-t ferner mit dem beweglichen Kontakt 111 und
dem Transformator II6 verbunden (Fig. 5)· Der bewegliche
Kontaktarm 11 befindet sich normalerweise in Offenstellung.
Sobald ein unvorschriftsmäüig gedichteter Behälter festgestellt
wirdj wird das Relais 110 erregt und bewegt
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den Kontaktarm 11 in Berührung mit den erregten Kontakten
11'+, 115 und verbindet dabei das Druckluftventil mit dem
10-Vol.t-Kingang, Das Ventil wird geöffnet und dem Zylinder
wird Druckluft zugeführt, um den Stössel 36 zu betätigen.
Heizer: 117 und ein Thermostat 118 liegen in Reihe zu der
110 Volt iEitigangsspannung, um die elektronischen Bauelemente
auf konstanter Temperatur zu halten und dadurch ihre Arbeitsfunktion zu stabilisieren. Der Stromumformer 101 mit seiner
konstanten Ausgangsspannung liefert ebenfalls einen Beitrag, um die Empfindlichkeit der elektrischen Bauelemente
auf ihrem Vert zu halten.
Der zu prüfende Behälter 21 nähert sich der Fühlvorrichtung
unterhalb vom Joch 35 herkommend (Fig. 9 und 10). Der Arm
wird gegen den einstellbaren Anschlag 69 in dem Träger 7I
(Fig. ^t) gedrückt, um die Bodenfläche 81a der Fühlvorrichtung
so einzustellen, daß sie sich etwas unterhalb der Deckplatte 19 des Verschlusses befindet. Die Arme 55a, 55b des Jochs
(Fig. 1 und 7) sind nach unten gebogen, so daß der Behälter sich unter dem Joch hindurch bewegen kann.
In Figur 9. ist die Füllvorrichtung 23 nach unten gekippt,
während der Stift 65 das Joch an der unteren Begrenzungsfläche des Schlitzes 66 berührt. Die Füh!vorrichtung könnte
jedoch auch so gekippt werden, daß sie das Joch an der oberen Begrenzungsfläche des Schlitzes66 berührt. Der Verschluß
kommt mit der aus der geneigten Oberfläche 82a des Vorsprungs 82 gebildeten Führung in Berührung, hebt zunehmend die Fühlvorrichtung
an und schwenkt das Joch 55 um den Scnaft 70
(Fig. 2 - k)c Der Verschluß bewegt sich dann unter die
Füllvorrichtung 23 und berührt die Bodenflache 81ao . !
Der rechteckige Block 81, das Gehäuse 83»der Kern 88 und der Träger 90 bilden nicht leitende, nicht magnetische
Stützglieder des Fühlers oder der Spulen 84a, b. Das Joch 55
kann um den Stift 58 (Figo 1) kippen und die Fühlvorrichtung
23 kann sich um die Stummelwellen 56a, b schwenken, um sich
einem Behälter anzupassen, der in beliebiger Richtung gekippt ist 9 Dabei wird erreicht, daß die Bodenflache die
Deckplatte 19 gleichmäßig längs des gesamten Umfangs des '
Verschlusses berührt (Fig. 1 und 6). Ist der Verschluß in
Bezug auf die Spulen ausgerichtet, dann beginnt der Abtastvorgang.,
Ist die Deckplatte nach oben gewölbt, dann wird ein Signal erzeugt, um den Behälter auszustoßen. ■'■- *■
Die Treiberspule 84 a und die Rückkopplungsspule 84b sind
induktive Vorrichtungen zur Prüfung der Deckplatte der Verschlüsse. Die Treiberspule 84a ist mit einem Transistor-Oszillator
(nicht dargestellt) der Baueinheit 10ö verbunden.'
Ihr wird ein hochfrequenter Wechselstrom zugeführt (Fig. 5
und 6). Hierdurch wird ein Wechselfeld erzeugt, welches die»
Rückkopplungsspule 84b ankoppelt. Die Rückkopplungsspule ist
mit einem Transistor (nicht dargestellt) verbunden, Das hochfrequent wechselnde Magnetfeld durchdringt den relativ
hohen Widerstand der Kunststoffteile, aus denen die Fühlvorrichtung
besteht und dringt in die Deckplatte des gerade von der Prüfvorrichtung zu prüf enden .Verschlusses ein«
Die Verschlüsse weisen eine gute elektrische Leitfähigkeit auf, sie können beispielsweise aus Metall bestehen. Das ■.hochfrequente magnetische Wechselfeld durchdringt diese Verschlüsse
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" .' 169811O
und erzeugt Wirbelstrome, Die Wirbelströme erzeugen wiederum
ein magnetisches Wirbelstromfeld, welches dem Magnetfeld
der Fühlvorrichtung entgegen wirkt. Infolge der Kupplung
des Magnetfeldes der Treiberspule mit der JRüclckopplungs spule
wird auch die. Rückkopplungsspule 84b durch die durch den
Verschluß hervorgerufene Änderung des Magnetfelds beeinflußt.
Die Rückkopplungsspule 84b ist mit einem Transistor
(nicht dargestellt) der Baueinheit 106 verbunden, damit
diese Unterschiede verstärkt werden, wodurch, die Empfindlichkeit
des Verstärkerkreises innerhalb solcher Grenzen verändert wird, daß sich eine Betätigung des Relais ergibt, sobald die
erzielte Belastungsänderung des Meßkreises einen vorgegebenen
Wert übersteigt, durch den angezeigt wird, daß ein unvorschriftsmässiger
Behälter vorliegt. Die Verstärker-Empfind-Ii.
cn Ice i tseinstellung kann sehr fein geregelt werden, sie erlaubt
daher eine genaue Unterscheidung zwischen Behältern mit einem brauchbaren Vakuum und solchen, deren Verschlußplatte
nach oben gewölbt ist und anzeigt, daß ein unbrauchbares Vakuum vorliegt. Diese feine Einstellung und Stetierung
der Empfindlichkeit beseitigt die Notwendigkeit gesonderte mechanische oder elektronische Zeitmeßvorrichtungen für die
Behälter anwenden zu müssen. Das Gerät arbeitet zufriedenstellend
mit- hochfrequenten Strömen im Bereich von 16 bis 24 Kilohertz.
Die Gleichniässigkeit der Einstellung der Spulen 64a und 84b
relativ zu dem Verschluß ist eine Folge der justierbaren
Einstellung- der Fühlvorrichtung, die sich jeder beliebigen
Nei^imß· des Behälters oder Äb\veichiuig des Verschlusses von
dar ilorizontalebene anpassen kann, wodurch sich eino gleich-
■'■■■" form i ge
109845/0 03Ü
BAOORfQfNAi,
BAOORfQfNAi,
16981 IC
förmige Beziehung zwischen dem Magnetfeld und den Deckplatten
der Verschlüsse ergibt. Hierdurch wird die Empfindlichkeit
on
der elektrischen Baueinheit 106 als Folge der durch die Wirbelstromfeider hervorgerufenen Belastungsänderung vergrößert. Daher können bereits kleinste Unterschiede zwischen einer nach unten gedrückten und einer nach oben gewölbten Kappe leicht angezeigt werden.
der elektrischen Baueinheit 106 als Folge der durch die Wirbelstromfeider hervorgerufenen Belastungsänderung vergrößert. Daher können bereits kleinste Unterschiede zwischen einer nach unten gedrückten und einer nach oben gewölbten Kappe leicht angezeigt werden.
Aus der Beschreibung geht hervor, daß eine neue Verschlußprüfvorrichtung
entwickelt würde. Die Kombination einer gleitenden Bodenfläche mit einer universalen Halterung erlaubt
es, daß sich der Fühler bei jedem zu prüfenden Verschluß
in genau der gleichen Weise einstellt. Die Halterung der Spulen in einem nicht leitenden Material liefert eine
Empfindlichkeit für kleine Unterschiede zwischen der eindrück·», baren Deckplatte eines Verschlusses und dem Fühler. Das bedeutet,
daß sowohl wenig elastische Deckplatten als auch,
stärker elastische Deckplatten geprüft werden können. Doch trotz der hohen Empfindlichkeit für kleine Unterschiede in
der Lage der Deckplatte, unterscheidet der Fühler zwischen den Teilen eines Verschlusses, die sich an seinem Umfang
befinden und einer nach oben gewölbten Deckplatte, so daß
nur dann ein Signal erzeugt wird, wenn die Deckplatte nach oben gewölbt ist, während sich der Verschluß unter dem Fühler
während der Prüfung hindurch bewegt.
109-345/0030
6AD ORIGINAL
Claims (1)
- Patentansprüche^ i ·■■■■-.■-■■■ : ;' ■ 1. Prüfgerät für die Prüfung von Behältern mit Verschlüssen, die an ihrem oberen Ende eindrückbare Deckplatten aufweisen^ .gekennzeichnet durch eine Fühlvorrichtung mit einer Halterung iind einem Fühler, wobei die Halterung eine untere Bezugsfläche für die" Berührung mit den oberen Enden der Verschlüsse aufweist und der Fühler in der Halterung in Bezug auf die untere Bezugsflache festliegt, um geringe Unterschiede zwischen den Abständen des Fühlers von den sich unter der Fühlvorrichtung befindlichen eindrückbaren Deckplatten der Verschlüsse anzuzeigen und ferner gekennzeichnet durch Befestigungsmittel, von denen die Fühlvorrichtung getragen und vertikal zu bewegen ist und die untere Bpzu;;sflache der Halterung gegenüber den Deckplatten sich aufeinander folgend unter die Fühlvorrichtung bewegender Verschlüsse allgemein anzupassen ist, um die Lage der Decicplatten mittels des Fühlers zu bestimmen.2. Prüfgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühl vorrichtung Führungen· aufweist, die mit den- Ver- .
Schlüssen in Eingriff, gelangen und. die Fühlvorrichtung anheben, tim die untere Bezugsfläche auf den sieh unter die Fühlvorrichtung bewegenden Verschlüssen auszurichten.3· Prüfgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dai3 der Fühler als induktive Vorrichtung ausgebildet und zur Erzeugung eines hochfrequenten Flusses geeignet istund1098Λ5/0 030
BADund daß die Halterung aus elektrisch nicht leitendem Material besteht.m Prüfgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung eine erste Schwenkvorrichtung aufweist, die die Fühlvorrichtung drehbar xim eine erste Welle trägt und eine zweite Schwenkvorrichtung aufweist, die die Befestigungsvorrichtung drehbar um eine zweite, senkrecht zur ersten Welle verlaufende Wolle trägt, um der Fühlvorrichtung eine universale Bewegungsmöglichkeit zu geben.5. Prüfgerät nach Anspruch k, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schwenkvorrichtung einen ersten Anschlag zur Begrenzung der Winkelbewegung um die erste Achse und die zweite Schwenkvorrichtung einen zweiten Anschlag zur Begrenzung der Winkelbewegung um die zweite Achse aufweist.6. Prüfgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler eine Treiberspule, die einen hochfrequenten Wechselstrom erzeugt und eine Rückkopplurtgsspule enthält, die induktiv mit der Treiberspule gekoppelt ist, um Unterschiede des Abstandes eines Verschlusses von den Spulen als Belastungsänderungen zu messen.7* Prüfgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine elektronische Schaltung mit der Treiberspule und der Hüclckopplungsspule verbunden ist, um der Treiberspule einen hochfrequenten Wechselstrom zu liefern, daß die Riickkopplungsspule induktiv mit der Treiberspule und den sich unter den Spulen befindlichen Verschlüssen gekoppelt ist, umdie109 845/0030BAD ORIOfNAi.- 17 - 169811 Gdie Spuletilast für die elektronische Schaltung zu verändern, damit diese ein Ausgangssignal erzeugt, sobald die Spulenlast einen vorgegebenen Wert übersteigt.8. Prüfgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung ein Joch, aufweist, welches die Füllvorrichtung senkrecht zur Bewegung der zu prüfenden Behälter schwenkbar trägt und daß eine Schwenkvorrichtung vorgesehen ist, die sich längs der Bewegungsrichtung der zu prüfenden Behälter erstreckt, die' eine universale Betätigung der Fühlvorrichtung ermöglicht, um die Bezugsfläche auf den Umfang des Verschlusses in einem Winkel zur Horizontalen einstellen zu können»9. Prüfgerät nach Anspruch 6 oder 7» dadurch gekennzeichnet, daß ein Gehäuse für die Unterbringung und Halterung der Rückkopplungsspule und der Treiberspule vorgesehen ist, welches aus einem nicht leitenden Material besteht.10» Prüfgerät nach Anspruch 9* dadurch gekennzeichnet, daß eine Schaltvorrichtung und eine Behälterausstoßvorrichtung vorgesehen sind, wobei die Schaltvorrichtung in einem Kreis mit der Ausstoßvorrichtung liegt, um diese durch ein Ausgangssignal zu veranlassen, unbrauchbare Behälter zu entfernen.11. Prüfgerät nach Anspruch 6 oder 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz des Flusses etwa zwischen 16 und 2k Kilohertz liegt.109845/0030
BAD
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