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DE1679904A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von konischen Hohlkoerpern aus Kunststoff-Folie - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von konischen Hohlkoerpern aus Kunststoff-Folie

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Publication number
DE1679904A1
DE1679904A1 DE19671679904 DE1679904A DE1679904A1 DE 1679904 A1 DE1679904 A1 DE 1679904A1 DE 19671679904 DE19671679904 DE 19671679904 DE 1679904 A DE1679904 A DE 1679904A DE 1679904 A1 DE1679904 A1 DE 1679904A1
Authority
DE
Germany
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blanks
turntable
station
blank
double
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671679904
Other languages
English (en)
Other versions
DE1679904B2 (de
Inventor
Theodor Rydmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Avi Kunststoffverp GmbH
Original Assignee
Avi Kunststoffverp GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Avi Kunststoffverp GmbH filed Critical Avi Kunststoffverp GmbH
Publication of DE1679904A1 publication Critical patent/DE1679904A1/de
Publication of DE1679904B2 publication Critical patent/DE1679904B2/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C49/00Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
    • B29C49/02Combined blow-moulding and manufacture of the preform or the parison
    • B29C49/06905Using combined techniques for making the preform
    • B29C49/0691Using combined techniques for making the preform using sheet like material, e.g. sheet blow-moulding from joined sheets
    • B29C49/06912Using combined techniques for making the preform using sheet like material, e.g. sheet blow-moulding from joined sheets using folded sheets as a preform, e.g. folded into parallel sheets or rolled into cylindrical shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von konischen Hohlkörpern aus Kunststoff-Folie Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von konischen Hohlkörpern, insbesondere Dosen aus Kunststoff-Folie und zeigt gleichzeitig eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
  • Es ist bekannt, Dosen aus Kunststoffen, insbesondere aus Kunst stoff-Folien herzustellen, indem aus der Folie ein Zylinder gefertigt wird, der zur besseren Steifigkeit am unteren und am oberen Ende mit einem Bördelrand versehen ist0 Als Boden wird hierbei ein Karton, eine Kunststoffronde od. dergl. eingesetzt0 Die obere Öffnung wird nach der Einbringung der Ware mit einem Stülpdeokel verschlossen. Auf diese Art hergestellte Dosen sind leicht gegenüber den im Tiefziehverfahren hergestellten Dosen an einer sich axial erstreckenden Verbindungsnaht zu erkennen.
  • Die sich bei der Herstellung zwangsläufig ergebende zylindrische Dosenform benötigt infolge der Sperrigkeit dieses Verpackungs mittels einen relativ großen Lagerraum0 Eine Stapelbarkeit der Dosen ist bei zylindrischer Form nicht gegeben0 Solche Dosen haben einen erheblichen Platzbedarf, der sich sowohl auf dem Transport als auch in der Lagerhaltung ungünstig bemerkbar macht. Über eine bestimmte Entfernung hinaus sind deshalb solche Dosen unter Einhaltung eines angemessenen Frachtanteiles der Kosten überhaupt nicht mehr lieferbar.
  • Ebenfalls sind Dosen bekannt, die im Tiefziehverfahren hergestellt sind. Dabei werden die Dosenkörper leicht konisch geformt, damit sie sich einerseits leichter ziehen lassen und andererseits beim Transport ineinander gestapelt weniger Platz beanspruchen. Diese Dosen werden nach der Füllung mit der einzubringenden Ware mit einem ebenfalls tiefgezogenen Deckel versehen, der auch leicht konisch geformt sein kann. Solche Dosen haben aber grundsätzlich den Nachteil, daß ihre Dosenhöhe beschränkt ist, d. h. infolge des Tiefziehverfahrens kann nur eine beschränkte Dosenhöhe im Verhälntis zum Durchmesser erzielt werden. Eine typische Ausführung für eine tiefgezogene Dose findet seit einiger Zeit als klargarinebecher Verwendung.
  • Tiefgezogene Dosen weisen darüberhinaus den Nachteil auf, daß sie nur sehr schwer bedruckbar sind. Bringt man den Druck vor dem Tiefziehen auf, so entsteht durch den Tiefziehvorgang ein kaum beherrschbares verzogenes Bild des Aufdruckes. Nach dem Tiefziehen zur Dosenform sind die herkömmlichen Druckverfahren, wie Tiefdruck oder Flexodruck nicht mehr verwendbar. Gerade bei den sogenannten Schaudosen, wie sie seit einiger Zeit für Bonbons benutzt werden, ist es unerläßlich, einen farbenprächtigen, mehrfarbigen Druck auf die Dose aufzubringen. Besonders gut kann Eunststoff-Folie von Rolle zu Rolle im Kupfertiefdruck oder Siebdruck mehrfarbig deckend bedruckt werden. Eine auf diese Weise bedruckte Folie ist, wenn überhaupt, dann nur unter großen Schwierigkeiten und erheblichem Ausschuß im Tiefziehverfahren verformbar.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung, die obigen Mängel zu beseitigen und ein Verfahren zur Herstellung von konischen Hohlkörpern, insbesondere Dosen zu schaffen, welches die vorteilhafte Bedruckung der Folie von Rolle zu Rolle gestattet. Darüberhinaus sollen mit dem Verfahren Dosen herstellbar sein, welche ein durch Tiefziehen nicht mehr erreichbares Verhältnis von Dosendurchmesser zu Dosenhöhe aufweisen.
  • Die Konizität solcher Dosen ist unbedingt erforderlich, ue eine Stapelbarkeit zu erreichens Gemäß der Erfindung wird dies durch ein Verfahren erreicht9 bei dem aus einer ebenen Folienbahn in an sich bekannter Weise ein endloser Schlauch geformt und die beiden Kanten der Folienbahn miteinander verbunden, anschließend der zylindrische Schlauch in der Hohlkörperhöhe entsprechende Rohlinge geteilt, diese Rohlinge plastifiziert und in die Form eines Kegels aufgeweitet werden. Mit besonderem Vorteil werden zylindrische, doppelt lange Rohlinge geformt0 Anschließend werden diese Rohlinge plastifiziert und in die Form eines aneinander anschließenden Doppelkegels gebracht.
  • Darüberhinaus werden die Rohlinge in je zwei konische Formlinge getrennt, worauf gegebenenfalls die Ränder der Formlinge umgebördelt und der Boden oder Deckel eingebracht werden0 Mit besonderem Vorteil werden die zylindizschen Rohlinge auf Plastifizierungstemperatur, mit einer Einfach-oder Doppelkegelform umschlossen und an ihren Enden abgedichtet0 Anschlißend erfolgt die mechanische pneumatische Aufweitung zu einem Einfach- oder Doppelkegel, Der Doppelkegel kann sowohl mit seiner Basisfläche als auch mit seiner Abschnittsfläche aneinander stoßen Gleichzeitig mit der Aufweitung zu einem Einfach- oder Doppelkegel werden auch Muster, reliefartige Profilierungen und derglO in den Rohling eingeformt.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens kennzeichnet sich dadurch, daß ein an sich bekanntes Schlauchforagerät vorgesehen ist, dem eine Aufspreizvorrichtung und ein den Rohling umschließendes Formwerkzeug nachgeschaltet ist0 Mit besonderem Vorteil ist zur Aufnahme von einem an sich bekannten Schbichformgerät anfallenden, doppelt langen Rohlinge ein erster, mit Spreizdornen besetzter, weiter schaltender Drehtisch vorgesehen und ein weiterer, im Takt des ersten Tisches schaltender, mit die Rohlinge umschließenden Formwerkzeugen besetzter Drehtisch im Arbeitsbereich des ersten Drehtisches vorgesehen und angeordnet. Der erste Drehtisch bzw. die Aufspreizvorrichtung weist eine Heizvorrichtung zum Plastifizieren der Rohlinge und eine Druckluftanlage zum pneumatischen Aufweiten auf 0 Am zweiten Drehtisch bzwO an der Aufspreizvorrichtung ist eine Kühlvorrichtung zum Abkühlen der aufgeweiteten Rohlinge und gegebenenfalls eine zusätzliche Saugworrichtung vorgesehen0 Der erste Drehtisch bzw. die Aufspreizvorrichtung weist erfindungsgemäß eine Aufnahmestation für die zylindrischen Rohlinge, eine Spreizstation zum Aufweiten der Rohlinge, eine oder mehrere Reiz stationen und eine Übergabestation auf, während der zweite Drehtisch mit radial zum Hohlkörper bewegbaren, geteilten Backenwerkzeugen versehen ist und eine Übernahme-und Ausformstation, mehrere Kühlstationen und eine Abwurf station aufweist Mit besonderem Vorteil ist im Bereich einer Kühlstation des zweiten Drehtisches zusätzlich eine Trennstation zum Auseinanderschneiden der aufgeweiteten Rohlinge zu je zwei Formlingen vorgesehen0 Der Erfindungsgedanke läßt die verschiedensten konstruktiven Abwandlungen der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zue Beispielsweise kann für eine einfachere Herstellung auf den maschinellen Aufwand der beiden Drehtische verzichtet werden und mit einem einzigen aufweitbaren Spreizdorn sowie einem einzigen Backenwerkzeug gearbeitet werden. Das erfindungsgemäße Verfahren sowie die Vorrichtung sind in den beiliegenden Zeichnungen erläutert, und zwar zeigent Fig0 1 ein schematisiertes Flußbild zur Verdeutlichung des erfindungsgemäßen Verfahrens für einen Doppelkegel, Fig0 2 eine Draufischt auf die beiden Drehtische, Fig. 3 eine Ansicht der beiden Drehtische, Fig. 4 ein aus fünf Dosen bestehender Dosenstapel, hergestellt nach dem erfindungsgemäßen Verfahren In Fig. 1 ist der gesamte Herstellungsvorgang der konischen Hohlkörper, insbesondere der Hunsttoffdosen gezeigt. Von einer Rolle 1 wird die unbedruckte durchsichtige oder durchscheinende Kunststoff-Folie einer Druckmaschine 2 zugeführt. Die insbesondere mehrfarbig bedruckte Folie gelangt in einen Rollenscheider 3, in dem sich besäumt und in Rollen 4 geschnitten wird, wobei die ltollenbreite in etwa dem mittleren Umfang der zu bildenden Dose entspricht.
  • Das Verfahren kann bis zu diesem Arbeitsschritt in Hintereinanderschaltung der entsprechenden Maschinen durchgeführt werden. Meist jedoch sind aus fertigungstechnischen Gründen jeweils einzelne Arbeitsgänge vorzuziehen, Von der bedruckten Rolle 4 gelangt die Folie in ein Schlauchformgerät 5 in dem die ebene Folie zu einem Zylinder geformt, mit ihren Kanten übereinander gelegt und beispielsweise durch Schweißen oder Kleben miteinander verbunden wird0 Das Schlauchformgerät 5 ist in an sich bekannter Weise aufgebaut, Unterschiedlich gegenüber den bisher bekannten Verfahren ist be einer Ausführung nur, daß das Schlauchformgerät auf doppelte Dosenlänge eingestellt ist. Am Ende dieses Schlauchformgerätes 5 sind Dosenrohlinge geformt, die die doppelte Länge der Dose aufweisen und zylindrisch ausgebildet sind0 Durch diese doppelte Dosenlänge ist es notwendig, den Druck in der Druckmaschine 2 abwechselnd aufrecht und auf dem Kopf stehend auf die Folie aufzubringen. Es können in der anderen Ausführungsform jedoch auch einfach lange Rohlinge 6 hergestellt und als Einfachkegel weiter verarbeitet werden.
  • Vom Schlauchformgerät 5 gelangen die Rohlinge 6 auf den ersten Drehtisch 7, der mit Spreizdornen 8 besetzt ist. Es schließt sich ein weiterer Drehtisch 9 an, der Backenwerkzeuge lo aufweist. In der durch die beiden Drehtisohe 7 und 9 gebildeten Vorrichtung wird der Dosenrohling 6 plastifiziert und in die Form eines Einfach- oder Doppelkegels gebracht. Das Backenwerkzeug 1o dient zum genauen pneumatischen Nachformen des Dosenrohlings. In einer weiterhin vorhandenen Trennstation wird der auf Doppelkegelform gebrachte Rohling in je zwei Formlinge 12 zerschnitten. Es schließt sich weiterhin eine Bördelstation 13 an, in der der Formling 12 gegebenenfalls mit beidseitigen Bördelrändern 14 versehen wird. Über eine Bodeneinlagestation 15 und eine Stapelmaschine 16 gelangen die konischen Hohlkörper zum Versand.
  • In Fig. 2 sind die beiden Drehtische 7 und 9 dargestellt. Beide Drehtische greifen mit ihrem Arbeitsbereich ineinander über.
  • Der Drehtisch 7 ist mit ausfahr-und aufweitbaren Spreizdornen 8 besetzt. Darüberhinaus weist der Drehtisch 7 eine nicht dargestellte Heizvorrichtung sowie eine Druckluftzufuhr auf 0 Die Heizung dient zur Plastifizierung der Rohlinge 60 Eine solche Heizung kann entweder durch einen die Spreizdorne durchflie-Benden Wärmeträger gebildet werden0 Es können aber auch Strahlungsheizkörper Verwendung finden, die fest angeordnet sind.
  • Der Drehtisch 9 ist mit radial öffnenden Backenwerkzeugen 10 besetst, die die Form eines Doppelkegels aufweisen und den auf dem Spreizdorn befindlichen Dosenrohling übergreifen0 Der zweite Drehtisch 9 ist mit einer Kühlvorrichtung ausgestattet, welche zweckmäßigerweise aus einem die Backenwerkzeuge 1o durchströmenden Kühlmedium gebildet ist0 Der erste Drehtisch 7 oder bei Herstellung von Einfachkegeln die Aufspreizvorrichtung weisen eine Aufnahmestation 16, eine oder mehrere Aufheizstationen 19, eine Spreizstation 20 und eine Übergabestation 21 auf, während der zweite Drehtisch 9 eine Übernahme- und Formstation 22, eine oder mehrere Kühlstationen 23, gegebenenfalls eine Schneidestation 24 und eine Abwurfstation 25 aufweist.
  • In Fig0 3 ist eine Ansicht der beiden Drehtische 7 und 9 dargestellt. Hier ist die Übergabe- 21 bzwO die Übernahme- und Formstation 22 besonders gut zu erkennens In Fig0 4 ist ein Stapel 26 der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Dosen gezeigt. Dabei sind fünf Dosen ineinander gestapelt, Diese weisen an beiden Seiten Bördelränder 27 auf. In den unteren Bördelrand sind Bodenteile 28 eingebracht0 Am oberen Rand der Dosen sind Stapelränder 29 ausgeformt, die den Abstand der ineinandergestapelten Dosen bestimmen. Auf die letzte Dose ist ein Stülpdeckel 30 aufgebracht.
  • Die Arbeitsweiseder in Fig0 2 und 3 dargestellten erfindungsgemäßen Vorrichtung ist folgende: Sie wird für das Doppelkegelverfahren beschrieben, ist jedoch sinngemäß auch für das Einfachkegel-Verfahren auszubilden.
  • Von dem nicht dargestellten Schlauchformgerät 5 gelangen die Rohlinge 6 zur Aufnahmestation 18 des ersten Drehtisches 7.
  • Auf den sich gerade in der Aufnahmestation 18 befindenden Spreizdorn 8, der sich in nicht gespreizter Stellung befindet, wird ein doppelt langer Dosenrohling 6 mittels eines Hilfskolbens aufgeschoben. Der Drehtisch 7 schaltet jeweils einen Takt weiter. Während dieser Zeit wird der Dosenrohling 6 erwärmt und auf Plastifizierungstemperatur gebracht. In der Spreizstation 20 wird der Dorn 8 durch pneumatische oder mechanische Mittel gespreizt. Dabei wird der zylindrische Dosenrohling in die Form eines Doppelkegels gebracht. Es schlie-Ben sich weitere iufheizstationen 19 an, die dazu dienen, die bei der Aufspreizung entstandene Spannung im Rohling abzubauen.
  • In der Übergabestation 21 bzw. kurz vorher wird der Spreizdorn mit dem auf ihm sitzenden aufgeweiteten Rohling in die Übernahme- und Formstation 22 des Drehtisches 9 eingefahren.
  • Das Backenwerkzeug lo wird auf den vom Spreizdorn 8 gehaltenen Dosenrohling gefahren Das Backenwerkzeug umschließt den gesamten Rohling und dichtet die Kanten des Rohlings gegen Druckluft abO Durch Einleitunb von Druckluft durch den Spreizdorn 8 bzw. durch Anschluß einer Saugquelle an die Backenwerkzeuge 1o wird der sich auf Plastifizierungstemperatur befindliche Dosenrohling an die Form des 3ackenwerkzeuges angepreßt. Durch diesen pneumatischen Druckstoß erfährt der Dosenrohling eine präzise Nachformung. An dieser Stelle können auch Muster oder reliefartige Verformungen der kegelartigen Dosenumfangsfläche erreicht werden. Nach der Ausformung zieht sich der Spreizdorn auf seinen ursprünglichen Durchmesser zurück und fährt rückwärts aus dem Backenwerkzeug aus, wobei der Dosenrohling im Backenverkzeug Io zurückbleibt. Der Rohling durchwandert nun einige Kühletationen 23. Mit besonderem Vorteil kann eine Schneidestation 24 direkt auf dem zweiten Drehtisch bzw. mit diesem zusammenarbeitend vorgesehen sein. Beispielsweise fährt in der Schneidestation 24 ein Messerbalken mit einem Rundmesser in den Rohling 6 ein und schneidet diesen in zwei einander entsprechende Formlinge auseinander. In der Absurfstation 25 werden die Disenformlinge ausgeworden. Ebensogut kann der zweite Drehtisch 9 mit einer größeren Anzahl Taktstationen ausgerüstet sein. Es können, wie in Fig. 1 angedeutet, sich Bördelstationen, Bodeneinlegestationen und eine Stapelstation anschließen

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 10 Verfahren zur Herstellung von konischen Hohlkörpern, insbesondere Dosen aus Kunststoff-Folie, dadurch gekennzeichnet, daß aus einer ebenen Folienbahn in an sich bekannter Weise einendloser Schlauch geformt und die beiden Kanten der Folienbahn miteinander verbunden, anschließend der zylindrische Schlauch in der Hohlkörperhöhe entsprechende Rohlinge (6) geteilt, diese Rohlinge (6) plastifiziert und in die Form eines Kegels aufgeweitet werden0 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus einer ebenen Folienbahn zylindrische doppelt lange Rohlinge (6) geformt, anschließend die Rohlinge (6) plastifiziert und in die Form eines aneinander anschließenden Doppelkegels gebracht und in je zwei konische Formlinge (12) getrennt werden, worauf gegebenenfalls die Ränder der Formlinge (12) umgebördelt und der Boden oder Deckel eingebracht werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrischen Rohlinge (6) auf Plastifizierungstemperatur erwärmt, mit einer Einfach-oder Doppelkegelform umschlossen und an ihren Enden abgedichtet werden und anschließend mew ohanigeh und pneumatisoh zu einem Einfaoh- oder Doppelkegel aufgeweitet werden.
    4e Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Aufweitung zu einem Einfach- oder Doppelkegel auch Muster, reliefartige Profilierungen in den Rohling eingeformt werden0 5o Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekanntes Schlauchformgerät (5) vorgesehen ist, dem eine Auf spreizvorrichtung und ein den Rohling (6) umschließendes Formwerkzeug nachgeschaltet isto 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeic hnet, daß zur Aufnahme der von einem an sich bekannten Schlauchformgerät (5) anfallenden, doppelt langen Rohlingen (6) ein erster, mit Spreizdornen (8) besetzter, weiter schaltender Drehtisch (7) vorgesehen ist und ein weiterer, im Takt des ersten Tisches (7) schaltender, mit die Rohlinge (6) umschließenden Formwerkzeugen besetzter Drehtisch (9) im Arbeitsbereich des ersten Drehtisches (7) vorgesehen und angeordnet ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Drehtisch (7) bzw. die Aufspreizvorrichtung eine Heizvorrichtung zum Plastifizieren der Rohlinge (6) und eins Druckluftanlage aufweist.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Drehtisch (9) bzw. die Fomwerkzeuge eine Kühlvorrichtung zum Abkühlen der aufgeweiteten Rohling. (6) und gegebenenfalls eine zusätzliche Saugvorrichtung aufweisen.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Drehtisch (7) bzw. die Aufspreizvorrichtung eine Aufnahmestation (1B) für die zylindrischen Rohling. (65, eine Spreizstation (20) zum Aufweiten der Rohlinge (6), eine oder mehrere Heizstationen (19) und eine Übergabestation (21) sufweisen.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Drehtisch (9) mit radial zum Hohlkörper bewegbaren, geteilten Backenwerkzeugen (io) versehen ist und eine Aufnahme-und Ausfomatation (22), mehrere Kühlstationen (23) und eine Abwurfatation (25) aufweist.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 6 bis 1o, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich einer Kühlstation (23) zusätzlich eine Trennstation (24) zum Auseinanderschneiden der aufgeweiteten Rohlinge (6) zu je zwei Formlingen (12) vorgesehen ist.
    Leerseite
DE1679904A 1967-09-30 1967-09-30 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung dünnwandiger einseitig offener Verpackungsbehälter aus thermoplastischem Kunststoff Pending DE1679904B2 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1135293B (de) * 1959-10-23 1962-08-23 Soennecken Fa F Kartei fuer Mikrofilme
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