DE1684861B1 - Verfahren zum Herstellen eines Gittermastes - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines GittermastesInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H12/00—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
- E04H12/02—Structures made of specified materials
- E04H12/08—Structures made of specified materials of metal
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Gittermastes, der aus zwei seitlichen, aus
profiliertem Metallblech bestehenden Stielen und diese verbindenden, zickzackförmig angeordneten
Streben besteht.
Bei einem bekannten Verfahren dieser Art (USA.-Patentschrift 1762112) wird zwischen die Stiele ein
zickzackförmig geführter Rundstab eingeschweißt. Da aber ein Rundstab verhältnismäßig wenig steif
ist, müssen zur Erlangung der erforderlichen Maststeifigkeit die Stiele sehr stabil ausgeführt werden,
was aber materialaufwendig ist.
Gemäß der deutschen Patentschrift 268 466 ist es ferner bekannt, einen Gittermast aus zwei oder mehreren
Stielen und diese verbindenden Querverstrebungen herzustellen, wobei die Querverstrebungen
zungenartige, dreiseitig aus den Stielen ausgeschnittene Teile sind. Die Zungen sind jeweils in Richtung auf
den gegenüberliegenden Stiel abgebogen und mit diesem verschweißt. Eine Profilierung der Querverstrebungen
und der Stiele ist bei dem Verfahren zur Herstellung dieses bekannten Gittermastes nicht möglich,
da die Zungen nicht von den Stielen gelöst werden und demnach einem Profilierungswerkzeug nicht
zugeführt werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs erwähnten Art aufzuzeigen,
welches die Herstellung eines leichten, einfach zu montierenden Gittermastes ermöglicht, der sich durch
eine besonders hohe Tragfähigkeit auszeichnet.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß die Stiele in ihrer Längsrichtung verlaufende, etwa mittig
angeordnete Ausschnitte erhalten, deren Länge mindestens der Länge einer Strebe entspricht, daß
die bei der Herstellung der Ausschnitte anfallenden Werkstoffe zu Stäben mit U-förmigem Querschnitt
geformt werden und daß diese Stäbe als Streben eingebaut werden, die jeweils von einem zwischen zwei
Ausschnitten eines Stiels befindlichen Steg zu einem Steg des anderen Stiels verlaufen.
Eine hohe Tragfähigkeit des Mastes wird bei dem erfindungsgemäßen Verfahren insbesondere dadurch
erreicht, daß nicht nur die Stiele, sondern auch die Streben stark profiliert sind, wobei durch die Gewinnung
der Streben aus dem Material der Stiele ein besonders niedriges Gewicht ereichbar ist. Dabei
wird erst durch die Loslösung der Streben von den Stielen eine Profilierung dieser Teile ermöglicht bzw.
erleichtert.
In weiterer Ausbildung der Erfindung werden die Stiele und die Streben durch Kaltprägen profiliert.
Eine weitere Erhöhung der Festigkeit kann nach der Lehre des erfindungsgemäßen Verfahrens noch
dadurch erzielt werden, daß die Ränder der Ausschnitte beim Prägen umgebogen werden.
Als Werkstoff zur Verwendung bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kann ziehfähiger Stahl verwendet
werden, der in üblicher Weise durch entsprechende Oberflächenbehandlung, z. B. durch Anstriche,
vor Korrosion geschützt werden kann. Das Halbzeug zur Herstellung der Profilträger ist vorzugsweise
bandförmig. Gegebenenfalls kann an Stelle von Stahl auch ein anderer, entsprechend verformbarer
Werkstoff Verwendung finden.
Die bei dem Verfahren gemäß der Erfindung verwendeten Teile können raumsparend transportiert
werden, indem eine größere Anzahl von Stielen und Streben jeweils ineinandergeschachtelt wird und damit
eine nicht sperrige Fracht ergibt. Am Aufstellungsort können dann die untereinander gleichen
Streben durch einfaches Verschrauben oder Vernieten mit den Stielen verbunden werden.
In der Zeichnung ist ein gemäß dem Verfahren nach der Erfindung ausgebildeter Gittermast in einem
Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 den Gittermast in perspektivischer Ansicht, Fig.2 einen Querschnitt in der EbeneH-II der
F i g. 1 in vergrößerter Darstellung,
F i g. 3 eine Seitenansicht eines Ausschnittes aus einem Stiel,
Fig. 4 eine Strebe in seitlicher Ansicht.
Der in F i g. 1 gezeigte Gittermast ist aus zwei Stielen 1 und 2 gebildet, die durch eine Anzahl von Streben 3 miteinander verbunden sind.
Der in F i g. 1 gezeigte Gittermast ist aus zwei Stielen 1 und 2 gebildet, die durch eine Anzahl von Streben 3 miteinander verbunden sind.
In Fig. 2 ist das flache U-Profil der beiden Stiele 1
und 2 erkennbar. Als Verbindungselement zwischen Strebe 3 und Stiel 1 dient eine Schraube 4. Beide
Stiele 1 und 2 weisen Ausschnitte 5 bzw. 6 auf, deren Ränder nach innen durchgeprägt sind, um die Formsteifigkeit
der Profilträger zu erhöhen.
Zwischen den unter sich gleichartigen Ausschnitten 5 ist ein Steg 7 gebildet,'der eine Bohrung 8 zur
Aufnahme der Schraube 4 aufweist (F i g. 3).
Die Strebe 3 besitzt an ihren Enden zueinander parallel verlaufende Flansche 9 und 10, die in zusammengebautem
Zustand an den Stegen der Stiele anliegen. Der axiale Abstand der beiden Bohrungen
in den Endflanschen ist dabei halb so groß wie der Abstand der ebenfalls mit Bohrungen versehenen
Stege jedes Stiels.
Claims (3)
1. Verfahren zum Herstellen eines Gittermastes, der aus zwei seitlichen, aus profiliertem
Metallblech bestehenden Stielen und diese verbindenden, zickzackförmig angeordneten Streben
besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Stiele in ihrer Längsrichtung verlaufende,
etwa mittig angeordnete Ausschnitte (5) enthalten, deren Länge mindestens der Länge einer
Strebe (3) entspricht, daß die bei der Herstellung der Ausschnitte (5) anfallenden Werkstoffstücke
zu Stäben mit U-förmigem Querschnitt geformt werden und daß diese Stäbe als Streben (3) eingebaut
werden, die jeweils von einem zwischen zwei Ausschnitten (5) eines Stiels (1 oder 2) befindlichen
Steg (7) zu einem Steg des anderen Stiels (2 oder 1) verlaufen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stiele (1 und 2) und die
Streben (3) kalt geprägt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder der Ausschnitte (5)
beim Prägen umgebogen werden.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEP0038637 | 1966-01-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661684861 Withdrawn DE1684861B1 (de) | 1966-01-27 | 1966-01-27 | Verfahren zum Herstellen eines Gittermastes |
Country Status (7)
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| RU2204671C2 (ru) * | 2001-08-17 | 2003-05-20 | Гунгер Юрий Робертович | Опора для одноцепной трехфазной линии электропередачи без подвески грозозащитного троса |
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- 1967-01-27 GB GB405767A patent/GB1152273A/en not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| CH467921A (de) | 1969-01-31 |
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