DE1685740A1 - Sandalette - Google Patents
SandaletteInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B3/00—Footwear characterised by the shape or the use
- A43B3/12—Sandals; Strap guides thereon
- A43B3/128—Sandals; Strap guides thereon characterised by the sole
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
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- A43B3/10—Low shoes, e.g. comprising only a front strap; Slippers
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
16857Λ0
Nürnberg, den 17. März 1957
Firma I. & CA.- Schneider GmbH. Frankfurt/Main
Sandalette
Bei Sandaletten handelt es sich um Schuhwerk, das als Massenartikel
zu sehr niedrigen Preisen auf den Markt gebracht wird. Einen wesentlichen Kostenfaktor stellen diejenigen Arbeitsgänge
dar, die auch bei der Herstellung von teurerem Schuhwerk zur Anwendung kommen, hier aber wegen des höheren Preises leichter
Ginkalkuliert werden können. Bei diesen Arbeitsgängen handelt es sich im wesentlichen um das Zwicken, Klebepressen und die
Rand- und Fräsbearbeitung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch Schaffung eines neuartigen Bodenaufbaus für eine Sandalette deren Herstellungskosten
zu senken.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß die Brandsohle der Sandalette den Boden eines schalenförmigen, die Laufsohle
umschließenden Kunststoff-Formteils bildet. Dieses Kunststoffteil
stel.lt gleichermaßen das Bodengerüst der erfindungsgemäßen Sandalette
dar. Es läßt sich im Spritzgießverfahren verhältnismäßig billig herstellen. Durch seine Verwendung erübrigt sich jegliche
Bodenbearbeitung. Das erfindungsgemäß verwendete Kunststoff-Formteil
schafft ferner die Voraussetzung zur im Vergleich zu dem
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Aufbau der bekannten Sandaletten, vielfältigeren Gestaltungsmcglichkeiten
für die Sandalette, ohne daß dadurch ijil.Einzelfall
iie Herstellungskosten erhöht würden. "v
Im Sinne einer weiteren Senkung der Fertigungskosten wirkt sich aus, wenn die Laufsohle in die bodenseitig offene Schale des erfindungsgemäßen
Kunstetoff-Formteils eingespritzt wird. Dabei
wird zweckmäßigerweise so vorgegangen, daß die Laufsohle, die beispielsweise aus einem Schaumkunststoff bestehen kann, etwas
über den Schalenrand vorsteht, damit auf der ganzen Lauffläche ein weiches Auftreten gewährleistet ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung des in der Zeichnung wJfdergegebenen
Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Sandalette, das in einer geschnittenen Teilansicht wiedergegeben ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel hat der Querschnitt des insgesamt mit 1 bezeichneten Bodengerüsts die Form eines H, wobei der
Mittelsteg die Brandsohle 2 bildet. Durch die Η-Form des Bodengerüsts wird eine bodenseitig offene und eine weitere schaftseitig
offene Schale erhalten. Beide Schalen werden seitlich
durch den umlaufenden Steg 3 begrenzt, dessen die Brandsohle nach oben Überragender Teil kürzer ist als der von der Brandsohle
nach unten abstehende Teil.
Die bodenseitig offene Schale des Bodengerüsts 1 dient der Aufnahme
der Laufsohle I+, die zweckmäßigerweise in die Schale eingespritzt ist. In die nach oben offene Schale ist eine Deck- oder
Polstersohle 5 eingelegt.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist die Stärke der Laufsohle so gewählt, daß sie noch etwas über den die untere Schale seitlich
begrenzenden Steg 3 hinausragt.
-j-
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An der Brandsohle 2 können beim Spritzen des Bodengerüsts 1 dicht neben dem Steg 3 Schlitze 6 zum Durchstecken der Enden
7J des Schaftriemens 7 vorgesehen sein. Damit ein- und dasselbe
Bodengerüst 1 für verschiedne Schaftgestaltungen verwendet werden kann, werden mehr Schlitze 6 vorgesehen, als im Einzelfall
zur Befestigung der Schaftriemen erforderlich sind. Die überzähligen Schlitze 6 werden von der Deck- bzw. Polstersohle 5 abgedeckt.
Durch diese Schlitze kann beim Anspritzen der Laufsohle 4 die vorübergehend flüssige Laufsohlenmasse hindurchtreten und
sich dadurch mit der auf der Fußseite der Brandsohle 2 angeordneten Sohle 5 verbinden, wodurch diese unlösbar an dem Bodengerüst
1 festgelegt wird. Aus demselben Grunde können auch noch weitere Aussparungen 8 in weiterem Abstand vom Rand der Brandsohle
2 vorgesehen werden. Die Enden 71 der Schaftriemen 7 sind
in an sich bekannter Weise spatenförmig gestaltet, so daß sie sich leicht durch die Schlitze 6 durchstecken lassen. Randseitig
weisen die Riemenenden 7* kerbähnliche Ausschnitte 9 auf, in welche
der Rand eines das Riemenende 7L aufnehmenden Schlitzes 6
einrastet. Dadurch wird das Riemenende 7-1, das beim Anspritzen
der Laufsohle 4 von der Unterseite der Brandsohle 2 absteht und somit in den Gießraum hineinragt, während des Spritzprozesses in
seiner Lage fixiert. Um die Verankerung der Riemenenden 7L in
der Laufsohlenmasse 4 noch zu verbessern, können die Riemenenden mit Lo ehern 10 versehen sein, durch welche die Laufsohlenmasse
während Spritzprozesses hindurchtritt·
Die Erfindung ist natürlich nicht auf das in der Zeichnung wiedergegebene
Ausführungsbeispiel beschränkt. So läßt sich der Erfindungsgedanke bereits mit einem Bodengerüst verwirklichen, dessen
Querschnitt die Form eines U hat, wobei die Öffnung nach unten weist. Diese billigere Ausführung wird im allgemeinen dann gewählt,
wenn auf der Brandsohle eine besondere Deck- oder Polstersohle nicht vorgesehen werden soll. In diesem Falle müssen dann natürlich
die Schlitze 6 unter Berücksichtigung der Schaftgestaltung,angeordnet
sein.
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Die Herstellung des in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiels geht in der Weise vor sich, daß an ö.em. vorgefertigten
Bodengerüst 1 die Schaftriemen 7 festgelegt werden und an das so erhaltene, aufgeleistete Oberteil die Laufsohle 4 angespritzz
wird.
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Claims (7)
1. Sandalette, dadurch gekennzeichnet, daß die Brand-
■ sohle den Boden eines schalenförmigen, die Laufsohle umschließenden
Kunststoff-Pormteils bildet.
2. Sandalette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Brandsohle gleichzeitig den Boden einer weiteren "
dem Kunststoff-Formteil ausgebildeten, seheftseitig
offenen Schale bildet, welche eine auf der Brandsoh] angeordnete Deck- oder Polstersohle umschließt.
3. Sandalette nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Laufsohle an aas Kunststoff-Formteil angegossen, vorzugsweise angespritzt
ist.
4. Sandalette nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufsohle
etwas über den Schalenrand vorsteht.
5. Sandalette nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Brandsohle unmittelbar
neben dem Schalenrand in an sich bekannter '."eise mit Aussparungen zum Durchstecken der Enden der Schaftriemen
versehen ist.
6. Sandalette nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Riemenen^ λ
seitlich mit kerbähnlichen Ausschnitten versehen si;; in welche beim Durchstecken der Enden durch die Auss; rungen
deren Rand einrastet.
7. Sandalette nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Laufsohle
nach unten abstehenden Riemenenden in an sich bekannter Weise in der Laufsohlenmasse eingebettet sind.
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- 6 - iBöb'MO
Sandalette nach einem oder mehreren der vorhergehende.-. Aa-'
Sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Brandsohle ........
Öffnungen versehen ist, über vrelche eine auf der Bra:^.£.c::lw
angeordnete Deck- oder Polstersohle mit einer ar; ;ot. .τ,., λ
laufsohle zu?".rj-a
BAD ORIGINAL
109829/0040
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESC040412 | 1967-03-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1685740A1 true DE1685740A1 (de) | 1971-07-15 |
Family
ID=7435665
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671685740 Pending DE1685740A1 (de) | 1967-03-18 | 1967-03-18 | Sandalette |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1685740A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19511942A1 (de) * | 1995-03-31 | 1996-10-02 | Alsa Gmbh | Sandale sowie Verfahren und Hohlform zur Herstellung einer solchen Sandale |
-
1967
- 1967-03-18 DE DE19671685740 patent/DE1685740A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19511942A1 (de) * | 1995-03-31 | 1996-10-02 | Alsa Gmbh | Sandale sowie Verfahren und Hohlform zur Herstellung einer solchen Sandale |
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